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Wiener Morgenzeitung · 1926-06-11 · Heft 2621 (11.6.1926) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2621 (11.6.1926)
Date
1926-06-11
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Ä MM» SoNswirt. Jw (fWülCIfUUUMl?# 4»flBCti»»tfdBe Otafega »»dMhiteUife^f'Ü^JffejaJLJWb 2aA* PW RU TUwJ^|U||* Ster ZvllcurHchech des Nationalrates beendete gHern die Generaldebatte über die Zolltari'fnovelle. Das Mlich'al «des neue,» Zolltarifs wird wssentlich von den ParterenvechaMrMgen über andere Materien abhängen, namentlich über solche sozialer Natur, da die Sozialdemokraten kaum gewällt sind, die Zollnovelle plissieren zu lassen, wenn nicht zumindest die geltenden Bestimmungen über die U n t e rst ü tz n n g der a u s g e st e n e r t e n Arbeitslosen über den 30. Inni hinaus verlängert werden. In der gestrigen Sitzung des Zollausschusfes ^bemängelte Abg. Scheibe in die Statuierung der Zollsreih eit für B e t t s c d e r n in Mengen über 80 Kilogramm, während der Konsument durch den Zoll auf kleinere Mengen arg getroffen morde. Minister Dr. Schürff betonte demgegenüber, daß die inländische Betdfedcvnerzeugung den Inlandsbedarf decke, aber unter einer empfindlichen Auslandskonkurrenz leide. Die Gewichtsgrenze für Bettsedern mußte deshalb gewählt werden, weil verarbeitete Bettfedern nur in Packungen unter 80 Kilogramm Vorkommen. Der Minister verteidigte dann die Zollerhöhungen für Strümps und Jutcwebwaren, desgleichen den Bleistiftzoll. Abg. Hölzl äußerte Bedenken gegen die Zölle ans Mineralfarben, Kunstdruck- und ChromVapiere, die für die graphische Industrie von großer Wichtigkeit sind. Ackerbauminister T-Haler eimpfahl den Gesrierfleischzoll und trat im übrigen für agrarische Hochschutzzölle ein. Im übrigen hörte man von ihm sehr merkwüchige Anschauungen über die I n d u st r i a l i s i e r u n g. Er sagte, wenn der Industrialisierung vor dem Fremdenverkehr der Vorzug gegeben wurde, so sei daraus zu verweisen, daß sich Ke Gemeinden gegen die Industrialisierung wehren, weil neugegi-i'mdete Industrien vielfach verschwinden und dann nur die G e m e i n d e l a st e n Zurückbleiben. Abgeordneter Dr. Bauer erinnerte den Minister daran, daß er hier doch nicht als Bertreteir irgend einer Zillertaler Gemeinde, sondern als Minister der Republik spreche. Seine Argumentation gegen die Industrialisierung müsse Verwunderung erregen. Abg. Eldersch sprach sich gegen die Jute- und G a r n z ö l l e aus. Hier handle es sich nur um Ausfuhrindustrien, die durch einen hohen Zoll nicht geschützt werden können. Ebenso Unberechtigt sei auch die Forderung nach Erhöhung des Zolles auf Pachrapier. Die nächste Sitzung des Zollausschusses wird im schriftlichen Wege einberufen werden. Sie Verhandlungen im iuternatlsnalen Wenkarlell. Aus Prag, 10. &, wird uns gemeldet: Zu den vorgestrigen Beratungen des tschechoslowakisch-österreichischen Eisenkartells erfährt das „Prager Tagblatt", daß an der Besprechung auch die ungarischen E i s e n m e>r k e teilgenommen haben. Zu einer Revision der Kartellbestimmungen wurde, wie das Blatt erfährt, nicht geschritten. Es handelt sich lediglich um die Ausstellung eines Programms für ein einheitliches Vorgehen mit den europäischen Eisenwerken bei den bevorstehenden internationalen Kartellverhandlungen. Die offizielle Einladung des westeuropäischen Eisenkartells ist bisher nicht erfolgt, doch nimmt man an, daß die- VerhaMungen wahrscheinlich in der nächsten Woche in de-r Schweiz beginnen werden. In den vorgestrigen Besprechungen wurde hauptsächlich die Preisfrage erörtert, da in den internationalen VerhaMungen die Preise festgesetzt werden sollen, die der bisherigen Unterbietung dor einzelnen Werk ein Ende bereiten sollen. Verband österreichischer Schuhgrotzhändler. In der gestern im Hanse der Kaufmannschaft stattgehabten Vorstandssitzung erstattete der Vorsitzende, Präsident Bauer, einen eingehenden detaillierten Bericht über die aus Anlaß der beabsichtigten S ch u h z o l l e r h ö h u n g seitens des Schuhgroßhandels unternommenen Maßnahmen. Es habe eine gemeinsame Besprechung mit den Jndustrievertretern bei Sektionschef Mörth stattgefunden-, ferner habe der Verband bei der unter Vorsitz des Präsidenten E l d e r s ch im Parlament durchgeführteu Enquete die Möglichkeit gehabt und auch ausgenützt, seine Bedenken gegen die Schuhzollerhöhungen und seine Beschwerden gegen die Verzollungspraxis, insbesondere bei Hunyaschühen, Hausschuhen und Schuhkartons, vorzubringen. Sekretär Doktor Pancth berichtet hierauf über die neuerlich zur Abstellung der Bcrzollungsmißstände unternommenen Schritte. Ueber Antrag des Gremialrates Lich 1 enstein werden die Berichte zur Kenntnis genommen und dem Präsidenten Bauer der Tank ausgesprochen. Ferner wird auch dem Präsidenten Beck für feine energischen Maßnahmen gedankt. Nach Erledigung einer Reihe von laufenden Verbandsangvlegenheiten wird die Sitzung geschlossen. Die Frachterhöhungen für Baumaterialien und Düngemittel. Am 1. Juli treten ganz außerordentlich hohe Tariferhöhungen für Baumaterialien und Düngemittel bei der Beförderung auf den Bundesbahnen in Kraft. So wird Zement bei der Beförderung von gewissen Jnlandsstationen, also von den Produktionsstätten, eine Erhöhung, von 9 bis 13 Prozent, Ausland szement eine noch stärkere Tariferhöhung ersah««. Dasselbe gilt vom Kalk, der rm Inland bei einer Beförderung über 100 Kilovreter eine Frachterhöhung von 6 bis 9 Prozent erfahren dürfte, Auslandskalk von 9 bis 13 Prozent. Mer auch die österreichische Landwirtschaft wird trotz Einspruches ihrer Körperschaften sich mit einer außerordentlichen Erhöhung der Frachtsätze für Düngemittel abfinden müssen. Diese werden nämlich, beginnend bei 10 Kilometer Entfernung, um 66 Prozent und endend bei 900 Kilometer mn 19 Prozent, in der Fracht erhöht. Auch in der Schweiz ist man mit dem österreichischen Zoll- Vertrag unzufrieden. Aus Bern, 10. d., meldet die Schweiz. Dep.-Ag.: Im Nationalrat wurde heute von freisinniger Seite nochmals auf die schwere S ch ä d i g u n g des heimischen H o lghandels durch den Handelsvertrag mit Oesterreich hingewresen. Die Oesterreich nnd speziell Vorarlberg gewährten Vorteile gingen zu weit und dürften weiteren Staaten nicht Zugestanden werden. Bundesrat Schultheß erklärte in seiner Antwort, in den Verhandlungen mit Oesterreich habe man alles erreicht, was unter den obwaltenden Umständen möglich gewesen sei. Insolvenzen. Wie uns mitgeteilt wird, ist die Firma Max Zern er, 1. Bez., Borlaufstraße 2, Handel mit Mannfaktnrwaren, vor einigen Wochen an ihre Gläubiger wegen eines außergerichtlichen Arrangements herangetreten. Gestern hat eine Glänbigerversammung stattgefunden, in der der Passivstand der Unternehmung mit zirka 800.000 Schilling angegeben und in welcher beschlössen wurde, den Bermögensständ der Firma einer genauen Prüfung zu unterziehen. Die Zahlungsschwierigkeiten sollen auf die typischen Ursachen: E'portschwierigkeiten nach den Nationalstaaten durch die bekannten Absperrnngsmaßnahmen, Insolvenzen im Kundenkreis und Absatzkrise, zurückznft'chren sein. Starker Rückgang der Lira. Bei äußerst geringen Umsätzen herrschte gestern bloß im Handel mit der Lira stärkere Bewegung. Während die übrigen Westoevisen schwach behauptet blieben, neigte Mailand zu einem starken KnrSverfall. Die Devise Mailand senkte sich in Zürich von 19.07 auf 18.90. Paris verstaute sich leicht und schloß mit 15.28 gegen 15.40 vom Vortag. Sehr fest lag der L e n. Die Devise B u k a r e st erhöhte sich im Wiener Usancenhandel von 2.14 auf 2.18. Betriebseinstellungen in der Tschechoslowakei. Aus Prag wird uns geschrieben: Die Prager Eisenindustrie, die vor kurzem einen Hochofen in Königinhof ausgeblasen und in Kladno 400 Arbeiter entlassen hat, ivivd einen weiteren Hochofen in Königinhof löschen. Außerdem toutbeit in Verfolg des Restriktionsprogramms in dieser Woche in Königinhof 200 und in Lipschitz 50 Arbeiter entlassen. Eine innere Anleihe Rußlands. Aus Moskau, 9. d. meldet Wolfs: Die Regierung hat beschlossen, eine Lprozentige, sechs Jahre laufende innere Anleihe von 100 Millionen Rubel auszuschreiben. Wiener Diehmärkte. Der Austrieb zum gestrigen Jungv i e h m a r k t betiug 608 lebende und 1366 Weidner Kälber 673 Weidner Schweine, 49 Weidner Schafe und 159 Weidner Lämmer. Bei schleppendem Verkehre verbilligten sich alle Sorten um 10 vis 20 Groschen. Es notietten: Lebende Kälber 1.40 bis 2,45 S., Weidner 1.15 bis 2.80 S., Fleischschweine 1.90 bis 2.60 S., Fettschweine 2.20 bis 2.40 S., Schafe im Fell -.80 bis 1.60 S.. ohne Fell 1.10 bis 2.20 S. und Weidner Lämmer 1.— bis 2. - S. pro Kilogramm. — Zum Rindermarkt wurden 209 Stück Mast- und 19 Stück Beinlvieh ausgetrieben. Die Montagpreise konnten nur schwer er^ie t werden. — Zum Schweine markt wurden 1397 Fleisch- und 297 Fettlchweine aufgetrieben. Beide Sorten waren um 10 bis 1b Groschen billiger. Wiener Produktenbörse. Auch der heutige Markt nahm einen festen Verlauf. Das Angebot ist nach wie vor sehr gering. Neuweizen lag infolge der bessererr Saatenstandsberichte ruhige r, während Mais, Roggen und Hafer unverändert fest waren. Die Kursänderungen waren minimal. Es' notierten. -Weizen: Inländischer 46.50 bis 47.— Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm 49.— bis 51.—. Ungarischer 78/79 Kilogramm 47.50 bis 49.—, Jugoslawischer 76 Kilogramm 46. — bis 46.50 Jugoslawischer 77/78 Kilogramm —.—'bis —. Roggen Inländischer Marchfelder 26.75 bis 27.25. Pefter Boden 26.75 bis 27.—. Gerste: Brauware inländische 30.— bis 33.50. böhmische mährische — bis—.—. Mais: Ingo slawischer 22.50 bis 23.50. Ein» quantin neu 30.— bis 32.— Hafer: Inländischer 2975 bis 30.60 8teis Jtaliemscher 79.— bis 82.*-, Burma 64.— bis 66.—. Mahlprodukte: Grieß inländischer 84.— bis 85.—, Weizenmehl 0 inländisches 84.— bis 8b.—, Kochmehl 2 inländisches 72.— bis 74.— Brotmehl inländisches 47. — bis 51 - Ausländische Börsen. Berlin. Bei steigender Kauflust setzten sich die Kursbesscrungen weiter fort. Der verhältnismäßig lebhafte Verkehr brachte den meisten Effekten Kursgewinne von 1 bis 3 Prozent. — Prah. Bei stagnierendem Geschäft waren die Kursänderungen minimal. Auch die Betriebseinschränkungen konnten die Tendenz in keiner Weise beeinflussen. — Bndape st. Nach freundlichem Beginn gingen mit wenigen Ausnahmen die meisten Ansangserhöhungen verloren. Wiener Mrse. Abgeschwächt. Aitch der gestrige Berkehr zeigte geringe Bewegung. Aus ausländische Käufe waren Südbahnprioritäten und Trifailer lebhafter gefragt. Auch Kreditaktien waren auf Deckungen sehr fest. Der übrige Markt, vor allem die tschechoslowakischen Arbitrageeffekten lagen matt. Auf dem 9teutenmarkt war Oesterr. Goldrente und Aprilrente im Mittelpunkt des Interesses. Der Losmarkt zeigte kräftige Erholungen. Im Schranken war der Verkehr minimal. Mit wenigen Ausnahmen überwogen die Kursverluste. Einzelne Petroleumuni> Brauwerte waren fester. Von den Exoten notierten nach langer Zeit Auzeigen- A.-G. 22.000 K., Apollo Film 3500 K., Doemol 4500 K., Mraznica 19.000 K. und Unionbau 11.600 K. Devisen Amsterdam Belgrad......... Berlin . Brüssel . Budapest ........ Bukarest . » .. London......... Mailand. New-York ••••••.. R«ris. ng ...•. .... s. Geld 284.— 12.4760 168.21 21.22 0,8.92 2.8776 84.4060 26.80 706 86 21.01 20.93 Devisen- und Balutenlmse vom 10. guni 1080. Var» 266 — 12.6160 168.71 21.34 88.22 2.8076 34.6060 26.90 709.16 21 11 *i.Ci Oeiü Sofia.L. 6.1126 Stockholm i89.36 Warschau .. 7 0.2 6 Zürich. 136.81 Valuten Amerikanische Noten . 706.26 Belgische Note:. 21.17 Bulgar. Not. ..... —. — Deutsche Noten .... 167.95 Englische Noten .... 34.32 War« 6 1626 189 96 70.76 137.31 710.26 21.47 16666 34.48 französische Noten ... Holländische Noten . Italienische Koten . » » Jugoslawische Noten . . Polnische Noten .... Rumänische Noten . . . Russische Noten (Roman.) Schweizer, Noten . . . Tschccho-slow. Noten > Türkische Pfund-Noten . Ungarische Noten . . 8. Geld 21.12 26^82 12.44 68.76 186.46 20.8960 98,67 Wart 21.28 2eIoQ 70.76 137.26 21.0160 99.27 Film Md ftim. Der All« lu der kmmueuden Die französische Filmindustrie hat nach mehreren verhältnismäßig schwachen Produktionssaisonen nun wieder einen kolossalen Aufstieg nicht nur anantitativ, sondern auch — und dieses in erster Linie — qualitativ zu verzeichnen. Die besten und geeignetsten Werke der heimischen Literatur gaben dent Film kraft- und gehaltvolle Bücher, die von verständnisvoll arbeitenden Regisseuren mit Hilfe schr guter Ensembles, reicher und kultivierter Ausstattung, wie auch einer vollendeten Technik in das Bildhafte nmgcsetzt, iittcrnationale Spitzenwerte entstehen ließen. Den. Anstoß zn dieser Renaissance der französischen Filmkunst gab wohl m erster Linie der allseitig angeknndigte Verteidigilngskampf gegen die amerikanische Filmüberflutung, die auch in Frankreich Besorgnisse für den Bestand der eigenen Industrie anfkeimen ließ. Dte Produzenten konzernierten sich, um größere Kapitalsmengen beschaffen zn können und gingen bei der Erzeugung äußerst rigoros in allen Fragen — künstlerischen und kommerziellen — zn Werke, so daß hier in zähem Ansbankampfe eine Industrie entstand, die, wenn auch vorderhand in ihrer Ausdchnung noch nicht marktbeherrschend, doch in der Qualität ihrer Werke vorbildlich ist nnd für ganz Europa beispielgebend sein sollte. Die Produktion des Jahres 1925 und deren Ausläufer in dieses Jahr ließen eine Menge schr guter und bemerkenswerter Werke entstehen, die wir im Laufe der kommenden Hauptspiclzeit in Wien zu sehen bekommen werden. In erster Lime muß hier wohl das Kolossalwerk „Napoleon" genannt werden, an dem Abel G a n c e seit fast zwei Jahren mm arbeitet und das vielleicht in diesem Herbst die Beenoiguncz seiner mächtigen sieben Episoden erleben wird. Die zwei nächstbedeutenoen Filme sind wohl ,^Der Kurier des Zaren" nach dem bekannten Roman von Jules Verne mit Ivan Mosjoukine in der Hauptrolle um) — nun zum vierten Make — die Verfilmung von ,^Les miserables" von Viktor Hugo. Bon bedeutenden, auch bei uns allbekannten, französischen Literaturwerken wurden weiters verfilmt: Zolas großer, ewig moderner Sittenroman „Nana" weiters „Der ewige Jude" von Eugen Sue, von Jean R >i ch e p i n der Sittenroman „Sa glu", von Anatole France „Jocaste", von Paul Dambry ,^Le capitain Rascasse", von Artur Bernede „Belpbegor", von Pierre Gill e s ,^Le roi des gosses" und „Le verttge", von Charles M e r e. Von ausländischen Literaturerzeugnissen wurden bis jetzt verfilmt „Carmen" und „Auferstehung" von Tolstoi. Von den modernen Pariser Autoren ist Pierre B e n 0 i t, dem wir „Hagar, die Tänzerin" zu verdanken hatten, heuer mit seineut Roman „La chatelaine du Liban", einem ausgezeichneten, ebenso spannenden, wie reich ausgestatteten Filmwerk vertreten. Filme, für die das Buch selbst geschrieben wurde, und die in der nächsten Saison hier erscheinen werden, sind: Das historische Monumentalwerk „Le mrracle des loups", der erste Filnt, der in der Gwßen Oper in Paris zur Aufführung gelangte, die ausgezeichneten Komödien mit dem Rnffen Nikolai Kolin „Hilfe, ich bin Milliardär!" und „Mnche", dann „Casanova" mit Ivan Mosjoukine, dann ,<Die Wiege Gottes", ein kolossaler Ausstattungsfilm mit Leon Mathot, Claude France, Andre Nox, Stacia Napierkovska, Frmrce Dhelia und Malcolm Tod, weiters „Basurina", ein orientaltscher Großfilm mit Huynette Duflos und Leon Mathot. Weiters wären daun noch zu nennen ,^L'ame d'artistck^ mrd „Antoinette Sabrier"^ welche beiden Werke die Journalistin Germaine Dulac rnkemerte, „Grrbiche^^, „Les larmes de Colette", „Le petite bonne du Palace", weiters die historischen Filme „Aus den Tagen der Pompadour und der Napoleon- Film „Schicksal", schließlich noch der Mosjoukine-Film „Ein seltsames Erlebnis" nach einem Roman Pirandell 0 s und das B i s c 0 t - Lustspiel ,Me Frankewfälscher". __ CENTRAL-KINO__ ll.,Tabprstrasse 8 Telephon 4-2-3-41 Ab heute täglich! Erstand Alleinaufführang des großen Sexualfilms und das übrige Schlagerprogramm Beginn der Vorstellungen: */A 7*9 Uhr FÄLSCHE SCHÄM „Falsche Scham", ein überaus sehenswerter Film der Ufa, in dessen Mittelpunkt höchst interessante sexuelle Probleme stehen, gelangt ab heute im Zentralkino, 2. Bez., und Maria- Theresien-Kino, 7. Bez., zur Erstaufführung. Der originelle Film, welcher in Deutschland viele Wochen hindurch das Repertoire der größten Lichtspieltheater beherrschte, wird auck beiin Wiener Publikum dem stärksten Interesse begegnen. - Sie Levlsenknrse. Zürich» 10. Juni. (Devisenkurse von 12 Uhr.) Berlti, 123.- (1L3.55-. Holland 207.67»/, (207.60), New-Vor, 516:62 (516.62), London 25.137, (25.14-, Baris 16.28'/. (16.45). Mailand 18.90 i 10.077,), Brüssel 15.60 (15.65), Hiovenyageu 136.80 (136.761. Stockholm 138.36 (138.23), Oslo 115.- (115.10-. Madrid 78.967» (—.—), Buenos Aires 209.— 208.-). Prag 15.31 (15.31). Budapest 0.007220 '0.007225), Bukarest 2.177, (2.*4), Belgrad 9.11 f9.ll), Sofia 3.76 (3.75), Warschau —(-.-), Me» 72#77, (72.967.) mr 100 Schilling. Prag, 10. Juni. (Devffenknrse.) Berlin 803.75 603.25) Zürich 653.62 (653.62), Parts 99/80 1101.05), London 164.10 (164.1260). New-Uort 33.70 (33.75), Belgrad 69.48 .59.4850), Bukarest 14,10 (14.05), Wien 476.62 >is 479.62 (476.75) für 100 Schilling. Warschau 827.— P19.50-, Budapest 4.6875 (4.6870-, Jugoslawische 59.25 (59.25-, -lesterreichische gestempelte Krvne 472 12 (4W.12 u Polnische 323.50 (332.60,. Ungarische 4.6775 (4.6775). Briöapest, 10. Juni, .Devisenkurse — Gigeuberidst.) Berlin 16.989. Llmsterdam 28.660, Kopenhagen 18.000, Stock- Delta 19.100, New^lork 71.860 London 847.250, Parts 2099, Brüssel 2121.. Prag 2M3.-. Belgrad 1259, Bukarest 394, Warschau 7000. Wien 10-080. Sofia 618.—. Mailand 2591, Zürich 13.815.-. Warschau, 10. Jrmt. (Devisen.) BeWen SMß bis 30.67, Berlin —bis —. Hollmtd 401.73 bis 403.73, London 46.64, bis 48.06. New-Aork 996.— bis 1002.- Parts 20.73 vis 29.92 Sclnvet» 103.51 bis 194.48. Budotzest bis , Prag 29^8 bis 39:77, Wie» MchS W LickSV für 100 Schttlwg, statten LSW^biS 36M. SwckMn —bis . Bukarest —.—'bis —.

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