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Wiener Morgenzeitung · 1926-06-07 · Heft 2617 (7.6.1926) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2617 (7.6.1926)
Date
1926-06-07
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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GKe-L Dien, Montag Re Schließung Haifas für de« WeNvettehr. Me der Haifa Ban Development Company. Bekannutkich sagen alle diejenigen, die sich mit Orient. Politik und Orientwirtschaft beschäftigen, Palästina einen große Zukunft alS Transitland und als Warenumschlagplatz für den nahen und niittleren Orient voraus. Eine besondere Rolle wird hierbei der Stadt und dem Hafen Haifa, wie insbesondere dem gesamten Gebiet der Haifabucht, zugcschrieben. Dieser Zukunft vorzubauen, ist das Ziel der vor etwa eiuem Jahre in Palästina begründeten Haifa B a v D e v c l o p m e n t Company Ltd., die in einer engeren Verbindung mit den großen palästinensischen Landinstitutioneu, wie Keren Ka. jemeth, Keren Hajessod, American Zion Commonwealth und Mesche k arbeitet. Dieser Tage weilten die beiden Direktoren der Haifa Bah, die Herren Ing. Ephraim Ktz e n o k und Ing. Josef Leewy in Berlin, vcn wo sie sitz nach London zu wich, eigen Verhandlungen mit den kmupetenten Faktoren begaben. Sie ergriffen die Gelegenheit, vor einer größeren Versamm» lung der Berliner Käufer von Böden der Haifa Bay zu sprechen. An Hand von sechs ausgezeichneten Karten des Orients, Palästinas, der Haifabucht und des Bodenbesitzes der Haifa Bay Development Company entwickelten die Herren die Pläne ihrer Gesellschaft, von denen ein wesentlicher Teil der Vollendung entgegenreift, ein anderer Teil in nicht ferner Zukunft verwirklicht werden soll. Sie führten aus: Die britische Regierung, die im Orient ihren Einfluß befestigt hat, schreitet nun zur Realisierung ihrer von langer Hand vorbereiteten Wirtschaftspläne. In den Bereich dieser Pläne gehört auch der Beschluß, den Palästinahafen in Haifa zu bauen. Bekanntlich baut die Regierung diesen Hafen auf eigene Kosten und hat hierfiir eine Million Pfund Sterling bestimmt. Der Haifaer Hafen soll der Ausfuhr- und Umschlaghafen auch für den Irak sein, und bekanntlich wird geplant, direkte Unterirdische Petroleumröhren von den Oelquellen Mesopotamiens bis zum Haifahafen zu legen. Um den Haifaer Hafen herum werden sich natürlich Lagerhäuser und Industrieanlagen gruppieren, wie ja schon jetzt in Haifa, dem Orte des Technikums, sich eine gewisse Großindustrie festgesetzt (Nescher, Schemen usw.). Der Hafen und die Industrie brauchen ein gutes Hinterland. Die Haifa Bay hat nun hinter Haifa und längs der ganzen Buchtlinie zwischen Haifa und Acco ein zusammenhängendes Landareal im Umfang von etwa 25.000 Morgen angekaust. Es handelt sich um den berühmten Haifaer Boden, dem fruchtbarsten in ganz Palästina, der sich besonders für Jntensivbewirtschaftung eignet. Außerdem stehen der Gesellschaft noch 12.000 Dunam Dünenland für Bade- und Gartenanlagen zur Verfügung. Weitere Erwerbungen sind geplant. Es ist bekannt, daß 8 Morgen, bezw. 20 Dunam des Haifabodens genügen, um eine Kolonistenfamilie zu ernähren. Es ist darum kein Wunder, daß S o s k i u, als ihm von der Exekutive ein Areal von 2500 Dunam zwecks Einrichtung einer Musterkolonie nach dem System seiner Jntensivwirtschaftstheorie bewilligt worden ist, alle Anstrengungen machte, um diese Kolonie gerade auf dem Botzen der Haifa Bay errichten zu dürfen. Das hat er auch erreicht. Auch sonst besteht starkes Interesse für diesen Boden in Palästina wie in der übrigen Welt. So hat zum Beispiel eine Gesellschaft von 1000 Juden Transsylvaniens von der Haisa Bay Boden für eine Kolonie erworben, die den Namen „Zur Schalom" erhalten hat und einen Teil der projektierten Kurdani-Stadt bilden wird. Großes Jnteresie für diesen Boden zeigen auch die Besitzer der Orangenplanlagen des südlichen Palästina, insbesondere Kolonisten von Petach-Tikwah. Geplant wird eine Regulierung des Flußlaufes des Kischon und des Naamen, wodurch viel Boden der Kultur gewonnen werden wird. Ist diese Gegend saniert, so wird sie die gesündeste in ganz Palästina fein. Geplant ist eine Zentralwasserleitnng mit Beregnungsapparaten für den intensiven Landbau. Zwischen Haifa und Acco längs der Küstenlinie wird sich eine größere Reihe moderner jüdischer landwirtschaftlicher Siedlungen gruppieren. Diese Kolonien werden das landschaftliche Hinterland der zu immer größerer Bedeutung wachsenden Orienthafenstadt Haifa sein. Man erinnere sich, welche rühmliche Rolle Theodor Herzl in seinem Werk „Alt-Nenland" diesem Stück Palästinas (Haifa, Karmel, Haifabucht) zugedacht hat. Es war immer der Traum der tätigen Zionisten, diesen Boden in jüdische Hände zu bringen. Die seinerzeitigen Kanfpläne scheiterten an dem Verbot der türkischen Regierung, weiteren Boden an Inden zu verkaufen. Nunmehr hat die Haifa Bay dieses auserlesene Stück Land für die Juden erworben. Größere Bodeuflächen direkt hinter Haifa und dem Haifastrand sind für die Stadterwe-itevung, für Industrien und für den Ausbau der Hafenanlagen reserviert und vorläufig nicht verkäuflich. Die englische Regierung zeigt sich geneigt, im Einvernehmen mit der Haifa Bah Development Company ihre Haufenbaupläne zu erweitern. Erwogen wird die Schaffung eines großen Jnnenhafens mit verschiedenen Becken für Personenverkehr, Warenumschlag, Industrie und Petrolenmreservoirs. Um diesen Jnnenhasen herum wird sich auf dem Boden der Haifa Bah die Industrie gruppieren. Zwischen .Haifa und Acco, parallel zum Strand, wird eine 60 Dieter breite Avenue gebaut, die als eine Art Bia triumphalis gedacht ist. Sehr große Mittel sind dazu nicht notwendig. Mit den Banmalleepflanzungen wird denmächst begonnen werden. In dieser Prachtstraße werden Alleen für Auto-, Straßenbahn- und Wagen-Verkehr reserviert _Wiener Morgertzettuns_ sein. In der Mitte des Weges zwischen Haifa und Acco — an dem schönsten Punkt der Küstenlinie — soll die Stadt Kurdani erstehen, für die der rühmlich bekannte Architekt Kaufmann die Pläne ausgearboitet hat. Sie wird eine Villenstadt sein mit breitem und prächtigem Badestrand, wo die schwerarbeitende jüdische Bevölkerung Palästinas Cvholmrg finden soll. Für den Plan eines Badeortes an dieser Stelle besteht auch in reichen ägyptischen Kreisen großes Interesse. Die Natur ist dort reizvoller als zmn Beispiel am Lido zu Venedig. Dies ist die Meinung aller, die dort geweilt haben. Zwischen Kairo rmd Haifa ist ja nur eine Bahnfahrt von elf bis zwölf Stunden. Das Brunnenwasser in dieser ganzen Gegend ist vorzügliches Tränkwasser. Eine Gesellschaft zur Errichtung von Badeanlagen ist in Bildung begriffen, die für den Bau der Badeanlagen am Strande der Stadt Kurdani sorgen wird. Der Boden der Haifabucht ist trotz seiner außerordentlichen Vorteile in jeder Beziehung gegenwärtig noch weit billiger zu haben als im palästinensischen Süden. In den Bodenpreisen sind schon die Kosten für voranögegangene Sanierung, Bewäfferung und Verkehrsanlagen hineinkalkul-iert. Vorgesehen sind Kolonien nach dem System des Moschaw-owdim, Schechunath-Mvdim sowie der Individualwirtschaft. Wenn außerpalästinensischc Juden in Palästina Boden erwerben, Helsen sie nicht nur, den Boden des Landes in jüdische Hände zu bringen und einer jüdischen Arbeitslosigkeit in Palästina vollkommen zu steuern, sondern sie sichern sich auch eine einträgliche Kapitalsanlage. Me Aufgabe des jüdische« Technikers im ValWna. Bon Architekt Josef Hahn. Seit zwei Jahrzehnten wird in Palästina von den ^jüdischen Einwanderern gebaut. Unbekümmert um die landschaftlichen, klimatischen und geologischen Verhältnisse wurden planlos Wohnhäuser in die Landschaft gestellt. Die nach dem Kriege stark eingesetzte Baubewegnng zeitigte, von Berufenen und Unberufenen ausgeübt, keine Besserung. So bedauerlich es auch ist, muß doch die Tatsache festgestellt werden, daß mit wenigen Ausnahmen (den Arbeiten des Negierungsbaumeisters Alex Ba er Wald, Architekten Kaufmann und „Solelb o n e h") vom architektonischen Standpunkte ans gesehen Palästina eine Ablagerungsstätte des gesamten architektonischen Kitsches der ganzen Welt wurde. Ein Blick auf Tel-Awiw bestätigt dies in geradezu erschreckender Weise. Es wäre naheliegend gewesen, die reichlich vorhandenen arabischen Bauten als Studienobjekt zu wählen. Statt dessen ging man achtlos an diesen Bauwerken vorüber, die in die Landschaft gut eingefügt, aus dem der unmittelbaren Umgebung entnommenen Banmateriale, unter Zugrundelegung und Berücksichtigung klimatischer Eigenheiten, den Bdürfnisten der Bewohner angepaßt sind. Hier die Ursachen festzulegen, die zu diesen rmgemeiu bedauerlichen und irreparablen Fehlern fiihrten, würde zu weit gehen. Es genügt, dies zu konstatieren, damit für die Zukunft^ diesen und ähnlichen Mißständen durch gründliches Studium vorgebeugt werde. Die sicherlich fortschreitende Entwicklrmg Palästinas stellt den Techniker vor Aufgaben, denen er nur dann gewachsen sein wird, wenn ihm das gesamte Rüstzeug der modernen Technik zur Verfügung stcht. Die Zusammenarbeit von Ingenieur und Baukünstler kann nur dann zu vorbildlichen Bauwerken führen, wenn bei größter Sparsamkeit, bei rationeller und wohldurchdachter En twurfbearbeitung, die reichliche Auswertung der, wenn auch spärlich im Lande vorhandenen Baustoffe angestrebt wird, unter Anpassung an Klima, Landschaft und Menschen. Einen Beweis für die Richtigkeit dieser Erwägungen bieten bereits die vorzüglichen Bebauungspläne des Architekten Kaufmann, einen weiteren die zwangsläufige Erzeugung und die erfolgreiche Verwendung des Silikat(Kalksand)ziegels und namentlich auch des Betons. Wie in der ganzen Welt, wird auch in Palästina der Beton eine hervorragende Rolle spielen. Den bereits bestehenden Bauten werden weitere, weit größere und namentlich konstruktiv schwierige folgen. (Industrieanlagen, Kraststationen, Brücken- und Hafenbauten, Speicheranlagen und ähnliche.) Seit dem Tage, da dem französischen Gärtner Monier im Jahre 1861 ein überaus merkwürdiger Zufall zwei verschiedene, doch für Wärmeeinflüsse gleichgestimmte Baustoffe — Beton und Eisen — in die Hände spielte, die, entsprechend zu einem Tragkörper vereinigt, als Eisenbeton bezeichnet werden,, hat die Technik unter Verwendung dieses Baustoffes in kurzer Zeit einen gewaltigen Aufschwung genommen und der Tätigkeit des Technikers ungeahnte Möglichkeiten erschlossen. Um diese hochentwickelte Bailweise den Verhältnissen Palästinas restlos anzupassen, ist die Vertrautheit mit den allerletzten Forschungen erforderlich. Derart gerüstet mit Erfolg in den Dienst der Wiederaufbauarbeit treten zu können, sei die vornehmste Allfgäbe des jüdischen Technikers. Den zahlreichen Vorzügen, welche dem Eisenbeton innewohrien und ihn zunr erfolgreichen Wettbewerb mit anderen Baustoffen befähigen, ist eine unerwünschte Eigenschaft beigesellt, die, wenn auch schon seit längerer Zeit erkanrit, erst in allerletzter Zeit vollauf gewürdigt wurde. Diese ist das Schwinden des Betons beim Erhärten an der Luft. (Eine vollständig analoge Erscheinung findet man beim Holz, das gleichfalls zum Schwinden neigt.) Es ist dies eine im Wesen des Betons begründete Eigellschaft, hervorgerufen durch den in ihm enthaltenen Zenlent, der beim Erhärten an der Lust llnter Verdunstung des Wassers sich zusamnrenzieht. Als Folgeerscheinung dieser Formänderllng ergeben sich, wenn in den Beton ein starrer Körper, also Eisen, eingebettet ist, innere Spannringen, S ch w i ll d s P a n n ll n g e il, die zu Rißbildungen Anlaß geben können und die vielfach die Trag- 7. Arni MS Kr. SM .Ml.»™™—»rm-m, „...„•r—.n . .l—.. ,-n-n, sähigkeit des EisenbetonkörperS beeinträchtigen, ja jüWS fR; schweren Schädigungen der Bauwerke führen können. Es ist kein Geheimnis mehr mb dringt in immer «eitere Kreise, d-tz die rechnerische Theorie des Eisenbetons mchezu als lmrichtig angesehen werden kann, weil sie ans die Mnterialunbotmäßigkeit nicht einzugehen vermag. Einen Beitrag zn dieser Erkenntnis gibt die letzte Arbeit des in Fachkreisen durch. seine zahlreichen Publikationen rühmlich bekannten Eisenbetontechnikers Jngenienr Leopold Her^cka, der das Schwtudproblem zmn Gegenstände sein« Vbtot* fnchnngen macht.*) In diesem mühevollen, mit großer Gründlichkeit verfaßten Werke sieht Herzko mit den Augen eines Arztes durch s die scheinbar leblose Materie — Eisenbeton — hindurch undfühlt sich förmlich hinein in das Zusammenleben und Zusammenwirken der beiden wesensfremden Baustoffe. Er bezeichnet die durch das Schwinden des Zements entstandenen Anfangsspannungen als eine Art Erkrankung des Elsenbetons (auch Verbundes genannt). Der Verbundträg« besteht ans dem Fertigstoff Eisen und dem erst an der Berwendungsstelle erzeugten Beton, der beim Abbinden und nachfolgenden Erhärten an der Luft einem gewissen Endzustand unter Raumverringerung zustrebt, der erst nach Jahren eintritt. Die Widerstände, die sich der Raumverringerung entgegenstellen, finden ihre Ursache in der erzwungenen Bereinigung des schon erstarrten Eisens mit dem erst werdenden arbeitenden, man könnte sagen lebenden Beton. In Anlehnung an die ärztliche Wissenschaft könnte man die durch die erwähnten Widerstände geweckten Spannungen als eine konstitutionelle Erkrankung des Eisenbetons ansprechen. Die äußeren Kennzeichen dieser Erkrankung sind zumeist feine Risse. Für die Feststellung, wie dieselben sich im Innern des Trägers verteilen und wo die empfindlichste und schwächste Stelle liegt, stehen zurzeit — um im Bilde zu bleiben — im Gegensatz zur ärztlichen Praxis keine technisch-diagnostischen Mittel zur Verfügung Da im konkreten Falle die dem lebenden Organismus angepaßten Methoden unanwendbar sind, bleibt als Ergänzung des technischen Versuches nur der Weg der Theorie übrig, dann aber unter genauester Berücksichtigung aller jener Faktoren, die zu der genannten Erkrankung des Eisenbetons führen. Durch fachgemäße Auswahl der Stoffe, insbesondere des Zements, durch richtig gewähltes Mischungsverhältnis von Sand, Schotter und Wasser, durch die Art der Einbringung des Betons in die Schalung und endlich durch entsprechend getroffene Verteilung des Eisens im Tragkörper selbst köunen bis zu einem gewissen Grade p r o p h y l attische Maßnahmen zur Milderung der Spannungen getroffen werden. Ganz unterbinden dürfte man die Spannungen nicht, weshalb der Technik« stets mit diesen konstitutionellen Schwindspannungeu zu rechnen haben wird. Eine weit«e Folge wird demnach sein, alle Vorkehrungen zu treffe«, damit der Tragkörp« die Spannungen ohne Schaden für den Bestand des Bauwerkes aufuchmen kann. Je nach dem besonderen Zwecke des Bauwerkes muß der Umfang der dem Techniker zur Versügnug sichende« tche r-apeu»tl sich e n Hilfsmittel festgelegt werden. Achnlich wie bet gewissen Erkrankungen des Herzens wird auch hr« durch geeignete therapeutische Maßncchmen die Krankheitsursache Kvar nicht befektigt, Wohl aber kompensiert, affo eine Art Selbscherlnng erreicht. Die genannten Maßnahmen fallen alle in die Zeit des Eutstchens, richtiger gesagt, unmittelbar nach der Vollendung des Tragkörpers, und verlangen — wie beim lebenden Organismus — liebevolle, sachgemäße Pflege und Nachbchandlung. Ein stampfsicheres Schalungsgerüst vorausgesetzt, muß öfteres Benetzen der luftumspülten Betonflächen, Vorkehrungen zur Abwehr der unmittelbaren Sonnenbestrahlung, möglichst lange Belastung in der Schalung (um einem raschen Verdunsten des Wassers vorzubeugen) bei Herstellung tum Tragkorpenr aus Eisenbeton gefordert werden. Dieses Buch, von einem hervorragenden jüdischen Techniker geschrieben, hat für rms d4e Bedeutung, daß es uns eindringlich mahnt, ehestens den palästinensischen Verhältnissen angepaßte Versuche durchzusühren, um den Eisenbeton in einer zweckentsprechenden Weise für den Wiederaufbau nutzbar zu machen. Dieses Buch gibt uns die «wünschte Anregung, das von Alex Baerwald erbaute, mustergültige Technikum in Haifa als technische Versuchsanstalt auszubauen, um nicht nur den ausübenden, sondern auch den Heranwachsenden Techniker mit den letzten Errungenschaften der Technik bekannt zu machen, zum Wähle des Landes, zum Aufbau unserer Heimat! *) ^Achtmndfpanmwgen. iu Troern, aus Wenbeton." Ern Beitrag zu ihrer Theorie samt AKektung von Gebrauchsformem auf Grund neuerer Versuche von Ingenieur Leopold ßer&Ea{ Hofrat, Vorstand der Fachgruppe fiir Brückenbau der üsterrerchrschen Bundesbahndirektion Wien-Nord-Ost. Alfted Krön« Verlag ßn Leipzig. Re Konferenz de» Werreichifchen Hechaknz. Die Konferenz des österroichöfchen Hechaluz, Wer deren Beginn wir bereits berichtet haben, tagte Montag den ganzen Tag und die ganze Nacht und wurde erst Dienstag um 8 Uhr früh geschlossen. Me Konferenz hat beschlossen, als Mitglieder nur Menschen, die das 18. Lebensjahr überschritten rmd das 80. noch nicht erreicht haben, cmsznnehmen.' Me Mitglied« müssen das bei der letzten Danziger Konferenz angenommene Minimalprogramm, 1. Selbstavk^it, 2. hebräische Sprache, 8. Zugehörigkeit zur Allgenreinen Arbeiterorganisation in Palästina, verkennen. Besonders die Erlernung der hebräischen Sprache ist eine unumgängliche Notwendigkeit und Pflicht eines jeden Ghabuz. Dem gewählten Merkas, der Zentrale, wurde die Förderung der Gomeinschaftsidee (Kwuzah rmd Kibuz), die Schaffung einer handwerklichen Werfftätte «nd ein« LcmdwwWcHtliicheu Farm außgewagen«!

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