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Wiener Morgenzeitung · 1926-05-29 · Heft 2608 (29.5.1926) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2608 (29.5.1926)
Date
1926-05-29
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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SMe f Men, SaEag Wiener MorgenzeUung BOHEME-BAR am Zoo, Berlin, Hardenbergstr. Nf.27. Direktion: N. v. Benedito frefipuiild der Fremdemvelt Berlin» . 54Äf*T«Ä » lottper prl* fix * Exquttiie Kficbe Kapelle* SceUuSong-Baad, Milano, ferner der Wiener Nnmo. "ist Charlie Wpeher 1117 Die seidene Schnur. —Y. W i e n. 29. Mai In der Delegiertenversammlung der Union drutschösterreichischer Juden löste die Erwähnung des angeblichen Briefes des Professors Liegmund Freud besonderen Beifall aus. Wenigstens teilt dies der über die Versammlung in den „Mitteilungen der Union" veröffentlichte Bericht mit. Die zitierte Stelle des Briefes existiert nicht, wie dies gestern in diesem Matt festgestellt worden ist. Das konnte ober die Versammlung nicht wissen und sie zollte der Verlesung ihren Beifall. Es war ihr höchstwahrscheinlich bekannt, daß Professor Freud kein religii^r Jude ist. Sie hörte nun, daß er angeblich auch das nationale Judentum ablehne, das Judentum also weder als religiöse Gemeinschaft noch als nationalen Organismus gelten lassen wolle. Was bleibt da noch an Jüdischem übrig? Die Versammlung applaudierte. Weshalb wohl? Sie freute sich darüber, daß eine Persönlichkeit von hohem Rang und hoher Autorität in einem angeblich geschrieenen Brief jedwede Art einer jüdischen Gemeinschaft negiert. Der angebliche Brief war an eine jüdische Organisation gerichtet, die Versammlung, in der er verlesen wurde, ivar eine jüdische. Sie applaudierte zu der Mitteilung, daß sie eigentlich gar nicht existent sei; und sie wollte.wohl durch ihren Beifall beweisen, daß sie die seidene Schnur mit Freuden begrüße. Wie ist eigentlich die Stellung der Kreise, denen diese Versammlungsteilnehmer angchören, zu Judentum, jüdischem Wesen, jüdischer Politik beschaffen? Es ist doch ein kaum zu definierent«r Zustand, wenn der SeNstmord, die absolute Negation zur Basis politischer Tätigkeit gemachtwird. Denn irgend etwas wollen doch dir Verbände dieser Art, die Union, der Zentralverein in Deutschland, und die ähnlichen Organisationen in anderen Ländern, erreichen. Sie habenwie sie vorgeben, ein gewisses Ziel, aber sie verschleiern es sehr sorgfältig urw sind immer sehr vorsichtig in ihren Erklärungen, wenn die Sprache auf diese Frage kommt. Sie hassen den Zionismus, sie wollen vom Judentum als Volkseinheit mit dem Ziele der nationalen Freiheit und Selbstbestimmung nichts wissen. Sie bekämpfen das nationale .Judentum und sehen das religiöse Jrtt^ntum von'der hohen Warte ihrer philosophisch begründeten Skepsis an. Sie glauben wedar an das eine noch an das andere. . Aber an was glauben sie? Wa^ ist denn ihr Judentum? Woher letten sie eigentlich das Recht ab —moralisch und politisch gesprochen —, in jüdischen Dingen maßgebend, und bestimmend mitzureden? Wenn religiöse Organisationen sich für die Neubelebung und für die erhöhte Geltung echischer Prinzipien einsetzen, so verfolgen sie damit einen deutlich sichtbaren Weg, sie haben ein Programm, zu dem man sich zustimmend öder ablehnend stellen kanp. Der Zionismus hat das Ideal der national Sammlung, der politischen und kulturellen, Rena ffsaitce in das Leben des jüdischen Volles gestellt. Er ist in allen seinen Forderungen klar und unmißverständlich. Vergebens aber sucht man in der Assimilation nach einer logischen Erläuterung ihrer Existenzberechtigung als einer jüdischen, Partei. Sie bejaht nirgends das Judentum, aber sie wagt es nicht, ihre Verneinung mit der im politischen Leben nun einmal erforderlichen Präzision auszusprechen. Die Assimilation will, daß das Judentum verschwinde, daß es in der Majorität aufgehe. Es soll wie von einem Schwamm aufgesogen werden. Aber die Assi' milatjon spricht dies, das allein ihr Lebenszweck sein kann, nicht aus. Sie will los auf das Judentum, aber sie geht nicht los vom Judentum. Ja, sie ist noch weit unlogischer' Sie arrogiert sich die Funktion des Führers. Sie beansprucht das Recht, das Judentum zu leiten, zu vertreten. Sie kämpft sogar um dieses Recht und behauptet, daß die Majorität des Judentums hinter den Führern dieser Art steht. Das ist nicht währ und die Tatsache, daß im Judentum wie in jedem Volk die Partei der Parteilosen am stärksten ist, berechtigt noch nicht zu dem Schlüsse, daß alle diese den Abfall wünschen. Uebrigens ist aus dem Vordringen der Palästrwidee, der sich heute kein Teil der jüdischen. Gemeinschaft mehr verschließen kann, eher auf eine wachsende Politisierung der jüdischen Massen zu schließen. Aber auch auf diesem Gebiet ist ein betrüblicher Mangel an Loyalität in den führenden Kreisen der Assimilation zu bemerken. Will sie die Palästinaarbeit oder 'lehnt sie sie ab? Ihrer Anschauung würde das letztere entsprechen. Aber sie sagt es nicht. Sie hat zum Judentum überhaupt nichts zu sagen, weil sie keim positive Beziehung zu ihm hat, sie bietet ihm nichts, sie hat sogar die früher so belichte Abwehrtätigskeit auf ein Mindestmaß reduziert. Sie hat es auch noch nicht unternommen, für die Regelung des Verhältnisses zwischen den jüdischen Einwohnern und der Bevöllerungsmehrheit fest umrissene Formeln wenigstens aufzuschrriben. Sie ist für die Politik des Judentums, aber auch fiir die Politik der nichtjüdischen Welt unbrauchbar und kann in keim Rechnung als ein auch nur halbwegs sicherer Posten eingestellt werden. Sie sorgt selbst für ihre Nuklifizierung. Sie klatscht Beifall und schreit Hurrah, wenn sie vom Tod des Judentums hört. Wohin wollen dieje Verbände ihre Anhänger eigenlli.ch lotjen?- Bor der Abreise Rvmekr nach Genf. Der Aqtionalrat. — Das Mietengesetz. — Die Beamten verlangen eine Billion. Aus gewissen äußeren Umständen kann man schließen, daß in den nächsten Wochen kaum irgend welche inncrpolitischen Vorgänge sich vollziehen werden, die es notwendig machen würden, zur Ultima ratio, der Auslösung des Nationalrates, zu schreiten. Seit gerannter Zeit sind zwar Gerüchte in: Umlauf, daß Neuwahlen noch vor dem Ablauf der Wahlperiode des gegenwärtige» Nationalrates sich kaum werden vermeiden lassen, doch scheint augenblicklich ein aktueller Anlaß zu fehlen, der die' Majorität dazu bewegen könnte, einen Auflösungsbeschluß zu fassen. Andererseits ist auch die Opposition nicht sicher, in der alten Stärke ins Parlament zurückzukehren, und vermeidet es darum, die Tinge auf die Spitze zu treiben. Gewiß konnten in der letzten Zeit nur sogenannte paktierte Gesetze beschlossen werden, das heißt solche, über deren wesentlichen Inhalt man sich vorher mit den Sozialdemokraten geeinigt hatte, aber das ist schließlich eine Nebung geworden, die, seitdem die schwarz-rote Koalition in die Brüche gegangen ist, sich als unvermeidlich erwies. Nun wollten vor etlichen Wochen gewisse Gerüchte nicht verstummen, daß noch Vor den Sommerserien zur Durchführung der Nemvahle-n.ein Kabinett der starken Hand wiederum unter Führung Dr. Seipels die Leitung der StaatSgeschäftc übernehmen werde. Wenn diese Gerüchtemacherei keinen anderen Zweck verfolge, als die Sozialdemokraten zahm zu machen,, denen vor Dr. Seipel graut, so hat sie ihren Zweck erfüllt. Sie erweist sich auch jetzt als rein taktisches Manöver. Dr. Seipel re i st nämlich am Montag nach Amerika zur Teilnahme am Eucharistischen Kongreß und wird erst im letzten Julidrittel zurückerwartet. Er kann also als Chef eines Wahlkabinetts bis zu diesem Zeitpunkt nicht in Betracht kommen und Ende Juli werden die Parlamentarier wohl schon auf Ferien weilen. Den Ruf nach vorzeitigen Neuwahlen hatte bekanntlich der fruchtlose Kanlpf um die Novellierung des M i e t e n g e s e tz e s ausgelöst. Nun ist aber diese Frage augenblicklich in ein Stadium getreten, in dem die Mehrheits- Parteien selbst nach einem Ausweg suchen. Man hält jetzt im Mietenausschuß bei dem Bericht des Abg. Schön st einer, der bekanntlich unter anderem die Vereinigung der Betriebskosten und des Jnstandhaltungsziuses mit der aufgewertvten Miete in einen Hauptmietzins vovschlug und die Geltungs-. dauer des Mietengesetzes mit dem Jahre 1928 befristete. Gegen diesen Vorschlag haben sich nun bei den Mehrheitsparteien selbst gewisse Bedenken geltend gemacht. Man besorgte, daß die Häusbositzer aus dem mäßig aufgewerteten Mietzins keinerlei Hausreparaluren mehr bestreiten würden und daß man schließlich doch auch den Fixangestellten irgendwie den Mehraufwand an Mietzins werde vergüten müssen. Dazu kam noch, daß von einzelnen Bundesländern ■ in der Mietenfrage Eigen m ä chtigkeiten bedangen 'worden' waren. So will das Land Steiermark die Gobäudesteuer in einem Ausmaß erhöhen, das fiir eine Aufwertung der Miete kaum mchr viel Platz ließe. Der Finanzminister hat zwar gegen dieses geplante Landesgesetz sein Veto eingelegt, aber schließlich liegen auch aus anderen Ländern gewisse Anregungen vor, die sich mit dem Vorschlag Schönsteiners nicht ohne weiteres vereinigen lassen. Aus diesem Grunde wurde für Dienstag eine Länderkonferenz nach Wien einberufen, um eine einheitliche Auffassung der.Majoritätsparteien und her Ländergewaltigen in der Mietenfrage herbeizuführen." Ein jedesmal, "bevor sich eine österreichische Delegation zum Völkerbund nach Genf begiht, melden die Beamten ihre Forderungen an. Und so haben sie auch, wie bereits berichtet, ein neues Ftzrde run g sprogräm m . im Bundeskanzleramt hinterlegt, das als Abschlagszahlung auf eine definitive Gehaltsregulierung das Verlangen nach vierteljährlichen Aushilfen m der jedesmaligen Höhe eines halben Monatsgehaltes enthält. Die Erfüllung dieser Forderung würde das Budget mit «einem Betrag von rund einer Billion Papier krönen belasten. Der Bundeskanzler wird nun dem Wunsche der Beanlten entsprechend noch vor seiner Abreise nach Genf ihrer Ständesvertretung eine Antwort erteilen. Die Antwort kann aber kaum anders lauten, als daß im lauifenden Budget diese Billion keine Bedeckung hat. Die Steuereingäuge sind geringer geworden, Steuererhöhungen nicht möglich und schließlich ist die- Regierung an den festgelcgien Rahnten des Budgets für 1926 gebunden, weil der Völkerbund die Einhaltung dieses von ihm genehmigten Budgets zu einer der Hauptbedingnngen fiir die Aufhebung der Kontrolle gemacht hat, die in der Junitagung des Völkerbundes ausgeßrrocheu werden soll. Donnerstag abends reist die österreichische Delegation unter Führung Dr. R a m e k s nach Genf. Ihre Position vor dem Böllerbund wird durch die neuen Veamtonfovderungen kaum gestärkt werden. »er deutsche Sberretchrauwalt. Berlin, 28. Mai. Das Reichstäbineit hat in der letzterr Sitzung, wie die ,-ö. Z. am Mittag" erfährt, dem Vorschlag des Reichsjustizministermms, den Ministerialdirektor Werner (deutschnalional) zum Oberreichsanwalt zu ernennen, zugestimmt. D-er bisherige Qberrechtsanwalt Ebermeier ist der repuWkanifchen Gesinnung verdächtig geworden und wird deshalb abgesagt. ' ' »etölen föfjtt nach Sens. Budapest, 38. Mai. Mttnsterpräsiden-t Graf Stephan Brthlen bat Irin Genfer Relsevrogramm abqriwde't und fährt bereits heute nachmittags in Begleitung des ungarischen FtnanMintsterS Johann Bud zum Bölkerbun brat nach Genf. 29. Mai 1926 , Nr. 2608 Abd el Krims SÄcklal. Eine neue Marorkokonfeeenz. Paris, 28. Mai. lieber das Schicksal Abd el Krims befragt, Märte nach denk „Journal" Kriegsminister Painleve, die Frage sei ziemlich heikel. Frankreich könne erst Mitteilung über den künftigen Aufenthalt Abd el Krims machen, wenn es sich mit Spanien darüber geeinigt habe. Marschall Petain hatte gestern nachmittags eine längere Unterredung mit dem Generalsekretär des Quai d'Ovsay, Philippe Berthelot, über die bevorstehenden Unterhandlungen mit Spanien wegen der Neuregelung des Statuts des Rifgebietes. Es ist geplant, das gesamte Risgebiet in vollem Umfang zu besetzen. Laut „Journal" Wirdeine neue Konferenz in Algeciras zusammentreten, um alle Fragen zu regeln. Die Unterwerfungszevemonle. Fes, 28. Mai. Heute nachntittags hat die formelle Unter».- werfung Abd el Krims im Lager von Girardot stattgesunden. Entsprechend dem französischen Standpunkt, daß Abd el Krim als ein gegen seinen rechtmäßigen Sultan aufständischer Rebell zu betrachten sei, unterblieb jede zeremonielle Förmlichkeit. Abd el Krim begab sich von Tarquist nach Taza, nachdem er sich über das weitere Schicksal seiner Frauvn urch sonstigen Familienangehörigen und seines Besitzes Sicherheit verschafft hatte, die heute in den frühen Morgenstunden auf 2 lOMäultieren über die französischen Linien gebracht wurden. In Taza wird er die Entscheidung der französischen und spanischen Regierung über seinen künftigen Wohnsitz abwarten. An der Front. Madrid, 28. Mai. Während des ganzen Tages wurden von den französischen Fliegern Flugzettel bei den noch nicht unterworfenen Stämmen abgeworfen, in denen die Kapitulation Abd e l Krims mitgeteilt wurde. Der spanische Trinmphmnrsch. Madrid, 28. Mai. (Wolfs.) Die Regierung veröffentlicht eine Note, in der es unter anderem heißt, angesichts der augenblicklichen Gestaltung des Marokkoproblems sei Spanien gezwungen, in der Nordzone zu bleiben, um die Bildung eines kleinen m o h a m m e d a n i s ch - b o l s ch e w i k i s ch e n Staates zu verhindern. Nach den bisherigen militärischen Erfolgen bleibe für Spanien jetzt nur «och die Aufgabe zu erfüllen, das gesamte Gebiet der spanischen Zone im Triumphmarsch zu durchziehen und die Kabylen zu entwaffnen. Dies sei aber keine leichte A u f g a b e, und außerdem sei dazu das loyale Einvernchmen mit Frankreich eine Vorbedingung. Sollte die Regierung die Entsendung neuer Truppen nach.Marokko für notwendig halten, so werde die öffentliche Meinung Spaniens sicherlich diesen Maßnahmen zustimmen. " Italien meldet sich an. Rom, 28. Mai. „Messaggero" macht auf die nun beginnende d i p l o m a t i s che Phase der Marokkoangelegen heit aufmerksam. Das Blatt spricht zunächst von der Notwendigkeit einer Revision des. T a n g e rabkommens, bei -dessen Abfassung Italien ausgeschaltet worden war, und sagt, daß man das Tangerproblenr bei der zukünftigen Gestattung'Marokkos nicht vergessentmrfc. — Auch „Popölo di Roma" macht darauf aufuterksam,/daß das. .'augmblickli'che- Gleichgewicht diessei ts und ,j'eN se jst'si : der M eer e n g'-e - b om' G i b r a l t a r nicht ahne'Zustimmung Italiens abgeändert werden dürfe, weil durch eine ' solche Aenderung die Interessen Kastens beeinträchtigt Würden. * * r. ' Mr. Samuel Samuel Verfitzender der internationalen Handelskammerlonserenz. Mr. Samuel Samuel, MitgliÄ des englischen Unter-- Hauses, wird die demnächst in London stattfindende internationale Konferenz der Handelskammern leiten. Mehr als 30 Staaten haben ihre Vertreter für diese Ko-nfereltz nonu-nierN König Haalo» von einem Hunde gebiffen. Stet litt, 28. Mai. Die ^Tägliche Rundschau" meldet in ihrer Abendausgabe aus Oslo: König Haakon, der mit den Zwergwindhunden der Königin spazieren ging, wurde beim Angriff einer Bulldogge auf die beiden Hunde in den Arm gebtssen. Es hat den Anschein, daß der König eine utch-t u-u b edem« tende Verletzung erlitten hat. Dar Urteil gegen die Mischer von Slaszliszka. Budapest, 28. Mai. (Tel.-Komp.) Das Debreziner Strafgericht fällte heute vormittags das Urteil in dem Prozeß gegen die Ban-knotensalscher von Olaszliszka. Der Gerichtshvif vemrteilte den Neupester- Kaufmann Friedrich Fri^ed-- l ä n d e r wegen Jnvertehrsetzung falscher Bcullnoren zu sechs Jahren Zuchthaus und zehn Millionen Kronen Geldstrafe, den Theologen Samuel FriMmrder wegen Verwertung falscher Banknoten M zweieinhalb Jahren Zuchthaus und zehn Millionen Kronen GMttafe und den Diener Desider Czinek wegen Mitwifferschaft^ zu einer Million Kronen Geldstrafe. Chaim Frie-dländer und Direktor Bettel- Heim wurden freigesprochen. Die Verurieilterr legten gegen das Urteil BernsttW em, "' «e FranleusAschung vor der sramSfischm Kammer. Paris, 28. Mi. Anl Schluß der geftvigsn Kammersitzung Mach Leon B l u m die Hoffnung aus, daß die Regierung die Beraklng seiner Interpellation über die ungarische GeUäMeMäre HM oufn-tfouien werde,

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