Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2605 (26.5.1926)
- Date
- 1926-05-26
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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SÄeL Me», Mttüvoch wtfwCT awpggClljrlfililg Sy. DMM8 m« Rippenstößen. Bald sollten sie aber eines anderen belehrt werden. Denn Plötzlich ertpnte^drei Schüsse, eine arge Panik entstand, Steine wurden geworfen und schon ertönten die ersten Jammerrufe der Verletzten. Die auf dem Ringplatz versammelten Bauern schlossen sich ebenfalls zu einem Zug zusammen und ivollten den Mariacki-Platz erreichen. %xx dem emrgischen, aber taktvollen Eingreifen der Polizei gelang es, tveitere größere Zusammenstöße zu verhindern, obwohl der Zug der Bauern zirka 6000 Personen umfaßte. Die Bauern zogen vor das „Haus der Akadermker" und wollte« es stürmerr. Die Polizei umzingelte die Demonstranten und zivaug sie zum Auseinandergehen. Es wurden zahlreiche Pechmen verletzt, doch läßt sich ihre Zahl nicht genau bestimme», da viele sofort in ihre Privaüvohmmg transportiert imttöcn . und zahlreiche die Namensnennung verweigerten. Es wurden auch viele Verhaftungen vorgenommen. * Warschau, 25. Mai. (Wolfs.) Wie der „Przeglad Wieczorni" aus Lemberg meldet, ist es dort zwischen Anhängern ver Rechts- und der Linksparteien zu Schlägereierr gekomen, wobei mehrere Persorrerr, darunter drei Polizisten, verletzt wurde: An Ministerium für nationale Minderheiten. (Eigendienft der „Wiener Morgenzeitung".) Warschau, 25. Mai. Die Regierung Bartel beabsichtigt mit einem großen Plan zwecks Sanierung des politischen und wirtschaftlichen Lebens hervorzutreten. Unter den politischen Reformplänen nimmt der Plan, ein M iu i ster i um für nationale Minderheiten ins Leben zu rufen, den ersten Platz ein. Sie Forderungen der Technische» Union. „Mit allem diachdruck und mit allen gewerkschaftlichen Mitteln." Di.» beiden Zentralausschüsse der Post-, Telegraphen- und Telephonangestellten haben schon vor vier Wochen in einer gememsamen Sitzung die Forderung nach einer dauernden Regelung der Bezüge aufgestellt. Die Forderung nach einer GchaltsregMerung wurde hierauf von Vertretern der beiden Zentvalausschüsse beni Bundeskanzler Dr. Ramek übermittelt. Ueber die einzuschlagende Taktik wurden noch keine B e f ch l ü ff e gefaßt. Man will vielmehr noch die Rückkehr des Bundeskanzlers aus Gens abwarten. Die in der Technischen Union organisierten Sraatsarbeiter hielten während der PsrnWiertage in Salzburg ihren fünften, die Telegraphen- und Fernsprechangestellten ihren dritten Berbandstag gemeinsam ab. Es gelangte einstimmig eine Resolution zur Annahme, worin der Vevbandstag beschließt, die Forderung aus Novellierung des Gehaltsgesetzes behufs dauernder Erhöhung der. Aktivitätsb ez üge und der Ruhegenüsje sowie Beseitigung aller im Jahre 1924 durch das Gehaltsgesetz .herbeigeführten Verschlechterungen mit.allem Nachdruck und mit allen gewerkschaftlichen Mitteln zu betreiben. . Ser SchlSffel zum Sften. G-sstem wurde hier ein von der Leogestllschaft Leranstalteter Kongreß, der sich die Erörterung der Frage der Wiedervereinigung der katholischen mit den orientalischen Kirchen zur Ausgab: gestellt hat, eröffnet. . Kardinal Doktor Piffl bemerkte in seiner Begrüßungsansprache, die Frage der Vereinigung der östlichen Kirchen mit Rom sei besonders für die Wiener von großer Bedeutung, denn Wien sei heute wie früher der Schlüssel zum Osten. Diese. Frage sei gerade in der jetzigen Zeit wegen der politischen Verhältnisse im Osten und wegen der gleichzeitigen Tagung des Konzils aus dem Athos besonders in den Vordergrund getreten und eröffnen der katholischen Kirche die weitestgehende n Perfp ektiven, Sie Neberqaerung des Nordpol« 6t eine Sensation ebenso wie das Angebot des Warenhauses Brüder Schiffmann. 2 Bei., Taborstraße 46. Die Devise lautet: Allerbeste Qualität und allerniedrrgste Preise. Nachstehend einige Beispiele aus der Preisliste: Waschwaren (oro Meter): Blaudruck —.98 S., Cotton de Lene —.55 S., WascMeton —.98 S., Jackeufutter 2.10 S.. Etamine. 115 cm breit, 2.20 S., Etamine. in allen Farben. 1.98 S.. Seidenclot, 140 cm bre>t, in allen Farben 3 50 S. Damenwäsche: Garnituren, Hemd und Hose. 3.90 S., Garnturen, Handawur gestickt, 7.50. Damenhemden 3 80, 2.50, 1.68 S.. Damengarnituren tHemd, Hose und Nachthemd) 9.80 S.. Miederleibchen —.96 S., Seidenjumper 12.50, 7.50, 5.90 S., Schaswolljacken 9.80 S. Leinenw a r e n (vro Metern In Webe 1.10, —.85 S., ln Chiffon 120, —.96, —88 S., Hosenköper 1.10 S., in Streifgrädl 1.40 S., 1s Damastgradl 1.70 S., Bettücher, 140 cm breit. 2 40, 1.98 S., Gläsertücher pro Stück —.55 S., Handtücher vro Stück —.88 S.. Frottierhandtücher pro Stück —.55 S, Tischtücher pro Stück 3.90 S., Äaffeegarnitur 9.80 S, ls Jnlet 1.18 S., I» Moltno —.89 S.. Bettzeuge 120. —.98 S., Hemdenkretone —.98 S., Bat'stchiffon 1.48 S.. Matratzengradt 3.80 S., Vorhänge Teppiche. Bettgarnitnren usw. sehr preiswert. Damen- und Herrenstoffe: Covercoats 6.50, 3.90 S., Englische Schaf- Wollstoffe 4.50 S., Kammgarne und Cheviots 6.80, 2.90 S., Mode-Schotten und -Streifen 4.80 S., RMNmäntel 17L0, 14.80, 12.40 S. Herrenwäsche und Modeartikel: Modehemden mit zwei Kragen 4.98 S., Cretonhemden 2.98 S., Unterhosen 3.50, 2.50, 1.80 S., Pyjamas 7.80 S-, Seidenbinder 1.50 S., Gestrickte Binder —.75 S., Socken —.48 S., Strümpfe —.90 S. In allen Abteilungen — enorme Auswahl — beispiellos Mige Preise. _ Wien, 26. Bim. * Besseres Wetter in Sicht. Der Regen hat in Oesterreich ausgehört. Gestern nachmittags war es in Wien schon etwas sommerlicher. Die Voraussage nreldet allmähliche Besserung. * Todesfall, Im Alter von 79 Jahren verschied am Donnerstag den 20. d. der Journalist Jakob Lichten stein in mm * Ein verhafteter Warenschwindler. Der WjÄrilge Mväsene Texttlwarenhänbter Chaim Wachs, zu Grodek in Polen göboren, Schissaintsyasse wohnhaft, ist im Jänner dieses Jahres «ach Hinterlassung größerer Warenfchnlden aus Wien gezüchtet. Er wurde nun tn Grodek vechaftet «nb de« Kreisgevrcht Lemberg emgeliefert. * Nach einem Wortwechsel in -er Elektrischen gestorben. Der olWrige Kaufmann Albert Knopp, SchultzStvaßnitzgy- Gosse 11 ivoynhaft, ist Montag abends um halb 9 rlhr an Herzschlag gestorben. Knopp war'am Montag in Baden und hatte, als er auf der Rückfahrt in die Elektrische einstiea, mit . einem Kausirranir aus der Lcopoldstaüt wegen eines Sitzplatzes einen Wortwechsel, über den er sich schr ausregte, so daß airxnichmen ist, daß sein Tod, der knapp nach ict Ankunft in der Wiener Wohnung eingetreten ist, mit diesem Wortwechsel in Zusammenhang steht. Der Tatbcktand wurde mit dem Antrag auf gerichtliche Ooffnung der Leiche der Staatsanwaltschaft mMteilt. Must. Bühne, Buch. Ae Hubima tu Wie«. Gespräch mit Direktor Zemach. Gestern Dienstag ist das Moskauer hebräische Theater Hckbmra in Wien einigetroffen. Die Truppe hatte noch Montag Abend in Krakau eine Vorstellung gegeben und trat in der Nacht die Reise an. Das Ensemble bestcht, wie bereits mitgeteilt, aus 45 Mitgliedern und führt vier Waggons Bühnenrequiisiten mit sich. Einer unserer Mitarbeiter sprach gestern mit dem geistigen Führer der Habimo, mit Direktor Z c m a ch. Zunächst nur über die bisherige künstlerische Arbeit dieses ersten hebräischen Theaters. Eine Aussprache über die Zukunft der Habima, ihr Arbeitsprogvamm und ihre künstlerischen Absichten für die nächsten Jahre, bleibt Vorbehalten. Direktor Zemach bemerkte zunächst, daß vielfach gärig entstellte Mitteilungen über das Wesen dieser Bühne in die Ooffentlichkeit gelangen. So wandte er sich gegen die unzutreffenden Darlegungen von Fülöp- M 11X c r in dem soeben im Amalthea-Äerlag erschienenen Werk über das heutige Rußland. Es ist zum Beispiel nicht wahr, daß die Mitglieder der Habima meist aus Juden bestehen, ,^velchc aus Palästina nach Rußland eiugewanderr sind". „Die Habima" — sagte Zemach — „ist kein ,Aheaier mir hebräischer . Sprache", sondern „ein hebräisches Theater". Sie ist das Resultat der jüdischen und der allgestock WflMBRAND £ £ *|* cats natttreckten, besten Weinen in amtlich plombierten Flaschnn (Erlaß des Ackerbauffilflisterlnms ZI. 16199/474 ex 19M) Gegen Grippe bestbewährt ÜBERALL ZU HABEN I Ens Den Mal««. Burgtheater. Morgen. %8 Uhr aSockS, nete ettt« studiert, ,Der Tranrn ein Leben". Akademtetheater. Morgen, V»8 Uhr abends, „Die Welt, tu derman sich langweilt". Overntheater. Morgen, 7*8 Uhr abends, M-ad am e Butterfly". V o l kr over. Morgen ,Da 8 Dreimäderkaus" mir Wbin Rittersheim. Am 31. d. findet unter Leitung des Kaoellmeisters Prof. Robert H e g e r von der Wiener Staatsover eine besondere Aufführung von »Carmen" z agunsten der Arbeitsgemeinschaft statt, kür welche Gäste von internationalem Rufe gewonnen wurden. Deutsches VolkStheatvr. Heute tritt Alexander M o i s s t zum letzten Ma e in dieser Spielzeit in N o l l a n d s „E in Spiel vonTodundLrebe" und Tolstois „Eristanallemtchuld" auf Morgen gelangt, neu etnftudiert, die Gesaugspoffe von N e fir o y „Das Mädel aus der Vorstadt" oder „Ehrlich währt am längsten" zur Aufführung. Modernes Theater. Freitag Erstaufführung der Groteske „Bobbys letzte Nacht" von James Barclcw in der Bearbeitung Robert Blums. Vereine. Bortriige und Versammlungen. Jüdisch eTischgesellschaftLaudftraße. Heute um l/29 Uhr abends im Cafö Lovrona, 3. Bez.. Löwengaffe 36, Vortraz des Herrn Dr. Heinrich Glanz über „Die Entstellung des Cllristentnms aus dem Messianismus". Anschließend Diskussion. Gäste willkommen. Jüdisches Realgymnasium, Meldungen für die l. bis VIU 1 Uhr. 2. Sei, EasteLezgaffe 68. An- . Klaffe täglich zwilchen 12 und Israelitischer Jugendgottesdienst. A m Sa mstag de» 29. d. um 3 Uhr nachm ttags findet der Jugendgottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen des I., 2.. 9. und 20 Bezirkes statt. meinen Freiheitsbewegung. Sie hat gewiß der russischen Kunst viel zu danken, aber sie geht eigene Wege.. Wir sind, wenn ich den Vergleich zichen darf, etwa von Rußland so beeinflußt lvie. der hebräische Dichter Biolik von Lord Byron. Die verlachte jüdische Ghettoklevdung wurde zum eigenartigen Kostüm stilisiert. Die Belvegungen haben wir mit dem Kostüm und mit der jüdischen Melodie in Eirrklang gebracht und sv einen Stil geschaffen. Nur wo ein Stil ist, gibt es wahrhaftige theatralische - Kunst. Ein Beispiel, wie wir arbeiteten: Um die Hochzeitsnuvsik für den ,Dybuk" zu erlangen, hat unsere Gemeinschaft viele Male eine Mische Hochzeit gespielt, so wie sie unsere Menschen im Volke sahen. Diesen ungezählten improvisierten, getanzten und gosungeneu „Chassenes" hat unser Tondichter Engel angewohnt und darnach schließlich seine Musik znm „Dhbuk" geschrieben. Die Darstellungen des ,Dhbuk" und des „Golem" zeigen das Judentum noch in seiner Ghet-togeibundenheit. In ,^aakobs Traum" hingegen ist das freie Judentum des Feldarbeiters gestaltet. Der Gegensatz von zwei Epochen ist an unserer Fovumng von ,Laakobs Traum" gegenüber jener der erstgenann-ten Bühnerwichtungen zu ersehen. Welche Bedeutung das Hebräische für Misere Schauspielkunst hat? Die Sp.rache ist für uns das wichtigste Ä u s d r u ck s m r t t e i, Ihrer Dynamik und Klangfarbe, ihrem Geiste ist die Schauspielkunst anzupassen. Wir haben uns während unserer Entwicklungsj-ahre m Moskau nach der jüdischen Gasse geschnt. Die Begegnung mit dem Volke in Litauen und Polen war so wie die des Bräutigams, der sehnsüchtig auf die Braut gewartet hat. In Riga und Kowno mußten wir zweimal täglich spielen. Die drei Monate, welche wir in Polen -und Litauen zubvachten, haben uns überzeugt, daß die jüdische Bevölkerung einen alljährlichen Besuch des hebräischen Theaters benötigen wird." Begrüßnngsakademic für die Habima. Der österr-.'ichrsche Landesverband des .Hechalug veranstaltet Donnerstag d->n 27. d. um 8 Uhr abends im Festsaale des Hotel Con^'uenty 2. Bez-.ik, Tallocstraße, eine Begrüßungsatkademie für die Habima. Der Abend wird eine durchivegs hebräische Äiote tmgcri. Es werden austreten: Herr Nachum Navdi, ein Piauist aus Palästina, Fräulein Chanah Spektor, eine palästinensische Arbeiterir:, Herr Brau-manu, ein palästineirsischer Geiger, Herr Ehvenkrairz, Mitglied der Mlnaer Tmppe. Ga stsplel de* Moskauer Theaters \ ▼ Im CARL* THEATER Karlen an den Kessen und ln ei en Kartanburaaux „Die Frau." Heute den 25. d. von 5 W 7 Uhr im Restauran »Wilder Atanu" (großer Saal), 18. Bez., Währtngerstraße 85, Vortragsabend: „Die Fran als Hausftau" (Kau L S w i n g e r); „$ie Frau als Mutter" (Frau Dr. med. Mela Pappenheim-Bloch); „Die Fran als Hansärzttn" (Frau Dr. med. Anne B v r n f v l d). Serichtssaal. Ser Srmderwerb durch polnische StaatsbSrger. Eine Entscheidung des Obersten GerichtshofeSk Die Kaufleute S. und W. erwarben im April 1921 von Frau v. Liebenberg zwei Wiener Häuser; da S. polnischer Staatsbürger ist und daurals mit Rücksicht auf die mangelnde Reprozitat der Grunderwerb durch Polm nicht intabuliert werden konnte, schloffen die beiden Käufer einen Vertrag, wonach W. formell als Alleinerwerber fungieren sollte, sich jedoch gegenüber S. verpflichtete, sobald es möglich würde, die Uebertragung der halben Anteile vorzunehmeu und als Treuhänder des S. zu fungieren, ohne selbst Besitzrechte bezüglich des halben Hausbefitzes geltend zu machen. Nach deur Mschluß des polnisch-österreichischen Handelsvertrages, der den Polen die Erwerbung von Realbesitz wieder gestattet, verlangte S. von seinem Trerchänder die Uebertragung der Haushälften. W. lehnte dies ab, so daß S. die Klage überreichte^ Das Zivillandesgericht gab der Klage statt und verurteilte W., die beiden Haushälften an den Kläger zu übertragen oder deren Wert von 600 Millionen Kronen zu ersetzen. W. brachte nmr die Berufung ein, welcher das Oberlandesgericht stattgab. Das Berufungsgericht stellte sich auf den Standpunkt, daß der Treuhandvertrag auf die Beurteilung der Rechtslage ohne Belang sei. Sowohl der Wortlaut des polnisch-österreichischen Vertrages als auch die Erklärungen des Bundeskanzlers bei deren Abschluß besagen ausdrücklich, daß der Vertrag keine Rückwirkung aus die Vergangenheit habe. Aus einem ungültigen Geschäft könne keine Treuepslicht erwachsen. Der Kläger brachte die Revision an den Obersten Gerichtshof ein. Er bezeichnete seinen Prozeß als für eine große Anzahl seiner Landsleute prinzipiell bedeutsam und erllärte, es sei ein Unrecht, dem Bellagten den Besitz der Haushälsten entgegen den ausdrücklichen Vereinbarungen bei deren Erwerb zu überlassen. Der Oberste Gerichtshofhat die Revision jedoch zurück ge wiesen und das Urteil des Oberlandesgerichtes bestätigt. Das Urteil führt aus, daß bei einem an sich ungültigen Rechtsgeschäft auch Nebenvereinbarungen ungültig seien. Die Bereicherungsftage könne im Rechtsstreit nicht zur Erörterung kommen. dene großen Odessaer Synagoge, der beschuldigt war. währen», seiner Studentenzeit der zaristischen Ochrana Dienste zum Schaden der Revolution geleistet zu haben, wurde in ganz Rußland mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Bugajewskh, der selbst wegen revolutionärer Umtriebe im Gefängnis saß und von der Universität relegiert war, soll durch Verrat sich das Recht erkauft haben, außer der Quote wieder in die Universität einzutreten. Bugajewsky bestreitet jede Schuld. Dev Gerichtshof nahm seine Tätigkeit als erwiesen an, sprach ihn aber frei in Anbetracht seiner damaligen Jugend nnd feiner Mjchrigen nichlichm wPenschaftttchW KrbeÜ.