Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2593 (13.5.1926)
- Date
- 1926-05-13
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit« 8 Wien, TonnerStag ST: iener^oraerrzerrims 13. 'Mt um Lrvlkew nnO Dalutrokurse um 12. Mal 1226. Devisen Antoter dam . . . . - OeM . S. 284.51 Var» 285 6a ädllft #«*#•*«# . & tl*> 6.1*28 61728 «OS pfftntftiieeAe ftdte» .. & 22.0t Hotiüitdlaene Noten .. — «tet et.ee Beißrau . . « . l.:.4T 12.CI Stockholm ... . . 2 69 1.1 18 > 71 deriln . . . . 18? 41 188 91 wartcM« . . . . . 63.16 SS SS itftiiMfeene •'•!*« •.. 2t.ee 26.16 Drtitr.ei » . 22-< S 22.21 Zürich. 168.76 187.25 J«f0»l*#tldM Noten . . 12.4261 Polnltea# Noten . . « . 84.25 HtumRniaene Noten ... — ititMtsche Noten (Romen,) 12.4660 HtiKnrest . » ... .. SS S7 . - 2.82 . 84.8876 88.17 2 64 84.4876 Valuten Amerftaofrehe Noten 707.10 iil.10 89.25 Mailand . < . 28. >6 28.15 delftUche Noten . . Schweieer. Noten . . . —* ricnecho-cio#. Noten . 20.01 so iNew.York# . . 707.28 700 76 Hui rar. Not. . . 21.036.) Pari? ...» . 22.14 22 24 Deutsche Noten . . ISS IS 188 78 Türkische Pfond.Noten . — P'V’? . » » » 20.846 i 21.' 260 (indische Noten . . . —. — —. — Un?ntUche Nniet» 98.85 99.26 geffchrt H.Een tucvbcn. 2o vergrößern sich mit iobcm Jage die Konsumtionen, -ie Zwei;ei los diesem seriösen Jintitni serngeblikben wären, wenn sein PrasLenttnst'.thl nicht Kegeirstanb von monnüM<l)en Aspirationen gewesen iväre. Prt». öften.-angar. Staatselsenbalingesellschast. In der Ken igen Sitzung de8 vereinigten V e rwaltunqSrate« wurde die der 1. Jänner 19.5 änigestellte (•' o l b e t Ü f f tt n n g 8 b i l a n * vor.reiegt. Sie weist bet tun sich, iqer B.werinng der vorhandenen Aktiven und Passiven ein £ e f e I I f di a f 11 i cfi e 8 E i q e n v e r m ö q e N von 40,085 75)0 S. oit», wovon 25,168.900 S. auf da? Grundkapital und 14.9 6.89'» S. auf die K a p i t a l S r tt & läge entfallen. T'e bisherigen Aktien sollen in der Wtiie z u s a m m e n g e > e g t werden, daß für je zwei alte Aktien zu 4 8 0 K Nominale e t it e neue Aktie zn 5 0 6. N o tu i it (t i e ausgeqeben wiro Die bis 1 Jänner 1925 nicht ttmqeian'chren 6756 Stück Genuß scheine d'e in dem au^aewie'encn G r u n d k a v t t a l enthalten sind, sollen aieick.fall im Verhältnis 2-1 tu G e n u ß s ch e t n e zu 50 S 'J! o m i n a i e n m g e t a rl s ch t werden. Ferner wurde auf Grund der alelc''.eilig voroeleaten Bilanz für das Jahr 1925 beschloss« der »ür ten Ol. Ma> 1926 einberufenen 69. ordentlichen Generalversammlung zu beantragen, die für das Jahr >925 zu verteilende Gesamtdtvidende iDivioe. nde und Suverdivtdende) mit 6 S ch i l l < n g f ü r j e o e n e u e A k t i e zu 50 S. (d i. wie im rsio'.sabre mit 3 S. für iede alte Aktie zu 480 K ) feil- »n'etzen und den nach den sonstigen statutenmäßigen Dotationen oervieivenoen B e t r a g v o n 4 5.4 5 1,9 6 S. auf neue N c ch n u n q v o r z u r r a g e n. Auf die Genuß« > ch e i n e ennällr keine Superb tvidende. 'er':en, 12. Mai 1926. (Entgeltlich) * Durch diese Veröffentlichung sind sämtliche Befurchningen, welche auf Grund unzulänglicher Nachrichten über das Aussehen der Goldcröffnungsbilanz kolportiert wurden, zunichte gemacht. Die Dividende von 6 S. für jede neue Aktie bcdelitet eine Verzinsung von 10 Prozent des heutigen Kurses lind von 12 Prozent des künftigen Aktiennominales. Diese Tatsachen haben schon an der gestrigen Börse eine kräftige Erholung der Staatsbahnaktien zur Folge gehabt. Die Lusionsbeftrebuag »er Wiener Großbanken. Wie in finanziellen Kreisen verlautet, schweben seit einigen Wochen Verhandlungen zwischen der A n g l o b a n k und der Oesterreichischen K r e d i t a n st a l t für Handel und Gewerbe, die eine eventuelle Fusionierung beider Institute bezwecken. Die englischen Inhaber des Aktienpakets der Anglobank sind schon seit längerer Zeit bestrebt, ihr Institut in irgend einer Weise umzuformen. Sei es, daß es als Ganzes mit einer anderen Wiener Großbank fusioniert wird oder indem der Jndustriekonzern abgetrennt und das Wiener Bankunternehmen als Bank nach englischem Muster geführt wird. Die Versuche, solche Fusionsbestrebungen durchzuführen, datieren schon seit längerer Zeit. Ursprünglich verlautete, daß zwischen der Anglob«^! und der Länderbank solche Verhandlungen schweben, da beide ausländische Banken sind. Diese Verhandlikugen dürften aber nicht über das Anfangsstadium hinausgekommen sein. In der letzten Zeit scheinen die Verhandlungen mit der Kreditanstalt konkretere Formen angenommen zu haben. Es würde sich dann darum handeln, das Wiener Hauptinstitut, die rumänischen und ungarischen Filialen dem fusionierten Institut anzuschließen, hingegen die italienische Filiale weiter gesondert bestehen zu lassen. In Wien führt die Verhandlungen der gewesene rusiische Minister Bark, der im Verwaltungsrat der Anglobank sitzt. Für die Kreditanstalt soll Direktor Ehrenfest in London verhandeln. Vorläufig ist aber noch keine endgültige Vereinbarung getroffen worden. Das Kapital der zionMschen Agrarbank. Der Vizep'ölsten: der Föderation der jüdischen Hilfsorganisationen in England, Nasa t-islsi n, der sich gegewvärtig in Jerusalem aufhätt, erklärte, daß. seine Föderation der Monistischen Agrarbank den Betrag von 33.000 Pfund zur Verfügung stellt. Diese Summe macht den dritten Teil des gesamten Kapitals aus, mit welchem diese Bank eröffnet werden soll. Copyright 1926 Nachdruck verboten oy Joseph Opatovsky, New York (17. Fortsetzung) Roman eines Pferdediebes. Von I. Opatoschu. Sie faßten einander; Sanwel suhlte, -wie Beste sich immer stärker an ihn Preßte; und sie fragte: „Warum sind Sie nicht gekommen?" Ms sie stehen blieben, wischte Sanwel den Schweiß von der Stirn und wollte sich ins Nebenzimmer zu den Musikern schleichen. Da fühlte er Rachels Blick aus sich gerichtet. Rach.'l hatte Sanwel mit der schönen kleinen Frau tanzen gesehen und ihr Herz hatte sich zusammengekrampft.' Sie sah bei-den die ganze Zeit nach und' -war dessen gewiß, Sanwel sei in die Frau verliebt. Sie merkte, daß er während des Tanzes kein Auge von ihr wandte mW seine Lippen so nahe über ihrem schwarzen .Haare hielt, als wollte er es küssen. „Und dich Frau ist schön! Wie schön sie tanzt!" Rachel wurde Plötzlich traurig. Sie bereute es, her gekommen zu sein, und suchte eine Gelegenheit, um unbemerkt den Saal zu verlassen. Dann' begegnete ihr Blick dem Sanwels und für eine kurze Meile wurde es ihr leichter ums Herz. Doch 'bald senkte sie die Augen und wurde noch trauriger als zuvor. Sanwel ging in das nächste Zimmer, tvarf sich auf einen Stuhl, streckte die Beine aus und finkte den Kops. Es trieb ihn. auf Rachel zuzugehen und ihr zu sagen, er sei nicht schuld; er hatte gar nicht in -den Tanzsaal kommen wollen; er ivar nur gekommen, um Rachel in ihrem Weißen Ballkleid« zu bewundern ... „Was fehlt Ihnen, Sanwel? .frner. preisen Sie zu, versuchen Sie!" . ' Verringerung -es Eskompteportefenilles der Oesterreichischen National-««!. Der letzte Ausweis der Oesterreichischen Natwnalbank mit dem Stand vom 7. Mai 1926 zeigt eine Abnahme des Barschatzes um 6,909.544 S. auf 509,026 727 S. Das Wechselportefenille hat eine neuerliche Verringerung um 14,392.109 S. auf 84,658.774 S. erfahren. Auch der Notenumlauf hat sich bedeutend gebessert. Die Zirkulation hat um 41,789.191 S. abgenommen und ist auf 787,890.409 S. gesunken. Im Zusammenhang mit der Verringerung des Notenumlaufes haben sich die Verbindlichkeiten aus dem Giroverkehr um 22,444.609 S. auf 49,406.470 2. vermehrt. Geschästsergebnisse des Postspackafsenmntes im April 1926. Aach dem letzten Ausweis des Postsvartassenamte, bctrugen im April im Sparverkehr die Einlagen 8,08t.269 S.. die Rückzahlungen 1,922 990 S. Danach haben sich die Spareinlagen um 1.158.279 S. vermehrt und betraven am Monats'chluß 83,206.786 S. Im Scheckverkehr betrugen die Einlagen 708,510.953 S, die Rückzahlungen 698,971.0-^8 S. Daö Guthaben aus den Scheckkonii hat sich um 9,539,264 S. vermehrt. Im Clearingverkehr wurden bargeldlos 618,722.121 S. umge'etzt. Da! sind 44,67 Prozent der Einlagen und RÜckzahlmigen. Ter Umsatz im Spar- und Scheckverkehr betrug 1.412.485 6/1 Schilling DaS Geiamtguthalun für dis Spar- und Scheckverkehre beläuft sich auf 190,850.159 S. Die Aixahl der Teilnehmer hat sich im Sparverkrhr nm 16S6 auf 2,476.338, im Scheckverkehr um 174 auf 179 059 erhöht Insolvenzen. Das Wiener Handelsgericht hat infolge Delegierungsbeschlnsses die Fortführung des Ausgleichsverfahrens gegen Wilhelm H i r s ch l e r übernommen. Hirschler ist Gesellschafter und war bis vor kurzem Liquidator der „Miwag", Mietwagenunternehmung für Pferde- und Aulobetrieb Wilhelm Hrrschler, Ges. m. b. H. rn Liquidation, die beim Handelsgericht rm Ausgleichsverfahren steht. Beide Verfahren wurde verernigt. — Das Au2gteichLversaht.cn wurde eröffnet über Fanni G r tt n!i c r p, Modewarengeschäft, 6. Bez., Getreidemarkt 16: über Elsa Hahn, Gastwirtin, 4. Bez., Karlsplatz 7; über Adolf K adle tz, Wäscheerzeugec. 13. Bez., Hütteldorferstraße 175, und über Bernhard Szrager und Hermann K a tz, 20. Bez., Wallensteinstraße 33. — Der Konkurs wurde eröffnet über das Vermögen des Philipp G o l z, Wirkwarcnhändler, 7. Bez., Burggasse 20. Bevorstehende Einführung von Goldzöllen in Polen. Es verlautet, daß infolge des Währungssturzes die polnische Regierung die Absicht habe, eine Verordnung zu erlassen, nach der die Zölle nuttmehr in Goldvaluta zu erheben sind. Bisher gleicht ein Goldzloty einem Goldfranken. Eine italienische Anleihe für Rumänien. Aus Bukarest, 12. d., meldet Orient-Radio: Ministerpräsident General Adere s c u teilte im Ministerrate mit, die italienische Regierung werde an Runränien eine Anleihe von 200 Millionen Lire zu 8 Prozent ohne wettere Bedingungen gewähren. Litauische Zollerhöhung. Äie die Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie ans von Litauen eingelangten Meldungen entnimmt, besteht dort die Absicht, die im litauischen neuen Zolltarif vorgesehene Erhöhung der Einfuhrzölle um 30 Prozent für alle Herkünste aus Nichtvertragsstaaten noch im Laufe dieses Monats in Kraft zu setzen. Da Oesterreich bisher keinen Vertrag mit Litauen abgeschlossen hat, werden alle an der Ausfuhr nach Litauen beteiligten Firmen auf diesen Umstand aufmerksam gemacht. , ■ Erntsaussichten in Nordamerika. Wie das Erntüdopartement des. amerikanischen Ackerbaumtn'sterium^ mi.teilt, sind dte ErnteauSsichten für W e i z e n um zirka 5% bester als in den letzten, zehn Jahren und sind auch vom Dezember um l,4#/o S e- {Hegen Die R o g g e n a uSsichten sind dagegen um 6,4% schlechter als in den vergangenen rehn Jahren und sind um 3.6°/a seit dem 1. Dezember v. I. g e f a 11 e n. Die MonatSlöhue der landwirtschaftlichen Arbeiter betrugen am 1. Apr'l. d. I. bei Gewährung voller Verpflegung 34,88 Dollar ----- 249,41 S. und ohne Gewährung von Vervstegung 48,40 Dollar ----- 342 67 S. Die Nachfrage nach landwirtschattlichen Arbeitern übetstieg da« Angebot am 1. April d. I. um 2% während sie am 1. April 1924 letzteres um 8% überst egen halte. Mtener Dtehmärlte. Der Auftrieb znm gestrigen Jungviehmarkt betrug 433 lebende und 1633 Weidner Kälber Sanwel zuckte zusammen. Neben ihm stand Bejle, ein Tablett mit Süßigikeiten in der Hand. Lachend stieß sie ihn mit ihrem Lackschuh. Er nahm eine Stange Schokolade. Bejle setzte sich neben chrt, legte die Hand auf sein Knie und begann ihm etwas zu erzählen. Gegenüber stand Rachel in ihrem weißen Seidenkleide, das bis zu den Kitöcheln reichte, die z»vei langen Zöpfe über die Schultern geworfen, und sah bleich, mit lodernden Augen unverwandt auf das Paar. Sanwel wurde krei-deweiß. „Was haben Sie? Ist Ihnen nicht wohl?" fragte Beste und wandte 'sich, seinem Blicke svloend, unt. Sie bemerkte Rachel. Rachel begegnete Be-jles Blick; ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken. „Er lacht mich gar noch aus, zeigt ihr das Mädel, das ihrr liebt!" ging es Rachel durch den Kaps. Dabei fühlte sie, daß Tränen in ihren Augen standen. Sie trat auf den Balkon, trocknete die feuchten Augen und hatte nur einen Wuwsch: die Zeremonie möge schon zu Ende sein. Sanwel zog es fort und er hatte den Wunsch, Bejle zu beleidigen. „Weshalb hat sie sich mir angehängt?" „Wer ist das Mädchen dort?" fragte Bejle. „Eine Bekannte meiner Schwester", antwortete Sanwel und wuÄ>e rot. „Warum sieht sie uns fortwährend an? Ist sie vielleicht eifersüchtig?" Santvel antwortete nicht. Er settkte den Blick und begann an den dlägeln.zu kauen. Bejle ging in den Tanzsaal. 1033 Weidirer Schweine, 43 Weidner Schafe, 347 Weidner Lämmer und 23i Weivner Kitze. Rach ungleichmäßigem Verkehr wwen die Preise teilweise behauptet Es notierten: Lebende Kälber 1.60 bis 2.60 S.. Weidner Kälber 1.70 b!8 9.- S., Fleischschweine 2.30 bis 2.70 S.. Fett'chweine 2.30 bis 2.60 S., Schafe im Fell - 90 bl« 1.40 ©., obne Fell 1. - bi» 2.20 S., Weidner Lammrr 1.40 bis 2.30 S. uvd Weivner Kitze 140 b»8 2.20 S. pro Kilogramm. — Der Auftrieb »um Rindermarkt betrug 278 Stück. Bet äußerst ftauem Verkehr blieben die Preise unveu ndort. — Der Austrieb zum S ch w ♦. k t e« markt de rüg 839 Fleisch- und 235 Fettichwe nv. Nach geichäst^ losem Verkehr haben sich Flei'chschweine um 15 bis 20 Gro'chen verbilligt Fe tlchweine-blieben unve'ändert. Wtener Holzbörse. Die trostlosen GeschäftSverhä'tnisse in der Holzbranäre Mm ei t n an der geurigen Börse jeden Verkehr. Die Tendenz bllev l u st l o S. ES kam fast zu keinerlei Geschäft. Oeffentlich verkauft würden zirka 350 Ouadratmeter Fußbodenbretter um 1500 S. ab Lager Wien. Die übrigen Preise blieben unverändert ES notierten: Nadelyolzschnlttmaierial, Fichte und Tanne. Gerüstpfasten 50 Millimeter, von 16 Zentimeter aufwärts. 66 b'S 66 S., Kistenware, 13 Millimeter. 8 bis 17 Zentimeter, 3 bis 6 Meier, 58 b>8 60 .stiftenwäre, 20 Millimeter, 10 bi« 17 Zentimeter, 8 bis ü Meter, 56 bis 59 S. Wiener «Pro-ubt-nbörle. Trotz der abgetchwäckten Weltmätkte reag erte der hiesige Platz nur auf die ftennvliche Haltung der Nachbarbörien. Bei äußerst geringem Anbot mußten den Berkänfem stonzeiiiontn gemacht werden. We ze» lag se r fest. Roggen war lange ziemlich flau; gestern konnte er ebeniolls eTie leichte Besserung erfieien. Sehr fest lag prima Gerste. Nach langer Zeit hat sich daS M e.b l n e s ch ä s t auf die gesteiger'e Nachfrage aus der Tkchecho'lawakei sehr belebt. Bevorzugt war doppelgritfi ge ungarische Ware. E? notierten: Weizen: Inländischer. 42 75 bi« 43.25, llugarischer Theiß 79/80 Kilogramm 46 25 bis 48 50 llugarikche:!4. — bis 46 50 Jugoslawischer 76 Kilogramm 43— bis 44.— . .lugostawischer 77/78 Kilogramm bis —Ntagen -Inländischer Marchselder 27 50 bis 28.—. Bester Boden 46.75 bis 27.—. Gerste: Branware mläntilcht 30.- his 34. - böbmische mäbriiche — — bis —.—. Nt a ' 8. Ingo lawifcher 21.— bis 22.—. E i n q n a n ti n neu 31.— bis 12 - Haler Inländischer 29 — bis 30.-. R e i 8 Jtalienilcher 79. — bis 82:-. Burma 64.— bis 66.—. Mahlprodukte Grieß rnländilcher 82.— bi» 89.—, Weizenmehl " -nlärtdisches 80. — bis 61.—, Kochmehl 2 inländische« 69.— bis 72 — Brot' mehl inländisches 44.— bis 48 — WienUrfe. Abgeschwacht. — Neuerliche Rückgänge in BrÜnner Mafchiuet». Der gestrige Verkehr eröfsnete in ungleichntäßiger Haltrrng. Kursdrückend wirkten dre stauen Auslandsbertchte und die größeren Auslandsabaaben. Besonders flau lagen Brünner Maschinen, welche auf exekutive Abgaben in Prag sehr stark ausaeboten wurden und gleich zu Beginn einen Rückgang um 15.000 K. zu verzeichnen hatten. Im weiteren Verlaufe des Verkehres vergrößerte sich noch dieser Verlust um wettere 7500 K. Die Gerüchte t über Bankenfusionen wurden von der Börse nicht freundlich ausgenommen; sie reagierte mit Abgaben, welche bicf Bankwerte teilweise drückten. Staatsbahnaktien lagen nach den gestrigen scharfen Rückgängen ziemlich fest. Sie konnten einen Teil thres Kurs- Verlustes wieder hereinbringen. Gut behauptet blieb der Renten markt. Im Schranken war der Verkehr äußerst ruhig. Das Resultat aus der dauernde» Geschästslofigkett waren vorwiegend Kursabschläge. ES verlor« unter anderem Drauland und Ung. Zucker je 20.000 K., Leivnik-Lundenbnrger 45.000 K.. Nationalöank 21.000 S. und Nordbahn 25 000 K. Dagegen erhöhten sich Konstanz« um 30.000 8., SiSlzle Glas um 23.000 K., Dynamit «nd Türkenlose *»£ 10.000 St. und Guttmann um 7000 K. Die uuglelchmäßige Tendenz in der Kulisse dauerte bis zum Schluß de» Verkehr». Es verloren u. a. Ung. Kredit 6000 K., LLnderbank 2000 K., Biünner Maschinen 22.500 K., Kruvp 2500 K. und Juli-Süd 8500 K. Fester waren nur Staatsbahn »m 8500 St., Salgo um 2500 K. und Siemens nm 4400 St. Die behauptete Tendenz blieb aut dem Rentenmarkt bis zum Schluß des Verkehr». Gold- «nd Junirente konnten sich leicht ethöhen, während die übrigen Renten «»verändert schloffen. Ex Sonpon wurde« gehandelt, BöhmisH-» Uniowbank 50.200 K. Sanivel blieb fitzen. In seinen Ohren sauste es. Er stand einigemal auf, knöpfte den Rock zu und wollte auf Rachel zugehert; doch seine Fuße rührten sich nicht vom Platze. Rachel hatte sich, um unbemerkt zu bleiden, in einen Winkel gesetzt, und wartete ungeduldig auf den Beginn der Zeremonie. Sie fühlte, wenn sie noch lange dableiben müßte, würde sie'in lautes Weinen ausbreche». Da sah sie, wie sechzehn Machen sich z» einem Lancier ordneten; acht standen als „Herren" auf einer Seite, acht als „Damen" aus der änderen. Der Tanz -begann. Die Mädchen schwebten einander entgegen, hoben die Arme, tanzten graziös aneinander weiter, bildeten einen Kreis mit anmutigen Biegungen ihren Körper, lösten ihn wieder auf und tanzten weiter. Rachel saß gedruckt da; es schien ihr, als schauten alb: nur sie an und wiesen mit den Fingern aus sie. Sie mied jeden Blick; aber wie zrtm Trotz begegnete sie immer wieder Bejles koketten Augen; ihre Blicke schlnerzten sie wie siedcudes Wasser. „Was gibt es, Rachel? Warum so traurig?" fragte Sure, fc>m Tanz gerötet. Rachel spürte, sie werde gleich in Tränen ausbrechen. Sie schüttelte den Kopf, biß sich ^ftig in die Unterlippe und antwortet« mit einem halben, gekünstelten Lächeln: ,^Jch habe ein wenig Kopfschmerzen. Doch daS tut nichts! Wenn Si^ Lust haben, Sure, zahle ich einen Tanz." Sie sprang stinlk auf, zahlte ein und stürmt« mit Sure durch den Saal.. Im Tanzen fichlte sie, daß die kokett gekleidete kleine Frau noch immer keinen Blick von ihr waMe. Bald aber vergaß sie ihren Kummer und fragte Sure gelaffen nach Beste: „Das ist Wehl eine Bekannte von Sanwel, «ine Warschauerin?" fttaftfiAyiio fofot