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Wiener Morgenzeitung · 1926-05-10 · Heft 2590 (10.5.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2590 (10.5.1926)
Date
1926-05-10
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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9C& SBCfeHI WWU, MNWv pt Hand hat, seinen Schmerz z» lindekn, Md W Arten, seinsr Freude Ausdruck zu letzen! Wie anders ist es aber bei den TeVen unseres DoT-tums, ine abgesplittest sind, «ich: mchr in engstem Zusammenhang Mit dem Wendigen Volkskörper stehen! Sic, denen fremde Kulturen ihre Pforten geöffnet hatten, die ober doch in der Stunde der Besinnung tiefften Zusammenhang mit ihrem Volke erlebt hatten, und NM auch alle kulturellen Eigenwerte dieses ihres Volkes in sich ausnehmen möchten. Voll sichen Wittens begaben sie sich aus die Suche nach dem, tvas jüdisch ist, sie wollen es in sich verpflanzen, oder — schon die ersten Schritte führen sie in die Irre, sie gehen im Kreis umher, denn die Gegenwart ist das einzige Feld, das sie Wsuchen. Und da trifft es sich oft, daß sie entweder allzu rasch müde werden, dann unmutig, und das Suchen nach dem Jüdischen überhaupt aufgebsn.- Schr große Telle unserer vom VoMgangen abyesprengten Mischen Jugend befinden sich in den letzten Jahren auf der Suche, den Anschluß an das lebendige schöpferische Voillsganze zu finden. Zu viele aber sind auf halbem Wege deshalb stehen gc- Meberr, well sie sich zu schr nur m der Gegenwart verstrickten. Es ist -kein WLerfpruch zum Wesen' der Jugend, das gogemvar tsbejahend und zukunftsheischend sein soll, wenn gerade im Suchen nach den lebendigen jüdischen Werten auf die Vergangenheit verwiesen wirb. Denn diese Vergangenheit ist ja keine, für Huuoerrlaufende ist sie es nicht, ,mt> für andere Zehntausend? soll sie es aushörcu zu sein. Darum das Wort von. der geistigen jüdischen Renaissance, darum der Drang so vieler, die lebendigen Quellen unsercs Volkstums ganz ju erschloß:« und der Gegenwart »L köstlichsten Genuß dienstbar zu machen. Darum der Ruf: „Zurück zum Tanach!" Ihr alle, die ihr dm verloren gegangenen Zichmmierchang oft: dein jüdischen Wesen suchet, unterlasset nicht daS Wichtigste, za den sprudelnden Quellen jüdischer Kraft und jüdischen Lebenssinncs zurückzufinden. Ihr wollt arbeiten an der Erneuerung des Volkes? Wie könnt ihr das, wenn ihr kein klares BW davon habet, was die Erneuerung bringen soll? Und wie solltet ihr ein solches' Aid haben, wenn euch nicht innere, historische, kulturelle Zusammenhänge klar sind? Und woher sollten euch denn diese klar sein, ihr g.aubt doch nicht im Ernst, daß dazu das Lesen des Grätz genügt? Auch die deutsche Bibelübersetzung wird euch nicht viel helfen. Da heißt es schon tiefer schürfen. Könnt ihr such eine Vorstellung davon machen, wieviel Erlebnis wirklich jüdischen Wesens 'darin liegt, einen Satz aus der Thora in diesen Worten uw) Zusammenhängen zu verstehen, wie ihn einst unser Volk verstand, tvenn er ihm am Sabbat im Tempel in Jeruschalajim gesagt wurde? Könnt ihr begreifen,-daß man erst dann wirklich jüdisch fühlt, wenn man mit dem gleichen ledenoen Herzen die erschütternden Worte eines Jirmifahu ang'.'üchts der drohenden Vernichtung der heiligen Heimatstadt hört, wie es einst unsere Ahnen taten? Laßt es euch auch gesagt sein: solange ein junger jüdischer Mensch in den Minuten höchsten Glückes und tiefster Freude nicht in Worten des Schir-Haschirim seinen Ausdruck findet, fühlt er nicht wirklich jüdisch. Denn, fi'chlt er jüdisch, so wird er in Stunden der Erhebung ein Wort Ms Schir-Haschirim finden, ebenso wie er in den Zeiten, da er ein kluges Wort braucht, bas in seiner Küche Berge von Vernunft sch:eßen soll, die Worte unserer Weisen suchen wird — aber nicht in einer Übersetzung, die schon neue Gedanken hineinfügt, sondern in diesen Lauten, in diesen Klängen, iit denen es einst gesagt und gehört wurde. Jedoch, wie schwer ist es, darüber gu sprechen, wo nicht volles Verstchenkönnen dem 'Sprechen seinen wahren Sinn zu geben verspricht! Erzähle dem Tauben von einer herrlichen Symphonie Beethovens und dem Blinden von der ausgehenden Sonne Pracht. So kann man vorn Effebnlsrcichtum des Danach zu denen sprechendie nicht seine Sprache kennen, feine Schönheit zu genießen. Mer, für den Tauben und Blinden ist fein Schicksal ein beschlossenes, für euch nicht, ihr könnt es noch anders machen. Die jüdische Jugend, soweit sie Lebendig ist, sich in Bewegung befindet, hat die Zeit des ersten Ansturms hinter sich. Revoltiert und Fesseln gebrochen hat sie schon — ich sage nicht: genug, aber sie hat es getan—, sie trete jetzt ein in die Zeit der Derinner.ichnng, des.Auffaugens der lebendigen Werte rings aus der Welt, hauptsächlich aber Ms dvkk Völcke. Die jüdische strebende, wertvolle Jugend, die sich jetzt zu gemeinsamer Arbeit gcc,MM hat unv immer enger Msammenschließt, sollte zu der einen laut herausgesagten Parole: Einsetzen der Kräfte fürs Volk im Aufbau unseres Landes , ebenso laut und vornehnrlich auch d'e zweite verkünden: Zutiefstes Erfassen jüdischen Wesens; Aussuchen seiner Quellen, in sich Lebend igmachen der ewig wirkenden großartigen Vergangenheit durch harmonisches Verknüpfen mit dem Heute, Suchen dös tiefften Erlebniffes dort, wo allein es gesunden werden kann: im ewigen, wahren und erhabenen Worte derer, die tue ewige Wahrheit verkündeten, in der Sprache, die alleirr mit voller Wucht und klassischer Harmonie dieses Wort übermitteln kann. Jaakow Polesink. Versuchter Einbruch in der BersatzamtrMiale Hernals. In der Nacht zum Sonntag haben bisher unbekannte Täter einen Einbruch in den Pretiosenraum der Zweiganstalt des Dorotheums auf dem Elftrleinplatz versucht. Sie hatten sich am Sanrs:ag in den Keller der Anstalt geschlichen,-sich dort einsperren lassen und haben, um bei der Arbeit vor Zwischenfällen gesichert zu sein, die Kellertür mit einem Strick mehrfach festgebmiden. Dann haben sie sich an die Arbeit genracht, die Z i e g e l m a u e r zu durchbrechen. Als sie schoir eine Ziegeischicht durchgebrochen hatten, merkten sie, daß sie an die urrbezwingbaren P a nze r pl a t t en gestoßen sind. Sie mußten angesichts der Aussichtslosigkeit von ihrem Beginnen abstchen, gelangten nun in beu Lichthof uitö versuchten von dort aus durch di? Mauer 'in den Pretioseuraum zu gelangen; allein auch hier inerkt.cn sie, als sie etwa 20 Ziegel ausgebrochen hatten, daß dahinter die P'anzer'platte» angebracht sind,, und so zogen sie unverrichteter Dinge ab. D>e Erhebungen sind c ingeleitet. Merrer fttommeHirnft Elf Messerstiche Degen die Sattln. M« blutiges FamMENdkmua tu Favoriten. Gestern nachmittags Hai sich m Favoriten ein bkrtigeS Ghedmn»a abgespielt Der Markktzelftr Ist; Born lebte schon seit langer Zeit getrennt von feiner Gattin, der 2djähr.gen Hifföa.. rttrin Stesame Boca, d:c im lO. Bcz., Davidgaffe 9, tvohnt. Gestem kam Born in das Wohnhaus seiner Frau, um sich Kleider und Dokumente zu holen. Die Frau soll ihn verhöhnt habest. Dadurch kam es zu einem Streit, in dessen Verlauf Frau Born dem Gatten eine Ohrfeige versetzt haben soll. Attch er gab ihr eine Ohrfeige; das brachte sic in noch größere Wut und sie drohte Hm, ihr Geliebter werde es ihm schon zeigen. Durch diese Drohung war Born so zornig geworden, daß er sein Tascheirmeffer zog, es rasch öffnete und b l i n d l i n g § gegen die Frau los st ach. Er versetzte ihr nicht weniger als elf Stichwunden, davon sechs in den Rücken, die übrigen in die Nase, die linke Halsseite, den linken Unter- und den rechten Oberarm. Die Frau brach, heftig blutend, im Stiegenhaus zusammen. Die Rettungsgesttlschaft wurde berufen und der Arzt stellte fest, daß namentlich die Wunden am Rücken gefäh rl i ch sind, da Luft aus der Lunge ausgetreten ist. Er verband die Frau und brachte sie ins Franz Josef-Spital. Der Täter stellte sich selbst beim Polizeikommisfariat Favoriten. Die Frau ist «och mcht vernehmungsfähig. N«We l« Straßenverkehr. Gestern hat sich eine ganze Reihe mitunter schwerer Unfälle im Straßenverkehr ereignet. Die Rettungsgesellschast leistete in folgenden Fällen erste Hilfe: Vor dem Burgtheater sprang die 36jährige Hilfsarbeiter!» Anna K o c i auf einen Straßenbahnzug auf, stürzte ab und erlitt eine Gehirnerschütterung und Wunden an den Beinen. In der Nähe der elterlichen Wohnung wurden zwei Geschwister, die 12jährige Bürgerschülerin Margarete und der 9jährige Volksschülör Richard Holleschek vom Auto A 7-548 niedergestoßen'. Das Mädchen erlitt außer anderen Wunden eine Quetschung des Bauches vermutlich mit inneren Verletzungen und wurde aus «die Unfallstation gebracht; der Junge erlitt eine Blutbeule ander Wange. In der Hauptallee wurde die aus Karlsbad zugereiste 66jahrige Private Maria T h u m a von einem Radfahrer niedergestoßen. Sie erlitt einen Bruch des Schenkelhalses und wurde auf die Unfallstation gebracht. fö. Mai IM Setzer, An der Ecke der Florian!- und Windengaffe wurde der 73jährige Private Karl Christ von einem ta» radfahrer uiedergestoßen und schwer verletzt. Sine Schvindelstrma. Im Hause, 7. Bez., Schottenfeldgasie 78, bestand Ute Firma ,,Etern a", als deren verantwortliche Mitinhaber der 41jährige angebliche Ingenieur Paul Werfel, m Trautenou geboren, 8. Bez., Lammgaffe » wohnhaft, mid der 38jährige gewesene Forstbeamte Ernst Aujesky, 16. Bez., Abelegasse 25 wohnhaft, galten. In der letzten Zeit sind gegen die Firma beim Polizeikommiffariat Neubau wiederholt Strafanzeigen wegen Kreditbetruges erstattet worden. Zur Zeit der Erstattung der Anzeigen waren die beiden Firmenchefs schon geflohen. Am 7. d. ist es nun gelungen, Aujesky hier fest zu nehmen, währe-d Werfel nach Paris geflüchtet sein soll. Seine Verfolgung ist eingeleitet. Nach den bisher erstatteten Anzeigen beträgt der Schaden 2 700 S., doch ist es wahrscheinlich, daß er sich durch eine Reihe weiterer Anzeigen beträchtlich erhöhen wird. AujeÄy wurde dem Landesgerichtc eingeliefert, Wien, 10. Meü. - , * Lebensmüde. Die WjKhrige Bedienerin Rosa Fischsff versuchte sich gestern in der Küche wegen MbeitsloMeit mit Leuchtgas zu vereisten und -vurde von der Rettungsgosellschaft ins WilhelminerMital gebracht. — Wegen FanMenUvistes nahm gestern die 59jäbrige Hilfsavbeiterin Josefine Schweba Lysol. Die RettungZgchettschast brachte sie ins Franz-Oosefs^Spital. * Schwerer Unfall beim Fußballspiel. Nach dem 'Spiele auf den: W. A. S.-Plotz m der verlängerten Jchnstmßr wurde gestern der 23jährige Kürschnergchiffe Artur Graf, der den: WÄhringer Sportklub angehört, von einem aus unmittelbare Mhe geschlendeten Ball mit solcher Wucht an der M a a o n g e g e n d getroffen, daß er besinnungslos z,uf a m menjitu rzt e. Die Hietzinger Rettunasgesellschaft stellte eine schwere Quetschung der Magen,gegend, wahrscheinlich einen Riß der Magenwand fest Mid brachte ihn ms Rochusspital. * Wiener Beth-Hamidrasch, 2. Bez., Fevdinandsstraße 23. 6 Uhr abends: Lektor Dr. S. Rubin: „Talmud". * Juden in den Wüste« der Mongolei. Die Nummer 11 der Zeitschrif: „D i e jüdische Emigration" enthält einen Bericht Wer jüdische Siedlungen in der mongolischen Wüste. Es klingt wie eine Leigende, wird im Bericht!)östgestellt, aber es ist wahr. Es bildeten sich jüdische Siedlungen in Kiachta, Kobde, Maimatschen, Sambes usw. Hauptsächlich.Wer ziehen die jüdischen Emigranten nach U r,g a, der Hauptstadt der jungen mongolischen Republik. Don der Mandschurei bis Urga muß man .Wer 1000 Kilometer Sandwiifre fahren. Die erste menschliche Siedltmg ist Sambes, 300 Kilometer von der mandschurische» Grenze. Dort wohnen heute schon 50 Mische Familien. Die Amateure weiter in Front. Rapid 0:5 geschlagen. — Honben von SchMer rum zweitemmt befiegl. — RohMM M einem Hoüetzmatch. Mnateure—Rapid 5:0 (4:0). Glanzleistung Kalman Konrads, der vier Treffer erzielt. Rapid-Platz. 22.000 Zuschauer. Schiedsrichter Werner. Amateure: Lohrmann; Mizen-cc, Landler; Schneider, Briza,, Geyer; Cutti, Sindelar, Hierländer, Konrad, Banicek. Rapid: Feigl; Regnavd, Schrarnseis; Richter, Madlmeyer, Niüsch; Wondrak, Budin, Hofmann, Zach, Wessely. In Hütteldors gab es gestern einen ausgesprochenen Großkampftag. Der Platz mußte polizeilich gesperrt werden, weil er schon übervoll war. Das Spiel brachte eine große Sensation, indenr es foen Amateuren gelang, die Hütteldor'er auf eigen«« Boden vernichtend zu schlagen. Rapid konnte den Amateuren nie ernstlich gefährlich werden. Das Ereignis des Tages war dqs grandiase Spiel Kalman Konrads, der allein vier Treffer auf sein Konto brachte. Neben ihm lief der junge B a n r e e k zu einer großartigen Form auf. Bei Rapid konnte sich der Angriff zu keiner einheitlichen Gesamtleistung emporschwingen und die Mügellänfer Ritsch und Richter hatten einen besonders 'schwachen Tag.. k' Die Amateure gewinnen das Los und spielen mit dem ziemlich heftigen Wind und der Sonne im RüÄn. Schon die ersten Minuten zeigen eine deutliche Ueberlegenheit der Violetten. In der zweiten Minute schießt Konrad von zirka 30 Meter einen Freistoß scharf aufs Tor, den Feig! mit Mühe abwehren kann. Eine Minute später der erste Eckstoß gegen Rapid, Konrad köpftlt knapp gegen die Latte. In der 9. Minute wird Vanieek von Konrad fveigespkelt, gibt zur Mitte und Hieickänder fälscht dm Ball unhaltbar in die Toreckr. Gleich darauf bietet sich Budiu eine glänzende Schußgelegenheit, int letzten Moment rettet Tandler zur Ecke, die ergebnislos verläuft. Ein Lauf Cnttis endet im Publikum, das knapp hinter der Torlinie placiert ist, wobei der Amateur-Mann eine schmerzhafte Verletzung erleidet. Durch den starken Wüvd bcgünistigt, halten sich die Amateure fast ständig mr gegnerischen Lager auf. Die mefften Angriffe werden vom Mügol Korrrad-ÄZanievk eingeleitet. In der 27. Minute führt eine herrliche Mion der linken Angriffsseite zum ziveiten Treffer. Konrad schickt Bauicek, dieser gibt den Ball cm Konrad zurück, der ihn Ändelar Werlaßt, abermals gelangt das Leder an Konrad und dieser sendet unhaltbar ein. Im Gegenangriff verschießt Zach freffteherw vor dem Tore. Nicht minder schön ist der nächste Treffer. Ein Befveiungsstvß TaMörs landet im Strafraum Rapids, Kalman, von zwei Gegnern bedrängt, steht durch eine sabelhafte Körperwendung einen - Augenblick später bloß Feigl gsgenWer und schießt nach Belieben in die Toreckc (36. Minute). Zwei Minuten später gibt Konrad von zirka 20 Meter Entfernung aus schrefem Makel einen überraschenden Torschuß ab, der «nhaitÄar im Netz landet. In der letzten Minute zeichnet sich Fergl bei der Abivchr eines ungemein scharf getretenen Freistoßes Hierländers aus. Nach Wiederbeginn flaut das Spiel stark ab. De« Amateuren ist der Sieg nicht mehr zu nehmen, außerdem ist jetzt Rapid durch den Wind begünstigt und greift längere Zeit an. Dem Sturm mangelt es aber an der Fähigkeit, go» fchlossene Aktionen durchzuführen und der Hintermannschaft der Violetten fältt es nicht alhuschwer, Verlusttreffer, zu vermeiden. Einen einzigen gefährlichen Torschuß gibt Zach ab, doch auch dieser wird von Lohrmann durch eine prächtige Parade unschädlich gemacht. Erst gegen Schluß der Halbzeit nehmen die Violetten das Spiel wieder etwas ernster und in der 33. Minute schießt Kalman einen Freistoß scharf auys Tor. Schramseis will abwehren, fälscht aber den Ball mit dem Kopfe ins Netz. Wieder unternehmen die Grünen mehrere Angriffe, die aber viel zu kraftlos durchgeführi sind, als daß sie auch nm a» einem Ehrentreffer führen könnten. Mennn-Simmering 3:3 (1:!)♦ Rainer und Blum verschulden zwei Eigentove. Hohe Warte. 3000 Zuschauer. Schiedsrichter Reffchurh. Simmering: Aigner; Musil, Hauswirch; KlÄviffch, Kurz, Dumstr; Dcmis,. Defta, Horbach, .Zillbauer, Schleinzer. Vienna: Siegl; Rainer, Blum; Kall«, Hofmann, Ludwig; Flori, Bulla, GschlveilÄ, Stzikloffy, Fischer. Sofort nach Anpfiff greift Vienna an mch Aigner bekonnnt schwere Arweit, die er aber in bestem.Styl erledigt. Tinmal kommt Fischer allein vor, schießt jedoch daneben, der 22. Minute gib: cs einen Korner gegen Anrmemug, ans dem ^Mossh das erste Goal w* Mt. Horvach ioiod verletzt mch scheidet auf tv Minuten aus. BieMa ist ständig leicht überlegen, vier Miiruten vor der Pause unternimmt aber Simmering einen überraschenden Bor-' stoß. Danis, der sich energisch durchgespielt hat, gibt zu Sosta uW dieser kann unter freundlicher Mitwirkurrg Rainers den ausgleichenden Treffer erzielen. Nach Seitenwechsel werde» einige Schüsse Bnllas und Floris abgewchrt. In der 18. Mi-

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