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Wiener Morgenzeitung · 1926-05-08 · Heft 2588 (8.5.1926) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2588 (8.5.1926)
Date
1926-05-08
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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tt Wen, G-Msky Am dea'Aeateka. Kth e a t e1. Morgen, 3 Uhr nachmittags, „Lady BK«dermeres Fächer", abends Uhr, „Der kAlge JSsgling". Akademietheater. Morgen, S Uhr nachmittags, Lira« Suttner", abends */*8 Uhr, .Onkel T o nt'. . ^^Opernthearer Morgen, 7 Uhr abends, »nter mnfitckifcher Leitung von Felix Weingartner, „Aida". NeneWtenerBühne. Morgen, V»4 Uhr nachmittags, im Rahmen einer literarischen Matinee, Uraufführung des Schauspiels „Schirokko" von Silva Steinner-Göltl. Konstruktive Kunst. Resümee 1926-L6. Veranstakkrrvg tat Mrvrstischen Kunstlevgrnpoe „M A". Heut« SamStag um r-Uhr abends im Festsaal der SchwarzwalWen Schulanstalten. Neu« von Kassa!, Duschny, Nadaß, Surrealisten, Dada. Musik vartok. Milhaud, Salmhofer. Tanz Gertrud Krauß. Mitpirkeno: Frau Jolan Kaffak, Frl. Gertrud Krauß, die Herren vr. Ernst Dachrich Franz Wangler, Hans Roden bevq, Josef tbakmer, Haus Suschny. Rerttopvosvmnvu Heute Samstag de« 8: Mat. 16 Uhr 18 Mn.: NachmittagÄonzert. Mttwtrkend Konzertsängerin FuchS-Fayer. — 18 Uhr Dichter der Hymne Hölderlin-Novalis. (Novalis ^Friedrich tardenbergH, geb. 2. Mat 1722.) Gesprochen von Dr. P. C. yndall. — 19 Uhr 9V Min. r Pflanzenschutz im Weingarten. Dr. Franz Hengl. — 2V Uhr: Volkstümlicher Abend deS Kammerquartetts Tautenhay«. Mitwirkend Staatsoverniänger Anton Arnold. Gluckt Don Juan. Ballelt-Sui.e. Schumann: Abendlied; Bon fremden Ländern und Menschen. Dittersdorf r Anglaise. Schubert! Menuett. Kienzl: Länd'er. Heuberger r Opernball, Intermezzo. Lanner-Kremser» Altwien.' Walzer. Eduard Strauß: Die Biene, Polka. Johann Strauß: Triisch- Tratsch, Polka. C. Tautenhayn: Wiener VoltSmufik (neue Folge). — Leichte Abendmusik. Serichtssaal. „Sind Sie et« gerechter Richter?" Fünf Jcchre wegen eines Diebstahles m einem Kassenramn. , Der Skonvfft der Firma Elm, August Pfeiffer, wollte tot Kassenraum der Anglvbank Geld erlegen. Er mußte warten xnld zählte das in seiner Aktentasche befindliche Geld im Betrage hon 3200 Schilling. Plötzlich trat sin Mann ans chn zu, wies Ihm ein kleines Notizbuch vor und ersuchte ihn, ihm eine Stelle er nicht verstche, vorzulösen. Pfeifer bemühfte sich, die Worte zu lesen, und legte, während 'er seinen Zwicker aufsetzte, die, Aktentasche mit dom Gold auf ein Pult. Kurz darauf bedankte sich der Mann für .die Bemühung des Pfeiffer und entfernte sich rasch. In diesem Augenblick entdeckte Pfeiffer, daß' statt der Tasche prit dem Gelde eine andere Tasche auf d e m P Usi £ Pchg»-; Er schlug sofort Lärm, und an der Türe wurde sin Mann' angehalten, der bei der Polizei zuerst einen falschen Namen angab. Er wurde dann auf Gvnnd seiner Dokumente als der 41jährige, angebliche Kaufmann ans' Pvrßbnvg nain-ens Abraham Leib Buczko erkannt. Er mußte zugelben, daß er - den Pfeiffer ersucht-habe, ihm aus dem Notizbuch etwas vorzulesen, beteuerte ober,, er habe die Tasche mit dem Gelde nicht genommen. Es besteht der Verdacht, daß Buczko, der schon wiederholt wegen Eigendnmsdvlekten vorbestraft ist, einen Komplicen hatte, dem er die Tasche rasch zugefteckt und der inzwischen entkommen ist. Gestern hatte sich Abraham Leib Buczko vor einem Schöiffeusenat rmter Vorsitz des Hofrates Dr. Kästner wegen Diebstahles zu verantworten. Er leugnete wieder und rief mit'pathetischen Worten Gott zum Zeugeck seiner Unschuld .an. Der Gerichtshof erkannte den Angeklagten des Diebstahles schuldig und Perurte ilte ihn zu fünf Jahren schweren Kerkers und Nur Landesverweisung nach Verbüßung der Strafe. Buozko erhob sich nach Verkündigung des Urteiles und schrie dem' Vorsitzenden zu: Sind Sie ein gerechter Richter? Wenn Sie ein gerechter Richter sind, sollen Sie morgen in den Himmel fahren! Ich bin unschuldig. Er erhob sich dann von der Anklagebank und sagte: Ich geh'! Der Vorsitzende ließ den Verurteilten abführen. Blutprobe an Vater, Adulter und Kind. Die Ehe des Zuckerbäckergehilfen Kar! Sch. war im Jahre 1920 geschieden worden. Ueber Veranlassung ihres Vaters zog jedoch die geschiedene junge' Frau später wieder yn ihrem Mann und gebar int Juni 1924 einen Knaben. Die Bernfsvormundschaft des Kindes klagte den geschiedenen Gatten auf Anerkennung der außerehelichen'Vaterschaft und ans Zahlung der Alimente. Diese Klage wurde jedoch abgewiesen mit der Begründung, der Knabe sei als cheliches Kino anzusehen, da die eheliche Gemeinschaft wieder ausgenommen wurde, allerdings ohne daß eine Mitteilung Hiewon an das Gericht erging. Das Zivillandesgericht als Berufunasgericht hob dieses Urteil des Bezirksgerichtes Meidling mit der Begründung auf, daß ein schlich unzuständiges Gericht angerufen tourde. Nunmchr klagte die Bernfsvormundschaft beim Zivillandesgericht auf Feststellung der ehelichen Gebuvt des Kindes. Karl Sch. wollte jedoch die Vaterschaft nicht anerkennen, wogegen die Frau entschieden protestierte. Der Vorsitzende, Hofrat Dr. Steffan, gab bekannt, daß die Blutprobe an Vater >nnd Mutter sowie am Kinde als Beweismittel herangezogen werden würde. Die Eltern erklärten sich hierzu bereit, bezüglich des Kindes muß noch die Zustimmung der Berufsvormundichast eingcholt werden. Sind Mischehen ungültig? Ein Senat des Zivillandesgerichtes hatte sim mit der Eh eungültigkeits klage zu befassen, welche der LWrfabrikant Siegfried Fünkler gegen seine Gattin Anna Klara Fünkler oingebvackt hatte. Die Klage stützt sich auf das Wehindernis der Religlonsversch rede uh eit. Herr Mmler ist Jude und hat, ohne seinen Glauben tzu wechseln, eine Katholik in acheiratet. Die Eheschließung erfolgte in Deutschland. Da die Religionsverschiedercheit nach österreichischem Rechte ein Ehehindernis ist, beantragt der Kläger dre IstMttlgkeitserklärung der in Köln geschlossenen Ehe. Der Ghebandsv-erteidlyer Dr. Hermann Morgenstern sprach sich Mgeil die Ungültigerklärma dieser Ehe aus. Es gehe nicht an, sich seiner Frau ans so einfache Weise zu entledigen., Bei Abschluß der Gbe hatten die Gatten nicht die Absicht, nach Oesterreich zuvückztl'kehrert und es bestand daher keinerlei Uffache für sie. sich nach dem österreichischen Gesetze zu richten. Es genügte ihnen, eine in Deutschland gültige Ehe geschlossen zu haben. Der Senat beschloß. Frau Anna Klara Fünkler in Mn. wo sie sich gegenwärtig ansbält, vernehmen Kr lassen, um feftzustelleu. ob die. Gatten tatsächlich nicht die Absicht zur Rückkehr nach Oesterreich -MS, Ws BMSMW mM hMx LSKtS-t SSÄU. Etty Schechter Koiomea Ernst Stern Rosa Reiser Verlobte Mai 1926 Viktor Feder Wien XX. ♦ Der Jugendverein >f€rex Israel** wünscht seiner? ♦ Chawerah Elka Schechter herzlichen 21v i?TD anläß- * ♦ lieh ihrer Verlobung mit Ernst item. ♦ ♦ Wien, im Ijar 5686. ♦ HOTEL CENTRAL Wien, RI. Yaborstrasse 8 a Stadtzentrum » 150 neu eingerichtete Zimmer * Zentralheizung, kalt- und warmfliessendes Wasser, Telephone, Lift, Cafd-Restaurant » Preise von S 5.— aufw., r aufleute 10% __ __Rabatt. _ «65 Volkswirt. Die finanzielle Situation der SfterreWfchen Bundesbahnen. Befriedigende Erklärungen des Generaldirektors Dr. M afch a t. — Keine Eisenbahnanleihe. Bereits im Monat März wurde an dieser Stelle über die Wirtschaftsführung der österreichischen Bundesbahnen berichtet und das Defizit mit zirka 160 Milliarden beziffert. Seither wurden in der Oeffentlichkeit phantastische Gerüchte über die passive Führung der Bundesbahnen verbreitet. Es wurden völlig unwahrscheinliche Mammutziffern als. Defizit genannt, die jeder Grundlage entbehren. Um allen weiteren Gerüchten zu begegnen und die Oeffentlichkeit über den tatsächlichen Sachverhalt aufzukläven, fand gestern eine Pressekonferenz statt, in welcher der Generaldirektor Dr. Maschat in sehr ausführlicher Weise die wirtschaftliche Lage der österreichischen Bundesbahnen besprach. Gleichzeitig legte er den Wirtschaftsplan der österreichischen Bundesbahnen für das Jahr 1926 vor. In diesem wird die Höhe der Einnahmen mit 589,5 Millionen Schilling und die der Ausgaben nlit 675 Millionen Schilling angeführt. Der Betriebsüberfchuß beträgt also 14 M i l l i o n e n S ch i l l i n g. Die Lasten der Ertrags-, rochnung, ans welcher die Schulden und ihre Verzinsung beglichen werden, betragen 17,9 Millionen Schilling. Das Gesamtdefizit belauft sich infolgedessen ans nicht mehr als 3^8 Millionen Schilling. Allerdings sind' hier schon die Mehrerträge, welche aus der Erhöhung der Warentarife, erwartet werden, eingerechnet. Bei diesem so niedrigen Defizit ist kein Grund zur Beunrrchigung vorhanden. Der Generaldirektor verglich die jetzigen Verhältnisse der Bundesbahnen mit dem. Zustande im Jahre 1913, wobei er den Personal- und Sachaufwand einer sehr genauen Besprechung unterzog. Die jetzigen Ausgaben, welche ungefähr 66 Prozent höher sind als im Frieden, sind in erster Reihe darauf zurückzuführen, daß die sozialen Lasten eine Erhöhung erfahren haben und die Arbeitszeit vermindert wurde, daß die Ueberstunden eine separate Bezahlung'erfordern und die Verkleinerung des Gebietes eine völlige Ausnützung des Personals nicht immer gestattet. Dabei darf nicht. vergessen werden, daß die österreichischen Bundesbahnen., ihre Tätigkeit ohne jeden Betriebsfonds ausgenommen haben,. daß die Einnahmen wechselnd sind und die notwendigen Lücken durch vorübergchende Geldaufnahmen bei den Banken gedeckt' werden müssen. Diese Bailkeilkredite sind wechselnd je nach der Saison und der Entfernung vom Ultimo. Aus den genauer: Einblicken, die Betriebsdirektor Maschat gewährte, ist die Erwartung gerechtfertigt, daß es der Verwaltung der Bundesbahnen gelingen werde, mit der Zeit das Defizit vollkommen zum- Verschwinden ju bringen. Auf die Anfrage eines Teilnehmers, ob an die Aufnahme einer Eisenbahnanleihe gedacht werde, erklärte Dr. Maf ch a t, daß ihm von einer Anleihe nichts bekannt sei. Die Krise in der tschechischen Metallindrtstrie. Ans Prag, 7, d., »leidet Tel.-Komp.: In der heutigen Geueralverfammluug der Vereinigung der Metallindustriellcn wurde ftstgestellt, daß der Rückgang in der Beschäftigung, der Ende 1996 eingetreten ist. seither lveitere Fortschritte gemacht und namentlich in der letzten Zeit schärfere Formen angenommen hat. Die Arbeitszeit wurde um etwa eineinhÄlb Millionen Stunden gekürzt. Bei 87 Unternchnui-N'gen wlrrden seit Jahresbeginn über 3000 Arbeiter entlassen. Ein« russische Inlandsanleihe zur Stützung der Währung. Das russische Finanzkommkffariat hat dem großen Bundesrat das Projekt einer neuen Inlandsanleihe m der Höhe von 100. Millionen' Rubel zur Bestätigmpg vorgelegt. Die Anleihe soll sechs Jahre laufen und 8 Prozent Zinsen tragen. Die Einlösung soll im Jänner 1928 beginnen und binnen vier Jahre« cchgejchlogeu werden, g. Mai Serie 7 - r Stfirkere krsafivns der polnischen Exportdedlsen. Schaffung von l^portsyndikaten zur Kontrolle des Ausfuhrhandels. lEigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Warschau, 7. Mai. Da von verschiedenen Seiten Klagen über die mangelnde Ablieferung der Devisen, die durch den Export polnischer Produkte erzielt werden, eingelaufen sind, plant das Fir:anzministerium durch schärfere Maßnahmen sämtliche Exportdevisen zu erfassen. Eine Statistik hat ergeben, daß der Wert der exportierten Produkte viel größer ist als die der entsprechenden Export devisen, welche die Exporthändler bekanntlich an die Bank Polski unbedingt abliefern müssen. Nach längeren Beratungen hat das Finanzministerium beschlossen, folgend- Maßnahmen zur Anwendung zu bringen. Der Auslawdshandel soll konzessioniert werden. Jeder Handel ohne Konzession soll verboten werden. Dabei soll aber auch eine strengere Bewachung der Geschäfte der Exporteure dadurch ermöglicht werden, daß sie in Syndikaten vereinigt werden. Diese Exportsyndikate sollen das Recht haben, den einzelnen Exportfirmen die Ware ai^unehmen und zu exportieren. Vorläufig sind große Kreise des Handels gegen eine solche Maßnahme. Es sollen erst nach gemeinsamen Beratungen zwischen, dem Handels- und Finanzministerium endgültige Beschlüsse gefaßt werden. Dar Ende der Reuen Wiener Banlgesellschast A.-G. Bornahme der Liquidation. — Milliardenzuschüsse des Textittndustriellen Mauthner. — Milliardenschulden von Direktionsmitgliedern. Wir haben bereits gestern gemeldet, daß inr Zuge der Transaktionen zur Sanierung des Mauthnerschen Texttlkonzernes die Necke Wiener Bankgefellschast A.-G.'ihre Liquidation werde beschließen müssen. Tatsächlich befindet sich die Neue Wiener Bank A.-G. bereits im Liquidationsstadium. Seit einigen Tagen werden die Bücher der Neuen Wiener Bank A.-G. einer genauen Pviifung unterzogen. Wegen der Durchführung der Liquidation wird mit der Wiener Kompaßb a n k verhandelt, welche beretts die Liquidation der Britisch-österreichischen Bank, der Oesterreichischen Hypothekenbank, der Wiener Kaufmannsban^ der Wiener. Bank A.-G. und der Z-e n t ra-l b o deck ba n k durchgeführt hat. Die Notwendigkeit der Liquidation ergab sich aus dem großen Betriebsverlust der Bank- Es verlautet, daß Herr Isidor Mauthner der Neuen Wiener Bank A.-G. im Laufe der letzten zwei Jahre 7 0 M i l l i a r d e n zufchießen mußte, um einen Eklat zu vermeiden. Unter den Schuldnern der Bank fckngiert der. Generaldirektor mit 2,5 Milliarden Ein anderes Mtglied der-Direktion schuldet 1,6 Milliarden. Die Bank befindet sich -schon seit längerer Zeit in Schwierigkeiten. Es wurde vor einiger Zeit die Fusion mit burgenländischen Sparkassen versucht, durch die der Bank neues Blut zugeführt werden sollte. Die Fusionsverhandlungen scheiterten aber an der ablehnenden Haltung des Finanzministeriums. Damit wird wieder eine Wiener Nachkriegsgründung im Bankwesen zum Verschwinden gebracht werden. KonErrvs«nLr«rg gegen die antrsenrMsche Deutsche Bodenbnnk. Gestern vormittags fand die erste Tagsatzung gegen die Deutsche Bodenbank statt. Der Antrag zur Eröffnung des Konkursverfahrens wurde von einem Gläubiger eingebracht, da die Bank ihren seinerzeitigen Verpflichtungen beim Ausgleichsverfahren nicht nachgekommen war. Sie hatte nämlich von der 30pvozentigen Quote mur die ersten vier Raten zur Auszahlung. gebracht. Die letzten zwei Raten wurden trotz der Fälligkeit nicht ein gelöst. Der Vorsitzende gab der Bank den Auftrag, Linnen vier Wochen eine vollständige und genaue Bilanz vorzulegen, damit das Gericht beurteilen könne, ob die Bank zahlungsfähig fei oder nicht. Beruhigung auf den Dedisenmfirkteo. Festigung des Leu urrd der Frankeudvvisen. dt-ach den letzten Rückgängen trat -gestern auf allen Devisenplätzen ein kräftiger Umschwung ein. Scho« die Ainkündignnlgen über ei:: bevorstehendes Eingreifen der Staatsbanken führten zu einer kräftigen Erholung aller schwankenden Devisen. Die Rede des französischen FinalMrinisters Perets über eine Stützun,gsaktion mit dem Movgan-Krvdit, der seit dem Jahre 1924 nicht angegriffen wurde, zwang die Spekulation zu raschen Deckungskäufen, svelche dem .französischen Franken riach heftigen Schtvankungen eine kräftige Erholung brachten. Irr Zürich erhöhte sich die Devise Paris Ms 16.275 gegen 16.12 vom Vortage. Im Anschluß daran war auch der belgische Franken fester. Seine Steigerung übertraf den Kursgewinn des fvanzösifchen Franken. Cr erhöhte sich von 16.— auf 16.26. Auch alle übrigen Westdevisen, wie das Pfund nn-d der Dollar, lagen in Zürich höher. Bemevkensüvert war die Reprise des rumänischen Len. Er wurde in den letzten Tagen sehr stark urngesetzt. Die Rückgänge waren bedeutend, doch genügte die Ankündigung der rumänischen Regierung über die Bereitstellung der nötige« Reserven für die Stützungsaktion, um die Spekulation M panikartigen Deckungskän-fen' zu veranlaffen. Die Devise Bukarest erhöhte sich im Wiener Usancenhandel gegen Zürich «cf 1.75 bis 1.80. Verhältnismäßig flau lag der Zlottv, der WM bis 1&30 m RswGork notierte.

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