Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2579 (28.4.1926)
- Date
- 1926-04-28
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2979076-2981549-2981666--26338-3014091- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
r Deik 8 Wien, Mittwoch Wiener Morgrnzeriuna 28. April 1920 Nr. 2572 Lolkrwitt. 8m Name der SildbUmzea. Boir Dr. Heinrich Schreiber. We Börße stcht im Banne der GoWbi'lanzen. Eine Gab-- btlonz nach der anderen rückt mit der Sprache heraus, auf die der Effektenmarkt angestrengt horcht, weil von ihnen das Heil der richtigen Bewert,nrg des MtienkapitMs erwartet wird. Die nichtige Bewertung drückt sich in der Goldrechnnmg aus und dich: boemftußt füglich den Kurs der golidbibanzierten Aliie und der Aktieivanteile, der sich natürlich «in, Rahmen des neuerrechneten Goldwertes in Schilling oder Groschen bckvegt. Da daS Eiigenvernlögen auf das GmMajpital rmrgelegt wird, dichs aber »mr zur Hälfte in Aktien zu bestchen braucht, während die andere Hälfte als Knpitalsveserve zurückgelegt werden darf» ist das Aktienkapital allein nicht das ringige Merkmal der uurgegellten Mtrengchellschalft. Die «hält ein weiteres Kennzeichen in der Kapitalsrücklage, die das ihrige zur Preisbildung der MEen beiträgt. Die Bewertung der Aktie hängt daher nicht bloß vom Aktienkapital ab, sondern auch von der Rücklage, die nebst dein, Grundkapital den Preis der Aktie mitbestimmt. Der Kapitalswert der Wie kaim daher mir mit der Kapitalsrücklage zusammen richtig bestimmt werden, und wenn diese, wie die vierte Goldbilanzverordnung dies gestattet, zerlegt und in mehrere Reservefonds zerteilt wird, so müssen alle diese TM zur Bewertung der Aktie zusammengegogen werden. Die GolLbilanz kann Mo «eit beim Grundkapital allein nicht durchaus fertig werden, da das Grundkapital nur ein Bruchstück des Eigenvermögens ist. Wenn mithin die GolVbilanz alle Bestände an Aktiven und Passiven neu bewertet, so ist es evident, daß bei: der Aktie diese Art der Bewerttmg verpufft und in einem eingebildeten Nennwert sich ausprägt, welcher nichts weniger als den wahren, inneren Wert der Mtie versinnlicht. Die Mtie, d:e doch das Hauptprodrckt der GoWilanz bei Aktiengesellschaften sein sollte, ist in Wahcheit vernachlässigt und verkümmert, weil das Gesetz und seine Verordnungen alle mMchen Kreuz- und Qnerwege einschlagem, die den Aktienwert verdunkln, statt ihn ganz und rein hermchzuarbeiten. Reserven, Antizipationen, Bewertungskonti und sonstige besonders benannte Posten schöpfen vom Eigonvermögen den Rahm ab, um fi'rr die Aktie einen Stock an Grundkapital zurückzulassen, der den Wert der Aktie nur unvollständig reproduziert. Immerhin ist der Erfolg erzielt, daß die Papierkrone verschwindet, die Ungleichheit des Goldwertes abgeschliffen und die Rechnung m der jeHigm Währungseiniheit ausigemacht wird. Nicht so sehr die Schiillmgaktie als die Schlllinghilcm; bietet derart eine übersichtliche und verläßliche Grundlage für den Effektenmarkt, den sicheren Regulator seiner Bewegung, die von dem richtigen und genau meßbaren Ertrag ihren Ausgang nimmt. Auch dieses Ziel wird nur dadurch erreicht, daß sich an die GoDeröffnunasbi'lanz gleich die erste Geschästsbi'lanz und Gewinnrechnung anschließt, so daß das auf Schilling umgewertete Unternehmungskapital gleich den Beweis seiner ErtragsfähigLeit zu liefern hat. Nur wird man auch hier wieder den Ertrag «licht an dem Nennbeträge der Aktie abgreifen dürfen, sondern von dem Kurswerte Meisen muffen, wenn man nicht in den alten Fehler verfallen will, daß die Prozentnorm der Dividende bei den devschieidlenen Gesellschaften ein anderes und zumeist schiefes Bild bietet, je nachdem das Eigenvermögen in Grundkapital (Aktienkapital) und Kapitalsrücklage zerlegt ist ober bloß Grundkapital ausweist. Das Hauptinteresse wird sich naturgemäß auf die Goldbilanzen der Banken konzentrieren, denen ohnehin immer wiederkchre-nde Abschätzungen vorauseilen. Die treten Wohl den vollkommensten und getreuesten Rchlex des neuen Bilanzfchemas bieten und zugleich den verläßlichsten Gradmesser für die Finanz-- und Wirtschaftslage des Landes, dessen stärksten Kapitalsakkumulator sie bilden. Die Spannung, mit der die Börse die GoMilanM unserer Geld- und KveiMmstitute erwartet, ist dccher recht groß» gewiß aber sind auch die Erwartungen, die daran geknüpft werden, hoch gesteckt. Der Zauber, der von wahren und göldpunzievten Bermögensabschilüsfen ausgchtj, ist nicht mit Unrecht von packendler Wirkung; denn das war ja schließlich Aufgabe und Zweck der mit den Goldbilanzen unternommenen Umstellung, daß sie die von der Inflation verschmutzten Schläuche säubert und in den kristallenen Becher reinen Wein emschenkt, puren Wein, ohne das Wasser, das die Ueberspekulaöion unld das Gründungssi-rber aiusgeschwitzt haben. Die. Börse liegt im Banne der Goildbilanzen, dessen Wonnen sie in vollen Zügen auskosten will, nachdem sie lauge auf die schmale Ration der Krise gesetzt war. Es wäre ihr .zu wünschen, daß sich diese Erwartung nicht als eitler Wahn erweist, der den Markt noch tiefer herunterbringt und ihn um den letzten Rest und um den Hoffnungsstrahl bringt, der das schlvarze Gewölk, das ihn umdüstert., durchbricht, und mit wohliger Wärme belebt- Abschwächung der Ära. Auf den internationalen Devisenmärkten erregten die heftigen Schwankungen der Lira größtes Aufsehen. Nach den letzten Rückgängen von vier Monaten war dir Lim verhältnismäßig ruhig. Gestern wurden in Italien und auch im Auslände größere Transaktionen vorgenommen, die den Kurs stark drückten. Nach stärkeren Rückgängen setzt-n In» terventionskäufe ein, welche einen Teil der Anfangsverluste wieder wettmachen. In Zürich senkte sich die Devise Mailand vovübeygchenid auf 20,66. Die Schlußnotierung war 20,76 gegen 20,52 vom Vortage. — Leich: rückgängig war auch Paris, indem sie auf 17.273 gezeri 17,32 abbröckelte. — Fester hielten sich ö'2 Devi'en Bukur.st, Brüssel und Warschau. — Ntw-Uork notierte gegen Warschau im Wiener Uisancchandel 10,10 bis 10,30 gegen 10,30 bis 10,50 vom Vortage. —- Die Kursänderunm ÄriM DMW M WWWl) vevisen 4msterdom..«»»», Btllfld «««»»..», Berlin.. Brüssel i Budapest •«*•••.• Bukarest . .. London Mailand •••*•••• New*York« ,«««,», Paris . .« « »» ,» Prag .... Devisenunv vÄvtrvtmse vom 27. April 1926. Geld S, 284.18 War« 288 18 Oe*o . & 6.11 War* 6 16 Praneöstsche Noten . . 6. Geiß 23.63 Wart 23.89 1‘^ 46 12.49 StoeWioJui «•«••• 189 30 183.9 , Holländische Noten .. 168 42 188.92 warscban ...... . 7o.- 70.60 Italienlache Noten . .. 28 32 28.48 26.64 26.88 Zürich.. . 138.68 137.09 Jngoaiawiache Noten . 12.42 12.48 68 98 2.73 34.4 26 99.29 2.75 84.5 26 Valuten Amerikanisch« Noten . 708.76 710.76 Polnische Noten .... Ruminiache Noten . . . Russische Noten (Nomon.) 89.76 2.73 7^.75 2.77 28.3460 28 446(1 Belgische Noten .. » Schwerer. Noten . . . 130.20 137.— 707.16 7(.9 66 Bui««r. Not. Deutsche Noten . . . Tschecho-slow. Noten . 20.91 21.03 23.81 23 71 . 188.18 188.78 Türkische Pfund-Noten . 20.9437 21.1 237 Kn «tische Noten Unvarlscne Noten 99.02 99.42 Die Tätigkeit des Kreditorenvervims von 1870. In der unter dem Vorsitz seines Präsidenten, des Herrn Felix Polln ck - P a r n e g g, stattgefundenen Generalvensammlung erstattete der Direktor des Kreditorenvereincs, Herr Kommer- 'zialrat Dr. Leopold Berg, den Jahresbericht, in welchem 'über die JnsoNvenzen folgendes ausgefiührt wunde: In der 'Insolvenzalbteilung, in welcher in allen Nachfolgestaaten eine Steigerung der Ziffern zu verzeichnen waren, wurden im 'Jahre 1926 2518 Insolvenzen mit einer Beteiligung der Mitglieder in der Höhe von 94,066.000 Schilling erledigt und dabei 'eine Durchschnittsquote von 54,57 Prozent bei den anhergerichtlichen und von 43,37 Prozent bei den gerichtlichen Ausgleichen erreicht, was gegenüber dem Jahre 1924 eine Erhöhung der allgemeinen D u r ch schn ittsqu ot e um zirka 2 Prozent bedeutet. Dabei war eine sehr beträchtliche Steigerung der Insolvenzen, namentlich in Polen, »Ungarn und Rumänien, und eine Steigerung der Konkurse in Jugoslawien zu verzeichnen, welch letztere Tatsache auf die Aufhebung der Zwangsaussgleichsverordnung im S. H. S.-Staate zurückznführen ist. Angabe der Geschäftszeit jm Fernsprechteilnehmerverzeichnis. Bor kurzem wurde die Geschäftswelt in Kenmnis gesetzt, daß künftighin im Teilnehmerverzeichnis auch Angaben über die Geschäfts- und Bureaustunden der Teilnchmer stattsinden können. Bezügliche Wünsche müssen zwecks Berücksichtigung im neuen Teilnehmerverzeichnis, welches im Juni dieses Jahres erscheinen wird, bis spätestens Ende dieses Monats der Redaktion des Fernsprechteilnehmerverzeichniffes, 3. Be.z., Hetzgasse 2, bekantgegeben werden. Die Angaben der Geschäftsstunden wenden unmittelbar nach dem Namen oder der Firmenbezeichnung des Teilnehmers unter Klammer eingesetzt werden und sind, soferne hierdurch das mit drei Zeilen festgesetzte Ausmaß der offiziellen Einrückung des Teilnehmers nicht überschritten wird, kostenlos. Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wuvde eröffnet über die Firma StrftSwald Ä.-G, l.Bez..Hetlengosse 21 über Wa ter P o h l. Inhaber der Firma Alois m.d Johann Holzschub. 10. Bez, Kepiervlatz 12; über die Firma Julius Englisch Eidam Josef Salzborn. Handel mit Haus- und Küchengeräten. 18. Bez., Theresiengaffe 20/22; über die austro-polnische Likörfabrik, G. m b. 9. Bez., Gussenbaueraasse 1; über die Firma PollakLWeiner 7. Bez, AndreaSgaffe 5; über Sieairied E h r e n st e i n, Ratengeschäft, 20. Bez.. Wallensteinstraße 39; über Anna N e u st a d t l, Wirkwarengeschaft, 15 Bez. Hütteldorferstraße 24; über Karl Laden heim, Kaufmann. 10. Bez. Fanoritenstraße 121; über Josef Ritter. Bettwarenhandel, 10. Bez.. Pemerstorferstraße 25; über Engen N a s ch o l d. Zucker Warenfabrikant. 16. Bez.. Maroltingergasse Nr. 63, und über Friedrich DukeS, Käse- und Ftschkon'ervenhändler 7. Bez., Neustiftgaffe 54. Die Wiener Herbstmesse. Die elfte Wiener internationale Messe (Herbstmesse) findet diesmal vom 3. bis 12. September 1926 statt, wird also um zwei Tage länger dauern als die bisherigen Messen. Me internationale Transportkommission will direkte Gütertarife einführen. Aus Graz wird gemeldet: In der Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie verhandelt sei: Montag das internationale E ise nb ah n tr a n sp or tkom i te e über gemeinsame Abfertigungsvorschriften, durch die der internationale Eisenbahngüterverkehr in all seinen Einizelheiien, von der Annahme des Gutes zur Beförderung bis zur Ablieferung an den Empfänger, einheitlich geregelt werden soll. Dies würde eine wesentliche Förderung des internationalen Eisenbahnverkehres und damit des gesamten internationalen Handels bodeuten. An den Verhandlungen nchnien Vertreter Deutschlands, der Schweiz, Frankreichs, Italiens, Schwedens, der Tschechoslowakei, Ungarns, Jugoslawiens, Polens, Lux:m!burgs, des Daargebietes und Oesterreichs teil. Wiener Viehmärkte. Der Austrieb zum gestrigen B o rstenviehmarkt betrug 13.492 Fleisch- und 3118 Fettschweine. Bei lebhaftem Verkehr waren die Preise anfangs höher, später gingen irdoch diese Gewinne wieder verloren. ES not'erten: Fletichschweine 160 bis 2,- S. und Fettschwe'ne 1,80 bis 2,30 S. pro Kilogramm Lebendgewicht. Der Auftrieb zum P f erde m a r k t betrug 237 Gebrauchs-, 310 Schlächterpferde und aus der Kontumazabteilung 442 Pferde. Bet rubigem Verkehr notierten: Kutschpferde 60u.— bis 1200.— S.. leichte Zugpferde 400.- bis 1200 S. und schwere Zugpferde 600.- b's 1400.- Schilling pro Stück. Schlächterware prima —.80 bis -.95 S.. minderer Sorte —.55 bis —.75 S. und für die Wurstbereitung —.30 bis —.50 S. pro Kilogramm Lebendgewicht. Wiener Provuütenbörie. Die Berichte von den Weltmärkten waren freundlicher. Trotzdem eröffnete der Wiener Markt in f l a u e r Haltung. Bet geringen Umsätzen war Roggen um 2b Groschen tiefer. Die übrigen Artikel blieben unverändert. ES notierten r Weizen: Inländischer 42 7b bis 43.25, Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm 46.25 bis 48.—, Ungarischer 48.50 bis 46.—, Jugoslawischer 76 Kilogramm 43.— bis 44.—, Jugoslawischer 77/78 Kilogramm —bis —Roggen: Inländischer Marchfelder 28 — bis 28.60, Bester Boden 27.50 bis 27.75. Gerste: Brauware inländische 82.— bis 8b.—. böhmische mährische —bis —Mats: Jugoslawischer 22.— bis 28.—. Cinquantin neu 91.— btS SS.—. Hafer: Inländischer 29 25 bis 80.—. ReiS: Italienischer 79.— biS 82.—, Burma 64.— bis 66.—. Mablprodnkter Grieß mländischer 83.— bis 84.—, Weizenmehl 0 inländisches 81.- bis 82.—, Kochmehl 2 inländisches 69.- bis 71.- Brotmehl inländisches 4b.— bis 49 — Wiener Warenbörse. Der Chemikalienmarkt zeigte wenig Geschäft. Die Kurie blieben leicht behauptet. Auf demFettmarkt machten sich die ger ngen Zufuhren deutlicher bemerkbar. Amerikanisches Schweinefett erhöhte sich um 9 S. Auf dem K o l o n t a l w a r e n m a r k t zog Zucker um 1 S. an. Dar Geschäft war im allgeme ne» gering. Auch die Kursänderungen waren nichtetngreifend. Es notierten: KotonlatwarenKaiiee: Rew-Aorker Dollar 17.04, Santo- Prime 610.—. Tee; Peeco Java, Orange 4160.— Gewürze: Paprika, edelsüß 650.—. Pfeffer Singavore schwarz 600.—, Kümmel, neu, holl. 135.—. Reis: Burma 67.—, Italienischer 80.—. Zucker: Raffinade-Kristall 210.— tschech. K., Würfel (in Kisten) 230.- tschech. 5k. Lequar 1925 —, Pflaumen, bosn., in Kisten, 70/75 132.—, Kranzfeigen, Calamata —Barimandeln, mperior 670.—. Chemikalien: Aetzkali, 88/92 114.—, Aetznatron, 128/130 Solvay 64.—, Alaun, in Stücken 35.—, Ameisensänre, SB% 150.—, Borax, krist. 108.-, Chlorkalk, 110/115 31.—. Chromnatron 115.—, Eisenvitriol 14.—, Essigsäure. 80%. für Genußzwecke 240.—. Wiener Sftte. Weitere Rückgänge der Brünner Maschinen-Aktien. Die qestripe Beweguna tn Brünner Maschinenakticu blieben ohne Einfluß auf die Gesanrttenldenz des Marktes. Zwar bewegte sich «das Hauptinteresse des Publikums um dieses P^icr, doch hatte dies nicht mehr so große Bedeutung wie am Vortage. Die Eröffnllng vollgog sich mit einen: Kursgewinn von 15.000 K., doch verflaute später das Interesse, ose Aktien senkten sich auf 468.000 K., als flaue Meldungen aus Prag elnl-angten. Gegen Schluß -es Verkehres gesellten sich jzu den Deckungskäusen auch Spekulationskänfe hinzu. Das Papier schloß mit einem Verlust von 17.000 K. Die übrigen Montanwerte waren durchwegs frenwdlicheir gehalten. Der Rentenmavkt war Ebenfalls besser gestimntt. Erst gegen Schluß des Verkehres verflaute sich diese Tendenz, der Schluß war hier nicht einheitlich. Im Schranken herrschte wenig Bewegung. Viele Effekten schloffen umsatzlos. Die Börse schloß r u h i g. In der Kulisse übevwogen die Gewinne. Es er* hübten sich u. a Alpine um 60jo 5t., Polothlitte um 31000 K-, Skoda um 17.000 K., Trifailer um 10.000 K. und Lombarden um 2900 K. Dagegen verloren Ungar. Kredit 7500 K., Zivno 17.500 K. und Waagner 1200 5d. Auf dem Rentenmarkt ermäßigten sich Oesterr. Goldrente um 1000 K., März- und Mairente um je 300 K. Im Schranken profitierten Nordbahn 127.000 K., Berg und Hütten 77.000 St., Ung. Koble 20.000 K., Wienerberger 15.000 K. und Perlmooser 10.000 K. Dagegen aaben Dynamit 35.'>00 K.. Schrauben 17.000 K., DeneS 15.000 Kronen und Fröhlich 68.000 K. AuslSnVische Börse«. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Berlin, 27. April. Mangels jeder Anregung eröffnete der heutige Bcrkehr in flauer Haltung. Nur Elektrizität'swerte konnten sich bessern. Bei geringen Umsätzen waren die Kursänderungen mini nt a I. Deutsche Anleihen waren f e st e r. Es notierten: Türlemon 21.10 sud. Lombarden neue —, Oesterreichiiche Staatsbahn 22.—. Darmstädter Bant 126.25, Deutsche Bant 125.— Dresdner Bank 110.—. Oesterreichifche Kredit 7.12, Oesterreichifche Länderbank —.—. Reichsbank 139.75, Wiener Bankverein 5 87 Untonban: 6.25 Daimler Motoren 6312, Dynamit Nobel 82 50 selten S Guilleaume 1l8 — Prag, 27. April. Die Kursverluste der Bmnnev Maschinen blieben ohne Einfluß aus den Gesamtmarkt. Die meisten Effekten schloffen höher. Freundlich hielt sich auch der Änlagemarkt. ES notierten 6^tge osterreichtiche SlaatSanlethe ö3.20, ZivnostenSko 354.— Anglobank 60.50 Mercurbank 36.—, Oesterreichifche Kredit 58.75, Wiener Unionban' 49.50. Wiener Bankverein 49.50 FerdinandS-Nordbahn 3650.-, Böhmische Zuckertntzustrie 916.— Schoeller 2265.—, Nestomitzer Zuckerindnstrie —Bereinigte Elektrizität Wien 168.50, Aussig Chemische 658.—, Weltbräu Pillen —.— Königs- Hofer Zement 1590. - Brünner Maschinen 229.—. Simmeringer 94.60 Not-Kosteletzer Textil 355.—. CoSmanoS 401.— Alvine Montan 108.—, Berg und Hütten 2010.— Poldihütte 447.—, Prager Ellen 756 — Skoda 714.— Budapest, 27. April. Der 'heutige Verkehr nahin einen freundlichen Verlaus. Gestützt wurde die Tendenz durch gute Bilanzergebnisse einiger Bank-, Waffen- und Elektrizitätsgesellschaften. Die Börse schloß freundlich. Es notierten: Brttlich-Ungarilche Bant 28.—, Ungarische Kredit 271.— Oesterreichifche Kredit 119.—, Wiener Bankverein 101.—, Kommerzialbank 830.—. Gran-SzaSzvarer —, Oberungarische Berg und Hütten 210.—, Magnesit 770.— Ungarische Allg. Kohlen 3120.—. Salgo Kohlen 428.—, Urikauy Kohlen 1175.—, Ungarische Hosherr 121.—, Rimamnrany 98.-, Staatsbahn 390.—, Ungarische Zucker 1406.—, Oesterreichifche Gas —_ Sie Seuifenlurfe. Zürich. 26. April. (Devttenkurie von 12 Uhr.) Berlin 53.20 (128.27'/°). Holland 207.90 ^207.90-, New-Aork L7.25 (517.75), London 25.16»/, (25.17*/•* Baris 17.27»/, 7.92). Mailand 20.75 (20.82), Brüssel 18.677, (18.35), ovenyagen 135.37 (135.50). Stockholm 188.55,188.60), Oslo 11.70 '111.10; Madrid 74.50 (74.75/, Buenos Aires 209 50 509.50), '-Haß 15.83 (15.34'/°-, Budapest 0.007240 (0.007250). utarest 2.03 (2.02), Belgrad 9.12 (9.11»/.-, Sofia 3.75 i.7b), Warlchau (-.-), Wien 73.02'/, (73.07»/,) für )V Schilling. Prag» 26. April (Devisenkurse.) Berlin 808.26!08.25-, Zürich 652 3750 ^65^.12,, Paris 112.30 (112.80), ondon 164.05 (164.—/, New-Aork 38.70 (88.70), Belgrad 9.8750 (59.88), Bukarest 18.1250 (12.1250), Wien 4761250 i» 479.1250 (476.25) für 100 Schilling, Warschau 317.— 127.—), Budapest 4.6912 (4.69* Jugoslawische 59.05 (59.05), »esterreichilche gestempelte Krone 474 3750 (474.87u Polnische 18.50 (821.-). Ungarische 4.68 (4.68) Baoapest, 26. April. Devisenkurse — Eigenbericht.) »erttn 16.989. Amsterdam 28.665. Kopenhagen 18.685 Stockrlm 19.100 New-Aork 71.360. London 847.030, Paris 2382. rüffel 2696. Prag 2118.-, Belgrad 1256, Bukarest 274, Zarschau 6850. Wien 10.070. Sofia 514.—. MaUand 2860, ürick 13.792.—. Belgra-, 26. April. (Devisenkurse.) London 376.25, arts 189.50 New-Aort 56.74. Genf 1096.50. Mailand 227.25, rag 168.50. Berlin 1362 50, Wien 802 - Bukarest SS.—, osta , Budapest 0.0796V« Brüssel 207.-, Amsterdam 181. Warschau —. Warschau. 26. April. (Devisen.) Belgien 85.01 bis 85.19, erlin —bi» —, Holland 889.77 vis 39178, London f.1S biS 47.39, New-Aorl 973 — dis 986.- Paris 82.38 S 82.64 Schweiz 187.68 bis 188.47. Bndavest -.- bis Prag 28.78 bi- 28.87. Wien 186.96 bi» 187.64 für " Stockholm bis «Schilling, Italien 88.00 bis 89.-, - Bukarest —bis —.