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Wiener Morgenzeitung · 1926-04-25 · Heft 2576 (25.4.1926) · p. Seite 14

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2576 (25.4.1926)
Date
1926-04-25
Page
Seite 14 (sequence 14)
Language
German
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Mi <M» r.- » OtflC K 2Bkr, Sonntag Me«er Morgenzeitttna Fußball. Hakoah« erster MM in «mertta. Heute gegen „All Stars" in Rew-Uork. Heute tritt die jüdische Mannschaft zum ersten Male in Amerika in einem öffentlichen Match an. Als Gegner stellt sich den Hakoahnern ein aus den besten Amateuren und Professionals New-Yoriks unter dem Namen „All Stars" Aufammengesetztes Tram. Die Blauweißen haben in den letzten Tagen ein scharfes Hallentraining abfMert und, wie berichtet, auch zwei Uebungsspiele abzehalten. Auf dem berühmten Platze Polo Grounbs, wo der Kampf stattfindet, erwartet man heute einen Massenbesuch, der, wie man hofft, den A-usgangspunkt zu einer großen Entwicklung des Fußballsportes in AmerVa bilden wird. 18.000 Karten wurden bereits im Vorverkauf albgesetzt. Den A n k i ck wird, wie in allen Ortest, wo Hakoah spielen wird, das durch eine Preiskonkurrenz ermittelte schönste Kind der Stadt in Hakoah- Dveß vornehmen. Die Amateure schlagen den Budapefter F. T. C. 4:0 (2:0). . Budapest, 24. April. Die Wiener Amateurs hltben heule hier einen großen Erfolg erzielt. Ohne Kalman Konrad und Tandler spielend, konnten sie den voraussichtlichen Meister Ungarns, den F. T. C., glatt 4:0 (2:0) abfertigen. Die Tore schossen Sindelar, Banicek und Wies?r (2). Ein Treffer Wiesers entstammte einem Elfmeter. 10.000 Zuschauer. Schiedsrichter: Schißler. Bienna—W. A. C. 1:0 (0:v). W. A. C.-Platz. 8000 Zuschauer. Schiedsrichter Professor schnneger. Die n na: Mareich; Blum, Rainer: Kaller, Hasfinann, Ludwig; Fächer, Lrklossy, Gschweidl, UridA, Bull«. W. Al- E.: FrM; Becher, HeikenwAder: Braun, Bilek, Schneider; Kochesser, Haiti, Dürrschmidt, Schlosser, Huber. Das Zufammenirchen der beiden Atmen Wiener Fußballoereine ncchm dank der vorzüglichen Lertung des Professors Schmieger einen fairen Verlauf. Die DÄcknaer waren ihrem Gegner bedeutend mehr überlegen als das Resultat besagt und hätten erneu Erfolg mit drei Tmdisftrenzen vervient. In ausgezeichneter Verfassung befand sich das DerteidigungStvro der Sieger. 5Zn der Deckung gefiel bAouders der junar Kaller, der den berühmten Internationalen Schlosser vollständig im Schach hielt. Die fünf Stürmer der Breuna spielten rm Felde sehr gut. Bor dem Tore vergaben alle öie günstigsten Chancen in kläglichster Weise. Gfchweidl, der im letzten Auswablspiel vom lokalen Publikum wegen semer schwachen Leistung ausgepsisfen wurde, bewies gestern, daß ihm diese Kränkung ungerechte owe ise zugeKgt wurde. Beim W. A. C. wollte es nicht recht klappen. Mn Ausnahme der Verteidigung fielen die übrigen Leute fast gänMch um. Schlosser war kür dieses schnelle Spiel viel zu langsam, wahrend die beiden Flügchtüvmer zwar schnell, aber ohne jede Berechnung spielten. Uebrigens wurde Kochesser gut abgedeckt und konnte auch oadurch nicht zur Geltung kommen. In der Deckung versuchte Schneider seme überflüssigen Kunststücke und zog oft den Kürzeren. Braun rackerte sich ehrlich ab. Anfangs kämpft die Bienna mit rchn Mann und hatte trotzdem mehr vom Spiel. In der elften Minute tritt Bulla ein. In der 35. Minute erzielt Siklossy nach einem schönen Borleger Fischers den einzigen Treffer. Nach Seitenwechsel staut der Kampf neuerlich ab und rst zeitweise völlig uninteressant. In der fünften Minute brennt Bulla durch, Fviedl verläßt das Tor und der Vienna-Mann verschießt allein vor ban leeren Gehäuse stehend. An den resüichen 40 Minuten produzieren sich die Bienna-Stürmer im Drrigeven vor Torchancen, vor allem Bulla und UriMt Der W. A. C. versuchte zwar emige Durchbrüche, die aber au dem guten Vackpaar Blmn-Rainer scheiterten. Bolton Wanderers Sieger im englischen Cup. Ein 1:v-Sieg gegen Manchester City. (Eigendienst der „Wiener Morgenzertung".) London, 24. April. Bor 9 2.0 0 0 Zuschauern standen heute im Wembley-Stadion die beiden Cup-Finalisten Bolton Wanderers und Manchester City 'inander gegenüber. Nach torloser Halbzeit gelang es Jack (dem im Vorjahre auch hier bewunderten Halbrechten der Boltonians), den einzigen Treffer zu erzielen. Dem Spiele wohnte auch König Georg bei. * Die klassische Konkurrenz, die das Interesse aller britischen Kreise in den letzten Tagen aus sich zog, ist entschieden. Die Boltonians haben gestern das Endspiel um den englischen Fußballpokal im Wembley-Stadion in London gewonnen. Es geht bei diesem Kampfe um keine wertvolle Trophäe, denn der Pokal hat nur einen Wert von weniger als 10 Millionen Kronen und ist auf Grund einer Sammlung unter den 15 an kr ersten Pokalkonkurrenz im Jahre 1871 teilnehmenden Ber'inen angeschafft worden. Auch ist es nicht einmal eine Trophäe von historischem Wer:, denn diese wurde im Jahre 1895, als sie in einem Goldwarengeschä st zu Birmingham ausgestellt war, entwendet und ist nie wieder entdeckt worden. Es geht also uni einen P o k a l e r s a tz. Einen Einblick in die Bedeutung des englischen Pokals gibt die Tatsache, daß in diesem Jahre 000 Vereine für die.Pokalkonkurrenz gemeldet hatten. Gegenüber den 500 Zuschauern, die 1872 bei der ersten Pokalentscheidung herbeigeeilt waren, haben sich die diesmaligen Massen ganz anders ausgenommen. In den früheren Jahren nahmen auch Universitätsmann- ■ schäften an der Pokalkonkurrenz teil. Die bekanntesten unter ihnen. Oxford und Cambridge, waren sogar 1876 und 1877 in der Äorschluß- und Schlußrunde, wurden aber beide von den Wanderers geschlagen. Diese — nicht zu verwechseln mit den Bolton Wanderers — haben den Pokal, wie auch die Blackburn Rovers, bisher fünfmal gewonnen. Den Rekord hält aber Englands populärste Mannschaft, die A st o n Billa, die achtmal im Endspiel stand und sechsmal die sportlich wertvolle Trophäe heimführte. DMield United steht mit drei Siegen an vierter Stelle. Alle übrigen Vereine haben den Pokal nur zwei-, bezw. einmal gewonnen. Zur Unterstreichung einer ersolgreichen Beteiligung sei noch angeführt, daß die Blackburn Rovers in zehn Jahren sechsmal und Newcastle United in sieben Jahren fünfmal im Endfpr-l standen. Dennoch blieben letztere nur zweimal Sieger. In den fünfzig Jahren seiner Austragung endeten achtmal die Entscheidungskämpse ergebnislos und mußten wiederholt werden; dreimal wurde auch oaim erst der Sieg in einer Spielverlängerung sichergestell'. Von der Schwere der Kämpfe zeugt das 16mal erzielte 1:0- und das elfmalige 2:0-Ergobnis. Den höchsten Sieg errang 1903 Bury. indem sie Derby County mit 6:0 niederkanterten. Ihm nahe kommen die Blackburn Rovers, dje J891 Sheffield Wednesday 6:1 geschlagen nach Hause schickten. Dieses Mal kämp'ten der Sieger von 1923. Bolton Wanderers, und der von 1904 und 1909, Manchester City, um den höchsten Preis des englischen Fußballsportes. Schon 1904 trafen sich beide Vereine in der Entscheidung; damals triumphierte die City mit 1:0. V o l k s w i r t s ch a s t li ch hat das Pokalendspiel für England gleichfalls nicht g.'ringe Bedeutung. Nich: nur, weil es die Mittet zur Wetterführung der sportlichen Tätigkeit schasst oder dem Staate mi: der zehnvrozentigen Zlbgabe eine bedeutende Summe Geldes bringt. Zeyntausende von Anhängern b.gleiten die Mannschaften au? ihrem schweren Gang. Der Fanatismus feiert wüste Orgien;, man vergißt vor lauter Sporwegeisterung sie. Sorgen d.'s Alttags und kleidet sich in den Farben seines Klubs, um diesen für den Sieg zu begeistern. Aus der Hand des Königs hat der Kapitän der siegreichen Marmschafr den Pokal, und die Spieler der Mannschaft die goldenen Medaillen erhalten. Nun acht es vier Wochen in der Meisterschaft weiter, die eigentlich schon entschieden ist, da Huddecs-ield Town nicht mehr einzuholen ist und einen neuen Rekord aufstell:, indem sie zum brüten Male in unmittelbarer Reihenfolge dm Meistertitel heimsührt. Am SO. Mai geht dann der englische Fußball auf Me drei Monate zur .Ruhe, Tportkliuv—RnckolfShügel 2:1 (0:0). Ruldolfshögel-Platz. 3000 Zuschauer. Schiedsrichter Kaufmann. Sportklub: Ehi; Beer, Lowak; Wiedvmann, Mika, Lang; Chwatal, Bauer, Höß, PiMvein, Strnad. RudoLfshügel: Lvtzki; Ambros, Dwovschak; Kniebeiß, Kellinger, Hechöl; Kameisch, Gottwald, HoMtter Mavesch, Schneider. In einem aus keiner besonderen Höhe stehenden Spiele konnte der SporKliw die beiden Punlkte glücklich nach Hause bringen. Die Favoritener, die gegen Ende sehr stavk angriffen, hätten bei weniger Schußpech fchr leicht den Ausgleich erzielen warnen. Bie>i RmrolMützä erwies sich der Mittesttünnn Hofstätter als sehr schwach. Die beiden Verteidiger arbeiteten taktisch noch unzuiläniglich. Gut waren der MittÄläuser Kellringer und im Angriff GottwaD. Der FlüMtüvmer Kamesch, sonst der Gefährlichste im Angriff Rudolfsihützels, wurde Mt gar nicht beschäftigt. Beim Sportklub zeichnete sich Lowak als Verteidiger ganz oefonders aus. Edi schien unsicher. In der Läuferreihe gefiel Wedemarm. J>m Angriff waren Hoß und Pillwein die besten. ' Die erste Spielhäffte endete bei uninteressantem Verlauf torlas. Nach der Pause konnte Gottwald schon in der dritten Minute einen Fehler der Sportklubverteidigung ausnützen und einjsrnden. Zwei Minuten später gleicht Bauer, der. verkehrt stehend, einen Ball ins Tor zielt, aus. Sechs Minuten darauf gelingt Pillwrin der Führungstreffer für SporMuib. An der letzten Phase des Spines drängen die Rudotlsshüig'ler mächtig, rHne einen zahlbaren Erfolg erringen zu können. Bauer wird verletzt, spielt aber nach einer Unterbrechung weiter. Kniebeiß wird ausgeschlossen. Das Spiel der Reserven endete 2:2. Macker besiegt Bratislava 3:0 (1:0). Die Meidlinger gastierten gestern in Prehburg. Da sich zwei ihrer Spieler verspäteten, waren sie gezwungen, mit einem ausgelichenen Tormann und nur neun ihrer Spieler, anzutr.'ten. Trotzdem hatten sie das Spiel ständig in der Hand und siegten 3:0 (1:0). Der F. A. C. gewann gestern ein Freundschaftsspiel gegen Hertha 4:1. ■ Sie heutige» Spiele. Meisterschaft: Rapid-Admira Hüttelborf. */»ö Uhr). Simmering-Slovan (Simmering. 7,5 Uhr'» Freundschaftsspiele: W. A. C. (komb.)—H a t o a h (komb ) (W. A. C.»Platz, 5 Uhr Sportklub -B. A. C. (Brigittenau . Rudolfshüge l-F. 3l. E (Floridedorf). H e r t h a—F avoritener A. C. (Hertha-Platz). Kozelüh wird heute im Spiele des W. 8l. C. gegen Hakoah Mitwirken. In der jüdischen Mannschaft spielen Katz und F r i e d 1 von der „Ersten" und einige interessante Neuerwermmgen.. M. T. K. gewann gestern das Meisierscha-tsspirl gegen den Turnverein des 3. Bezirkes 2:1 (2:0). Woolwich Arsenal in Wien. Die berühmte Londoner Berufsspickermannschaft wird cmr 9. Rsi in Wien gegen die Amateure jpiÄen. am 18. d. spielen die Londoner in Budapest gegen M. T. K.. zwei. Tage später in Prag gegen Dl-avia. Am 38. ober 24. Mai, an einem der Pflügst tage, wM Arsenal wieder .in Wien und tritt gegen eine aus Spielekit Rapids und der Amateure gebildete Mannschaft an. Die EnlAänder erhallen für jeden Kampf 450 Pfund. Auch Simmrriilg, I. A. C., Hertha und Rudolfshügck würde« Vinn Vas ausgeischlossen, wen sie sich mit der Mion Ttzdnriras gegen den Bas lolibarffch erklärten. Wall am 1. Maj. Die Fußbollvevbänlde haben mr den 1. Mai dieses Jahres ein allgemeines Spielverbot erlassen. ES dürfen nur solche Wetüspisle stattsinben, Mr welche die Freie BereinÄuntz der Arbeitersutzballvereme des Bas chre Mtimmuna gvgüoen Hat. Solche Dpieilbswilligunoen wecken im Sekretariat der Freien BereinMna, 7. Brg., ZieFevgasse 25. 4. Stiege. 1-31, täglich von 3 bis 7 Uhr abends erteilt. Laut Beschluß des Borstandes der Freien Bereinigung dürfen mr Vormittag des 1. Mai keine Wettspiele ausgetvagey weckey, __25. April 1926_Nr. 2578 Jüdischer Sportvetband. Morgen nur 8 Uhr obeitds wichtige Sitzung im Cast Habsburg. Die nominierten Auswahlspieler, btc chre Pässe noch nicht deponiert haben, werden ersucht, dieselben Montag von 8 bis )1 Uhr abends im Sekrewriat o s Indischen Sportvcrbandes (Cafe Habsburg) abzn geben Leichtathletik. JntevnEonales Meeting des S. «. Hakoatz am 8. und 0. Mai. Nach dem derzeitigen Stand der Verhandlungen werden folgende Ausschreibungen in Aussicht genommen: Samstag den 8. Mai: 1. lOO-Meter-Laui für Jünglinge (Vorkäufe). 2. tOO-Meter-Lauf iür Damen (Vorläufe). 3. DiSkuSwerfeu für Junioren 4. lOO-Meier-Laui (offen, Vor- I&ufe). 5. 4OO-V!eier-Lauf (offen, Vorläufe). 6 Weitsprung für K-Bereine. 7. IvO-Meter-Lauf für Jünglinge (Emsch). 8. IttO- Meter-Lauf offen (Entsch.) 9. ZOOv-Meter-Lauf offen. 10. ^elstoßen offen. U. lOO-Meter-Lauf für Damen (Entich.). 12. 4OO- Meter-Lauf (offen, Entsch.). 13 Hoch prung (offen, Entsch). 14. 2OO-Meter-Lauf (offen Vorläufe). 15. Kilgelstoßen für Damen. 16 4X1OO-Meter-Staffel für Senioren (Vor äuse). 17. 3O0O- Meter-Mannichaftslauf. 18. Olympische Staffel für Junioren. S o n n t a g den 9. Mai: 1. 60-Meter-Lanf für Junioren (Vorläufe). 2. Hochsprung für Jünglinge. 60-Vieter-Lauf für Junioren (Entsch.). 4. 200-Meter-Lanf (offen, Entsch.). 5. Kugelstoßen fiit Jünglinge. 6. 1500-Meter-Lauf für Junioren. 7. 100- Meter-Lauf für Schwerathleten. 8. 4X100-Meter-St6ffel füe Senioren ^Entsch). 9. Speerwerfen offen 10. 800-Meter-Lauf offen 11. 110-Meter-Hüdenlauf. 12. 4X10'i-Meter-Staffel für Damen. 13. Weitsprung für Senioren. 14. 100-Dieter-Handikap. 16. Schwedenstaffel (Borläufe). 16. 5X300-Meter-Staffel für Jünglinge. 17. Diskuswerfen. 18. 10.000-Lanf. 19. Schivedenstaffel (Entsch.). _ Internationales Schlvimrnfeft int Dianabad Am 12. und 13. Mai, veranstaltet von Hak-mh und Danubia. Es finden folgende Bewerbe statt: Am 1. Tag: 1. 100-Meter-Rückenschwimmen für Junioren. 2. 100-Ateler- Brustschwimmen für Damen. 3. 100-Meter-Brustschwimmen für Knaben. 4. 200-Meter-Freistilichwimmen für Damen. 5. 100-Meter-Lrustschwtmmen für Ul. Senioren. 6. 4X100-Ä!eter-Kretstilstaffel ofa. 7. lOO-Dieter-Jtückenichwimmen für Damen. 8. Springen für Herrensuaend (Versuch): a) Pflichtsprung. Kopfsprung vorwärts. St. v. y. 3 Meter; b) Pflichtsprung, Yi Salto vorwärts. A. h. 8 Meter; c) Kürsprünge 9. 3X662/z-Meter-Lagenstaffel für Damen. 10. 33V»X66-/»X100X200-Meter-Freisttlstaffel ofa. 11. Wasserball. Am 2. Tag: 1. 200-Meter-Freistilschwimmen für Herreujugeud (Versuch). 2. 200-Meter-Brustschwimmen für Damen. 3. 1OO-Meter-Freistilschwimmen ofa. 4. Soringen für Knaben: n) Pflichtsprung, Abfaller, St. r. g. 3 Meter; b) Pfltchtsprung, Kopfsprung rückwart«. St. r. h. 3 Meter; c) Kürsprünge. 5. 1O0-Meter--Freistilschwtmmen für Damen. 6. 3X 66^-Meter-Lagenstaffel für III. Senioren. 7. 3 X lOO-Meter-Bruststaffel für Damen. 8. 4X2OO-Meter-Freistilstaffel osa. 9. 5X33'/^-Meter-Freistilstaffel für Damen. 10. Pushball. 11. Wasserball. Allgemeine Bestimmungen: Die Veranstaltung findet nach den Regeln und mit Genehmigung d-s V ö S statt Badeverhältntsse sind bekannt. Altersgrenzen 12. Mat 1911. bezw. 12. Mai 1909. Nermgeld pro Kopf und Bewerb S 0,60. Reugeld das Doppelte des NenngeldeS. Nennungen sind bis 3. üM an den Sportklub Hakoah, Wien, 1. Bez., Wivvlingerstraße 24/26, zu ribten. Auslosung der Startplätze am 3. Mai, 8 Uhr abends, im Klubheim des Sportklubs Hakoah. Die Bewerbe des ersten Tages Nr. 2, 4, 7 und 9, de« zweiten Tages Nr. 2, 5, 7 und 9, sind E i n l a d u n g Sk a m p f e. Schwimmerinnen werden vom Veranstalter eingeladen. Rademachers Leistungen in Amerika. Der Deutsche Raoemachcr vollbrachte anläßlich seiner Amerikareisc folgende Leistungen : 100 Yards: J:U8,2 in Chikago; 100 Meter: 1:15,8 ht New- York (Weltbestleistung); 200 Yards: 2:31.1 in Hamburg (W e l t b e st l e i st u n g); 200 Meter: 2:49 im Buffalo (W eltbest l e i st u n g); 220 Yards: 2:46 in Chikago; 300 Yards: 400,6 in Newbaven; 4OO Yards: 6:22.4 in Newhaven: 4O0 Meter: 5:50,2 in Newhaven (28 e l t b e st l e i st u n g/; 440 Yards: 5.53 2 in Newhaven; 500 Yards; 6:56,6 in Philadelphia; 500 Nieter. 7:25,4 in Philadelphia (W e l t b e st l e t st u u g:. Die „Tchwttnmkrause", eilt wichtiger Behelf im Waissev. Aus der Wiener Messe sahen wir eine „Schwim mi raufe S 26", die großem Interesse begegnete. Der Erftllder acht von dem Standpunkt ans, daß der Gmnd, wavunl es so viele Nichtschwimmer gibt, lediglich die Arrgst vor dem Wassevschlucken, allso eine psychologische Honmurnig, sei und er verhindert dieses Wasserschiucken. dadurch, daß er vor allem den Kopf in Sichccheit btmigt, und zwar vermöge einer sinnreichen S ch w i m m k r a u s e. die im: den Hals getragen wird. Merkt der Lernende einnläl, daß daS Wasser ihm nichts anhaben kann, dann wird er nchig und nur wenn er ruhig ist. lernt er die mm Vovwärtsschwlnmren notwendigen Tempi ohne Ddüihe. Originell ist auch die Art, wie diese Lchwimmkrause das Problem löst, etwas am Hals aMiegend zu tragen, was doch vorher über den viel größeren Kopf gezogen wecken mußte. Die SchlvmMvause in Form eines Kragens anzuziehen, den man mit Schiiallen oder Knöpfen verschließt, wäre nicht ratsam gewesen, da der Schlwimmlerneitde sofort wieder?l«ngst hätte, daß eiil solcher Verschluß aufgchen fiömvc. Der Erfinder hat nun durch Einschnitte nach innen gerichtete Lappen gebildet, welche 'im aNWblasenen Zilstand am Hals anliegen, unauf,geblasen aber ein Durchschlafen des Ld)pfes evmöKlchen. Da die Schwimmikrausen auch fchr kleidsaiNl sind, dürfte cs iw heurigen Donmner ein: „Tchwitmnuitvmiseniiw^iim11" Tischtennis. Young Jewifh Sporting-Club—Crystatt-Club 9:7. Der Y. I. S. E. konnte nach langer Zeit wieder die komplette erste Mannschaft stelleil. so daß auch der Erfolg llicht ausblieb. Der Sieg rst unlso höher zu werten, als ja Erystall-Club dpr sührenbe Verein der Gruppe ist. Von der Mannschaft des Y. I. S. C. kann niemand hervoraehoben Wecken; sie spielten alle mit großer Ambition. Trost hat endlich seine unproduktiven Spielereien aufgegeben, Meth ist auch ein guter Anariffsspieler geworden» ebenso die Brüder Bursztyn. Auf der Gegenseite war Zahler der beste Mann. Pollak spielte schön, doch ohne sichtbaren Erfolg. Alles in allem ein Erfolg der Ambition und Zähigkeit.. _ Syndikat dar KöchevsportpublWen. Die nächste Bollv-rr» sa.mml'ung des Syndikats flicket nicht, wie verlautbart, am Dienstag, stuckern am Mittwoch den 28.' d. mit 3 Uhr in der Organisation b«r Wiener Presse, 1. Pez., EllisabeUtraße 9. statt.

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