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Wiener Morgenzeitung · 1926-04-07 · Heft 2558 (7.4.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2558 (7.4.1926)
Date
1926-04-07
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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«sfo I 7. April 1926 Ta. £u38 Men. Mitttvoch -KUIB RADIKALER ZIONISTBN——- 9mb«« ML A|** 19« im 8 UM abrnda t» CaM Wiener Barver, II., Prateratraase 11 VERSAMMLUNG Tagesordnung: Sterong der radikalen Zionisten sur gegenwirtigtn Lase in PallaNaa and in der zioitiatitchen organ-saHon — DtektuhMon. Referenten: OP. ISMIl WALDMANN OBERBAURAT ROBERT STRICKER 2vtHtt hat»«« all« der 8atarr«fehlseftai' Landeeoroanisatlon angehSrenden Ztonfntnn Tagesbericht. 3m Lande der Shrdfanthemen. SeLtswmes aus Japan. Roch ist das Land der aalfgehenden Sonn« nicht im Kelche« Matze europäisiert'oder, richtiger gesagt, cmterWanisieLt Wie der nähere Orient, dber auch dort schreibet die Nivellierung, die die ganze Welt zu einer Wüste der Eintönigkeit zu machen dro^, nnanshaltsam vorwärts. In den großen HafsiistÄd-den entstehen immer mehr moderne HoteMastsn nach amerikanischer Art. Will man aber in Japan Uobervaschuingen erleben, so steige man nt einem der echt japanischen Gasthöfe ab, die von der europäischen oder amerVanischen Kultur noch nicht beleckt sind. Der erste Schreck, den der Reisende beim.Eintritt m sein Zimmer bekmnmt, ist der fast gänzliche Mangel an Möbeln oder Einrichtungsgegonftänlden, bekanntlich eine Erscheinrng, die für japanische Wohnungen allgemein typisch ist. Nach der Reise möchte man zuerst den Staub van Gesicht und Händen spülen, man späht aber vergebens nach einer Wafchgelegenheii aus. Man wird jedoch van dem kleinen japanischen Stubenmädchen sanft aus das Kissen niedergedrückt, das auf dom Fußboden liegt, woraus die schlitzäugige Magd einen geflochtenen Korb hi-nhält, in dem eine Art Frottierhandtücher liegen, die mtz Parfümiertem Wasser gotränEt sind. Diese Tücher ersetzen die Waschbecken mit kaltem und heißem Wasser, die wir in unseren großen Hotels Vovfmdsn. Nach dieser Prc^edur muß man erst die Vorstellung des gesamten Hotelpersonals Wer pich ergehen lassen. Bon der Wirtin bis zur Köchin und zur jüngsten Dienerin treten alle vor die Tür, machen tiefe« Knicks und murmeln einige Worte, die jedenfalls «inen WWammengruß bedeuten. Trotz dieses warmen Empfanges ist es ckber hundekalt in den japanischen Zimmern. Wenn man §me Andeutung macht, daß man etwas Wärme haben möchte, bringt die Bedienstete ein Leines Minniati»rös.che..n, in dem einige kleine Kohlenstücke sich di« größt« Mühe gäben, Wärme ausgustrahlen. Man merkt nicht diel davon, den Japanern genügen aber diese Borrichtungen, und so muß der europäische Besucher sich auch mit ihnen abflnden. Den zweiten — und allergrößten — Schreck bekommt d« Gast, wenn er den Baderaum aussucht. Dieser besteht aus einem einzigen großen Bassin, im dem Herren und Damen gleichzeitig baden. Man findet im Reich des Mikado nichts dabei, der FvemMng kann sich also auch nicht widersetzen. Er ahmt den Übrigen Badenden nach, kniet auf den Rand des Bassins nieder, schöpft dann mit einem Hoilzeimer das sehr hmtze Wasser hoch und übevgießt sich damit. Dann folgt die Einfvifung, wobei die junge Badewärteriu Hilfe leistet. Nun noch ein zweiter Guß aus dem Eimer zum Abspülen und der Badende begibt sich zu dm Männlein und Weiblein ingemeinsame Bassin. So bleibt dieses «in umd wird in Gruppen von allen Hotelgästen und schließlich vom gesamten Personal benützt. Speisesäle tourt man in richtiggehenden japanischen Gaschö-fen nicht, jeder Gast, itzt auf seinem Zimmer. Ein Leines Puppentischlein, kaum 30 Zentimeter hoch, wird heremgebracht. Darauf befindet sich eine Menge ttehtex Büchsen und Schalen aus Lack oder Porzellan mit rätselhaftem Inhalt. Brot, Milch Fleisch oder Kartoffel sucht man unter den ausgetischten Sächelchen vergebens. An bekannten Speisen gibt es nur Fische, außerdem Reis, Reis und wieder Reis. Aus einer fingerhutHwßen Schale trinkt man Reisbvanntwein, den bekannten „Sake", i&nib zmn Schluß gibt eS grünen Tee. Ruft dann der Gast nach beendeter Mahlzeit „Toko o shrlie kudaftn", was vm Flur mit einem vielstimmigen ,hai" (Ja) beantwortet wird, treten zwei Leine Japanerinnen mit einer mit Seide bezogenen und mit Baumwolle gefüllten Matratze ein, die ans den Boden gelegt wird. Ms Decke dient ein rissiger wattierter Kimono. Nun ziehen sich die dienstbare« (Äeister zurück, machen an der Schwelle eine tiefe Verbeugung und verschwinden mit dom japanischen Gutenachtgruß JO Yaftmri nosai" SnfWstarten aas Polen. In pechschwarzer Nacht nähert sich der Zug dem polnischen Eintriitsorte Dzi edzice. Die Grenze ist erreicht. Seit jeher kämpft der einzelne Mensch gegen die Grenzen. Aber das Gesamtindividuum — der Staat — ist stolz auf seiaw Grenzen. Eisevüchtig überwacht er sie, erhält einen Kontwllapparat mit zahlreichen Funktionären, die den reisenden Bürger mit Mißtrauen empfangen. Die Reifenden wiederum werden schon bei dem Worte Grenzrevision m eine Art Zwangsvorstellung versetzt. Das sind jene, die vom Schmuggel gewöhnlich nichts verstehen. Jen«, die ihn versahen, finden 'chon den geftchrlosrn Umweg. Die Zollbeamten untersuchen alle Passatziere, die die Grenze passieren: Passagiere in der ersten, zweiten, dritten Klasse und im Viehwagen. Ohne Uebertreibung läßt sich feststetlen, daß sich die Revision in der ersten Klasse ertragen läßt. Ganz unangenehm ist sie Wt- SMener Morse irzAtim« Unter in der dritten Klasse, völlig verschont bleibt vo« ihr das Vieh im Viehwagen. Glückliche! So schaut er an jeder beliebigen Grenze aus. An der politischen Grenze ergibt sich eine Leine Bs'onderheit. Das Land kämpft mit finanziellen Schmicrigk.'iten, die Handelsbilanz ist Passiv, ihre Aktiviemng wird schon hier Übemacht. Strenge Vorschriften reglementieren die Einfuhr. Der Erfolg? Zoll- und Grenzrwisionen werdm für sich allein hie Heilung nicht bringen — sie blei-ben nur eine mehr ober minder wirffame Prophylaxis ... * Noch langweiligem Warten verläßt der Zug Dziedzice, berühmt als Grenzort, der einige taufend Eimvohner hat. Der Zug rollt durch finstere, spärlich beleuchtete Gegend dem 'Kohllengkibiete zu. Nicht immer bot diese Gegend einen solchen AMick. Das schäumende Leben der Bergwerke hat einem trägen Keuchen Platz gemacht. Die Kohle sicht am Anfang und am Ende der Wechselwirkung der Krise. Aber auch vor der Krise war die'eS Dabrowaer Kohlenbecken nicht auf der Höhe. Rußland exploitrerte eS, ohne sich darum weiter zu kümmern, Polen kämpft vom Beginn an mit Schwierigkeiten. Dieses Gebiet könnte ein östliches Ruhrgelbtet werden, doch liegen die Schätze vorläufig im tiefen Schlummer. Auch die Berkehrsmöglichkeiten sind arm. Die geplante elektrische Trambahn harrt der Durchführung. Erst seit kurzer Zeit durchqueren Leine, zierliche Autobuffe das Kohlenrevier, die den Verkehr erleichtern. * Die Ostern bescherten einen Leinen Erlaß dev Steuerkammern, der verordnet, daß, einem Wunifche der Kaufmannschaft entsprechend, die EMrlionen während dev Qstevfeiertage zu unterlassen sind. Ter „Grabsry"-Wagen wird also für kurze Zeit ruhen. Er gehört aber schon lange in die Rumpelkammer. Er ist das Symbol des FiÄalismus, der keine Gesundung der kranken Wirtschaft hevbeiführen wird. Dazu gehört viel mehr. In erster Reihe: Mut zur Wahrheit, 20jlxnt des Mißtrauens nach innen und nach außen. Tulo RussenbLatl. gohaim« B.Ienle« Mer den gionisom«. In der Feieriagsbellage der ,Srankkfurter Zeitung" berichtet Peter Scher über ein Gespräch mit dem dänischen Romancier. Johannes B. Jensen, der von einer Orienrreife zurückgskehrt ist. In dem Art'ükel heißt es unter anderem: In Palästina sicht er eine große Zukunst für die zionistische Bewegung. Was chm an Siedlungen and Organisationen dieser Art vor Augen kam, hat ihn darin bestärkt, daß tot wirklich etwas im Werden ist . . . Ich fragte Johannes B. Jensen, ob er außer seinen Räiseberichien für die nordischen Zeitungen etwas über Aegypten und Palästina veröffentlichen würde. ,Man kann darüber nicht mehr schreiben; es ist alles gesagt", erwiderte er. .Höllischer "hat es irbviaens Luch behandelt —7 in seiner Weltreise. Er hat es ordentlich getan." Aber natürlich wird Jettsens Aufenthalt in Aegypten und Palästina seinen Nvederschlag finden — später. Das kommt alles -i seiner Zeit. _ FkiedhosMSnen. Alls Lemberg wird uns geschrieben: Auch' hier Mehren sich m der letzten Zett die Diebstahlsfälle des »vertvollen Materials von. Grabdenkmälern auf jüdischen Friedhöfen. Der Borstand^ der jüdischen GemeiM in Lembeyg hat sich darum am 18. März d. I. an das Polizeiikommando mit der Bitte gewendet, den jüdischen Friedhof strenger zu bewachen. Vorgestern hat wieder solch eine Hyäne auf dem Wdischen Friedhof gewütet. Große Mengen teuren Bronze- Materials wurden abgerissen und gestohlen. Die Diebe hatten sehr viel Zeit zu ihrem Werk gefunden, da das gestohlene Material sehr gut befestigt lvar. Rückkehr der svanttchev Lzeanüberflieger. Ein Unfall beim Empfang. Huewa. 6. April. Heut« Vovnrittags ging der argentinische Kreuzer „Buenos Aires", an desien Bord d'e spanischen Flieger, die den Atlantischen Ozean überflogen hatten, nach Spanien zurückgekehrr sind, im hiesigen .Hafen vor Anker. Der Kverlzer war von einem spani'chen Geschwader und zahlreichen Flugzeugen eskortiert. Die Flieger imrrdm vom König zu ihrem Erfolg warm beglückwünscht. Bei dem Empfang ereignete sich ein schwerer lluglücksfall. Beim Ue'bcrsliegetl des Hafens von Palos fing eines der zur Begrüßung aufgestiegenen Flugzeuge plötzlich Feuer und stürzte ins Meer. Der Pilot und der Mechaniker ersttten lebensgefährliche Brandwunden. Ein Riesenbrand in Berlin. Aus Berlin wird uns gemeldet: In der Samtsabrik Mengers in der Köpenickerstraße entstand gestern nachmittags ein Riesenbrand, dem Warenlager im Werte von 100.000 Mart zmn Opfer fielen. Die Feuerwehr konnte nur unter größter Mi'che das Fabriksgebäude retten. Sine furchtbare Amomobilkatakrovhe. Aus Preßburg wirb eine furchtbare Autonlobilkatastrophe gemeldet. Die Frau des in Urföld bei Preßburg wohnhaften Grotzgnindbesitzers Erster, Frau Irma Eisler, unternahm am Ostersomitag eine Autoparfte nach Dteinamanger. Auf der Rückfahrt ftrhr das Automobil gegen einen Bannt. Sämtliche Jitsassen ivnrden h i n a n s g e s ch l e ud e r f. Frau Eisler und ihre Schwester, Frau Dr. M ü ller, waren aus der Stelle tot. Die Mutter der beiden Fmueu, Frau Leppoldme Hacker, Md M Kujim Mje ‘Swoboda*Schuhe i fertig und nach Mag I Singerstra$e 5 h, Bouemmarirf 1 Hacker starben noch nn Lallfe der Nacht. Das Töchterchea der letzteren :st lebensgefährlich verletzt. De? Ehanfseur, der mit leichten Verletzungen davonkam, wurde, verhaftet. __ Viu brennende« Auto. Aus Berlin wird gemeldte: Auf einem Oftemusfbug find die bÄaamtvn Künstler, die Pianistin Vera Schapira, ihr Gatte, der Piamst Kaufmann, imid der Kammersänger Dr. Stacgemau'N, bei Dresden vemngNckt. Das Auto. mobiL, in dem die Künstler euren Ausfl-rtg u.ntevn>ahnteu, fing plötzlich Feuer. Der evschrockone Chauffeur sprang ab und überließ den Wagen seinem Schicksal. Das Automobil kam auf der abschüssigen Straße ins Gleiten ut!b drohte einen Abhang hirmrrteMsÄrzen. Im letzten Augenblick golang cs den Jntfasscn, ans dem Wagen zu springen und sich zu, retten. Die vanten mit leichten Bevletziurgen davon. erbitterter Kampf zwischen einem Schmuggler« schiff und zollwikchiem. Aus S i n g a p o r e wird gedrahtet: Die Mannschaft omes Schmugglerschiffes mit Kautschuk griff das Z o l l w a ch t f ch i f f „P u'' a ch e", von dem es an dev Küste von Jchore auf die hohe See hinaus verfolgt wurde, an. Es kam zu emem erbitterteuKampf, wobei zwei Zollwächter getötet, der Kapitän des „Pusache" verwundet, zwei Schmuggler getötet und mehrere andere verletz>t wurden. Das Schmugglerschiff verschwand dann in der Nacht. Es war dies der erste Kampf mit KauischuffchnmggLr» m den mallayischen Gowäffern. SemAliche Einbrecher. Aus Berli« wird gemeldet: Einen GiMuch vack großem Umfang verübten gestern Einbrecher m der KöniöFstraße in der im Zentrum der Stadt gsiegenen Wohnung eines Kcmfmannes, der sich mit seiner Gattin auf einer Ofterreise befand. Die Einbrecher erbrachm die mit zwei schweres Kunstfchiöffern gesicherte Wohnung und erövuteterr einen große« Barbetrag i« mrSländischen Banknoten, kostbare Schmuckstücke, wertvolle Silber- und Por^ zellausachen nnd Teppiche. Die Einbrecher waren währender Feiertage in der Wohmmg veMieben, hatten sich aus den Vorgefundenen Eßvorrätsn verpflegt und in dstt Betten des Wohnnngs Inhabers geschlafen. Auif die Wiederbeschcchfunig der gestohlenen Sachen sind als Belohn mu»g 16.VM Mark soiivie 26 Prozent des gestohlenen ausgesetzt worden. 8in Drama im llebrrschwemmunssgebiel. Gestern um 7 Uhr früh wurden im Ueberschdvenmnuigsgebiet ein Mann und eine Frau erschossen aufgesurden« Die Tat ist zweifellos im Einverständnis geschehen. Wer die beiden Toten find, ist noch nicht bekannt. Ter Nt'aun war etwa 28 Jahre alt, mittelgroß, bartlos, hatte graugrünllche Augen, blondes Haar und einige Goldzähne: die Frau war etwa 26 Jahre alt, mittelgroß, hatte schrarzbmunen Bubikopf, schwarze Augenbrauen, gute Zähm und trug braungraues TriloÄleid mit grünen Streifen, schwarzen Mantel mit PeWesatz und schwarzen Seidenhut. Der Mann dürfte, nach einer Firmabezeichnung m seinen Kleidern zu schließen, ein Reichsdeutscher, die Frau eine Jüdin gelwestn sein. Die Leichen wurden in die Totenkammer in der Sensengasse go^ 'bracht. __ Sin verhafteter erpresset. Die Polizei hat den 33jährigen gewesenen Kcm,ftncnin Mvnryey Feith Es KvcMvu irnter dem Verdachte der versuchten Erpressung verhaftet. Ferch, der schon im Jahre 1331 in Graz Betrügereien verübte, iveswagen gegen ihn ein Steckbvief erlassen wurde, hat versucht, einer vermögenden Wiener Dame, die im Ausland lebt, einen Betrag von 16 0.0 00 französische« Franken zu erpresfm. Er gab sich für einen NechtscrMva'ft aus und erklärte, im Stamteit seines Mandanten, den er nicht nennen dürfe, von der Dame diesen Betrag einkastieren zu müsse«, den sie sich seinerzeit Msgoborgt habe. Die Dame, di« damals in Paris weilt«, bestritt entschieden, die Summe schuldig zu sein. Der falsche Rechtsanwalt droht« ihr mit einem Prozeß, der für sie peinliche Dinge ans Tageslicht fördern iverde. Schließlich tvollte er sich mit einem Betrag von 30.000 Frauken zufrieden geben, doch die Dame wollte auch diese Sunmne ohne Rücksprache mit ihrem Wiener Anwalt nicht bezahlen. Feith stand deshalb monte-ntan von seiner Forderung ckb, borgte sich aber von der Dame 1400 Franken ans und verschwand. Ms dann die betreffende Dante nach Wien zursickkchrte, wollte der angebliche Anwalt di« VerhaMnnge« mit ihr sortlsetzelt, wttrde a>ber abgeüviefvll. Cr wandte sich deshalib an dett Bruder seines Opfers und erklärte ihm, daß div Dante, die nrittlevwil« ins Auslarrd gefahren war, ihnl gesagt hübe, für ihn 1000 Dollar aus die Schuld zu evlagon, damit die Sache ans der Welt geschafft werde. IN ttnflwtntm» der Sachlage erbat sich der Bruder eine Ueberlegungsfrist. Er setzte sNH mit seiner Schwester ins Einvernehmen und ließ danrt auf Gvu-ttd eines Telegr-cunmes Feich verhaften, der nach Abschluß der Erhebungen dem Landesgerichte eiitigslivfert iverdM wird.

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