Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2556 (4.4.1926)
- Date
- 1926-04-04
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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\ I I —.—--. I PolcnyS grosay | Wien; ZunmAbholen in der Expedition, flL Taborstr. 1-3, oder in einer Vwsdileisstelle ('Trafik) monatl^ 6 Schilling Strassen verkauf, in Wien durch die Kolporteure dei Firma Ool d sch mied, I., Wollzeile 11 Mit Postversand für Wien und Oesterreich 'monatlich 5 Schilling lsch ec ho- Slowakei: Mon. K22. Jugosla wien: Mon. Din. 60. Polen: Mon. 5Zloty. Deutschland: Mon. Gm. 4, Frankreich, Belgien: Mon. Frcs. 13 DIE F^j KWASCHANSTALT Wiener SCHONT IHRE WASCHE1 TEL 35-20 SERIE YFWALL6 ÖBERKAHMSSTHL len IN ALLEN 5E7.ISKEN w iftrei» aJ7i England: MOn. 4 Schilling, Italien: Monatl. 18 Lift Rumänien: Mon. 170Le!. BulgarieniMomlOOLew«. Schweiz und das adrige Ausland „monatlich Frcs. 5 Redaktion, Administration: Wien, II. Taborstr. 1 Telephone: 44-0*38, 43-3-19 Ab 6 Uhr.21-102, 25-2-82 IX., Universitätsstrasse 6-8 (Druckerei lg. Steinmann) Nachzahlungen bei Ereil» erhöh an gen Vorbehalten Oesterreichisches Postsparkassen-Konto Nr. 150.693 Nr. 2556 _ Me». Sonntag. 4. April 1926 8. Sofirgang Im redaktionellen Teil enthaltene entgeltliche Mitteilungen sind durch ein vorangefetztes e gekennzeichnet. rüumperldeidchen in „Chartreuse" „Framboise malade'* und „Beige" k" Cape dazu und auch den Hut PWK | Kauft man preiswert und sehr gut I., Kärntnerstrasse 11 —15. BaBDBDanSSDHDHDBPHaBBBDBaBDBGBaBDBaHaBDH Sortiment, Antiquariat, Verlag, Versand 8 g Wien, 2. Bezirk, ■ Telephon 43-1-56 Z El K El & □ ■ □ a n o H □ ■ □ ■ □ m □ H □ H ö ra □ aborstraße 20a / Großes, bestassortiertes Lager an schöner, wissenschaftlicher und Unterhaltungsliteratur, Jugendschriften, Kunst usw. Sachkundige und kulanteste Bedienung Besorgung eines jeden Buches. Ankauf von Büchern und ganzen Bibliotheken Grd$ies Lager an Judaica und Hebrafca. 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Meininger nnd die Gegenwart. Bon Dr. Leopold T h a l e r. Unsere Amerikareise. Von Dr. Eugen Felix, Vizepräsident der Hakoah. . , , Die nächste Ausgabe der „Wiener Morgenzeitung" erscheint am Dienstag den 6. d. als Mittagsblatt. Sie wird in Fortsetzung der Diskussion über den finanziellen Aufbau Palästinas einen Artikel von B. Steinfeld, New-Tork, über: „Die palästinensische Neglerungsanleihe" enthalten. Die Entrevue von Jerusalem. Berembarungeu über dle Maudatsgebiete. (Eigendienst der „Wiener Morgcnzeitung/<) Beirut, 3. April. Der französische Oberkommissär von Syrien, de Iouvenel, ist von Jerusalom hierher zurückgekehrt. Ucbcr die zwischen ihm und dem Oberkommissär in Palästina, Lord Plumer, geführten Verhandlungen wird offiziös folgende Erklärung veröffeMlicht: „Die Oberkoutmisfäre in Palästina und Syrien haben sich über die Maßnahmen ausgesprochen, die zwecks Regelung der Frage der wechselfertigen Beziehungen ihrer Negierungen und zwecks Organisierung regelmäßiger Mitteilungen über Fragen, die das Wohl der Bevölkerung der unter Mandat stehenden Gebiete betreffen, einznführen sind. Sw haben sich in Erkenntnis der Borteile einer engen Verbindung zwischen den Vertretern der Mandatarmächte über die Einführung einer Organisation des Nachrichtenaustausches geeinigt." V; * Aus den Angaben dieser ErAÄMng gHt^Iewor, daß'-- die Besprechungen weit über den Rahmen ^d' GrenAfvaM ' hrnausreichen. Zwischen den beiM MßMnMtBW-Urdü eine enge V er.bindu ng einer UvberewsümnmnW^deDWWM^M^m "araW' scheu Forderungen Wmn soll. Die französische Regierung befindet sich in dieser.Angelegenheit in einer schwierigen Auseinandersetzung mit der italienischen Regierung, die den syrisch-arabischen Kongreß unter ihre Protektion genommen hat. Da die Forderungen der arabischen Nationalisten, die zunächst -die Aufhebung der Mandate in Syrien und Palästina verlangen, auch die Interessen Englands und der Z i o ni sti schon Exekutive tangieren, war es notwendig, daß die Oberkommissäre der Mandatsgebiete zu einer einheitlichen Auffassung kanten Md einen fortlaufenden Gedankenaustausch vereinbarten. Ucber die französisch-italienischen Mißlhelligkeiten gibt der diplomatische Mitarbeiter des „Daily Telegraph" eine Darstellung, aus der das bisher unbekannte Detail zu entnahmen ist, daß die permanente Mandatskommission in Rom einen Tadel gegen die französische Verwaltung ausgesprochen hat. Es heißt in dem Artikel: Im Zusammenhang mit dem syrischen Mandat sind zwischen der von Paul Boneour vertretenen französischen Regierung und anderen Mitgliedern des Völkerbundes Meinungsverschiedenheiten entstanden. In London und in den meisten übrigen Hauptstädten ist vom Anifang an die Ansicht vertreten worden, daß der neue türkisch-französische V e r t r a g mit Rücksicht auf die Beschränkung der Befugnisse der Mandaten acht einer 'sorgfältigen Prüfung des Völkerbundes unterzogen tverden müßte, zumal territoriale Regelungen, wie sie der Vertrag einschließt, nicht ohne die Genehmigung des Völ Verbundes von einer Mandatarmacht vorgenornmen werden dürsten. Boncour vertritt dagegen die Ansicht, daß der Vertrag nach seiner Ratifizierung wie alle anderen Verträge beim Völkerbund registriert werden müsse, daß der Grundsatz bezüglich der territorialen Vertragsänderungen unanfechtbar sei, rmd daß die fragliche Grenzreguiiemtlg nichts anderes bedeute, als die endgültig an Ort und Stelle vorgenammene Durchführung der Bestimmungen des Angomabkormnens vom Jahre 1920, die spater in den Laus an ne r Vertrag ausgenommen wurde. Boncours Argumente sind aber kaum schlüssig. Der zweite Punkt, über den Boncour und die von Scialoja sowie dem Präsidenten oes ständigen MandatsaeisschuisseS Teodol: vertretene italienische Regierung verschiedener Meinung sind, ist die Frage der Zuständigkeit des syrischen Kongresses. Nach italienischer Ansicht muß der Bericht der Mandatskommission über die französische Verwaltung in Syrien, der einen Tadel für die bisherige französische Verwaltung enthält, offiziell octit syrischen Kongreß unterbreitet werden. Boncour widersetzt sich heftig einem solchen Verfahren. Chamberlain scheint, wie der Berichterstatter bemerkt, im großen und ganzen dem französischen Standpunkt zuzuneigen, hat sich aö«w bis zum Empfang eines Berichtes seines Sachverständigen seine Ansicht 'Vorbehalten. . — -»Die Vorlage des Berichtes dler Mandatskommission an den syrischen Kongreß wäre ein sehr gewichtiges Präjudiz für.das/ ena li siche Mandat, zu dessen Gegnern doch bekctttnKtch auch ',dev' MaicqÄS- T h eoch ö k'h» ein naher VerwckMeveines'' 'arabischen' Notabebn, zchlL' Die. Bedeuwitg -E-Hrchrepste Mischen Jon v t ne l innfc' Äord Pku m e r dey- Bosterbünd hiMin.' ‘ ',: ' ■;;,. . 1 1. April, Von arabischer Irrte war z»m Protest gegen die Anwesecheit des französischen OtVvkommissärs de Iöuve neV eine Streikparole ausgegeben worden. Kundgebungen fanden nicht statt. Re französische Lffenfive in Syrien. Alle FviedensverhinrdlunMN gischertevt. Paris, 3. April. Die französischen Truppen in Syrien haben eine große Angriffsakti on begonnen. Ter Angriff richtet sich inSbesondeve gegen Sueida, das entsetzt werden soll. Nach einer Meldung ans Beirut kam es im ö st 'l i ch e n Teile des Hermongebirges zu einem schweren Gefecht zwischen den zur Offensive ülbvrgegangenen französischen Gruppen und den Druisen. Die Franzosen beziffern ihre Verluste auf zehn Tote, während die Drttlsen über 100 Leichen auf dem Kampfplatz znvückgelafsen haben. Nach weiteren Meldungen ist das Hermoumassiv bis zur Palästinagrenze von den Aufftändiischen völlig gesäubert, so daß die Franzosen ihre aufgelassenen Grenzposten wirder beziehen konnten. Dieser Vorstoß M nur als ein Vorspiel zur eigentlichen Offensive gegen den Djebbel Druse. Die Mion wurde, wie man in hiesigen offiziellen Kreisen erklärt, gut vorbereitet und genau überlegt. Der neue OAerkommissär von Syrien, de Jouvenel, hatie vorher alles unternommen, um mit den Drusen zu einem friedlichen Abkommen zu gelangen. Er hatte ihnen wiederholt schr entgegenkommende Friedensbedingungen gestellt. Erft nachdem die fanatische UnNachgiebigkeit der Dmsenführer jeden Friedsnsschluß vereitelt hatte, entschloß sich de Jouvenel zu militärischen Operationen. Vor ihrer Eröffnung setzte er sich mit der Türkei und mit dem britischen Oberkommisiär von P a l ä st i n a, Lord P l u m e r, ins Einvernchmen, mit letzterem insbesondere,. um die Verpflegung der französischen Angriffs truppen zu sichern. Man hofft, daß die militärische Mion bald zum erfolgreichen Abschluß ge- 'bracht werden könne. ERHÄLTLICH: 1L, Große Stadtgutgasse 15 11., Stuwerstraße 23 UL, Fasaugasse 20 Ul., Löwengasse SS 111., Landstraße Hauptstraße 88 VII., MadabiUerstraße 82 VUL, Alserstraße 25 VM. BlindengosM 3 UL, WUirlngerstraße 50 X, Favorttenstraße 77 XL, Simmeriuger Hauptstr. 135 XU., Meldlinger Hauptstraße 25 XU. , SchOnbrunnerstraße 234 *m„ Linzerstraße 53 XlVn Schwendergasse 5 XV. , Hfltteldorferstraße 63 XVn Sechshauserstraße 16 XVI., Sandteltengasse 2ß Gemeinden euban XVIU., Wihringerstraße 102 XVUL Währingerstraße 120 XIX. , Döblinger Hauptstr. 37 XX Nordbabnstraße S XX. , Wallenstelnstrnße 28 XXL. Am Spitt 7 XXL, Brünnerstraße 40 XVL, OUaLriogerstxaße 33 ORAB, Bismarckplat* 11 wrWBRVCK, Museumstraße t sowie weitere 300 Verkauftstefien ln gena Oeetewcteb 18881