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Wiener Morgenzeitung · 1926-04-02 · Heft 2554 (2.4.1926) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2554 (2.4.1926)
Date
1926-04-02
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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~ SM 8 Wen, Freivg Mener Morge«zettu«s Äe. SW gemein, daß jede Vorzensur zu entfallen habe, doch bchSkt stch Äe Polizei ein eventuelles Emschrciten bei Generalproben oder «och den Premieren vor. Dagegen sollen die Filme weiterhin einer behördlichen Ueberprüsung unterliegen, dNW die Kmoderordmmg mir Rücksicht a-rrf den Schutz der Jugend die notwendige Handhcsbe bietet. Aus de» Lheatern. HUM bleiben fSmttiche Theater geschloffen. Burgtheater. Morgen, 7 Uhr abends, „H amle iMormement VI. Gruppe). Nkademtetyea ter. Morgen, V,8 Uhr abends, »DerSrampuS*. Opervtheater. Morgen, 7 Uhr abends, ,A » drL Che «ier". Redouteufaal. Morgen. 7*8 Uhr abends. ,DerBarbiervo«Sevilla". Volksover. Morgen „P a r s i v a I*. Sonntag nachmittags ,Rigoletto', abends „Der Bettelst«d ent*. Montag nachmittags „Der Zigeunerbaron", abends „Hoffmanns Erzählungen". Theater in der Jotetstadr. Sonntag wrd Montag, nachmittags 3 Uhr, neu einfiudiert „Unverhofft". Modernes Theater. Samstag Erstaufführung der Detekt'vkomödie „D t e b l a u e P e r l e" von Paul Frank. L uftspteltheater. Morgen, 7 Uhr abends, Erstaufführung der Revue „R u n d u m d i e N i e s e". Benno Lie übernimmt das SchSnbrmmer Schlotztheater. Für die Sommermonate hat Kommerzialrat Lie das Schloßtcheater gepachtet. Er beabsichtigt, dreimal wöchentlich bunte Abende zu veranstalten. Die Haller-Revue, die bekanntlich am Samstag den 3. April ihr kurzes EnsembkegaMiel beginnt» laßt an JnterNationalität nichts zu wünschen übrig. Die Soiotänzerinnon und Ensembletanztruppen bestehen aus folgenden Attraktionen: Claire B a u r o f f, deren Name in Men durch ihre Tanzabende bestens bekannt ist. Endja Mogoul vom Palace-Theater in Paris, die javanische Tänzerin Sora Achmed, sowie Azeada Charkouie, eine ägyptische Tänzerin, die in Schuberts Wintergarten in New- Aork engagiert war. Dazu kämmt das erstmalige Erscheinen der Original Lawrence Tiller-Girls von den Ziegjeld-Follies in New-Aork. Ein russisches Ballett von Eugenie. Eduardowa, in klassischem Ballettstil ausgebildet, vervollständigt die Reihe der internationalen Tanzdarbietungen, Bon deutschen Tänzerinnen seien die Admiralsgirls genannt, die von dem langjährigen Ballettmeister der Haller-Revue, Robert Negrel, vusgebildet sind. Die Mener Theater im Zeichen der Revue. In nicht weniger als fünf Wiener Theattrn ist die Revue eingezogen: Bürgertheater, 2lpollotheater, Neue Wiener Bühne, Roland-Bühne und Lnstspielcheater haben sich der neuen „Kunstgattung" ergeben. Die Wiener Operottenindustrie hat gefährliche Kmkurrenz bekommen und die Sprechbühnen erst recht. Der Ehrenpreis der Stadt Wien wurde in der 20. JahrescmMellung des Oester re ich isch en Künstlerbundes am 31. März 1926 dem akademischen Maler Anton Konrad Schmidt für seine Gesamtleistungen verliehen. Neues aus der Urania. Die Urania hat in den letzten Monaten chr Tätigkeitsgebiet erweitert. Ihre Lchrvorführungen haben bei den Jm'assen des Jugend- und Landesgerichtes lebhaftes Interesse gefunden. Die Vorführungen aus „Altwien" wurden von den Alten der Wiener Versorgungshäuser mit Freuden ausgenommen. Diese charitative Arbeit kann der Leitung der Urania nicht hoch genug angeschrieben werden. Am 6. d. um halb 8 Uhr abends gebangt im großen Saale der U-rmria ein neuer Kulturfilm, ,^D i e Schweiz" erstmalig zur Vorführung, in welchem in äußerst geschickter Weise Geschichte und Sage, Landschaft und Volk, originelle Szenen aus dM Volksleben, alle Arten Wintersport und Bergfahrten mit der Jungftaubahn und zum Gornergrad zu einem anregend interessanten Kulturbild der Schweiz verflochten sind. ,^Das Wöenerlied, seme Schöpjlrr und Interpreten." Am 3. April wird im Wntergarten des Hauses G e r n g r o ß. Märiahllserstraße 38, die Aufstellung „Das Wienerlied, seine Schöpfer und Interpreten" eröffnet. Die Ausstellung, welche vom Ficcker-Tenkmvl-Komitee veranstaltet wird, stcht unter dem Protektorate der Gesellschaft zur Hebung und Förderung der Wiener VolkkÄünst. tzerichtssaal ♦ Ser -arteaschwlndel beim Fußballmatch. Im Sommer des vorigen Jahres hatte eine aufsehenerregende Affäre im Wiener Futzballsport die weiteste OefsenÜichleit beschäftigt. Im Mittelpunkt der Geschichte stand der damalige Sekretär der Fußballsektion des Sportklubs Hakoah, Benno Lazarus. Es handelte sich um ein Vorkommnis am 28. Mai des vorigen Jahres auf dem Spielplatz des ersten Simmermger Sportklubs. An diesem Tage fand auf dem Platz ein Meisterschaftsspiel zwischen der Hakoah und dem Wiener Athlekikklub (W. A. C.) statt. ES kam heraus, daß Lazarus weniger Karten verrechnete als er verkauft hatte, indem er vor dem Spiele an Kassiere Karten, die nicht registriert tvaren, abgab, sich dafür das Geld auszahlen ließ, das er aber an seinen. Verein nicht weiterleitete. Es handelte sich um 1000 Stück Karten, für die Lazarus 1200 S. erhieLt. An selben Tage hatte sich Lazarus auch noch au einen Beamten der Simmermger mit dem Ersuchen gewendet, er möge ihm für 68 SitzPlaParten den Betrag zurückerstatten. Auch ihm sagte er, daß er das Geld schon abgeliefert habe, was aber nicht richtig war. Die drei Vereine, Hakoah, W. A. C. und Simmering, haben zusammen insgesamt einen Schaden von 1399.50 S. erlitten. Boi den Pfiugstjpiolen am 31. Mai und 1. Juni v. I. aus der Hohen Wa rte hat nun Lazarus diese Kartenmanipulation wiederholt. Gestern hatte sich Lazarus vor einem Schöffensenat unter Vorsitz des Hofrvtes Dr. Wüstinger zu verantworten. Er wird von Dr. Eitelberg verteidigt. Auch ein Dertteter der Gemeinde Men, die durch die Machinationen des Angeklagten als Enlgang an Lustbarkeitsabgaben den Betrag von 1385 2. angi'bt, ist anwesend. Ter Angeklagte gab die Manipulation mit den Karten bei dem Wettspiel am 28. Mai zu, leugnete aber die Schädigungsabsicht, da ihm der Sportklub Hakoah für eine Reihe von nichtbezahlten Forderungen einen Betrag von 1355 S> schulde, den er auf diese Weise hereinlbringen wollte. Er habe in einem von der Kartendruckerei gelieferten Paket, in dem 10.000 Stück enthalten sein sollten, 11.000 Karten gefunden. Diese überzähligen 1000 habe er auf die genannte Weise für sich verwendet. Lazarus hat übrigens gleich bei der polizeilichen Einvernahme 1500 S. zur Gutmachung des Schadens, der durch die 1000 Karten erwachsen war, erlegt und weitere 2100 S. zur Gutmachung des Schadens, den die Gemeinde Wien evlitten hat. Das Zeugenverhör erstreckte sich aus den Vizepräsidenten der Hakoah, Dr. Felix, und den Klubkassier Josef G r ü n f e l ö. Beide sagten über die Stellung des Lazarus im Verein und über die Art der Kortengebarung aus. Uober die Kartermanipulattonen des Angeklagten wurden noch die städtischen Steucrkommissäre Franz Witzelberger und Karl Fuchs einvernommen. Nochom noch eine Reihe von Aussagen, darunter die des gegenwärtig in Amerika weilenden Hrkoah- Präsiventen Dr. Körner rerlesei. werten, vertagte der Vorsitzende die Verhandlung auf h^ute. . . > Ein ehemaliger Wachmann unter Mordverdacht. Vor dem Strafrichter des Bezirksgerichtes Fünchaus, Landesgerichtsrat Dr. S ch e d y. hatte sich gestern der ehemaMge Wachmann Joses Staufer wegen Nichtbezahlung von Alimenten an feine geschiedene Frau zu verantworten. Er wurde von einem Justizsoldaten dem Richter aus der landesgerichüichen Untersuchungshaft vorgeiführt. Seine Gattin Margarete, mit der er eine Liebesheirat geschlossen hatte, ist eine geborene Jüdin; nachdem sie zum Christentum übergetreten war, wurde geheiratet. Die Ehe erwies sich nicht als glücklich und wurde geschieden, wobei der Gattin eine t Mimentatton zugesprochen würde. Josef Staufer beging später einen Einibruchsdiebstahl. Muter. w Novelle von I. Z. Unojchr. (Aus dem Jüdischen von P. Haller.) Es scheint, daß ich unerwartet komme. Mich wundert: Das erste Mal ha^be ich sie eigentlich gar nicht recht gesehen. Ihr glattes, regelmäßiges, zu kurzes Kleid und die anheimelnde, die Taille einengende Bluse steht ihrer schlanken, biegsamen, von kindlicher SchamhaftiKeit umflossen:» Figur gut. Die rote Seidenmasche am schwarzen Zopsende wirft eine reizvoll lebendige Farbe auf den ganzen Körper. Sie fragte: ,Mrrum haben Sie uns fo lange nicht besucht?" Mira hat mich sehr warm angesehen. Und ich sie. Unsere Blicke begegneten einander. Was ist das?... Ein un- ^kontrollierbares Gefühl beschlich mich. Hit das ihre warme, freundliche Stimme bewirkt? Ihre schwarzen, frischen, von Jugend frischen Augen gefallen mir. Die Augenbrauen sind leicht und lang. Burstin ist mit dem jungen Geschlecht der heutigen Jugend unzufrieden: „Bei Fremden wird nach dem Guten gesucht. Das Eigene verfehlt man, wird nicht gesehen. Haben wir es denn nicht? Zum Beispiel unser Raw. Ein Mensch, der durch und durch Wahrheit und Herz ist. Einer der wahrhaftigsten und beherztesten der Welt. Mer liebt den Nächsten mehr? Ich weiß Wicht, ab er jemals eine ganze halbe Stunde in seinem Leben sich selbst gewidmet hat. Innrer nur voller Sorgen Dr andere. Und wer hat ihn das gelehrt? Das Judentum; dir Thora, die Propheten, der Midrasch, Maimonides, die Bücher der Moral, der Baal Schem Tow. Also auch bei uns gibt es das Gute. Mn reicht Tee zum Tisch. Wir trinken Tee. Nach einer Weile greift Burstin zum Schach. Nur Sara bleibt beim Tisch. Mira ist fortgegangen. Ja, die Partie, so scheint es« habe ich wieder gewonnen. Burstin will einen Zug zurucknchmen. Ich protestiere, der Zug ist wichtig. Er garantiert mir die Partie. Auf Saras Gesicht zeigt sich Röte, Sie bettelt Wt; „Na, doch nur ein Fehler... ein Fehler..." Mira kommt wieder zum Tisch. Ich lasse mich erweichen. Ich gebe nach. Spät von Buvstin iweggegangen. Beim Verabschieden überlief das Gesicht Miras ein rötlicher Schein von Schamhaftigkeit. Ihre Augen sind so jung, so klar. Und ihre Lippen sind so kindlich rein. Am nächsten Abend wieder 'bei Burstin. Man nimmt mich wieder sehr freundlich auf. lait trinkt Tee. Ich spiele mit Burstin Schach. Mira läßt sich nicht blicken. Nur einmal durchs Zimmer gegangen. Die hat gegrüßt. Ja. Ihre Augen sind wundersam frisch. Und so tief. Ihr schwarzes dolles Haar war wieder mit dem Scheitel in der Mitte gekämmt. Und am EE des langen, dichten Zopfes die rote Seidenmasche. Warum hat sie sich den ganzen Abend nicht gezeigt? Nur einmal durchs Zimmer geschritten. Ich glaube, sie hat mich freundlich gegrüßt. Wieder von Buvstin spät fortgegangen. Knapp vor dem Fortgehen zeigte sich Mira. Ich betrachte ihre Hände zum erstenmal. Aber ich glauibe, daß ich es schon vorher gewußt habe. Ja, ich habe es gewußt: sie hat schöne Fvauerchände. Beim Verabschieden, wie gestern, der rötliche Schein der Schamhastigjke.it auf dem Gesicht Miras. Sie hat mir die Hand gereicht und schien beklommen. Ater wie energisch und freundlich sie meine Hand drückte. Auch ich war sin wenig verwirrt, „Gtote Nacht, Mira." Dumm. Warum habe ich Mira" gelsagt? i Sie aber antwortete: ,Mrte Nacht, Krön." Nach Hause gekommen. Chana fand ich diesmal munter und aufgeräumt vor. Ich setzte mich zu ihr. Sie war diesmal zum Sprechen aufgelegt. Sie fragte sogar: ,>Sie sind also wirklich immer noch unverheiratet?" t" i fo schöner junger Mann und noch immer mrverheiratet." Mi«, gefalle ich Ihnen?" Sie Lachte auf. Sie mir, eim Ms Am, K-MsH" 2. AM IM Er wurde rechtskräftig verurteilt und verlor seine« Posten «ft Wachmann. Er erkrankte hierauf und mußte das Spital auffuche«. Nach seiner Entlassung aus dem Spital hat er das der Eye entstammende Kind Elisabeth im Mer von kaum einem Job« angeblich zu seiner Mutter nach Ungarn gebracht. Das Kind oefmdot sich jedoch nicht dort. Es wurde, da das föthtb umulfsilckbar nud verschollen ist, der Verdacht rege, daß der ehemalige Wach-, mann das Kind beseitigt hätte. Er tmrrde in Haft genovv men und sitzt im Landesgericht in Untersuchung. — Bei der Verhandlung erklärte der Angekl-agte, er könne nicht zahlen,dä er nichts verdiene. Nach durchgeisnhrter BerhaMung sprach Lan- ^'s.nrichrsra: Dr. Schedy den Angeklagten mit der BegrundunZ frcC drß kcni o ös,rr Wille» sondern die Un einer Leistung vorllege. > ■ Volkswirt. Stzftem mw Aurychten der SfterreWWen HandeliverttSge. Im Verein.für kaufmännische Interessen hiekt gefiem Handelsminister Dr. Schür ff einen Vortrag über System und Aussichten der österreichischen Handelsverträge. Er betonte einleitend die deutlich emgetreteue .Verschiebung im Anteil des Außenhandels und feine relative Vergrößerung, die daraus hervorgche, daß im alten Oesterreich-Ungarn die Gesamtausfuhrzifser rund 3000 Millionen Friedenskronen im letzten Dorckriegsjahre und die Ausfuhr des auf rund ein Achtel der BevMevung reduzierten Oesterreichs im Jahre 1925 mnd 1000 MAionen Vorkriegslkronen letrage. „Unsere Industrie und unser Handel, denen das jetzige kleine Konsumgelbiet nicht genüge, müssen, um ihre Betriebe aufrechtechalten zu können, exportieren." In diesem Zusammenlhang kam der Minister aus die Handelsverträge zu sprechen und teilte mit, daß nun die zweite Etappe der österreichischen Tarifverträge beginne, die die Verbesserung bereits bestehender und den Abschluß neuer Vereinbarungen mit weiteren Staaten sich zum Ziele setze. Die Hochschutzzollbewegung scheine ihren Höhepunkt noch nicht überschritten zu haben. Gegen die doppelte Wirkung der iMsperrungsPolitÄ der Nachbarstaaten müssen Gegen» Maßnahmen getroffen werden.' Wir beabsichtigen imrchaus nicht, unlser Zollsystem Plötzlich vom Niveau eines mäßigen Schutzes auf das eines pröhdbitiven Charakters umzustellen, aber es müssen in einzelnen Fällen Vorkehrungen getroffen werden, wie ernste Schädigungen unserer Wirtschaft hintanguhalten geeignet sind und unserer Erzeugung den Wettbewerb mit dem Ausland im eigenen Lan^pe unter erträglichen Bedingungen gestatten. Wir müssen ferner nach den bisherigen Erfahrungen Hk fremden Staaten dadurch zu einer größeren Berücksichtigung unserer Wünsche bringen, daß wir ihr Interesse an einer gegenßeitigrn Erleichterung des Verkehrs durch die Erhöhung einzelner unserer Zölle reger gestalten. Aus diesen Erwägungen wird die RegieMng demnächst mit einer entsprechenden Vorlage an den Nattonal- .rat herantreten. Unsere BerhaMungstättgjkeit wird dadurch keine Unterbrechung erfahren. Unser StandPuM bleibt — .nach wie vor — der, daß die gegenseitige möglichste Erleichterung des wirtschaftlichen Verkehrs das anzustrckende Ziel unserer Handelspolitik sein muß, aber wir können nicht weiter, wie bisher, Vorleistungen auf diesem Gebiete «bringen, die von unseren Vertragspartnern nicht entsprechend gewertet und bei Be-, .meffung ihrer ZrigestäM'iffe nicht ausreichend berüchMigt. werden. " i Ghana lacht so emst. Sie ist immer ernst, wenn sie lacht und wenn sie Iseuszt. Aber bald wurde es M. Sie wurde uachdenlklich. Hat sie sich an Unangenehmes mjatetf? Wir Wviegm- > 'ne Weile. Ich fragte sie: „Ghana?" ,Mas denn?" sieben Sie das Städtchen Rena?" Sie sah mich eine Weile mit der Fakte der Bitterms fcÄ: Gesicht an und sagte: Mas für Bowandtms... was frage« SLe? Hier geboren» hier erzogen, hier Vater und Mutter «begraben, eine Schwester^ einen Bruder und mein Kind. Lieber Freund, >was fragen Sie da?"... Ghana ging. Ich Web allein. Ich gehe un Zimmer auf und ab. Mir scheint, die stmnme, große, weiße Mhe, die mich hier im Städtchen bis jetzt umgab, ist ins Wanken geraten. Ich höre die 'beginnende Bewegung. Was ist?... Ich betrete das Schlafzimmer. Zum erstenmal bemerkt, daß neben dem Fenster meines Schlafzimmers gegenüber ein Baum stcht. Seine Zweige sirch leidenschaftlich gekrümmt und nach oben gekehrt. Der Schnee hat ihn ganz zugvdeckt, mit weißer Seide beneidet. Ein weißer, schöner Baum. Mit leidenschaftlich mch oben gereckten Zweigen. Wäre ich Maler, ijw» würde ich die Jugend malen. Seit einigen Tagen lebe ich so. Tagsüber arbeite ich, Vorabends gehe ich für eine Weile zu Eva, von -ihr zu Burstin. Mit Mra spreche ich fast nicht. Aber unsere Blicke ifc* gegnen einander oft. Wamm lernen wir einander nicht näher kennen? Ja. Ich glaube, Sara bewacht uns. Wenn sich unsere Wcke treffen, habe ich das Gefühl, daß sie über Saras Schultern gjleiten. Zuerst spürte ich es im Blicke Miras, dann bei mir selbst. Irgendwie verberge ich mich vor Sara. Es will mir scheinen, daß sie -wischen uns 'fcifoen stcht und daß sie Mira verdeckt, damit ich sie nicht sehe. Daß sie mir sagt: ,Herr Kron^ nicht wahr, Mira ist schön, Mira ist jung? Sie selbst wisse« es noch gar nicht, wie schön sie ist. Es ist gar nicht lange her, daß sie mit mir noch in ei nem Bett geschlafm hat. Ab«, ste ist nicht für Sie. Ich sage «S Ihnen im güten. Ich machet Ersetzung folgU i

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