Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2546 (25.3.1926)
- Date
- 1926-03-25
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 8 Die«, Donnerstag «fettet SKtftgettftettttitft 28. Marz 1926 Nr. 2546 3utereffengemeinsch«rft Bodenkreditavstaü Allaemeine » gemeine Bettehrsbank. Gestern ist eine Transaktion abgeschlossen worden, die vielleicht zu den wichtigsten der letzten Jahre auf dem Wiener Bankplatze gehört. Nach dem unten veröffentlichten Communique hat ein Syndikat unter Führung der Bodenkreditanstalt die Aktienmajorität der Allgemeinen Verkehrsbank übernommen. Es ist dies keine ausgesprochene Fusion, wohl aber die Schaffung äußerst enger Beziehungen, die zweifellos für den Wiener Platz von großer Bedeutung sein dürften. Die Bodenkreditanstalt, die über viel Kapital verfügt, wird das ausgebreitete Filialnetz der Berkehrsbank auch für ihre Zwecke in Anspruch nehmen können. Bekanntlich hat die Bodenkreditanstalt in der letzten Zeit in der Ausbildung des Kreditgeschäftes, besonders des Agrargeschäftes, große Aktionen eingeleitet, bei welchen sie sich eines ausgedehnten Filialnetzes gut bedienen kann. . Die Verkehrsbank, die in den letzten Jahren ihre Regien stark abgebaut hat — der Abbau der Beamten ist prozentuell am stärksten bei dieser Bank vollzogen worden — hat sich schon seit zwei Jahren nach einem Bundesgenossen umgesehen, da der große Umfang ihrer Geschäfte ihrer Kapitalskraft nicht ganz angepaßt war. Es -wurde infolgedessen schon seit längerer Zeit davon gesprochen, daß die eine oder andere Wiener Großbank die Verkehrsbank aufnehmen werde. Nun ist diese Transaktion vollzogen worden, die auch deswegen besonders vorteilhaft ist, weil nunmehr die großen Kapitalsquellen der Bodenkreditanstalt neues Blut dem Finanzkörper der Allgemeinen Verkehrsbank zuführen werden. Die Gemeinsamkeit war schon seit einiger Zeit durch das Haus Schoeller gegeben. Dieses besitzt seit Jahrzehnten die Majorität des Aktienpaketes der Verkehrsbank, ist aber auch gleichzeitig im Verwaltungsrat der Bodenkreditanstalt vertreten. Das Haus Schoeller, das in den letzten Jahren während der Krise seine Finanzkraft allzu stark angespannt hat, dürfte nunmehr zur Erleichterung ihrer Position die Bodenkreditanstalt zur Beteiligung an der Allgemeinen Verkehrsbank herangezogen haben. Diese Interessengemeinschaft dürfte der Auftakt für eine größere BankkollzenttattonSbewegung auf dem Wiener Platze sein. In Finanzkreisen wird schon seit einiger Zeit erwartet, daß auch zwei andere Wiener Großbanken in ein ähnliches enges Verhältnis treten dürften, zumal da auch hier ähnliche Verhältnisse wie in dem vorliegenden Falle gegeben sind. Die Bodenkreditanstalt zeigt durch die Anknüpfung der Interessengemeinschaft das Anwachsen ihrer Agilität und das Streben, ihren Wirkungskreis immer weiter auszudehnen. Auf der anderen Seite dürfte diese Gemeinschaft auch für die Allgemeine Verkehrsbank von großem Vorteile sein. Nachstehend das offizielle Communique: * Majorttatssyrrdikat für die Aktien der Allgemeinen VerkehrSbnnk. Ein unter der Führung der Allgemeinen österreichischen Bodenkreditanstalt stehendes Syndikat hat die Majorität der Aktien der Allgemeinen Berkehrsbank erworben. Die syndizierten Verkehrsbankaktien wurden auf eine längere Reihe von Jahren gesperrt. Die Bodenkredit- Anstalt wird im Berwaltungsrat der Verkehrsbank durch drei Funktionäre vertreten sein, von welchen einer dem Präsidium der Verkehrsbank angehören wird. Wien, 21. März 1926. (Entgeltlich.) Set Kamt um die gloly-Stabillfierimg. I Das Staatsbudget. — Lustlos« Wesen. — Die »Seche- Verhandlungen. (Bon unserem polnischen M.-S.-Korrespondenten.) Der Beginn der Woche verzeichnete auf den Polnischen| Devisenplätzen eine gewisse Beruhigung und Entspannung der Situation. Die geklärte politische Lage und die Bereitwilligkeit der Bank Polski, den Valutenbedarf mit einem höheren Prozentsatz zu decken, verringerten die Nachfrage nach ausländischen Zahlungsmitteln, wodurch sich der Dollar auf das Niveau von 8 Zloch ermäßigte. In den maßgebenden polnischen Finanzkreisen herrscht die Meinung vor, daß es noch geraume. Zeit dauern -wird, bis es der Nationalbank gelingen wird, den Dollar auf das ursprünglich vorgesehene Notierungsniveau von 6,50 bis 7 Zloty herabzudrücken. Ausschlaggebend ist hier das noch immer nicht ausbalancierie Staatsbudget, das jetzt monatlich eine Passivität von 30 bis 40 Millionen Zloty ausweist. Auf Verlangen der Nationakbank amtetlajjt nun die Warschauer Börse die Höhe der Balutenumsatze anzugeben. Man schätzt jedoch die jetzigen Dollarumsätze auf 400.000 bis 500.000 täglich, von denen die Bank Polski gegen 50 Prozent deckt. Die Bilanz der Bank PolÄki weist für die erste Dekade März wieder einen Rückgang des Devisenvorrates um 4123 auf 55.876 Millionen Zloch aus. Gleichzeitig gingen die Verpflichtungen in ausländischen Währungen um 3041 auf 60.717 Millionen Zloch zurück. Der Banknotenumlauf verringerte sich um 10^.58 auf 366.734 Millionen Zloty. Die Tendenz der Effektenplätze gestaltete sich gänzlich ungleichmäßig. Im allgemeinen trat eine lustlose Stimmung zutage, für einzelne Werte konnte jedoch ein erhöhtes Interesse verzeichnet werden. Die Arbitragowerte wurden in Anbetracht des Rückganges der Zlotynotierungen rm Ausland etwas tiefer emgeschätzt. Fester waren Gorlka, schwächer Zreleniowski-Aktien, die in größeren Mengen ausgeboten wurden. Größere Nachfrage herrschte nach Zuckevaktien. Die wichtigsten Werte notierten zu Beginn der Woche wie folgt: Govka 6,20, Galizische Montan 1,90, Chodorow 4, Bank Polski 51 bis 52, Zieleniewski 9, Chybie 3,15, östl'.che Gazy 9, Warfchau-er DiÄontobank 5,10, Lembergex Brau 8,35 Zloty. Nach einer neuesten Verordnung läuft am 15. April der Termin für die Anbringung -der Gesuche um die Invertierung der Staatsanleihe endgültig ab. Das Finanzministerium hat neuerlich ein Communique veröffentlicht, daß die Bankers Trust, beziehungsweise deren Direktor Fisher verständigt wurde, daß die Regierung unter gar keinen Umständendie Verlängerung der Option bewilligen wird, was jedoch nicht ausschließt, daß die Anleihe bei dieser Firma noch ausgenommen werden kann. Die Regierung will sich jedoch vollkommen freie Hand lassen, um mit anderen Anleihegebern Verhandlungen anzuknüpfen, um keinen Terminverlust zu erleiden. Die Ulem et Company hat den Vertrag über eine Zehnmillionendollaranleihe nr.t Treuderl. Eine Erzählung von Leopold Kompert. Lo -hat Nazi gesungen und mir sind die Haare zu Berg' gestanden über den leichtsinnigen Kameraden, wie der da aus und nieder geklettert ist und jeder Tritt chn in den Tod bringen konnte und hat doch dabei gesungen! „Nazi," sag' ich zu ihm weinend, „du kannst jetzt noch singen?" Da lacht er laut aus, und zum ersten Maie seit wir beisammen m der Lehr' find, sagt er zu mir: ,Lfud', fürchtet du dich vielleicht?" Ich weiß nicht, warum mir dieses Wort gerade aus dem Munde meines Kameraden so fürchterlich vorgekommen ist in diesem AugeMicke. Aber es war ein Wort, das ein Mensch zur rechten Zeit ausgesprochen hat. „Fürchten? Nazi," ries ich ihm zu, „sieh her, ob ich mich fürcht'?" Und nun fang' ich mit ihm um die Wette zu klettern, zu springen und zu singen an; meine Seele war wie toll geworden. Mein Kamerad hat mich ganz verwundert angeschaut; auch der Meister. Keiner weiß sich's zu erklären, wie mir so auf einmal die Furcht vergangen ist. Ich war in jener Stunde ein ganz anderer Mensch geworden; ich hatt' mich mit der halben Welt herumgeschlagen, wenn es hätte sein müssen. Keiner hält' mir sagen dürfen: Jud, fürcht'st dich? Denn ich Hab' mich nicht mehr gefürchtet; ich war wie Nazi, wie die andern geworden, und mein Meister hat zu mir auch gesagt, was ich mir ewig merken werde: ,-Sichst Wolf! die Furcht, das ist der Unterschied zwischen Juden und Christen; ihr seid ein geplagt Volk gewesen, und darum fürchtet ihr euch; ober wie ihr das einmal abgelegt habt, so seid ihr uns gleich. Da hast du einen Zwanziger und fürch' dich auch weiter nicht mehr. Es kann aus dir ein tüchtiger Schlossermeister werden." — Ich zün? auch meinem Meister ein JahrzeiÜicht an, wenn ich einmal höre, daß er gestorben ist." Trenderl schwieg; fein ganzes Wesen schien sich aber durch lmrge vechaUgW Stotz Sieder Bahn geöffnet M haben; eine starke Männlichkeit blickte aus seinen Augen, und die gedrungene kräftige Gestalt schien noch einmal soviel Kraft und Stärke zu verkünden, als ihr vielleicht inne wohnte. Wer um diesen-Augenblick den leuchtenden Strahl, der aus den Blicken des Mädchens aus ihn fiel, ausnehmen und erklären hätte Knnen! Gleich darauf sagte sie aber seuMnd: „Jetzt ist's freilich aus!" „Mt wem und warum?" fragte der Schlosser erjCtpttMRtt. „Sie fürchten sich ja nicht . . flüsterte sie leise. „ttnb soll ich's denn?" rief er bebend, „soll Hirsch Blaser, das gescheit' Jüdel, sollen die christlichen Schlosser mit sagen können, was ich selbst von meinem Meister und meinem Kameraden nicht habe hören können: fürcht'st du dich?" „Und wie wär's, wenn Sie ein Weib hätten? ... und 8as Weib Sie himmelhoch möcht' bitten," sagte Taube mit unaussprechlich zitternden Lauten. Trenderl unterdrückte einen so gewaltigen Freudenschrei, daß, hätte er ihn ausgestoßen, die ganze Welt ihre schlummernden Augen ausgetan hätte. Sein Atem flog so rasch, als jagte ihn ein Sturmwind vorwärts, als befände er sich mitten in einem brennenden Hause und müßte eilen aus der Gefahr zu kommen! „Nein, nein, Taube," schrie er mit ungeheurer Anstrengung, können Sie nicht fordern... ich möcht' auch keine, die einen Schlosser nicht will ... so muß sie mich nehmen, wie ich bin ... ich bleib' bei meinem Handwerk.. Zwei Seelen Pochten um diese Stunde mit allen Schauern ahnungsvoller Liehe sich entgegen; sie erfaßten sich bereits Hand an Hand und doch blieb das Geständnis ans ihren Lippen . . . ,Sie wollen also nicht? . . ." sprach Tanbe mit einem dorwurjsvollU Blickr her ihm tH i» das Hxrz tegtt ' den Stadien Kalisz, Tvmaszow, Sosnowiec, Bedzin Md Dombrowa-Gornicza für Jnvestitionszwccke unterschrieben, Die Firma wird auch einen Teil der Arbeiten durchführen. Run versuchen auch die Städte Tavnow und Rzeszow, einsolche Anleihe zu erhalten. Reaerlicher ikurifturz des franzSftscheo FraukeL Auf allen internationalen Devisenmärkten ging der .französische Franken gestern wieder zurück. Die schlvierige .innerpolitische Lage Frankreichs drückt sich in den: gesteigerten Mißtrauen gegen die Währung aus. Die Devise Pi7Ä senkte .sich in Zürich von 18,325 aus 18,10. Flau lag auch die Devise Brüssel, welche sich von 21,10 auf 20.80 ermäßigte. Fester lagen dagegen die Devisen London und Mw-AorE. Viel be- .fprochen wurde der neuerliche Niedergang des Leu, der in Zürich 2,15 noch 2,19 vom Vortage notierte. Freundlicher ,im Gegensätze zum Vortage lag der Zloty, der an allen Handelsplätzen leichte Kursbesserungen austvies. Die Bankkonzessionen. Gestern haben eine größere Anzahl von Bankfirmen die Berstänsigung bekommen. daß ihr Ansuchen um die Bewilligung der Bonkkonzessionen bestätigt wurde. Beim Abholen der Bestätigungen mußten für die Stempelgebühr und die außerordentlichen Kanzleiarbnten 100 Schilling bezahlt werden. Bon 116 erledigten Gesuchen waren 15 abschlägig beschieden. Die Bankkonzession wurde denjenigen Firmen verweigert, die schon vor dom Einreichungstermin Schwierigkeiten auszugeigen hatten. Es verlautet, daß die abgewiefenen Gesuche kaum 30 Bankfirmen bttroffen dürften. Zusammenbruch einer Bankfirma. Wie uns mitgeteilt wird, hat das Bankhaus G. seine Zahlungen eingestellt. Die Firma wurde vor fünf Jahren gegrünb't und hat sich während der ganzen Zeit ihres Bestehens nur mit Konrermineoperationen abgegeben. Auch in den letzten Tagen hat sie sich am Los- und Rentcnmarkt stark a la baisse engagiert. Fortgesetzte Steigerungen dieser Effekten haben den Zusammenbruch der Firma bewirkt. Di«, Höhe der Aktiven und Passiven ist noch nicht bekannt. Insolvenzen. Der Konkurs wurde eröffnet über Ernst Da n n e b e r g, Kürschner, 8. Dez., Schlösselgasse 11. — Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über „B e l n a k u p", Handels-A.-G., 3. Bez., Hohlweggasse 28; über E. L. Andre azzi, 8. Bez., Wickenburggasse 20; über Anton Ke u s ch. Friseur, 3- Bez.. Jnvalidenstraße 11; über Felix und Irma Karanz, Modistin. 16. Bez., Ottakringerstraße 53; über Leopoldine Weißhappel, Handel mit Landesprodukten, 4. Bez., Schönbrunnerstraße 2, and über Alois Müller. Devotionalienerzeuger. 18. Bez., Währingerstraße 191. Die FLrsorgeabgaben der liquidierenden Banken. Der Berwaltungsgerichtshof hatte honte über die Frage zu entscheiden, ob die liquidierenden, im Ausgleichs- oder Konkursverfahren befindlichen Banken fürsorgeabgabepflichtiq sind, was praktisch von großer Bedeutung ist, da durch die Abgabe den Gläubigern, wie be» der heutigen Verhandlung angeführt wurde, ein großer Teil der Quote, wenn nicht die ganze, verloren geht. Die Austro- Orientbank in Liquidation und die Deutsche Bosenbank in Liquidation brachten beim Verwaltungsgerichlsho!' Beschwerde gegen die ihnen vom Wiener Magistrat auferlegte Fürsorgeabgabe ein, die ihnen nach dem für Bankumerneymungen geltenden erhöhtet! achteinhalbprozentigen Satze vo^oschrreben wurde. Der B rwaltungsgerichtshof (Vorsitzender Präsident Dr. Schuster) hat nach mehr als einstündiger Beratung Sie Beschwerden als unbegründet abgewiefen, weil es für die Fürforgeabgabepflicht belanglos sei, ob eine liquidierende Bank alle möglichen Bankgeschäfte betreibt oder ob sie von einzelnen Bankgeschäften ausgeschlossen ist. Wiener Holzmarkt. Der gestrige Verkehr nahm einen ruhigen Verlauf. Für den Export nach Jtal'en hewchte einiges Interesse. ES notierten r Nadelholz-Schnittmat ertal, Fichte nndTanne. Kistenware, 13 Millimeter, 8 bis 17 Zentimeter, 3 bis 6 Meter 59 — S.. Kistenware, 20 Millimeter, 10 bis 17 Zentimeter. 3 bis 6 Meter 57.— S. Deckungskauf: 1 Waggon Hobelrtemen. 26 Millimeter, 12. 14, 16 Zent meter, 5 Meier lang. Parität St. Johann im „Ich kann's nicht... ich kann's nicht," rief er nrik schmerzlicher Ueberwindung, „und daß ein anderer Schlosser für mich die Arbeit macht, gar nicht." Tonlos sagte das Mädchen darauf: „Da werd' ich der Mutter eine schlechte Nachricht brrngen," und ohne ALschisdswort, ohne Nachtgruß war sie aus der Werkstätte hinausgegangon. Als das Mädchen fort war, schlug sich Trend:rl M't der gehallten Faust an die Sttrne. „Rarr, Rmr!" rief er! ,/Du hast ihr i« gar nichts gejagt." Der Doktor jubelte vor tiefster Freude >wf, als er vernahm, heute werde der Schlosser den Blitzableiter aus dem Dache aufsetzen. Aus dom fast krankhaft aufgeregten Weserr der wackern Mindel hatte er entnahmen können, d,iß all difeinen Netze, die sie und das „gescheit' Jüdel" gesponneü Hatzen mochten, zerrissen sein mußten, Trenderl erschien ihm als ein Zweiter Simson. Am Tage des „großen Ereignisses" ging ein ungeheuerer Jammer durch die Seele der armen Frau. Die konnte sich am frühen Morgen kaum aus dem Bette erheben; sie nalhnr das Psalmenbuch und -betete lange daraus. Aber ihre Angst wich nicht; denn die Gefahr, in die sich heute ein Judeickind begab, war noch nicht vorüber. Je mehr man sie tröstete, desto höher stieg ihre Sorge. Man begann wirklich für sie bÄümmert zu werden. Aber mit Taube lvar eine wunderbare Berärtderung vorgegangen; sie blickte mit freien Augen umher, und eine leuchtende Glut, die dem Morgenrot ihre Flammen entleihen zu haben schien, lag auf ihrem Antlitze. Mehr als einmal! sagte sie im Lause des Tages zu der jammernden Mutter: „Du wirst sehen, der kommt gesurch und stark zurück: den wird Gott nicht fällen lassen. Der fürcht' sich nicht." Und noch ahnte Mindel nicht, welches Gefühl aus diosttt Botte» sprach! ' Gortjetzuvg folgt.)