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Wiener Morgenzeitung · 1926-03-21 · Heft 2542 (21.3.1926) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2542 (21.3.1926)
Date
1926-03-21
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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erife 8 Weil, gönnte®..' MeMk M . DD KM 3ns Unbekannte. —y. ©te«. 81. März. Ter Zug der Weltpolitik fahrt wieder ins Unbekannte. Genf ist vorbei, die Minister hatten einander beglückwünscht, daß das Werk von Locarno gerettet sei; sie haben eine Studienkommission eingesetzt, berufen den vorbereitenden Ausschuß für die Abrüstungskonferenz und das ständige Schiedsgericht ein und haben sogar Sowjetrutzland feierlich geladen. Niemand aber weiß, wie der so gründlich verfahrene Karren wieder ins Geleise zu bringen wäre. Mit der Situation, wie sie sich heute zeigt, ist kein Staat zu machen und kein Reim auf die Zerklüftung zu finden. England ist allein, Frankreich konstruiert sich mit seinen Trabanten einen neuen Kurs, Deutschland kommt in Kämpfe, die seiner RegiepjttQ Kopfschmerzen genug verursachen werden. Italien ist der eigentliche Herr der Lage (die es geschaffen hat) und schiebt seine Fühler nach Mitteleuropa und den Balkan vor. Rußland steht im Hintergrund. Es sind also vier verschiedene Blocks vorhanden und dcks ähnelt bis zum Alpdruck der europäischen Konfiguration, wie sie vor dem Kriege bestanden hatte. Politische Trusts sind in Bildung, die aus dem Gesetz der Selbsterhaltung gegen einander arbeiten müssen, und es verhindern werden, daß bis zum Herbst eine sichtige Atmosphäre entsteht. Wird Brasilien seine Haltung ändern? Doch nur um den Preis gewichtiger Zugeständnisse, die der südamerikanische Staat seinem lateinischen Auftraggeber in Rom und dessen Kompagnon im Vatikan zufuhrt. Diese Kompensationen können nur in dem Interessengebiet dieser Koalition liegen, also auf dem Balkan und im vorderen Orient. Aus fremder Haut ist gut Riemen schneiden und je schwächer das Objekt der Metzgerei ist oder scheint, desto geringer wird der Widerstand der Zuschauer. Die Rührigkeit der katholischen Politik beginnt sich jetzt, nach Genf, zu entfalten. In der Wiener christlichsozialen Zeitschrift „Das neue Reich" wird von dem Prälaten Schöpfer die Parole ausgegeben, es sei von den Katholiken „auf jede Weise, in der Tagespresse, in Zeitschriften und Büchern, in Versammlungen und Vereinen, in Eingaben an die beteiligten Mächte und an den Völkerbund selber, die Forderung aufzüstellen, daß der Apostolische Stuhl im Völkerbund und Bölkerbundrat Sitz und Stimme bekomme, und zwar an einem Platz, welcher der über alle Reiche hinausgehenden Erhabenheit der Kirche und der unvergleichlichen Friedensmission des Papstes entspricht." Diese Aufforderung kommt nicht von ungefähr. Sie bleibt auf der Linie, auf die jetzt der Völkerbund zum tiefften Schaden der pazifistischen Idee Drängt wurde. Der Völkerbund, so heißt es in diesem nicht genug zu beachtenden Auffatz, hat >,als Grundlage der Zusammenarbeit nicht die christliche Moral, nicht die Gerechtigkeit und Billigkeit angenommen, er ift aus rein humanitärer, freimaurerischer Grundlage aufgebaut und darum auch von dieser Seite her ungeeignet, die christliche Gerechtigkeit zur Geltung zu bringen und ein den Frieden verbürgendes christliches Völkerrecht zu begründen." Setzt man für humanitär und freimaurerisch, so wie dies hier gemeint ist, das Wort „jüdisch" ein, so hat man die denkbar klarste Vorstellung von den ersten und letzten Zielen der sich ankündigenden Bewegung. Sie läuft gegen den Völkerbund, gegen England und gegen die im Mandat verankerten Politisch-nationalen Ansprüche des Judentums. Wir stehen vor einer Situation, die viel der gefährlichsten Momente enthält. Aber sie hat doch das Gute, daß dieser Teil des Weltchaos doch für uns leichter erkennbar geworden ist. Der römische Katholizismus, der so viele Pferde in seinem Stall hat, ist eine politische Organisation mit dem politischen Ziel der unbedingten Weltherrschaft. Er hat ein Zentrum und viele tausende von einer Stelle aus nach jahrhundertelang erprobten Regeln kontrollierte Kraftgruppen. Er ist das, was der Antisemitismus dem Judentum zu Unrecht vorwirft, eine in allen Ländern m der gleichen Weise von einem geistigen Mittelpunkt aulokratisch und absolutistisch regierte Bewegung. Die zionistische Organisation, deren Schlagkraft und Ausbau vernachlässigt worden ist und die durch die Teilung in Parteien eine Projektion der europäischen Weltanschaungskämpfe zu werden scheint, muß die Kraft des Gegners genau ermessen. Sie mutz das jüdische Volk davon überzeugen, daß sehr viel politische Arbeit geleistet werden muß und daß alle Opfer, die an materiellen und geistigen Mitteln gebracht werden, müssen, kaum den Anforderungen der Situation genügen können. Es muß alles geschehen, in der Diaspora und in Palästina, um das Werk zu sichern und es nicht so weit kommen zu lassen, daß das Leben und die Existenz der Inden und des Judentums zu dem Objekt werde, aus bcffcn Haut die Mächtigen Riemen schneiden. Wir müssen in jeder Weise und auf jedem Wege die Forderung auffteüen, daß unser Recht intakt bleibe, und wir müssen hinter die Forderung den Willen stellen, nichts gegen uns und ohne uns zu entscheiden. Diesen Willen kann nur eine kräftige und starke zionistische Organisation ausbringen. Wir dürfen nicht ins Unbekannte gehen. Resrsanifimlng des Komitee« der Mische« relegatlonea. Reii'-Nork, 20. März. TeramerAcmifch-iüdische Kongreß h.n beschlössen, das gegenwärtige Pariser Komitee der jüdischen Teiogation derart zu reorganisieren, daß seine tmmUsi werde. < Sie jüdische Studentenschaft Oesterreichs. Organisation und Tätigkeit des Vevdarrdes Judäa. Bon Chaim Gelber, Präsident des Jüdischen Hochfchulausschuss«s. Die WellwirtschvftÄriise cHi unentrinnbare und unmitieibane Folge des Weltkrieges hat zur fürchterlichen Verelendung aller wirtschaftlich schwachen und abhängigen Existenzen geführt. In der Reihe der am schwersten erschütterten und gleichsam vernichteten Existenzen erschien der jüdische Student am schwersten bedroht. .Wirtschaftlich nicht widerstandsfähig politisch verfolgt, von einer Hochschule zur anderen gejagt, in vielen Fällen unter die Bestimmungen eines künsttich konstruierten Numerus clausus fallend, war die Lage des Mischen Studenten eine trostlose. Diesen Tatsachen gegenüber war eS notwendig, alle Kräfte zu sammeln und eine Selbsthilfe zu organisieren. In Erkenntnis dieser NoUvendig- Sö'L wurde in Ovsterrreich im Februar ISIS von der gesamten jüdischen Studentenschaft die Judäa gegründck. Der Gesamtverbvnd Judäa hat nach sieben Jahren seines Bestandes den Be, weis für seine Existenzberechtigung erbrach:. In organisatorischer Hinsicht ift der Gesamiverband Judäa die Zusammenfassung aller in Fachsektionen organisierten .Hochschüler, die an inländischen Hochschulen studieren. Die Allgemeinheit des Berbcmdes «ist durch die Bestimmungen seines Statuts verbürgt. Dem Gesamtverband gehören an: Der akademische Levein jüdischer Meviziner, der jüdisch-akÄ»emffche Jmistenverein, der jüdisch-akademische Philosopherwerein, der jüdisch-akademische Technikervcrband, die Bereinigung jüdischen Hörer an der Hochschule für Welthandel, der Beterinärmebizinerverein, die Bewiniguny jüdischer Hörer an der Hochschule für Bodenkultur, die jüdisch-akademische Devsinigung in Graz und. die Bereinigung jüdischer Hörer an der montanistischen Hochschule in Leoben. Außerdem sind alle Mffch-akademischen Verbindungen und Vereine in der Freien Sektion zusammengesvßt mit» als Ganzes dem Gesmiwerband angeschlossen. Di« Zähl der in dem Gesamtverband Judäa organisierten jüdischen Studenten beläuft sich auf zweitausend. In der ersten Zeit des Bestandes der Judäa war der krassen Not hakbor ihre Tätigkeit ganz besonders auf die sozialen Fürsorge¬ GRABEN-FRISIER-SALON Wim, I« Graben 12 / Telephon 74-2-26 Die«« neueröffnete grösste und modernste Werkstitte für Haararbeiten und Schönheitspflege arbeitet Perücken, Scheitel und Transformationen, für deren allererste Qualitlt der internationale Meister Karl Schlroky jeder Dame persönlich haftet Unsere Einführungspreise sind sensationell billigl Ein unverbindlicher Besuch zeigt Ihnen die schönsten Bubiperücken von S 75.— aufw., die schönsten Transformationen von 3 35.— a»fw., dieselben mit Scheitel von S 45.— aufw. Und werden Ihnen für Reinigen. Wasserweilen und Reparieren ihrer alten Perücken die billigsten Pre>se berechnet. / wir fürben Ihr Haar auf jede gewünschte Farbe mit Original Henne und daaaruiellen dasselbe'nach dem alifirncuersten Mager’tchen Verfahren unter jedweder Garant e. Ein Versuch wird Sie überzeugen und Sie' dem GRABEN-FRISIER-SALON Wien, I. Graben 12 / Telephon 74-2-26 zur ständigen Kunde machen. institutionell gerichtet. Unterstützt durch ausländische', zumeist jüdische Hilfsquellen, hat di« Judäa die Härten der wirtschaftlichen Not der jüdischen Studentenschaft zu mildern und zu beheben gsucht. Seit einigen Jvhren sind alle ausländischen Hilfsquellen versiegt. Di« Schaltung unserer dringenden wirtschaftlichen Institutionen ist von den dazu zuständigen inländischen jüdischen Institutionen wie der Israelitischen Knl tu sg«m e i nd e, der Alliance Israelit« und von inländischen Wohltätern abhängig gemacht worden. Von unseren wirtschaftlichen Institutionen des Verbandes ist die Mensa academiea judaiea zu erwähnen, die seit zwei Jchren kraft tatkräftiger Unterstützung einiger jüdischer Persönlichkeiten von einem Vereine übernommen und in dankenswerter Weife Pftihrt wird. Es werden täglich einige hundert bedürftige jüdische Studenten ausgespeist. Die Preise der «in der Mensa verabreichten Mahlzeiten find mit Rücksicht auf die schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse der Kollegen derart gering. angesetzt, daß di« Mensa mit einem beständigen Defizit arbeiten mutz. Der Verband hat eine lveiitverKveigt« Kranke nfürsorge. Er sorgt dafür, daß bedürftige jüdische Studenten in Spitälern und Erholungsheimen ausgenommen werden. Der drückenden Wohnungsnot zu steuern, erhält der Verband im Grinzinger Bmackenkomplex eine Baracke als Studentenheim» iü dem 60 bis 70 Kollegen unentgeltlich wohnen. Da Ausländer an unseren Hochschulen hohe Inskvp> tionsnnd Kollegientaxen zahlen müssen und ein lpeil von diesen bedürftig ist, muß der Verband dafür sorgen, daß diesen durch Gewährung von Jnskrip-tion.sdarlehen das Studium ermögbicht werde. Bedürftige Kollegen, di« int Prüfungsstadium stehen und nicht in der Lage sind, aus eigenem den Lebensunterhalt zu bestrei- . ten, erhalten 'langfristige, unverzinsliche Darlehen unter dom Titel ,Mchnungs- und Unterhaltsbriträge". Die Exekutive des Verbandes führt seit ihren! Bestände einen Abwehrkampf gegen den Hochschulantisemitismus, Tie jüdische Studentenschaft wird seit langer Zeit von einer starken antisemitischen Bewegung der deutschnativnqlen Studentenschaft bedräng:. Die genannten Studenten tvölten die jüdische Studentenschaft unter die schändliche Ausnahinsbestimmung des Studentenrechtes und des Numerus clausus stellen. Die jüdische Studentenschaft Oesterreichs, gestützt auf die breiteste jüdische und objektive internationale OeffenlliMeit, führt entschlossen und konsequent den Kampf gegen diese Schandbestimmmigen. Die jüdische Studentenschaft Oesterreichs hat vont Standpunkte ihver Staißcsintenssen hie Numerus-clausus-Bestrebungsn mit allen rechtlichen Mit'tcln zu bekämpfen und sie ln ihrem Ksime zu er- Üe* «i«m JMe dje ÄrÄnd8Ng der jüdi-?f. m TO -Dauerstrümpfe haben Weltruf *r* Elegant) unverwüstlich / Usberall erMHHdt Zentrale: LEO SUSSMANN Wien, 1. Besürk, Schwerftfasse Nr. 1 sch«n Bölkerbundliga begrüßt, da str für di« Id« deS Völkerbundes und ihre R-eaiWrung eintvitt. Die -Mische Studentenschaft Oesterreichs steht geschlossen hinter der Bölkerbundiree und der jüdischen Bölkerbundliga Oesterreichs.. Am 5. April wird die Kommission des Völkerbundes Mr intellektuelle Zusammenarbeit in Genf tagen, zu der die Spitzen aller Sttibenienweltoryanffationen geloben sind. Auch Vertreter des Melwerbandes der jüdischen Studentenschaft, weiden der Einladung Folge leisten und ein reichhaltiges statistisches Material vorlegen, wellches di« Schande des Nunrerus clausus dokumentieren wird. Die jüdische Studentenschaft hofft, dich der Völkerbund der Entrechtung und der wirtschaftlichen und kulturellen Not entgegensteuern, und daß er di« Entwicklung einer nationalen, ■ öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte fördern und beschützen wird. Aus k u l t u r i 11 c m Gebiet« leistet der Gcsamtverland eine rege Tätigkeit. Zu einer der wichtigsten Aufgaben gchört die national-kulturelle Arbeit. Die Wahrung allgemeiner und nationaljüdischor Interessen und di« Förderung Mifch^ullureller und allgemein geistiger Arbeiten, die Beeinflussung der Entwicklung der Müschen Studenten zu wackeren jüdisch-bewußten Persönlichkeiten, künftigen Fortsetzern der Renaissancearboit und Fühvern des bewußten Mischen Volkes ist Endziel des Verbandes. Der Verband veranstaltet ans diesem Gebiete Vortrüge, Kurse und Seminarien! über alle Gebiete des Mischen und allgemeinen Geisteslebens und Kutturabende. , Zu unserer kulturellen Arbeit gchört unsere Arbeit für die < hebräische Universität lin Jerusalem. Der österreichische Landesverband hat für den soinerzeiiigen Ankauf von i 7000 Bänden wissenschaftlicher Werke für die hebräische Univer^ sitatsbibliothek die' größte Arbeit geleistet. Er nimmt noch jetzk Büchersammlungen vor, di« nach Jerusalem transportiert worden. , Der Weltverband der jüdischen Studentenschaft baut ferner Än „Haus des jüdischen Studenten am Oelberg in Jerusalem. Die Exekutive des Gesamwsrbänbes hat sich mit einem Aufruf« an die jüdische' Ocfsentlichkoit gewendet,^ an der Subskription für den Fonds, zum Bau des ,Hauses des jüdischen Studenten" am Oelberge in Jerusalem. teilzunehmen. Äe hofft, dgß die jüdische Oeffentlichikeit dieses Weck für die Mischen Studenten der ganzen Welt, fiir die hebräische Universität und für das Mische' Landfördern und unterstützen wird. . Gegenwärtig vollzieht sich im Verband Judäa ein k-ult«/ re Iler Erneuerungsprozeß. Die jüdische Studentenschaft,. die in Fesseln uns wesensfremder Doktrinen versinkt, .ist, must . von. ihnen.. befreit , werden. Die, jüdische Studenten-, schaft. muß'sich.'dessen bewußt sein, daß ihre wirtfchaftliiche Not/ein Reflex der wirtschaftlichen Not der jüdischen Massen in den jüdischer^ Konzentrationsländern, wi« zum Beispiel in Polen und Rumänien, ist.' Sie muß den Grund der wirtschaftlichen Not der jüdischen. D-a-ssen und somit ihrer selbst suchen. Sie muß sich dessen bewußt sein, daß ihre hochschulpolitischen Derhält>nisse von den politischen >- VechAtnissen der Jubenfchast des betreffenden Landes bedingt sind. Auch die kulturelle Not der Mischen Studentenschaft ist nur aus der d:r jüdischen Massen zu begreifen. Die Studentenschaft wandert gejagt von Hochschule zu Hochschule. Die Wanderung mutz gevegeir werden, - Positionen müssen erobert nnd gewahrt werden. Auf der ei.ren Sei'ite eine Hypertrophie von geistigen jüdischen Berufen, auf der anderen. Seite Länder mit judenleeren Mittelschulen nnd Hochschulen. Die Beseitigung dieses Paradoxons, die Befreiung dev- Existenz des jüdischen Volkes löst auch alle Probleme der Mischeu A Studsaien-chaft und konsolidiert ihr Leben. Milverung des amerikanischen Anwankierungsgesetzes? Washington, 20. März. Der Jüdischen Delegva^sthen- Agentur wird von einem Mitglied der Einwaniderungs- > kommissivn MitgeteN, daß die Mehrheit der Konu Mission sich für eine Milderung der Eickvanderungsvorschriften in dem Ginne ansgeisprochen hat, daß' Frauen und Männer sowie Kinder unter 18 Jchren von Bürgern und Deklaranten (auf Bürgerrecht Anspruch Erhebende) außerhalb der Q u ö t e in das Land gelassen tverden. Auch rvimscht die Mehcheit, daß Gmigrantetr, die bereits EimvanderungSoisa ans der Zeit vor Jnikvafttreten des neuen Einwanderungsgesetzes besitzen sowie Frauen und Ml-nderjahrigo Kinder von Rabbinern außerhalb der Quote ö'nreisen dürfen. Es wird erwartet, daß der Kongreß diese Anträge annehmen wird. Die Erledigung des Quotengesetzes wird dadurch verzögert. -aß die Kommission beschlossen hat, zuerst die „DeportationSbltt" zu erörtern, die das Recht zur Ausweisung von unerwünschten Einwanderern innerhalb fünf fahren betrifft. Das Kongreßmitglied Jaeohstein legte; eine Statistik vor, aus der heworgeht, daß die Bohauptung z des Staatsdepartements für Einwanderung, es wütden bei. - Annahme der Verbesserungen zum Quotengesetz mehr olä i 300.000 Verwandte nach Amerika kommen, auf falscher' Grundlage bencht. Es würden höchstens 80.000 Frauen, i Männer und m-inderjährige Kinder ins Laüd konunm! können. , Flucht eines furiftt FutteleuhSudlers. Aus Paris wird gemeldet: Seit einigen Tagen ist tat Juwelenhandler Goldenburg unter Mitnahnre van Juwelen int Werte von 1,250.000 Franken, die ihm zmnt üdtttzchen Wochen WUWtz Imrchs WWvWchW. ,

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