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Wiener Morgenzeitung · 1926-03-15 · Heft 2536 (15.3.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2536 (15.3.1926)
Date
1926-03-15
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. S836 Mtt, MSWg svwffkk rv. tiu Der Hausarzt. Redigiert von Dr. Eanel Beer. 0efterre«ch-Tschech»slow»Kei 2:»<1:0). Meu—Prag 1:1 (1:0). — Wlen-Bratblava 2:2 (1:0). NKSerSsterrei« 6:4 (4:2). Meu« Amateurteam- Di« «Mp«. Die rasch wechselnde Fcühlingswitterung Mt einigen warmen Togen, denen stürmische-, regnerisches Wetter gefoilgt war, hat wie immer, um diese Jahreszeit ein« Mut von ErrältungSkankhstten mit sich gebracht. Es ist di« Jahreszeit, da alle Menschen verschnupft find, husten und spucken. Der Aufenthalt in öffentlichen, geschlossen«» Raumen mied vielen infolge der Unruhe der sich räuspernden Besucher zur Qual, da di« meisten Menschen sich keinerlei Hemmungen aufzuerlegen gewillt sind und ihr«« lauten Aeußerungen chn« Rückficht auf dm Nebemnenschen freien Lauf lassen. Und doch ist «8 sicher, daß «in kultivierter Mensch selbst den stärksten Rieß« und Hustenreiz in gewissem Sinne hemmen oder abschwächen kann, während ein anderer sich geradezu in derlei geräuschvollen Aeußerungen auszuleben versucht. Dies« Bemerkung sck nur nebenbei ein gefügt, um zu zeigen, daß der Mensch durch seinen Willen auch KrankheitZzustände zu beeinflussen vermag. Da» ist eine alte Erfahrung, bedurft« aber scheinbar doch einer Auferweckung durch den französischen Apotheker Cone, der durch seine Methode der Willenstärkung und Selbsterztichung viele Krankheiten heilen kann. Die GrkälÄr ngskrankhe« tat äußern sich vorwiegend in Katarrhen der oberen Luftwege. Derlei leichte Entzündungen der Atmungsorgan« hat man früher immer bloß Nasen-, Rachen-, Luftröhrenober Dronchiaikkartarrhe genannt, heute ist jeder solche katarrhalische Zustand gleich eine schwere Grippe «nd die gehäuften Krankheitsfälle, wie sie jedes Jahr um dies« Zeit mit sich bringt, nennt man gleich eine Epidemie. Aengstlich« Gemüter geraten darob gleich in Schrecken und vermuten Überall den vorläufig noch unent« deckten Influenza- oder GrippebazilluS. Sicherlich soll der Mensch sich nach Möglichkeit vor eüner Erkrankung zu schützen versuchen, aber wir schen oft, .daß auch Menschen, die sehr wenig mit anderen in Berührung kommen, ergriffen werden. Nicht nur di« eigentliche. Grippe, sondern auch jeder Katarch der Luftwege »ist bereits infektiös, glücklicherweise ist aber der KrancheitSvevlaus aller wenigstens in Wien derzeit beobachteter Fälle «tvn sehr gutartiger-, gleichgültig ob man die Krankheit als echt« Grippe oder bloß als Katarche der Atmungsorgane auffaß!>. Bei einfachem Katarch bestehen Husten und AuSwurf, der anfänglich zäh ist, später sich aber allmählich lockert. Temperatursteigerung ist meist nicht sehr hoch, dagegen klagt drr Kranke stets über ein wundes Gefühl im Innern der Brust und ist meist durch die pfeifenden Geräusch« beunruhigt, di« frühmorgens nach der nächtlichen Sekretstauung am stärksten zu hören find. Bei der Grippe bestehen wohl auch di« geschilderten bronchitischen Erscheinungen, ober der Kranke zeigt meist ein viel schwereres KvanchsitSblld. Auffallend ist die Mattigkeit des Kranken und die Klage über Schnrerzhafiigkerit deS ganzen Körpers, besonders im Kreuz, in den Armen und Deinen. Diesen oft mit Schnupfen vorauSgchenden Zeichen schließt sich Plötzlich hohes Fieber an, von dem «an Temperaturen bis SV und 41 Grad sicht. In den «eisten Falle klingen diese Erscheinungen in zwei bis drei Tagen ab, wobei insbesondere ein Roizhustennoch einige Zeit belästigen kann. Der Arzt kann aus dem Höhepunkt der Krankheit oft keinerlei objektive Zeichen, die etwa aus ein« Herderkvankung Hinweisen, konstatieren. Er findet neben Fieber Rötung des RachenS, der Bindehäute und leichten Duströhrenkartarrh. Bei schwächlichen und alteren Individuen ist immerhin Vorsicht angezeigt, da die Ursache der allgemeinen Niüdergeschlogenheit in einer Art Herzschwäche zu suchen ist, die auf dar Toxin (Gift) der Infektionskrankheit Mvückzuführen ist. Bei empfangliehen Personen stellt sich «ine Lungenentzündung ein, die rasch vorübergoht oder auch «men chronischen Verlauf nimmt. I« vielen Fällen Lvrtt die Grippe in Form von Magens und Darmstörungen auf oder eS überwiegen Erscheinungen deS Nervensystems, die an Typhus oder Kopfgrippe erinnern. Obgleich die in Wien derzeit beobachteten Fälle gutartiger Natur sind, wird e» sich doch mit Rücksicht aus die Meldung von schwereren Formen aus der Linzer Umgebung — bekanntlich folgen di« JnfektionSkrankhorten den Verkehrswegen — empfehlen, schon bei leichtem Unwohlsein öffentliche Lokale mit Massenbesuch zu melden, bei erhöhter Temperatur und leichten Katarrhen frühzeitig das Bett auszusuchen. Die beste Behandlung bleibt noch di« forcierte Wärnrezufuhr. Man trinke warme Getränke, Lindenblütentee, heiße Milch mit Gleichenbergerwasser und schwitze ausgiebig. Gut bewähren sich JnhÄationSmittel und schleimlösende Medikamente, deren Verordnung man aber liiöb«r dem Arzt überlassen soll. Trotz der derzeitigen Notwendigkeit von Ersparungen soll man derlei Maßnahmen tunlichst nicht auf den Arzt in erster Linie anwenden, wie sS die Menschen meist tun, sondern lasse sich durch den Besuch eines ArzteS über den vorliegenden KrankheitSzustand aufiläven. Die ärztliche Autorität vermag für den Patienten und dessen Umgebung ein« ruhige Atmosphäre zu schaffen, die wohltuend Wirkt. AerMcher Fragrkafteu. Jaslo. 1. Erfrorene Hand; sind Zeichen schlechter Blutver« .vllung (Mntarmnt). Allgemoinbchandlung durch bessere Ernährung, Eisen, oder Arsenbehandlung, wechselwarme Handbäder. 3. Gegen die Haarschuppen nlchrmalige gründliche Waschung mit Kaliseifengeist und warmem Wass«r, hernach Einfettung. Mella. DaS Enthaarungsmittel RoSina turearum wird Kr einige'Minuten auf die Haut aufgeftrichen. ist, wenn die Haut nicht sehr empfindlich. unschädlich. Die Haare tvachsen nicht mehr. Röntgenbestrahlung, die zwei- bis dreimal in Intervallen durchgsfüihrt wird, ist eher zu empfehlen, doch muß di.'se ein Fachmann leiten. B. H. 1. Man mühte die Ursache des Haarausfalles kennen, um Rat zu erteilen. 0. R. Einreibung mit grauer Salbe. Der Bierfrontenkampf, den gestern der Wiener Fußballsport auszutragen hatte, brachte ihm einen großen Erfolg. Ter Hauptkampf gegen die Tschechen wurde glatt gewonnen, in Prag itnb Bratislava unentschieden gespielt, und eine Auswahlmannschaft Wiener Amateurspieler besiegte das Team Niederösterreichs. Der gestrige Tag bewies die Kraft und das Können des österreichischen FußballsportS, der damit von neuem in die vorderste Reihe der kontinentalen Klasse rückte # Ein richtiger Märztag. Der kalte Schauer des Nachwinters, zwischendurch belebt durch wärmende Sonne. Vorfrühling, Sportwetter. Die halbe Stadt im Banne des runden Leders. Tausende eilen zur Arena. Die Straßenbahnen sind übervoll, schwer schieben sich die Autokolonnen weiter. Dort oben bewegt sich unübersehbar der schwarze Menschenberg. Das Vorspiel ist vorüber. Leer steht das Feld in frischem Grün. Der Neuling begreift nicht, was sich da begibt. Ab;r vor den hunderttausend Augen, die bald hypnotisiert auf das grüne Rechteck starren werden, wird sich ein sensationeller Film zwischen Himmel und Erde abrollen. Spannung, Freude, Haß, Wut, Enttäuschung, Jubel, Triumph, Hochgenuß, Erlösung — das Geheimnis des runden, Lebens. Nur Fußballbazillus oder geläuterter Furor nach dem Mordrausch der „großen Zeit"? Gesundung oder Surrogat des „Stahlbades"? Elf stehen gegen elf. Alle dirigiert das runde Leder. Auch die hunderttausend Augen, die gierig hinstarren... ' * Das Spiel ist aus. Die Schlacht ist geschlagen. Oesterreich, hat gewonnen. Die Massen atmen aus. Eine Entscheidung ist gefallen. Das ist ihnen mchr als Genf und Locarno. Möge es so bleiben. . .! ' DaS Ergebnis war eine Ueberraschung. Mchr noch der Verlauf als der Sieg. Spielten die Oesterreicher so gut, weil die Tschechen schwach, waren, oder sielen die Tschechen um, weil die Oefterrelcher-Mannschast glänzend arbeitete? Das ist immer die Frage beim Fußballspiel. Es kommt, immer anders als man denkt. Oesterreichs Halvesreihe war das Ereignis deß TageS. Sie überragte die gegnerische Deckung und entschied den Sieg, der das Kräfteverhältnis ziffernmäßig richtig wiedergibt. Die Tschechen versagten fast in allen Mannschaftsteilen. Ihre Stürmer boten eine klägliche Leistung. DaS bis zum Ueberdruß forcierte kurzmafchige Dreiinnen-. spiel, mit welchem sie bei Kaltstellung ihrer Flügelstürmer über den ganzen Platz weiterkommen wollten, war ihr Verhängnis. Dieses System erleichtert die gegnerische Einwirkung. Außerdem waren alle tschechischen Stürmer viel zu langsam und schwerfällig. Bezeichnend für ihre gestrige Unfähigkeit ist, daß sie kaum zwei- bis dreimal aufs Tor schießen konnten. Ihre Flügelläufer fielen um. Nur K a d a zeigte seine hohe Klaffe. Nach der Pause war auch er mit seinen Kräften zu Ende. Die tschechischen Verteidiger boten keine große Leistung und standen unter unserem Backpaar. Auch Hochmann scheint keine allererste Klaffe zu sein. Oesterreichs Mannschaft kam im Verlaufe des Kampfes immer mchr in Schwung. Die ttn Amateur e- Spieler im Angriff waren die treibenden Kräfte. Cutti arbeitete bravourös und glanzvoll. Sein Treffer war eine schneidige Leistung. Hierländers Arbeitseifer trug viel zur Offensivkraft des Angriffes bei. Mieser zeigte sein vielseittges Können. Ms der Sieg sicher schien, blies er etwas ab. G s ch w e i d l wirkte in der ersten Hälfte als Bremser. Den Treffer Cuttts bereitete er schön vor. Nach der Panse wurde «r zusehends besser. Fischer wurde genügend beschäftigt, hatte aber nur Momente. In vielen Fällen hielt er den Ball zu lange. Niets ch, Resch und Schneider spielten wie aus einem Guß, sowohl für die Verteidigung als für den Angriff. Resch hielt sich großartig und stand das Tempo bis zum Schluß durch. Tandler und Blum waren ein nicht zu umgehendes Bollwerk. Tandler war der Held der ersten Hälft«. Nach der Pause kam Blum in Schwung. Iancrk hatte kaum Gelegenheit, einzugreifen. Einen Ball wehrte er unrein ab, war den Tschechen beinahe einen Treffer eingetragen hätte. Einen zweiten Ball wehrte Nietsch auf der Torlinie ab. Oesterreichs Mauuschast hatte diel m.hr vom Spiel und zeigte nach der Pause eine erdrückende Ueberlegenheit, so daß das Match zeitweise sehr einseitig war. In den letzten zehn Minuten kamen die Tschechen etwas ans, unsere Leute im Angesicht des Sieges nicht mehr mit Volldampf bei der Sache waren. Durch die schwache Leistung der Tschechen gab es keinen hochklassigen Kampf. Der Schiedsrichter Jvanesics ist keine allererste Kraft. Er unterbricht zu viel und entscheidet nicht immer richtig. Pa» «viel. Die Mannschaften. Oesterreich: Jancsik: Tandler, Blum; Nicrsch, Resch, Schneider (W. A. C.): Fischer, Weser, Hierländer, Gschweidl, Cutti. Tschechoslowakei: Hochmann; Hojer, Perndr; Mährer, Kada, Seiffcrt (Plodr); Sedlaczek, Seltis, Dworaoek, Kristal Wm\ AGluek. Die Tschechen beginnen das Spiel gegen die Sonne, werden aber durch leichten Rückenwind unterstützt. In der 3. Minute gibt cs den erster« gefährlichen Angriff. Cutti läuft vor und gibt den Ball steil zur Mitte, wo aber Wirser das Leder schlecht stoppt, wodurch Sine recht günstige Torchance verloren geht. Bald darauf kommt Hierländer vor, gibt zu Wieser, dieser paßt wieder zurück und Hierländers Schuß kracht an die Stange. Allerdings hatte der Schiedsrichter unmittelbar vocher wegen Off-side abgepsüffen. Erst in der 5. Minute kommt Jancsik zum erstenmal mit dem Ball in Berührung. Die österreichische > Mannschaft be-ginnt sich langsam «ihrer Ueberlegenhek bewußt zu werden und spielt mit beruhigender Siche heit. Fischer kommt schön vor, wird zweimal zu Fall gebracht, kann aber noch zu Weser abgeben, dessen gefährlicher Drehschuß knapp daneben geh«. In der K. Minute gibt es den ersten Korner gegen die Tschechen, der gleichzeitig der einzige Eckstoß während der ersten Spichälfte bleibt. Wieser bekommt den Ball von links zugespielt und bringt einen scharfen Schuß an, den Hochmann nur mehr zur Ecke Abwehren kann. Den Kornerball Vevköpst Gschweidl. In der 12. Minute unternimmt Dvoraeek den ersten ernstlichen Anigrifs, doch kann Tandler ohne viele Mühe den Vorstoß abwchren. Hierländers Weitschuß verfehlt das Ziel, Hojer begeht an Wieser ein Foul, der Freistoß geht out. Perner macht sich durch din Foul an Gschweidl bemerkbar. Auch Resch läßt sich eine Regelwidrigke-iit zuschulde«« kommen. In der 17. Minute gibt es zwei Vorstöße der Tschechen, die leicht abgewchrt werden. In der 19. Minute bekommt Ascher einen sehr schönen Ball zugespielt, stürzt aber im entscheide,'de«« Momem. Eine halbe Minute später fällt aber nach einer herrlichen Aktlion bas erste Goal. Schneider: gibt den Ball zu Gschiveidl ab, dieser: überspielt zwei Gegner und schiebt dann das Leder seinem rechten Nachbarn M. Cutti umgeht Perner und kommt dann in ungünstigem Schuhwinkel vor das Tschechentor. Trotzdem setzt er aber zum Schuh an und jagt nach einer geschickten Körperwendung den Ball überraschend und unhaltbar zwischen die Pfosten. Die wunderschöne Leistung Cuttis findet reichen Beifall. Die Ueberlegenheßt der Oesterreicher hält an und die Tschechen kommen nur ganz gelegentlich vor. In der 25. Wnüte' „rastert" Blum und Kristal hat freie Bahn, doch fällt sein "Schuß so welch aus, daß Jancsik den Ball -mühelos fängt. Eine andere kritische Situation vor de«n österreichischen Tor wird durch ein Hands eines tschechischen Stürmers geklärt. In der 26. Minute spielt sich Hierländer schön durch, sein Paßball wird aber nicht verwertet. Zwei Minuten später startet Sedlacek auS klarer Off-side-Position und gibt einen Schuß ab, den Jancsik durch Fausten abwchren muß. Auch der Nahschuß Dvoraceks wird woggesaustet, schließlich klärt dann Blum durch einen weiten Stoß die Miuation endgültig. Das Spiel wich schärfer und es gibt auf beiden Seiten einige Fouls. Die Tschechen arbeiten auf den Ausgleich loö, können aber an der sicheren Verteidigung der Oesterreicher nicht vorüberkommen. In der 41. Minute gibt r8 ein Foul an Fischer, den Freistoß verschießt Gschweidl. Bald darauf wich Perner bei einem Zusammenstoß mit Cutti verletzt und bis zur Pause durch Kummermann ersetzt. Die erste Spielhälfte hatte die Oesterreicher fast ständig überlegen gezeigt. Nach dev Pause traten die Tschechen in veränderter Ansstellung an. Perner ist wieder auf seinen Posten zurückgekchrt, Mährer spielt a?. Stelle Seifertlinker Half, als «chter Half spielt Ploder. Kristal ist gegen Sima ausgetauscht worden. Trotz der veränderten Aufstellung können die Tschechen sich nicht behaupten. Die Oesterreicher sind fast noch mehr überlegen als in der ersten Spielhälfte, besonders Resch trägt viel dazu bei, daß die. Gäste frst gänzlich in Verteidigungsstellung gedrängt wewen. Gschweidl gibt einen scharfen Schuß ab, den Hochmann halt. Ritsch verschiedet bei einem Vorstoß Soltys einen Korner. Gschweidl schießt hoch über das Tor, auch Resch placiert einen Fernschuß zu hoch. In der 11. Minute wird Cutti durch ein Foul Mährers verletzt und muß auf einige Minuten da§ Spielfeld verlassen. Gleich daraus revanchiert sich aiber Hierländer durch eine absichtliche Derbheit, die ihn; eine Verwarnung omträgt. In der 14. Minute gibt Cutti einen Ball an Wieser ab, dieser zieht einige Gegner an sich und gibt dann an Hierländer ab, der ohne Zaudern mit Bombenschuß den Ball ins Netz befördert. Damit ist der zweite Treffer erzielt und auch die pessimistisch ange^ hauchten Zuschauer beginnen an den Sieg ihrer Mannschaft zu glauben. In der 18. Minute wird Cutti von Mährer wieder einmal recht unsanft behandelt und Schneider hat Gelegenheit, einen herrlichen Freistoß abzuschießen, den Mährer mit dem Kaps« abwehrt. In der 20. Minute hätte Oesterreich beiuche einen Verlusttreffer abbekommen. Bei einem Borstoß Jellineks verläßt Jai«esik unzeitgemäß sein Gehäuse, doch kann Nietsch, der rasch zum Tor zmücktzeeilt ist,, die höchst kritische Siülatiyn npch retten.

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