Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2527 (6.3.1926)
- Date
- 1926-03-06
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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«eiteS Süßten, Sam-tos Wiener MorAenzei1««a 6. M3rz 1986 Nr. 2M die Ankündigung des Nationalrates Schumacher, der von einem bevorstehenden Auswertungsgesetz sprach, ausgelöst wurden, haben das Interesse für diese Dorkriegswerte wieder aufleben lassen. Dazu kamen die wachsenden Kauforders Deutschlands aus ungarische Pfandbriese, welche die Nachfrage nach diesen Werten erheblich steigerten. Es ist nicht angebracht, diesen Handel zu unterbinden, der eigentlich für die jetzigen Besitzer dieser Borkriegswerte eine wenn auch geringe Balorisierung b-Leutet. Durch die Unterbindung dieses Handels sind diese Besitzer vollkommen o?r Willkür des privaten Verkehrs von Bureau zu Bureau und ihren unkontrollierbaren Kursen ausyelisfert. Es ist die Frage, ob ein solch uukontwllierbavrr Verkehr für di« verarmten Psandbriefbestzer ratsam« ist als ein regelrechter unter den Nagen der Börsenkamm« und des Böfenkommisiärs sich abspielender Knlisseverkehr, ohne Rücksicht darauf, ob es sich hiebei um verloste oder nicht verloste Borlriegstrtres handelt. Wenn das Finanzministerium glaubt, durch ein solches Verbot die Dalorisicrungshoffnungen wieder cinzudämmen, jo ist dazu alles cher denn eine solche Maßnahme geeignet. Die Regierung selbst hat durch ihre letzten Ankündigungen rin Abweichen von: Grundsatz ,Frone ist Krone" gezeigt. Und wenn sie A sagt, wird sie auch B sagen müssen. Es gehör: dazu nicht die logische Vernunft eines Börsenspekulanten. Schon kor simple Verstand eines Vorkriegsbesitzers kann sich dies ebenfalls denken. Nicht der Hgnöel an der Börse fördert die Balorisationshoffnung, sondern die dahinzielenden Maßnahmen der Politiker und Versprechungen, die einzelne Größen in den Bundesländern ihren Parteifreunden gemacht haben. Bildung einer eigenen Bavloskuliffe. Wie wir erfahren, sind Dorbeveitungen im Zuge, eine eigem Kulisse für Baulose an der Wiener Börse einzurichten. Die Notwendigkeit dieser Kulisse ergab sich infolge des starken Handels in Bartlosen 1925, welche gestern bis auf 264.000 gestiegen waren. In zwei Monaten sind diese Lose m» fast 200 Prozent gestiegen. Eine solche Bewegung kann nur in einer Kulisse leicht dmchgesührt werden. Die Proponenten der Kulisseeinrichiung werden ihren Antrag der Börsenkammer in der nächsten Zeit vorlege». Erleichterung der Paßbeschaffung Ifir polnische Messebesucher unlSblich der gubiiiiumsmeffe. Laut M'iieilnng des österreichischen Bundeskanzleramtes hat das polnische Handelsministerium die politischen Behörden in Polen daraus aufmerksam gemacht, daß den Besuchern der zehnten Wiener internationalen Messe im Sinne der allgemeinen für Kau'leure bestehenden Bestimmungen ermäßigte Reisepässe ausgefolgt werden können. T-as polnische Handelsministerium ha: im übrigen Vorsorge getroffen, daß die Besucher der Wiener Messe in liberaler Weise bebandelt werden und durch Heranziehung des für Oesterreich zugestandenen, bisher weniger ausgenützten Kontingents von ermäß'gten Pässen berücksichtigt werden können. Der Vorverkauf der Messeausweise, der seit Montag Len 1. d. im Parrcrre des Messepalastes installiert ist, gestalte: sich ungemein lebhaft. Der Preis des Messeausweises betrag: für Wien 3 Schilling, für die Bundesländer und Ausland 4 Schilling. Während de: Mcsie werden von Sonntag den 7. d. angefangen an den Tageskassen vor den Messchäusern Tageskarten zu 1 Schilling 50 Gro'chen zur Ausgabe gelangen. Diese Karten haben nur. für den Ansgaberag und für das Messehaus, auf welches sie lauten, Gültigkeit. Ohne Coupon sind diese Karten ungültig. Sie Tendenz der polnischen Börsen. Die Balorisierung der galizischen Pfandbriefe. Aus Warschau wird uns gemeldet: Auf den Effektenplätzen konnte sich keine einheitliche Tendenz durchsetzen. Zieleniewski wurde stark ausgeboten, was nicht ohne Einfluß auf die Äursgestaltung aller Arbitragewerte blieb, aber auch in polnischen Aktien überwog die Neigung zum Abbröckeln der Kurse. Tie wichtigsten Werte notieren zum Wochenschluß wie folgt: Bank Polski 60.—, Zieleniewski 9.—, Gorka 7.10, Chodorow 4.20, Chybie 3.10, Warschauer Diskontobank 4.90, Lemberger Brau fester bei 8.70, Galizische Montan 1.75 Zloty. Die Lemberger Brauerei wird für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von einem Zloty zur Ausschüttung bringen. Die Balorisierung der Pfandbriefe Klein Polens aus der Vorkriegszeit wird jetzt langsam durchgeführt. An dieser Valorisierung sind auch deren österreichische Besitzer sehr interessiert. Die Bodenkreditgesellschaft in Lemberg (Towarzystwo kredytowe Ziemskie) wird für die 4- und 4,»Prozentigen Pfandbriefe neue im Werte von 50 Zloty herausgeben. Die Galizische Sparkasia in Lemberg wird die Einlagen mit 6 Prozent valorisieren. Die Galizische Landesbank (Bank Krajowy) hat das Projekt der Valorisierung dem Finanzministerium zur Bestätigung vorgelegt. Wie Ihr Korrespondent aus bestinformierter Quelle erfährt, lautet dieses wie folgt: Für 100 Kronen der Einlagen aus der Vorkriegszeit sollen 9.05 Hloty, für 100 Kronen der 4,5prozentigen Pfandbriefe 8.89 Zloty, für 100 Kronen der Komunal-Obligationen aus der Vorkriegszeit 16.87 Zloty und für die 4,5prozentigen Kommunal-Obligationen 14.98 Zloty gezahlt werden. In derselben beiläufigen Höhe wird auch die Galizische Hypothekenbank in Lemberg ihre Pfandbriefe valorisieren, wogegen die Bodenkreditbank in Lemberg (Ziemski Bank Kredytowy) ihre 4,5prozentigen Pfandbriefe mit 5,5 oder 6 Prozent valorisieren wird. Ueber die Sanierung der Bank für Handel und Industrie ist bereits ein Uehcreinkommen erzielt worden. 80 Prozent der Gläubiger, davon viele Wiener, haben dieses bereits unterschrieben. Die Bedingungen lauten: Alle Schulden bis 100 Zloty werden sofort mit 100 Prozent bar, bis 500 Zloty mit 50 Prozent bar, bis 1000 Zloty nnt 30 Prozent bar, über 1000 Zloty mit 15 Prozent bar, der Rest in Aktien ausgezahlt. Ab 1. März zahlt die Kassa der Bank schon 8 Prozent den Gläubigern aus, den Rest nach Fertigstellung des Sanierungsvertrages. Leviiev o« Visen 0«!(1 War» Oen. Ware »tf V, aeio 284 76 Sofla ........ . , L. 8.07 6 11 I ranzösischc Noten . . & — üelßsLU...... . 12 4726 12.6126 Stockholm ••••••« 189 96 190.5 5 Holländische Noten ., üertta ...... . 16b es 169 16 'Warschau . 91.86 92 36 italienische Noten .. 28 37 ...... . 32.16 32.28 Zürich ........ 13637 136.87 loROslawiache Noten . . 12.42 14,4h Budapest . . . . » 99.20 99.6 > Valuten Polnisch. Noten .... 91.30 94.30 Bukarest ..... . 3.» 6 3 - 7 Kumfinlsche Noten . . . 3.04 3,08 London...... . 34.42Ro 34.6260 Amerikanische isoten 707.60?il.60 ituss'sche Noten Ronun.) Mailand . . . . . . 28.40 23 60 Hel gische Noten » .. . Schweizer. Noten . . . New.V ork..... 7(8.26 rm 76 Vulgär. Not.. . 6.06 6.13 Tschecho-slow. Noten . 20.9575 21.0776 Pari# . 26 33 26 43 ueutsche Noten .... 168.62 169.12 Türkische Pfund-Noten Pr.? .... 20.9776 /!.' 676 ">'li,chc Notrn - . — Unonrtsctir Ntote» 99.42 9982 Geringe Bewegung auf den Devisenmärkten. Die gestrigen .Kurse au? den internationalen Devisenmärkten zeigten verhältmsmäßig nur geringe Aenderungen. Bei minimalen Umsätzen verflante sich der französische F r a n k e n, die Lira und der Leu. Die Devise Paris ermäßigte sich in Zürich von 19,337 auf 13,287, die Devise Mailand von 20,847 ans 20,825. Die Kurssteigerungen des Leu in den letzten Tagen erlitten gestern einen (richten Rückschlag; die Devise Bukarest senkte sich in Zürich von 2,275 auf 2,262. Analog waren auch die Rückgänge des Leu in Wien und Prag. Fest lag nur die Devise Warschau. Sie konnte in Wien, Prag und Berlin kleine Avancen verzeichnen. Der Dollar wurde in Warschau mit 7,63 Zloty bezahlt. Die Sporcinlagcnbewegung im Dorotheum. Im Monat Februar 1920 wurden 5,067.261 Schilling 53 Groschen eingeleg: und 2,999.880 Schilling 99 Groschen rückgezahlt. Mit Ende Februar 1926 betrug i»ei einer Emlegeozahl von 45.717 der Gosamtrinlagenstand 03,760.809 Schilling 2 Groschen. Die neue Ausgleichsordnung in Ungarn. Der Direktor des Landesoereins nnaari'icher Kaufleute, Dr. Koloman B a l k a n y i, veröffentlich: mt „H ande l" einen Aussatz über die gestern den 5. d. in Krall getretene ungarische Ausgleichsordnung. Da y.t eben abgeschlossene HandUsvertrag zwischen Oesterreich und Ungarn eine starke Belebung unserer Ausfuhr nach Ungarn zu: Folge haben dürfte, sind die Bestimmungen dieser Ausgleichsordnung auch fit: Oesterreich von großer Bedeutung. Vor allem wird die Einleuunz des Ausgleichsverfahrens dadurch erschwert, daß Firmen, die erst zw^i Jahre bestehen, nur dann in den Ausgleich gehen können, wenn die Gläubiger mit 50 Prozent oes Kapitals dem Anseleichsvevsahren die Zustimmung erte-len. E:ue weiter.' Borausfctzung ist. daß die Firma die anläßlich eines früheren Ausgleiches nirnommenen Berpslichtungen auch erfüllt har. D:r Mi:l'rnawur>te beträgt 40 Prozent und ist binnen acht Monaren zu bezahlen. Vor dem Ausgleichsverfahren muß ein Pc-vatausgleich verbuch: werden, für dessen Abwicklung ein Landeskredit'chntzvecein vorgesehen ist. Der Prioatausgleich ist binnen 30 Tagen zu schließen. Mindestens 75 Prozent des Glänbi-gsrkapirals müssen für dielen Antrag stimmen. Komm: der private Ausgleich nicht z.rstwlle, dann wivd vom Gericht das Zwangsausglrichsvccfahren durchgeführt. Dorotheum - Bankabteilung Wen, l. Dörotheergasse 17 Die Prager städtischen Gaswerke auf der Prager Frühjahrsmesse. Auf der Kvölften Prager Frühjahrsmesse (21. bis 28. d.) werden die Prager städtischen Gaswerke, die bereits über 11.000 neue Abnchmer verfügen, laut Mitteilungen des Direktors derselben, Herrn Dr. Lenz, in großzügiger Weise vertreten sein. Sowohl auf der Hotelmesse als auch im Nahmen der Sondergrnppe für praktische Haushaltsführung werden in zwei Sondergruppen große Gasspavherde aller Art für Fleisch, Znckerbäckcrei und Backivaren zur Schau gebracht werden. Welche Vorteile diese Gassparhcrde für Gaschausküchen bringen, ist zur Genüge bekannt. Auch besondere Brenner für Suppenkessel werden zu sehen sein. In der Hanshaltssondergruppe werden kleinere Metallsparherde und auch ganz neuartige Kachelgasspacherde vorgeführt. Letztere von der Firma Wiesner in Pilsen (Marke Batra) fabrizierte Sparherde sind mit zwei Röhren und einem Heizkörper versehen. Deren bisherige Preislage von 2300 tschech. K. kann bei entsprechender Massenfabrikation sicherlich noch reduziert werden. Wiener Produsttenbörse. Die amerikan'schen Börsen erösfneten w flauer Haltung Im weiteren Verlaufe stellte sich ein Tendenzumschwung ein. welcher aber nicht von Dauer war. Vor Schluß bröckelten die Kurie wieder ab. Etwas böher blieb bloß Mats. Deswegen bl'eb auck die Tevdeiu des Wiener Marktes weiter flau Es kamen nur wenig Abschlüsse zustande. Die amtlichen Kursä derungen blieben unverändert Es notierten: Weizen: Inländischer 40.— bis 40.50, Ungarischer Tdeiß 79/80 Kiloaramm 43.— b s 46.—. Ungarischer 41.— bis 44.—. Jugoslawischer 76 Kilogramm —.- bis Jugollavischer 77/78 Kilogramm —bis-. Roggen: Inländischer Marchfelder 27.— bis 27.50. Bester Boden 25.35 bis 25.75. Gerste: Brauware inländische 31.— bis 35.-. böhmische mährische —bis —. Mais: Jugoslawischer 20 35 bis 21.25. Linquantin neu 31.— bis 82.— Hafer! Jnländsicher 27.50 bis 28.50 Reis: Italienischer 78.— bis 80.—. Burma 62.— bis 63.—. Mahlprodukt e: Grieß inländischer 80.- bis 81.—, Weizenmehl 0 inländisches 76.— bis 78.—. Kochmebl 2 inländisches 66.— bis 68.— Brotmehl 'nländilches 42.— bis 47.— Wiener Warenbörse. Der gestrige Verkehr nahm einen flauen Verlauf. Chemikalien blieben bei-geringen Umsätzen geschäftslos. Auf dem Koloni'alwarenmarkte drückten die Preisrückgänge in Amerika die meisten Produkte. Kaffee ermäßigte sich um 5 Schilling pro 100 Kilogramm. Die gesteigerte Produktion brachte dem Zucker eine leichte A'bschwächung. Fest lag indischer Weizen, während mindere italienische Ware rückgängig war. Das stärkere Angebot drückte die Kakao- und Gewürzpreße. Die bessere Witterung brachte eine stärkere Zufuhr von Ei>ern, welche weirer rückgängig waren. BechaltnismästiA fest lag Schweinefett, welches sich infolge der gesteigerten Nachsrage erhöhte. Es notierten: stoivnialwaren Kaltes: New-Aorker —Dollar. Santos Prime 630.—. Teer Peeeo Java. Orange 1450.— Gewürze Paprika, edellüß t50.— Pfeffer Singapore >chwarz 700.—, Kümmel neu, boll. 135.—. Reis: Burma 64.50 Italienischer 80.—. Zucker: Raffinade-Kristall 207.50 tschech. K. Würfel litt Kisten) 222.— tschech. K. Lequar 1935 — Pflaumen boSn., in Kisten 70/75 —*, Kranzfetgen, Calamatä —.—, Barimandeln, iuperior —.—. Chemikalien Aetzkali. 88/92 115.—. Aetznatron. 128/180 Solvay 86.— Alaun. >n Stücken 85.— Ameisensäure. '•5°/0 —Bor.ax :rist. 108.— Chlorkalk. 110/115 81.—. Chromnatron — Etjenottrioi 13.50, Esjigiäure, 30%, für Genußzwecke 340.—. Wiener Börse. Ruhig. ye|uuje ^cuci/i crszzueir iiu tsegeniav zu oen letzl-sw Togen in etwas ruhigerer Haltung. Stützend wirkten die bevorstehenden handelspolttischen Erleichterungen mit der Tschechoslowakei und die freundliche Haltung der Nachbarbörsen. Den festigenden Momenten standen Glattstellungen infolge des Wochenschlusses gegenüber. Die itt der Kulisse gehandelte,: Effekten erösfneten nicht einheitlich. Bemerkenswert war die Festigkeit der tschechoslowakischen Werte, welche in den letzten Tagen stärkere Einbußen zu verzeichnen hatten. Im Schrankeir war das Geschäft um vieles geringer als in der Kulisse; es uberwogen hier die Kursermäßigunaen. Diese nicht einheitliche Tendenz erfuhr im weiteren Verlaufe nur unwesentliche Aenderungen. Die Börse schloß nicht einheitlich. In der Kulis: e naben unter anderem Anglobank 5000 st. ab. Juli-Süd 4000 K. Salgo 15 900 K.. Ung Ho,Herr 2290 K. Fellen 2000 K. und' Brit.-ung. Bank 2500 st Dagegen erhöhten sich Zivnostenska um 12 000 K. Alvine um '?500 St., Trisa ler um 4400 St und Brünner Maschinen nur 9000 K. Im S ch r a lt f c n bestand lebhafte Nachfrage nach Lemberg.Czernowitzer Aktien auf Meldungen über das Nachgeben der rumänischen Regierung in der Schuldenabstattung Es erhöhten sich Lemberg-Ezernowitzer Aktien um 18 0ü0 K.. Holzverkohlung um 48.000 st., Scheidemandl um 28.0(0 K. und Ditmar Lamven um 10 000 K. Daaegn senkten sich Pester Kommerzialbant um 15 000 K.. Dvnamit um80.0<>0St., Heinrichsthaler um 25 000 st., Ung. alla Koble um -<0.000 K, Königshostr um 104.000 K. und Lenzinger um 17.000 K. Auf dem A n l a g e m a r k t war da« Geschäft äußerst leÜ'iaft. Sehr große Umsätze fanden in tschechos owakischen Etsenbabnpr'oritäten statt. AuS dein Auslande wurden Prioritäten der Lemberg- Czernowitzer-Babn und der Staatsbabn ge ucht. Eine weitere Steiaerung erfuhr auch, die österreichische Goldiente. Sehr groß war d-e Bewegung auf dem Losmarkt Der Handel in Baulo'en, der sich in letzter Zeit teilweise in der Kulisse abspielte, wurde verboten und in den Schranken verlegt. Die Baulose Em. 1925 erhöhten sich auf 26.60 S. Ile Deiiiseiikiirse. Zürich, 5. März. (Devijeutnrie von 12 Uhr.) Berlin ,23.70 .128 69%,, Holland 20810 2f 8.05,, New-Borl -19.50 519.50/. London 25.24% 25.21%,. Varis 19.28% (19.33%,. M ailand 20.82% '20.84%, Brussel 23.60 .^3.60, 'iovenuagen 134.65 (134.80,. Stockboun 139.30 139.30,. Oslo 110.50 110.50 Madrid 73.30 <73.25 Buenos Aires 209.50 209.5/ Prao l5.38% (15.885-, Budapei. 0007276% (0.007276%). L'ulares, 2.26% ^.27%), Belgrad 9.15 i^.l6-, Sofia 8.75 3.75/, Warichau —(—.—/, Wien 73.20 73.20 mr 10V Schilling. Vrag, 5. Mäiz (Devisenkurse.) Berlin 605.50 ,605.50, Zürich 649 87 <.649 87,. Paris 125.80 ' 126.30», rondon 163.87 163.85,. L.ew-Aort 33.70 <33.70-, Belgrao 59.70 (59.75,, Bularest 14.65 (14.75/, Wien 477.25 üs 480.25 (477.25) für 100 Schilling. Warschau 452.- (444 50, Budapest 4.72 (4.7175,, Jugoslawische 59.3750,59 45,. eflerretchische gestempelte L(rone 476.50 ( 476.50. Volntlche 141.— (443.50,. Ungaülche 4.7150 (4.7150). Budapest, 6. Marz. Devtsenkurie — Eigenbertchl., Berlin 16.968 Amsterdam 28.545, Kopenyagen 18.480, Stockholm 19.100. Aew-Iort 71.270. London 346.270, Paris 2642, Brüssel 8*37 Prag 2110.50. Belgrad 1254, Bularest 305, Warschau 9000, Wien 10.032 Sofia 495.—, Mailand 2855, /Zürich 13.719.—. Belgrav, 5. März. (Devisenkurse./ London 276.— Parts 211.60 New-Aori 56.73 Gen, 1093.25 Mailand 227.60' Prag 168.40 Berlin 1352 50 Wien 800.—, Bukarest 24.-, Sofia —, Budapest 0.0796%. Brühet —, Amsterdam —, Warschau — Warschau» 6. März. (Devisem) Belgien —bis . Berlin —.— bis —Holland —bis —, London —.— bis —, New-Port 763.- bis 765.— Paris 23.55 bis 28.62. Schweiz 146 73 bis 146.95. Budapest bis . Prag 22,59 vis 22.64. Wien 107.47% bift 107.94'/, für 100 Schilling, Italien 30.72% bis 30.80, Stockholm —bis —Bukarest —.— bis —. Ausländische Wen. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Berlür, 5. März. Die leichte Besserung der deutschen Wirr« schasl und der neuerliche Rückganb des privaten Diskontsatzes bei äußerst flüssiAom Geldangebot festigten die heutige Tendenz'. Besonders gesucht waren Schiffahrts-, Montan-, Elektrizitätsunv Farbemverte. Die Kursavancen betrugett 1 ms 4 Prozent. Auf G e w i n st r e a l i s a t i o n e n ging ein Teil der Kursgewinne wieder verloren. Doch schloß die Börse fest. ES notrerreu Turtenlole 23.— äud. Lombarden neue , Oesterreichi'che Staatsbadn 21.50 Darmstädter Bmr> 127 75, Deutsche Baut 127 50 Dresdner Bank 116.— Oeslerre'chtfcho Kredit 6.75. Oeßerreichische Länderbanl —.— RetchSbanl 156.50, Wiener Bankverein 5.87, Ünionbani 6.25 Daimler Atotoren 38 37 Dvnamit Nobel 79.50. Felten & Guilleaume 111 —. Prag, 5. März. Nach festem Beginn drückten größere Abgaben das Kursniveau. Der Schluß war nicht einheitlich. Es notierten 6u/0iae österreichische StaalSanleche 83.15, /jivnostenSko 371— Anglodank 62.— Piercurbani 87.50, Oesterreichische Kredit 55. — , Wiener Unionban 48.—. Wiener Bankverem 47.75 Ferdinands-Nordbahn 3300.- Böhmische Zuckertnduflrie 935.— Ectioeller 2280.—, Nestomttzer Zuckerindustrie —Bereinigte Elekttrzität Wien 121.—, Aussig Shemilcbe 667.—, Weltbräul Pilsen 2140 - Köntgsbofer Zement 1523.- Brünner Maschinen 404.—, Stmmerinaer 87.50 Rot»Kosteletzer Textil 850.—, CoSmcmos 429.—. Aloin- Montan 117.—. Berg und Hütten 1975.— Poldihütte 490 — Prager Eilen 812 - Skod^ 716.— Budapest, 6. März. Bei äußerster Reserve nahm auch der heutige Verkehr einen flauen Verlauf; wenig Aktien Ware« fester. Es notierten Brttiich-Ungari'che Bant 27.-. Ungarische Kredit 260.- Oe" erreichikche Kredit 111.—. Wiener Bankverein 101.—, Kommerzlalbank 8!>i.—, Gran-Szaszvarer —, Oberunga« rische Berg und Hütten 280.—, Magnesit 775.-, Ungarische AUg Kohlen 3065.— Salgo Kohlen 414— Urikanv Kohlen 1140.—, Ungarische Hosherr 10350. Rimamurany 90.50, Staatsbahn 380.—, Ungarische Zucker 1350.—. Oesterreichische Gas nSö.—.