Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2524 (3.3.1926)
- Date
- 1926-03-03
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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«Mit 8 ursmb nss>Na»3B Wiener Morse«zekt««s Z. Marz 1V6 %.\ 2m s. gm einvewommen. Sie schildert zuerst die überaus schkechte Behandlung, üüc ihr seitens des Ehepaares Brunnmüller widerfahren ist. Die Zeugin gibt dann an, ihr Mann sei unschuldig v» Veruntreuung von vierzig Millionen Kwnen verdächtigt worden. In dem Geschäft wurden keine Bücher geführt. Es gab nur eine Zettelwirtschaft. Der Angeklagte Otmar Brunnmüller versucht in längerer Mede die Angcöbe der Zeugin Susanne Brunmnüllcr $u entkräften. Dann wecken einige Chauffeure als Zeugen cinveruommen, die übereinstimmend angeben, wir bei der Mlchverarbeiimrg kannenweise Wasser und Spülwasser der frischen Milch zugesetzt wurde. Frau Brunnmüller war tat Betrieb zu schcn. Der Zeuge Gerstinger gibt noch an, daß auf Geheiß des Betckebsleiters Exckberger Margarine zu Kutter verarbeitet worden ist. Der Zeugs Gustav Hoffman n, der bei der Firma längere Zer! beschäftigt war, erzAhlde, daß regelmäßig Spülwasser der Milch beigemengt und daß auch Treppenmist und Zigarrenasche in die Milch kam. Der Angeklagte Exenberger ecklärte diese Zeugenaussage für unwahr, weshalb es zwischen ihm und dem Zeugen M einem Wortwechsel kam. Exenkorgör sagte, daß der Zeuge mit seiner Vorladung zu chm gekommen sei und chm bedeutet habe, Herr Dircktor, ich kann Ihrer Firma iM nützen, aber auch viel schaden. Taraussin habe er ihm die Türe gewiesen. Der Zeuge Otmar Brunnmüller gibt an, daß die Angeklagte Brunnnrüller immer heftig geschimpft habe, wenn die Milch nicht gmügend gewassert wurde. Der Maschinenwärter Wladimir Prysiaznyuk erzählt ebenfalls von den ekelerregenden Manipulationen mit der frischen Milch. Häufig kam es vor, daß Zigarettenasche und schmutziges Wasser in die Milch geschüttet wurde, ja es wurde sogar in die frische Milch gespuckt. Der Trockenmilch wurde Spelis.esoda beigemengt, alte, ranzige Butter wurde mit frischer vermengt und mit saurer Milch und Margarine vermischt urw als frische Teebutter verkauft. Einmal sei Frau Brunnmüller erschienen und habe in ihrer Schürz- Bücher und Rechnungen getragen, die sie dann alle verbrannte. Nach der Einvernahme einixr Hilfsarbeiter, die ebenfalls bestätügten, daß in die Milch Spülwasser geschüttet wurde, wurde die Verhandlung abgebrochen. Mut Todesurteile gefüllt und vollzogen. Aus Warschau wick uns berichtet: Am 27. Fcbruar hatten sich vor einem sogenannten fahrenden Standgericht in Baranowice (Kongreßpolen) fünf Bauernburschen, und zwar: Jan Sawasczuk, Jan Skrücki und die drei Brüder Konstantin, Dominik und Michael Feodorowicz wegen Verbrechens des räuberiischen Totschlages zu verantworten. Den BeschuLigten lag zur Last, daß sie am 1. Februar auf der Dorfstraße ein Personenauto überfallen hatten in der Absicht, die Fahrgäste zu berauben. Es kam zwischen den Banditen und dem Begleitpersonal sowie den Fahrgästen des Autos zu einem heftigen Kampf, in welchem der Chauffeur des Auws und einer der Banditen getötet wurden. Das Standgericht verurteilte die Angeklagten zum Tod durch Er schießen. Da der Präsident der Republik ein Ansuchen der Verteidigung um Begnadigung a b g e l e h n t hatte, wurden die Todesurteile noch am TaM der Urteilsfällung vollzogen. Tödliche Schüsse gegen ein Wechorgan. Der Kriegsinvalide »Josef E b e r a n d. der am 20. September vorigen Jahres in Korneuburg den Oberwachmann Leopold A r t n e r, der von der Frau des exM er enden Eberarck zu Hilfe gerufen worden war, erschossen hat. wurde gestern vom Korneuburger Schwurgericht zu zwölf Jahren schweren Kerkers verurteilt. SOlfStttit ShtnDenrate ottf de« amerikanische« Börsen. Krach auf der Wüten-, Baumwoll- und Letzenbörse. New-Aork, 2. März. Die schon in der Vorwoche entsetzende Kursderoute aus dem New-Forkor Effekten- und Baumwollmarkt und aus dem Chikagocr Weizenmarkt fand zu Wochenbeginn ihre Fortsetzung. Die Kontermine, die eine umfangreiche Mion vorbereitet hatte, setzte auch gestern ihre Leerabgaben fort und drückte infolgedessen das Kursniveau erheblich. Die Nckv-Aorker Großbanken, welche Ausartungen befürchteten, griffen gestern und heute ein und dämmten dadurch die Kursderoute mercklich Hin. Auf einzelnen Gebieten war infolgedessen bereits eine Deine Erholung festzustellen. Trotz alledem ist die Tendenz weiter flau. Die Hauptursache liegt in der steigenden Verknappung des Geldes. Toggeld wurde bereits mit 5,6 Prozent verzinst, trotzdem die offizielle Diskontrate nur 4 Prozent beträgt. Es wird eine weitere Verteuerung des Geldes befürchtet, was die Broker mit Abstoßung ihrer Effektenbestände zwecks Lösung ihrer Engagements beantworten. Diese Geldknappheit wirkte sich um so starker aus, als eine über die Aufnahme des kurzfristigen Geldes ausgestellte Statistik über die Börsendarlehcn zeigte, daß diese Darlehen trotz der Rostriktionsmoßnahmen kein: merkliche Verringerung aufzuweisen hatten. Die Baumwollbörse und die W e i z e n m ä r k t e, an welchen die- Spekulation ebenfalls engagier! ist, sahen sich unter diesen Umständen gezwungen, Engogementslösungen vorzunchmen, die Kursrückgänge zur Folge hatten. Der Chikagoer Getreidemarkt ist völlig konsterniert. Die Baumwollbörse verzeichnet starke Rückgänge und ein großes Angebot, da die Farmer mit Rücksicht ans den neuen Anbau und den dadurch hervorgerusenen ' Geldbedarf ihre Vorräte abzustoßen suchen. Trotz alledem ist die ganze Bewegung nicht allzu kritisch zu nchmen. Es scheint, daß die Deroute nur auf die Märkte beschränkt ist und daß höchstens die Spekulation, welche die letzten Jahre ccklzu stark engagiert war, nunmehr schwere Schäden erleiden dürfte. Die Lage der amerikanischen Wirtschaft wird als relativ günstig bezeichnet, obwohl die letzten Statistiken eins Verschlechterung der Handelsbilanz ausweisen. Der flaue Setreidewegmartt. Argentiniens Rekordernte. — Zahlungseinstellungen in der internationalen Mühlenindustrie. (Von einem Getreidefachmann.) Die ungleichmäßige Entwicklung der Weltgetreidepreise — Nordamerika war im Gegensatz zu Argentinien, Indien und Australien vorübergehend fest — hat nunmehr ihr Ende gefunden. Die ausgezeichneten Ernteergebnisse Argentiniens haben im Bereiü mit der Verschlechterung der argentinischen Valuta die Getreidepreise aus allen Weltmärkten gedrückt. Dazu kam noch der Umstand, daß die Verschisfungskosten nach Europa schr billig sind. Die Verschiffung aus Argentinien, die nunmchr in sehr großem Umfang eingesetzt hat, trägt noch weiter zur Verstauung der Weltmarktpreise bei. ErwähnenÄvert ist noch der Umstand, daß Argentinien anscheinend von einer Rekockernte in Mais steht. Der Exportüberschuß wird auf 6 bis 6,5 Millionen Tons geschätzt. Da auch Nordamerika eine ungewöhnlich große Maisernte gewonnen hat, ist die Rückwickung des dadurch bedingten Maisüberslusses auf die Gestaltung der Brotgetreidepreise nicht zu unterschätzen. Die Folge dieser Getreideverbilligung haben auf dem Kontinent ihre Wirkung nicht verfehlt. Während in Ungarn infolge Uebcrfpekulation große Zusammenbrüche in der Mühlenindustrie nicht zu vermeiden waren, stick jetzt «ich in Amerika und England große Getrridestrrrren insolvent geworben. Und wo die Insolvenz infolge seriöser Geschäftsführung vermieden wecken konnte, wird der Versuch geinacht, durch Stilllegung oder K u r z a r b e i t der Betriebe über diese Krise hinwegzukommen. Jedenfalls befürchtet mau, ebenso wie inr vorigen Jchre, noch «weitere Zusammenbrüche von Weltgetreidesirmen. Selbstverständlich haben die flauen Getreidepreise der Weltmärkte auch die zentralouropäischen Märkte gedrückt, obwohl ihn Bersorgungsgebiete, Rußland und die D on an l ä n d er, fast gar nichts verladen haben. Abnahme der Ausländsanleihen in London. Aufschiebung der Bankratenerorößigung. London, 2. März. Die interessanteste Erscheinung ans dem Londoner Kapitalsmarkt während des Monats Februar war die vechältnismäßige Geringfügigkeit der im Auslande investierten Anleihen. Ihre Gesamtsumme betrug 3,8 Millionen Pfund, das ist ein Achtel der Gesamtinvestitionen und weniger als im Februar 1926, obwohl damals das Embargo gegenüber Anleihen für das Ausland noch in Kraft stand. Die KapitalsemWionen des verflossenen Monats 'betrafen hauptsächlich erstklassige Anlagewerte mit fester Verzinsung, während nur unbedeutende Beträge für Werte mehr spekulativer Art flüssig gemacht wurden. Die Abnahme der Ausländsanleihen wick dem Umstande zugoschrieben, daß nach der Aushebung des Embargo zu viel Kapital ins Ausland gegangen war. Man glaubt jedoch, daß nun wieder mehr Möglichkeiten für Ausländsanleihen lbestchen, wobei zunächst solche für BeIgien, Brasil i e n, S a n P a o l v, Peru, die Stadt Tokio und verschiedene australische Staatsanleihen in Frage kommen. Die Nachfrage nach neuem Kapital war auf dem Londoner Markt während der beiden letzten Monate bemerkenswert groß und übertvaf jene der korrespondierenden Monate der drei vorangegangenen Jahre um mehr als 50 Prozent. Man erwartet jedoch für die Zeit nach Ostern ein Nachlassen dieser Nachfrage und verzeichnet im Zusammenhang damit eine entschieden schwächere Tendenz der führenden Goldwechselkurse, insbesondere des ameMkanischen, die, wenn sie anhcrlten sollte, eine Herabsetzung der Bank rate aufschidben wücke. Große Belriebsreduktlonru bei de« Berudorser Kruvpwerten A. v. Verursacht durch ungünstigen Geschäftsgang. Wie wir erfahren, nchmen die Berudorser Krupp-Weed: A.-G. im Verlaufe der Betri'ebsreduktton umfangreiche Avbeiter-- entlasfungen vor. Es werden vorläufig sukzessive zirka 800 Arbeiter und 50 Beamte entlassen. Ursache dieser einschneidenden Betriebseinschränkungen ist der schlechte Geschäftsgang und das Stocken des Absatzes. Im Vorjahre waren die Werke infolge der Ausprägungsaufträge der österreichischen Münzen voll beschäftigt. Dieser Auftrag ist aber bereits seit längerer Zeit aufgearbertet. Seither ist das Unternehmen nur gering beschäftigt. Die Bankschuld des Unternchmens ist ebenfalls so stark angewachsen, daß nicht aus Lager gearbeitet weiden kann. Abschwächung der Westdevisen. Auf fast allen internatio« nalen Märkten waren gestern der französische Franken, die Lira I Jn sein leidendes Gesicht kam ein Zug von Leben, seine Augen weiteten sich und drückten Schrecken aus. Der Pope gab chm das Kreuz in die Hand. Mein Kriwonos wußte nicht, was er mit dem Kreuze tun sollte. Er blickte bald die Kosaken, bald verängstet die Juden an. Endlich erhob er das Kreuz hoch über seinen Kopf. Sobald er jedoch das Kreuz in seiner Hand fühlte, gewann er seine Sicherheit wieder. ,Juden!" rief er. „Wer vor die Fahne tritt und sich vor dem Kreuz verneigt, soll am Loben bleiben!" Allein die Juden hörten seine Stimme nicht. Sie sahen und hörten ihn nicht. Niemand von ihnen, würdigte Kriwonos und die Kosaken eines Blickes. Vielmehr erklang wieder ihr Lich zwischen den Bäumen in den hellen Himmel hinein: „Gesang und Jubel herrschen in den Zelten der Gerechten, Gottes Rechte vollzieht Heldentaten." ,Juden, ich rufe euch nochmal! Könnt ihr nicht hören? Wer am Leben bleiben will, soll vor die Fahne treten Md sich vor dem Kreuze neigen!" „Gottes Rechte eichebt sich, Gottes Rechte vollzieht Heldentaten." -Das Lied der Juden stieg immer höher empor, äkriwonos stand verwirrt und unschlüssig da und -bückte trt seiner Verlegenheit den Popen an. ,-Sie wollen den Satan gegen dich schicken, vertreibe ihn und tue Gottes Sache", sagte der Pope zu Kriwonos, der immer noch zitterte, und bekreuzte ihn dreimal. ,Zum letztenmal rufe ich euch! Wer den christlichen Glau- ,ben annimml, wird am Aben bleiben. Kommt her zum Kreuz!" „Heute ist ein Gottestag und wir wollen uns freuen! Heute ist ein Gottestag und wir wollen uns freuen!" erwiderten bte Juden singend. Abermals blieb Kriwonos unschlüssig stehen und Wüte in seiner Verlegenheit den Popen an. ,/Tue Gottes Werk", sagte -der Pope, indem er Kriwonos bekreuzte. „Kosaken, los aus die Juden! Huna!" (Fortsetzung folgt.) Copyright 1926 by J. Ladyschnlkow Verlag, Berlin. Sin Glaubensmarttzrium.(49) Roman von Schalom Asch. Schrecken verwandelte sich in Freude. Unendliche innige Freude verbreitete sich über alle. Väter, Mütter, Kinder umarmten sich und die ganze Gemeinde war gleich einer Familie; die Juden hielten einander an den Gürieln, die Kinder schmiegten sich an ihre Mütter, die ganze Gemeinde sammelte sich um die Rabbiner und Vorbeter — bald war es wie ein ungeheures Fest, und niemand wußte, wer zuerst angesangen Chatte, Halleluja zu sagen: „Halleluja, preiset Gott, ihr Knechte Gottes, lobet den Namen Gottes!" Die Vorbeter griffen das Gebet aus und begannen die Psalmenverse in festlicher Art toeiter zu singen. Dies versetzte die Juden in eine solche Begeisterung, daß auch sie in den Gesang einsielen, und nun füllte die ganze Gemeinde, Männer, Frauen, K'.nder, den Garten mit dem lauten, Wichen Gesang: „Vom Osten nach Westen — lgeppieifen sei Gottes Name', Gott thront über allen Völkern — und ihn Htzmimell hevojcht semL Ehre, Wer gleicht umiserm Gott, der da oben thront?" Die Juden sahen nicht, wie der (Karten sich unterdeffen mit Kosaken und Tataren füllte. Einige von den Kosaken waren halb nackt: ihr.' Körper sahen aus den Kleidern heraus; in ihren Händen aber hielten sie benagelte Keulen; andere waren mit krummen Sabeln bewaffnet; die Tataren aber faßten mit kleinen halbgeschlossenen Augen die Frauen, die Mädchen und die Kinder ins Auge. Allein die Juden sahen das alles nicht. Sie schmiegten sich aneinander wie eine Herde Schafe, wenn der Sturmwind fegt; die Frauen und Kinder waren in der Mitte, um sie herum standen die Männer« hielten einander an den Gürteln fest und alle sangen: Mrs dar Bedrängnis riof ich Gott an, und Gott anÄvovtvte nckr in der Freiheit; »ott ist mit mlir. da fürchte ich mich^nlicht, was kann mir ein Mmsch awtum? ÄM ist mein Beschützer and ich werde den Untwgang meinivr feste fefcn." Im Garten erschollen jetzt Trompeten. Die Kosaken riefen hurra und ließen einen kleinen iDfcmn durch. Er trug einen langen, pelzgefütterten Mantel und einen Pelzhut mit einem großen Federbusch, trotz des 'heißen Cllul-Tages. Die Sonne brannte, der Kosak aber schleifte seinen Mantel hinter sich: ihm folgte ein Pope in 'langem, seidenem Gewand, der ein großes Kreuz in der Hand hielt. Ein Chor von Kirchensängern folgte den: Popen und führte eine Fchne mit einem .Heiligenbild voran. Allein die Juden sahen weder Kriwonos, den Anführer der Kosaken, noch die Kirchenprozeffion. Sie schloffen ihre Augen, um nicht das Kreuz mit dem Heiligenbild zu sehen, und erhoben ihre Stimme beim Gesang der Psalmenverse: „Alle Völker umgaben mich, aber im Namen Gottes vernichtete ich sie. Sie umzingelten mich, aber im Namen Gottes stürzte ich sie um. Sic umgaben mich wie die Bienen, verloschen aber wie die Flammen eines Dornbusches . . ."*) Der Gesang der Juden vermischte sich mit dem Kirchenchor Md es war, als sängen die Mörder und die Opfer zusammen ihr Lob zu Gott an dem herrlichen, sonnigen Tage. Bald verstummte über der Kirchengesang. Der Pope nahm die Fahne mit dem Heiligenbild und pflauzie sie in die Erde. Auf einen grünen Hügel neben die Fahne stellte sich aber der kränk- Lche Keine Kriwonos, der sich mühsam in seinem langen Mantel bewegte. Sein Gesicht war 1ra>urrg und kalt wie das Gesicht eines Kranken. Einen Augenblick lang betrachtete er die zusammengedrängten Juden, die einander an den Händen hielten, und er lauschte, wie ihr Gesang immer höher und mit immer größerer Freude und Bögeisterung empovstteg, während sie weder ihn, noch das Heiligenbild, noch die Kosaken mit den Säbeln, Piken und Keulen wahrnahmen, als wäre dies alles weit, weit entfernt, als sähen sie ganz andere Dinge, als hörten sie ganz andere Stimmen und bemerkten nichts von dem, was um sie hemm geschah. Kriwonos erschrak vor diesem stümnschen Gesang, vor der Freude, die sich auf den Gesichtem der Juden aüsprägte; er blieb verwundert sichen und wußte nicht, was er tun sollte. *) Der genaue Sinn dieses (von den Juden an allen | Festtagen hergesagten Psalmenverses (Psalm 118, 10—12]) ist I bisher noch nicht entziffert. Man vermutet Textverstümmei 9mm h 11*Jüirt 1 nsFms