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Wiener Morgenzeitung · 1926-03-03 · Heft 2524 (3.3.1926) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2524 (3.3.1926)
Date
1926-03-03
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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JWnr» MM. MMwbch Gattermatter ist alles eher, als rin blonder, Vlanaugkier blormane. Er p.'c .tbr mit je in cm schtvarzcn Haar und den dunklen steckenden An-gen und seiner keineswegs rerkenhasten Gestalt einem LDlünder. Seine Verteidiguitp, die er stottemd hersagt, .aestalret er zu einer seiner eingelernten antisemitischen Po >gromreden. Der Mut scheint ihm aber im Gerichtssaale doch etwas gesunken zu sein, denn er nimmt, wie der Staatsanwalt in seinem ^laid.wer aussülirte, zu einem Tr<h seine Zuflucht. Er erklärte, dag er nicht Iehovah, den biblischen Gott der tfutivit, gemeint habe, sondern mit seiner Kritik Jahve, den Gott vus dem Talmud und dem Lchnlchan Aruch, treffen tvvllte, der ldrn Inden als Borbild für alle Uibeltaten gilt. 'Er habe sich nm «m Ausdruck vergriffen. Eine Religion wollte er durchaus nicht beleidigen. Die Stelle, die er anführte, sei aus Büchern entnommen, die von der Staatsaittvaltschafl durchaus nicht beschlagnahmt wurdet«. Es sind dies das Buch „Juda" von Kar! P a u in g a r t t e n (einem seinerzeit wrs der „Muskete" hinausgeworfenen Zeilenreißer) und die sogenannte Judenfibcl. Ter Angeklagte zitierte sodann einige Stellen ans dem Talnttkd und dem Schnlchmr Aruch, bii seine Behauptungen, daß ^er Gott der Juden zum Haß, zum M e i n e i d .u«d zur Bewucherung der anderen Böller, aushetze, beweisen sollen. Dr. Spiel Vogel zum Staatsanwalt: Sind die zitierten Stellen aus dem Talmtld richtig? Staatsanwalt: Das weiß ich nicht, ich habe ihn iii» studiert. (Heiterkeit.) Nach einer Debatte ztvischen Staatsawvalt und Verteidiger zieht der Staatsanwalt die Anklage bezüglich leiner Stelle zurück. Es wird nun die Aussage des Rabbiners Dr. Armin Kami n k a bezüglich des Wortes Jahve verlesen, wobei der Sachverständige behauptet, daß kein sachlicher Unterschied zwischen Jahve «nd Iehovah bestche. Die Verteidiger behalten sich Rechtsmittel vor, »veil ihr Antrag, den Rabbiner mündlich einznvernchmen, nicht durchgedrungen ist. Dr. Blüme l: War Ihnen bekannt, daß eine jüdische Legion in Palästina im Weltkrieg gegen die Mittelmächte kämpste, das offizielle Judentum also mit »rnseren Gegnern gekämpf: hat? — A nKFkl.: Ja. — Stoatsp nw a I t: Ein offizielles Jtidentnm gab es damals noch nicht. Tr. Blümel: Mer gch'n Sic! (Schallende Heiterkeit.) - Gattermayer erklärt nun in weitschweifigen Vevsamnrlungsphrasen, warum er gegen den Zionistenkongreß anfgeireten sei. Er sei antikapital-istrsch und der Zionismus st che im Solde des En:enlekapitals und sei ein Werk des BAkerbundcs. Deshalb muffe er bekämpft werden. Ich habe nicht auf reizen, sondern )ie Bevölkerung nur über die Gefahren, die das Judentum 66er sie bringt, aufklären wollen, fährt der Angeklagte fort. Gegendie Bibel habe ich mich nieverg a ngen, sondern nur die Gesährlichkeit des Talmud und Schulchan Aruch aufgezeigt. Wenn der Staatsanwalt unter Anklage stellen wollte, was beistnelsweise die Propheten Jesajas und Jeremias gesagt haben, daun müßtet« sie ebenso schuldig gesprochen werden wie ich. Nach Besprechung der einzelnen inkriminierten Artikel wird der Zweitangeklagte Müller verhört. Auch er bekennt sich nichtschuloig. Diejenigen Auffätze, für die er die Verantwortung dechalb srägt, weil er sie verfaßt hat, will er nur unter der heftigen Erregung geschrieben haben, in die ihn die Vorfälle am 1. August, die zur Ermordung des Turners Mohapel geführt haben, versetzten. Einige Artikel hat er vor der Drucklegung gelesen und in ihnen nichts Anstößiges gefunden, andere wieder wurden, ohne von ihm begutachtet zu werden, zum Druck befördert. Es ist mehr als auffallend, daß dieser Müller Mitte Juli wegen der am 1. August erfolgten Tar des Zuhälters Seidl schon aufgeregt war. Die Verteidigung stellte eine Räche von Beweise» nrrägen, die aber säst ausnahmslos abgrlchnt wurdrir. So beantragte Dr. Blümel die Lvdting des BundeskanzlerZ Dr. Ramek, des Polizeipräsidenten Schober, des Hofrates der Pvlixciv-irektion Dr. Tandler, des ehemaligen Bundeskanzlers Dr. Se ipel, des Vizekanzlers Tr. Wa ber, des Parteicbmannes der großdeurschen Volkspartei Wottawa, des Parteiobmannes der Nationalsozialisten Schulz, des Zucker-Wolf, dann der Nationalsozialisten Rüdiger, Wippl, Gräber und des Dr. Äie.'hof. Ferner wurde beantragt, die Polizeiakten über die Bestrafung der Demonstranten yilszlihcbkn, um das brutale Vorgchen der Wachebeamten gegen „friedliche Demonstranten" zu erweisen, Die Beweisanträge wurden sämtlich algelchnt. Es wurde lediglich >ie Erklänttig des Bundeskanzlers Ramek auf )ie Anfrage der Bundesräte Stöcker und (Äenossen aus der amtlichen „Wiener Zeitung" verlesen, in der erklärt wird, daß die Besorgnisse, die gegen die Abhaltung des Zionistenkongresses in Wien vorgebracht werden, nicht zutreffend seien und die Regierung «unter allen U m st ä n d e n seinen ruhigen Verlauf g e m ä h r l e i st e n m ü s s e. Di. Verlesung und Besprechung der einzelnen Artikel ivährte bis in die ersten Nachmittagsstunden. Nach einer einstündigen Mittagspause wurve die Verhandlung wieder ausgenomuren und Staatsanwalt Dr. Tuppy hielt sein Plaivoher. Er führte ans, daß die Vorfälle, die sich vor dem Zionistenkongreß ereigneten, nicht die Ursache der wüterrden, bis nun noch nie bagewesenen Preßangrisfe, sondern ausschließlich ihre Folge waren. Wohin muß ein Staat kommen, in dem unverantwortliche Kleuzeme sich derartige Uehergristz diz?A |4e ~~ MeMk MskAMzsfkavs . Prefse erlauben dürfen und wo kann es eine Regierung geben, die sich dertigcs bieten lassen kann? Die Regierung, die doch auch ans antisemitffchen Parteienbesteht, hat gegen die Abhaltung des Zionistenkongresses nichts ehtjuwcitben gehabt. Der Zionistenkongreß hat keineswegs die üble,« Folgen gezeitigt, die in der „Deutschen Arbeiterpresse" vorausgesagt wurden. Weder die Scrtchengeichr ist eingetreten noch sind die 10.000 Juden im Land/geblieben und haben sich ansässig gemacht. Ebenso wie man der ganzen katholischen Kirche die Inquisition nicht zum Vorwurf machen kann, so kann man auch das Judentum nicht für einzelne Auswüchse seiner Anhänger verantwortlich machen. Die Vorgänge, d-e sich in Wien anläßlich des Zionistenkongresses abgespielt haben, brachten eine schwere Schädigung Oesterreichs im Auslände mit sich. Daß diese Stimmung geschaffen wurde, ist zun größten Teil auf die wütende Hetze, die die ,Arbeiterpress:" betrieben hat, zurückzuführen. Die Rede des S.aatSanwaltes wurde wicberhült durch Zwischenrufe ans dem Zuhörerramn gestört. Ms der Verteidiger Dr. Spielvogel in seinem Plaidoyer ausführte, daß auch die anderen Zeitungen die heiligsten Güter der christlichen Religion verunglimpfen und ein Bild zu Beweis-Zwecken heranzog, das den Bundeskanzler Seipel darstellt, der auf einem GAdsack sitzt und eine Messe zttckttett, schrie jemand im Zuhörermum ein kräftiges Pfui. Der Vorsitzende ordnete an, daß der Rlchestörer den Saal verlassen müsse. Er konnte aber nicht ermittelt werben und ein Justihjwachebeamter bezeichnete einen jungen Mann als den Täter. Dieser weigerte sich heftig, den Saal zu verlassen, weil er nicht die Rache gestört haben wollte. Er mußte aber dennoch hinaus und rief noch bei der Türe in den Saal: ,M i r Christen müssen uns alles gefallen lassen, die Geschwornen werdenschon die gehörige Antwort geben!" Der Verteidiger des Angeklagten Müller, Dr. Blümel, gestaltete seinen Schlnßvortrag zu einer wüsten antisemitischen Hetzrede. Er führte ans, daß man die Inden deshalb bekämpfen -müsse, weil sie während des Krieges in Palästina auf Sette der Entente gegen die Mittelmächte gekämpft hätten. Zur Belohnung hierfür sei ihnen Palästina gegeben worden. Es würde dieselbe Herausforderung der bodenständigen Bevölkerung bedeuten, wenn etwa die Tschechen, die während be§' Krieges Verrat geübt haben, ftt Wien einen Kongreß cwhalten wollten. Sodannffnn er auf Äe Ostjuden Zu sprechen, die er mit billigen Schlagworten als Ausbeuter der bodenständigen Bevölkerung hinstellte. Die Stimmung war wcchrend der Zeit des Ziomstenköngresses derart erregt, daß es gar zu einem Pogrom gekommen wäre, wenn nicht gerade die. Führer der Nationalsozialisten ihre eigenen Parteigenossen zur Ruhe und Ordnung verhalten hotten. Wir waren es eigentlich, die den Zionilstenkongreß geschützt haben. Die Regierung, die aus christlichsozialen und grotzdeutschen Ministern besteht, hat sich als schwach und unfähig erwiesen. Bundeskanzler Ramek hat den nationalsozialistischen Führern, als sie bei ihm vorsprachen, erklärt, daß er sich keinem Terror beugen werde. Dabei habe er knieschlotternd gesagt, wir müssen den Zionistenkongreß schützen, denn die anderen könnten es untz sonst übel nehmen. «, Bundeskanzler Ramek hat sogar k» einem Artikck in der „Wiener Morgenzeitüug" den Zionistenkougretz begrüßt und hat erklärt, daß die Abhaltung des Zionsstenkongresses in Wieck keineswegs den Interessen der christlichen Bevölkerung zuwiderlaufe und daß der Zionismus geeignet sei, zwischen Juden und Nichtjuden versöhnend zu wirken. Es sei nur ein schr gelinder Ausdruck, wenn man der Regierung vorw?rft, daß sie sich in einer sauberen Gesellschaft befunden habe, weil sie sich in der Nachbarschaft der ,PS lener Morgenzeitung", des „Abend", der „Stunde", der Herren Glaser und ähnlichen Gelichter befunden habe. Sodann besprach Dr. Blümel in sehr ausfälliger Weise die Art und Weise der Wiener Polizei gegen die Bevölkerung, die gegen den Zionisteckkongreß demonstrierte und legte zu Beweiszwecken einige Artikel der .Michspost" vor, in denen an dem Vorgchen der Polizei heftige Kritük geübt wird. Sogar der ehemalige Bundeskanzler Dr. Seipel habe sich veranlaßt gesehen, über die BehaMung der Demonstranten beim Polizeipräsidenten Schober Beschwerde zu führen. Zur Zeit der kritischen Vorfälle war kein verantwortliches Mitglied der Regierung in Wien, das dem brutalen Vorgehen des Polizeipräsidenten Schober hätte Einhalt gebieten können. Wenn in einem inkrimirtierten Artikel die Wachebeamten als Judenknechte hingestellt werden, so müsse er dara«rf Hinweisen, daß der Jude Basel dem Polizeipräsidenten Schober ein Erholungsheim für Wachebeamte im Salzkammergut zum Geschenke angeboten habe. Der Polizeipräsident hat dieses Geschenk lediglich aus dem Grunde ab ge lehnt, weil das Vermögen Bösels zur Zeit, als er die Schenkung machen wollte, nicht mehr so disponibel war als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Dennoch haben Politzeibeamte zu einem ermäßigten Preise in diesem Echolungsheim ihren Urlaub verbracht. Die Zuwertdungen Bösels an die Polizei seien ebenso beschämend für dich wie es für die Universität beschämend wirke« muß, wen«l Bosel ihr Geschenke macht, und wie es siir eüte Regierung beschä>ne»«d ist, Wenn sie mit einem Pohel Her & UMrlatzuuß IM. 3. Mrz IM .. '9t mm $fc Teelensanierer. —7. Wie«. 8. MAtz. Gestern hat der zweite Prozeß aus der Hetzära be&i verciangenen Sommers stattgefnnden und im Schwur^ gerichtssaale wurde wieder das Bild der Tage entroll^ in denen der Judenmord ausgeschrien wurde. Was da-> nrals vorging, hat jüngst in der Verhandlung gegen den Zuhälter Seidl seinen Niederschlag gefunden. Wie die Entfesselung des antisemitischen Kanrbalismus in ihren letzten Ausläufern auf das Gehirn des depravierten Alkoholikers wirkt, war dort sichtbar geworden. Gestern standen zwei der Drahtzieher dieser Pöbelezkzesse vor dem Gericht, zwei jener Sippschaft, die sich rasch vor den Folgen ihres Tuns zu driicken versteht und nachher es wagt, nach den intellektuellen Urhebern zu fragen. Sie nrachtell gestern in dem Saale keine gute Figur. Es sind klägliche Gesellen, die den Kampf mit dem jüdischen Herrgott zu führen sich ernressen und dann sich hinter dummen Ausreden feige zu verkriechen trachten. Sie sind keine Märtyrer, sondern dümmstes Kleinzeug der Grotzstadtwinkel, Bodensatz einer schmutzigen Politik, die nur vom Augenblick lebt, von dem Augenblick, in dem Messer und Gummiknüttel zum Argument werden, von dem Augenblick, wo hinten in guter Sicherheit zum Losgehen gepfiffen wird. Wer die zwei gesehen hat, wie sie gestern herumstotterten und an ihren eingelernten Aufsatzreden herumwürgten, denr wurde es klar, wie verächtlich und minderwertig in jeder Beziehung der Haß ist, in welchem Kleid imnier er auftritt. Dieser Judenhaß ist wirklich, wie ihn Voltaire und nach ihm Kaiser Friedrich nannte, die Gesinnung der Kanaille, die nur Mut findet, werm sie einen Wehrlosen vor sich glaubt. Sie weiß eben, daß ihr im Ernstfall nichts Besonderes geschieht. Die beiden Kerle sind denn auch fast freigesprochen worden. Das Judentum ist eben vogelfrei. Dieses Hyänentum, das so erstaunlich milde Richter geftmden hat, wird benützt. Es ist ein Mittel in der Hand von Elementen, die gerne im Hintergrund bleiben, weil sie zu fein sind, um selbst Steine zu schineißen. Sie kommandieren lieber den Bravo, klatschen ihm Beifall, drucken begeistert seine Rülpsereien nach und intervenieren bei der Polizei, wenn irgend einer dieser Buben mit einem Stück Eisen in der Hand betroffen wurde. Der Zionistenkongreß sollte in Wien statffinden; die Vertreter des neuen, in die Weltpolitik eingetretenen Judentums sollten sich hier versammeln. Die arische Volksseele begann zu kochen; der christliche Teil, der sich sozial nennt, folgte bald nach. Ein Verteidiger hat gestern im Gerichtssaal diese geistigen Zusamnienhänge mit vollem Recht gerühmt. Sogar die „Reichspost", das offizielle Regierungsorgan, habe sich gegen den Zionistenkongreß gestemmt. Der Herold der Seelensanierung mag sich nicht wenig darauf einbilden, daß er in solcher Gesellschaft bedingt mit Bewährungsfrist einherwandelt. Dieses Organ tut sonst immer, wenn vom Judenhaß geredet wird, sehr fromm. Es wünscht nicht, daß die Juden als religiöse Gemeinschaft angegriffen werden. Konfessionelle Fragen müssen aus der Debatte bleiben, so sehr, daß dem salbungsvollen Blatt jede irgenwo von irgend wem niedergeschriebene Kritik schon als jüdische Frechheit, als jüdisch-bolschewikische-Gottesleugnung erscheint. Jede Nummer der „Neichspost" wimmelt von solchen Vernaderungen. Aber die Frechheiten, die gestern im Gerichtssaal verlesen wurden, versieht die „Reichspost" in ihrem Abendblatt mit dem grinsenden Titel „Die beleidigte Judenschaft". Es ist zum Speien, wenn man sich vorstellt, daß eine Regierung auf ein solches Organ angewiesen ist, das im Vorjahre den Banditen die Mauer machte und das jede Aeußerung der antijüdischen Meute fröhlich beklatscht. Die zwei Kämpfer wider Jehova wußten genau, wer hinter ihnen stand und daß sie in gar mächtigem Schutze sich befinden. Es war ihnen sehr Wohl bekannt, daß sie den deutsch-arischen Charakter der Stadt Wien, die Ehre des Landes, die Preßfreiheit zu wahren und noch so ein paar Parolen zu vollführen hatten, die ihnen ausgeschrieben worden waren, weil doch schließlich auch das schmutzigste Kind seinen Namen haben muß. Sie kannten sehr wohl diejenigen, die ihnen alles öingeblasen und ihnen für gestern das dumme Gewäsch über den Zionismus eingetrichtert hatten. Sie sind nur Handlanger eines ungleich gefährlicheren Pöbels in gebügelten Hosen, einer Zuhälterpolitik, die das Judentum im ganzen und den einzelnen in einem Tropfen Wasier ersäufen will. Auf diesen Pöbel, der Weltmachtstellung besitzt, müssen wir ein wachsames Auge haben. Gegen den Zionistenkongreß war das Attentat gerichtet. Der Kongreß hat stattgefunden, er ist durchgeführt worden. Der Zionismus geht seinen Weg weiter. Niemand, nicht der Anstifter, nicht der gedungene Täter, Eine Regierung, die derartige Zustände einreitzen läßt, muß als unfWg bezeichnet werden, man kann ste nur als politische 5kindsköpst charaktcriefieren. Die Regierungsparteierr, die in ihr Prvgramnr den Antisemitismus ausgenommen halben, sind ihren Grundsätzen untreu geworben. Deshälü war es Pflicht der nationalsoziaAstilschen Pattei als Opposiltionsparitei diesen nm so nachdrücklich« zu unterstreichen, In seiner RepW wies der Staatsanwcckt die heftigen AtvgrHe gegen die Regierung zurück. Erst « später Abendstunde zogen sich die Geschwornen zu Ihrer Beratung zurück, die fast Kvei Stünden dauerte. Das ÜtteK Mche «m 11 ttjfe ttnAlfi /rfittL -

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