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Wiener Morgenzeitung · 1926-02-20 · Heft 2513 (20.2.1926) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2513 (20.2.1926)
Date
1926-02-20
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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gBtettet» Morftenz-ltuirft SO. Februar 1920 «HM vevtssn Ce'rt Wer* Üe'i Ware HW* 1VMVI Oeld AnMirdin « s, 964.15 288.16 loflii . . .. 6X6 6 10 Hransottsche Noten , . & Belgrad. 12.4725 12.6126 Stockholm . 18^ 70 190.30 Holländische Noten , Berlin . . 16b 8 J 169 3 > W arseiu u . .. . . ch 8r..5o 86 - Italienische Noten . » 28 48 Brostei . 32.22 32.34 Zürich 136.63 137.03 Jugoslawische Noten . 12.4460 Budapest 89 37 99.67 Valuten Polnisch.- Noten . . . 85.26 Bukarest . 8X276 8.0476 Rumänische Noten . . 3.04 London. Sa 50 30.60 Amerikenuche Moten 706.26 713.26 Kust’sche Noten (Romen.) 28.60 28 62 Belgische Noten « Schweltet. Noten . . 136.25 Neär<York , * 708 95 711.46 B ul gar. Not. . . Tscnecho-siow, Noten Türkische Pfund«Noten 23.9750 Paris . . ch 26 34 26 60 Deutsche Noten . . 168.(58 163.28 Prr>(J . . . « . . 21.— 21X8 EneUsehe Noien —.— — .— 'Jngarische Noten 99.45 Wan as.M 1*.8J*0 83.9t 3.08 187iof 91.0880 S»'S5 6t, SM_«int, gtontSteg_ LcheckMcher. Im Juli 19V wurden in einem^hiesi^n totcl von bei Poli^i Mi Rumänen, der 31jährige Siegfried araga und der 32jährige Lhaim Franke l-, angchalten, weil ihre Passe augenscheinlich gefälscht waren. Bei Frankel wurden auch Ave! Schecks über 100.000 und über 56.000 sranMsche Franken gefunden, die .gleichfalls gefälscht waren. Frankel gab zu, daß er bereitden Versuch gemacht hatte, beim Bankhaus Lohen die Schecks zu verwerten, man hatte ihn aber zurückgewiescn. Saraga soll mit den gefälschten Schecks bei mchreren Kauflcuten erschienen sein und sie als Deckung für die Lieferung von Waren airgeboten haben, doch waren die Geschäftsleute zu vorsichtig und gingen auf den Handel nicht ein. Gestern hatten sich Saraga und Fränkel vor einem Schöffenisenat unter Vorsitz des Hofrates Dr. C z e r n y wegen versuchten Betruges. Urkn'.-.denfäl'chuna und Falschmeldung Zu verantworten. Saraga war bereits im Aahre 1920 in Wien verhaftet worden, weil er im Besitze von gefälschten Schecks einer rumänischen Bank war. Auch soll er an'der Herstellung falscher polnischer Zchntausendmarkscheine beteiligt gswösen sein und wird sich deshalb am 3. März vor dem Schwurgerichte wegen Nachahmung von öffentlichen Kreditpapieren zn verantworten haben. Fränkei war vor rwei Jahren in Frankfurt unter dem Namen „Faragini" wegen Scheckfälschung angcklagt, war aber, weil ein sicherer Beweis für seine Schuld nicht erbracht werden konnte, sreigefprochen worden. Die beiden Angeklagten gaben zu ihrer Verantwortung an, sie hätten die Schecks vm guten Glauben, daß sie echt seien, von Bekannten in Rumänien übernommen. Jede betrügerische Absicht sei ihnen ferngelegen. Der Gerichtshof verurteilte' auf Grund der Beweisevgebnisse Saraga zu fünfzehn Mott a t e m, Fränkel zu zeib n Monate n schweren Kerkers. Volkswirt. Die VsrstaatlichungsplSne in der englischen Politik. Bon Pros. Fred. C. Martine; (London). P. P- D. Februar 1026. Abs Noah seinerzeit den Raben aussandte, um feftzustellen, '^v die Sündflut bereits abgeebbt sei, da,kehrte dieser zurück, denn er fand keinen Boden,• auf dem er hätte Fuß fassen können. ,Untwill- Prlich mußte man bei der Beobachtung der letzten Vorgänge im englischen Parlament an diese biblische Begebenheit denken, wenn man den tieferen Zug in den Debatten^ die der Oppositionsvorstoß mit sich brachte, erkannte. Die L a b o u r Party hält den Moment für gegeben, ihren Raben ausznseuden, der feststellen. soll, ob uni) wo es Boden für ihre Nationälifierungspläne gibt. Die großen letzten Konsolidicrungserfolge der Konservativen fordern eine neue, größere Aktivität der Linken, fordern einen schlagkräftigen Feldzug mit einem nahen, volkstümlichen Zweck, wenn die Partei nicht verlieren soll. Nun ist derzeit in Großbritannien, wie im übrigen Europa, nichts volkstümlicher wie die Beseitigung der Wirtschaftskrise und alle Versuche, die damit Zusammenhängen. Die Leitung der Labour Party entschloß sich daher, als den nächsten unmittelbaren Zweck ihres parlamentarischen Vorstoßes die Verstaatlichung der wichtigsten Betriebe zur Beseitigung der industriellen Kalamitäten zu wählen. Doch um diese Forderung auch nur diskutabel, um mit ihr wirklich die Reihen der Konservativen oder zumindest der Liberalen unsicher zu machen, wußte sie auf. ein Mindestmaß reduziert,..jn' tzemäßiMte' Form gebracht werden, mußte sie die Unterstützung von außen' habest. Dies alles sollte das vorgeschlagene Amendment zu der königlichen Thronrede, dessen stimmengemäße Ablehnung ja von vorneherein feststand, erreichen. Jener Führer der Arbeiterpartei, der den größten Wert auf die Gewinnung und Zusammenarbeit mit den Liberalen legt, Mr. Philipp Snowden, wurde, in die Feuerlinie geschickt, um mit der mäßigsten und allgemeinsten Formulierung der sozialistischen Forderungen die notwendige Unterstützung von außen zu gewinnen. Doch der eigentliche Rabe war erst Da l t e n, der mit einer ganz genau umschriebenen Detaillierung dieser Forderungen und mit der Feststellung, daß die Linke sich für die nächste Zeit damit zufrieden geben würde, Boden suchen sollte. Verkehr und Kraftpwduktion, Elektrizitätsbelieserung, Kohlenbergwerks- und Ban-öwesen müßten zunächst nur verstaatlicht werden, um die Wirtschaftskrise zu lösen und das Reich neuer Blüte entgegenzu- Wren. Doch der Rabe fand keinen Boden. Lloyd George lchnte in einer halbstündigen R-de kurz, doch deutlich die Annäherungsversuche ab. Obwohl Snowden so weit gegangen war, die Liberalen zur Mitarbeit cinzüladen, unter der Konzession,' daß, wenn die Labour-Regierung wieder in das Amt käme, sie sich mit der Verstaatlichung von Eisenbahnen, Land- und Elektrizitätsbelieferung zunächst begnügen würde, konnte Lloyd George gar nicht aus diese Vorschläge eingohen, weiß er doch selbist nicht, ob seine Partei überhaupt die Landverstaatlichungspläne, die er in der Parteikonferenz nächste Woche vorlegen soll, annchmen wird. Doch die Frage zieht weitere Kreise. Können Snolivden und Dalten ihr Milwestprogramm auch vor ihrer Wählerschaft, ja, auch nur vor ihrem Führer Mac Donald, der der Parlamentseröffnung noch nicht beiwohnte, verantworten? Würden die Mgeordneten der Arbeiterpartei nicht weggefegt werden, wenn sie es wagten, ihrem Elektorat mit derartigen Ansinnen zu kommen: Was sie in ihrer derzeitigen Stärke hält, ist ihr Versprechen an ihre Wählerschaft, den Privatkapitalismus vollständig zum Verschwinden zu bringen, ist ihr N i ch t ko mp r o m i ssem a che n. Denn gerade in Äritannien, dom Lande, in dem die konservative Rechte zu ihrem eigenen höchsten Nutzen die weitestgehenden Konzessionen nach links macht, verliert die Opposition jede Daseinsberechtigung und Erfolgsmöglichkeit, wenn sie nicht unbedingt auf allen ihren Positionen bcharrt. Es war darum für die Labour Party gut, daß der Rabe zurückkehrte, ohne Land gefunden zu haben. Das Schicksal der Liberalen ist ohnchin besiegelt und früher oder später müssen sie in jedem Falle ihre Flügel mit den beiden stärkeren Parteien vereinigen, durch ihre Auslösung das in der britischen Konstitution unvermeidliche Zweiparteiensystem wieder Herstellen. Die Frage der Verstaatlichung wird dann Zwischen den beiden großen Parteien und nur zwilfchen ihnen gelöst werden müssen. Dorotheum - Bankabteilung Wien, l. Dorotheergasse 17 Die Lage der Welamartter. Krise des Weinhandels. . Die Absatzmöglichkeiten für Wein sind heute beschränkter denn je. Abgesehen davon, daß bedeutende Absatzgebiete durch die Prohibition verlorengegangen sind, ist der Konsum überall stark zurückgegangen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Die Weinproduzentenschaft in fast ganz Europa macht gegenwärtig : eine schwere Krise durch, deren Ausgang vorläufig vollständig ungewiß' ist. Ob die Möglichkeit besteht, den Weinkonsumgu : heben, ob man industrielle Berweriungsmöglichkeiten in ge- ' nügendem Maße wird schassen können, oder ob man an eine Kontingentierung des Weinbaues, woran heute in Frankreich, Ungarn und anderen Ländern bereits gedacht wird, schreiten wird müssen, ist völlig urMviß. Importe mach Oe st e reich werden nur in ganz geringem Ausmaße getätigt. Ter Weingroßhandel kann sich nicht entschließen, angesichts des schleppenden Absatzes bedeutendere Einkäufe zu tätigen und deckt nur seinen augenblicklichen Bedarf. Bei 'dieser. Einkaüfsart besteh! -allerdings die Gefahr, daß der Handel bei einer Steigerung des Bedarfes zu Eindeckungen aus zweiter und dritter Hand gezwungen wird. Tatsache ist, daß die Berdienstmöglichkeiten des Handelsmng^ichrS der heute ^herrschenden, gedrücklen Absatzmöglichkeiten, - der eitotmen Regien und der hohen Stenerbelastung sehr beschränkt sind. Die Schwierigkeiten, die der Eskomptierung von W e i n w e ch f e l n i n Un g a r n gemacht werden, mach en es dem WeingroßharM angesichts der herrschenden Ge'Wknap'chert fast unmöglich, Einkäufe jm Produktjonsgebiete zu tör'gen. Das Angebot der Produzentenschast, deren Geldbedarf durch das Herannahen der Frühjahrsarbeitcn sehr gestiegen ist. ist ungemein drängend. Der Inlands-konsu'm ist gering. Hochgradige Qualitäten werden fortlaufend, für den Export gekauft. Diese Käufe können jedoch angesichts der geringen Menge, die heuer an solchen Meinen gefcchst tvurde, keinen nennenswerten Einfluß auf die Marktlage nehmen. Jugoslawien zeigt unveränderte Geschäftsstille. Die bedeutenden Meinvorräte, die im Banat liegen, können in Anbetracht der herrschenden Geldknappheit nur schrver abgesetzt werden. Die Weinproduzenten sind jedoch zurückhaltend und wollen ihre Forderungen nicht ermäßigen. Eine Hebung des Weinabsatzes in Deutschland könnte nur durch eine Verbesserung der allgemeinen wirtschaftlichen-Verhältnisse erreicht .werden. Solange die Geldknappheit es dem, Weingroßhandel unmöglich macht, einzukausen, ist an eine Besserung nicht zu denken. In T r i e st werden aus tschechoslowakische Rechnung fortlaufend spanische Weine gekauft. Die österreichischen Importeure sind ziemlich zurückhalrnd. _ („Neue Wein-Zeitung.") Günstige Entwicklung des Geldmarktes. Aus dem Geldmarkt ist das Anbot noch immer größer als die Nachfrage. Für erstklassige Wechsel wird 0,5 Prozent unter der offiziellen Bankrate gezahlt. Der RepPorLheldbedarf ist gering. Das Geschäft entbehrt jeden Umsatzes. Der gestern veröffentlichte Ausweis der National-, bank für Mitte Februar zeigt einen neuerlichen Rückgang des Wechsel Portefeuilles um 21 Millionen auf 106 Millionen Schilling. Auch der Notenumlauf ist um 35 Millionen auf 713 Millionen Schilling zurückgegangen. Der Barschatz hat eine geringe Verminderung von 9 Millionen auf 719 Millionen erfahren. Die Situation ist weiter beruhigend. Allerdings sind die Vechältnisse in Deutschland noch gürrstiger. Dort ist der Zinsfuß neuerlich für privates Geld bis'zu 5,5 Prozent abgobröckelt. Es wird damit gerechnet, daß in abschbater Zeit die deutsche Bank rate eine weitere Ermäßigung erfahren könnte. Dies würde zweifellos mch nicht ohne Bedeutung für die österreichische Bankrate sein. Insolvenzen. Der Konkurs wurde eröffnet über das Vermögen des Wirtschaftsverbandes deutschösterreichischer Bauern. Gen. m. b. H.,. 1. Bez., Elisabethstraße 9, und über die Reeuperator A.-G., 1.'Bez.. Biberstraße 1. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über Viktor Grünberg. 1. Bez.. Salvatorgassr 10. über Otto Lippman. 1. Bez., Stubenring 4. über David Kolbuszowar, Kaufmann. 7. Bez., Neustiftgasse 72. über Rudolfine Friedmann. Geschäftsfrau, 3. Bez.. Steiugasse 3, über Melech Markoviez. Herrenmodewarenhandlung. 2. Bez., Roten sterngasse 18. und über Rosa Müller, Mödling, Jasomirgottstraße 4. Steuerlicher Kurssturz des französischen Franken. Die internationalen Devisenmärkte zeigten geringe Ausnahmsfähigkeit für den französischen Franken, der trotz des verhältnismäßig geringen Angebotes mit 18,63 eröffnet«. Im späteren Verlaufe des Verkehres zeigte sich, daß von seiten der Banque de France Jnterventionskäufe getätigt wurden, welche den Kurs ettvas erhöhten. Tie Devise Paris schloß in Zürich mit 18,662 gegen 18,92 vom Vortage. Auch die Lira lag etwas flau und senkte sich um ein halbes Prozent. Sie schloß in Zürich mit 20,89 gegen 20,912 vom Vortage. Die Schwankungen des Zloty fanden auch gestern ihre Fortsetzung. Während sich die Devise -Warschau in Beriin leicht erhöhte, senkt« sie sich in Wien und Prag, indem sie den Vvrtagsrückgang in Berlin erst gestern mitmachte. Jn Wien senkte sich die Devise Warschau von 91,25 auf 86,50, in Prag von 457,60 ans 432. Der Dollar wurde mit 8,10 bis 8,20 Zloty gehandelt. Gründung einer französischen Bank in Jugoslawien. Aus Belgrad, 19. d., wird telegraphiert: Die Belgrader Blätter glauben zu wissen, daß auf Initiative einer Finanzgrupper in der sich der Credit Lyonnais und die Societe Generale befinden, die Gründung eines französischen FinanzinstitutS für die Dalkauländer, mit dem Sitze in Belgrad, in Aussicht genommen sei. Ablehnung der Warchalowski-Osftrte in Rumiinien. Aus Bukarest wird uns gemeldet: Sei: einigen Wochen weilt der Leiter der Wiener Warchalowski-Werke in Bukarest und versucht, die Vergebung der rumänischen Eiftnbahnvrparataren zu erlangen. WarchalowSki hat ein großes Projekt ausgearbeitet, in welchem er sich eckötig machte, eigene Reparaturwerkstätten durch die Wärchawwski-A.-G. in Rumänien errichren zu lassen. Jn diesen Repavaturwcrkstätten sollte der gesamte rumänische Waggonpark wieder hergestellt werden. Die Reparaturpreise sollten sich nach dem Tageskurse richten. Warchalowski als Repräsentant der Warchalowski« Werke hat sich ungeheure Mühe gegeben, seinem Offert zur Annahme zu verhelfen. Cr hat sogar die tschechoslowakischen Ring- Hofser-Werke zu diesem Offert hinzugezogen, um sich auch der tschechoslowakischen Hilfe zu versichern. Trotzdem wurde vor einigen Tagen das Offert Warchalowskis rundweg abgewiesen. Die rumänische Eisenbahnverwaltung erklärte, auf die Werkstätten Warchalowskis nicht reflektieren zu wollen. Außerdem sind auch die rumänischen Behörden mi: Warchalowski nicht sehr zufrieden. Dazu gab es mannigfache Differenzen bei der Abrechnung. Diese Ablehnung bedeutet für die Marchalowski-Werke einen.sehr empfindlichen Schlag, da sich Warchalowski, der veranüvortliche Leiter tes Unternehmens, ans das rumänische Geschäft verlegt und seine ganze Aufmerksamkeit darauf gerichtet hatte. Jn seiner Kurzsichtigkeit hat er das Geschäft in den übrigen Staaten Südeuropas vollkommen außer acht gelassen. Nun hat er auch keinen Erfolg in Rumänien. Die Versuche, sein Emailgcschirr in stärkerem Maße in Rumänien einzusühren, haben nur einen teilweisen Erfolg auszuweisen. Generalversammlung der Kreditkasse für Kleingewerbe und Kleinhandel. Die dritte ordentliche Generalversammlung der Kreditkasse für Kleingewerbe und Kleinhandel m Wien (2. Bez'^ Prarevstraße 9) findet am Montag den 22. d. um halb 6 Uhr nachmittags und im Falle des Nichterscheinens der erforderlichen Genoss nschafterzahl eine S-unde später, d. i. um halb 7 Uhr abends, in den eigenen Bureauräumen statt. Wiener Pferd markt. Der aestrlge Auftrieb betrug 137 GebrauchSpferde. 116 Schlächterpferde und 46 Pferde aus der Kontumazabteilung. Es notierten: Kutschpferde 600 bis 1800 S.,..le'chie Zugpferde 400 bis 1200 S., schwere Zugpferde 600 bis: i-200 S. pro Stück Lebbaft umgesetzt wurde Schlächterwhre. "GS notierten prima Qualität —.7r> b.s --.95 S., ütikdertt Sorte —.65 b>S —.70 S. und für die Wurhbereitung —.30 bis —.60 S pro Kilogramm Lebendgewicht. Wiener Produktenbörse. Die freundl'cheren amerikanischen Märkte blieben ohne Einfluß ouf, die Haltung der Wiener Produktenbörse. Bei äußerst geringen Umsätzen waren Wetzen und Roggen, behauptet, M-iS leicht gebessert, während Hafer vernachlässigt blieb. ES notierten: Wetzen: Inländischer 39.50 bis 40.—, Ungarischer Tbeiß 79/80 Kilogramm 44 — b S 46.60, Ungarischer 41.— bis 43.60, Jugoslawischer 76 Kilogramm —bis —. Jugollavtscher 77/78 Kilogramm —bis —. Roggeur Inländischer Marchfelder 27.— bis 27.50, Pester Boden 26.75 bis 26.25 Gerste: Brauware inländische 30.— bis 35.—, böhmische mährische —.— bis —. MaiS: Jugoslawischer 20 25 bis 21.25. Ein quantin neu 32.— biS33.— Hafer: Inländischer 28.— bis 29.—. Reis: Italienischer 81.— bis 82.-. Burma 62.— bis 63.—. Mahlprodukt er Grieß inländische: 80.— bis 81.—, Weizenmehl 0 inländisches 75.— bis 78.—, Kochmehl 2 inländisches 66,— bis 68.— Brotmehl inländisches 43.— bis 48.—. Wiener Warenbörse. An der gestrigen Warenbörse waren Chemikalien deha ptet. Von ven Kolonialwaren blieb Kaffee unverändert, während Tee 20 bis 80 Schilling gewann. Zucker blieb behauptet. ES notierten: rtoronräl waren: Kaiser: New-Zorker 18.62 Dollar, SantoS Prime 635 —. Teer Peceo Java. Orange 1150.— Gewürze- Paprika, edelsüß 670.—. Pfeffer Singavore schwarz 700.—. Kümmel, neu, holl. 138.—. Reis: Burma 63.50, Italienischer 82.—. Zucker: Raffinade-Kristall 207.50 tichech. K., Würfel (in Kisten) 220.— tschech. K. Lequar 1925 94.—, Pflaumen, bosn., in Kisten. 70/75 180.—, Kranzfetgen, Calamara 99.—, Bartmandeln, superior 715.—. Chem: talienr Aetztalt, 88/92 120.—, Aetznatron, 126/130 Solvay 66.—, Alaun, in Stücken 36.—, Ameisensäure, 85®/0 150.—, Borax, trist. 110.—, Chlorkalk, 110/115 31.—, Chromnairon 180.—, Eisenvitriol 15.—, Essigsäure, 80®/„ für Genußzwecke 240.—. Wiener Börse. AbgeschwLcht. Der geistrige Berkchr eröfsnete ■ in geschäftsloser Haltung. Die Auslanosausträge waren in geringem Maße vorhanven und erstreckten siH nur aus Südbabnprioritäten und einzelne Elektrizilätswerte. Nur diese Papiere wurden etwas lebhafter' umgesetzt und konnten sich leicht echöhen. Die angekündigten Steuererleichterungen bei der Emt'sivn von neuen Papieren blisben ganz ohne Eiwsmß. Der Bankenmarkt war vernachlässigt und auf dem Montanmarkre drückten Abgaben der Koiuermine die meisten Kurse. Im allgemeinen zeigte der Berkchr das Bild gwßer Geschäftslvsigteit, da oie bevorstehende zweitägige Berkchrsuntetbrechung Spekulation und PMlkum zur Zurückhaltung mahnte. Auch im S ch r a n 1 e n zeigte sich sehr wenig Verkehr. Auf dem Bau- und Braumarkte waren leichte Kurserholungen . zu verzeichnen. Im sließeltden Handel war wenig Geschäft. ES überwogen bei Börsenschlaß die Kursrückgänge. So verloren u. a. in.der Kniffe Ung. Kredit 28v0 K.. Angiobank 8000 Sf„ Zivnostentka 8500 K., Alvw« 5ü00 K. und Karpathen 19^0 K. Dagegen erhöhten sich Juli-Süd um 8750 K. und Poldibütte um 1/.000 K. Im Schranken gewannen u. a. Gösser Brau 15.000 Kronen. MunouS 29 000 K., Ung. allg. Kohle 140.000 K und Barcz-Pakraczer 18.500 K. Aus dem Anlagemarkt waren tici echnche Obligationen wieder höber. Oesterr Goldrente gewannen 3000 K. Der L o S m a r k t bl'eb weiter feit. Bo» den Exoten notierten Alrazutca 3<000 dis 86.000 K. und Uuiondau 16.600 bi» 16.800 K.

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