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Wiener Morgenzeitung · 1926-01-31 · Heft 2493 (31.1.1926) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2493 (31.1.1926)
Date
1926-01-31
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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- »Md- L'.M^WWWM4^V^i^ iW*- JW fel>JwMIf*Vv« > ff-'-^',^WM «rite« «nt, 9rnmM| R. L5witVerlag/Wien-Leipzlg bin - .maaaii,1 ,j.,li!."..ij..i ,'. ^gegsgMaagBgBgg^ In Vorbereitnn«: Besuch in Erez Israel Ein Tagebuch von Otto Abeies REICH ILLUSTRIER T Ter nute Stottertet in Betrieb. Der neu« Radiosender am Rosenhügel,, derzeit der größte am Kontinent, wuchs gestern zum eästen Mole in Betrieb gesetzt. Aus diesem Anlaß fand um halb 4 Uhr nachmittags im Großen Konzerchaussaale eine Festveraichtvltung statt, die der neue Sender tvoitergab. Im Saale war ein kleines Mkrophon ausgestellt, das die Ansprachen der Fest, rchner und die Dachietungen der Borimgrnden tvoitergab.' Der neu« Großsender bracht« st« auf Welle S90 ganz Europa zu Gehör. Die Feier tvurde durch den Bortrag von Webers Ouvertüre zu „Guryanch«" durch die Wiener Philharmoniker unter Leitung von Direktor Schalk eingeleilet. Sodann trug Oberrogisseur Prof. Georg Reimers Goethe» Zueignung" in meisterhafter Weife vor. Die offiziellen Ansprachen wur. den von dem Prästdenten der RadivberkehrE-G., Landes- Hauptmann Dr. R i n t e l e n, eingeleitet, der auch die erschienenen Festgäste, darunter den BundeSprüstdenten Doktor Harnisch, die Mitglieder der Bundesregierung und des NattonalrateS sowie den Bürgermeister von Men begrüßte. Bunbespräsident Dr. Hainisch führte aus, daß das Radio das geeignetste Mittel sei, um die Bildungsunterschied« zwischen den einzelnen Klassen auszugleichen und die Kulturgüter der -Ztkdt bis in die fernsten Bauernhöfe hinauszutragen. Insbesondere soll es di« Musik fein, iu der Oesterreich vorbildlich für alle anderen Völker wirkte, die dazu beitragen wich, daß dem armen österreichischen Bolle der ihm gebührende Platz an der Sonne wieder oingeraumt wird. So ist der Tag ein historischer Tag für Oesterreich. Sodann trug Kammersängerin Selma Kurz-Halban, die zum ersten Male im Radio zu hören wach Händel» ,^Ik Pen» ftetofo", begleitet von Prof. Jacques van % i e r (Flöte), und Johann Strauß' „Frühlingsstimmenwatzer" in vollendetet Weise vor. Der Wiener Männergesangverein unter Leitung des Chormeisters Prof. Karl Luze brachte hierauf Schubert- und Schumann-Meder zum Vortrag. Den Schluß der gelungenen. Veranstaltung bildete ein Bortrag des Vorspiels „Die Meistersinger von Nürnbergs durch die Wiener rltzarmoniker unter Leitung des Direktors FranF Schall. Preffeschaa bei zwieba«. Em« Toilette von Zwieback in dsr KäMerstraße war btsh-r der unerfilllte Traum jeder Frau. Nur wenigen war es vergönnt, ihre Garderobe in diesem, von auserlesenstem Geschmack geleiteten Etablissement, dar den großen Modenpalais in Paris, London und Berlin tn nichts Nachsicht, zu brsorgen. Di« übrigen ober, das große Heer, der Mittelstandsfrauen» dürsten sich nur an .der blendenden Pracht tn den Auslagen sattsehen und mußten mit dem Seufzer: „Wenn ich nur einmal soviel Gell» hätte", wieder von dannen ziehen. Die Chefin der ollrenommtevten Firma, Frau Ma Zirner-Zwleback, hat dem Unternehmen jetzt ein« ganz neue Note gegeben. Sie will ihre Kleider und Wäscheschränke auch für di« einfache Frau öffnen. Die Mittelstandsfrau wird bei -ihren Einkäufen nicht mehr auf die Vorstadt angewiesen sein, die Türen des Modenhauses Zwieback, dessen Rauten sie früher nur mit einer gewissen Scheu ausgesprochen hgt, stehen für st« weit offen. Die neue Devise lautet:. Gediegen und billig. Alles, was die Damen für die Pflege ihres Körpers, zur Betteidung und Ausstattung benötigen, werden sie dort in geschmackvollster Ausführung zu einem erschwinglichen Preise erstehen können. In der kommenden Woche steht daS auf das prächtigste um ausgHtattet« Etablissement im Zeichen der „Weißen Woche". Jedes Frauenhrrz muß beim Anblick, der. prachtvollen Wäsche, di« in den Schaukästen zu sehen ist, höher. schlagen. Inmitten de« Hanfes türmt sich ein drei Stock hoher JmitationSspringbrunnen aus weißen Spitzen auf, der von imvn. verschiedenfarbig beleuchte: werden kann. Neu ist die Abteilung für moderne und praktische Herrenklcidung, m der für den Bedarf de» kleinsten Angestellten bis zum Dandh gesorgt ist. Für gestern hatte die Firma Zwieback die Vertreter und die Vertreterinnen der Wiener Presse zu einer Mdenvo.führnng und Besichtigung des Hauses geladen. Bon reizenden Mannequins wurden ihnen die neuesten Pariser Modelle vorgeführt, die wegen ihrer Apartheit, vor allem aber «egen des staunend billigen Preise» allgemeine- Entzücken erregten. Pom Morgenkleid über das schick« Sportkostüm und das einfache NachmittagSkleidchkn Pis zur blendenden Abendtoilette konnte man die letzten Modeschöpfungen solange bewundern, bis man schon müde durch die Fülle des Gebotenen in dem «wart eingerlchtetsn «rfrtschwtg»- raum Erholung suchte. Das Modenpalais Zwieback bedeutet entschieden eine Aktivpost im österreichischen Wirtschaftsleben. ES trägt nach Kräften dazu bei, den Ruf Wiens ais tonangchend« Modenstadt zu befestigen und erfüllt gleichzeitig eine wichtige kult melle Ausgabe. R. S- WgfwtwwWiw Art let Schachwelt. Mstchi« »std Dokwch D*r russische Schachmeister «. «tj echtst» tot frtt einiger Zeit die französische Staatsangehörigkeit besitzt, hat kürzlich in Paris zum Doktor promoviert. Cr hat also trotz seiner schachkichen Tätigkeit noch Zeit gefunden, sich mit den Wissenschaften zu beschäftigen. Bemerken«»»! ist, daß die überwiegende Zahl der Schach- Mister dem akademischen Stande angchört. Eman«! Laskar hat Machemattt und Philosoph!« studiert, Tarrasch ist Mediziner. Einer der wenigen, die nicht aus dem Akademikerbemf hervorgegangen sind, ist TSmisch, der da» Buchblndergewerde gelernt hat, eß aber heut, nicht mehr ouSÜbt. Wer an Tapablanw- Rledertag« Schuld ist. Eapablanea ha; sich in Amerika interviewen lasten. Auf di« Frage, worum « in Moskau verjagt HM, erkürte er, in den «tffe» Tagen sei die B. leucht ung sehr schlecht gewesen, di« Stühle zu Nein, die Figuren zu groß. Eapablanea wurde iu Moskau Dritter, hinter Bogoljubow und LaSker. Ist drS ein Versehen- Alle können doch nicht den ersten Preis gewinnen. Der Kubaner ist auf keinem der drei Turniers, auf denen er mit Laster zusammentraf — Petersburg, Rew-Vork, Moskau Scher geworden, hat also stet» versagt! Weltmeister sein, verpflichtet natürlich. Aber in Moskau waren ih»n dl« Figuren zu groß oder etwa — die Gegner? Ma eo ikr Lvtlmtrm«». AuS Paris wird uns geschrieben: In einem Interview Mit citttm französischen Journalisten bezeichnet Mareonr das drahtlose Fernsehen als das Ende aller Kriege. Morconj sagte u. a.: ,Ltch glaube ohne Uebertreibung sigen zu können, daß die drahtlose Telephoure und Telegraphie in Verbindung mit den Fernsehapparaten eine besonders grafte Mission haben. Sie sind das einzig sichere Mittel, um künftige Kriege unmöglich zu machen. Man txnke bloß daran, welche Rolle ein Kriegsschiff Noch vor zehn Jchren spielte. ES hatte plötzlich kleine Bedeutung mehr", nachdem das Unterseeboot erfunden war. Daun spielie dieses eine große Rolle in dem letzten Kriege. Aber in einem Kriege der Zukunft wird es bedeutungslos sein. Mit Hilfe der modernen technischen Hilfsmittel kann mau auf große Entfernungen bestimmen, wo das Unterseeboot sich befindet. Der unsichtbare Feind ist entdeckt und bautit unschädlich gemacht. E« wird höchstens noch ein pmr Jahre bauern, dann ist auch das Problem des Fernsehens gcköst. Und wenn wir erst sö weit sind, dann ist moderne Kriegführung unmöglich geworden. Durch das Fernsehen wird man sofort entdecken können, wo die Heermassen liegen, und dann wird man ihren Vorstoß verhindern. Man wird nicht mehr Krieg führen können wie bisher. Und' es ist sehr wahrscheinlich, r»ß die Frage des dauernden Friedens auf diese Weise ihre dauernde Lösung finden wird." vtt govelendteb Motamrk». Rtite Funde. Der Fall des als Einbrecher entlarvten Julius Moranszky beschäftigt die Behörden mit unverminderter Emsigkeit. Gestern wurde i» einer hiesigen Bank ein Safe des JuwelendlebeS gefunden, in dem Pretiosen im Werte von etwa einer Viertelmilliarde verwahrt waren. Sie dürften durchwegs von dem Einbruch bei dem Jwelier Meister iu Zürich herrühren Nachmittags wurde Über Moranszky und.seine mit ihm. v«r- . hasttte vraut.Valerie Hohldampf die ordentliche Untersuchungshaft verhängt. Unter den Juwelen fallt auch ein loser riesiger Aquamarin reinsten WasterS auf. Moranszky will den ' Stein um 3500 S. gekauft haben und behauptet, daß ihm ein Amerikaner für ihn 30.000 S. geben wollte, daß er sich aber nicht ent- schlichen konnte, ihn herzugeben. Im Verhör bleibt MoranSzky dabei, die Einbrüche weder ausgeführi zu haben, noch, an ihnen beteiligt gewesen zu sein. Er beharrt nach wie vor bei seiner Verantwortung, er habe - gerade den Teil der Beute, der aus beim Züricher Einbruch stammt, von einem fremden Manne, von dem er nur den Namen Maier weiß, um eine Milliarde g.'kaust, habe sich aber dabet insgeheim gedacht, daß dir Gegenstände von im AuSlande verübten Einbrüchen stammen. Der Züricher Polizeivberleutnant Nieders 9111, der auch dar Aktenmaterial über dir Verhaftung des Moranszky in Zürich mitgebracht hat, teilte mit, daß MorauSzky zum ersten Male im März als bedenklich in Zürich aufgegriffen wurde und daß damals bei ihm Einb cuchswerkzeuge gesunden worden sind. Da sich dem Manne damäls kein Faktum Nachweisen ließ, mußte er auS der Haft entlassen werden. Bezüglich des Einbruches hei dem Juwelier Meister auf dem Züricher Pa adeplatz paffe dir vorliegende PersonSbeschretbuug auf Moranchjky. Gestern sind aus Budapest zwei Beamte der dortigen OberstadthauptmÜUnschaft hier erschienen.- Sie teilten mit, daß der Schwager de» Morans^y. der Schuhmachergehtlf« Gabor Bodo r, IM zu KeeSkeme: geboren, der auch schon vorbestraft ist, aM 28. d. verhaftet wurdr. Er hatte sich nämlich durch GeldauSgabeiy die mit seiner sonstigen Lebensführinz -nicht im Einklang stehen, bedenklich gemache und man hat in seinem Besitze 82 Millionen österreichische Kronen gefunden. Man vermutet, daß drs Geld von seinem Schwager, Moranszkv stammt und daß Bodor vielleicht sogar Schm uckstücke von dem Schwager übernommen und in Budapest verkauft hat. Es wurde auch festgestellt, daß Bodor im September einige Tage, dann vom iß. Oktober bis 7. November v. I. und vom t. bis S. d. in Oesterreich gewellt hat. Ueber die leine,zeitige Verhaftung MoranSzkyS in Pr^g wird von dort folgendes d. richtet: AM 8. Jänner IM wurde abend» ln einem Hause auf dem Graben, in welchem sich da» Juwrlierg,schüft Jäger befindet, ein unbekannter Mann angehalten, der sich zwischen Kisten versteck! hielt. Er wurde dem Polizelkommlffariat vorgtführt, wo er angab, daß er in dem Hause übernachte» wollte. Er behauptete, ein Tischler namens Ji^ef Nagy aus Budapest zu sein. Bei der Durchsuchung fand man bei ihm Einbruch »werk- 9t ogtfchen und «m. Operateur an der ersten chirurgischen umsimtAIinik, hat sich alS Facharzt für Nastn-, HalS- und Ohrennkhciten etabliert und ordiniert 1. Bez., Freyung 1, Montag MS iitag von 3 bis 5 Uhr. TelHhon 63-2-66. zeuge. Man komue ihn aber keine» Diebstahls Überführen. Dn «k keine Dokumente bei sich hatte, wurde er zar Feststellung de, Identität photographier: «ich daktyloskopiert and am IS. JSnu« iu da» städtische Gefängnis eingeliefert. Sein Bild und seine Fingerabdrücke wurden nach Dien» Kmkau^ Berlin, Pretzbuvg und Koschau geschickt, von wo jedoch di« Antwort kam, daß er unbekannt sei. Am 2. Februar 1925 flüchtete er aus dem Gefängnis. Im redaktionelle« Deik« enthaltene entgekMche Mitteilungeu find durch eia dorangesetztes E gekennzeichnet. Wien. 31. Immer. * Da» Wett». Gestern herrschte wichet außerorventlich mildes Detter. Die Voraussage kündigt für heute Schnee fall und Temperalurabnahme an. * Vnsonalnachricht. Dr. H. I. Adler» Assistent am Franz-Josef-Ambulatorinm. em. Demonstrator an der laryngologsichen und «m. Operateur an der^ersten chirurgischen^ Um- .verstt ^J “ “* * kranlhciten Freitag * Tödlicher Unfall beim Fensterputze«. Dir Privatbeanttenswitwe Barbara Z e ch m e I st e r, Wallgasse 28, ist grstern mittags beim Fensterputzen von Schwindel erlaßt tvorden und, da sie nicht aimesellt war, abgestürzt. Sie ist während der Url^rführung ins Spital gestorben. ' * Selbstmord auf den Schienen. AuS Baden bei Wien wird § meldet: Der 40jcchrige Schuhmachergchilfe Johann Winkler lt sich vvrgOern am' hiesigen Bahnhof unter einen von BöSlau nrmendcu Pcrsonenzug gestürzt und war aus drr Stelle tot. * Selbstmordversuch ein« Dame im Kaffeehaus. Aus Baden bei Wien wird uns gemeldet: Die Gattin des akademischen Malers Karl Heinzel aus Wien, Frau Marie Heinzel, hat sich in einem Kassechous mit einem Rasiermesser die Pulsadern aufgeschnitten. Nachdem sie die Tat verübt hatte, eilte sie selbst «mn. Telephon und versckindigte hievon ihren im Hotel weilenden Gatten. Dieser kam sosort ins Kastechaus und ein herbergeruftner Arzt konnte durch recht-eitiaes Eingreifen die Vecklntung h'ntanhalten. Die Ursache des Selbstmordes sollen häusliche Zwistigkeiten gewesen sein. * Del-Ka-Jnventurverkauf, verblüffend billig« Presse. Letzte Woche. * Der 2. Februar — normater Werktag. Das Gremium der Wiener Kaumannlchaft teilt mit, daß am 2. Februar sowohl im LeebnSmittelals auch im übrigen Detail- und Engrochandel die Verkaufs- und Arbeitsstuntzen für Werktage geltr,r. Bekanntlich wurde durch das Verwoltunosvereinfachungsgefetz auch für die Bundestchörden, Aemter und Betrieb« sowie für die Schulen an dirsem Tage der volle Werktagsdrenst eingeführt. * Dt« Straßrnbahlmickfahrschetne find am Dienswa gültig. Am Dienstag den 2. Februar gelten die Hin- und Rückstibrscheine und die Wochenkarten für di« Rückfahrt schon von 11 Uhr vormittags an. Wiener Küche i« Berlin. Wir machen unsere Leser auf die ttstklassiaen Restaurationsbetriebe der renommierten zRe* staurateure Vogel und Rosenbaum in Berlin aufmerksam. Die unter Aussicht des Rabbinats der jüdischen Gemeinde Berlin und des Hamburger Vereines stehenden, streng koscher, geführten Restaurants, Schlüterstraße 60 (am Bahnhofausgang) und Augsburgerstraße 23 (Augsburger Hof), werden von., d«n nach Berlin kommenden Fremden wegen der bekannt vorzüglichen Wiener Küche, der zivilen Preise und der aufmerksamen Bedienung Mit Vorliebe aufgesucht. * Direkte Milchzustellung durch die Wien« Molkerei. Lb 1. Februar l. I. unternimmt die Wiener Molkerei (2. Bez., Prater) durch ihre zuständigen Bczirksfilialen die dankenswerte Aufgabe der kostenlosen Zustellung der Milch in die Privachäuser, Sauaiorlen und öffentliche Anstalten ustv., welche Idee von allen Konsumenten mit größtem Beifall ausgenommen wurde. * Neue vierte BllrgnschuMaffe«. Der Gemeinderatsausschuß für allgemeine Verwaltung hat beschlossen, die zu Beginn des lausinden Schuljahres erfolgt« Errichtung von zchn neuen vierten BüvgrrfchuNlasseu zu «nchmigen. Es gibt nun in Wien 45 viert« Bürgerschulklassen, von denen 20 für Dmd-- chen und 21 für Knaben bestimmt sind, während in vier Klaffen Mädchen und Knaben gemeinsam unterrichtet werden. E Der Süden rustl FrühlingStznne im wrtterbösen März! ai bietet bas Mittelmeer, an dessen Küsten um jene Zeit der ling herrscht. Eine Rundfahrt, dort unternommen, wirkt-wie Ltaywad für den Körper und der Geist echält neue Anregung durch den Besuch von bemeckenswertm Orten, die vielfach den Beginn unserer Kultur bedeuten. Solch« Fahrten im Mittelme«, mit reichhaltigsten Programme«, wirkliche BergnügungS- und Cr-. holungsschrten, veranstaltet als Mite Und dritte in diesem Winter dke Mtmar (Societa Jtaliana di Servizi Maritttml, Genua) vom 17. Februar bis 12. März Und vom 16. März bis 9. April mit dem Dvpvelfchrauben-LnMSdamvfer „Neptun ia" (18.000 Tonnen und 400 Platze erster Klasse). Auskünfte und Prospekte durch die Generalagentur. Wien, 4/ Bez.. Wirdn« Gürtel 10, Dtlephon Nr. 68-4-87. * JSchiaS^chneükmen. Im neüeroffnttm „Thernria"- itut, 1. Bez., Fvanz-Josef-Kal 1. Tel. 791-37. werden täglich rreltturen gegen Ischias, Hexenischuß und sonstige Neuralgien vovgenommen. Weite« werden alle rheumatischen^ gichtischen und Herzevkrankungen nach de» neuesten Methode» der physikalische,r Therapie behandelt. * Da« Fchruarprvgrmnm iu, ZbckuS Kack Haaenveck. Moravr Hübet im ZirkuS Hagenbeck gwßrr Programmwechsel statt. Iw Mittelpunkt des neue«, reichhaltigen Programm» steht der einzig auf der Welt dastehend« Hochstilakt der Geschwister Birkeneder. Würdig reihen sich an diese Numm« die zum ersten Male in Wien austretenden vier Keulenjonaleur« DaliastonS. der senationelle Kugellaufakt der 9 RogaerS, die Meffterequtlibristen Hans Beetz und Partner und eine vinsache Fahrschule auf acht Pferden. PetolettiS Freiheitsdressuren, die berühmten Hagenbeckschen Löwen- und Bärendreffuren dn Dompteure Haupt und Möller, der entzückend« Reilakt dn Geschwister Möller, die berühmten Manegeclown- 4 Bronett» sowie die Manegenanguste Zoli. Corty. Charlv und Boston ergänM iu interessanter Weist da» neue sensationelle Zirrußprogmmm. * Die «-schichte van Schneewittchen, Voldschnh hat sich al» pures Märchen erwiesen, es steht heute schon fest, daß es ein Goldvrokatschuh vom Schu-Haus Dorn,S. Bez., Taborftvaße Sa. war. * Der Sammrttag d« .Wien« Freiwillige« RetiungSlellschasi. Die verrechnunn dea^ und 7.?>uni 1938 statt» gehabten Sammeltage» der Wiener RettungSgestllschast wurde jetzt Mefchloffen und weist einen Bruttoerttag von >70.460 Schilling 38 Groschen an».!; ~ > -i , SlOtse övitzeniage bringt Ihnen unser Inserat auf Seite 1«. Lesm Sie e». Mtz aufmnßsa« durch, e, wird Miß im höchst» Maß, Ihr Inte» esse erragen. A. Grrngroß Aktiengesellschaft.

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