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Wiener Morgenzeitung · 1926-01-14 · Heft 2476 (14.1.1926) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2476 (14.1.1926)
Date
1926-01-14
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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mt s Me«. Tonne rSbrg Wiener Mt»rften.hettnn- 14. Banner M6 Nr. 9478 Senilen« nno Snlntenttuie vom II. Sinnet 1926. Devise» Geld War« Oe War Ge-: Ware Aastet oam 286 26 4 90 4 94 htioeöatsctie Noten . . & — 12.6770 18 1 46 19 .66 Holländische Noten » Berlin . . . 169 43 Warschau . 98.76 99 28 itaitentscnr oten » Qrftsse* •.. . . 32. 8 62 3 4bncn 187.— 137.Su meostaw.selte Noten . . 12 61 12 66 89 88 Valuten Polnisch Noten . . . 98 — 09.— 3.1926 Htioiflnisene Noten . . London• . 04 466 » 84.666 4m«ru»ai.«cvs »vien 712 — 716.— ’tttssisdte Noten Roman.) — — Mailand . . . 58. 9 28 71 Belgische Noten schweltet Noten . . . 133.61 137.4> New«York -> » , . 7(9 35 711 86 rtuisar. Not.. rscnecho-siow. Noten 20.9925 «1.1176 Pari? . . 26 46 -0 62 Retusche Noten .... 168.80 161.4 » Tfirkische Pfund-Noten Präs .... . . 21• 176 21.1975 rnt>ii8cbe Noten .... 34.4 > 34.66 Note 99.37 99 27 Erhöhung der Limits der amerikanischen Kauforders. bekanntlich sind seit einiger Zeit bei einzelnen Großbanken aus Amerika Kaufordrrs ans österreichische Effekten eingclangt. Liese bewirkten eine Steigerung der Nachfrage an der Wiener- Börse und eine gewisse Belebung des Marktes. Die Steigerung konnte aber nicht allzuhoch sein, da die meisten Aufträge limitiert waren. Als Limitgrenzen überschritten worden waren, mußten die amerikanischen Käufe selbstverständlich aufhören. Gestern verlautete nun an der Börse, daß die amerikanischen Auftraggeber bei einer Großbank die Limits für eine größere Anzahl von Schrankenpapieren erhöht hätten. Infolgedessen war diese Bank in die Lage versetzt, weitere Käufe zu besorgen, was zu einer Steigerung einer Reihe von Schrankenwerten an der gestrigen Börse führte. Goldbüauzfragen. In einer als Sonderabdruck der „Juristischen Blatter" erschienenen Schrift bchandelt Dr. Heinrich S ch r e i b e r die Fragen, wann die Goldbilan; aufzust.llen ist und wann eine gültige Goldbilanz vorliegt. Besonderes Interesse weckt die Folgerung, daß ungeachtet dessen, daß das Gesetz sie Erstreckung der Goldbilanz bis zum Uebergang auf die Schillingrechnung gestattet, es nicht rötlich ist, bis dahin zuzuwarten. G läßt sich dann nicht vermeiden, daß den vom Jahre 1925 bis zur Aufstellung der Goldbilanz verstreichenden Geschäftsperiodrn die Vorteile der vom Gesetz gewährten Steuermilderungen verlören gehen. Die ungarischen Petroleumraffinerien wieder in Betrieb. Aus Budapest wird gemeldet: Die ungarischen Petroleumraffinerien, die vor Monaten bereits ihre Betriebe stillegten, schreiten jetzt an die Wiederaufnahme der Arbeit. Wie verlautet, hat Rumänien die Ausfuhr von Rohöl erleichtert, und dies verleitet dr? ungarischen Raffinerien zur Arbeitsaufnahme In den letzten Wochen trafen aus Rumänien bereits eine Reihe Petroleumzüge ein. Dies sino seit Kriegsausbruch die ersten Rohdlsendungen aus Rumänien. In der Nachkriegszeit waren die ungarischen Petroleumraffinerien gsWungen. das Naphtya aus Sowsttrußland zu beziehen Die Transportkosten aus dem Kaukasus nach Ungarn find jedoch bedeutend höher als aus Rumänien nach Ungarn, außerdem kind die ungarischen Raffinerien auf die Verarbeitung des rumänischen Petroleums eingerichtet und wollen jetzt wieder große Rohöimengen aus Rumänien beziehen, mn di« Aufrechterhaltung der Betriebe zu sichern. Das valorifierte Kapital der polnischen Banken. Aus Warschau, 13. d., wird telegraphiert: Auf Grund Dekretes find die Aktienbanken und die Äktienkommanditbanken zur Angabe ihres Aktienkapitales verpflichtet. Am Ende oes Jahres 1925 darf das Aktienkapital nicht weniger als 500.000 Zloty betragen und muß zu Ende des Jahres 1926 den Betrag von einer Million Zloty erreichen. Das geringste Anfangskapital .einer Aktienhypothekenbank oder einer Aktienkommandithypothekenbank ist mit fünf Millionen Zloty festgesetzt Das Aktienkapital, beziehungsweise der Reservefonds betragt in Tausenden von Zloty bei der Warschauer Diskontbank 10.000 (12837), Jndustriellenbank-A.-G. Posen 10 500 (12.159), Schlesische Bank 5000 (5131), Westbank 5040 (Ö071), Bank oes Verbandes der Erwerbsgenossenfchaft Posen 20-000 (22 059), Polnische Judustriebank-A.-G. Lemberg 6000 (6648). Wilnaer Agrarbank-A.-G. Wilna 7717 (7717), Landeskreditbank-A.-G. Lemberg 3000 (4544), Handelsbank in Warschau 10.000 (13.013). , Wiener Prod«Lte«börfe. Der Mangel an Weizen führte zu e-ver kräuigen E r h o 1 » n g der Weizenoreise. Roxgenpreise blieben bei geringen Umsätzen bebau» t et. Vernachlässigt waren Mais, Hafer und Futterstoffe Es notierten: W e i s e n: Inländischer 40.50 bis 41—, Ungarischer Treib 79/80 Äilooramm 46— b§ 48.-, Ungarischer 43 oO bis 45.50, Jugoslawischer 76 Kilogramm —bis —. Iugorlavischer 77/78 Kilogramm —. - bis —. Roggen: Jnändi'cher Marchfelder 28.50 bis 29.—, Bester Boden 27.75 brS 28.25. Gerste: Brauware inländische 35.- btS 41.-, böhmische mährische-brs . MarS: Juso» nawischer 2175 bis 2275 Cinquanrin neu 32.—bi« 33.— Haferr ZnlSndi-cher 27.50 bis 29.-. ReiSr Italienischer '-2.— bis 83.-. Burma 62.- bis 6;.-. M a b l v r o d u k t e Grieß inländischer 82 - brs r3 — Weuenrnevl ■» 'manotichee 8.— bis 80.—, Kochmehl? ««ländisches 68,— bis 70 — Brotmehl inländisches 46.— bis 50—. Wiener Holzmarkt. 13 Jänner. ES notierten: Nadelholz-Rundholz. Fichte und Tanne. Schleifholz 1 Meter lang Fichte 2d — S. N a d e l b o t z - S ch n «t tmaterlal, Fichte und T an ne. Kistenware >3 Millimeter 8 bis 11 Zentimeter 3 b s 6 Meter 60 S. Kistenware 20 Millimeter 10 bis 17 Zentimeter 3 bis 6 Meter 58 S. Brennbolz. We'cke Scheiter trocken Fichte 430 S. E x ekutiveVerkaufe: Eine Ladung mit 1 00 zugeichnitteneu Kistknteilen, vorgeschriebene Dimenstonen Fichte und Tanne Boden und Deckel 790 : 430:13 Millimeter. 2 Seitenteile 8 5:280:13 Millimeter. 2 Kovffeile 400:280 17 Millimeter. 4 Kopfleisten 305:50:13 Mtztmeter, au-sulmrei. Parität Passou, 25 Psenwg vro Garntur. Deckungskäufe. 2 Waggon (a 25 Kubikmeter) Bretter. Fichte mit 15«/, Tanne, Original kä efallend, aul- und biuchffet. varallel scharf! n:tg de äumi, obne grobe und größere Aeste. Pa-ität Pernitz S. 76.—. 1 WaggoR Bauware. 26 Mtllim: er, 16 Zentim ter aniwärts, 4 bis 6 Meter lang. Fich e und Tanne, gesund, parallel besäumt, faul- «nd bruchfrei, Wals ante w.eriett, Pa ität Pernitz, G. 64.-. Men» Börse. Freundlich. Die Diskontherabsehungen in Berlin und in Prag warert auf die Kursentwicklung zu Beginn oes Verkehres nicht auSschiaMberw. Leicht verstimmend wirkte auch die Ungewißheit über oic Entwicklung der innerpolitischen Lage. Erst im weiteren Verlaufe des Verkehres besserte sich die Tendenz, als aus Prag und Budapest umfangreiche Kaufaufträge den meisten in der Kulisse gehandelten Werten kräftige Erholungen brachten. Um die Mittagszeit entwickelte sich ein ziemlich lebhafter Verkehr, der durch Deckungen ans dem Auslande und Meinunaskäufe. aus Sem Publikum noch gekräftigt wurde. Besonders fest waren die Staatsbahnwerte und sin Teil der österreichischen Montanwerte. Doch konnten sich diese hohen Kurse nicht ganz bchaupten. Ein Teil dieser Kursgewinne ging vor Schluß des Verkehres verloren. In der ftultffe erschien firn u a. Analovank. Kreditakt en und Solgo Kohlen um je 3000 K.. Staatsbahn uit 6100 K.. A ptne um 4300 K.. Ung Hosherr um 4700 K.. Voldihütte und Karpathen Petroleum um je 2500 K uno Brünner Machinen um 4500 K. Dagegen verloren Semperit 2000 K, Waagn r 1000 K. und Britisch Ung. 18 0 K. Im Schranken waieu Staatsbahnobligationen lebbaft gefragt Aber auch ln anderen Effekten entwickelte sich ein lebhafter Verkehr, der jedoch m olqe Gewinst« realtsatwnen an Festigkeit inbüßle. Hier gewannen u a. Oener« reich iche Rat onalbank 15000 K., Munous 10.000 K.. Orientbahnen 25.000 K., Galicia 6000 K., Nordbahn 6 000 ft, Zerkowitz 2500» K. und Juie 20.000 K. Dagegen ermäßigten sich Damvffchiff um 10 000 K. Gösser Brau um 25.000 st., Dynamit um 50.0« 0 K. und Brigl um 40.000 K. Aut dem Anlagemarkte war der Verkehr sehr «est Sta nSei'enbahnprioütäten gewannen 15.000 K, Renten laaen ungleichmäßig. Von den E x o : e n notierten: Mraznica 35.000 b s 36.500 K., Universal» 12.900 K. V V on aufrichtigem Schmerze erfüllt gibt die Unterzeichnete Gesellschaft Nachricht vom Hinscheiden ihres treuen Mitarbeiters und Beraters, des Herrn Zentralinspektors Ch. Krämer welcher am 13. d. M. nach langem schwerem Leiden in ein besseres fenseits abberufen wurde. Wir werden dem Heimgegangenen, der seit Gründung unserer Gesellschaft uns stets ein warmer Freund und oft bewährter Förderer gewesen ist, ein treues, ehrenvolles Gedenken bewahren. Das Leichenbegängnis findet Freitag am 15. d. M. um V,1 Uhr mittags von der Zeremonienhalle des israelitischen Friedhofes (Zentralfriedhof, 3. Tor) aus statt „Dea" Gesellschaft m. b. H. für Dekoration, kfinsti. Wohnungseinrichtung und Innenarchitektur Wien, 3. Bezirk, Schwarzenoergplatz 6—7 Copyright 1926 by J. Ladyschnikow Verlag, Berlin, tziu Glaubeusmarlyrium.(8J Roman von Schalom Asch. Mendel, als der erste Bürger von Slotschow und bei dem Gutsbesitzer angesehener Mann. Wurde aber Parnes, das Haupt der neuen Gemeinde. Und sein Streben ging darauf aus, Slotschow sollte einen Ruf in der weiten Welt bekommen. Daher war es sein sehnlichster Wunsch, für Slotschow einen gelehrten Rabbiner mit einem wohlbekannten Namen zu bewmmen. Nun hatte der Ort Lachowitsch einen Rabbiner, das „Tor der Gerechtigkeit, der in der ganzen Gegend berühmt war. und so überlegte sich Mendel die Sache nicht lange, spannte sein Pferd an, fuhr nach Lachowitsch, bot dem Rabbiner zwölf polnische Groschen in der Woche mehr, gab der Rabbinersfrau das Recht auf Kerzenfabrikation für die Stadt und versicherte sich sowohl einer mündlichen wie einer schriftlichen Zusage des Rabbiners. Als dann Lachrwitsch Wind von der Sache bekam, war es schon zu spät. Mendel entführte den Gaon von Lachowitsch nach Slotschow. Dadurch erhielt in kurzer Zeit Slotschow einen Namen in der Welt. Der Rabbiner gründete Schulen für Kinder, sorgte für die Talmudthoras, lernte ein Stück Gemora mit den Burschen, und so begann das jüdische Wissen sich in Slotschow zu verbreiten. Als man aber auf den Jahrmärkten in Jaroslaw und Lublin erfuhr, daß Slotschow eine gelehrte Stadt sei, zogen dorthin nunmehr nicht nur Handwerker und Händler, sondern auch feine und gebildete Juden. Es zog dorthin Rabbi Jakob Hakohen aus einem kleinen jüdischen Städtchen in Deutschland, das in einer Zeit von Wirren zerstört worden toar und aus dem nur Rabbi Jakob mit den Thorarollen sich hatte retten können. Ferner kam nach Slotschow Rabbi Israel aus Böhmen, aus der Stadt Asch, mit einem kleinen Mädchen. Diese Juden hatten aus dem Jahrmarkt in Lublin gehört, daß Gott au entfernten Orten der Steppe jüdische Siedlungen gegründet hatte, wo Juden ihr Auskommen finden konnten, und so zogen sie nach Slotschow, um sich dort niederzulassen. Mendel dachte an eine feine Partie für sein Söhnchen Schloime, der inzwischen schon acht Jahre alt geworden war, so daß man bereits an seine Heirat denken mußte, um auf diese Weise die Ankunft des Messias zu beschleunigen. Und zwar trug sich Mendel mit der Absicht, sich mit dem „Schaar zedek" zu verschwägern, der ein Mädchen im Alter Schloimes hatte. Er versprach, das Ehepaar zeitlebens zu beköstigen und ihm so und so viel Golddukaten mitzugeben. Um aber die Synagoge, gemäß einem alten Brauch, mit per Trauung des ersten Brautpaares in der Stadt einzuweihen, verschob man die Hochzeit auf den Tag der Einweihung. Tie Kinder waren zwar noch jung, aber sie sollten sich das Verdienst erwerben, mit ihrer Trauung die Synagoge eingeweiht zu haben, ch Der Bau der Synagoge war schon zu Ostern fertig, allein man verschob die Einweihung auf den Lag Bomer (12. Mai), der als glückbringender Tag galt. Nach außen hin war die Synagoge unansehnlich, um den Gojim nicht allzu sehr auszufallen. Inwendig aber war sie hoch und breit. Der Fußboden war tief angelegt» zwölf Stufen führten in die Tieft, wobei der Platz für den Vorbeter am niedrigsten lag, und zwar aus zwei Gründen: erstens, damit die Synagoge nicht durch ihre Höhe den Gojim auffiele, dann aber, damit es dem Psalmenvers „Aus der Tieft rief ich Gott an" entspreche, wenn man zu Gott betete. Aber vom Platz des Borbeters führte eine schön geschnitzte Treppe zu dem Schrein mit den Thorarollen empor. Denn es schickte sich ja nicht, daß Gottes Wort in der Tieft ruhte. Der Schrein war am Tage der Einweihung mit dem neuen feiertäglichen Vorhang verhängt worden, der aus blauem florentinischem Brokat, mit silbernen Fäden durchzogen war. Die auf den Vorhang aufgestickte Krone glänzte mit einem keuschen festlichen Glanz ihrer echten Perlen, die sonst den weißen und keuschen Hals der jungen jüdischen Frauen beim Segnen der Sabbatker'en zu schmücken pflegten. So waren diese Perlen gleichsam durch jenen keuschen Reiz des Sabbatabends getveiht. Rubinsteine funkelten wie roter Wein von den Trauben, die an grünen mit Saphiren genähten Zweigen hingen. In den Vorhang waren auch die Namen der frommen Frauen und Mädchen sowie ihre Wünsche eingestickt: Wünsche nach guten Kindern, süße Hoffnungen, ein stilles, ftommes Verlangen nach Liebe. So strahlte der Vorhang, der von edlen Frauenfingern genäht und geschmückt worden war, gleichsam fraulichen Reiz aus, und sang gleichsam jene keuschen Lieder, die in jüdischen Häusern an den Sabbatabenden ertönen. In der Mitte der Synagoge stand die Empore, in deren Gitter, das aus hartem Nußholz gefertigt war, die Namen der zwölf Stämme Israels mit ihren Fahnen eingeschnitzt waren. Jeder Stamm hatte seine eigene Farbe und Fahne. Jehuda» der König, erglänzte in Gold und. ihm zu Füßen lag der Löwe. Dann folgte Simon mit der ihm unterworfenen Stadt S'.ch'm, du er aus Rache für die Schändung feiner Schwester erobert batte, mit ihren Mauern und Türmen. Seiw.luris Sch'ff schwamm auf einem silbernen Meer. Der blühende Baum, das Emblem Aschers, war mit grünen Steinen besetzt. Die Schlange von Dan war aus Kupfer gegossen. Ueber der Empore aber hing ein Baldachin, gleich einem tiefblauen Nachthimmel, in dem goldene Sterne funkelten. In diesem Nachthimmel schvam« men die Gestirne der zwölf Monate, über jedem Stamm ein Gestirn. Auf dieser Empore standen nun am Tage der Einweihung die Familienväter von Slotschow mit den Thorarollen in den Händen, bereit, sie in das neue Gotteshaus zu legen, das sie gebaut hatten. Unter den Familierwäiern befand sich auch Rabbi Jakob aus Deutschland, in seinen Händen hielt er die Thorarolle — das einzige, was ihm von seiner zahlreichen Familie und von der ganzen Gemeinde geblieben war. die in alle Winde zerflattert war. Ta stand ferner Rabbi Israel mit der Thorarolle aus der Synagoge der böhmischen Stadt Asch. Während der Unruhen in seiner Heimat hatte er Frau und Kinder verloren und kam nach Polen, um sie zu suchen, denn man hatte ihm gesagt, daß viele Juden sich von Böhmen nach Polen gerettet hätten. So wanderte er von Jahrmarkt zu Jahrmarkt, bis er mit seinem Kinde nach Slotschow kam und sich dort niederließ. (Fortsetzung folgt,>

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