Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2460 (29.12.1925)
- Date
- 1925-12-29
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Beite 3 Dien. DlMSkag Wiener MoküMzeUrrnK M. Dckümber! m. Wv Damaskus null MoUl. -7, W.i e n; 29.. Dezember;-.-. Aus Jerusalem kommt die -Nachricht/ daß Her syrische Aufstand beendet ist. Die Drusen, heißt es, hatten die Feindseligkeiten eingestellt. ES-wivd jetzt Mp den Frieden. verhandelt, dessen Opfer zunächst der kriegerische Sultan Atrasch,werden soll; 'in den Bedingungen soll seine Abdankung, gefordertck-erdm. Solche Orientfürsten Haben gegen. ähnliche revolutionär Fordenlngen noch mehremzuwenden als ihre europäischen Berufsgenossen, die doch immerhin dem Prinzip , der Demokraüe etwas näher gekommen sind. Im Orient, in dem Thronfolgefragen auf dein Wege einer schweren Erkrankung gelöst zu werden pflegen, ist. das Volk, die Masse, die sterben geht, nichts als.. Steuerquelle. Politisch ist es Staffage und das Bolksgeuturmel, das sich auz^der Bühü^. so lebensecht apsnimmt, ist dort echtestes Leben^'nd.wenn/dys Polk erfährt, daß es zu Äcker und Heim zurückkehren kann unter der Voraussetzung, daß Seine Majestät, dem Allah Gesundheit gebe, in die Ferne geht,, nun dann geht er eben oder er wird gegangen. In eine Feme, aus der man nicht mehr zurüKkommt. 'Für die Drüsen lag die Frage einfach. -Ein französischer, General, hatte, ein paar Vornehme mit der Reitpeitsche in der Hand empfangen. Das ist ein Angriff auf die heiligsten Güter, auf bas Selbstbestimmungsrecht..- Nachdem einige tausend Dmsen und.eben so viele Fremden«; legionäre gefallen warm und die Tanks ln den Straßen von Damaskus Weltkrieg gespielt hätten, kam die. Erleuchtung. Der^ französische General mußte in Pension, . die Drusen kriegen eine Verfassung und die Damaszener Mohammedaner argem sich . Das Blutvergießen hört auf und das ist noch . das. beste an «der ganzen Angelegenheit. Aber mit wein Frankreich jetzt verhandelt und wie dieser. Aufstand, zu einem Krieg gemacht wurde, das ist., zu bedenken. Im Aufftandsgebiet sind die Führer der arabischen Nattonaliften aus Kairo eingetroffen, die Leute der „Mokattan-Pariei" der irrtranßgenteften antienglischen Richtung. Einen ihrer Wortführer hat man erst jüngst 1 kennengelernt, den Scheich Schekib Arslan, der . kein Scheich ist, sondem ein gewesener griechisch-katholischer Priester. Er hat in Genf die Aufgabe gehabt, deck Völkerbund ein wenig über die schreckliche Unterdückung Palästinas durch die Zionisten värzuweinen. Da die Tatsachen diese Unteärückung als ein Gespenst enthüllten, eilte der Priester aus seinem Genfer Bureau in den Dschebel Dms. Wird der Frieden, über den jetzt' dort gesprochen wird, wirklich ein Frieden sein? Oder ' wird nicht-etwa auch noch über Mossul gesprochen werden und über die hübsche Gelegenheit, an Heck- Petroleurn em Feuer, anzuzünden? Es ich hrenKch' in-dieser Gegend geworden. Der oberste türkische KrieMMt istin Angora beisammen gewesen. Ziemlich deutlich spricht aus den Aeußenmgen der Regierungsleute die Angst vor einer Revolution, die kommen könnte; wenn Mossul abgetreten werden sollte. Stimmung für solche innere Schwierigkeiten ist da. MustgFa Kemals Leute überspitzen den Reformeifer. Die Klöster sind gesperrt' worden und das ist noch immer irgendwie-in eine Revolution ausgegangen. Beschäftigungslose Religionsschützer verbinden sich gerne mitebenso beschäftigungslosen Generälen. Mars ist fromm und gläubig, am meisten, wenn er das Meffer wetzen kann und wenn es in der Nähe brennt. Im Orient fliegt der Funke ebenso rasch wie von Potsdam nach Paris und wenn die Generalstäbler hören, daß russische Truppen in Afghanistan eingedrungen sind (wahrscheinlich um dort den Frieden des sozialistischen Bolschewismus zu verbreiten) und daß die indischen Nattonaliften sich , wieder rühren, dann wittern sie Morgenluft. Bekockmen si'e keinen Krieg, so doch wenigstens ein R'evolutiönchen mit obligatem Drum und Dran. Hier -gibt's wahrscheinlich englische Agenten, dort fmnzösische, die gemeinsam an dem großen- Werke tätig sind, orientalische Belleitäten in den Dienst der Zivilisation zu stellen. Denn es handelt sich bekanntlich imnrer nur um die Kultur. Darin-stimmen alle überein und die Orientalen haben ihnen das abgeguckt. Den Arslan und Genossen geht -es doch auch immer nur um die Hebung ihres heißgeliebten arabischen Volkes, dem sie kein Land, keine- Schule, kein Recht geben. Von den Juden in Palästina lernt der arabische Bauer und es könnte ja einmal die Stunde kommen; in der er seine Führer fragt, weshalb sie reich sind und er arm, weshalb ihre Söhne in Paris studieren und die seinen ein Kulidasein führen. Damit diese Stunde hinausgerückt werde, ist die Unterdrückung durch den Zionismus erfunden worden. Das ist ein Teil jenes Krieges, der immer wieder entfacht wird, um die Massen vor dem Nachdenken zu bewahren. Es ist dort dasselbe wie hier. Die Fmnlenrioteil i« , - i,f Budapest, 28. DeMlber. Der Beamte P <13 u x i! '(Mr den wir, in MittaMusgabe der MovgenHoitung" 'berichtttenj-wuvde geistern ptn.der Polizei -erhärt. Er «M-ch baß er Seinen..Haag! bevhaMon Mlischet - I a n4o v rch, Ma r s-ob szk h.und- Man k'o v I ch/ persönlich henne^ Äaraus wurde Pazuckk wieder entlassen. Er 'hat eine v schr adenIwerNche Laufbahn hinter sich. Er war ursprünglich .ZögLing des Wiener.- Pazmanäums, verließ später die . geistliche Laufbahn und studierte Staatswisteckchasten.. Nachher trat.er in Heu .Dienst MHWpöilW. ZtisLMMMuch ÄevMelte er - nach der Tschechoslowakei, traj dorti-n den diplomatischen Dienstuck-wur^als LägatiMvat--«- DuLdposier -tjihUchoslowakischen Gosandtschaft zugeteilt.- Ms solcher leitete er dve Paßabteillung. Bald darauf schied er Wegen' verschiedener Differenzen aus dem tschechoslowakischen diplomatischen Dienst, gründete in Budapest ein Nat-Wnalrtäten'blott, in ' Ivelchem. er Propaganda gegen die tschechoslowcck'.sche. Re- Drnng lnachte. Mlbal'd trat er, di er .Mtliche zwischen Sprachen beherrscht, in das UebersttzungSlbureou deS- Ministerimns des Innern ein.' Sein Schwager; ist der frühere Preßiburg-er Dheologieprofessor Iehl-icska, der. derzeit in den Bereinigten Staaten ÄS M'ivlwsttätKProfLslor chirrt.... ' - Außer Pazür ik wurden gestern -noch lö Pechönen. verhört, deren Aussagen Er, wie offiziös versichert wird, nichts Konkretes zu -entnehmen.gewesen sein soll. Die Haager Polizei hak ein Exemplar eines , gefälschten TausendsrankenischoMs nach Budapest geschickt. Die Fälschung 'ist autzecochentlich gelungen und auch mit dem: Wässerchen versehen. Die' Klischees sind ans.'chpogvaPhisHöm Wege hergefteM worden' ' Die -'Qualität des '.Papieres ist etwas ' schlechter als He der * Originakbänknoten. Die Polizei glaubt aus den bisherigen Erhebungen seststellen zu können, daß sich die MMiödcr der FrarckenfAscherbando. >'m Budapest l^finden und daß die fälschen Noten tatsächlich in Budapest hergestellt .-wurden. ,,..'; i Jy-'PlM'chM.:WeM..tzriW »tnuy.weiter.MMäre das [tättffie JnÄosse entgegen. Biele. ÄbgesvdMte sprechen" Sadaveft hergekellt. die Vermutung auS, daß die Fälscher 4m Auftrag einet PuHchorgMsatt'0N/,v'0rgiMn. , . - > / Der VizchMbent des Vereines der ungarischen Seythen, Gras Gabriel E sia k y, erschien gestern bei der Pvbigei und - ersuchte um die -Feststellung, daß die im Haäg Wchaftete» in keiner Bez>i>ehung zum.Verein der ungarischen Scykhen stehen..Dieser, Bevern habe -sich'-müer dun Ramm der-ungarischen Fasz'sten noch während des Kob U. netts Friedrich konstituiert, sei später aufgelöst Svorden und habe seine Tätigkeit unter dem Titel Be re rüder ungarischen Seythen wieder 'aufgeniommen, In'der Liste der Vereinsmi-tglieder siguriert keiner ' Namen der im.Haag Verhafteten. 8l»e Uutrrsuchulig durch die ftaorSstsche Aegkrung. , Budapest, 28. Dezember. Großes Aufsehen erregt cs, daß der nouernannte französische GesaMe in Budapest Georges C l i n ch a n t, der feinen Posteil erst nach Neujahr anftetm sollte, unerwarteterweise schon gestern abends in der Hauptstadt Kngetroffen ist. In seiner Begleitung befanden sich drei Ober beamte der Bank vo n Fr an kre i ch, die beauftragt find, private Untersuchungen in Bndchest über die Affäre der FrankensAschu^ gen anznsbellrn. Sie falsche« Rote» a«ch i« Nudapeft. Budapest, 28. Dezember. (Tel.^KomP.) Die Polizei iha. keine werteren Berichte auS dom Haag erhalten. Die Untersuchung hat bisher keine positiven Ergebnisse gezeitigt, doch stcht auch die Obechadtha-uptmannschast auf, «dem Standpunkt, daß die Zentrale, der Fälschn.n-. -gen in Budapest war.^ Nach den letzten Erhckungen scheint ein PrivatbeaMer . namens Stchhan Winkleir -in die - Angelegenheit derwiM zu sein. WinAer traf, wie festgvstellt wurde, vor. einigen Monaten täglich mit Georg Marsovszky im iJnnersMisch'en Kassechan's zusammen, wo sie stundeckang. -miteinander kon'strievte'n. - Bei einer Bn-dapester Ba-nk lwuche heute vormittags eine fatsche Tansendsrankenno^e vovgefmcheN; dse sichtlich deris elben Herkunft ist wie die Haager^ ~ Mikate. « ■ - /■' '"T1 1 - 1 viy %*'■.. Pas. Präsidium der Zionisiischen Sektion: i- Vlr-Vlff "■!i Vlll.» Belmopsttz 1», em.pfLu s t-heuie, »/,S.phr.Äetzdr,... W'PrLsidieu derKn. Laridesorgawsatiön^KMr HajWd, i Keren- Kajemeth,- BesirkSsekrionen,- akiüem. LMMerbsüd; - Turn-und Svortvereine wid. Horpoxatlone»>. sowie die Mcklieder der Sektion Vl—VIll. Tee // Künstlerische Vorträge II tanz Nu i ß < $ c 11 Einladung Letzte Kmie. New-Voick, 28. Dezember. (Tel.-Komp.) Berlin—.—, London Kabel London Scheck 4.801/*, Amsterdam 40.70, Paris 3.69 Prüftet 4.53VO, Nom 4.08, Madrid 14,08, Zürich 19.85, Stockholm 2686 Oslo 20 29. Kovenbageri 44.78 Wien 141/.., Budavest 14V,4 Prag 296V4. Belgrad 1.77V., Athen 228'/-. Buenos Aires 41%, Rio de Janeiro 14.35. Bukarest 46V* ■ New-Gork, 28. Dezember. <Tel>Komv. i Weizen rot Winter 20675 Wetzen hart Winter 2037», Mais 92% Hafer 52'/.. Roggen 1207*. *;i> Ctzikägo. 28. Dezember. <Tel.-Komv.) Weizen oer Dezember 1847z. Mi 1787, Sulf 143V&: .Mais ver Dezember 77, Mai 85% Zult 877,; Hafer oer Dezember 407». Mat 45 V*, Juli 457, '.' Roggen per Dezember 4067». Mt 114, Alüt ^M/-. Irr konsesfionellr Srirdr. Seipel über die „religiöse Minderheit". Das Budapöfter Blatt „Pesti Hiclap", das — rMenbei gejag! — einer Familie von getausiten Juden ge-, hört und seit stiurrs Grmkdung die sonderbarsten politischen Wandkm-gen dnrch§cinacht hat, glaubt seinen Lrsem als Leckerbissen für den Weihnachtstisch ein Jntewteiiv mit dem gewesenen vsterveichiischm Biiiideskanzler Dr. Se.tpe'll bieten. zu iryüffcn. Er sprach über die Do n a n -k 0 n s ö d e r-a t i 0 n. über die österreichischen und nngartschen Restaurat-ionsb<tsttcbungen, über die Wirtschastspoliiik Drsterreichs uich zum Schluß über sein eigenibiches L'Mingsthema, Pas Problem der .u.attonalen- Minderheiten, und— k>a er itiui einmal die Svelenisaniem-nig zu seiner Lebensaulfgcibe lgrnracht ha t ' -- auch Mel-'' '-den k 0 n fe ss i 0 n«l f( e n Frieden. - . BezÜHlich des MmvitaterchrMMs . MM.Dr. Seipel, dgtz v»n den drei Möglichkeiten, und zwar der A-uZschrMn-g Ver nckrpnalen M'lnoritäben. durch Schasstmg strmg naÄonÄer Tervitmien, ferner d-er . Repatriierung im. ,AuSlan.de Lebender nationaler Mmderhei-ten in das Mutterland und schließlich dem tvirkangsvollear intsrnätldnälen' NechtZschmtz --.für die Mniovitäten' bloß .der letztg-ena-n »1'-e»-Mv'V-äS^4tt ' Betracht kommen könne. Es wäre seiner Meinung nach Achgabe 'des BolkerbuMs, st rasch als nWich -das' Minimalp-rogräurm - des- ’ Minvriiätenfchutzetz 'sesMogen und ein intern<rt''iona!lies Kon-trolllamt zu ervichttn, Dösten Aufgabe es tvare/- '-doiMber M- Mchem^. üb sämtliche ' Staaten Mes-Minimalprogramm mch einhabtsn. - Die BortbedinMng hitzsür jedoch jsi,' bä^.alle -StavtöN^'Mch. den aufrichtigen Willen haben, den^ SstndpmÄt des stärren. Machtprinsips zu verstssen und das'Gebiet der RechtmäßWvt zu -bätreien..^ ’ . ’ . J Gin echter Sälp-el. ist' dgs, 'tz/fls'..er «über den kö-irfesswnell-en 'Frieden und die 'Loufestivnellen.^MiWWben, ftNst. Das'war völlig dem Umstand äti'Maßt, daß' „Wstl Hir'lap".m HvvthY- Idngärn erscheint, bst über den/ kdnsessionellen Friedim ohne EinschrMuing zu-; sprechen, einer ' Blasphemie gleichkommt.; Seipel isagte hiezu: „Ich zweiste nicht daran, daß aM,.-dezn rchWstn -und.käch! sesswmlleu Gebiet die Tolemnz Äeleseichter.erveicht.werden kann, als ans Mtionalem. Geibstti Das-Swischen NatiM-und^ . l-Sckat bestehende enge Band, welches.durch -VD^t' angsblichm ■ nationalen StaatSgedMckeu geifestigt wurde, steigert den Na-' l'ioualrsmus dadurch, daß er mit Machtmitteln auögestattet und irr den MantaLd«^ PAtr^oti.S- - mÄss'^WDUAirdA'iWtin M ätt ttchckM.Mpm '' p l v.s ß 0 töV« torickr^ durch welchtzder OMMmelle.KrÄs. geschvt wird, so ist daran nicht Mn der Umstand schuld, daß irgend eine, reliigiöse Minderheit sich nicht so.benimmt, wie es eine Minderheit.tuet sollte, sondern die Mehrheit bedroht, und v^r<, spottet. DiOstverstäMich rechtfertigen solche Evschetimn^ gen.noch /- nicht die Maßregeln m entgegengesetzter Richtung, worunter ich nicht nur die mckte Gewalt verstehe» sondern jede Art von Mißbrauch seitens des ge-, setzgelbenden Apparats, die berechtigten Widerspruch anslöst." . . . SaNungSooll wie ünnver Wetzt Seipel Mch dies« selme' Eriklämng mit einem friMch und gerecht Mngenden Mmäle, nachdem er Ho-rchy Meide ihm einen SüitsnhieL gegen die „konfessionelle Minderheit", unter welcher er in der Regel die Juden versteht, versetzt, hat. Niemals noch hat die Mische kau« festionelle Mtndechsit die MchchvttSkonfessian bedroht oder deschimpft. Hingegen hat gerade Dr. Seipel entweder direLL mitgetan, als er das bodenständige chttstlichdentsche Ball zitvette, oder es mit seiner Autorität gedeckt und geduldet, wenn Ae jüdische Minderheit, okb er sie nun als nattomle oder konfessionelle ^betrachten will, ohne jeden Anlaß bdevcht, beschcklpft und üben, fallen wurde. Selim Haltung gegenüber dem HMMn antifermtischen Rummel anläßlich des Zionistenkongresses in Wien ftcht in krassem Widerspruch Zu dem Schlußsatz seiner Erllävung im „Pesti Hirlap". Es hätte damcvls genügt, wenn er sein Wiener Organ dahin beeinflußt hätte, daß div Gewaltakte gegen eine Mindechsrt einer Mehchelt unwürdig seien. Die ungarischen Rassenschützler werden sich jedenistlls -dr freuen, aus Seipels Munde dieselben Argumente für die Verfolgung der Juden zu vevnchmen, Mit demn in Ungarn Hunderte, dort Jivden-chingMovdet, 'tausende existeu^los ge. worden und die Mörder fteiMprochon dder amnestiert worden sind. ^_ Am Snqttete der Wirtschllftsbrauchen. Es mutz was geschehen. . Ta die Wirtschaftsaktion des Bölkerundes für Oesterreich eine für sehr lange Sicht eingestellte Sache ist, ist der Gedankt ' ausgetaucht, die Zwischenzeit zu Akten der Selbsthilfe zu benutzen,, um der Wirtschaftskrise Herr zu werden. Im Anfang aller Dinge war hier immer die. Enquete, und sohw hat auch der mit originellen. Einfällen nicht ' gerade sehr gesegnete Handelsminister - Dr, Schü r ff eine von der- Opposition wiederholt vorgebrachte Anregung ergriffen, die dahin ging, die Vertreter der einzel ne» ' Branchen nach einander darüber zu b e f r a tz«n, wo sie bei; Schuh drückt und was von -den öffentlichen Gewalten getan tve« den kpnm,^«m. ihü«i>-zü<helsen/Ä sind nun bereitan alleMirtq schaftSkörper Einl.adungsfch.reiben des Handelsministeriums ergangen, worin diese aufgesordert werden, bis zum. . s 1QOA airtvi darubeie a» erstatten, was die