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Wiener Morgenzeitung · 1925-12-25 · Heft 2458 (25.12.1925) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2458 (25.12.1925)
Date
1925-12-25
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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S«N M«. Mtag Soeben erschient - JOHN MACREADY Der Aufgang des Abendlandes E'ii gen»es Buch, dessen Ersehenen eine Sensation bedeutet. Eine geistige Kampf* und Offenbarungsschr-ft. die ener neuen Weltanschauung einer völligen Umges attung und Kevolunonierutig unserer bish -rigen Oe stes* richtung die Bahn bricht Em grosser englischer Gelehrter schrieb dieses Buch mit Hilfe eines deutschen Autors in deutscher Sprache, da das Wer in seinem; Heimatland nicht erscheinen konnte. Nun nimmt es .seinen We über Deutsch and, um s ch auf seinem Siegeszug die gesamte gebildete Welt zu erobern, rer Weltteile» des lichtvetklärten eermanlsehen Idealismus wider die finsteren Mächte des Materialismus und MammonUmus, die uns in den Aogrund stürztent Ein We»k das den geistigen Wiederauibau. de moral) che Gesundung der abendländischen Kultur herbetführen wird Pre s kartonie» 110 Mk. Elegant in Halbleinen geb. 12 Mk. Durch jede bessere Buchhandlung zu beziehen Wilhelm Borngräber Verlag, Leipzig Jäubdientoeg Nr* 1 VoIlSovLr. Heute, 7 ilkr abends. „Wilhelm T e l l". Nachmittags, 7*3 Ubi. .3) e r aroße und bet klein e K I o u S" Morgen, 6 Nbr nachmittags „Das Dorf ohne Glocke-, abends. 7,8 Uhr, „D e r armeI o ti a« t h an'. Covntog. 7,3 ilhr nachm ttagS. „Der barbier von Sevilla-, abends 7,8 Uhr, „HoffmannSErzLhlungen-. D e u r« ch e s V o I k S t b e a.t e r. Heute, Ubr abends, „R e i n e r T i f ch 1', mo seit 7,8 Uhr abends, „D i e Stützen der G e t r l 11 ch a f t". Morgen, Uhr nachmiteapS, „EineFrau ohneBedent u n g". SamSiag. 9 Uhr nachmittags, „Da 8 wei t e Lau d". Sonntag, 7,8 Uhr nachmittags. „Ate weiße Fracht-. Raimund- The ater. Heute ErstauWnritg des Märchen vieis von Bleyer - G r o h m a n n „Das „Christkindl- Samstag und Sonntag, 7,4 Uhr »achmittagS, wird das Stück wiederholt. Theater in derJosefstadt. Sonntag. 7,3 Uhr nachmittags,.anstatt „M e« na t t t hatrech t gehabt" „P.r tnzes i n H u s cd e w i n d- Freitag nachmittags, „G e t e 11 f eö a f t‘. Samstag, 8 Uhr nachmittags, ßl e t n Fr e» n d T e d d y". Abinds, 7,8 Uhr, 'wird.lägt ch M p l- » a r S Spiel „R i v i e r a" gegeben Theater an btt i.in Morgen 8 Uhr nachmi'* tags, und abends, 7,6 Uhr. „DerOrlo w". SamSiaj, 8 Uhr nachmir ags, „Der Z l g e u n e r b a t o n", abenYS 7,8 Uhr. „DerOrl a w". Sonntag. 3.Uhr nachm ttagS „D i e tu st t g e. Witwemit Bett Fischer. Hubert. M,a r {• ch k ä. ünü Karl E t r»,t t m a nH.. gbenhS. 7,8 Uhr, *D'e r-Qn l 0 w-.^ Car 1» % ia e o t e r MittwH den 6. d. Ürauftühiu g der Operette „.Donna G. l 0 r t avon Viktor- L e n und Heinz R e t ch e r t Must' von Oskar Nedval Die Haupt» rollen sino mit Mimi K ö t t, Ernst Taurenhaynund Karl B « chmanu deicht. Neues Wiemer Stadttheater (Exl - Büh> e.. Heute, 7,3 Udr nachmtt'agS, „Wir wollen M e n s ch e n 1 e i n . . ■/, abends, 7,8Uhr, ..Der h eilige Florian-. CamStaa. 1,8 Uhr nachmittags, „De r h eilt g e F l 0 r i a n". abends, 7,8 Uhr. zum 1> 0. Male, „D i e P ' 0 b e n a ch t". Sonntaa. 7*3 Uhr n chkniltagS, .I h r Korps r a 1-. abends, 7,8 Uvr. „D i e p 0 l t t i t ch e W t t w e". Neue Wiener Bühne. Allabendlich das Lustiviel „ErwilletnemoberneFrau-. Freiiag, 3 Uhr nachmittags. „D e r H ü t t e n b e t i tz e r-. Samstag „Fam 11 ie Sch tme 1- und Sonn ag t lg Kindermarchenvorstellmig „Der F ros ch kö n . g". - Johann-Strantz-Tdeater Sonntag nachmittags L e h il r s „Cl 0 clo" mit Frau Jula R t l l 0. L u st t d «t i t b c a r c t. 5osef Zarn 0 ivielt an allen drei Feiertagen den Eve galt in „Trilbv" Au allen drei Nachmittagen als Kindervorstellung „Alt Baba u«d die v i e r z t g R a u b e r". R e u a ' s i a n c e b ü h n «. An allen drei Feiertagen 7,8 Uhr abei dS, „Exzellenz 3 i o u k a". Nachmittags'. 7,4 Uvr, „Rübezahl". Modernes Theater (Dltekiion Ludwig K ö t> it e r). Heute Eröffnungsvorstellung mit Georg Kaiiers „K 0 l v 0 r t a g e-. _____ Das Arbeitsprogramm der Staatsoper Die Direktion der Ober hat filc bic zwei te Hälfie der Spielzsit falMdes Arve itSPragramm aufgestell-t: GeMn Mitte Jänner wird die Op-ee „Andre Ehenier" von Umberto Giovdano zur Au-fführung gelangen. Anfangs Februar folgt die Erstaufführung von Eduard Potdims Oper „Die Hochzeit im Fasching". Milte Fvbru-ar trffft Herr Professor Dr. Hans Pfitzner in Wien ein, u-m die szenische Oöerleitunc, bei der Neusinsti.'d!emng der „Rose vom Liebgarten" $1 übernchmen. Dieses Werk ist feit 2. November 1910 wicht mchr gegeben worden. Nach der Rückkehr der Frau Kammevsämgerin Je r i tz a (anfangs A«pvil) wird die gleichfalls seit langem, nicht mehr gegobeue Oper ..I e n u f a" von Leon Janaoek mit Frau Kammersängerin J e r i tz a in der Titelrolle wieder in Vas Repertoire auf^enEMN. ' . ' DaS Moderne Theater wird nicht eröffnet. .Heute hätte das Moder ne Theater unter der Divektiou Ludwig Korner nach Ueberwivung mannigfacher Schwierigkeiten eröff.net tverden sollen. Zn der Eröffnung konnte es aber dechakb nicht kommen, weil Stadtrat Breit'ner von .dem neuen Direktor den sofortigen Erlag von 100 Mil- _ Wiener Morflemelturiq l i an en Kronen an vückständ'.g>en Steuern verlangte, was Direktor Körner Im gegebenen Momente nicht leisten, konnte. Es muß daher von der WirLererössmurg des Theaters Ab» stand genommen -werden. Direktor Körner erhckt in.einer Zusch ist, die er au unsere Redaktion sandte, au der Stemr- ' Praxis des Swdtvates Breitu-er scharfe Kritik und bedauert eS.- im Inrereste der Angestellten, seine Plane, die die Wiedereröffnung des Modernen Theaters bezweckten, scheitern zu sehen. . Georg Kundart gestorben. Der plötzliche Tod dieses Schauspielers un>d seine Ursache, ein schwer-es, schmevzha'tes Leber» lewen, wird allen rohe g hm, we'che sich über die unüherrresf- Lichen Lacharicn des Künstlers bis in die letzete?e>it so köstlich amüsierten. Im Stadtcheatrr. > als man „Sanatorium G. u. A." spickte, in der Roland-Bühne nach jüngst anläßlich der Ser:ettau»'t!hrung von Brodys „Die Geliebte".^ Und ganz zuletzt gab er in dem Drama .^Israel" einen Geistlichen; wieman' jetzt erfährt, mit Alufbietung der letzten Kräfte, auf der Generalprobe von Ohnmacht befallen. Ein tapfrer, bcaa'bter Mime, der in einer bösen Zeit, da die Kunst vergeblich nach Brot geht, die Besitzer von ermäßigt-cn EintriMarten durch isein virtuoscs Lachen mitriß, wöhrerd ihn unerträgliche phystsche Schmerzen plagten. Er wurde gestern begaben. Bernartz Tags Schriften. Die Herausgabe der dichterischen MNr de- Schriftstellers Bernard Tag wird von ünem Komitee vorbereitet. Der zunächst in Aussicht genommene Band soll Ged'äft-e. die Novelle „Ber-Adi" und Szenen aus -einer, dramatischen Moses-Dichtung eushrlten. Die Herausgabe soll d'.rch Sulbsk/iplion gesichert werden. Die % das Erscheinen des Buches Interessierten werden erlucht, ihre Adressen an Herrn Moses Hammer, Wien, 1. Dez., Roterrturmstraße 26, muM-teiten. ... " Mswirt. Las gtiiealahk 19Z5. Bon Dr. Max Rosrnberg. Zn den sieben Nachlriexsjahren hat die Weltwirtschaft' hinreichende Erschütterungen auszuweisen gehabt. Die UeberwiMng der Schäden, die ein vierjähriger Weltkrieg verursacht, kann nicht ohne furchtbare Reibungen vor sich zehen. Trotzdem zeigte keines der Nachkriezsjahre eine so tiesgehende Depression wie das letzte Jchr. Das Wesen der Wirtschaftslrise bestcht darin, daß sie in dem einen Lande ersteht, sich auf die Naä.barländer ausdehm. in den ersten Ländern wieder übsiaut, tvährend sie wie die Wellen eines Leiches, in welchen ein Stein hineingeworsen wurde, sich auf dir übrigen Gebiete ausdchnt. Die Krise des letzten Jahres hat das Eigentümiiche, daß sie einen fjuifan Erdteil fast gleichzeitig ergrifien hat, daß sie überall sich in derse.ben Jnteysität Mbar macht und daß die Tiefe ihrer Wirkungen seit dem Jahre 1873 nicht ihresgleichen aufzuweisen hat. Am schwersten-haben unter dieser Krise Oe st erreich, Deutschland, Holen und Frankreich'zu leiden. Es hat aber den Anschein, als ob-sich die Krisenerscheinungen auch auf andere Ge-l. biete ausdehnen und auch dorr erschweren würden.; ' Das. typisch« Bild der jetzigst Weltwirtschaftskrise bietet her Verlauf der WirtschastSereignisse irr Oesterreich. Das Jahr 1924 äuferte sich eher m einer Finanzkrift. Erst das Jahr 19.5 hat in den anderen Wirtschaftszweigen die tiefsten Kulminationspunkte gebracht. In diesem Jahre haben am meisten Handel und Industrie zu leiden gehabt. 2760 gerichtliche Äusg eiche wurden m Oesterreich in den letzten zwölf Monats eröffnet. Außerdem wurden in dieser Zeit 650 Kcnkurse verhängt. Es sind also über ZMMirt? schaftLunternthmuugen zusammengebrochen. Dies ist eine furchtbare Zahl, wenn bedacht wird, daß sich unter diesen Zusammenbrüchen eine ganze Reihe von Firmen befindet, welche seit Jahrzehnten in Oesterreich tätig sind, deren Geschäitslührung immer auf Seriosität Anspruch erheben konnte und dle ffch eines tadelbsm Rir'es erfreuten. Der Friedhof der Kausmatmschaft hat in der österreichischen Mirtschaftszeschichte mit Ausnahme des Jahres 1873 nicht seinesgleichen. Dos Sterben hat im Bankengewerbe ebenfalls angedauert, Wehn auch die größten Bankenzusammenbrüche auf das Jahr 1924 zurückzusöhrcn sind. Aus dem Arrangement der Wiener Börse wurden LI Firmen und zehn Banken gestrichen. Die stille Liquidation einer'werteren Anzahl von Bankiirmen wird nicht angeführt, dürste aber ebenfalls nrck) -Schätzungen 800 Firmen umfassen, die nur deswegen nicht statistisch ersaßt sind, wer! sie au der Wiener B.rse nicht vertreten waren und sie auch von der Einreichung eines Gesuches um Konzessionierung Abstand genommen haben. ' Die trffteu Verhältnisse an der Börse. In den Werten der Börse hat die Teroute ihre Fortsetzung ersahreu. Wohi haben die meisten Effekten die stärksten Kursstürze schon im Jahre 1924 auszuweisen gehabt, doch zeigt auch das, Jahr 1925 noch garrz bemerkenswerte Kurssenkungm. Wenn man zur Grundlage einer Zndexbrrechnung der an der Börse gehandelten Werte den Kurswert d-r Aktien in der efften Hälfte 1911 mit 1 annimmi, jo hat der Index der Bankenwerte im Jänner 1925 280 betragen. Er ist am Ende dieses Jahres auf 194, also auf die Hälfte gesuittm. Die Bankwerte haben also den stärksten Kursschnitt auszuweisen. ES äußert sich darin, das mangelnde Vertrauen des Börsenpublikums zur Prosperität im Bankgewerbe, das durch die Ereignisse des Jahres IM erschüttert wurde. Die B a u w e r t e haben ebenfalls in ihrem Kurse stärkere Senkungen aufzuweisen. Die CAF& HERRiNHOF NEUER I, Bezirk, Herrengasse Nr. 10 5-7 The dansant Entwurf: Ärcliitekt Karl K«u» Tanzorchester: Henry Pecht and his band Tanzarrangement: Mattha Popper m Abt 9 Uhr Dance apr&s soupier 25. Sejewkt im ' Sette Baustagnotwn hat sich hier ausgewirkt, da gar keine Aussicht vor- Hansen ist, daß die Bautätigkeit m absehbarer Zeit eine Verstärkung erfahren derbe. Ter Index der Baüaktien ist von 1351 zu JahrcÄrginn auf 1010 gesunken. Die Metall- und Eisenb r a n ch e hat ebenfalls durch. die ■ Börse eine ungünstigere Bewertung erfahren. Der stockende Export, der Mange! des Absatzes rat Jnlande, die Betriebsstillegung einer ganzen Reihe von Unternehmungen hat das Vertrauen zu diesen Werten ebenfalls gemindert. Der Index ist von 1030 auf 848 gesunkene Im selben Vechä tnisse hat auch die Bewertung der Pap i erind» str i e eine Minderutiz erfahren. Der Index ist von 14.121 auf.1208 zurückgegangen. Die überstürzten Emissionen und' Gründungen im Jahre 1932 und 1983 und die damit ' verbundenen großen Schädigungen , der Publikun s haben im Jahre 19$5 eine Reaktion erfahren. Die Cmissicnstäiigkeit ruhte in diesem Jahre fast vollkommen. Jmr Jänner die>e8 Jahres waren nur fwbeii Ne Mündungen von Äk'tiengesevschastm, im November nur drei zu verzeichnen. Dafür hat die Furcht vor weiteren Krisenerscheinungen der Wirtschaft den Einzelnen veranlaßt, sein Geld zu sparew Das / Anwachsen der EPareinlage« in diesem Jahre kann als'enorm bezeichnet werden. Die Bav» einlagen bei den Sparkassen und Bänken sind im Laufe des JchreS von 260 Millionen Schilling auf 614 Millionen Schilling gewachsen. Ter Einzelne hat sich -das Nötigste vom Munde' abgespart, und se.in Geld in die Sparkasse getragen. Der hohe Zirjs-. satz und die Furchtwor Anlagen an der Börse, die Angst, sein Geld dem Nächsten zu kreditieren, haben, ihn dazu, veranlaßt..Die Spareinlagen müssen aber eine viel größere Einschätzung erfahren, wenn bedacht wird, daß die großen Summen von Schillingmünzen, welche im letzten halben Jahr in den Verkehr gebracht wurden, vollkommen tesauricrt irurdcn. So konnte eS kommen, daß über 60 Prozent des gesamten Motenumiaufes in Form von Einlagen ihren Weg in die Linlagestcllcn zurüügesunden haben. Allerdings, hat die Wirtschaft nicht allzu viel davcn gespürt. Die Kreditwirtschaft hat im letzten Jahr eitw weitere Einschränkung erfahren. Dies kommt auch im Ausweis der Oksterreichischen Nationalbank zum Ausdruck, deren Eskcwpleprvtestüive zu Jahresbeginn 182 Millionen Schilling, zu Jahresende nur 91 Millionen Schilling bettagen hat, trotzdem die Nationalbank die großen Kreditrestriktionen bereits im Vorjahr vorgenommen hatte. Tie Stillegung der Jndusttie äußert, sich in dem Anwackscu der Arbeitslosigkeit. Nach dm letzten Ausweisen ist sie auf. 216.000 gestiegen. Zwölf Prozent aller Arbeiter sind arbeitslos. Im selben Verhältnis hat sich.. die Wirtschaftskrise in Polen entwickelt. Tort wurde sie noch durch die WährungSschwankunge« vecharkt. Tie Zahl der kaufmännischen und finanziellen Zusammenbrüche hat erst in diesem Jahr ihren Rekordstand erreicht. Die Arbeitsiosigkeit greift auch dort stark um sich. Die Krise wirkt sich dort viel schärfer aus als in Oesterreich. Der Verlauf der deutschen Krise ist ähnlich dem der österreichischen. Die Stadt Berlin weist 150.000 Arbeitslose auf. Tie Zchl der Arbeitslosen im ganzen Reich wird auf 900 000 geschätzt. Tie Teuerung ist mm 30 Prozent größer ais in Oesterreich. Die kaufmännischen Zusammcnlrnche befinden sich jetzt auf dem Äulminaticnspunkt. Die Folgen der Krise sind vorläufig unübersehbar. Ju Frankreich sind die Verhältnisie infolge,bet Ungewißheit über die Form der Sanierung ebenso triste. Die Krise hat auch dort an Umfang zugmommm. England leidet unter 'der Last der eineinvierte! Millionen Arbeitslosm In Amerika beginnt das Gespenst des Abbaues ebenfalls bei den Banken zu grassieren. Trotz der New-Aorker Börsenhausse läßt sich doch die Abnahme der Bettiebsintmsität nicht verkennen. Dort zeigen sich Anzeichen der Krise, deren Auswirkungen vorläufig noch nicht abgeschätzt werden können. Es ist nicht z>, viel behauptet, wenn das Jahr 1925 als das Ichärsste Krisenjahr der'Weltwirtschaft angeschen wird. die zulmift der Werkk!chischeu Handels. Der erste Sskretär des kaufmännischen Gretniums, Doktor Rudolf Brichta, erklärt in einem Artikel über „Die ZukunftSaussichtHn österreichischen Handels" unter and-erem: Die Tatsache, daß der österreichische. Kaufmann einestvils die , Bezichungen.zu de-n großen Pvpdnkiionsstadten des Westen« >ästtzt^uivd ^andernteils die geschäftlichen Verhältnisse, die Be« 'düvfnisie und Wünsche der Äbsätzgediete im Osten'bchervscht, muß.dem österreichischen Handel, wenn die Wirrnisse tm»

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