Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2450 (17.12.1925)
- Date
- 1925-12-17
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Hefte 8 Wen. DonnerSta- Mlener Moraeitselttmq 17. Dezember 1986 Nr. WO Kunst, Bühne, Buch. Philharmonisches Kovzer' unter ZmUviinvlrr. Die Philharmoniker sinnoch, immer das hefte Orchester der Welt und Furtwängler gilt als der bedeutendste moderne Dirigent. Und doch, wenn der Orchestermagier ausnahmsweise einmal auf dem Zauberinstrument der Philharmoniker spielt, so ergibt sich nicht durchaus jene künstlerische Höchstleistung, die nach dem musikalischen Hexen-Einmaleins zustande, kommen mühte. Dirigent und Orchester sind eben nicht genügend aufeinander eingespielt. Fnrtwänglers Ausdeutung von Strauß' „Sinfoma domestica" befremdet einigermaßen, wenn man das Werk in natürlichster, durchaus melodischer Auffassung von Strauß selbst voll dionysischen Schwunges gehört hat. Furtwängler will mehr und erreicht dadurch weniget: das Heldenleben eines Philisters, die Eroika vom häuslichen Herd wird bei ihm nicht recht zum hohen Liebe der Gattenliebe, vielmehr zur Walstatt des Kampfes, auf der manche musikalische Feinheit im Toben der Geschütze zur Strecke kommt. Nicht das breite Adagio ist ihm Höhepunkt des Werkes, sondern das krachende Finale mit seiner grandiosen Doppelfuge, nach welcher sich Vater, Mutter und Kind versöhnt zusammenfinden. Die Att, wie hier alle Themen mit vereinten Kräften einem glanzvollen Abschluß zudrängen und volkstümliche, ja studentenliedmäßige Elemente nnteinbeziehen. hat Strauß' „Domestica" mit Brahms' „Akademischer Festouvertüre" gemeinsam, welche das philharmonische Konzert «öffnete. Wohl noch selten hat man diese Ouvertüre, Brahms' ebenso prunkwie humorvolle Doktorarbeit, mit welcher er sich bei der hohen Breslauer Fakultät für die Verleihung des- Doktorgrades bedankte, so klar, so feierlich, in so unwiderstehlicher Rhythmik vernommen Zwischen Brahms. und Strauß führte Furtwängler in eigenartiger, vielleicht mehr Beethovenscher als Dvorakscher Auffassung Dvoraks Synrphonie „Aus der neuen Welt" auf. Wie es den Tschechen Smetana in stürmischen Jugendtagen nach bent' fernen Schweden trieb — wovon seine symphonische Dichtung „Hakon Jarl" Kunde gibt fo zog es seinen nationalen Jünger Anton Dvorak in reifen Jahren nach Amerika Eine Frucht dieses mehrjährigen Aufenthaltes ist seine Symphonie „Aus der neuen Welt", ein stilistisch merkwürdig anmutendes Werk, in welchem Dvorak seine melodischen Schätze in schönstem symphonischen Gewände freigebig ausstreut: Die alte und die neue Heimat, und die Dankbarkeit für Dvoraks Protektor Johannes Brahms, spiegeln sich in der Verbindung tschechischer Melodien mit amerikanischen Rhythmen und Brahmsscher Akkordik wieder und die feine, unaufdringliche Tonmolerie des Poeten Dvorak vermag gleichsam die weite amerikanische Prärie als Hintergrund in die symphonische Handlung einzubeziehen. Dvoraks amerikanische Niggermotive sehen melodisch — vom Rhythmus abgesehen — den tschechischen Polkas und Furiants übenaschend! ähnlich und, wer suchen will, mag in Dvoraks Symphonie „Aus der neuen Welt" die Ahnfrau der neuen musikalischen Welt der „Foxtrott", ,Hazz", „Blues" usw. finden! — Der prächtigen Wiedergabe des Werkes folgte der einmütige Beifall des Publikums, der wohl den Wunsch in sich schloß, das . flüchtige Verhältnis zwischen Furtwängler und den Philharmonikern möge zu einer dauerhaften, soliden Ehe führen, flb. KUNSTMOßELFABfU\ VA JOH. GRÜNWALD'S WS I., Fleischmarkt 17 l„ Weihburggasse 11 Wohnung«», CkeMh&ttslokale, Calls, Kino», Theater, nad> eigenen EntwöHen. 51et» ■* rotte», assortierte« Ua4et Rodel-Anzüge 1« größter Auswahl „Lady"-Strick mode VU., MartaHttferstraHe 1U; Vlll., Lerchenfeldetstraße 124; IX., Anßdorsnskahe 16 PEIiZMODENHAHS ZUM SIBIRISCHEN ZOBEL Wien,VI Mariahilter-strasse 101*103 Kurse" nermeister // 11 Nur letzte Neuheiten!! 1 ♦ in bester Ausführung Qegritode» 1896 Telephon Nr. 12.' Aus de» Nestern. Burgtheater. Morgen. ^8 Uhr abends. Foriol a n u s". A r a d e m i e t b e a ' er Morgen, */»8 Uhr abends, „Die zerbrochene Leiter" Overnldeater M rgen, 727 Uhr abends, „Ta nutz ä u 1 e r". - Kammersänger S l e z a k wird in der Börstel-' lung »Die H u g eno tte n" am Samstag die Partie oes Raoui singen. B o l k s o v e r. Margen „R i g o l e t t o". Samstag zum ersten Male, Millöckers „DerarmeJonathan". Carl-Tdeater Freitag, mm t>00. Male, „D t e Kail e r t n". T.'ele Operette w rd nur dis 21. d gegeben, da am 2i. d. das Gastipie' der Internationalen Pantomi m e m - G e se l l s ch a f t „D e g r ün e F lö te" unter Regie von P,ok. Max Reinhardt beginnt. Johann -Strauß-Theater. Franz Lehar dirigiert die morgige 50 Aufführung und die darauffolgenden zwei Wrederholungen einer Ooeretle „P a g a n t n i". Arnolt-Bronnen-Premine in Berlin. Inn Rahmen einer Matinee der ,^ung-en Bühne" gelangte m Berliner Lessmg-Dheater unter der üblichen stanken Teilnahme des Pulblicku-ms durch Klatschen und Pfeifen Arnckld Bronnens EvstlinrgÄvevk „Geburt der Jugend" zur ErstauiWHruwg. Dieses Drama fft eine Am Vorstudie zu Bronnens ,Matermord". Pr.mcmer beidevlei Geschlechtes.brechen ge-gen. Eltern und Lchrer los. Ihr RädelsMrer haut seinem Vater eine Fll'g'che um den Kopf, die Jungen dringen siegreich vor. Nach dem „Vatermord" war die Premiere dieser krasseren, aber weit schwächeren Bora Gelt höchst übrEssi-g. Klaviervirtuose Godowskh in Erez JsraeL Wie aus Jerusalem berichtet wird, ist der berühmte Klaviervirtuose Leopold Godowsky in Erez Israel anoekommen, um als Präsident des New-Aorker Komitees zur Errichtung eines hebräischen Konservatoriums und Förderung der hebräischen Oper« die erforderlichen Verhandlungen zu fuhren und die Vorarbeiten für die Errichtung des Konservatoriums in die Wege zu leiten. ,Samte", ein neuer Grotestsilm der «Ufa". In den letzten Jahren wurde mit der marktschreierischen Ankündigung „Monnmemalfilm, Senjationssilm, Groiesksilm" viel gesündigt. Die Sensation,, das Monumentale und die Größe lag meist in dem Aufwand an Reklame, die das Manko an wirklicher Aufmachung und Güte des Gebotenen verschleiern sollte. Was aber die „Ufa" mit ihrem neuen Film „Variete" geleistet hm, verdient wohl ohne Einschränkung und Vorbehalt das Epitheton „Großtat" auf dem Gebiete der Kinematographie. Das Milieu, ads sich vom Bretterbuden-Tingeliangel bis;um größten Berliner Variete zieht, ist fesselnd. Die kurz zusammeugefaßte Fabel lautet: „Othcllo auf dm Hochreck." Man bekommt eine erstklassige Varietevorstellung zu sehen und erlebt bange Minuten, in denen man den Atem anhalten muß. Die Hauptdarsteller, Emil Ianrings und die ebenso schone wie rassige Ly a de Pu Ni als Akrobatenpaar sind für den Film die besten Empfehlungsschreiben. Regie und Photographie spar.en nicht mit Kokten und leisteten wirklich Erstklassiges. R. S. Politik und MAtiM ln Pslfistina WOLFGANG WE1SL Der Kampf um das heilige Land Palästina von heute Mit 44 Abbildungen und 4 Karten Preis in Leinen S 17.— Alle Etappen des englischjüdisch-arabischen Kampfes um Palästina FELIX PINNER Das neue Palästina Volkswirtschaftliche Studien Preis S 4.50 Die wirtschaftliche Lage in Palästina Die Ursachen ihrer Schwierigkeiten Neue Wegen und Perspektiven Durch Buchhandlung R. Lowit, Wien, 1. Roteniormslrasse 22 und Fleischmarki 1 Zionistische Bcztrksorganisation Leopoldstaat Heute Donnerstag H Uhr abends im Sektionsheim, II. Bezirk Zirkusgasse 33 VORTRAG des Rechtsanwaltes und »ournalisten Herrn Jakob BACH über „Politische, kulturelle und wiitschaltHche Verhältnisse in Palästina* Seteinc, Borttage unö Bersammlungen. Zeireiund H e ch a l u z - H a m i S r a ch i. Heute und täglich in der Zeit oon h,7 hi« 9 U r abends ist die balle, in der ikm'liche auswärtigen jüdischen Zeitungen sowie ewige Wiener Taoesblättn aufltegen. geöffnet. 2. Bez., Prcuerstraße 43 3. Stock. Tür ll> q- Eiu jüdischer FamlNenabend. Am zweiten Abend Cbauuka, am 12. d., sarid int Festival des.Hotel Continental der siebente Fanülienabend des jiidischeu Francnv ereins Landstraße statt. Die überaus gut gelungene Veranstaltung zeigte deutlich, wie stark das jüdische Leben int dritlen Besirke pulsiert, wie groß die Zahl der Mitglieder und Freunde dieses vorbildlichen jüdischen Vereines ist. Die Einladung des Vorstandes, überaurührige Damen, an deren Spitze Frau Erna Schwarz-Hiller steht, genügte, um die Saft des voreis Cominenial zu überfüllen. - Das immerhin verwöhnte P"blikum geizte nich, mit seinem Beifall. Insbesondere überschü. e.e es die jugendlichen Tänzerinnen Grete Fröhlich und Franzi Hertner, im Alter von 9 und 11 Jahren, mit nicht endeuwölleudcm Applaus Herr Oberkantor G. Margulies verlieh dem Progrannn durch den Vortrag jüdischer Lieder eine besondere Note und erntete wohlverdienten Beifall. Tanz beschloß den Abend. Ein Teil des RemertrageS ist über Beschluß des Vorstandes dem Keren Krjemeth gewidmet. Das jüdische Realgymnasium veranstaltet heute um 6 Uhr abends im Saale des Hoiel Post zugunsten der Sch *le eine allgemein zugängliche Chanukafeier. Die Hauptpunkte des Programms sind: Dte Aufführung eines hebräischen Schauspiels aus dem Original von schalem Alejchem (bearbeite! von Pro' Jona Gelernter) und eines deutschen Festspiels, verfaßt von Dr. Martha Hosmann Karten zu 2 Schilling zu haben bei Buchhandlung Löwit, 1. Bez.. Rotenturmstraßc. Buchhandlung Rath u. Prager, 2. Bez.. Taborstraße, und Buchhandlung Tuchner, 2. Bez., Taborstraße. _ » Gerichtssaal. Ser Mauer BrandslUtungkvmeb. Aus Magdeburg berichtet I. T. A.: Der aufsehenerregende Brandslisiungsprozeß gegen den Fabriksdirektor Hemrich Beruft ein in Dessau Hai nach viertägiger Verhandlung sein. Ende gesunden. Bernstein, eine der markantesten Persönlichkeiten des mitteldeutschen Holzhandels, war beschuldigt worden, sein Fabriksgrundstück bei Dessau vorsätzlich angezündet zu haben. Die Verhandlung. die sich durch Vernehmung von über 90 Zeugen sehr umfangreich gestaltete, fand unter dem Vorsitz des Landgerichtsdireklors Merseburg statt, die Anklage vertrat Staatsanwalt Förster, tue Verteidigung führten die Rechtsanwälte Dr. Ascher (Dessau) und Dr Alfred Klee (VerlinV Das Gericht erkannte auf Freispruch Dieser Angelegenheit hatte sich die antisemitische Agitatwn bemächtigt, die Bernstein als einen Konzernbegründer von der Art Barmats hinzustellen verruchte. Dies fiel um so leichter, als Bernstein im vergangenen Frühjahr eine Palast inareije gemacht und der zionistischen Ortsgruppe in Dessau einen Vortrag über das Wirtschaftsleben in Palästina zugesagt hatte. Demgegenüber ist festzustellen, daß der Fabriksdirektor Heinrich Bernstein aus christlicher Familie stammt und als der Sohn eines deutschen Arbeiters in Bochum geboren ist. Seine' Palästinareise hing mit seinen Expottunternchnmngen zusammen. Die .Möse von Geschastsr'äumeu zulässig. Eine Entscheidung von grundsätzlicher Bedeutung hat eben ein Senat oes Oberlandesgerichtes unter Vorsitz des Hosrates Doktor K i s s e r gefüllt Der Inhaber der Fnmta Seltner n. Co., Anton Seltner, hat nun sein Geschäft samt einem dazugehörenden Wohnraum gegen eine Ablöse von 80 Millionen Kronen an Rudolf Pocevalnik verkauft. Dieser zahlte dafür 70 Millionen Kronen und blieb den Rest schuldig, den Seltner beim Bezirksgerichte einklagte. Das Gericht wies die Klage mit der Begründung ab. daß die Vereinbarung un- Öunb somit ungültig sei. Dieses Urteil veranlaßte nik, auch, die bereits bezahlten 70 Millionen Kronen im Wege der Klage zurüchuforderu. Das Erstgericht hat seiner Klage auch ftattgegeven. In der Berufnngsverhandlung wies der Vertreter des Beklagten daraus hin, daß der Verkauf von Radioprogramm. Heute Donnerstag den 17. DezemLer. 11 Uhr: Vovm'itt'agskonzeu..— lö wir 15 Ä»t. Aaormuag-konzeit Murv rrerro r Overnsängertn Maria Quidenu?-Braun Internationale Meister der Tonkunst. — 1** Uvr 10 Min.: Mitteilungen au? den Bundestheatern — 18 Utu 25 Min. i Elektrische Beleuchtung, Beheizung und deren Installation Brok. Ing. Dr. Karl Hsu^ner - 19 llhr 1" Min r E verantoknrs. - in Uhr 40 Mn. r Engl'scher SvrachkurS für AnfLuaer. — 20 tlhr lö Min. r t vernaufiübruna. „Susannens Geheimnis". Intermezzo in einem Akt von Ernumo Woli-Ferrari. (Graf Gil — Karl Rittmann, Staatsopt': Gräfin Su anne — Kammerlänoerln Äanda Achsel- Clemens. Staatsoper) Orchester der. W euer Volkso-er -- 21 Uhr 3' Mm : Rilkebend (4. e emder 1875 geboren Rainer Marie Rilke j Mitwlrkende r Erika Wagner, Ferdinand Onno, Magda Haltingbe:g (Klavier). Einte ttude Worte r Doltor Hans Nüchtern der Räume für die Minderung feines Einkommens, die ihm ans dem Aulgeben des Geschäftes erwachse, entschädigen solle. Es wurde daher eine neuerliche Verhandlung, aufgetragen und das Erstgerichi angewiesen, durch Sachverständige die Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebes durch Aufgabe des Geschäftes zu überprüfen. Jnstandhaltungsarbeiten und Jnstandhaltungszins. Die Eigentümer des Hauses, 2. Bezirk, Volkertplatz 7, der in der Tschechoslowakei domizilierende Industrielle Mar Löwy und dessen Ehegattin Kamilla, suchten bei der Swlichtungsstelle für den 2. Bezirk, mit dem Hinweis darauf, oaß in ihrem Hause größere Jnstandhaltungsarbeiten dringend vprzunehmen ftien, um Bewilligung der Erhöhung des Jnstandhaltungsmües an, welcher Antrag von der erwähnten Schlichtnnasstelle abgewiesen wurde. In der Vorentscheidung hat die Schlichtungsstelle das Ansuchen der Hauseigentümer mit der Begründung abgewiesen, daß die Gesuchssteller das gegenständliche Hans im November 1918 um den Betrag von 182000 Kronen, sonach um einen besonders niedrigen Kaufpreis erworben hätten. Gegen diese Vorentscheidung überreichten die Hausbesitzer durch ihren Rechtsanwalt Dr. Theodor Goldreich «'ine Beschwerde an die Mietkommssiou des Bezirksgerichtes Leopoldstadt, in welcher darauf hingewiesen wurde, daß oie in der Vorentscheidung enthaltenen Schätzungen und Werterrechnungen unrichtig und unhaltbar eien und der Nachweis erbracht werden könne, daß die Gesuchteller durch den Erwerb des Hauses und dnrch die Erhaltung desselben einen großen Teil ihres Vermögens eingebüßt haben, und daß sie bei Aufrechterhaltung der Judikatur der Schlichtungsstelle wirtschaftlich schwer ge- Aädiat waren. Die Mretkommiffion des Bezirksgerichtes Üeopoldstadt, unter Vorsitz des Oberlandesgerichtsrates Doktor Gab, hat nun nach durchgeführter Verhandlung die für die Hausbesitzer wichtige Entscheiouug gefällt, daß dem Einsprüche ber Hausbesitzer. Folge gegeben, die Vorentscheidung, abgeändert nnd ausgesprochen wurde, daß größere Jnstandhaltungsarbetten zu 50 Prozent als auf den Jnstandhaltungszins anrechenbar erklärt wurden. Weiters wurden die Mieter des Hauses verurteilt, die-Kosten des Verfahrens zur ungeteilten Hand bei sonstiger Exekution zu ersetzen. Die Mietkvmmission hat ausgesprochen, daß es nach der Fassung des Paragraphen 7, Absatz 3, Mretengeftß, dem HauseigentüNier auch nrt Falle eines besonders billigen Erwerbes nach dem 1. Jänner 1918 möglich sei, einen Teil der Kosten größerer Jnstandhaltnngsarbeiten aus den Jnstandhaltungszins zu überwälzen.