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Wiener Morgenzeitung · 1925-12-16 · Heft 2449 (16.12.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2449 (16.12.1925)
Date
1925-12-16
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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All alle Mitarbeiter der khanuta- Mo» des Keren Äaiemeth! Der erste Spelldevauswel» der »roßen Lhamcka, Verheaktion de» Krre« «ajemeth scheint a« »iichfte« Mo«, tag. de« 2t k, in tat ^Aien« MoegenzeltMW*. All« Mitarbeiter an der Aktion Verde« dringen» anfgefochett. soweit sie ihre Tätigkeit für die Aktion beendet haben, die Abrechnung mögichst bis Donnerstag den 17. d. im vnrea« des «ere« «ajemech. 1. Be-, «örntnerftratze SS. dorzunehmen. Diejenigen, welche «och im Lause diese, Woche, bezw. am «Sch. sten Sonntag, di« Aktion sorisetzen, wolle« jedenfalls bis späte, steus Montag de» st d. daß Material samt Abrechnung ech. liefern. Filmvorführungen. Der « PaläsiinÄfilrm „Der jüdische Pqonier in <rrez Js rael" fowl« dir Sbuiftrvhmen bei der Eräffmmg -er hebräischen Universität in JerusÄom,Ackvngon wührend der Lhautawoche in verschiedenen BeArkon jwr Ach- Mmng. Heut« und morgen Donner-t-ag den 17. d. wich der Fwn tägöich in der itrorafat SpietzÄt im Iso- Pall astkino, L. Bez., Tatzorsiraß« 1—$ vovgafichri weiden. Bei diesen Bovführu-nyen Werve« prominewt« ztonisWe Führer Ansprachen hakten. Am SmnStag den 19. tz. um halb lg Uhr abends findet im Bindobonakino, Lv. Beg., Nallenstoinplatz, eine Aufführung durch di« Milstische ©elf* töw 20 statt. Das Kartell technischer Berbindun* gen veransMet SomMg tan SO. b. um haG 11 Uhr vor* mittags eine AMHrung der Fttme» dm PHSnixkino. 8.Be-z.. Lerchenfeltzerstraße. Am 27. d. im halb 11 Uhr vowwitriagS wich eine VorDhmng im tzeimatk i no, 9. Bez., Porzellanigasse, vnons-alt« voo der zionistischen BeziokS* Mo« 9, statWtan. Gin« Aufführung durch den jüdischen HochfchulauSfchutz. Der jMche HochschuleSschutz wird den neuen Palästma- Mm „Der Piomer in Erez Zsrxro!" am Sonntag den 20. d. v-m 10 Uhr obemdS im Botivparkkino zur AuWhmng bringen. Karten beim HochischnI-auSschuß <8. Bnz., Zimmermmrnplatz 8, Tel. 25^-28) and an der (taffe deS Kinos. Sechste «ooistl che Lllaveskoisemu in reauslWlmtell. Die sechste LantaSkouferenz der Zionistischen Organisation dr Transsylvanien fand in TargumnreS (Ma«Svafarhely) statt wft war von mehr all 150 DÄsgierten mV Hunderten von Gästen besucht. Die außerordentlich sa'«rltche EröstnungSsitzung an der mehr als IM Personen teilnahm««, war eine wirkungsvolle Demonstration. Sowohl die Behörden als auch fast sämtliche NalionÄrtÜten und Religionsgemeinschaften waren durch Deputationen vertrete» und sprachen der Konferenz ch« Glückwünsche aus. WS Vertreter der Zionistischen Exekutive nahm Herr Dr. Hantke an der Konferenz teil Die Zionistische Organisation Ln Transsylvanien umfaßt sSmtliiche Zionisten dos Landes ohne Unterschied einer Parteischatrierung. ES «ahmen daher auch fast sämtliche Mi»rachi-Gr«.ppen und die Anhänger der Ar* beiterparte-ien an tat Konferenz ttil. De Konferenz beschäftigte sich vor allem mit den Fragen der Vorder«itun-g für Palästina. Einen erheblichen Teil der Der- Handlungen nahm auch die Auseinandersetzung mit der „Unirnea" in Bukarest ein. Zum erst«« Mal hatten sich aus dem Delegierten tag Parteien gebildet, wobei sich die der Artzsitergruppe mchesrchenven Element« unter dem Namen «Brith Haawodah" zusammenschlossen. Di« bisherige Leitung wurde im wesentlichen einstimmig wietargetvähtt. Präsident deS LantasverbantaS ist wie bisher Dr. Joses F i s ch t t in Cluj. Der Konferenz ging eine Besprechung der Vertrauen-« manner deS Keren Kajemeth l'Israel. und di« erste Landerktanserenz des Keren Hajesjod für Transsylvanien voraus. An der Keren-Hajessod-Konserenz nähmen ungefähr 1V0 Delegiert« und zahlreiche Gaste teil. Sie wurde mit einer schwungvollen Rede Adalbert v Bürgers, taS Vorsitzenden de- Keren* Hajess cd-Kuratoriums für Transsylvanien, eMmt. Sodann erstattet« der Leiter deStranSshlvanischenKeren-Hajesiod- BuvoauS, Dr. G. Szönyr, einen Bericht über die Tätigkeit vn verflossenen Jahre. In TranSsylvomen wurden im letzten Jahre an Barbetragen 2,922.924,65 Lei aufgebracht. Erfaßt wuötan bisher 1996 Zeichner, das sind zirka 7 Prozent der Wischen Bevölkerung von Transsylvanien. Die Einnahmen gestalteten sich seit Beginn der Arbeit wie folgt: 1921*22 121.000 Lei, 1922*28 295.650,50 Lei. 102841 762.371 Lei, 1M-26 2M.9UH5 Lei. Referate hielten Dr. Allel Kohn und Dr. G. Szö nyi über die Leistungen deS Keren Hajesjod in Palästina Md über daS Arbeitsprogramm für das kamwende Jahr. An di« Referat« schloß sich eine länger« Debatte. Die angenommenen ResvluÄonen betreffen unter anderem die weitere Arbeit sowie die Unterstützung eineS Hachjcharah'FondS durch Einziehung eines fünfprogmtigen Zuschlags. Di? Konferenz setzte für das nächste Jahr als Konligem 6000 Pfund Sterling fest und wählte rin neues Kuratorium, an tasten Spitze wieder der Großindustrielle Adalbert v. B ü r g e r steht. ' . Im Anschluß an diese Konferenz besuchte Herr Doktor Hantle auch Cluj und TemeSvar. In Cluj sprach et kn Tempel Poale Zedck und in der neugegründeten B'nai- B'rith-Loge. in TemeSvar tm Saal tar nwlagen Kultus* gemeinde. Sodann ^besuchte er Jugoslawien. Er kam zuerst nach Belgrad, wo er mit den dortigen Zionisten Beratungen über Vit Arbeiten des Keren Hajesfod abhielt. Die Kdnnnd L t n Aulballlmoen Die «ngünstige« Folge« der mangelhaften Eingänge des Keren hajesfod. — Gesteigerte Einwanderung von Arbeiteremigranten. Die Zionistische Palästina exekutive erstatiet oeben ihren Bericht über die Verwendung d«S keren Hajesfod in Siez Israel während d<8 NonatS Oktober. Wieder ist zu erkennen, daß durch die verhältnismäßig geringen Keren-Hajefjod^ingänge sich die Situation verschärft hat. ES ist niederdrückend, daß gerade in tan ersten Monaten deS Budget* ahreS, in welchem insbesondere in der Landwirtschaft bestimmte Auslagen gemacht werden müssen, wenn nicht dir Entwicklung der Siedlungen gehemmt sein soll, die Einnahmen des Keren Hajefsod so bedenklich stark gesunken sind. Im Sinne tar Kongreßtaschlüsse müßten monatlich mindestens . 50.000 Pfund an Kcren-Hajcssod» Geldern der Palästinaexekutitz« zur Verfügung gestellt weiden. Man man aus diesem jüngsten Bericht erfährt, daß nur 45 Prozent de» vorgesehenen Budget» vereinnahmt wurden, so hat man durch eine einzige Ziffer ein Biw tar kritischen > Situation. Dazu kommt, daß infolge allgemeiner Geldknappheit die palästinensischen Banken ihre Kredite eingeschränkt haben und tar Keren Hajefsod gegenwärtig nicht, wie früher, in der Lage ist, eventuelle Verpflichtungen durch Anleihen ober durch KreditauSvehnung zu decken. Wie notwendig eS «st, daß immer weitere Kreise sich für den Keren Hajesfod besteuern, geht aus einer Stelle des Berichte» der Palästinaexekutive hewor, welche, wir im Wortlaut wietargeben: Die Exekutive war außerstande. Zahlungen, zu denen ste gemäß dem vom Kongreß beschlossenen Budget verpflichtet war, rechlzeitig zu leisten Äe war ferner außerstande, d:e Arbeit planmäßig zu beginnen, da- Zugvieh und die landwirtschaftlichen Maschinen, die anfangs Oktober zu Beginn der landwirtjchastlichen Saison notwendig sind, rechtzeitig zu kaufen. Die Lohne tar Beamten und Lehrer konnten am Klligkertstagr nicht bezahlt werden. ES war nicht möglich, Kauffeuten und Industriellen neue Anleihen zu geben Man wird eunter solchen Umständen begreifen, daß sich die Exekutive entschlossen hat, keine neuen Artaiteranstedlungen in Angriff zu nehmen. Man wird wHrend der Winters die notwendigen Vorbereitungen uns Amelioralionen des Bodens durchführen and die neuen Siedlungen im nächsten Frühling in Angriff nehmen. . Erfreulich groß ist vir Steigerung der Anzahl von Arbeiteremigranten in tan letzten Monaten. Sie war im Monat September bisher am höchsten und ist von 856 Köpfen tm Oktober 1924 aus 1870 im.September und 2518 rm Oktober gestiegen. In Amerika geht jetzt eine große Aktion für die palästinenseschen Fond» vor sich,, und es ist zu erwarten, haß die Eingänge aus Amerika die Deckung des Budgets nicht nur ermöglichen, sondern auch für weitere Investitionen reichen werden. Aber die Auswirkung deS amerikanischen DriveS wird wohl erst in -vei oder gar drei Monaten in die Erscheinung treten. ES ist daher nötig, daß in der ZwWnzeit von den Juden der europäischen Länder die größten Anstrengungen gemacht werden, um die AugenblickSkrife in Palästina zu übevwir^en. 73.000 Pfund für landwirtschaftliche Ar-ett in Palästina. AuS I e r u s a! e m wird unS geschrieben: Das landwirtschrstliche Departement tar Zionistischen Palästinaexekutive hat in tan Monaten Oktober und November a conto deS landwirtschaftlichen Budgets für daS Jchr 6686 über 73.000 Pfund an die vom Keren Hajessch auf Boden taS Keren Kajemech begründeten und unterhaltenen Siedlungen vorgeschosien. Für sämtliche Siedlungen find genaue Pläne auSgearbeitet wortan, sowohl für die, welche konsolidiert, als auch für die, die neugogrüntat werben sollen. Zu tan konsolSdiererwen gchören Nahalal, Kfar, JechesUel, Ben Schemen, Gewah, Dagania A und B, Merchawiah untz Gau Schmuck. Vorausgesetzt, daß der Keren Hajesfod da8 veranschlagte Gesamdbudget wirklich ausbriugt, werden dem LantavirtschaftSdepartement 270.000 Pfund zur Verfügung stehen, die für die Kolonisierung von Leuten auS dem Mittelstand und von Sephardim, intensive MrtschaftSdersuche nach dem Plane Dr. S oS k i nS, Neuanstedlungen von Arbeitern und Jemeniten, Ueberführung von Ehaluzim zur Landwirtschaft ufw. ausgegeben vertan sollen. Man hofft, daß jene Kolonien, die tan Rest ihreS KonsolidierungSbudgetS in diestm^ Jahre noch nicht zugewieseu erhalten, ihn im Laufe der nächsten Kvei Jahre erhalten werden, Sodann wird es auch möglich fein, einen neuen erweiterten Kolonifationsplan zur Ausführung zu bringen. Sin »rubebMch« Lehrt«» in der Seffent« lieben Lehrnnffntt ffit orlewalische Sprachen. Wie wir ««fahren, hat die Direktion der OeffenMchen Lehranstalt für orientalische Sprachen tan BeWuß gefaßt, omt 15. Jänner 1926 einen Ansängerkurs für Neuheibrädsch zu <rölfin-en. Die Leitu-ng dieses Kurses hat Herr Professor Wiesen vom hebräischen PädaHagiium überimmnen. .Herr Pws. Wiesen ist auS seiner bishrrig-en Tät>Mit in weiten Fachkreisen als hervorragender Lehrer «bekannt und es bst zu erwarten, daß sich der von ihm geleibet« K«urS lechaiften Zuspruches erfreuen wird. Anmelduwgan vom 2. >bi» 14. Jänner 1926, 9. Bez., BÄhmamvgasse 16. ES ist geplant, nn Bedarfsfälle Wer auch einen Kurs für Vovgeschvsttens zu eröffnen. . MsrawM - M»emM« Me Aeuhem. Warschau, 1ö. Dezember. (Wolfs.) Kasimir Nora w S k i ist zum Vizeminrster im Menwitoiftemni ernannt worden. 16. Dezember 1925 Ar. 2449 ilifccö vellntelb» Nachlaß. Versteigerung im Auktionshaus Albert Kendc. L>iil einer Art Ehrsuicht betrachtet man d»e im Auliioi.ü. Haus Kende zur Versteigerung gelangenden Gegenstände aus dem Nachlaß deS verstorbenen Kürlstlers Alfred Grünfeld. Der große Meister des Klaviers war kein Sammler im eigentlichen Sinne des Wones, aber ein feinsinniger Amateur, der mit vornehmem Geschmack Objekte der Kunst und des Kunstgewerbes erwarb, wozu noch Geschenke und Widmurrgen seiner zahlreichen Verehrer kamen. Den Mittelpunkt taS Nach.asieS bilde, der Böjendorfer- Flügel, ein Prachtstück, um das sich gewiß sehr viele Interessenten bewerben werden. Bon Gemälden ist an erster Stelle Grünselds Porrrät von M u n k a e s h zu nennen, ferner ein unvollendetes Damenbild in Weiß von HanS Makart, und von internationalem Jnteresie ein Gemälde von Artur Ferraris, darstellend Frau Jeritza, von Grünfcld am Klavier, begleitet. Daneben gibt eS natürlich eine Reche älterer und jüngerer Meister, ferner Glas und Porzellan und — von lokalhtstorifchem Werte — Manuskripte, Notenhefte, Kimstlerphotographien untz sonstige Objekte, die Grünseld zum Zeichen der Bewunderung von seinen Verehrern erhalten hat. Ueberaus interessant sind die antiken Lase« aus dem Nachlaß des Malers Prof. S ch ö d l sowie die zahlreichen Objekte aus tan Nachlässen Ludwig Halphen und der plötzlich verstorbenen Kammersängers William Miller, dessen Witwe m Amerika in bedrängtesten Verhältnisien lebt. ES ist anzunehmen, daß die Gemeinde Wien für ihr Museum sowie auch daS Jüdische Museum interessante Stücke aus dieser Auktion erwerben werden. Ein illustrierter Katalog bietet den besten Führer für die morgen tan 17. d. beginnende Versteigerung, an tar sich das kunstliebende Wien beteiligen wird. Sine intereffante Nniftellnn«. Dbe Solo-A.-G. vovanstaltet fern ZuifaMnonihan» wH de« dckm Evsten Wiener CoM.m*Beve'.n unter <d>sm «chlaäwort „Die pvattifche Hausfrau^ unternommmen VorMrungen und Vortröge-n ein« SontavmSstellung im Htzche 1. Beq., Hchsntaufenigasie 6 (Hingang von de.r Stvata). haupvsächlich über das ierühmie. schwediische WallchnMeS „Verfalle", welches ibckonntich von den genannten Werken in Oesterreich orzmgt untz vertrieben wird. Für diese SonderouGellu-na we-vtan bei dein Sbantz der „Solo" jn der AuSstelluna taS Erßten Wiener Consum-Bereines^ 1. Beg.. Hchenitumengasse 15, Gutscheine anSgvfoklyt. di« .zum VtzzM von GratiSmustern kn der „Versa!e"-SondemuSsbellung berechtigen. Der Besnch dieser interessantem SondermSstelluwg ersche-'nt siür jede praktische HanS»s.rau sehr evtpfehilenSwevt und Zahnend. BestuhSzeit von 9 bis 1 Uhr untz von 8 bl» 8 IHr. Freier Eintritt für beide Ausstellungen! kinrirhnng von örleneicheu Sanlnote«. BiS Ende März 1L28. In der gestritzen Sitzung deS GenovalvateS der Oesterreichöschen MbioMbank wttrtze di« Einziehung der Banknoten der Oesterreichisch-Unigarischon Bank, ästen. GüschaftSftilhvunig, zu 500.000 K. mit dem Drtrm vom §0. Septomver 1922 sowie zu loO.OOO K., 50.000 K. und 5000 K mit tarn Datum vom 2. Jänner 1922 beschlossen. MS letzte Frist für die Einzichung Wunde tar 31. Mäiry 1926 festgesetzt. Bon diesem Zcktpunite an werden diese BaMolen von tan BaMnstalten tar Oesberreichischen Rabionaliban-r nur mehr im Wege der VevweGiurüg angeimmnen, Nach dem 81. Dezöm!b«r 1929 wird die Oaster* reichrsche Rationaibbank gemäß Art. 64 tar Satzmogen nicht mchr verpflichtet fvin, die einlbemfenen Noten eriMlÄfen over umizuwechseln. PrenMe Veihtlse nn Stznnqogemrmrinlikn. Berlin, 15. Dezember. (Wolff.) Im preußischen Landtag wurde bei der Abstimmung zum K u! tuSeta t ein Antrag der deutschen Bolksparlei, der Demokraten, des Zerv* trums und der wirtschaftlichen Vereinigung angenommen, daß zur Beihilfe an leistungsschwache Synagogengetneinden für die Erfüllung ihrer dm Religionsunterricht betreffenden Verpflichtungen 250.000 Mick bewilligt werden. Der Antrag der deutschen Volkspartei, die fristlose Entlassung des Jnteudanlen v. Schillings zurückzuziehen und eine baldige Lösung des entstandenen Konflikts herbeizuführen, wurde mit 227 gegen 115 Stimmen bei fünf Stimmenthaltungen ^bgelehnt. Schließlich wurde eine EuWicßung angenommen, wonach das Staatsministerium auf die Reichsregierung einwirken soll, damit eine Re vifi o n de r Ostgrenze herbeigeführt werde. _ ver Bruder der Po irelpEdente«. Eine Ncw-Zorker Mordaffäre. New-Aork, 15. Dezember. (TÄ.-Komp.). Die Blätter berichten von einer a-ujUsehmevr-ogenden Kriminaliaffär^ in deren MimüpuM Michael En right, sin Bruder des New* Yorker Polizeipräsidenten Richard Enright, stcht. Michael En.rWt wurde auf seinem Landsitz in Bai h, im Staat« NmOork, aw tat Beschuldigung vechastet, feinen besten und ältesten Frennd, Nmoihy Shea, im Streit erschlagen zu halben. In tar Wchnung EnrichtS wurden eine AEeifleckte Axt und - bwigetränckte KleidungSsbücke gosunden, kurz nachdem in der Näihe des HaMrS -der Leichnam SheaS mit einem furchlibaten Bei>l!h!e«l> auf der Stirn aufyeiftinden worden war. Nachdem fagtm aus. daß fite einen «Mterten Streit zwischen den ta-iben Frmnden gelhört hatten. Michael Vnriglht seaignei, tan Tolischlag taganigen zu haben. Der NowDoM Polizeipräjsitant Richard Vnriglht hvt >sich mch Bach tageiben, um seinem Buntzer bchkWch zu sein. Seite 1 mm, Mittwoch Wiener Morgen,eit««« taeuzen wurde dann in Zagreb fortgesetzt. Auf der Wckvsise besuchte dann Herr Dr. H o n t't e die Zwn-isten in Graz

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