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Wiener Morgenzeitung · 1925-12-13 · Heft 2446 (13.12.1925) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2446 (13.12.1925)
Date
1925-12-13
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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GMte 8 Mene» Morfte«zeitu«k 13. T«Mk>r 1926 SK. UtS Weihnachtslieichenk fltntfo! Lyoner Seidenhaus mmmmm W en. I Kohlmessergasse Nr. 7 geaenOber Hotel Metropole I Reelle Prclsreduktlon bis zu L< •/, bei alle* Artikeln Jcoe Kunde erhalt bei einem dir kaut von S 200.- au wart» einen Damen* Seidenshaw es Weihn^chtsgeschenl Sie Hasmonönlnaut. Aus „Der Born Judps", erster Band, herausgegeben von M. I. bin Gorion. (Leipzig, Insel-Verlag.) Als die Griechen zur Zeit Antiochus EpiphaneS' sahen, daß all ihr Bemühen, Israel den Brauchen seiner Väter abwendig zu machen, nichts nützte, erließen sie ein neues Gesetz, das noch schwerer und härter war als die vorigen; danach sollte jede Neuvermählte Jungsrau die erste Nacht von dem Statthalter des Ortes beschlasen werden. Wie das die Kinder Israels vernahmen, wurden sie mutlos, ihre Widerstandskraft war dahin, und die Jünglinge ließen davon ab, sich mit den Mädchen zu verloben. So wurden die Töchter Israels alt und welk, und eS ging an ihnen in Erfüllung, was da geschrieben steht: Ihre Jungfrauen jammern, und Jerusalem ist betrübt um sie. Die Griechen aber trieben ihren Mutwillen an den Töchtern Israels. Diese Ordnung währte Jahre und Monate, bis sich der Fall mit her Tochter des Hohepriesters Matathia ereignete, die den HaSmonäersohn Eleasar heiraten sollte. Als ihr Freudentag kam, setzte man sie in die Brautsänfte. Alle Vornehmen Israels tvaren zu dent Feste erschienen zu Ehren der Häuser Matathias und der Hasmonäer, die die größten ihrer Zeit waren. Wie sie sich aber zum Mahle hingesetzt hatten, da stand Hanna, die Tochter Matathias, von ihrem Sitze aus, schlug die Hände aneinander und riß ihr Purpurkleid vom Leibe, so daß sie nackend stehen blieb vor allem Volk, vor ihrem Vater, ihren Brüdern und ihrem Schtväher. Als das ihre Brüder sahen, schämten sie sich und senkten ihre Blicke zu Boden; alsdann erhoben sie sich wider ihre Schwester, um sie zu töten. Da sprach die Jungfrau: Hört zu, meine Brüder und ihr meine Freunde; darob, daß ich, wiewohl sonst ohne Sünde, vor diese Gerechten mich nackend hingestellt habe, ereifert ihr euch so sehr; daß ich aber einem- Unbeschnittenen, der seine Lust an mir stille, zugeführt werden soll, darüber geratet ihr nicht in Eifer. Lernen solltet ihr von Simeon und Levi, den Brüdern Dinas, die nur zwei waren, und deren Zorn über die Unehre ihrer Schwester dermaßen entbrannte, daß sie die Einwohner einer Stadt wie Sichem umbrachten. Sie haben für den einigen Gott ihr Leben eingesetzt, und der Herr half ihnen und hat sie nicht beschämt. Ihr aber seid euer fünf Brüder, Juda, Johanan, Jonathan, Simeon und Eleaser, der jüngeren Priester könnt ihr zweihundert zählen; setzt euer Vertrauen auf Gott, und er wird euch beistehen, denn ihn kann niemand daran hindern zu helfen. Sie brach in ein Weinen aus und ries: „Herr der Welt! Erbarmst du dich nicht unser, so erbarme dich deines heiligen NäinenS, der mi! uns verbunden ist. Räche uns heutigestagS!" In dieser Stunde lodert der Grimm ihrer Brüder auf, und sie sprachen: „Wir wollen beratschlagen, was zu tun ist!" Und sie faßten alsbald einen Entschluß und sagten: „Unsere Schwester ist die Tochter des Hohe- PriesterS; keiner in ganz Israel ist größer als unser Vater, und so ziemt eS sich nicht für seine Tochter, daß ein Statthalter ihr beiwohne, sondern der König selber müßte e8 sein. Alsdann wollen wir ihn überfallen und töten: nach ihm sollen seine Diener und Fürsten an die Reihe kommen; der Herr wird mit uns sein und wird uns siegen lasten." Und wirklich ließ Gott die große Erlösung kommen; es wurde alsbald eine Stimm« hörbar, die aus dem Allerheiligsten kam: „Die Jünglinge haben in Antiochba den Sieg errungen!" _ Der Fall gmlewrkaja als RetlamevomM. Aus Berlin wird berichtet: Der Fall Jurjewskaja wird wahrscheinlich noch ein gerichtliches Nachspiel im Güolge haben. Der Rechtsvertreter der verstorbenen Sängerin, Rechtsanwalt Dr. Jafse» veröffentlicht zu dem gestrigen anonymen Brief an die Zeitungen eine Erklärung, worin er nicht nm sämtliche Gerüchte a l's unwahr bezeichnet, isonde-rn auch den Sta.ndpunÄ vertritt, daß dieser anonyme Brief von dem Psychotherapeuten Otto Otto zum Zwecke der Reklame für seine eigene Person an die Matter vorschickt wurde. Nach den bestimmten Erklärungen de- Gatten der Verstorbenen sei diese niemals m tt Otto in Berbin düng getreten. In den der Verstorbenen nahchchen- -den Kveilsen stwie in der Allgom-oinheit wird es als eine verwerfliche Verunglimpfung des Andenke ns der Verstorbenen bezeichnet, in we'cher Weise derartige dunkle Machenschaften zu Reklamezwecken betrieben werden. Er werde im Auftrag des Gatten und zum Schutze des Andenkens der Verstorbenen alle diejenigen Maßnahmen Meilen, di« nach den Strafgesetze» zulässig find. _ Preissturz bei Levvich.Sri'udi. E Wegen Regieverminderung erfolgte ein reeller L„. Nachlaß von 20 Prozent bei allen Teppichen. Vorhänge Ueberwürfen usw„ auch bei Okkasionswaren. Wien, 1. Be Notenturmstraße 20 und Fleischmarkt 1. Das Generalkonsulat der tschechosiowaktsche« Retzub empfiehlt alle Parteien, die zur Weihnachtszeit die tschech siowattsche Republik besuchen wollen, sich das nötige ®fui respektive den Reisepaß, mit Rückicht auf den spatei gesterg« len Partetenandrana schon jetzt be den Paßabteilungen des (ä ueralkonsulates (13 %, Penzingerstraße 11-18. 3. Be Vordere Zollamtsstraße 5) zu besorgen. Der Wehrbmd “' * * \ Sie Schlicht von >«, vor vrn Gestern ivar der Tag der Belastungszeugen. Ludwig Bauern feind, Zuschneider, der in der Nordpolgaste wohnt, tvollte sich gegen v'.ertel 12 Uhr gerade niederlegen, als er von der Bahnhofbrücke her Kommando Worte vernahm. Er eilte zur Dchnhofbrücke hinunter, und als er dort arilan^te, da tvar schon alles vorbei. Er wisse nicht, von welcher Seit« d'.e Schüsse sielen. Auf die Frage eines Verteidigers, wie die Arbeiter bewaffnet waren, erwidert der Zeuge, sie haben überhaupt keine Waffen getragen. Dr. Richter verweist auf die Angaben der Gendarmerie, wonach spat abends auf der Brücke keine Steine zu sehen ivaren, hingegen in der Früh ganze Haufen von Steinen, die offenbar lhingelegt wurden, um einen „Steinwurstchwindel" vorzutäuschen. Franz Fellner, Hilfsarbeiter, stand in Gesellschaft des Gemeinderatez Miller und des Hilfsarbeiters Kalmar an der Ecke der Nordpolgaste und der Menerstwße. Plötzlich kamen Nationalsozialisten aus die drei Arbeitet zu, sie packten Kalmar beim Arm und fragten ihn, ob er von der Ordnerwchr sei, was Kalmar verneinte. Im nächsten Augenblick hörte Zeuge von rückwärts ein Kommando: ,Sturm vorwärts!" Was. dann folgte, daran kann er sich nicht mehr genau erinnern; er flüchtete mit seinen Kameraden die Nordpolgaste entlang, weil hinter ihnen geschossen wurde. Ter Staatsanwalt beantragt, dirsen Zeugen zum Lokalaugen-' schein nach Mödling mitzunehmen. Der Hilfsarbeiter Josef G r o h m a n u, Mitglied der sozialdemokratischen Ordnerwehr, bezeugt, daß er damals .Hereitschaftsdienst" hatte. Unterwegs zur Brücke begegnete ihm der Arneinderat Müller. Als die Nationalsozialisten heranrücktrn, horte Zeuge ein Kommando. Ein anderes Mitglied der Ordnerwehr, der Schlostergehilfe Josef Hofmann, bezeugt, bei d:r Rheinlandtruppe sei zuerst das Kommando ,/Ha-lt" gefallen,^ dann e); ,-Sturm vor, Direktion Fünfhauß, Schützen ihr Amt schießen". Dann wurde geschossen. . —■ Bors.: Wo? — Zeuge: Ungefähr in der Mitte der Managettagaste. Der Schlosser Johann Juranitsch, der in der Managettagasse wohnt, bezeugt, er habe von einem Fenster seiner Wohnung aus gesehen, wie zwei Männer einen Mrnn bei de« Füße« vorbeischleiften. Später erfuhr er aus den Zeitungen, daß dieser Mann der Gemeinderat Müller Ivar. Auch die Gattin des Müller bestätigt, daß Jacke und Hinterforpf ihres Gatten Spuren dieses Schleisens aus der Erde zeigten. Schöffen. - Sie Srloffunwrunr». Der Jndustriebsamte Hugo Spenadel in Mw ling sagt aus, er und feine Genossen hatten keinen Auftrag zur Bewaffnung erhalten. — Staatsau Mt: Warum hoben Sie sich zu so später Nachtstunde in der Nordpolgaste eingesunden? — Zeuge: Nach der Berprügelung eines d:r Unseren haben wir uns zusammengefunden. Es ist ein Zufall, daß das in der Nordpolgaste war. — Dr. Klein-Doppler: Waren Sie damÄS bewaffnet? — Zeuge: Ich hatte zufällig einen Revolver bei mir. Der ZTsährige Eisendre-Her Franz Kalmar ist damals von Roland Steingruber anfangs der Nordpolgaste angesprochen und gefragt worden, ob er nickt Wiste, wo die Ordnerlvehr sich befinde. Hiebei Packe der Kommandant der National-fozialisten, der diese Frage an ihn richtete, den Kalmar beim Arm. Kalmar erwiderte, er Wiste nichts. Steingruber sei dann einige Schritte nach rückwärts gegangen und habe seinen Leuten zugerufen: „Sturm! Schützen, schießt!" Daraufhin, sagte der Zeuge, bin ich' in der Besorgnis, daß jetzt geschossen i.vird, davongelaufen. Gleich nachher fielen die ersten Schüsse. Der Vorsitzende gibt bekannt, daß der Lokalaugevschoi« in Mödling am Mittwoch den 16. Dezember stattfindm wird. Im weiteren Verlause der Verhandlung wurden Mitglieder der Arbeiterwehr in Mödling verhört. Sie jagten aus, daß von seiten der Hakenkreuzler der Ruf „Sturm" uttb „die roten Hunde müsten noch hin werden" gefallen sind. Der Kommandant der sozialdemokratischen Ordnerwehr, Matthias P a n e k, erzählte, daß er den schwer verwundeten Müller im Spital besucht habe. Müller sagte zu ihm: „Wirken Sieaufunsere Leute, sie sollen nicht Rache üben. Die Gegner haben fürchterliche Waffen. Es ist zwecklos, mit diesen Leuten etwas an zu fangen." Nun wurde der Bezirkshaupttnann von Mödling, Dr. Pampers, als Zeuge vernommen. Er sagte aus, daß die Frontkämpfer ursprün glich nicht durch die Stadt mar schieren wollten. Als sie aber dennoch den Weg durch Mödling nahmen, schickte er einen Gendarmen zu dem Führer, dem die Frontkämpfer erklärten: „Ta läßt sich nichts mehr machen, eS liegt so in unseren Dispositionen." Bors.: Es wurde der Vorwurf gemacht, daß die Gendarmerie sich passiv verhalten habe. — Zeuge: Davon kann keine Rede sein ... Polizeikommistär Dr. Böhm erklärte als Zeuge, daß der Angeklagte Rappl bei seiner Verhaftung spontan ein Geständnis abgelegt habe und verwahrt« sich dagegen, daß er ihn irgendwie beeinflußt habe. Der nächste Zeuge, Gendarme r i e i n s P e k t o r H a mm e r, beschwerte sich beim Vorsitzenden darüber, daß der Angeklagte Steingruber ins Zeugenzimmer gekommen sei und ihn mit den Worten apostrophiert habe: „Das ist der Gendarm mit der weißen Hose, der sich gedrückt hat, damit er von den Roten nicht niedergebrannt wird." Zeuge erblicke darin den Borwurf der Feigheit, den er nicht auf sich fitzen lasten könne. Ter Vorsitzende erteilte wegen dieser Aeußerung dem Angeklagten Steingruber eine schärft Rüge. Sodann wurde die Verhandlung geschlossen und wird M o n 1 a g fortgesetzt. Stell« Schavtea-AMe. Ght ««schenk «, bi« hekAsche UniwrsitA in J«n>salem. Wie wir berichteten, hat der Zagreber Cerole Hatarbnt dem «m Belgrad 'weilenden Direktor des Jüdischen Nativ-. nalfonds Herrn Ussisch'km eine Büste des Prctestors Schapira überreicht. Die Büste ist eine Widm-ung an die hebräische Universität in Jerusailonr. Dem „Zi'd:v" vom 4. Dezember entnehmen wir die fügenden Ausführungen des Herrn R. Veith: ,Der jüdische Cercle Hatavbut übergibt am 10. d. in feierlicher Weise dem Leiter des Keren Kajemrtb l'Jsrael in Jerusalem, Herrn Ing. N. M. Nssifchkln. die Büste,des Un'wersitatsprofessors m Jena, Dr. Hermann Schapira, des ideellen Begründers des Jüdischen Nationalfonds, als Geschenk für die hebräische Universität in Jerusalem. Die Büste stt das Werk unseres jungen, jüdischen Wkd- Hauers Slavko Bril, dem die Ausarbeitung schon seinerzeit seitens einiger Mitglicker des Hatavbut anvertraut wurde. Wir können sagen, daß dem Künstler Bril die Aufgabe gut gelungen ist. Indem er sich in die gewaltige Gedankentat dieses Mischen Geistes versenkte, schuf ihn der Künstler in dem Momente, da ihm die geniale Idee vor dem geistigen Auge zur Tat reiste. Das Werk ist nicht als rein Phoiogrcqchisches Porträt gedacht, wenn auch die Ähnlichkeit vollkommen geneben ist'sondern es ist das ideell komponierte Resultat einer stacken Persönlichkeit. Dem Künstler gelang es, sich so in die Idee des Hermann Schapira einzuleben, baß er mit dem geschaffenen Bildnis die Idee selbst verkörperte. Er schuf ein Kunstwerk, wert dessen, den es darstellt und der Idee, die derselbe verkörpert. Die künstlerische Intuition Brils gab der geistigen Kraft Schapiras lebendigen Ausdruck. Wie bei allen bisherigen Werken Brils sso zum Beispiel bei „Moses" her Ausdruck der ausbrechenden Aut), so tritt auch bei Schapira jene Grundnote hervor, die der Künstler uns gibt, das ist jenes immanent Geistige, dcS er mit einer Leichtigkeit bringt,, so daß . auch wir genötigt ftnv, uns in die Idee zu vertiefen, sie mit ihm drrrchzuleben um sie m Uns auSmarbeiten. Der Künstler «oingt uns, baß wir, sein Werk veteachtend, reagieren und den Weg verfolgen, den er ging. Der fein durchgearbeitete, edle Kopf, mit dem einem bestimmten Zicke zugewei'.d:te.n Blicke, dem weichen Bart, der wie in Gedanken von einer Hand erfaßt, die für sich selbst einer: Studie wert wäre — so scheu wir Schapira den wir uns in voller Figur st^end Vorsteven, einaehullt kn die mit der anderen Hand gefaßte Draperie. Damit ist der Figur zugleich Bewegung und Einheitlichkeit der Komposition gegeben. Bei Betrachtung dieses Bildnisses Wen wir «ns aller ..Ismen" frei, weil Gefühl vorherrscht und die Uebeneuauna, daß nur Liebe, die gleichzeitig verdoppelt uttd einheitlich ist, so ein Weck schaffen kann. Wir meinen jene Liebe zur Kunst, welcher sich Bril weckte, und die Liebe füs Judentum, die ihn erfüllt. Und nur so konnte ein Werk erstehen, aus welchem sich die Kongenialitat des Künstlers mit dem geistigen Führer spiegelte. Das Judentum JugoilroienS mag stolz darauf sein. Dem heiligen Lande nicht nur Maluzim und materielle Mitte! aege« ven zu haben, sondern durch BrilS Wer! auch ki'mstierische, kulturelle Werte. Es-wäre zu wünschen, daß alle unsere M'scheu Größen auf so gebührende Weise verewigt würden und mS gelobte Land einzögen. Wir freuen uns, daß Brils SHapira einen gebührenden Rahmen in der Unrversität am Skopus« berge erhalten wird."__ Sw moderne Kaushav». VrabzSgigkell ist Trumpf! Der großzügige Kaufmann muh auch in der äußeren Ausmachung den modernen Geschaftsprinzipien folgen. Dies ist der beste Beweis dafür, daß er auch in bezug aus die Qualität der Ware das Aeußerste zu bieten in der Lage ist. Der kauflustige Wiener geht durch die Geschäftsstraßen, um sich zu überzeugen, wo es Die besten Quellen für den praktischen Einkauf gibt. In der Tabor st rü ße haben es die Brüder Sch iss mann schon seit langem verstanden, die Aufmerksamkeit aller zu erregen und festzuhalten. Für die besonnene Wintersaison yat dieses populäre Kaufhaus mit besonderen Sensationen aufgewortet. Jnterestiert bleibt man vor den AuSIagefenstern stehen, von denen das eine ein herrliches Stück Schweizer Landschaft mit einem die TunnelS durchfahrenden Eisenbahnzug, das zweite die Aussicht auf den berühmten Markusplatz bietet. In den großen Glasregalen deS Hauseinganges kann man die reichste Auswahl von Winter- Waren für normale Bekleidungsgegenstände in allen Varianten bewundern. Und nun im Innern des Geschäftshauses selbst eine Feenpracht: Den Traum einer Dame, die sich alles nur Erdenkliche als Geschenk wünscht, wobei selbstverständlich alle diese Wünsche in Erfüllung gehen. Denn die Brüder S ch i s f m a n n haben in. richtiger Voraussicht für alles vorgesorgt und eS gibt kein Bedürfnis an Gegenständen des Haushaltes, der Bekleidung und der Wohnungseinrichtung, 18 95

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