Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2446 (13.12.1925)
- Date
- 1925-12-13
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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W > ^ura^Wioieq inda Sei In einil^mldlssteHe fTraflki mqrtöti. £ Schilling Strassenyerkaut in W t en* durch die Kolporteure der Firma 0 6.1 di ch m ied,' i„ Wollzeile H Mit Postverfand löt Wien und Oesterreich monatlich a' i'sch echo-Slowakei: Man. K 22. Jugoslawien: Man. Din. 60. Polen: Mon. 5 Zloty. D e u t sch l ah L Man. Om. 4, Frankreich, Belgien: Mon. Fa». 18 CNachaalütuigen bei r i e t •* er höben*eo-*©rbebaMt» iener L-'-'Ld' vm mam (I Preis2^51 England: Moti. 4 Schilling. Italien: Monatl. 18 Lire: Rumänien: Mon. l/DiLeh Bulgarien MonUOÖLiÄ Schweiz und das übrige Ausland monatlich brcs. 5 Redaktion, Administration Wfen, ILTaborstr;! Telephone: 44-0-38, .43^3-19 Ad 6 vwHw2. IX., UniversitätsstrassQ’. 6-8'' (D uckerei ig. Steinrnanni'' Oesterreichisches Hosttpat*; ,kä sen-Konto Nr. 150:693 Nr. 2441 Wen. eonnlag, iz.MeWer 192ä » e< idemJtflfchs^PIate Kölnischwasser U m We&nachts - Kistchen § darf rnf keinem Gabentisch fehlen. I DicsenKtstchcnistdasfcühatlerUchwcftv’ollcBuch S „M e in Alm anach* j ‘ helgelegt. | Gegründet 1709 zu Köln a/Rn. 3 m W SIE OM. KOkUMEHL, GrossfieUchhauerel . Zentrale; l?L, Berggas>e Nr. 19,.?el. 17»3-99 u. 16»9-34 ffi/ ti < Ab i« iI n1FMB;r tl [ " uriter, Aufsicht dek' Lbrb.'HchMnts der br. Kultüsgeift^.'hde Mpi.; - ‘ f&,Bergga<»e |5 utifi XVHL,‘ W&hringeriirasse .97 A. WARMUTH, A.-G. Spedlieur der Korporation der Berliner Buchhändler Umzüge Spezialität: Palästina-Transporte / Prlma Referenzen RFRI IN C r. Hinter der CarnUonkirdre l a Amt Norden g7Zi.97V W 15, loadrtnudhater Ssrawe IS 1 , AmiSetinplaiz 3353 HAMBURG Bonutra«se 31,AmtNord<:fiell66 dS'r LLOYD TRIESTINO V TRIEST DIREKTE LINIE *; Immer \ttoUt ertönt von Erez Israel, vom Lande unserer Hoffnung, der Ms nach Boden. Pioniere, die jahrelang Leiden und Entbehrungen aller Ariertragen, jn der.Hoffnung, Boden zur Artfredlung zu erhalten; Mittelstandler, die ihre bisherigenBeruse aufgegeben haben, mn sich in unserem Lande als ßelbstmbettende Landwirte eine neue, s^ial gesunde Existenz zu gründen -- sie alle fordern Boden. Auch die Schöpfer nnserer Städte, all die Arbeiter, Kaufleute und Industriellen, dre Hier den wachsenden Bödenpreisen leiden, rufen nach Boden, der der Gemeinschaft gehören soll, damit sie ihre Fröste Md ihre Kapitalien schöpferischen, der Wohlfahrt des ' Landes dienenden Zwecken widmen können. ' ' Der Keren Kajemeth l'Jsrael, unser zentraler Bodenfonds, der den Seist der^Mlischm Bodengesetze verwirMcht, strengt alle seine Kräfte an, um diesen Landhunger zu befriedigen. Er hat bereits 2 5 0.0 0 V D nnam Boden in jüdischen Bolksbesitz überführt. Das'jüdische Volk hat die Leistungen unseres Fonds anerkannt und allein im Jahre 5685 über 260.900 Pfund dem Keren Kajemeth zur Verfügung gestellt. [ Der Keren Kajemeth appelliert jetzt an das jüdische Volk in allen Teilen -er Diaspora und fordert die Verdoppelung des vorjährigen Betrages. Wir feiern das F e st d e r M a k k a b 8 e r und die Erinnerung an die große Vergangenheit unseres Volkes muß jedes jüdische Herz höher schlagen lassen. In Erez Israel sind die Makkabäer der Arbeit achrstandenmrd bereden eine schönere Zukunft für unser Volk vor. Unsere Zeit fordert von uns nicht nur Würdigung der Vergangenheit, sondern Aktivität, Opfer, tätige Mitwirkung am Bau einer besseren Zukunft. Jndttl! Oessnet zu Ehanuka Herz und Hand dem Keren Kajemeth, emem BolkKsondsi krWet eure Pflicht MenHee der -Wustey ZuWrOn unserer BoW. AKMgÜDWW HeMMmW,We mode AWM UWFsW ’ 'LandeAkvEtze fftt- OefteriMtH ' Ms.' PxWvrumdes. Kepe« Kiriemeth Das Präsidium des Äeren Hajessod Misrachi-Zentrale, Wien Zionistische ArbeiLerpartei Hitachvuth Jüdisch-sozialdemokratische Arbeiterorganisation Poale Zion. —m Rituelle Verpflcgunfi Reduzierte Fahrpreise Expressl.nie nach Aegypteo, Konstaatlnope^, Indien, Pestlinien n*ü> // . den Schvrarzen-Meer-Häfen, Syrien und den fernen Osten Oeneralagenturs Wien, I. Kärntnerrlng Nr.8 MW»» i« Mi». Paris, 1L Dezember.' . (Tel.-Komp.) Briand gab heute bormitdags dem russischen Außemniinster T sch >i t s ch e r i n und dem Botschafter R a k o w s k i eia Fvühstüd, an dem H e rrrot, de Monzie, der Vorstand der Abteilung für russische Angelegenheiten Dalüiez, der Äoneralstkretär im Außenministerium Berthelot und der^politische'Direktor des'Quai d' Orsah, Laro.che, teilnahmen. Nach. dem Frühstück /nahm Briand'die.B espr<ech u.ngen sicher, auf,-die -bei:der ersten Durchreise Dschitscherins nach Paris: angeknüpstworden waren. Ser Bölletbundrat " ' AbSndemns derRumernS'tlaWr-Vesetzes Mn Versprechen der ungarischen Regierung. Genf, 12. Dezember. (Schweiz. Dep.-Ag.) , Der Völkerbund hat entgegen seiner ursprünglichen Absicht, die--Frage des Numerus clausus an den ungarischen. Universitäten dem Haager S ch i e d s g e r i ch t s h o f zu unterbreiten, beschlossen, von der Erklärung der ungarisch en Regierung, das betreffende Gesetz baldm L g l i ch st a b z u L n d e r n, in der Erwartung Kenntnis zu nehmen, daß diese Abänderung in naher Znkunft erfolgt. Der Beschluß. Der Bericht Mello F r a n c o s, des Referenten in der Angelegenheit des Numerus clausus, der heute dem Völkerb-nndvate unterbreitet wurde, hat, wie das Ungarische Telegraphen-Korrespondenzburean in Gens meldet, folgenden Wortlaut: Nach Prüfung der dem Völkerbundrate unterbreitet-en schriftlichen Angaben sowie nach Prüfung der Aeußerungeir des Vertreters der ungarischen Regierung beehre ich mick) dem Rate folgende Schlußfolgerungen vorzulegen: § 58 des mit Ungarn abgeschlossenen Friedensvertrages besagt, daß jeder ungarische Staatsbürger ohne Unterschied der Rasse, Muttersprache und Religion vor dem Gerichte die gleichen und dieselben bürgerlichen und politischen^ Rechte genieße. Diejenigen ungarischen Staatsbürger, die der Rasse, Religion oder Muttersprache nach den Minderheiten angehören, genießen rechtlich und tatsächlich dieselbe Behandlung und dies e'l b e n S i ch e r h e i t e n, wie die übrigen ungarischen Staatsbürger". Gesetzartikel 25 vom Jahre 1920 (das Nümerus-clausus-Gesetz. Die Red.) besagt, daß bei der Aufnahme au Universitäten und sonstigen Hochschulen nebst anderen Bedingungen auch daraus Bedacht zu nehmen sei, daß die Zahl der Hörer verschiedener Rasse und Nationalitäten sich im Verhältnis zu der Zahl der betreffenden Rassen und Nationalitäten zur Gesa m t b c v ö l kern n g - des Landes befinde; weiters besag: dieses Gesetz, daß jede Ra-s-se o i> e-r J^ a ti o* nalität Zu'mindest zu neun Zehnteln ihrer Landesverhältniszahl vertreten sein soll. Dem Rate biegt nun die Frage' zur Entschetdnug vor, ob diese Beftimmuug des G e s e tz e s mit jener prinzipiellen Verfügung des F r i e d e n s-v ertragest e r e i nbar ist, die die Gleichberechtigung sämtlicher ungarischer Staatsbürger, ohne ^Rücksichten auf Rasse, Sprache und Religion seststellt. .' ’ Jin Hinblick auf den. Umstand, baßder Vertreter der ungarischen Negierung erklärte, daß die ungarische Regierung den Numerus clausus als ausnahmsweise und übergangsweise Maßnahme ansieht, die durch die außerordentliche soziale Lage geboten erscheint, mit Rücksicht ferner darauf, daß für' den Teil der Aenderung dieser sozialen Verhältnisse seine Regierung die Absicht hat, das Gesetz über den Numerus clausus a b z u ä n d e r n, bin ich ge- /neigt, meinen Ratskollegeu yorzuschlageu, daß wir die Me ch t s f r a ge u i ch t äu f w e r f e n, derzeit in dieser Frage von j e d e r A k t i o n a b s e h e n und uns darauf beschränken, die Erklärungen der ungarischen Regierung in der Erwartung zur Kenntnis zu nehmen, daß sie das Gesetz in naher Zukunft abändern wer d e. - Ter Vorschlag wurde e i n st i m m i g angenommen, worauf 'Minister K l e b e l s b e r g folgende Erklärung abgab: Ich n e h m e den Beschluß des Rates mit dem Hinzufügen an, daß meine Regierung im Sinne meiner vor dem Rate gehaltenen Mede. Vorgehen wird. Dem ungarischen. Unterrichtsminister Klebels berg chaben bewußte Lügen und die Ausfälle gegen die Bestimmungen des Minoritätenrechtes, die er sich in Gens leisten wagte, ebensowenig genützt wie die SäStzenhilfe, die chm , „„ iimitKiiiuuiimu tiiiiiiiitiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiifiiMimuiimiiiiiitiiimiiiimtiiiiiumiiiitiiiiiifi eröffnet! er (crößtes und schonstes Fa$ der Welt HANS H Ü B N E R iiiiiiiiiiiiiiiiumiiiiiiimiiitiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiHiNüiiiiiiiiiiuiiiHiiiniiiimiinimiiiimiiiimiiiiiiiniiiimii'iiimniiii! -'fi 23234848482348235353534848482353484823010190235353234802904848532323 54