Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2445 (12.12.1925)
- Date
- 1925-12-12
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2979076-2981191-2981531--24925-3012519- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
ififette 8 Wien, Samrisg In der Debatte sragie nämlich Dr. Feder: „Wie steht eZ Mit dem nationalistischen Rummel, mit der parteipolitisch, völkisch vergifteten Luft auf dem Festspielhügel?" Siegfried Wagner gab sich alle Mühe, das, was unten Hitlers Kommando in Baireuth geschah, jetzt, also reichlich verspätet, abzulehnen und als „Geschmacklosigkeit" abzutnn. Der deutschnationale Abgeordnete Sachs war aufrichtiger: Er gab alles zu und stellte fest, daß eine Aenderung der Taktik nötig sei, weshalb auch Siegfried Wagner den Weg in den — Verein Berliner Presse gefunden habe. Man braucht Judengeld ... Wiener Morgenzeituns LMM. tot -«mlrnmMan btt neuen polnischen Vlegienmg. Bon Bronislaw Groß. Eppofe des Ministers Zd^i-echowsLi stan>d Las Am den Aeatern. B ar- Burztdeater. Morgen. 3 Uhr nachmittags, Verschwender". Abends, Uhr, Major b ar a" von Bernard Shaw. Atademrertiea'er. Norqe»», 3 Uhr nachm« ttagS, M a m a Nicole". Abends, V-b Uhr, „Die zerbrocheneLeiter". Operntheater. Marge»:, Va6 Uhr abends, „D i e Meistersinger von Nürnberg". Red outensaäl. Morgen, V*8 Uhr abends, „D e t Barbier von Sevilla". V o l k s o v e r. Morgen, 3 Ubr nachmittags, «Der große und der kleine Klaus". Abends, 7*8 Uhr, „Das Dorfohne Glocke". Deutsches Äoltstveater. Dienstag den 15. b. verabschiedet sich „0er blaue B o g e l" in einer Abendvorstellung. Bis dahin finden täglich Nachtvorstellungen statt. Heute, 7a3 Uhr nachmittags, „W a l l e n st e i n S Lager" und ,P i e co l o m i n i" mit Albert Bassermann. Kunstnachrichten. Heute, Samstag den 13. d., in den Räumen des K u n st m a r k t, 6. Bez., Drechufeifengasje, Alpine Kollektivausstellung von Maximilian Erler (Kitzbühel) und Plastikenairsstellung. — "Morgen, Sonntag den 13. d., Ausstellung der Sozialdemokratischen Kniiststelle in den Räumen der Bezirksvertrelung, 6. Bez., Mariahilserstraße 6, „Kunst ins Volk". Shakespeare-Manuskripte gesunden? Ueber einen sensationellen Fand Shakcspearrscher Manuskripte meldet die „Vossische Zeitung" aus London, daß der glückliche Finder Hunter Rogers ein Nachkomme Shakespeares sei. der auf Grund aufgesundener Dokumente auf den Gütern des Marquis von Northampton Nachgrabungen anstellte. Rogers, erklärte, daß die aufgefundenen 140 Bogen das vollständige Manuskript sämtlicher Shakespeare-Stücke enthalten. Vier dieser Stücke Habe er bereits nach Amerika um 400.000 Goldmark verkauft. Rogers weigert sich vorläufig, eine Einsicht m die Manuskripte zu gewähren. Dagegen hat er die Behälter gezeigt, in denen die Manuskripte gefunden wurden. Es sind zwölf sehr abgenützte Ledertaschen, von denen einige die Initialen Shakespeares Ausweisen. Sie waren zu je sechs in zwei Bleibehältern verpackt. ErWnmg des jüdischen Staatstheaters in Charkow. Am 5. i>. würbe, wie I. T. A. berichtet, in Charkow das staatliche Mische Theater in Anwesenheit der Staatsbehörden uw) Av-- ochnungen jüdischer Kulturfunktionäre feierlich eröffnet. Man grb die Komödie „Purimspieler". In -der nächsten .Woche findet die Premiere des Dramas „Im Brennen" statt. ' verichtrW. Krone bleibt Krone. Der in der Hernalser Hauptstraße etablierte Kaufmann Jakob I.hatte im JahrelSIL seinem tausherrn über dessen Ersuchen ein Darlehen von 8000 tonen gegeben und hatte das Darlehen auf das Haus einverleiben lassen. Während der Inflationszeit hatte der Hausherr dem Hypothekargläubiger zur Löschung der Hypothek einen Betrag von 8000 K. samt Zinsen angeboten. Der Gläubiger hatte jedoch die Annahme der 8000 K. verweigert. Kürzlich wollte der Hausherr auf sein Haus eine Hypothek von 150 Millionen Kronen aufnehmen, mußte jedoch vorher die Hypothek von 8000 Jt, die an erster Stelle vorgemerkt war, zur Löschung bringen. Er bot neuerlich dem Hypothekargläubiger die Zahlung von 8000 K. an und erlegte, als der Gläubiger diesen minimalen Betrag nicht annehmen wollte, das Geld bei Gericht und klagte auf Ausstellung einer Löschungsquittung. Bei der über diese Klage vor dem Bemksaericht Hernals stattgehabten Verhandlung wurde auch der Beklagte, der die Vollmacht seines Vertreters mit einem Stempel von 10.000 Kronen belegen mußte, tatsächlich unter Hinweis auf den Grundsatz Krone ist Krone verurteilt, die Löschungsquittung über die genannte Hypothek auszustellen und die gesamten Prozeßkosten zu tragen.. Wer vom Vermieten lebt kann kündigen. Frau Gisela M. kündigte ihre Untermieterin, die feit mehreren Jahren bei -ihr ein Kabinett bewohnte, mit der Begründung, daß sie diesen Wohnraum zu günstigeren Bedingungen vermieten müsse. Frau M. ist seit dem Tode ihres Gatten erwetbs- und vermögenslos. Ihr Haupteinkommen bestcht in dem Zins, den sie durch Vermietung chrrr nur Zimmer, Kabinett, Küche und Vorzimmerumfassenden Wohnung erhält. Ihr Anwalt begehrte Stattaübung der Kündigung wegen Eigenbedarfes. Der Vertreter der gemndigten Frau wendete «in, man könne das Mietengefetz nicht dazu heranzichen, um den Wöhnungsinhabern eine arbeitslose Rente zu sichern. Das oberste Prinzip des Mielengesehez fei vielmehr Schutz vor Obdachlosigkeit. Das Bezirksgericht Leopobdstadt erklärte die Kündigung für wirksam. Nun hat auch der Oberste Gerichtshof das erstrichterliche Urteil bestätigt, wobei er anerkannte, daß es einem Woh-- mmgsiichaber freistchen müsse, einen Wohnraum derart zu vermieten, daß er aus dem Mietzms seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Den Gatten durch Rattengift getütet. Der Oberste Gerichtshof hatte gestern das Urteil des Landesgerichtes in L»»H zu üverprüsen, mct welchem die GrunÄesitzersgattin Katharina Weichselbauer wegen Giftmordes an ihrem Gatten zu 20 Jahren schweren Kerkers verurteilt Wochen war. Die Angeklagte hatte ihren Gatten Mir Weichselbauer nur widerwillig geheiratet, da sie vorher mit einem gewissen Ernst Reischl ein Lievesvechältnis unterhalten hatte. Am 17. Juni dichs Jahres fand dk Hochzeit statt. Die lche war eine schr unglückliche und am 17. August hatte die ML» Frau ihrem Manne Rattengift in die Eierspeise gegeben, so daß dieser infolge der Ver- Ästuna bald darauf starb. Ursprünglich wurde auch Reischl in die unteriuchung einbüogen, doch wurde das Verfahren gegen ihn eingestellt, da die Katharina Weichsetbanm erklärte, die Tat allein begangen zu haben und für eine Mitschuld Reischls keine Anhaltspunkte Vorlagen. Dir Angeklagte wurde trotz der zahlreichen Fälle von Geisteskrankheit in ihrer Familie und trotz ihres hysterischen Verhaltens für geistig geiusch erklärt und auf Grund des einstimmigen GeschwornenvrMtes wegen tükischen Giftmordes zu 20 Jahren schweren Kerkers verurteilt. Der Oberste Gerichtshof unter dem Vorsitz des Senaispräfidenten Dr. Smolik- Firrger wies die dagegen eingebrachte Nichtigkeitsbeschwerde ab. setzte aber die Strafe auf 16 Jahre schweren KerkeiS herab. «roter denn Zeichen von Beichte auub Bekenntnis. Es war ame Beichte der Sünden der Regierung Grabski, nach welcher die jetzige Ragiemng das Erste leerer Klassen und einer bis auf 410 Millionen gestiegenen Ausgabe des Bilm», d. j. der Staatskass-enscheine, üsteruakhim. Bei der Besprechung dieser Sünden wurde die Beichte zur Anklage und übte eine litcife Wirkung auf. das Hans, die sich noch steigerte, als die Rode du ein Bekenntnis der Verarmung und des unibvilMnten Entschlusses zu Saniemn-gZntaßn-ahimll — mögen sie auch noch so hart sein — auMmig. Wenn auch der Wortlaut der R-cde Ms den bis heute angeilangten Blättern noch nicht zu entnehmen ist, kann mau dennoch ersehen, daß die Sanierung von folgenden sechs Gesichtspunkten a-us in die Woge geleitet Wersten wird: 1. Restringierung der MilitäransM'bm; 2. Beamte »»- abbau; 3. Kamplf gegen Teuerung nnd Wucher; 4. Znläsisi-gleit der Eiutreibu-nig von Natumlsteuern; 5. Maßnahmen zur Hebung der Aussicht -von Nadur- Produkten, insbesondere NahmMömittM; 6. strengste Versokgung von Mißbräuchen vor Beamten unter persönlicher Verantwortung der Vorgesetzten. Schon der Umstand, daß Eich die Rcstring'rerun,g in dom wichtigsten Posten -des Budgets den Ausgangspuukt der Sanierung bildet, schlägt Bresche in die bishovi-ge.lt PsoudosaniermlgSarten u-nd bedeutet WaM-ung der bis null geltenden Mentalität. Die R-§str»nlg»eMn.g des Militärbudgets wird durch einen Abban des Mannschaiftsstandes, 'Abkürzung der Militärdtenstzeit und durch einen allmähliche»! Abbau des OsWersstanstes erfolgen. Was den Beamte nabstau an- 'belangt, sei da-vanf hiuge-wiesen, daß 2,700.000 Menschen vom Staate, sei es als ständige Bealn-te oder nn-ter einem Deckmantel voll Sinekuren s-outeniert werden. Der Kampf gegen TeuerMg und Wucher, ein gewiß sehr tvichtiger Wirlschaftsfaktor, kann aber mit dann von Wirksamkeit werden, wenn er von der Einsicht der Bevölkerung mnteirstützt wird; auf die Einsicht der BevöAeruug aber ist nur dann zu Wen, wenn die Sanier-ungsvorteÄ-e für dieselbe in einer stalbilis-ierten Währung greifstar werden. Wie sich Minister ZdKiechoiwskr dir Eintreibung vou Mturälstoueou vorstellt, eine . Maßnahme, die cwven schwerfälligen Berwaltungsapparat stea-irsprucht und sich als eine Rückbildung im SteuMvesen erweisen muß, ist vovläiusig noch nicht «sichtlich. Einen Lichtblick in den SaniEungsmaßnahuten 'bedeutek die ftvenge Bevf-Ägung von Amtsrmsibräuchen. Sollte es wirklich gelingen, diese voMommon. Zuim Schwinden zu brmgen, so vmd dadurch manche Position Ms dem Ausgabeeta-t verschwinden; die Regierung ist zu den stvengstm Maßnahmen bereit, da diesbeW-gtlich weder die polnischen Blät-t-er, noch die Abgeordneten Re bisher auifgÄommenen Mißijtände Zu bemänteln verfluchen. Jede Besprechung polnischer Wirtschaiftsverhaltnisfe WM atzer unvollständig, die nicht über den Stand der AnleihevechaMungen informiert. Auch diesibszüKich ist eine erfreuliche Wandlmg zu Vevzeichnen, indem lbereits offen die Garantie des Vörlckerbn>ndes, an dm sich die polnische Regierung iu -nächster Zeit wendm soll, erwogen wird. In dieser Hinsicht ist mc noch der Widerstand der NationaldemoLvaben zu befürchten, die in einer Wlkeübundkkontrolle einen Emgriiff in die staatlichein Souverän'itätsrechte scheu. Der Oestervoicher ist nicht ungeneigt, chnm Recht 'M gelben, da er den Begriff der VWeribundkontwlle mit am österreichischen Bechältnisse orproibton Unterweisungen identifiziert; man muß a!ber in Erwägung Wehen, daß Ar ein Land von dem FlächeMiUsmaße Polens, dessen Bevölkerung 6 PvozeM der gesamten Bevökkevung Europas ausmacht, Md. in dessen Naturschätzen allein schon eine so -gewichliige Kvedituntevlage gegeben ist, auch eine andere Form Md Art der Kontrolle mW ch P, welcher oie Aktien silsammeligezogeit werden können, wird mit 50 Peng», gleich 025.000 Kronen, für jene Aktien festgesetzt, dir an der Bu-dapester Börse notiert sind, und init 100 V««gö, gleich 1,250.000 Kronen, für Aktien, die an einer ausländischen Börse eingeführt sind. Uibnc diese Grenze hinaus können AktiellzusammelllegnngeU nur mit Zustimmung der Aktionäre erfolgen, die drei Viertel drt Aktierp. kapitales vertrctell. Die Erösfnungsbilanz ist spätöstenS bis zum 30. April 1920 der Generalversammlltng vorzulegen. r« nngaritche SMilanrgesetz. Milldestgrenze des Aktienkapitals — 50.000 Pengö, einer Aktie — 10 PrngS. — Endtermin der Goldbilanzen 30. April. Aus Budapest meldet Uizg. Tel.-Korr.-Bur.: Der Sanierungsausschuß der Nationalversammlung hat in seiner vorgestrigen Sitzung die neue Regierungsverordnung über die Herstellung der kommerziellen B i l a n z w a h r h e i t angenommen. Es wird das Reinvermögen der früheren Aktiengesellschaften mit 50.000 Pengö, das ist 625 Millionen Kronen, bei. Aktiengesellschaften von lokaler Bedeutung mit 10.000 Pengö, gleich 125 Millionen Kronen festgesetzt. Neue Aktiengesellschaften dürfen im Sinne der Verordnung nur mit einem Mindestaktienkapital von 150.000 Pengö, gleich 1875 Millionen Kronen, solche von lokaler Bedeutung mit einem Mindestaktienkapital von 100.000 Pengö, gleich 1250 Millionen Kronen, gegründet werden.. Als Stichtag für die Eröffnungsbilanzen wurde der 1. Jänner 1926 festgesetzt. Die Eröffnungsbilanzen können in Kronenöder Pengöwährnng öder in den beiden Werten parallel aufgestellt werden. Jme Aktiengesellschaften aber, deren Aktien an der Budapester Börse notiert sind, sind verpflichtet, in der EröffnungsbilaiH die einzelnen Posten auch in Pengöwährung cmzugeben. Der M i nd e st n e n n w e r t der Aktien wird mit 10 Pengö, gleich 125.000 Kronen, vorgeschrieben. Bei Aktien, die diesen Betrag nicht erreichen, können bis zu dieser Grenze AktienzujjammettUgurigen »folgen. Die obere GwM; his zu De, Ausweis der Oester reich! scheu Nativualbank. Nach dem letzte»» Ausweis der Oesterreichischru Nationalbank mit dem Stand vom 7. d. ist ein Oiückgang des Barschatzes um 6,696.480 Schilling zu verzelchnell. Er beträgt jetzt 509,711.224 Schilling. Rückgällgig war a»lch der Wechseleskompt, .der sich um 4,286.778 Schilling auf 104,019.422 Schilling gesenkt hat. Eine kräftige Abschwächmlg Hai der Notenumlauf zu verzeichnen, der sich um 22,838.048 Schilling vermindert hat. Er beträgt jetzt 803,946.038 Schilling. Im Zllsam»»enyalige mit dem Rückgang des BankliotenumlaufeS sind die Verbilldlichkeiien aus dem Giroverkehr um 10,449.818 Schilling auf 57,201,789 Schilling gestiegen. Ei» neues österreichisches Kmtellgesetz. Anläßlich einer Vorsprache der Schlossergenossenschaft beim Handelsminlster wegen Auflösung des Alteiscnkartclls erklärte der Minister, daß die Aus., arbeitnnkr eines Kartellgesetzes sich in einem vorgeschrittenen Stadirrm befinde. Insolvenzen. Die Firrrra Brüder Ai ä r z, Manufokturell-, Engros, 1. Bez.. Gonzagagasfe 8. ist in Zahlmtgsschwierigkeltelt geraten. Die Passiven betragen 3 Milliarden, die Aktiven 800 Millionen; es werden 35 Prozent angeboten. —- Die Jnsolvertg der Brüder Fräukel in Subotiea sJugoslawiell) hat Hiesige Textilsirmen schwer geschädigt. Tie Passive»» betragen 5 Aiillioneu Dinar. Das Llnsgleichsanbot beträgt 30 Prozent. — Das Ausgleichsver-fahren wurde eröffnet über Leopold Eap, Schlosserei in Purkersdvrf. Hauptplatz 11. und über Maxi»nsiian und Irene B e l l m o n d, Lohnkrasttvagenunte» nehn»»mg, 3. Bez., H»ntz?rstraße 12. Freigabe des konfiszierten östcrreichischert Eigcuünns in Amerika. Wie uns aus Netv-Iork geurcidet wird, ist für die nächste Zeit eine Freigabe des von Ainerika wäh»e»»d des Krieges beschlagnahmten österreichischer» Eigeirtlims z»» erwacte»». Diese Freigabe wird anläßlich der Regelung der deutsche»! Korrfiskationen in Amerika geregelt Werder». Anrerika geht bei der vorbehaltlosen Freigabe von der Unverletzlichkeit des Privateigegturns aus. Die Gießeretiildustvie auf der Prager Frühjahrsmesse. Aryf der nächstou, 12. Prager FvWcchrsmesse (21- bis 28. März 1926) wich eine eigene große .Fachgvuppe der Gießererb-rMche rejservrert sein, irr der alle Apparate, Röhstchfe, Fcchvilkate Md HLÄhfaibriLate Vovgchiö'hrt worden. Die Onganffatwn dieiser -Fachgruppe hat Herr Jrrg. Rynda. -d-er Direktor der Cesko» -moravska-KMen, s-oiwie Herr Karl Dmgonn üborn-onrnren. In- und MSländUie Fmnsn werden in vieler Fachgv»»M im reichihalti-gen Maßstalbe vertreten fein. Katastrophale Lage der deutschem Eisenindustrie. Aus Elberfeld, 10. d., meldet Wolfs: Die Lage der deutschen Eisen- und Stahlindustrie hat sich nach dem Monatsbericht der Eisen- Md Stahlwarenindustrie im November 1925 »och mehr verschlechtert. Drrrch die katastrophale Entwicklung wurden die meisten Betriebe gezwungen. Betriebseinschränkltngen und Entlassungen vorzunehmen. Die Hanptursache ist die fortschreitende^ Kapitalsnot. verschärft durch die öffentlichen finanzielle^ Lasten. Das Interesse der Türkei am Geschäst mit Oesterreich. Die österreichischen Behörden haben die Berstältdigung erhalten, daß anläßlich der nächsten Friihjahrsrnesse, im März 1926, eine große türkische Reisegesellschaft, bestehend aus Vertretern der tut* kischen Finanzwelt, des Handels, der Industrie und der Schifffahrt auf einige Tage nach Oesterreich kommen wird, um hier die wirtschaftlichen Verhältnisse zu studieren und Handelsbeziehungen mit Oesterreich anzubahnen. Vereinigung der russische» Petroleumtrusts. Aus Moskau wirdgenreldet: Das Präisid-mm des Olbeksien Volks-, wärtis-chaftsrates der Ud. S. S. R. ibrisiäiigte die F»»si-o>n -des Trutsts „Ku>b!tlscher-nr>ft!j" bNalphtlha-iirdiusirie des Krchauu»»d SchwarMeergMetes) mit dom TM'i „GwsnM" (Naphtha» ndustvie des B-ÄirkeZ Grosny). Del Trust ,Mrosrwf-tj" wich vMpflichtet, luwenzüglich MotzOgige geolwgiische ForsschunMMii-en i-m KuibaMÄet Md im Ge'M des Schwarzen Meeres zu orWniisiewn, damit lbei der vovcmsisichÄich m drei J-atzren erifolge-nde»» Valleudu-ng der PelMlleum'l-eltu-ng ,MosnYg-T>uapise" Mügemde n-vue Ausibmtuu>Oöbj-e>kte sichergestellt sind. Rückgang des Wechfelporteferüllcs der Muk Polski. Au« Warscha-u wich m% geschrieben: Der Ausweis der, Banck P-o'lsiki vom 30. November w-Ädet -eine StöiigeWwg des Göldvorvates um 147.000 Zlot»i und einen Rückgana des BM-tenvorraies nur 539.000 Zlvty. Das WechMpEsauiU ging ui» 30.000 -ach 280 "MilliMen Zl-o,ty AUtück. Der Baniknot-LMmAch echöhtr sich -»mr 1-2.7, da,gegen verrimgerte sich der übernommene, Vorrat von Scheidemünzen m» 7,3 Million-m Zloty. Wiener Produktenbörse. Tendenz: Die besseren Erntebertchte aus Ausiralie»! d r ü ck t e n das AurLuivean Bei stärkerem Angebot bröckelten die Kurse leicht ab. Nu, 0k o ag en blieb behauptet. Er notierrenr Weizen: Inländischer 40.50 bis 4150, Ungari-- »cher Tbeiß 79/80 Kilogramm 45.50 b s 47.—» Ungarischer 43.- RS 45.—, Jugoslavtscher 76 Kiloaramin — -71 bis — Jugoslavlscher 77/78 Kilogramm —. - bis —Roggen: Inländischer Marchselder 30.7S bis 91.75, Bester Bode»! 30.25 bi8 30.75. Gerste: Brauware ifti&ubifdje 35.— bis 42.-, Löhmische mährische —.— bis . Ma' S: Jugoslawischer 28-bis26.-. Ciuqnantin neu 32.50bi»88.50 Hafer: Inländischer 29.- bis 80.50. Reisr Italienischer 82.— bis 89.-, Burma 82.— bis 63.—. M a b l Wr o d « k t er Grieß kuländtscher SV.- bis 81.-, Werzenmelll 0 mländisW 78.- bis 80.—, Kochmehl 2 inländisches 67*— bis 69.—, Brotmehl ütlöndtscheS 47.- LiS 50.-.