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Wiener Morgenzeitung · 1925-12-08 · Heft 2441 (8.12.1925) · page 1

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2441 (8.12.1925)
Date
1925-12-08
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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Wienern Abholen in d« Expedition, lü, Taboisti, 1-3, oder ln einer Veischleissteile HTraHki monatl. L» Schilling Strassenverkaul in W i e n durch die Kolporteure der Firma G o I d s c h'tn i e d, WollZelle 11 Mit Pöstversand für Wien und Oesterreich monatlich : ' b Schilling . Tschecho-Slowakei: Mon. K 22. Jugoslawien; Mon. Din. 60. Pol en: Moh.' 5Zloty. Deutschland: Mon. Gm. 4, Frankreich, Belgien: Mon. Frcs. 18 ftccbzahitingcB v«> / r e > »' rrhShQBDcn vorbebelten lener iwhimt Engl a n d: Mon. 4 Schilling. Italien: Monatl. 18 Lire: Ru näni en: Mon. 170 Lei. Bulgarien Mon,lOÖLews. Schweiz und das übrige Ausland monatlich Frcs. 5 Redaktion, Administration Wien, ILTaborsir» I Telephone: 44-0-38,43-3-19 Ab 6 Uhr: 21-102, 25-2-82 IX.. Universitätsstrasse 6-8 (Duckerei lg. Steinmann) Oesterreicbisches Postspat* käsen-Konto Nr. 150.693 Ät. 2441 Wien, Lieurtag. 8. rejemver ltt2a 7. ga-rganz Sie govvrnel kommt «ach gerusakm. London, 6. Dezember. Die Londpner „Jetvish Times" läßt sich a u s Pa r i s berichten, datz deIouven e I seine ZustimmMg gegeben hat, einen Teil des syrischen Mandatsgebietes nördlich von Metullah an Palästina abzutreten, um einen wirksameren Schuh Metnllahs zu ermöglichen und es gegen Ueberfälle syrischer Banden zu sichern. Der ne« hi «Ankommende Gebi etsstrcisen werde es Ruthenberg ermöglichen, das Wasser des 'Litamslusses für sein Elektrizitätswerk auszunützcn. De Jouvenel werde, bald nach seiner Ankunst' in Damaskus Lord Plnmer i« Jerusalem besuchen, bei welcher Gelegenheit die Grenzsrage zwischen Palästina und Syrien und der Modus . der engüsch-französischen Zusammenarbeit in de« Mandatsgebieten besprochen werden, soll. . Jouvenel halt am Atandat fest. Jerusalem, 5, Dezember. Wie aus Kairo gemeldet wird, erwiderte der neue High Commissioner dorr Syrien, deJouvenel, auf die Entschließung des Syrien« Palästina-Kongresses, Frankreich solle nach Einsetzung einer vorlÄtsigen syrischen Regierung das Mandat über Syrien aufgeben, er bedaure lebhaft, daß die von dem Kongreß vorgeschlagene Losungv o l l st a u d i g u n a nnehmbar sei und keineswegs'auch?nur im geringsten. den von ihmMftogeiren MterrMM»? entspreche: FMkreich wfrde seinen von ihm' vor W Völkern W-ernomme»en. Verpflichtungen nachköuimeü. Die Ber.ant woitung ffir ein künftige's Blutver g ietzem liege ckif den Schultern des Kongresses. Bor einem neuen Drusenaugriff ans Damaskus? Paris, 7. Dch>mber. <Del.-Kämp.)^ Da-.KräiMich, wie der „Neiw-Aork Herald" Ä; . die FriedenSvorsch läge der Drusen aibgelehnt hat, haben in der Umgebuilg von D a m a s t u s ' operierenden Drusen, die etwa 10.0 00 Mann stark sind, für die allernächste Zeit einen Angri,s!f auf Re Stadt angeNndigt. Infolgedessen -ist der Verkehr auf den Straßen «ach 6 Uhr a.dends v e r bote n worden. In der Stadt, vor allem im StadtvieM SRdifam, haben sich neue Banden gebildet. ' Die Meldung!, wonach Damaskus muevlich beschoss e n worden fei, entbehr t j e de r G r u n d- 'la ge. Die Artillerie hat sich darauf beschränkt, Re m der Umgebung , der StaR verborgnen Bawden zu zerstreuen. Ioumenme EhrenvrWdent des Vereines der sravMchen Fremde des Iionismus. GrMruusteu des französischen Siaatspräsidenten an Dr. Coreos. (Eigendienst-der „Wiener Morgenzeitung".) Paris, ö. 'DeP-mhsr."^Das^ .MkgÄ'Ä' desiKörm-Haxessod «in Frankreich,' Maitve Fernand -C o r c os,: wurde dieser Tage.vom Prälsideute'n derfranzösWen.MpuMk, Oaston D o u m e rgüe, in Pvivataudienz empfangen,- in sicher die Aufbauarbeit in PaWim besprochen -wurde. Das Staatsoberhaupt der französischen .RchuibM zeigte sich Wc alle mit Palästina zusammenhängenden Fragen fchr gut informiert und gab wiederholt seiner Sympathie Pr die um den Allsban -es jüdischen Nationakheiuts Ausdruck. Herr C.orr o s.informierte dm Präsidenten über -den Gang der Mionen der jüdischen OrMnisatiönen, hauptsächlich des . Keren Hajeffad Md> des'MtiomHV'M und unchrr-ichletL ihn über die Aiele Ides-ManchPalleshine-' Komitees,.Las; ,ßt.ne. Gruppe; französischer F. r e u « de. d e.s. Z i.o.n s s M ll/s LarstM. Der President erklärte, daß eine Teilnahme.-ftayMcher Kräiste an «der Hrrichjung jüdischen MiKonaWiM im. Sinne.des vom Völkerbund an England Mertragenen Mndats den I»- teresse« FrankrÄchs.n u.r n ützlich sein kauu . Er sei sehr gern bereit, den Freunden des Zionismus in Frankreich einen Beweis stüne's guten Willens ^n Kesern. , Infolge dieser Uniterredung richtete der Obmann des Franoe-Pailestim-Komitees Justin Go hart an Präsi- 'denten Doumergue das Wende 'Schreien: „Die französische Regierung hat bei mehreren An- ' lässt« LÄviosen, daß sie die Entwicklung des jüdischen Slationacheims in Palästina mit Sympathie verfolgt. 'Eine' .Anzahl Mhrender fvaüzöiii'sche-r'.Persiwkchöeiterr dachte nun, daß es neben jüdischen KörpevHasten» wie Keren' Haßessod und Kerert Kajem-eth, die für den Wiederaufbau P a il ä st i« ä s tätig sind, auch noch Raum säi für eine nichWische Miperschaft in Frankreich,1 die au dieser Sache Merefse' .mmm-t. Das war der Gesichtspunkt, unter deur Las Frauce-Pale-siine-' Komitee gegründet wurde.. - Sie hatten die Güte,. das Mitgstod nnser-esMolnitöes, . Herrn C o r c o s, p. ompsau-gien, um Ihr wo-Pwollendes Interesse' an dem EyM unseres Unternehmens zu bekundem Jin Namen meiner Gesellschast bitte iich Sie, Ihre ausmunternde Sst-llungnahm-e dadurch in vollem - Maße Wi-Mugsvoll zu' gchalten, daß. Sie Ihre WaP zum Ehrenpräsident^ des France-Palestine-Komitees annehmeu." . .. Präsident Ä.ommergue antwortete hierauf postwendend M..fol^ndem<Schvej^n: -?^ ,Mt Ihrem Schreiben vom 11, Mvmber hatten Ne die FreuMjchkeil, an den Präsidenten per Republik die Einladung z«r Annahme der Stelle eines Ehrenpräsidenten des französischen Komitees der Freunde des Zionismus Franee-PalMne zu richten. Der Präsident der Republik schätzt Ihre Einladung in hohem Matze. Ich bin von ihm beauftragt, Sie M verständigen, daß er von dem Wunsche beseelt, das große Interesse zu bekunden, das er für das Komitee, an dessen Spitze Sie als Präsident stehen, öffentlich zu bekunden, gern den Titel eines Ehrenpräsidenten an nimmt. Im Aufträge des Präsidenten der RchtckA:, Jules Michel, Generalsekretär des Präsidenten." Unter -de» Mitgliedern Los FmnoL-PaWne WnLere sich auch die solgsnven PersöMchLeiten: KamMchrästdent Edamch Herr<iot, Kri-egsministec Paul Painleve, Jules Cambon, Justin Godart, de M-onzie, Bmsitzender des internationclien Arbeitsamtes Albert Thomas, Paul Appel, Wgeordneter Leon Blum, Prosesso-r Charles Gide, Paul Langevin, Fernand Corc o s u. a. m. »erengers MWon in Wafhluglon. Paris, 7. Dezember. Gavas.) Die Ernenunng Henry Bereng er& Mi Botschafter in Wa shington wird morgen nach dem Ministerrat offiziell bekanntgegeben 'werden. Mevenger soll auch die von Calllaux ergebnisilos geführten 'Schuldenverhandlungen mit dm.Bereinigten Staaten', wieder ausnehmen und zu einem positiven Ergobms bringen. — Die Red.) der lltim der Msa. Bern, 7. Dezember. (Schweiz. Dep.-Ag.) Die Schwerz hat Dentschl.-and, Oesterreich und Italien vorgeschlagen, gegenseitig aus das Paßvisnm zu verzichten, soweit es sich nicht um. die. Einreise zum Stellenantritt handelt. ' Ein Fudr in der lavadWen Regierung. / Montreal, 5. Deze-mber. hg. %: A.) Bei den Wen ParliamentAiM'hlenwurde der W.sche De-putierte M. W. Ja e o b.s. (liberal)' wi-edergewählt. Neu gewählt wurde der Jude Dr. H eap s. Sonach sind jetzt zwei Mische Ber-- treber im kanadischen Parlament. Es ist währscheinlich, daß Dr. JacoM in die neu zu bildende Regierumg eintreten wird. | „Farina gegenüber“ i dem Jölicfas-Platc I Kölnischwasser | Weilmachts - Kistchen | darf auf keinem Gabentisch fehlen. 1 Diesen Kr stehen ist das künstlerisch wertvolle Buch | „Mein Alma nach" | beigekgt 1 Gegründet 1709 zu Köln a/Rh. Slllilllllllllllllllllllilllilllllllllil Die Formel Von BaMmore. < . . . . r-v. SKi e n, 8. Se^ntbej. Die in Baltimore erfolgte. GiniMng zwischen den Ziönistett'.ucki -öent nichtziondstischen'. GrupPen/^^'die 'sich zumeist aus' Angehörigen finarBrästiger Stünde zusarmnMsetzen/ist.ein Ereignis,das.als.eine schrMeuisäme Entlastung der. Situation'gewertet werden muß. Die Zionisten haben ein schweres Opfer ihrer politischen Einsicht gelbvacht, die es ihnen hatte Aar werden lassen, daß hinter'dem so harmlos und philanthropisch aüftretenden KrimProM sehr ernste Tendenßen standen. Sie sind in diesem Blatt wiÄerholt und sehr eingehend behandelt worden. Trotzdem. erscheint es notwendig, immer wieder darauf hinzuweisen, daß dieses Projekt einen für das gesamte Judentum höchst bedenÄichen Hintergrund besitzt. Dies läßt es. — bei aller Berücksichtigung der in Baltimore erzielten Einigungssormel — als geboten erscheinen, die Reserve gegenÄber einem Projekt der bekanntlich nicht allzu philosenritisch eingestellten russischen Regiernngskreise für alle Fälle aufrecht zu halten. Der Zionismus begrüßt und unterstützt mit aller seiner sicherlich nicht geringen moralischen Kraft jede Mion,, die darauf ahzielt, jüdischen Notstand zu beheben und ihn zu bEmpfew wo und in welcher Form immer er auftritt. Der Zionismus ist eine Bewegung zur Erneuerung des jüdischen Volkes. Alles, was zum Leben des Volkes gehört, lms. feine nationalpolitische Normalisierung anitangt, Mt in den Tätigkeitsbereich des Zionismus, dessen Aufgabe 'weit hinausveicht über den territorialen Teil seiner Arbeit. Er hat es unternommen, das Judentum wieder zur Heimstätte des Wischen Volkes zu machen, die Wischen Forderungen aus das gleiche Recht als Individuen und als Gesamtheit anzumelden und zu vertreten und die Wische Gemeinlschaft mit seinem Geist der Wivität zu erfüllen. Der Zionismus^ ist eine Weltorgantsation mit festem politischem Programm, das die - Erscheinungen der Gegenwart berücksichtigt und sie 'sörg>s.Lm auf ihre Wirkung auf die Mische Politik und die jüdsiche Psyche prüft. Die Zionistische Organisation ist kein Sammelverein; die Mittel, die sie vom Wischen Volk für den Ausbau Palästinas fordert, kann sie in dem notwendigen Ausmaß nur von einer Natioü,verlangen, die über ihre unwürdige Lage aufgeklärt ist und die da genau erkennt, daß alle Juden der ganzen Welt eure einzige, unteilbare, nationale Einheit bilden und daß jede Gefahr oder Bedrohung sich sofort den Nerven der Gesamtheit mitteilt. Es ist Sache des ganzen Wischen Volkes, wenn in Ungarn die Kinder jüdischer Eltern ivegen ihrer Abkunft von Gesetzes wegen durch den Numerus clausus geächtet und ins Ausland getrieben werden. Alles, was wrder den Juden und die Juden gefrevelt wird — und jeder Kuilde Anweisung aut eine photograprnsthe Einnahme und dre» herrliche Photos ohne Preisaufschlag bei Einkam unserer billigen Waren im Betrage?on b 30 im Warenhaus Schiffmann II. raborstrafie 48 TelenHon 47-1-7? En gros En detail

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