Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2435 (2.12.1925)
- Date
- 1925-12-02
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 8 Wien. Mittwoch Nierrer Mor-enzettims 2. Dezember IdLS Nr. ALK 8 Uin aberws, im Sektionsheim, L.Vez, Zuugsttaße 8. Bortrog 9 t. Gold u am m er über Erez-JsraebÄu oe. — Verein TikwathJehuda, 8. Bez. Be; noplatz 1. Heute, 7,9 Uhr abends, Lichtb-ldervorttag Dr. Theodor S u ß m-a n n: Svort und 5ÜoU8xeqencrat ott. Fr ä» lein ■ Stitü Walte rr KlwsisÄe Klav «Vorträge Anschließend Tanz. — ÄereinErezJirael. Heute, 7,8 Uhr abends Vortrag Dr. st l a L e r über: »Hygiene des Alltags". tFortsetzung) Betb Waad r» to t ■ ttt Heute, 8 Uhr abends, findet im; okale der Lese- und Redeha e. 9. Vez, Tmkenstraße 9, die Wiedereröffnun des Beth Waad mit einem Vortrag des Herrn Dr. S. Baron über: „Haghetio w'hitvarchulo" statt. Hebrattchspre. ende Gäste w'llkommen. * Die zionistische Bezirkssektton Landstraße hat beschlossen, ihren oMnisierKm Mitzrlledern unenraeltticken Nor ,u tut fti* ischen, mchitMlschen, steuervechitlichen und pädapo^rschen Fragen zu erteilen. Zu diesem Zwecke werden fach'MndW Herren »allen Mitcslttüern. die sich mit der Mitglickskarte für das ilauifenhe Jahr auswoisen - können, -an den Mtttwvchckbenben, beginnend a-m 2. d. in der Zeit zwiischeni haiüb 8 und haUlb 9 Uhr im Vewinsheml, 3. Bez., LöweWaffe 36. Cafe Lovva-na lsSouiervain). lur Verfügung stechen. — Heute Miisch-literarischer MUend. Mittvivkend Herr Schwager. Ernste und heilere Vorträge. Frau Dr. Metzes, Gosong.' Zionistische Sektion Zwischendrücken. Wir echÄten die .folgende Zulschvist: Für die auftipserungsvolle TätiMt wie für die Bemühungen um unseren Verein sprechen wir insbüsyn-ers unserem Freund und Prcp>?nenten, Herrn David 'Kossler. wie dem Präsidium umd den Amsschußmitzsiiederu mrisovon henf-ichsten Dank aus. Füt die Mitglieder der 'zionisbischen Sektion Zwischenbrücken: Julius Verlad. Kunst. Bühne. Buch. BoUroper. ' ErstauGühviMg von Iphigenie in Auitis". Es ist noch §ar nicht lauge -her, daß Gluck m Wien bessere Zeiten Haschen hat. Noch unvergessen ist die Aulsführung der aulSdilschen Iphigenie m der Sta-atsoper unter Gustav Mahler mit Schmedes und Weckemann, der Midenburg.und der Guthril-Schader' in den Hauptrollen. Mahler wußte wohl, wie schwierig der Me Giuck-SlÄ, die Glucksche Gefcmgs.k-M.st und die Glucksche Ausdrucksigöbärde zu bewältigen ist. Gebingt sie nicht, so ist vom EchÄ-enen zum Lächerlichen nur ein Schritt. Die Ausisührung der BMsoper kommt vorläufig Eer ein Experiment nicht hinaus, welches dem Wagemut' der AvbeitsgemeinschasL ein schönes Zeugnis ausstellt. Es ist f-vsilich ein EKeriment mit minder tauglichen Mitteln. Der StreicherLawg im Orchester, weiches Herr Dr. Hans Pletz. mit Hingabe leitete, war durstig, die Tänze wirkten gekünstelt. Mag man auch der mit Schwierigkeiten Eämlpsendm LMsoper manchen Milderungsgrund zubilligen, der stets tüchtige Herr Ludwig ist als Achilles eine unmögliche Figur, Frau Mende-Huber Äs Iphigenie gar gar zu leblos. Weit bester Äs dieses unglücklrche Liebespaar fanden sich' die Damen S ch im o n und S z t erenyi mit chven Rollen ab, .Herr F i)s che r fang mit schöner Stimme und übertriebenen Gesten den Agamsruirom Er führt« auch die Regie, tvÄche' doch die ,Me EinifÄt und stille Größe" der AaMchon Musik irgendwie szemsch ergänzen sollte. Diese' Mtsik — welche übrigens das Erscheinen der Göttin Artemis mit Vorahnungen des^Wagnerfchen Gralswunders bsgjleitet — sucht das Land der Griechen mit der Seele und auf der leeren Bühne der Volksoper 'stand eine plumpe Ottomane Ms der Wiener Vorstadt... M Leo-Fall-Arker. Carl-Theater. Mn ehrte im Carl-Theaier das Andenken an Leo Fall, vielmehr ehrte ihn das Carl-Theater, dem so oft Me Operetten Glanz verleihten. Und heute fühlen wir schon (etwas, was Paul Stefan'in'seiner Gedenkrede andeutete), daß Falls UnsteMichkeit mehr ist als die einer Saison. Frisch wie am ersten Tage rauschte eines seiner feinsten Werke ,,D ie K a i s e r i n" voüber, in der die Quelle des modernen Walzers entsprang: die Darsteller, an der Spitze , die noch immer uuübertressliche Frau Dora Keplinger-Eibeuschüh» mit Feuer und Respekt an dem Herausbringen der Zartheiten des' Werkes. s „Die Kaiserin" wird wieder im Abendrepartoire des Carl-Theaters erscheinen, das schönste Geschenk, das Leo Fall der' Nachwelt Hintertassen hat. 8m Adlers Leiche»desii«Mkr. Düster und überaus traurig, wie die letzten Lckbenstqge Sem Mers gewesen, gestaltete sich auch das Leichenibegäugnis dieses einst 'berühmten jüdischen Künstlers und Theater- Äivektors. Ein ttef erschütterndes Md aus deyr Schlußakt« eines nunm-chr abgelauseuen .wahren Lebensdramas. s Einsam, elend und'.vergessen, von'einer nnheWbaven Kraiukheit geplagt, verbrachte di-cher, vom Schicksal! so schwer gepvüiste Künlstler, fast zwei Jahre in einem der Violen Glends-, quartiere dieser großen Millionenstadt und ebenso einsam und verlassen-, trugen ihn die. vier Leichendiener des Wiener jüdischen Zentralst ickhcses aus den weiten Gottesacker htmus. Weit und breit war aus dom großen Totenselde, a-ußer einem Hainen Dutzend armer Berufskollegen Sem Adlers, von denen sich ein größerer. Toll kaum den Luxus einer Straßenbchnfcvhrt leisten kann, kein Mensch zu schen. Die meisten Mischen Schauspieler, die sogenannten „Stars" des Jülsischen'Theaters, fanden es nicht der Mühe wert, dem armen Toten, der wegen seines väterlichen Verhaltens Äs kangjähriger Direktor den südlichen Kunstkräften. gegenüber mit dem Namen ,cher Vater der jüdischen Schauspieler" gschrt worden war, das »letzte Ghrengeleite zu geben. Das einzig Evhetbende an dieser erschütternden, Trauw-, feier waren die Funiktionen des in f jüdischen KunsAr-e-ilsen bekannten und geschätzten Kantors und Schriftstellers Herrn tJasef Grob. Siebst einigen arnl-en, aber beherzten Bevussgenossen des Bevstorbenen, wie die Schauspieler H. Wein- Ib'erg, Herschkow-itsch, Waldberg, Schoor, Blind und Strammer, war es Josef Grob, der sich des unglücklichen Künstlers während seines Wener AufeuchÄtes angelwulmen hatte und ihm nicht nur im Wege von ZoittmgsarttWn in: In- und Auslande die Mittel für den AufenchÄt zu verschaffen bemüht war, sondern ihn auch ln seinem. Hemr längere Zeit mit der größten ZuvorkommeHent bewirtete. Er übernahm auch fteiwillig die kantoralen Funkttonen. Und so trug man den toten SchaufPialer. begleitet von den rührenden Rezitationen des öesroundeten Kantors» weit, weit hiilaus zu den letzten Gräbern, um ihn in das von der Wiener Kultusgememde bereitgestellte Grab zu 'betten, wo Kantor Grob in oMem überaus warm empstmdenen Nachruf von s-elnem Kaurevaden Abschied nahm. l o h n u n g. Diese wäre mit erheblichen Kosten verbunden, 'westhalb sich die Regierung entschlossen Hai. den Rechtsruwaltsanwärt«u nur mehr öic Möglichkeit, einen Teil ihrer Praxis^ bei Gericht zurückzulegen, offenzuhalten. Da auch für Notare eine Pflichtpraxis bei Gericht nicht vorgefchcieben ist. sollen Hinkunft auch das gerichtliche Pflichtsahr für Mvokaturskandidaten fakultativ in Wegfall kommen. Gleichwohl wird in die Vorbereitungszeit die Prgxis bei Zivil- und Strafgerichten bis zum Höchstausmaß von vier Jahren i» t»? siebenjährige Vorbereitungszeit eingerechnet werden. Die Praxis bei einer Finanzprokuratur wird der bei einem Rechtsanwalt geschöpften gleichgchalten. Bolksuiitt. Schlllwsr besteht ottf Klarheit. . Aus Berlin wird uns gemeldet: Max v. SchillilingS veröfstnüicht die folgende EMäruug, rn der es unter anderem heißt: Man hat mich wissen lassen, daß man geneigt sei, den überMen Schritt meiner fristlosen Entlassung zurüctzunchmen, unter Umständen, die für mich chrenvoll sein sollen. Ich muß ein solches Kompromiß Mehnen und auf vollständige Äiärung aller Bovwüvse und aller mit diesen Vorwürfen und Anklagen Kusammeichängenden persönlichen und sachlichen Fragen dringen. Die VerdachtigMigen sollen nicht vertuscht, sondern geklärt und Mückgenommen werden. Alle diejenigen, seien es öffentliche Berbände oder Emzelpevsonen, die mir 'chr Vertrauen kundyugeibeu sich nicht versagen können, missen uberyougt sein, daß ich mir chr Vertrauen dadurch zu echÄten bestrebt bleibe, daß der gange Kampf zum Wohile der deutschen Kunstpflege und zur Stärkung des Vertrauens in de-utsches Wesen führen möge. Die Affäve vor dem Landtag. Berlin, 1. Dezember. (Tel.-Komp.) Im Rahmen der dritten Lesung des Etats, die am 9. d. beginnt, wird die- Affäre Schillings auch im preußischen LaMag zur Sprache kommen. Mehrere Parteien beabsichttgerr, Interpellationen über den Fall Schillings einKUibringen. Morgen findet im Landtags-eibäude eine Bchprechurrg zwischen einigen führenden PrcktÄern und Herrn d. Schillings statt. Sur de« Aeatrr». Morgen. V,8 Uhr ab«h8. i n V|8 Uhr abends. V» rgtb e ater. i d e o l e r G a t t e^. Akodew'ettzeater. Morgen, „U n v e r h o i f t\ Operntb eater. Morgen, 7 Uhr abends »Rigole t t o". B o t k S o p er. Heute, */•$ Uhr abends Erstaufführung des musikalischen Schau? oieles 08 DorfohveGlocko" von Edncnd K Ü « u e l e. Morgen ,T i e f l a n d" mit den GL eu «ammerlänger Karl Zteglerund Kammersänger Hermann W i e d e m a n «. Deutscher B »l? S t h e a t e r. Die heutige Nachtvorstellung des .B! a n e n V o q e l beginnt ansnallmsmette m lIAl Uhr. FLr Samstag. 3 Uhr nachmittags, ist eine Kinder- Vorstellung des »Blauen Vogels" cmgefetzt. R a i m u n d - T h e a t e s. Heute Abschiedsvorstellung Ae zivth-Schwankun-eu. Bevorstehende Stabllisiemugsmaßnahmen. Gestern hatte der Zloty au der Wiener Börse große Schwankungen zu verzeichnen. Im Clearing war der Zloty fast aus die Hälfte seines Goldwertes gesunken. Dieser Kurssturz dürfte zweifellos der wirtschaftlichen Situation nicht entsprechen. Der Präsident des polnischen Notemnstitutes K a r p i a s! i, erklärte ausdrücklich, daß die rapide Steigerung des Dollar m Polen auf keinen Fall wirtschaftlichen Voraussetzungen entspreche. Die Handelsbilanz Polens sei seit drei Monaten aktiv. Die Senkungen des Zloty seien mehr aus spekulative als wirtschaftliche Momente zurückzusühren. Tatsächlich ist die Spekulation auf sämtlichen internationalen Devisenplätzen aus. den Zloty eingestellt und wivd durch die Dollarsucht in Polen selbst unterstützt. Der Handel Polens ist durch die starken Schwankungen der Wahrung schr in Mitleidenschaft gezogen. Die Kredite werden in der: unterwerteten Zloty zurückgezahlt, während die neuen Waren weiter nach der Wektparität in Gold bezahlt wecken müssen. Die Ernte Polens, welche in diesem Jahre schr günstig ist, konnte vorläufig noch nicht verwertet werden, weil die Weltmarktpreise bisher viel zu niedrig waren. Erst jetzt beginnt infolge der Besserung des Getreideweltmarktes die Möglichkeit der Verwertung. Durch die Schwankungen . wird der Verwertungsprozeß aber verlangsamt. Der kleine Dorskrämer hat infolge der' Stagnation des Marktes bisher bereits schwer zu kämpfen gehabt. Nun erfährt dieser Kampf eine gewisse Verschärfung. Die Konsumföhigkeit breiter Massen wird durch die Minderung des Geldwertes geschwächt. Die kleinen Handwerker leiden nicht weniger stark unter diesen Zuständen. Dabei ist nach dem jetzigen Stande der Vechältnisse dissec 5kurss1urz in keiner Weise gerechtfertigt. Nach einer an dieser Stelle vor kurzem veröffentlichten vergleichenden Statistik entfalten aus den Kops der Bevölkerung in Polen nur 8,5 Dollar, während in Oesterreich, zirka 17,9 Dollar und in der Schweiz 40,4 Dollar entfallen. Man kann lange nicht von einer Inflation sprechen, die die Schwankungen verursachen könnte. Auch daß Deckungsverhältnis des polnischen Zloty ist ein günstiges. Es beträgt über 33 Prozent, während die Golddeckung der tschechischen Krone nur 29 Prozent beträgt. Der Zloty ist also in seiner Golddeckung viel günstiger als die tschechische Krone. Das Noteninstitut stützt den Zloty, kann es aber; selbstverständlich nicht aus sich nehmen, alle Machinationen der „schwarzen" Börse durch Ausnahm jeder Zlotymenge unmöglich zu machen. Rach den bisherigen Schätzungen sind zweifellos viel mchr Zloty, im Ausland \ f f fi ii lliniAL* äJSKPlU «ÖS i verkauft worden als taisachlich vom Ausland zur Verfügung stehen «- - ' “ ‘1 “ 1 “ **“" W handelt sich hier um große Kouterminemanöver, die für die Wirtschaft Polens ebenso schädlich sind wie sie für die Baisiepartei gefährlich wecken können. Im Interesse der Wirtschaft ist es zu wünschen, daß die baldige Stabilisierang des Zloty erfolgreich durchgesichrt wecke. Es sprechen Anzeichen dafür, daß dies in Kürze der Fall sein wick. In London schweben ersolgWche BerhaMungeu 'wegen Heranzichung des englischen Kapitals für eine Stützungsaktion. Es ist auch nicht ausgeschloffen, daß die Bank von England, welche cherttts an dem deutschen, österreichischen und jugoslawischen Noteninstitut interessiert ist, auch für das polnische Noteninstitut Jntereffe zeigt, um dadurch enge BerbiMngen mit der gesamten mitteleuropäischen Wirtschaft zu besitzen. In dieser Hinsicht könnte da bald ein Umschwung emtreten. Fortschreitende Pauperifimmg der Juden Polens. Durch die Schwankungen des Zloty wird die Gefahr bac weiteren Pauperisiernng . der zirka drei Millionen Polnischer Juden stark vergrößert. Befindet sich doch ein großer Teil des polnischen Handels und Handwerkes in jüdischen Händen. Diese Wirtschastszweige haben bereits seinerz-eit ' anläßlich, des Marksturzes große Schäden erlitten. Während der Sanierung ist die Pauperisiernng. der Inden infolge der Heranzichnng der Privatwirtschaft zu Sqmerungsmaßnahmen weite-r fortgeschritten. Durch die jetzige Situation wick ihre wirtschaftliche Lage' sehr verschlimmert. Nach Berichten, die aus Polen kommen, steigt die wirtschaftliche Not der polnischen Juden von Stunde zu Stunde. Die Unterbindung des Außenhandels, an welchem die Juden fast ausschließlich interessiert sind, die aber infolge des Schutzes der Valuta vorgenommeu wecken mußte, Hai viele Kausleute erweckslos gemacht. Die wirtschaftliche Tragik der polnischen Juden dürste ungeahnte Formen annchmen, wenn nicht in Kürze eine. Beruhigung der Währung eintreten sollte. Die «estrige Bewegung des Zloty. > Im Gegensatz zum Vortage war der Rückgang des ZlM gestern nicht so bedeutelck. . In Warschau wucke für den Dollar offiziell 9,82 Zloty gezahlt. Inoffiziell sollen Mo H Zloty bezahlt worden'sein. In Zürich notierte gestern der Zloty. 56, dort tfl der starke Rückgang erst gestern eingetreten, da infolge des starken Angebotes am Vortage keine Notierung zustande kam. In Mag ermäßigte er sich von 892 auf 297. In Wien senkte sich die Devise Warschau von 76,26 auf 68,75. Wobei ebenso wie am'Bortage m 40, Prozent des Anbotes umgesetzt wurden. M lag gchM * Zürich die Devise Paris. Sie erhöhte sich von 20,18 ms MM. Me übrigen Kursänderungen waren unbchmteich. : . Leopoldink Konst .i« tt« ihr diesjöhnges Gastspiel i» LhawS Lnstspiel,Bh-maltonj Jo-onn-Stranß-Theater Sonntag ya$» mittags ,D er F r a irenfrelle r*. Cark-Tbeater Für de ab Freitag ollaben^lich in Szene sehende Overeite Die Ka t i e r t yo» Leo F a ll wurden die Preise der Plätze «m zvanzig $«,,*«4 ermSßigt. , Fritz v. Urmch hat. wie ans Beckm berüchtst wick. ein neues Drama voüsicket. Das Stück führt den Titel „B o n ap-arte^' und Handsll in den ^ehtan MärOagen des JohoeS 1804, unmittelibar che Bdnapavte sich die ftfri$erfwne autzsetzte. Das Werk dinüste noch in diesem Muter feine UraM- Mvu>na erleiden und gleichzeitig m Buchform erscheinen. Richard Strauß in Italien. Richard Strauß IrW bvesser Tage in Turin rin, um die erste A-ujsUhruM der „Ariadne auf Naxos" in JtEen zu leiten Md a-ußeckem zwei Konzerte zu diviAiersv. _ RMopro-ramm. Heute Mittwoch de« S. Dezember. 4 Uhr 10 Mia.: Nachmittags tonzert. - 6 Uhr 2b '»i n.: Au eitung zur Betrachtung van Kunstwerken. Pro». Mar Eisler. Vortrag I : Graphik — 7 Uhr: MufikturS. Prof. Dr. Richard Stöhr. — 8Uvr r Ein Jabrlnmveri Wtene' Mnstk. Jobann Strauß als Operettenkomponist 2. Miltotrkend: StaatSovernsän^erin Mare Gerhard, Kammeriä«- aer Artur Preuß. Kammerqnartett Tantenhayn. — 10 Uhr: Heitere Adendmnsik. tzknchtssaal. dar Serichlrdhr für «lvMtunkouMeMeu avsgehoir«. Um die Kosten für die «den Staatsbeamten zugesagten Notstandsoushilsen here'mzubringen, hat die Regierung eine Reihe von Sparmaßnahmen beschlossen, deren Genehmigung sie in Form eines V e r w a l t u n g s e r s p a r u n g s g e s e tz e s vom Parlament anspricht. Zn diesen Sparmaßnahmen gehören die Sperre der Ausnahme in den Staatsdienst, die Streichung des Aufwandes' für die Personalvertretungen, die Auslassung der Oberstaatsanwältschasten und der Kreisgerichte Korn^uburg und Steyr und schließlich die Aufhebung der gerichtlichen Pflichtpraxis für Rechtsanw alt s a n w ä r t e r. Den Anstoß zu dem letztgenannten Vorschlag gab die von den Rechtspraktikcmten geforderte W > e d e r e i nführung der vor kurzer Zeit eingesteUteu Ent-