Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2433 (30.11.1925)
- Date
- 1925-11-30
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. 2433 Bit«, Msntütz Wiener Morgenzeitung 30. November 1328 vrtte» - Ajen, SO. Novemb'r. * Ein Radiovortraa Sir Herbert Somuels über Palästina. Der frühere Oberkomminar fiir Palästiüa, Si« Herbert T amuel, hat. wie 5). T. A. berichtet, von der Londoner Ravioftation aus einen Vortrag über „Palästina seit dem Kriege" ge» halten. Er schloß mit zukunftsreichen Perspektiven * Regiemngörat Dr. Franz Kern gestorben. In den Morgenstunden des Sonntag ist im Rainerspttal der Leiter des PouzeibezirkSkommissariats Döbling, NegierunaSrat Dr. Franz K ern. im 53. Lebensjahre einem schweren Herzleiden erlegen. Der Verblichene war im August 1899 in den Konzept-dienst der Wiener Poltzeidirektion eingetreten und hat in zahlreichen Aemtern der Polizeidirektivn durch lange Fahre mit emsigem Eifer und zur steten Zufriedenheit seiner Vorgesetzten den Dienst versehen, seit 1919 war Dr. Kern Leiter der Polizeiinspektion Nordwcstvahnhof und seit Jänner 1028 Leiter des Polizeibezirkskommlssariates Döbling. * Lebensmüde. Sonntag früh wuche der 52jährige Vertreter Leon M. von der beimkehreirden Gattin in dem mit Leuchtgas erfüllten Zimmer bei geöffnetem Wandgashahn, den Schlauch des Gaskochers im Munde, leblos aufgefunden. Die Nettungsg.'seüMft wurde berufen, doch konnte der JnspekrionSarzt -mr iilchr den Eintritt des Todes feststellen. Das Motiv des Selbstmordes ist noch unbekannt. — Sonntag nachmittags hat sich die Äjährige Private Karvlinc W. in erneut Anfall von Geistesstörung aus einem Fenster '^res Wohnhauses in die Tiefe gestürzt und blieb auf der Stelle .ot lieaen. — Die 28jähri e, abgebaute Telephonistin Emilie H. hat sich in der $MV '"m S-'"-!ag in ihrer Wohnung durch Einatmen von Leuchtgas zu vergiften versucht. Sie würde in bemufztlosem Zustande ins ipitat gebracht. Nach einem Vorgefundenen Abfchiedsbrief liegt ein Selbstmordversuch wegen erfolgten Abbaues vor * Schnee und Kalte. Die gestern plötzlich eingetretene Kälte und der Schneefall hat die Straßen Wiens mit Glatteis überzogen. Während in früheren Jahren sofort städtische Arbeiter mit Fuhrwerken ausrückten, um die Straßen mit Sand zu bestreuen, und die Sicherheitswache die Hausmeister aus den Wohnungen Höste, um die GeMelge zu kehren und gangbar zu machen, fehlte gestern diese Maßnahme gänzlich. Die Folge davon waren zahlreiche Unglücksfalle. Auf den Fahrstraßen ab e§ infolge des Glatteises mehrere Autounfälle; es wurden Personen verletzt und sogar Autos zertrümmert. Auf den Trottoirkamen zahlreiche Personen zu Fall und die Rettungsgesellschaft hatte einen starken Tag. * Sackjagd auf LiebespLrche«. Um Me Siltenkasigkeit zrn bekäntpsen urrld die allgemeim Morail zu Ordern, har der Kommissär eines Dorfes in SowjetruGand jüngst bestimmt, daß jedes Li-ieespärchen, das nach zehn U,hr abends am User des Flusses bei einem Schäferstündchen überrascht würde, in einem Sack elnznsangen Md zusammeugvbunden in den Dorsiowjet abzuttefern sei. Seitdem setzte eine regelrechte Jagd öinf LicheSpärchm ein, um so mehr, als für jedes emgefangene Paar eine ansehnliche Geldprämie ansgeisetzt wurde. Der böse Zurall wollte aber, baß der KonM'issär höchstseM eines Tages in einer verfänglichen Situation am Flußm-er überrascht und mitsamt seiner Holden in den Sack gesteckt wurde. Einige Bauern wollten ihn zwar befreien, er hatte aber den sakra tischen Mut. sich trotzdem dem Gesetze Nnterlversen. und wurde also ordnunggemäß pfiamwen mit seinem L-iä chcn im Sack in den Dovfsowiet -eiugeliefert. Dort lbat er, bhur mildernde Umstände tu» zuspvechm, da er die Tat, tote er sagte, in sageMichrm Leichtsinn bedangen halbe, obwohl er bereits 45 Fahre alt ist. Trotz diesem Zwischenfall acht die Jagd <nt«f Liabespärchen ntil großem Erfolg weiter und bildet für die Kasse des Dorfsowfets ome fahr gute Einnahmcauelle. Vereine. Vorträge und Versammlungen. Wiener Äeth Hamibrasch. 2. Vez., Ferdinandsstraße 21 Heute Lektor Dr Rnbi irr Talmud. — Malmö» n d e 8 l n ft i t u t, Hetzgasse 40. Heute, S bis 7 Uhr, Rabbiner Dr. A K a m t n k a: Erklärung des Buches Hiob. 7 bis 8 Utzr, derselbe: Maimonides. More Rebnchim. W. A. C., Slovan und 6tn schäner Ter frühzeitig eingetretene Wi-ntcr mit Schnee und Eis drückte gestern stark auf den Bestich, brachte aber guten Sport und vor allem fa i r e Sp t c (c. Es gab einige Neberraschungem Die Amateure führ".: mit klarem Vorsprung. In der zweiten Klasse hält der V. A. K. die Spitze. Bei Fußballspielen der unteren Klassen ereigneten sich einige Unfälle. Hakoah gegen Nudolfshügel 4:0 (2:0). Gute Leistung der jüdischen Mannschaft. — Eisenhoffer erzielt drei Tore. .Hawüch har g-estevn ihren Archang wieder eininoi! enttäw i ch t. DveSnral jedoch in angenehmem St n n e. Ein 4:0-Siea 'gogcn Ru«dÄ>fshiW ans dem Fwovltener Brden' Ist «unter allen U-Mistälden enr schöiier Erfolg. Die Platzverhältnisse bei Schnee und Eis ließen für den tc^uilatcn Verlarüf des Spieles das Aergste befürchten. UäberrÄchendevwölise wurde ein llort geführtes, interessantes Match vvMfüihrt, das die der MÄtevung trohonden Ztvschcurer sichtlich beisvivdigte. »ervorztthoben fft gang besonders das absolut faire Verhalten der Gegner, was dem energischen SGchsvichln Bronn das Amt erleichterte. Bei der Wertung der HaLoch-Leistung muß natürlich auch die Einwirkung durch den Gegner als Maßstab hcranmrgen werden. 'Run. das Spicknivean der Favoritener flöht Uvar derzeit <r.rvf iöiner «bchonderS hohen Strafe, sie konnten oder durch Meis) und unermüdlichen Eifer nronche Märrigol wöttn'.achen. Sie hatten auch oinige klare G o a<l ch a n ce «, die durch die Hast ihrer SÄirmer — üj'.rigens der schwächste Teck N-udo!l'fühü>gel§ — wicht verwertet wurden. Eine sicher scheme-nde ^alogenhe lt kann de der hervorragende Fabian :eu, Altmeister S tudnicko bewies tu einigen Zügen den Routinier, die Halvesre-ishe rackerte, chrre der Klasse Mes gegneriischer: Mannschaststeckes nahe M tv-mMn. Die Verteidiger verhinderten noch äbgervn Schaden und der Tormann Brazda halte kanm die MögilichlM, e-men der erhaltenen Treffer Al vechüten. Durch die siidische Mannschaft ging geftetn M stifcherer ZW. G Die technischen Fähsgkcsten der Spioler kvat-eN aNif dem schliüipfriigen BrdöN so recht in Erscheinung und die Anwendung einer richtigen Taktik sichert-e den Ha>küa.bneru eine siaist stand>W Nebevlegenheit. Der Ball wtrche ohne Zögern tuvitergeigoden. die Flügc!l!lv,r^fer vcrforgtetl in richtiger Mffc MMeist di« gagenilibevliegeriden FsiW. Gn ttma nn, de.e auch mcklvärts aucha>'.s, warf seinen rasch und nnenni'Mch nach vorne und die beiden Berb i n d u ii g s st ii x Nl e r stellten — oben in eirtlsprxchsilöer Weise die Berbnldnng zivischen Ängriss und Hiniemnan ns Halft her. Aus der eigenen Hälste tva.rfen Weg»ers Kcrnischüsse di.e Äl.annfchaft, ans argst-vm Gedränge schnell wieder vor das gegnerische Tor wnd so waren die Hakouhuer ununterbrochen in Bewegung mit dem Ball und im Kampf um ihn. JiMressanimvMe wurden alle vier T o-re > von den beiden FtügeistürMern erziolt. Eisenhofscrgolang der Hat - l rück. Wenn ec eininal in den für ihn chaEeristischdtt SchUstlvtM gdlaugt. dann drcht fotftt Gkgn-er immer ei-n Trejffcr. Es wäre OWhofisers und soiiier M-kkiMw M-j» gäbe, diasc Sitnatiomn visi M ermöglichen. Wortmann zeigte sich «des Vertrauens, das man in ihn setzt, in der Sportklub geschlagen. Das Spiel der Reserven, das vormittags auf dem Hakoah« Platz ausgetragen wurde, gewann Hakoah 3:1. Die Toy für die Blan-W-eihen schossen Wegner 2 und Kestler (2). Amateure—W. A. C. 3:1 (0:0). Amateur-Platz. §000 Zuschauer. Schiedsrichter Plhak. Amateure: Saft; Schneider, Tandler; Geyer, Rest irrer, Briza; Cuiti, Rausch, Hierländer, Konrad, Mlynari!. W. A. C.: Feigl; Becher, Heikenwälder; Braun, Bilek, Schneider; Jany, Dürrschmiedt, Kozekuh, Schlosser, Huber. Mit dem Wind sind die Amateure gleich vorne und schon nach drei Minuten ist das erste Goal fertig. Reiterers Freistoß fälscht Hierliinder leicht ab und Feigl ist überrascht. Kurz darauf führt eine prachtvolle Aktion Kalman—Mlynarik— Hierländer zu«! zweiten Erfolg, der Mittelstürmer schießt scharf ein. Zwei tveitere Chancen scheitern an Offsides. Die Schwarz-Roten lassen den Mut nicht sinken und komnlen oft und oft schön durch, aber die Flügel versagen. Saft hält mehmials schön und Kozeluh hat auch Schnßpech. HnÜer wird im Strafraum k. o. geschlagen, kommt aber nach wenigen Minuten wieder. Nun ist die Reihe wieder an den Amateuren, die mehrmals schön^ durchkommen. Rausch leitet schön ein, aber Hierlander steht abseits. Reiterer und Bilek kämpfen hart um den Ball, Konrad ist der lachende Dritte. Er bringt den Ball an sich, rempelt einen Back und schon sitzt ein Meisterschuß in Feigls Gehäuse. Jetzt lassen die Amateure nach, erst verschießt Jany einen leichten Ball, dann aber bringt ein Freistoß Bileks den Erfolg. Saft zögert, Schlosser hebt daS Leder über den Tormann und Dürrschmiedt drückt den Ball ein. Man wartet auf Mlynariks Goal, der Flügelstürmer laust auch typisch durch, verschießt aber weit. ersten Hälfte pollends würdig. Er «.Pbeime als vichjiM Innenstürmer, half rückwärts ans, man-hgte seinen Uü'gel und erwies sich Äs ptct Kopffpivler. Nach der Pause „schlief" er ein wenig ein. Grün Waids Debüt nach 'eine: ichwercn Berletzlntig .zeigte ..Maxi" noch n:cht ans gewohnter Höhe. Er spisbte ituf'ölftc der Dodenverhäl'.nifsr -chr vovsichtig und langfiam. bewies aber einig: Hiwi che Züge i ünr Fähigkeiten. Haus l«r war gestern überaus eifrig. Et erledigte ein großes AvbeitSpensU'M. schoß mel aufs Tor und ^igte une)rwöhüten Mut, was ihm eimni auch einen bös aussehenden Sturz lointvug. Schwarz war gestern wieder der Mnzende VermiMer, der aber noch mehr reüssiert, wenn et sich «manches^ m>2«l. stl'bstandiq macht, was er bei seiner eminenten Schußkraft öfter iu-n sollte. In der Halver reihe wartete G >n i t «nt o it ft mit einer fahr -Men Leistung auf. Er spielte anrÄitivni'evt und dirigierte vorzWich. Ein wahre- Bollwerk War Pollak, der gestern eine der besten Leistungen auf dem Felde schuf. Schwung, Elan, Kunst und Kraft sind die Merkmale seinegestrigen Spiels, mit dem er. endlich alle Erwartungen erfüllte, welche die Kenner seiner Fähigkeiten an ihn knüpften. Behält Pollak seine Frische und Ansdauer, dann ist er ein ausgesprochener Teamkandidat. Bei Fried wechseln Schwäche-moinente mi-t guten Lc-istuagen alb. So war es auch gestern. Rach der Pause hielt er sich sehr gut und wartete mit einfallsreichen DebaW auif. Wegner 1 verbessert sich sprunghast. Seill raiungreifendec Stil kommt ixr Mannschaft schx zu gute itub in taktischer Beziehung hat er große Fortschritte gemacht. Scheuer bleibt der alte, verläßliche Routinftr. Kleinere Ent< gleisungen konnte ec durch energisches Eingreifen in gefährlichen Situationen wettmachen. Fabian ist ein Könner, der erst bei verläßlichen Verteidigern so recht seine Fähigkeiten zeigt. Im allgemeinen kann matt seststelltn, daß Ehrgeiz die Hakoahnrr beseelte und der Wille zum Sieg, der sie auch gegen den stärkeren Glgner zu einer gefährlichen Kampfeinheit zusammenschweißt. Schon in der 6. Minute siel das erste Goal. Gutmann schoß einen Freistoß, dtt Ball kam zu Eisenhofftt und dieser sendete ein. Während der ersten halben Stunde ivar das WetbspiK langweilig und systemlos, da sich die Spieler noch nicht mit den Bodenverhältnissen zurechigv fUnden hatten. Ja der 80. Minute bekam Eisenhoffer freistcher'd den Ball zugespielt, lief eine kurze Strecke gegen das Tor und schoß dann mit wuchtigem Stoß das zweite Goal. Run wurde Hakoclh klar überlogen und erzielte in der 12. Minute nach der Pause das dritte Goal durch einen Prachtschuß Eisen hnssers. Rnntnehr lvar das Wettspiel entschieden. HakoahS Ueberlegeuheit wurde erdrückend, doch gelang cs den Rudolfs Hügol-Stümncrn, in einigen überraschondAt Drtrchbruchen da- Hakoah-Tor zu gefährden und Fabia-u vor schwierige Ausgaben zu stellen. In der 28. Minute wate den Favvriinern beinahe ein Goal gelungen. Duspiva brachte jedoch das Ki'.nstftück zustande, drei Schrieb vor dem Goal daneben zu schießen. Eine Minute später fiel der letzte Treffer. Eisenhosser Mb quer über das Feld einen Ball zu Schwarz und dieser schoß uichaltbar ein. Die restliche Dpielzetk verlies unter erdrückender UehMLAeichelt der Hakoahuec, die zahlreiche glänzend Torchancen vergaben. GlmMering-—Slovan 8:1 (j-rO). Dschechiisch.s Herz-Platz. 8000 Zuschauer. Schiedsrichik Zwicker. Simmering: Aigner; Hcvuswirtjh. Mnsrl; Kli-wirsch, Kuv;, DnMser; Danys. Horwach. Sesta. Z'Dauer, Bierbl. Slovan: Hlonssk; Reichardt, Gvünel; Mache!, Baar, BaUöak; Haider. HanÄ. ZidarSky, Cemicky, Eckl. Schon in der 8. Minute gelingt eß DanhS, über den heranslaustnden Hloufek hinweg einzusenden. Die Grünen gravfen jetzt nachldrücklich an. doch daS Glück ist nicht ans ihrer. Seite. In der 20. Minute unternimmt Biertl einen Sololauf, zentert schön und Horwach köpft, in vollem Laufe anftürmend in-die Maschen. Sstumertrsg ^hr^jätzt 2 tO u,rd die Hausherren, die den Epy.yrder Situation-evkenneu, sind ttm ständig im Felde der GOner/zu finden. Aber auch ietzr blüht Hnen kein Erfölg. denn HÄrels schach Weitschüsse gehen alle knapp daneben. s In der iS. Mnuie gcht tzillbauer durch, Hlousek eilt zu spät entgegen' und Biertl drükft den Ball ins Retz. Tv'i Mimten Vor der Pause entsteht vor de>m Slovan-Tor ein unübersehbares Gedränge, das Zill-bauer Gelsgenheit gibt, den vierten Treffer zu erzielen. Nach Seitenwechsel sieht es vorerst aus, als sollte sich die Ni-sderbage Slovans noch katastvophaLer gosdalten. Kann: hat HwusÄ einen Fernschuß Zillibauors schön abgowchrt, muß er auch schon einen prächtigen-Echchuß von Danys passieren lassen, den dieser aus >betrachckicher Entserrvung abgegeben hatte (6. Nl imvle). Sieiben Minuten spät« kommen auch die bereits aussichtslos Gcschloyenen zu einem Erfolg, als Ha'ider vom Flügo! an§ einsercket. BirrÜ stürmt hiirgu und erM m Tor. dan ■ alter wegen OWide nicht anerkannt wird. In de, 28. Minute M es einen Elfer, Äs Zdarsky von oückwärts.gerrmpelr wird. Aigner kmui aber den Elfer abwchr'en. Dumser wird jetzt verletzt und scheidcr auf wen-iige Mmuten vs,S. Eine letzte Chan« Giomns macht Äie»na—ÄVacker 4:2 (1:1)* Wackcr-Plotz. 90Ö0 Zuschauer. SchiedLrichier Micsz. Vienna: Ostriczek; Rainer, Mum; Kaller, Hosfmam Lndwig; Seidl, Vridil,- Gschweidl. Reinl, Fischer. Wacker: Mavesch; KoÜndovfer/JeMnet; Brinok, Refch. Pellet; MachhörM, Rappan, Brjbl. Siklosiy, Burefch. Während der ersten Viertelstunde ist das Spiol ganz often; beide Parteien erzielen je einen Corner, der evgobnislos vevlänft. In der 15. Minute übernimmt Bejibl eine Flanke von rechts, spielt sich energisch durch und der eiste Treffer für Wacker ist erzielt. Den MeNlnigern werden in kurzer Zeit drei Eckstöße zngesprvchen, die alle, elend geschossen, hinter dem Tor landen. Ein Durchbtitch aus ihrer Bolagerung bringt auch den Döblingern einen Eckstoß ein, äus dm Gschweidl nach längerem GtLräNge Vor drm Wacker-Tor mit plaomtem Schuß den Ausgleich herstelllt. Rach der Pause stellt Vienna um. Gschweidl .und Reinl tauschen die Plätze und tatsächlich ändert sich jetzt das Bild. Vienna ist jetzt mehr im Angriff und in der 6. Minute stellt sich Ilridil mit einem Treffer Marke anno daznmÄ ein. Der Jubel der Vienna-Anhänger hält noch an, da stürmt MWrM am Flügel vor, sein Zuspiel gÄingt auf Um«we>gen zu Räppan. der mi«t pvach«tvollem Fernschuß das Spiel einstellt. Bold daraus setzt wieder stärkeres Schneettnben und ein für Wacker günstiger Wind ein. Die Meidlinger drängen hoft«ig, doch enden die Misten Angriffe bei Mum. Eine. Verletzung zwingt Gschweidl, mit Fischer Platz zu tauschen, und üllgemeill wird tereitS Mit einem unenffchichenen Ausgang des Spiels gerechnet. Die 89. Minute bringt die Entscheidung. Fischer gibt das öckr an UtÄil, der aus büMster Dista^ einschießt«