Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2432 (29.11.1925)
- Date
- 1925-11-29
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2979076-2981191-2981518--24802-3012383- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
1 kUMMMMiaii strtrt tsuotiM. MtelemopRschrr Nbrseiunarasvu«. s Trotz Gründung des Effekteutrustkomttees, welches die j Bestände des Wiener Jnterventionskomitees übernimmt und ' dieselben für einige Jahre vom Wiener Markt fernhalten will, ' ist die sehnlichst ertoartete Wendung auf dem Effektenmarkt doch nicht eingetreten. Die Geschästslosigkeit hält weiter an. j Die Kurse einzelner Effektengattungen weisen Rückgänge auf. Es ist derselbe Marasmus, wie er seit fast zwei Jahren der Wiener Börse seinen Stempel aufdrückt. Die Käufer bleiben Wester aus. Niemand hat Sehnsucht nach dem Aktienbesitz. Es ist schon so weit gekommen, daß selbst Effektenbesitzer, welche jahrelang ihre voll bezahlten E f f e k t e n b e st ä n d e in den Bankdepots liegen haben, sie jetzt durch ihre Banken „bestens" verkaufen lassen. Alle möglichen Gründe werden für das Anhalten -er Stagnation angeführt, wie die unzureichende Rentabilität, die Verwendung des Geldes in der Privatwirtschaft, drohender Druck des EMtenbesitzes der Banken, Ungewißheit der Weltwirtschastslage usw. Nur ein einziges Moment wird außer acht gelassen, die vollkommen veränderte psychische Einstellung des Publikums. Wie sich zur Zeit der Inflation in der gesamten Bevölkerung ein direkter Effektenhunger einstellte, so ist jetzt als Reaktion davon die Effekte ns cheu zu beobachten. Niemand will Effekten haben. Und wenn er sie schon besitzt, rnöchte er sie bei der ersten sich darbietenden günstigen Gelegenheit wieder weitergeben. Das spekulative Moment, das bisher beim Käufer der Effekten neben dem Anlageinteresse vorhanden war. ist jetzt völlig in den Hintergrund gedrängt worden. An seine Stelle trat der Wunsch nach dem ruhigen Besitz und ungestörtem Genuß der gesicherten Gewinnquote. Die mannigfachen Wandlungen der Krise, die gewaltigen Vermögenszertrnmmerungeu, die letztere im Gefolge hatte, das unsichere Moment der Efsektenbewertung. das gerade in der Zeit der Börsenderoute um schärfsten'zum Ausdruck kam, hat viel zu diesen geänderten Wirtschaftspsyche beigetrageN. Diese wirtschaftspsychische Erscheinung ist nicht nur auf O e st e r r e i ch allein beschränkt. In Deutschland kann man dieselbe Beobachtung machen. In einem Bericht über die Zustände an den deutschen Effektenmärkten heißt es wörtlich: „Das Schlimmste aber ist, daß allmählich der Markt der deutschen Papiere in seinen wichtigsten Funktionen mehr und mehr zu versagen beginnt. Die Fälle häufen sich, in denen der Markt auch schon bei verhältnismäßig geringem Angebot versagt, in denen bei Äktienofserten entweder unverhältnismäßig schwere, Kursverluste eintreten, oder trotz solcher Einbußen nur ein Teil des zum Verkaufe gestellten Materials abgenommen werden kann. Oder aber — und, das kommt sehr häufig vor — eine Notierung tagelang und wochenlang „mangels Interesse", das heißt mangels Nachfrage überhaupt nicht stattfinden kann. Das ist das Bild einer vollkommenen Börsenkrise, einer latenten und stillen Börsenpanik, wie es sich deutlicher gar nicht aussprechen kann." Wenn man die Verhältnisse der nationalstaatlichen Börsen betrachtet, muß man zum selben Resultat kommen. Es ist dasselbe ^ild, das sich überall in Mitteleuropa zeigt, das aber ' auch orn westeuropäischen Börsen sein Gepräge aufdrückt. Rur in Amerika ist die Bewegung noch immer stark. Die Geschäfts» Copyright 1924 by 79. Fortsetzung. Volk Verlag A.-0. Mauchen »achtzriiS »nMc*.! Hm Scttttmft. Eine amerikanische Autobiographie von Samuel Ormtz. Ich nickte wieder und öffnete dann meine Augen, da ich gewahr wurde, daß mich jemand ansah. Es war Mister Bernard Lowe, mein Nachbarider gekommen 'war, um mir sein Beileid ausKUdvücken... Bernard Lowe, ein alternder Mann mit sanftem Gesicht, Mckte mich aus seinen gütigen, zwinkernden Augen an... Bernard Lowe ... erinnerst du dich an dm Berl von gestern, Beul Lotvin, den Sattler in seinem Keller an der LMvw Street.. Berl- ' ,-Schlaft, ruh' dich aus, laß dich nicht stören, mem Freund." Seime Stimme ist sanft und tröstend. „Mr eben -ein Nickerchen, -wie's die Fetten gern tun", antwortete ich und drückte ihm die Hand. „Und wie geht's dir, Berl?" Er erwiderte gutgelaunt: ,Me kann man einen Christian Seientist so etwas fragen?!" Und wir lachten beide. Spaßig: Berl ist Anhänger der Christian -Science-Lehre und ein ehrlicher dazu; stets bereit, ihre hottenden, friedlichen Wunder durch seine persönlichen Aussagen zu bekräftigen... Einmal erzählte er mir seine Geschichte in seiner schlichten Weift. Er war 'beträchtlich wvPhabetÄ. Aber das führte er nur auf Zufall zurück. Irgend jemand Wie ihm einmal gesagt, daß AntomMle ans der BklÄMche erschienen seien, um nie wieder zu verschwinden. Da gab er sein Sattlergeschäft auf und eröffnote eine kleine AntoreParatuvwerPütte am oberen Broadway. Das war eine neue .Industrie,!bei der die ersten den -Rahm abschöpften. Aber, was dabei ejbenso wichtig war: Berls gute Laune und seine BebläMchftit gewannen chm Freunde unter den Nichtjnden.... Er entwickelte sich zu dem lbsdmtendstm Lieferanten von Autozuibehörterlen und Reisen... Zur Zeit seiner größten Erswlge mußte er sich mit Diabetes, die man auch die „Mische Krankheit" rannte, Wiegen. Er proibftvte alje berühmten Aerzte und jede bekannte Kur. Und wurde aufgegeben... Im ihrer Verzweiflung ließ Berls Frau eine Gesundbeltevin kommen... Und Berl konnte jetzt ehrlich »mstitze erreichen dort an den einzelnen Tagen noch immer Rekordziffern. Das amerikanische Publikum verfügt vorläufig Roch über so reichliche Kapitalsmengen» daß er sich den Luxus der Spekulation gestatten kann. Seine psychische Einstellung ist noch nicht derart deprimiert, weil Amerika die . Nachkriegswirtschaftlichen Krisen nicht durchgemacht hat. Ob es mit der Zeit davon verschont bleiben wird, gehört auf ein andere- Blatt. Der Kamps um den Frauken. Es scheint, als ob die Schlacht um den Kurs des Franken noch nicht beendet wäre. Vorläufig wird der innere Kampf ausgefochten. Man ist sich in Frankreich selbst noch nicht genau bewußt, welche Mittel anzuwenden wären, um die Inflation zu verhindern und der staatlichen Finanzwirtschaft eine solche Basis zu verleihen, daß der Franken allen Angriffen von außen -erfolgreich Widerstand leisten könnte. Vier Ministerien mußten demissionieren, weil sie in der Oeffentlichkeit keinen Rückhalt für ihr Finanzprogramm finden konnten. Der Kampf dreht sich um Herbeischaffung der Mittel zur Bezahlung der drückendsten Schulden. Hier aber prallen die alten Gegensätze zwischen kapitalistischer und antikapitalistischer Weltanschauung hart aufeinander. Soll das Kapital, wie es die Linke will, durch das Mittel einer Vermögensabgabe stärker herangezogen werden, oder sollen, wie es die Rechte vorschlägt, die Mittel mit möglichster Schonung des Anlagekapitals nur' unter Heranziehung seiner mobilsten Bestandteile herbeigeschafft werden? Die Verfechter der letzteren Anschauung weisen auf die praktischen Erfahrungen der Nachkriegswirtschaft hin. Eine allzu starke Inanspruchnahme des werbenden Kapitals bedeutet eine Beeinträchtigung der Produktion. Es käme dann eine Sanierung der Staatswirlschaft auf Kosten einer zum Siechtum verurteilten Privatwirtschaft zustande. Loucheur ist der Verfechter der letzteren Anschauung. Nach den b^hcrigen Berichten scheint seine Ansicht durchzudringen, was auch in seiner neuerlichen Heranziehung zur Regierungsbildung zum Ausdruck kommt. Er vertritt den Typus des wirtschaftlichen Praktikers gegenüber denjenigen Elementen, welche sich bei ihrer Wirtschastspolirik allzu sehr von nationalistischen, ideologischen und anderen Momenten leiten lassen. Würde das Programm Loucheurs durchdringen, dann würde das einen Sieg des praktisch denkenden Wirtschaftlers gegenüber den Wirtschaftsideologen bedeuten. Wenn diese Schlacht int Innern zu Ende sein wird, dann kommt erst der Kampf des Franken um seine Stellung im Auslande. Eines spricht, wohl für seinen Sieg: das Vertrauen des französischen Bürgers zu seiner Währung und der Umstand, daß die internationale Spekulation in ihren Aktionen ermüdet ist und lange nicht mehr mit demselben Elan wie vor einem Jahr ins Zeug geht. Trotzdem kann nicht schon jetzt ein abschließendes Urteil über die Endentwicklung gegeben werden. Die Aaslandsbeziehungen der Wiener Banke«. Bei der Beurteilung der Zukunft des Wiener Bankgeschäftes wird immer nur an die Entwicklung des österreichischen Geschäftes gedacht, ohne daß auch die weitverzweigten ausländischen Beziehungen der Banken in Betracht gezogen werden. Es ist gewagt, zu behaupten, daß jetzt! Wien zuviele Banken habe. Der wirkliche Maßstab für - eine .solche Bewertung fehlt vorläufig. Wenn auch zugegebenwerden muß, - daß' die Wiener Banken und Bankgeschäfte derzeit unter Gtzschäftslofigkeit leiden, so kann dennoch nicht behauptet werden, , daß dies «in normaler Zustand wäre. Leider waren die Wiener Banken bisher in Oesterreich auf das Börsen- und mS^BBBSSBS9S9S99B99SSK—HS-S5MSÄ5HMSHS überzeugt erklären, daß ihn Glaube und Liebe gehest und ch» wieder Mftmd und kräftig gemacht habqn; -und, chas mehr ish Christian Science brachte 'ihm Gleichmut suyd Friede»; das Dasein wurde bedeutungsvoll. Seine einfache» AüWhrungen waren rührend... ' Wir sprachen von seinen beiden Kindern^ Wanken jungen Männern, die eben i«hr letztes Jahr'an der Mle Universität absolvierte». Berl wollte nicht, daß sie .Ge«- schäftslmte würden. Er sagt, Geschäft IbeschmW.. . -.er ermutigte sie, sich rer Kunst und Wissenschaft zu:-widmen ... das Leben sei mehr als der bloße Kamps'um Geld.' -.„Die Zeit vergeht... erinnere dich um <.<'Wd'impft du daran denke», deine Jungen zu verheiraten!^ sM§ -sch. „Daran brauche ich gar nicht zu denken... --UM denken sie sMst... Früher gingen sie mit Mr Sonntag morgens zur Kirche, wenn sie daheim 'waren,.. * yber fttzt gehen sie in Rabbi Druckers neuen Tempel. Sie haben schon einen Grund -dafür... du kennst doch die' schönen Töchter Sid Raleighs... du weißt schon, - unser - Mer Freund Sam Rako-wsky... er hat zwei blonde' Schönheiten ... wie -ihre Mutter... zwei gescheite' MWlA Musikerinnen, die die Lieder ihres Vaters verabscheuen... Komisch,'er kümmert sich gar nicht darum, wassie , von seiner Musik halten. Er schickt sie nach Europa; damit' sie .unter richtigen Meistern studieren können.' Well,/ meine J-ungens sind nach den goldenen Schönheiten mit 'den goldenen Stimmen aus... Jetzt gch'n sie Mittwoch MW mit mir in die Kirche, nur um mir einen Gefallen-zu tun ... Mell, eins schulde ich den Burschen schon: das.Recht-, sich selbst ihre Frauen und ihren Glauben astszusuchen . . . Gute Nacht, Meyer, Mama wartet auf imich!.-Mtt"Äw Abendbrot. Gute Nacht..." - Ich kann heute nicht daheim bleiben; ich bin so .n^der- ' geschlagen. Ich werde mich davonschleichen und an' Margot telephonieren... Margot, meine TrösteM...! Ich Aste All Wolfs für sie interessiert. Er.hat sie in ei» Stück gesteckt, das ich finanziert habe. Margot ist e-ine-sausgezeichrote Kapttalscm'lage. Mr die Theaterbesucher reptäftn« lievte sie das schnippische New-Hovker ' Fre.uoenmMMp.. Die Kritik pries ihre Lebhaft-igkei't und ihre ÖrigiMM' Alle Künstler wollen ihre entzüchenden Händej undMße -malen. Ihre Beine sind zu klaMchen Erscheinungen auf . der Bühne geworden, sie -haben dft edle Form ' SS. RoverrMr 19S6 ~ Nr. IM geschaft eingestellt und haben dieses fast ausschließlich ge' pflogen. Das Kreditgeschäft, einer der wichtigsten Geschäftszweige deS regulären Bankgeschäftes, war in den letzten Jahren fast völlig vernachlässigt. Auf diesem Gebiet bleibt für die Banken noch sehr viel zu tun übrig. Das Scheck- und Ueberweisungsgeschäft ist einer der wichtigsten Geschäftszweige im regulären Bankbetrieb. In England ist eine enge Beziehung zwischen Banken und der gesamten Geschäftswelt, selbst de« Detailkaufkeuten, den Kleingewerbetreibenden,, ja sogar den Arbeitern hergestellt. Der Stückmeister, der seine Arbeit dem kleinen Möbelhändler abliefert, wird mit xinem Schack auf irgend eine Bankfiliale bezahlt, den er weiter auf sein Scheckkonto bei einer anderen Bankfiliale überschreiben läßt. Daraus erklärt sich auch die ungewöhnlich große Kontizahl der englische Banken. Die Wiener Banken haben mit dem Zeitpunkt des Abflauens des Börsengeschäftes die meisten Konten verloren. Wenn sich die Wiener Banken intensiv dem Kleingeschäfte widmen, würden sie zweifellos auch jetzt noch vollbeschäftigt sein. Es würden nicht Klagen über einen allzu ausgedehnten Bantenapparat laut werden. Allerdings müßte hier neben einer Umstellung der Mentalität der Bankleitungen auch noch eine Umstellung der fiskalische« Mentalität Platz greifen, die nicht unbedingt in jedem Scheck und ' jedem Geldumsatz ein Objekt für fiskalische Erträgnisse sehen sollte. Trotzdem scheint die externe Tätigkeit der Banken, wenn man die letzten Geschäfte derselben in Betracht zieht, stark im Wachsen begriffen zu sein. Die Anglobank hat vor kurzem einen Kreditvertrag mit beut jugoslawischen Tabakmonopol in der Höhe von einer Million Pfund abgeschlossen. Ebenso wird von dieser Bank wegen eines Agrarkreditvertrages mit Budapest verhandelt. Wenn auch das Geld eigentlich der englischen Bank gehören dürfte und die Anglobank mehr die Funktionen eines Treuhänders versieht, so verdient doch daS Geschäft, abgesehen von der Vermittlung, welche die Anglobauk verdient, auch insoserne Bedeutung, als darin zum Ausdruck kommt, wie das englische Kapital den Wiener Platz für Vermittlung von Kreditgeschäften für Südosteuropa einschatzt. Was London für den Ncw-Uorker Platz, wird allmählich Wien für ganz Südosteuropa. Der Wiener Bankverein zum Beispiel ist in Bosnien stark interessiert und hat erst vor kurzem wieder ein großes Holzgeschäft dort zu finanzieren begonnen. Auch mit Bulgarien steht diese Bank in innigem Kontakt. Die Kreditanstalt, die durch ihren Direktor Neurath vor kurzem im Warschauer „Hajnt" dementiert hat, daß das Haus Rothschild durch ihre Vermittlung Polen einen Kredit gewähre, hat mit diesem Staat auch sonst noch nianche Finanzbeziehungen. Die M e r k u r b a n k und andere Großbanken finanzieren seit Jahren die polnische Wirtschaft. Es läßt sich kein Staat Südosteuropas nennen, in dem nicht die Wiener Finanz verzweigte Beziehungen besitzen würde. Diese dürften gerade jetzt einen weiteren Ausbau erfahren. Unter diesen Umständen ist die Situation des Bankgeschäftes für die Zukunft lange noch so trist zu beurteilen, als dies von manchen Ueberpessimisten geschieht. Dr. Max Rofenberg. «r «nMemeWse in PMina Mm» der letten bin Ähre. Laut einer im Mischar Wetaaffiab^ erschienene» Tabelle geben wir anbei die Ernteergebnisse der htmprsächl'ch in Betracht kommenden Fruchtarten in Palästina für die letzten vier Jahre in Metertonnen an: schen Basen. M hat sie in einer großen Revue gestartet, tzie er ,^LHe Chicken vf the Croßways" getauft hg!, wöbet die „Croßways" der Kreuzu-ngspunkt der 42. Straße und des Broadway sind. Dann kamen die W-mgesellsihaften und lockten sie mtt Rieftnigagen. Immeraber. zvg sie ihren „süßen Daddy" zu Rate. Sie vergaß nie, dankärr zu sein, auch .tzoenn sie manchmal untreu >war. 'Das' PuBl-Aum vergötterte sie als die schalkhafte -MyrAoit der. Frlms.... Margot-wchnte in einem bizarren Appartement und -hatte als AnistaNdsdame eine Ältliche Duenna, eine zu meiner Deckung erfu-ndene Tante Ibei sich... Fch kann mich nicht über Margot 'beschweren. Sie tut ihr Mußevstjes, um ihre kleinen AMren vor mir geheim zn hatten;.. Aber ich tvnßte es gut genug, daß sie um die Ech hernm Mine LiebesaMren hatte -und vers-uchte, nicht an' das Üna-ngenchme dabei zu denken... Manchmal; wenn'-ich uher'sie geibengt stand, Wlte ich mich tvie eftr -'widerlicher Äick- Mter, fett, stinkig, fleischig, der über eine' Weiße GaKelle gebeugt schnarcht, eine weiße Gazelle mit rostrotem Kopf. Wieder nickte - ich und hatte einen angenehmen Traum: Margot saß ans meinem Schoß' und zupfte ntich am Ohr. Aber es war nur dieser verdammte Hund, der auf seinem Kissen auf dem Tische neben mir lag. Seine kleine Pfote hatte mein Ohr berührt , . » Gretel summt Sid Raleighs letztes Lied, einen modernen Gassenhauer, den er für Margot schrieb. Es ist ein Mischmasch aus Sentimalität, Sonnenschein und Regen, Liebe und Eifersucht, Freude und Ktm-m-er, Lachen und Tränen: Gemeinplätze für die Massen, leichtfertige Gedanken für den schlürfenden Pöbel. Margot hatte den Refrain berühmt gemacht. Er lantet etwa: ,^Tell me,.lrft, tell M, what's it all about; tell me, lise, what's it all abostt?" .. . Gretel ruft: „Komm' essen, Meyer. Ich habe etwas Besonderes ßür -dich: Gedämpfte Vmsi .-.Md Kartoffel-^ Latkes." ... . Ich schraube meinen schweren Leib in die Höhe und watschle in das Eßzimmer . ,. Wieder fingt Gretel: . . . „Tell me, lise, tell me, what's it all about; tell me, lise, what's it oll about?," Was - - Es riecht gut. / ' r Gedämpfte Brust und Kartofftl-Latk»-^ - lDchlvß.)