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Wiener Morgenzeitung · 1925-11-25 · Heft 2428 (25.11.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2428 (25.11.1925)
Date
1925-11-25
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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€eHei k. „ Dien, Mittwoch »»«Mt gtmwiKtoHW SS. fltobaitkt 196B «r. «h Aus Srez Ursel. I Die neuen RatuvalisationKbcstimmu ngen. (Mgendienst der ^Wiener Morgenzeitung-.) Jerusalem. A. Now»nder. DK Einwohner PaläfttMS Werden nach chrer Natnrailifaiton ÄS palästckmMe GtMtTüvger gelte«. In Ueöeroins-ümmlNig «nt dom soe-bsn erlassenen palästckonsifthen BürgrrfchaftSgesetz P jetzt eine oWzielle Bekanntmachung Dber dir Erlangung der palästinensischen E taalsHürg-erfchasi derGmtlicht worden. Personen, die Mästtneuftr werden -vollen. muffen <«»hlochen, daß fie am 1. August 1926 dauernd in Palästina wohnhaft tvaron. Unter „dauernd wohnhaft m Palästina* wird Knsüchl-iche Anwesenheit im Lande für mindestens -vor Jahre, Mschen dem 1. August 19W nnd dem 1. AuM 1925 vecharwen; ferner der IKrtechÄt eines Haushaltes in Palästina durch den Antragsteller oder seine Frau während dieses gcm-zen Zeitraumes; bei unverheirateten Antragstellern unter25Jahr<nder Unterhalt Äms Haushaltes in Palästina durch ihre Eltern während der ganzen Dauer dieses Zeirramnes. In Fallen, wo Personen aus Gesundheitsrücksichten Palästina verLassen mußten, wird tatsMicher Aufanchalt-im Lande lvährend mindestens sechs Monaten dar August 19S6 verhängt. Ottomanifche, Untertanerr, die am 1. August 1926 in PaüHbma dauernd lvohn» hast w»en,grckden ahne weiteres als Paläpinenfer. Eine rreire Wal-Hflanzun« von 10.00« Baumen. Die mrsrachPffche lanLwirLschafÜiche Siedlung Ln Chit- "« soll durch An-M^ng von 19.000 Waldbaumen saniert werden. Tie Arbeiten, welche vom Jüdischen Nationalsonds auLgsfühtt werden, find bereits m-AngrU genommen. Der ^efür besKrmnte Boden liegt aus dem für BMMpftLMNm schr geeigneten Dorfhügei. In der HaupHache lvird man Kiefern anpflanzen. Die Kröten trägt die ,Ma-mnfpM>2* des Jüdischen Natwna^onds. Dir Malarrabekäinpfung. Die durchgeführten Sani«rungsarbeitc»r des Jüvffchen ZiEonalsondL, die vor allem im EmÄ JesreeL gut« Ächrltate zeitigten, habenden FandS zm Fochetzur^g dieser Ameliorationsarbeiten veranlaßt. Die Experte:: bchcmpten, daß die völlige Auswttung der Malaria in Palästina möglich ist, wenn die Sümpfe mlsgetrocknat werden. Me letzte vom Rationaffonds begonnene Arbeit dieser Art ist die in Harbaj, in der Nähe der chafsidifchen Siedlungen. Das vo-n den benachbarten Bergen abwärts fließende Wasser sammelt« sich in einer MachenmedeMng von MO Dunam Ausdchmlng und bildete einen Sumpf, d. h.«inen Motaricherd. Die Austrocknung dieser Sümpf« wird 5qOO Pftmd kosten, die der Keren KqemelH trägt. Faszistische Filialen. Aus Jerusalem berichtet I. T. A.: Der Divckwr des italienischen Hospitals m Haifa, Dr. Gaste re, wurde zum Leiter der ja s z ist is ch e n Orga n isa t io n in H a ifa gowM. Leiter der faszfftischen OrganiisatÄm in Jerasalem ist Dr. Mancini, Mreltor des MienWen KrarcketchrnffcS m Jerusalem. Ae BahMen i« Medina, London, 24. November. Wie „Daily Telegraph" iNoldet, sei gestern in London die zuverkäsftye Bestütigmlg der Meldung yan der Einnahme Medinas durch die Truppen der Wahabiten unter der Führung I bn Sands eingelangt. (Auch aus Kairo «liegt eine gleichlautende Meldung twr. Die Red.) Englisches Protektorat über das Sultanat Nejd? London, 24. Ädovember. (Tel.-Konkp.) Wie von gut Unterrichteter Stelle mitgeteilt wird, hat sich I b n Saud, der Scheich der Wahabitcn, damit eulvechtanden erDürt, daß England das Protektorat über das Gebt e t de r W a h a b i t e n Übernimmt, England erhält dadurch das Recht, die Wahabiten diplomatisch zu vertreten. Das mit Jbn Saud getroffene Abkommen entM eine Garantie der Grenzen des Irak. Wetterte gestörte». Paris, 24. November. (Tel.-Komp.) Der 'bekannte elf-äffische Politiker und gewesene Abgeordnete des Departements Haut-Rhin, Abbe Wetterle, ist in Rom gestorben. Wetterle war der ftanzösrschen Gesa «dtschaft in Rom zugeteilt. « Wetterle war, als das Elsaß zu Deutschland gehörte, jahrelang Mitglied des deutschen Reichstages; dort vertrat er die Rückgabe seines Heimatlandes an Frankreich und hatte daher viel unter politischer Versorgung zu leiden. Helium aus Luft. lieber ein neues Verfahren zur Heliumgäsgewcknuntz öerichtet das „Berliner Tageblatt aus - London: Die britische Sauerstoffgesellschaft teilt mit, daß sie ein Verfahren gefunden habe, r e i n e s H e l i u m a u s d e r L u ft zu gewinnen.. Das Verfahren ist demjenigen ähnlich, durch das Lust verflüssigt wird. Die Lust wird in ihre fünf Bestandteile, Stickstoff, Sauerstoff, Argon, Neon und Helium, zerlegt. Dal gefrorene Helium soll zu 93 Prozent rein sein. Allerdings kommt das so gewonnene Gas auf 20 englische Schilling für den Liter zu stehen. Ein Volumen Helium wird aus 1,185.000 Volumen Lust gewonnen. -ar Noslavtt Schachturnier. Tech- Remis in der elften Runde. Aus Moskau wird uns berichtet: DaS Zusammen» reffen L a S k e r—R e 1 i in der elften Runde, dem großes Interesse entgegengebracht wurde, endete mit Remis. Zu dieser Sensation kam als zweite die Niederlage Rubinsteins gegen Rabinowicz. Ferner schlug Dus- L h o t i m i r s k y seinen Landsmann Go 1 thilf in sehr räftigem Stil. Die elfte Runde war wieder ein Tag der iemi-partien; unentschieden endeten die Spiele 'Hapahlanea gegen Torr-e, Bogoljubow gegen Marshall, Zuwarow gegen Dr. Tartakower, Grün seid gegen Bogadi st schul und Saemisch! legen L ö w e n f i s ch. Die Partien A a t e s gegen GenewSki und Romanowski gegen Weri n S k y wurden nicht beendet. S p i e l m a n n tvar frei. Stand nach der elfte» Runde: Bogoljubow 8'/,, Dr. LaSker 77» (1), Torre 7% Morshall 7 (1), Rubintein, Dr. Tartakower je 6% Capablanca 6, GenewSki i1/» (1), Rabinowicz, Romanowski je 5 (1), Bogadistschuk, Reti je 5, Tus-Chotirnirsky 4% Grünfeld, Werlinsky e 37, (L), Löwensisch, Spielmann je 3% Saemisch 3 (1), Zuwarow 27-, Yates 2 (8), Gotthilf 2 (1). Ein 15jLhriger Besieger Cechablaneaö. Bei der Simultmworstellung, die der Weltmeister Lapablanca an dem spielfreien Samstag gab und in der er gegen 30 Gegner spielte, gab es ein interesiantcs Schachereignis. Bon den 30 Partien gewann Capablanca 18, machte 8 remis und verlor 4; die erste Niederlage erlitt er von einem Fünfzehnjährigen, einem Juden namens B 0 t w i n i g. Der jugendliche Besieger >es Weltmeisters konnte seinen Erfolg bereits nach einer halben Stunde Archen. Lk ljrbMchr» Schul« i« starvathorutzlaoS. Uever seinem Standpunkt zum tüdilschen Nationalisimls beftagt, äußerte sich Präsent M^'aryt anläßlich feiner?lntoeftnheit -nr Amerika im Jachre 1916 folgerwer-otaßen: ,Jn der jüdischen BrLveglmg «Micke ich »fcimii uarionalem Chauvinismus, .sondern die Tendenz zur moMUschen Ragencrievumg." Dieser AuHwuch, brr auf das Diachovafudentuliin oinen tiafeu Eindruck gemacht hat, ist nicht «ihrre bleibenden Emftuß anij die nÄtionatzüdischen Kreise der TschechostaDokei gevliMn. Einen der Bewaise bildet das .hebräische 'Schuiwosen m der PMavPadffa Rus. Hier, wo die imveu und äußeren Zustände des Judenrums zu manchen Sorgen Anlaß igeben, hat das .vor fihtf} Jchren sntstanverle hchräifche SchMvchen eine Bedsuvung die d«s NatiomchMitische mr swoift, um da.Kr .in Maler, kultureller und mcht Mestt in tvirtz'cha>Mcher Beziehung einen' entßcheÄENdnr Wendepunkt darqustellen. Es war mchr' die Furcht vor dem Neuen als die Angst «in das Alte, wen» dir ersten Klassen der hchräischm Bolksschurle in Mtkaeevo zu Mißverständnissen rmd MhgrWen Anlaß gaibon. Heute, wo es aus dem Gchiete der Podkorpatsta Ras neun hebräische BälkHchrvlen mit beinahe 10A) Schüln'n gibt und dazu noch ein hchraisches Resormreallgymnasimt mit gw-vr Klassen und 92 Schülern, ist es klar, daß der übevloiogercke Teil des Juden tmns diese -Frage »ÄS etwas Mkftaßt, was das Judentum ethisch angchi und praktisch gelöst iveüden «ruß. Die hebräischen Schüben in MEaeevo, Sevtzus, Torun, BereMasz, Hust, J<Hna, BrÄodche, ItKorob, das GtMlnasiu.nl in Mukacevo er sordevn einen Al^waild, dessen AnfbrinWNg von dieser Msstrssung den basten Beweis bietet. Die Ausgabe dieser Schulen ibestcht nicht nur darin, die linterricht^gsgönstünde hebräisch vermitteln, sondern vor allem durch epziahrrische Methodm jenen Pvotzcß zr: beschlsuni. gen, der die Echöhinrg nlld ^bonzentrievung der Mischen Prodlkklivität ünlstrckbt und vor -allem die soziale und wirtfchafÄ'iche Nmschichwttg der Inden gnm Ziele hat. Die Trag tvoite solcher Bostrebungen tritt klar Mage, toenn nmn de denkt, daß von de« 93.000 Inden der PodkürpaM MS Ger nahe 1ö Pvogent der BeMkevung) mehr als die Hälfte Luft, pvoletorier sind, deren Zustand an die DechAtivisse im galizi fchen Ghetto vor Kn^ig Jahmr erinnert. Die Cmangipativn der Rntheaen ist nicht gut denkbar ohne die oben angedeutettn Aendemngen in der sozialen Schichttmg des Judentauns. Daß diese n-nd keineswegs chauvinWche Ziele vor. Aogen, davon zrngt die Stellung, wölche die Landessprache nicht mir im Stmwcnplan, sondern auch in der Praxis dieser Schulen timmmt. Das Heibrärsche hat die ArUsMbe, die Ein stelbung -der Jugend in ib^ug auf die angestvckbtdn Werte, auf die GruM-age des verpflichtenden SwnMesibowltßtsems zu bringen, ioelches allein imstande -ist, die notwendige Krisis einzuleiten. DaS NatioMe ist hier nicht das Ziel, sondern Vas Mittel zur Erneuerung des jMschen Menschen. Dr, Chcckn Kugel in der von der „Prager Presse" herauSgegedenM Spezinbboilaye,^avpathoritßlarld".) * Erhöhung -es BekagraumeS im Leopoldstädtrr Kinderfpttill. Mit Beschluß des GemeinderatsauMMsseS für WchlfchrtSvimichtUNM wirb der NormEÄ-ag im LeopoMädter KindenspiM von ISO aus 137 Betten erhöht wndon. Für diese Vergpößemtdg tmrde eck ZuschußkrMt von 410 0 0 Schilling HttvilW. ® Mitteilung der österreichischen Kereu-Haseffod-Kommission. Das Buvvau der österreichischen K'errn-Hasessoid-Kmmnisfion teilt mit, daß ab heute (25. Novemlber) die einLassierten BeitMe mit grünen EmPfängsbestätigUMn guittiert wer» den. Die löisher vertvendeten QuittmigMocks von weißer .FaM wurden eiWLzogön. / ' * Das Wetter. Gestern vonui iw.qs.,cpb. es kur^e Zeit j^aag leichten Schnee. Vorwiegend trüb, 'Neichmg Niederschlägen. I« IwWe WK>/> Der Hilfsvereln für jüdische Blinde. — Heim Äirrder Mädchen. Außer dem in jeder Beziehung musterhafte« Wfchm Blindenerziehungsinstitut aus der Hohen Warte gibt es in Wien noch zwei Vereine, deren Wirken jüdischen Blinden gewidmet ist: der Hilfsverein für jüdische Blinde und der Verein „Providentia", der ein Heim flir blinde jüdische Mädchen in der Darwingaffe unterhält. Der Hilssverein für jüdische Blinde ist im Jahre Mt gegründet wordeit, unter Mitwirkung des heute els Geschäftsführer dieses Vereins fungierenden, selbst blinde» Herrn De mm, mit dem Zweck der Unterstützung der erwerbslosen und crtverbsunfahigen jüdischen Blinden in Men. Er tut dies in der Weise, daß er den bedürftigen, zum größten Teile kranken Mitgliedern entweder durch regelmäßige Geldunterstütznng ad personam, daß heißt durch monatliche^ Subventionierung, behilflich ist und sie so vor dem Merärgsten schützt, oder durch Beratung, Förderung und Kreditgewährung zirr Ermöglichung einer Existenzgründung. Gegenwärtig zählt dieser Verein 192 blinde M i t-- glieber, von denen nur 50 nicht unterstützungsbedürftig sind. 50 Prozent von ihnen stehen im Alter von über 50 Iah-- ren, 60 Prozent sind Familienvater, zirka 40 Mitglieder erhalten regelmäßig monalliche Subventionen von 30 bis 40 Schilling, außerdem nach Maßgabe der vorhandenen Mitte! anläßlich der jüdischen Feiertage außerordentliche Zu- Wendungen. Ungefähr 10.000 Schillinge werden rm Jahre für diese Unterstützungen verausgabt. In der Form einer Kreditkasse für kleingewerbetreibende jüdische Blinde ist in diesem Jahre 12 dis 15 Blinden das Weiterbrtreiben von Geschäften oder gewerblichen Betrieben ermöglicht. Es wird ihnen unter den allergünstigsten Bedingungen ein in Raten von größerenZeitabständen zurückzahlbarer zinsenfreier Kredit vou je 300 bis 400 Schilling gewährt. Bis jetzt sind in diesem Jahre 3000 Schilling verborgt worden. 1500 bis 2000 Schilling sind darauf verwendet worden, acht gänzlich erwerbslosen Mitgliedern einen Erwerb zu schaffen. Diese Hilfeleistung ist um so höher einzuschätzen, als der größere Teil der ertverbSunfah'igen bedürftigen Blinden Ostjuden sind, die von anderer Seite nicht die geringste Hilfeleistung erfahren. Ein alljährlich gewählter Ausschuß, bestehend aus acht Blinden und vier Sehenden, der dem Verein vorsteht, hat für das ausschließlich durch Einzel spenden abgesehen W*einer von der Kultusgemeinde gewährten Subvention — einzubringende Budget zu sorgen. Die Einnahmen sind je nach dem Spendeneingang ungleich. Im Jahre 1924 betrugen sie 13.000 Schillinge, eine Summe, die m demselben Jahre restlos aufging; höher sind sie in diesem Jahre infolge eines sehr hohen Spendeneinlaufes aus dem Ausland. Sie betragen ungefähr 30.000 Schilling. Der Hilfsverein für jüdische Blinde gewährt auch aü November dieses Jahres eine Unterstützung von 150 Schilling monatlich an das Heim für blinde jüdische Mädchen im 2. Bezirk, Darwingaffe. Dieses Heim ist im Jahre 1923 von Direktor A l t man n gegründet worden und wird vom Verein „Providentia" geführt. Es gewährt gegenwärtige neun erwachsenen heimatlosen blinden Mädchen, die, nachdem sie die Anstalt in Döbling, verlassen haben, wo sie ihre volle Ausbildung fanden, aber in keinem Erwerb unterkamen, volle Pension. Durch die Aufnahme in das Heim sind djese Mädchen einem traurigen Los entganM. Die Mädchen verwerten ihre in der Döblinger Anstalt erworbenen Kenntnisse. Ihre vorzüglichen Strick- und Häkelarbeiten können aber infolge der schwierige« finanzielle« Lage, in der sich der das Heim leitende Verein befindet' —- er hat 8 bis 10 Millionen Kronen für das Heim anfzubringen —, nicht in entsprechender Weise auf dem Markt zur Geltung gebracht werden, Nr Mrrd Mond au die euMchm IaSeil. Ei« Ausruf für den Keren Hajeffod. Sir Alfted Mond, während der letzten Amisdauer Lloyd Georges Minister in diesem Kabinett und jetzt Führet der liberalen Partei in England, ist der Ehrenvorsitzende des englischen Keren Hajeffod und hat in dieser Eigenschaft versucht, dem Keren Hajeffod eine stärkere Unterstützung von der englischen Jude uh eit zu sichern. Er wandte sich zu diesem Zwecke mit dem folgenden Ausruf an das englische Judentum: „Der Keren Hajeffod ist der Fonds zum Aufbau der jüdischen .Heimstätte r« Palästina. Er ist der Hauptfaktor für die Entwicklung des Landes. Der 14. Zionistenkongreß im letzte« August hat nach sorgfältiger Beratung über die Erfordernisse der Arbeit in Palästina ein Ausgabenbudget in der Höhe von 600.000 Pfund bewilligt. Dieses Budget deckt nur die notwendigsten Ausgaben für Kolonisation, Immigration/ Erziehung, sanitäre Arbeiten, Sanierungsarbeitm ustv. im Lande. Nach meinem Besuch in Palästina kann ich Zeugnis ablegen für das große Werk, das der Kemr Hajeffod dort durchführt, und ich bin überzeugt, daß durch seine Mittel ecke wahre, feste Grundlage für die Zukunft unseres Volkes jm Lande feiner Väter» geschaffen wird." *) Siehe „Wiener Morgenzeitung" vom 9., 11., 24. uO 28. Oktober, 1., 6., 12., 15,, 18. und 22, tz.

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