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Wiener Morgenzeitung · 1925-11-20 · Heft 2423 (20.11.1925) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2423 (20.11.1925)
Date
1925-11-20
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Wien, Freitag 20. November 1925 Seite 8 Lolkwirt. Leichte Krholung der Wieuer Mkle. Das Schicksal des Stütznugskomitees. — Der Rückzug -er Kontermine. Schon vorgestern war eine freundlichere Stimnruirg an der Börse sestzustellen, dk gestern ihre Fortsetzmrg fand. Die Ursache der Besserung liegt in erster Reche m stärkeren Rück- Läusen der Konternttne, welche zu Wochenbeginn größere Leerabgaben getätigt hatte Md nuiunchr mit dem Herannahen des Wochechchbusses zu sortierten Rückdecknngen schroitct. Die Abgalben der ProvinzinMnte, namentlich der zchcwMengebrochenen Ailpe-nländischen Bereinsibank und der Genossenschaftsbank, welche zu Wochenibegmn sowohl >mr Schranken als auch in der Kulisse eine Reihe voll Mienpaketen ahzchtoßen halten, waren heute nicht mehr zu beobachten. Gerade diese Abgaben hatten den Kurs der Papiere entschieden gedrückt und die Kontevmine in ihrem Borhaben bestärkt. Dies konnte Zum Beispiel bei Perlmooser und ähnlichen Provinzpapieren beobachtet lverdon, welche sonst Mt Mdsgenommen lvorderr waren, unter dem Drucke der Abgaben der Pwvmzmftitut'e aber zeitweilig mit dem Mimiszeichen aufgezogen wurden. Nun, da diese Abgaben cmfgchörr hatten und die Kontevmine es m*it Rücksicht aus das Wochenende zu Deckungen schritt, trat die Reaktion ein, welche eine Besserung uns den meisten Gebieten hervorrief und diesen Wien zmn Pluszeichen vechaff. Die Baissespekulation, welche sich namentlich in Alpine und Staatsbahn stärker vorgewagt hatte und die »nt der Vorwoche sich nur schwer Lechstücke für die Atusrechberhailtung ihrer Positionen verschaffen konnte, denikj nunmehr jetzt rechtzeitig an die Beschaffung des nottvendigen Materials. Dabei wirkt auch der Umstand mit, daß die Nachrichten, welche <ms den Beratungssälen des StntzuiHskomitees dringen, über eine günstige Lösung der strittigen Fragen im Jnterventionskomiiee zu melden wissen. Die Privatfirmen, welche uWrimKch 'an eine Kündigung des Vertrages dachten, scheinen nunmehr ernzulenken, zuimÄ da sie auch ein Jmeresse an einer günstigeren Gestaltung der Böv-e haben. Es ist nicht ansgeschlossen, daß das' St ütznngs ko m i t e e w e i te r i n de rsailiben Form'verbleibt. Es lverdeu aber.daneben. Plane erwogen, db nicht L-ie.-Atien des Komitees für einige Zeit gebunden werden könnten, nm dadurch für absehbare Zeit jede Erschütterung vom Markte fernzuhalten. Gerüchte, welche von einer dre-ijähri g e n Bindung der. Mienbestände zu melden wissen, eilen den Tatsachen weit voraus. Es könnte sich höchstens am eine einjährige Bnidung handeln, an der entweder die bisherigen Mitglieder des Komitees teilnHmen oder eventuell nur die zurückgebliebenen Banken. Dabei wird auch geplant, eine richtige Verwaltung der Wienbestände dnrchgMhren. Es soll für diesen Zweck ein eigenes Bureau errichtet werden, das hie Verwaltung der Aktien vor nimmt. Dies war bisher von den Mitgliedern des Komitees nicht besorgt worden. WleM« Moksenzeituna Nr. RN Spelulative Ausschkeitunge» in Wallftrret. Vorstöße -er Kontermine an der Rew-Aorker Börse. New-Aork, 17. November. Die Spekulation, welche in den letzten Monaten a la Hausse orientiert war und dadurch Rekordsteigerungen verursachte, hält nunmehr die Zeit für gekommen, um eine deutliche Wendung vorzunehmen. Schon in der Vorwoche hat die Kontermilk einen starken Vorstoß 'vorgcnommen und das Kmsniveau erheblich erschüttert. Sie deckte sich gegen Wochenende, welches die bekannte Erholung in den letzten Tagen zur. Folge hatte. Nachdem nun diese Engagements erledigt sind, hat sich die Kontermine zn Beginn dieser Woche neuerlich erfolgreich mit Leerabgabetl hervorgewagt und eine tveitere Erschütterung des Kursniveaus verursacht. Den Hauptstoß unternahm sie am Dienstag und Mittwoch. Die Aktion scheint ihr vollkommen gelungen zu sein. Ihre Aufmerksamkeit verlegte die Kontermine in erster Reihe auf die S t e e l a k t i e n, deren Geschäftsberichte in der letzten Zeit von der jeweiligen Börsentendenz wesentlich beeinflußt sind. Um geschickter operieren zu können, werden ununterbrochen Meldungen über die bevorstehende Diskonterhöhung verbreitet. Wenn die Aktion vorüber ist, wird wieder erklärt, daß die Geldanspannung keine weitreichende Wirkung habe. Rückgang des Notenumlaufes. Nach dem letzten Ausweis der Oesterreichischen Nationalbauk mit bcm Stande vom 15. d. hat sich der B a r s ch a tz um 416.929 S. v e r m i n d e r t und beträgt jetzt 513,060.488 S. Das Wechselportefeuille zeigt eine leichte Anspannung. Es hot sich um 364.597 S. auf 91,717.157 S. erhöht. Rückgängig war der Notenumlauf um 27,372.184 S., der somit 779,304.271 S. beträgt. Im Zusammenhang mit dem verminderten Notenumlauf haben sich Verbindlichkeiten aus dem Giroverkehr um 22,047.255 S. vermehrt. Die Ausgleichstagsa-ung -er Tramar-Handels-A.-G. vertagt. Gestern fand dte Ausgleichstagsatzung der Tramar- Handels- A.-G. statt. - Nach dem Bericht des Ausgleichsverwalters betrugen bereits im Jahre 1924 die Spesen 1,3 Milliarden, der reine Umsatz war mit 33 Prozent belastet. Der Verlust in diesem Jahre beläuft sich auf 870 Millionen Kronen. Die gegenwärtigen Passiven belaufen sich auf 400.000 S, die Aktiven auf 79.000 S. Die Aktiven reichen zur Ausschüttung einer zwanziaprozentigen Quote aus. Gegenwärtig finden Verhandlungen mit oem Hauptgläubiger der Gesellschaft, der Merkurbank, statt, in denen der Versuch gemacht wird, die Merkurbank zu bewegen, auf einen Teil ihrer Forderungen zu verzichten. Um die Fortführung der Verhandlungen zu ermöglichen, wurde die Verhandlung vertagt Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über oie Kreditkasse für Handel und Gewerbe in Bruck an der Leitha, über Edmund Goldschmied, 1. Bez., Wipplinaerstraße 25, über Friedrich Köberle, Gemischtwarenverschleitz, 19. Bez., Silbergasse 7, und über Robert Stolz, Komponist, 6. Bez., Mollardaasse 2. — Der Konkurs wurde eröffnet über Adolf (Aaron) B r e n n e r, Kaufmann, 1. Bez., Golsdorfgasse 6, und über die Industrie-Gesellschaft Jakefch u. Watzl in Groß-Enzersdorf Nr. 113. Zusammenbruch einer Berliner Banksirma. Aus Berlin wird telegraphiert: Wie hie Baukfirma Laband, Stiehl u. Co. in Berlin mitteilt, ist sie durch die Hingabe von Krediten an Handel und Industrie und durch die anhaltende Entwicklung des Esfektenbesitzes illiquid geworden. Die hingegen getroffenen Maßnahmen haben infolge mancherlei unvorhergesehener Einwirkungen den erhofften Erfolg nicht gebracht. Im Interesse der ruhigen Entwicklung der Geschäfte und aller Gläubiger wurde daher gestern der Antrag auf Geschäftsaufsicht gestellt. Wie betont wird, habe der vorsichtig ausgemachte Status ergeben, daß nach Vornahme weitestgehender Abschreibungen ein Bilanzüberjchuß von über 700.000 Reichsmark vorhanden ist, so daß ber Planmäßiger Liquidierung ein Verlust der Gläubiger nicht zu erwarten sei. Leichte Abschwächung des Zloty und des französischen Franken. Die ungeklärten innerpolitischeu Verhältnisse in Polen drückten den Kurs des Zloty auf fast allen inter-i nationalen Deviseuplätzen. In Zürich ermäßigte er sich von 78 auf 77. Der Dollar wurde mit 6,85 bis 6,90 Zloty bezahlt. Tor Zloty ist mit diesem Kurse seinem Tiefstand in der vorigen Woche ziemlich nahe. Nur in Prag erhöhte er sich von 489 auf 494,50. — Dw französische Franken war ebeusalls rückgängig. Er fiel in Zürich von 20,82 auf 20,55 ab. Schwach stand auch der Leu, der auf 2,875 abbröckelte.' Die Freigabe des Devisenverkehrs in Ungarn. Aus Budapest wird telegraphiert: Wie „Magyarorszag" erfährt, hat das Fmanzministerium die Verordnung über die Freigabe des Devisenverkehrs sertiggestellt. Die Verordnung wird noch im Laufe dieser Woche veröffentlicht, so daß am kommenden Montag der freie Devisenverlehr an der Börse cinsetzen wird. Seit dem 2. August 1922 werden ab Montag zum erstenmal die Devisen und Valuten an der Budapester Effektenbörse wieder ohne Beschränkung gehandelt werden. 24 Devisen werden zur amtlichen Notierung gelangen. Aenderung der Budapester Usancen im Devisenhatwel. Aus Budapest wird telegraphiert: Anläßlich der bevorstehenden Wiederei ns ühr un «des freien Valuten- und Devisenmarktes hat der Börsenrat mehrere Abänderungen der damaligen Devisennsancen beschlossen, die jetzt zur Genehmigung an die Plenarsitzung geleitet werben. Dre Lieferungsfrist verkaufter Valuten und Devisen wird darnach von 48 auf 24 Stunden herabgesetzt. Folgende neue Schlußeinheiten sollen darnach in Kraft treten: Bei Dollar 101*0, bei der Devise New-Aork 5000, ferner 60.000 tschech. K., 200 Pfund Sterling, 500 Schweizer Franken, 100.000 Dinar. 100.000 Lei, 25.000 Lire und 5000 Goldmark. Die Courtage bleibt bei Valuten ein halbes Promille, bei Devisen ein viertel Promille. Zollbegünstigungen für Chemikalien in Ungarn. Aus Budapest, 19. d., wird gemeldet: Die Regierung hat für eine Reihe von Waren vorübergehende Zollbegünstigungen gewährt. Zollfrei können eingesührt werden: Salpetersäure, Antimonsalz. Vaselinöl zur Herstellung von Medikamenten, Sulfitlauge, Kohlenelektroden und einige Garniorten für die maschinelle Tepplchherstellung. Für einige andere Waren werden 50prozentige Zollermäßigungen bewilligt. Die italienische Dollaranleibe. Aus N e w - A o r k, 19. d., meldet Tel.-Komp.: Wie in hiesigen Börsenkreisen verlautet, wird das Bankhaus Morgan rn den allernächsten Tagen eine Anleihe von 100 Millionen Dollar für Italien auflegen, die ausschließlich für die Stabilisierung des Lirakurses bestimmt ist. Die amerikanische Regierung soll ihre Zustimmung zu dieser Anleihe bereits gegeben haben. Die Anleihe soll in 30 Jahren rückzahlbar sein und mit 7 Prozent verzinst werden. Polen will eigene Radioapparate erzeugen. Wie die W. T. A. aus Warschau, 18. d., mitteut, hat das Ministerium für Handel und Industrie der PolnischenRadioaeselischest (Polskie Radio) eine Konzession zum Bau und Exploitation von vadiotelephoniischen Einrichtungen erteilt. Die Polnische RadiogesMchaft hat die staatliche Telephon- und Tele- Ävaphenapparategesellschaft um dm Betrag von 600.000 Zloty, übernommen und verpflichtete sich, eine spezielle Mrrksgesellschaft zu organisieren. Die Polnische RadiogchUchast hat im Einverständnis mit dem Ministerium für Handel und Industrie ' .. 1... ■- . ■■ ■■ =TTT Copyright 1924 by 71. Fortsetzung. Woiß Vtrlag A.*G. München Nachdruck verboten. Hm Sctttoanft. Eine amerikanische Autobiographie von Samuel Ornitz. Stimmen erklingen; Beifall. . . Ein ältlicher Mann: „Wer hätte geglaubt, daß es dazu kommen würde? Ach! Nur ein bißchen Freiheit, und unsere Kinder vor- »leugnen die Religion, für die ihre Eltern gestochen sind . . . Mus Verfolgungen nicht tun konnten, das tut ein bißchen Freiheit . . Drucker: „Mr. Hirsch ihat dm -richtigen Gedanken." . . , Munsterkase: „Das Schlimmste find die Sozialisten . . . sürchterlich ... und Anarchismus .. . schrecklich." Ein Komiteemitglied: „Wir müssen sie vor den Proselytenmachern bewahren ... Worauf sich Drucker über unsere Pflichten gegenüber unserem Volke ergeht. Er hat eine Reihe ster-eotyper Phrasen, Blnsen-weisheiten, zu seiner Verfügung und zieht . die Sache etwas in die Länge. Schließlich ist ein Problem chen mr ein Problem, aber Pinochle ist ein faszinierendes Kartensipiel. Geschickt entziehe ich Drucker das Wort und schlage praktische Arbeit vor. Wie gewöhnlich, wird die Ärtbeit einem Subkom-itee übevwiesen, das sich ans Lrane, Drucker und mir zusammensetzt. Ein vernünftiges soziales Wchlfahrtszentrnm unter der Aegilde des Tempels ist gesichert. Philipp hat die UntechaMnngen interessiert yensolgt. Er ist zufrieden, da Munsterkase einen guten Eindruck bekommen hat. .. Das Komitee machte sich an die mühsame Aufgabe, Hände zn schütteln und sich 3* empföhlen und würzte die Abschiedsworte durch ernsthafte Seiten'bemertungm über die Wichtigkeit des Problems. Dmcker drückte mir die'Hand und fragte nebenbei, ob ich die .Abendzeitungen gelesen habe.. . Nein ... „Dann sind Sie also um die 'widerlichen Ueberschriftm gekommen. Mr. Hirsch. Stellen Sie sich meine Gefühle vor, als ich las: „Armes Judenmädel heiratet Millionär!" — einen Goi . . . wie heißt er doch gleich? . j . der Mann, der das Woihlfahrlszentrum einrichtete — o ja, Finn. Es scheint, daß eine oder, zwei Tanten starben und ihm ein paar Millionen hinterließen, deswegen^ kommt er m die Zeitungen. Achten Sie auf die Ucherschviften: „Armes Judenmädel" — ... Wer das Mädchen ist? ... Die Zeitungen veröffentlichten den Namen natürlich, er klingt so ähnlich wie der feine... Ja, ja, ganz rechts wie Air jWL -1 - Wn KMrh MOM! ... Es heißt, daß sie ihn des Geldes wegm geheiratet hat.. . Sie begreifen den Seitenhieb . .. sie hat' einen Goi des Geldes wegen geheiratet ..," Crane bestätigte die erstaunliche Nachricht. „Ja, Finn brauchte Jahre, um sie zu gewinnen. Irgend etwas schien der Verbindung im Wege zu stehen. Vielleicht die verschiedexe Religion. Oder auch vielleicht ein anderer Mann ... wer weiß .. . Die Hochzeit hat schon vor einigen Wochen in aller Stille stattgefunden. In der Kirche für ethische Kultur ... Wer j-etzt, wo Finn ein paar Millionen geerbt hat, ist es doch in die Zeitungen gekommen ..." Ich schlich mich in mein Zimmer hinauf. Alles ivar still. Mutter nickte in ihrem Schaukelstuhl, und ich hörte das kleinste Geräusch, beinahe wie das Murmeln eines fernen Flusses, wahrscheinlich Gretel, die in eine-m anstoßenden Zimmer beschäftigt war... Ich war schr ruhig; eine erschreckliche Ruhe -war über mich gekommen. Ich nahm Hut und Rock . . . Wieder jagten unzulsammenhängende Gedanken durch mein Hirn ... Ich sah aus Mutter. Immer noch saß sie gerne in einer Ecke, wie sie es in der Ludlow Street tat, nachdem Vater gestorben war ... Ich schlich mich an ihr vorbei in die Vorhalle. Ich hatte Hut und Uebervock genommen, ohne zu wisien, wo ich hingchen wollte. Ich mußte hinaus. Wchin, -war gleichgMttg. .. Fort... Im Biblioihekzimmer hatte das Pinochlespiel begonnen... Ich entschuldige mich, sei eben in wichtigen Geschäften abberufen worden... . Esther verheiratet! Der Dezemlberwind schien es durch die'Seitenstraßen'zu heulen, die ich auf meinem Wege nach 'dem Flusse hinüber ^durchschritt. Esther.., meine Esther — vecheiratet..... Finn »,. mein Feind .., Ich trat an die Granitbaluftrade und starrte aus den Fluß hinunter.. . Aeber Bord mit Gretel. ,. Ich wandte dem FKtsse den Rücken zu ... Esther ... Eine Bogenlampe über dem Fahvdamm schien aus ein weißes- Sttick Papier, schien weiß und erinnerungsschwanger, ynd dann wurde das Papier auf den Schwingen des , heulenden Windes weggerissen in die Dunkelheit . . . Äscher verheiratet . . . Denkst du daran ... die Weiße des Papiers .. . denkst du daran, Meyer Hirsch, damals,' als du zum zweiten Male durch Esthers Fenster starrtest? Wie 'du dich am Fensterbrett hochzogst, den Vorhang mit beim Kopfe zur Seite ischobst und wie -dann der Mond, Ar einen Wsend auf dem Bette ... ein Mondstrahl auf ihrer Schulter ließ sie sich umdrehen... die Decke rutschte herunter, und du sahst die Weiße einer marmornen Brust, einer griechischen Brust . .. und eine Katze radaute über den Mlleimer im Hose, und du flohst., . O du reine Schönheit einer griechischen Brust . .. Meyer Hirsch, du wirst nie vergessen... Der Wind heulte mir in den Ohren... -du dachtest, du ivüvdest vergessen.. . aber du wirst nie vergessen ... Esther... ihre Augen .., ihre Hände ... ihr rasches Lächeln ... und ihre Stimme ... du wirst nie vergessen ... Alles huscht vorüber, rasch und lautlos. De: Wind bläst die Welt vor meinen Augen weg.. . Ich allein bleibe zurück, klammre mich an die granitne Alauer -.. die Bäume huschen vorbei, der Fluß wütet auf seiner Flucht vor mir; unter mir fühle ich es zittern; jetzt kommt eine rauchige Wolke herangestürmt ... ein Frachtzug flieht den sturmvevwohten Bäumen nach, den Häusern, de-n: Flusse und der taumelnden Straße nach *. . . Der Wein ihrer Lippen — ein Kuß . .. Schenkel, die unter seidenen Hüllen zittern ,.. ein Flüstern . .. staubt den elektrischen Stchl ab ... verkohlte Kartoffeln, aber so süß... ein Mftern ., - Hände, zitternd unter meinen heißen Lippen... „Was zum Teufel ist denn los mit dir? Du hast gewählt. Warum tut dir jetzt der Banch weh?!.. Der Wind hall ein, einen Augenblick lang. Zwei Männer sind vorübergegangen. Ihr uNsan'bereD Gespräch ist wie eine Antwort auf die in meinem Gehirn zuckenden Fragen. Sei ruhig. Du hast gewählt. Also;sta'rve ich wieder auf den Fluß und seine vhythmischen Wogen, und es ist, als o'b er mich frage: „Was zum Teufel ist denn los mit dir? Geh' nach Hause, geh' nach Hause zu deiner Gretel. Sie 'wartet und sehnt sich nach dir. Geh' nach Hause zu deiner Gretel" .»k „Du gibst mir einen Tritt?, Ich bitte dich, Jack, schmeiß mich nicht weg" ., < Der Wind wirbelt die toten Blätter auf und den Staub. ' „Das heißt „Goodby", aus immer, ,Mrgot GooW and Good-luck". Ein Mädchen steht neben mir. Erst schluchzt es, dank kichert es. „Wo kommst denn du her, dicker Daddy?" Fortsetzung folgt.)

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