Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2413 (10.11.1925)
- Date
- 1925-11-10
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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jte, M8 Wien, Dienstag Kunst, Sanft Niese lefact heute - Hven 6 0. Geiburtsta -g. Ihre Kunst ist so fristh, ihr Herz so innig und ihr Humor so lebendig, daß man der Mnistlevin mit dieser bei Fmuen (auch wenn sie berühmt sind) unwiMaMnenen Mitteilung bestimmt nicht Weh tut. Ein Wort, welches seinen Wert längst eingebüßt hat, ikann hier in seiner urislprünglichen Bedeutung noch angvwendet werden: Wiener Kunst. Rüben den Schauspielern Glawatsch, Kirlschner, Stvahnvayer, Thaller ist sie die eiuZiige weibliche Rkprälsentantin der Ms den Aussterbeetat gesetzten Wiener Eigenart »uif der Bühne. Ausgelassen und doch vornehm sein, gemütvoll und nicht rührselig, witzig, parodistisch und nicht gemein — dies zu sein, aus richtige Wiener Art zu sein, vermag heute nur mehr die Hansa Niese. ES sind Nöllen da, die für sie geschrieben werden, eS gilbt aber auch Werke, tote Shakespeares „Lustige Weiber", Hauptmanns „Wberpch" und ,Avise Bernd", die sie Mit ihrer Persönlichkeit füllt, und die Zahl dieser Dramen, die nicht rund um die Niese entstanden sind, sondern um welche Hanst Niüse ringt, wird jetzt von Dheatevjahr zu Dhoaterjahr wachsen. ES kommt der neue HuWeg, auf den sich alle freuen, welche die gsbiMe, nur allzu oft sür nnnderwertige Gelegenheit smache mißbrauchte große ChawkterdaHellerin Vevchren. Aas den Matern. Burgtheater. Morgen. 7s8 Uvr abeuds, „D e m e- 1 r i u S" und „H e i n r i ch a n 8 A n d e r n a ch". Akadem«ettiealer Morgen. Vs8 Uhr abends, zum ersten Male, „Die z erb ro ch en,e L ei t er", Lustspiel von Georges B e e r und Paul Gab a u l t. Operniheater. Morgen, 7 Uhr abends, „Boris G o d u n o w". — Freitag den 13. d. gelangt in Abänderurg des Spielpianes in italienischer Sprache »Rigole t t o^ mit Comm. Matteo B a t t i st i n i als Gast zur Aufführuila. Die übrigen Haupipartien sind mit Frau Kurz und Herrn P i e e a v e r besetzt. Bolksoper. Heute verabschiedet sich Sigismondo a l e 8 ch i als. Scarpia in „T o S e a". Morgen „S chöne ele n a". Deutsches Volkstheater. Donnerstag nach^ mittags, neu einstudiert, „M einLeopold". Raimund-Theater. Donnerstag nachmittags „K l e i u - D ä u m l t n g". Lustsvteltheater. Heute, 1/28 Uhr abends, Premiere deS Lustspieles „DieWette" von Karl Sloboda. Theater an der Wien. Hubert M a r i s ch k a ist von seiner Berliner Gastspielreise rurückgekehrt und tritt ab m o r g e n wieder in ,,O r l o w" auf. Die Choeolate Kiddies im Raimund-Theater. Am 16. d. beginnt im Raimund-Theater die ameriSanilsche Negerrevue. Die Truppe besteht aus 45 Personen und verifügt über ein eigenes Jazzorchester. ,Mr blaue Vogel" wieder in Men. Im DeuÄchen Volkkstheater steht ein nenevliches Gastspiel von Dushnys vuMch-deutschem KünMertheater „Der blaue Vogel" bevor, da8 Samstag den 38. d. als Nachtvorstellung um Wb 11 Uhr albends mit durchwegs neuem Progrianml einlsetzt. Hirschbeins „Tkias Kas" gelangt unter Mitwirkung von Mina Deutsch und Markus Hexschkowicz Donmrstag den 12. d. im Festsaale des Hotels „Bayrischer Hof" zur Ausführung. Der Abend ist gleichzeitig eine Gedenkfeier für Siegmnnd Breitbarl. Sein LebenSgang wird in einer Reihe von lebenden Bildern vovgesühvt, welche Herr David Schg-serenko entworfen hat. SerichtssM. Ser Mord im Liebhartstal. Erster Verhandlnngstag. Wie wir in unserer gestrigen Vormittagsansgabe berichteten, begann gestern der Schwurgerichtsprozeß gegen Josef Meisin ger und Engelbert Baar, die ihre gemeinsame Geiliebte Adele Schulz im Liebhartstal ermordet und die Leiche dann geschlechtlich mißbraucht hatten. Den Vorsitz führt Hofrat Dr. Biziste, die Anklage vertritt Staatsanwalt Hof-rat Dr. Hubinger und als Verteidiger fungieren sür Josef Meisinger Dr. Tänzer und sür Engelbert Baar Dr. Fritz Spitzer. Rach Verlesung der Anklageschrift, die wir gestern veröffentlicht haben, erklärt Meisinger, ein Wjähriger zwerg- Hafter, verkrüppelter Mensch, daß er sich des Mordes nichtschuldig, der Leichenschändung jedoch schuldig bekenne. Der Zweitangeklagte Baar, ein ISjähriger, hoch-, aufgeschossener, schwächlich ausschender blonder Bursche mit äußerst unintelligenteu GesichtsiKgen, erklärte sich ebenfalls nicht schuldig, da er während der Ausführung der Tat seiner Sinne nicht mächtiggewesen sein will. Zuerst wurde der Angcklagte Meisinger verhört. Er ist der Schn eines Maschinenschlossers und kam nach Absolvierung der Volks-, Bürger- und eines Lehrganges Getverbeschn'le zu einem SMerfchmied in die Lehre. In seiner Jugend war er, da er stark rachitisch war, schr oft kränklich. In der letzten Zeit war er arbeitslos und bezog die Unterstützung. Ueber seinen Verkehr mit dem anderen Geschlecht befragt, gab Meisinger an, daß er wegen seines unvorteilhaften Aeußern von allen Mädchen, nur die er sich bewarb, verschmäht wurde. Meisinger gibt an, daß er die Schulz am 5. März durch Baar kennen gelernt habe. Baar sagte zu ihm, er wolle das Mädchen stehen lassen, weil sie lügenhaft sei. Daraufhin sei er, Meisinger, mit der Schulz 14 Tage gegangen und dann sei wieder Baar als Dritter - dagugeiommen. Einen Heiratsantrag, den Meisinger der Schulz machte, hat diese a n s g e sch luge n. Der Angeklagte bostreitet, je eine. Aeußerung gemacht 511 habe», daß das Wiener Morgenzeitunfl 10. November,19135 Geite & bürgt allein für Echtheit ■ BACKET UND BRATET!! OHNE BRATROHR II ,„»»»«»,""'um iiiiiiiiiiiii...i|«iiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiii!iiiiiiiiiminiimiimiiiiii Vorführung und Kostproben gratis! 891 . 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Er gibt an, daß er das SteindruckeretgeLverbe hätte erlernen sollen, doch habe er in der letzten Zeit als Hilfsarbeiter in einer Kartonagowarensabrik gearbeitet. Zur Zeit der Tat war auch er arbeitslos. — Vors.: Sie haben erklärt, daß sie geistig nicht gesund sind. — Angekl.: Weil ich mich im Rausch nicht -Herrschen kann und sehr leichtsinnig bin. Auch mein Vater war ein starker Trinker und ist abnormal. — Baar gibt an, daß die Schulz seine erste Liebe war, doch Mtßte er auf eindringliches Zureden des Vorsitzenden und des Staatsanwaltes zugeben, daß er auch schon früher intime Verhältnisse unterhalten habe. Der Angeklagte bestreitet, daß er dem Meisinger die Schulz abtreten wollte; er sei mit ihr eine Zeitlang böse gewesen und tvahrend dieser Zeit sei sie mit Meisinger gegangen. , Nun wird der Angeklagte Meisinger wieder in den Saal geführt und über den Hergang der Tat befragt. Er erzählt/ daß sie. zu dritt auf der Miese im Liebhrrtstal gelegen seien und daß Baar und die Schulz Liebkosungen ausgetanscht haben. „Plötzlich sra-gke mich Baar, ob die Luft rein feil Als ich dies bejahte, fing Baar die Schnlz, während er sje kstßte, zu würgen an. Ich war darüber sehr er-, staunt, weil ich die früheren darauf abzielenden Aeußerungen Baars immer für e inen Scherz hielt." — Der Vorsitzende hält diese Aussagen dem Angeklagten Baar vor und dieser erzM den Hergang der Tat wie folgt: „Als wir auf der Wiese lagen, hat Misinger mich wiederholt angestoßen und mir zugeflnstert: „F a ng' schon an, die Lust ist rein! Brauchst keine Angst zu'haben!"; Das Mädchen hat anfänglich geschlafen, doch als ich chr-einen Kn ß gab, ist sie aufgekommen." — Nun eaMt Meisinger weiter: „Ms Baar schon zehn Minuten das Mädchen gewürgt hatte, sagte er zu mir: „Du- Pepperl, hilf mir,ich bin schon müd'l" Darauf habe ich die Schulz ungibfähr eilte Minute lang gewürgt." Auf den Bocholt des Vorsitzenden, warum er, weitn er "mit dem Morde nichts zu tun haben wollte, es ruhig 'geschehen ließ, daß Baar das Mädchen zehn Minuten lang würgte, antwortete Meisinger: „Ich war so aufgeregt, daß ich nicht wußte, was ich tat." — Vors.: War die Schulz in dem Augen-, blick, als Sie zu würgen begannen, schon tot? — Angekl.: J chglaube ja. — Vors.: Warum halben Sie dann noch weiter gewürgt? — Der Angeklagte schweigt. ' Entgegen dieser Aussage des Meisinger gibt der Angeklagte Baar an, daß Meisinger, als die Schulz schon ein» geschlafen war, ihm ins Ohr geflüstert hat: „Bei mir bist du kein Mensch mehr, wannst nicht an fang st." Daraufhin habe er sie geküßt und dann gewürgt. Die Absicht zum Mord will Baar nicht zu-geben. Er hat, wie er sagt, nur unter dem Zwang und die Aufforderung des Meisinger hin gehandelt. — Vors.: Warum steckten Sie ihr dann das Taschentuch in den Mund, wenn Sie sie nicht töten wollten? — Angekl.: Da8 weiß ich nicht. — Vors.: Aber ich weiß es: Weil Sie mit derMordabslcht einverstandenwaren. — Angekl,: Meisinger sagte mir dann, sein Taschentuch ist gemärkt, ich solle meines nehmen. Als Meisinger aufgehört hatte, zu würgen, verging, er sich an der Leiche. Die genauen Angaben über die Leichenschändung werden unter Ausschluß der Oeffentlichkeit abgegeben. In der Nachmittags-Verhandlung begann das Zen genverhör. Die Mutier des Angeklagten Meisinger erzählt, daß. so wie fast alle ihre 13 Kinder, auch Josts an d e n Fraisen gelitten hat. Sie schildert ih,t als sehr brav n n d a usopse r n d. Für die Geschwister ha be er den letzten Kreuzer hergegeben mrd sei ganze Nächte anfgebliebeu, um die Mutter zu Pflegen. Er kochte auch für sie. , V „Dr war z» brav!" ruft sie aus. Daun erzählt sie von einer gewissen Stephanie St.» der der Schn einmal in ihrer Gegenwart einen H e t ra t I» antrag gemacht habe. Das Mädchen soll darauf gesagt haben, wenn ihr Meisinger 100.000 Kronen gebe, die ,e einem früheren Liebhaber schuldig sei, werde sie ihn heiraten. Der Bater Meisin gors sagt aus, wenn ihm der Sohn von seinen Heiratsplänen erzählte, habe er ihm stets abgeraten, weil er wußte, daß ihn die Mädchen nur zum besten hielten. Er schildert den Sohn als äußerst ,utmutig. Von -den Geschwistern habe er sich wie ein Hund behandeln lassen. ' . Die 23jährige Hausgehilfin Stephanie St. gibt an, da" ' ie zwar kein Verhältnis mit Meisinger gehabt, ihm jedoch versprochen habe, ihn zu heiraten, aber nur damit er ihr Ruhe gebe. Meisinger habe sie oft bedroht. Zu Beginn dieses Jahres wollte er durchaus mit der Heirat i Sonst machen unter Hinweis auf die bevorstchende sillberne und goldene Hochzeit interner Familie. Sie habe ihn immer vertröstet, damit op Ruche gab. Als ihr der Vorsitzende die Ge- 'chichte mit beit 100.000 Kronen erzählt, lacht die Zeugin laut auf und sagt: „Das ist ja nicht wahr! Um 100-000 Kronen verkaufe ich mich nicht. Da gehe ich lieber arbeiten." Die nächsten Zeugen machen über die beiden Angeklagten liehr belastende Aussagen. Nach dem Gutachten des Hofrates Dr. Habrd a über den Befund der Leiche erklärte" die Gerichtspsychiater die Angeklagten als geistig gesund. In später Abendstunde wurde die VerhaMnng ans heuw vertagt. Der Vormittag wird mit Plaidoyers ausgefüllt sein. Das Urteil dürfte in den ersten Nachmittagsstunden gefällt werden. __ Lrr entlassene Aageftevte der PalWuaamte». Gchern fand vor dem Strafbezirksgericht 1 (Bezirksrichter Dr. Neudek) die Wiederholung der Verhandlung im Ehrenbeleidigungsprozeß des vom Palästinaamt strafweise entlassenen Angestellten Gustav Fischer gegen den Leiter des Palästinaamtes Dr. Blauer ^statt. Bekanntlich ist Dr. Blauer, der Fischer als einen gemeinen, charakterlosen und intriganten Menschen bezeichnet hatte, auf Grund des durchgeführten Wahrheitsbeweises vom Strafbezirksgericht 1 freigefprochen worden.,Fischer hat nämlich sowohl gegen das Palästinaamt als insbesondere gegen den Leiter Dr. Blauer schwere Anwürfe erhöben und ist sich in seinen Eingaben an verschiedene Behörden und auch an den Vizekanzler Dr. Waber in Schmähungen gegen das Judentum ergangen. Gegen das erwähnte Urteil berief Fischer und es wurde die Wiederholung des Verfahrens zwecks Durchführung von Ergänzungsbeweisen angeordnet. In der gestrigen Verhandlung zog Fischer 6edingungslos seine Privatklage zurück und verpflichtete sich zur Z ah l u n g d ex, Prozeßkosten, die der Verteidiger, Gemeinderat Doktor Plaschkes, dem Keren Kajemeth l'Jsrael zuwendete. Es erfolgte hierauf neuerdings der Freispruch Doktor Blau er s. . . ______ ■ Ein milder Richter. Bei den Exzessen, welche Re Nationalsozialisten äm Vorabend der Eröffnung des Zionistenkongresses in der Inneren Stadt veranstalteten, wurden unter anderen der Privatbeamte Josef Zuber und der Hörer der Technischen Hochschule Fritz Retz er wegen Einmengung in eine Amtshandlung verhaftet: Als ein älterer Mann, der. exzediert hatte, verhaftet wurde, rief Zuber dem Wachinspektor W i e shoser zu: „Das gibt es nicht!" AufgZordert, wegzugehen, leistete Zuber keine Folge, worauf der Wachinspektor'Miene machte, den Säbel zu ziehen. Zuber rief dem Inspektor zu: „Ueberlegen Sie sich, von der Waffe Gebrauch zu machen." Der Inspektor sprach nun die Arretierung Zubers aus, der vom Polizeikommiflariat Innere Stadt wegen Nichtfolgeletstung zu acht Tagen Arrest verurteilt und überdies dem Strafbezirksgericht 1 zur AmtshaMung wegen Einmengung in. eine Amtshandlung angezeigt wurde. In der gestrigen Verhandlung wurde Zuber bedingt zu 12 S t u n b e n A r r-e st verurteilt. — Der Techniker R e tz e r hatte bei demselben. Straßenexzeß, als ein Mann, der im Gesicht ganz blutiq war, verhaftet wurde, der Wache zugerufen: „Es ist eine Roheit, einen Menschen so herzurichten." Er gab gestern zu, diese Aeußerung gemacht zu haben. Seine Aeußerung habe sich aber nicht aus die Wache bezogen. Daraufhin sprach der Richter, Oberlandesgerichtsrat Doktor Sieber, Retzer frei. Die Autofalle bei' Ebrelchsdorf. Aus Wiener- Neustadt wird uns gemeldet: Vor dem Schwurgericht hatte sich gestern der jugoslawische Taglöhner Iwan Jvancic wegen versuchten Rau bes, Verbrechen der öffentlichen Gewalttätigkeit, durch. Beschädigung ftemden Eigentums, Verbrechen des Diebstahls und Uebertretung des Wasfenpatents zu verantworten. Jvancie batte in der Nacht vom 25. auf den 26. Juli d. I. in der Nähe von Ebreichsdorf quer ■. über die Straße ein Drahtseil gespannt^ um das Auto des Ebreichsdorfer Hutfabriianten Frankl zu Fall zu bringen und die Insassen, von denen'er wußte, daß sie zu oieser Zeit mit größeren Geldbeträgen nach Wien zu fahren Pflegten, zti berauben. Die Fabrikanten haben aber, von diesem Attentatsplan Kenntnis erhalten, so daß nicht ihr Auto, sondern ein mit Kirschen beladenes Lastenauto dem Anschläge zuni Opfer fiel. Das Auto überschlug sich, doch kamen die Insassen mit dem bloßen Schrecken davon. Jvaneie lag während des Autounfalls auf-der Lauer und entfernte, als er das Mißlingen seines Anschlages bemerkt hatte, das Seil. Zu seiner Verantwortung gab Jvancie an, daß es sich an dem kritischen Tage mehr um eine Generalprobe gehandelt hätte, und daß er das Seil wieder entfernen wollte, doch sei ihm dies, da das Lastauto Plötzlich daherkam, nicht mehr gelungen. Zu Beginn der gestrigen Verhandlung' stellte der Staatsanwalt fest, daß der Angeklagte mit dem aus dem jugoflawischen Militärgefängnis entsprungenen,: wegen Raubes zu zehn Jahren schweren Kerkers verurteilten Häftling Ivan Golub identisch sei. Der Angeklagte bestritt dies und behauptete, sich falscher auf den Namen Golub lautender Ausweispapiere ve> oient zu haben. Da' die beiden Hauptzeugen K o,tz d a s.und K a l t e r zur Verhandlung nicht erschienen waren, wurde übel sie eine G e T b ft x a f e von j e 50 S. verhängt und die Verhandlung zwecks Einvernahme dieser beiden Zeugen .vertäut. ' ~