Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2404 (1.11.1925)
- Date
- 1925-11-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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fPolen;20 gioszy j Wien: Zum Abholen in der Expedition, IL Taboistr. 1-3, oder in einer versclileisstelle (Trafik) monatl. 5 Schilling Strassenverkaut in Wien durch die Kolporteure der Firma Qo Id ach mied, )., Wollzeile 11 Mit Postversand für Wien ütfd Oesterreich monatlich 5 Schilling . Tschecho-Slowake): Morn K 22. Jugoslawien: (Mon.Din.60. Polen:Mon. 4Zlofy. Deutschland: Mon. Om. 4, Frankreich. Belgien: Mon. Frcs. 18 Neu eröffnet! inu-Mslii-"' ROSA WEISS .,ObtreflagartenstraBe70 rener Telephon 42»4m87 Nachsahltmgcn bei Frei eFhöhungeo voi I Prell? rbehalicri urm^n England: Mon. 4 Schilling. Italien: Monatl. 18 Lire: Rumänien: Mon. 170Lei. Bulgarien Mon.lOOLew*. Schweiz und das übrige Ausland monatlich Frcs. 5 Redaktion, Administration Wien,n,Taborsir.l Telephone: 44-0-38,43-3-19 Ab 6 Uhr: 21-102, 25-2-82 IX., Universitätsstrasse 6-8 (Druckerei lg. Steinmann) Österreichisches Postsparkassen-Konto Nr. 150.693 »r. 2404 Wie». Sonntag, 1. November 1923?. Jahrgang G“ Malowan vorm. MALOWAN fc FRANZ Tilcphon 72*84 Opernrlng 23 Infolge äusserst guntti.-cr. Abschlusses, bringen wir original englische Raglans aus allerfeinsten engl. Double-Stoffen, auf Seide gearbeitet, in den neuesten Fassons zum Preise von 195 Schilling und Seidenbinder in allerschwerster Reinseide und neuesten Dessins zum Preise von 9.50 Schilling zu- | DU m m vie fabriksneue KO r A-Schreibmaschine kann sich jeder Kaufmann leisten, denn sie . kostet nur S 195 AULEHIA, Wien, E, Hoiiptsfroue Nr. 5 BACZEWSKI ' LIKÖRE U. SCHNÄPSE :. TELEPHON 45-30 SEME’ ' '.‘ «««. a»ch immer spricht imd ' slyrerdt» Zigaretten-p-plsr „0U.ESCHÄO» bleibt A. WARMUTH, A.-G. Spediteur der Korporation der Berliner Bndbhftndler Umzüge / Spezialität: Palästina-Transporte / Prima Referenzen BERLIN c*> Hinter der GamUonMr d>e 1 a .UL.n.Lfir'l Amt Norden 9731-9736 . W 15, Jfoadalmsthaler Slrasie 15 Amt Setinplatz 3353 HAMBURG Bonutraue 31, Amt Nordsee1166 it) SIE GM. KO RUM EH L. Grossflelschhauerel _Zentrale: IX., Berggaste Nr. 19, Tel. 17-3-99 u. 16-9-34 : L i ef er a nt f ür He il an $ ta 1 f e n Abteilung für Fle i sc h ",^2 unter Aufsicht des Ehrw. Rabbinats der Isr. Kultusgeme,ncie Wien IX., Berggaste 15 und XV1I1., Währingerstrasse 97 Sie armenischen Flüchtlinge. Paris, 31. Oktober. (Wolfs.) Gestern' ist hier die Völkerbun dko mmisjion zusamniengetreten, ' die damit bocmstragf P, die technischen mb sinangiiellen Möglichkeiten für , die An sie dl aut g ur m en i s ch e r F lü chli n ge im Kaukas u s zu studieren. Fritjof Nansen erklärte ans Grund einer achchellien Untersuchung, es fei. möglich, im Ätaukafus 2 5.00 0 armenische F.IÄchtl in ge. MMfichchh,' Äon denen sich 15.000 gegenwärtig in Griechenland und Kon st a nt inoH eh befinden. Die Kosten' würden etwa e'i ne MiI1it ö n P fu nd^Steriling Beträgen. Das Mit Aktionskomitee über da» Krimbrojekt. Das kommnnlgne der Kommtsfion für Wische HWsragen. (Cigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Berlin, 30. Oktolber. Wie berichtet, hat 'das Mionskomiitee der Zionichischen Organisation der feiner letzten Berliner Tagung die Stellungnahme .der Bewegung zum ruUch-güdischen Kolonisationswerk omgchend besprochen und eine Kommission aus Vertretern aller Fraktionen eingesetzt, welche unter anderem beauftragt wurde, ein Comwunique ausguarbeiien, das die Ansichten de!s Mio-nskomitees über die jüdischen Hilssfragen und auch Mer die landwirtschaftliche Kolonisation von Juden in Rußland zum Ausdruck löringt. Diese Kommission veröffentlicht nun das ihr zur Abfassung übertragene Communique, das folgenden Wortlaut hat: ,Kn einer eingehenden Diskussion, die im Mionskomitee über diese Frage durchgesührt wurde, wurde der Ueberzeugung Ausdruck gegeben, daß die schwierige wirtschaftliche Lage der jüdischen Bevölkerung in Osteuropa, insbesondere die ökonomische.Katastrophe der russischen In he nh eit, die Wiederänsnahme einer g rotzzügigen Hilfs- \ aktion f ür das Opjudentum notwendig macht. Mt besonderem Interesse wurde davon Kenntnis genommen, daß diese Aktion auch die Sammlung von Mitteln für die landwirtschaftliche Ansiedlung von Juden in Südrutzland umfaßt. Davon ausgehend, daß die landwirtschaftliche Kolonisation von Juden in Osteuropa als eine zweckmäßige und produktive Form der Hilfe zu betrachten ist, wurde übereinstimmend betont, daß die Möglichkeit der freien Entwicklung des jüdischen Volkstums der Ansiedler gefordert werden mutz. Gleichzeitig wurde in der Diskussion im Aktionskomitee daraus hingewiesen, daß von verschiedenen antizionistischen Seiten in und außerhalb Rußlands der Versuch gemacht wird, die Kolonisationsaktion in einen Gegensatz zum Palästinawerk zu bringen. Es kam die Entschlossenheit zum Ausdruck, jeden derartigen Versuch solvohl in . der Sammelaktion wie in der Durchführung der Kolonisation ans das entschiedenste zurückzutveisen." All Nische Krieg vor der Maridatskommission. Eine Sondertagung? London, 31. Oktober. Der diplomatische Berichterstatter des „Daily Telegraph" erfährt, daß die jüngsten Ereignisse in Damaskus bei der jüngsten, vor einigen Tagen geschlossenen Sitzung der ständigen Mandatskommission des Völkerbundes in Genf zur Sprache gebracht wurde. Die Kommission habe die M a n da t a r ma ch t um einen Bericht über die Ereign isse in Syrien ersucht, und werde erst dann den ihr vorliegenden Bericht über das syrische Mandat erledigen. Zu diesem Zwecke dürste.eine Sondertagung der Mandatskommission abgLhalten worden. ' Die Tagung der Mandatskommission geschlossen. Genf, 31. Oktober. (Schweiz. Dep.-Ag.) Die M a ndatskomMission des Völkerbundes hat heute ihre siebente Tagung geschlossen. Sie übermittelte die eingereichtm Petitionen und Proteste gegen die Verwaltung der Mandatsgebiete an die R e g i e r u n g e n der Mandatsmächte zwecks Berichterstattung und Einreichung i h r e r B e m e r k u n g e n. Die Kommission beschloß die Durchführung von Erhebungen über das Vermögen der ehemals feindlichen StaatsangehörigenindenMandatsgebieten. Ausdehnung des Aufstandes? London, 31. Oktober. „Daily Mos" berichtet: Aus Syrien eingetrofsene Berichte zeigen, daß sich der Ausstand ausdehnt. Deir-el Sor soll sich in der Hand der Aufständischen befinden. Diese haben vier Dörfer nördlich von Damaskns a nge^-iffen, die von den 'Franzosen g e r ä n m t wurden. Die^neue von den Franzosen erbaute E i s e n b a h n ist zerstört. In Damaskus. t, Beirut, 31. Oktober. (H.was.) Die Bewohner von Damaskus haben die 3000 Gewehre, die von ihnen verlangt wurden, abgeliefert. Das Leben in Damask Ü s nimmt wieder seinen normalen Verlauf. Ser rnlfische KkiessWiMer gestorben. Moskau, 31. Oktolber. M.-Ag. der Sowjetunion.) Der Volkskommissär für Krieg und Marine, Frunse, ist gestovber ' . .;; . Fvunse, der es in den Kriegen der gegen W r a n g«l vom Soldaten zum General hatte, war der Nachfolger Trotzkts, als dieiser wegen politischer Meinungsverschiedenheiten in die Verbannung" ' ging, aus der er inzwischen wieder in führende Stellung geholt wurde. Frunse wurde allgemein als bet prädestinierte Oberkommandierende für den nächsten Krieg Sowxetrußlands angieschen. Bor einigen Wochen erkrankte er und mußte sich einer Magenoperation unterziehen, der er erlegen ist. Frunse ist nur 40 Jahre alt geworden. Ae Westerplatte I« Danzig ebafulett. Für polnische Munitionstransporte. - Danzig, 31. Oktober. (Wolfs.) Wie bereits in einem Teil der Presse ^richtet worden ist, muß heute die West e r-, platte (das bekannte Danziger Strandbad. Die Red.) von sämtlichen Bewohnern geräumt und alsdann dem Ausschuß für Hasen- und Wasserwege von Danzig übergeben werden. Die Uebergabe wird heute nachmittags an Ort und Stelle erfolgen. Der Ausschuß wird hierauf die Westerplatte gemäß dem Beschluß des Völkerbundrates zur Nutznießung an Polen für Ziwecke detz Munitionstransportes anshändigen. Gleicheitig damit ist die Westerplatte für 'den allgemeinen öffentlichen Verkehr gefperrt. Ihr Betreten ist nur Personen mit besonderen Ausweisen gestattet. Retzublik in Persien. Absetzung der Dynastie. Teheran, 31. Oktober. (Reuter.) Die persische Kammer hat eine Entschließung angenowmeit, wonach die Dynastie des gegenwärtigen Schah a b g e s e tz t und die Regierung vorläufig dem Premierminister Riza Khan übertragen wird. Sonnig HerbstauFeivmair reinste KOcrve S^alace-SKoiel Sonniger Hernstairenfhalt reinste Küche Generaldlrektlont Hans Hübner 1