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Wiener Morgenzeitung · 1925-10-23 · Heft 2395 (23.10.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2395 (23.10.1925)
Date
1925-10-23
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Stof,’9808 Wien, Freitag Wiener Mnrftenzeitnnft 28. Oktober 1925 Seite 5 Sond-rvmlne und Ortsgruppen terlzunehmen haben. Die erste Gitzuyg findet Donnerstey den 6. November statt. Tckniliche Sektionen, Ortsgruppen und Sondcrverbände haben G die Leitung allmonatlich schriftlichen Bericht Aber' ihre Tätigfett erstatten. Die Amtsst nutzen der Leitung finden im Bureau (t Be-., Mrntnerstratze 28) Montag, Dienstag und Mittwoch in der Kit von 4 bis tz Uhr nachmittags statt; in dringenden Fällen qvch zu anderen Tagesstunden gegen vorherig- Einvernahme mit dem Bureau. Die Leitung hat die RejfortS wie folgt verte;!.-. Organifatianr Präsident Dr. Destder Friedmann. Keren Kafemeth: Dr. Leo Goldhammer. Keren hafeffod: Kommerzialrat Max Markus. Nad'o. Aeateianschlab und Bottrover. - Best gestern dürfen hie Mitglieder der Bundestheater im Aadip nicht Mitwirken. Ueder den A n f ch l u ß der O p e r an die «Ratzag" Mich noch verhandelt. Wie der verband österreichischer Theaterdirsktoren mitteilt, ist die von einigen Blättern gebrachte Nachricht, die ,Javag" verhandle wegen Durchführung des Anschlusses deS Radio mit den Wiener Theuern und hqhbereits die Abschlüsse getätigt, u n r i ch t i g, da der Verband diese Verhandlungen nur gleichzeitig mit den BuydMeaitzrn führt nutz mit der «Ravag" bei Ausschließung der Bundestheater kein Abkommen treffen wird. Die Volks aper. m. der nach der Wweifhu Überlassung deS Theaterfundus an die Angestellten vchrfchrlnlich am . SS. d. der Betrieb auf Teilung ausgenommen wachen wird, gehört derzeit nicht dem Verbands an, weshalb ihr Anschluß an die „Ravag" eher möglich ist. Was «an iu Viru auf -er Straßenbahn erleben raun. 9k Paflagi-r gestochen. - Der Täter mU Hilfe des Schaffners entkomme». Gestern gegen 4 Uhr nachmittags fuhr der in geschäftlichen Angelegenheit^ auf einige Tage nach Wien gekommene Kaufmann DE Ehrenwort mit der Linie 81 her elektrischen Straßen? hchb durG die Mgerstrche. Er sMd auf der Plattform des Straßen, bahvwagens. und HM sich mit. her erhobenen Hand am Lederüssam des WagM au. Plötzlich spürte er -inen Stich in der Hand. M « sich umwandt-, stand hinter ihm -ine typische Wiener Borstadt figur mit offenem Messer in der Hand und lachte ihn höhnisch an. Ehrenwort schrie entsetzt auf. Der hmbeiMche Sch-akfuer, der die blutende Wunde des Passagiers mck 'm~ Mnn mit dem oMuen Messer sah, gab, statt den Mer MchMn, rasch das Klingetzekchem. das den Straßenbahnzug zum Steher brachindieL benutzte der Mm, um zu entkommen. Das Zugspersonal tat nichts^ UM di- Verfolgung des Strolches einzuleiten. Ueber sein sonderbares Verhalten zur Rede gestellt, antwortete der erwähnte Schaffner mit Grobheiten. Mt PassHMs» des einzigen, der sich außer EhrenwMt Mr dmr MefsechM» auf der Pisitfom befand. stieg Ehrenwort-ab. wurde verbunden und begab sich in seine Wohnung. Er meldete den Vorfall emem Matzendahndediensteten und der PaktzL Ae Ara« «U de« DM tat Strumpf. .Gm» M«m im Streit» mEgestochen. Eine noch nicht ganz auMärte Messerstecherei hat sich gestern um 2 Uhr morgens vor dem Eingang, juut Melkerksller in der-Schottengasse abgespielt. Dort wurde der 26jährige Handelsanzefteüte Franz Zappe mit einer schweren Stichwunde in der Bauchgegend vorgefundeu. Die Tat hat eine Frau vollbracht, die 24jährige ehemalige Gesellschafterin Anny La ne. geb. Banrberger. Sie ist seit einigen Jahren in England verheiratet und kam vor kurzem hierher zu Besuch. Mittwoch nachts wellte sie mit dem ihr bekannten Chauffeur Otto Dabsch im Augustinerkcller, wo sie angeblich grundlos von Zappe belästigt und beschimpft worden sein soll. Im Vorraum habe sie von Zappe sogar mehrere O h r s e i g e n bekommen. Als Zappe mit seiner Gesellschaft in den Mellerkeller ging, folgten ihm der Chauffeur und die Laue.. Nach der Sperrstunde kam es auf der Straße zwischen den Gruppen wieder zum Streit. Die Lane wandte sich plötzlich um und versetzte dem Zappe mit den Worten: „Was wollen Sie denn von m i r?" einen heftigen Stoß — wie sich später herausstellie, einen Messerstich — iu die Magengegend. Sie hat das dolchartige Messer ausdem Strumpf hervorgezogen. Die Lane und der Chavn'eur werden dem Landesgerichte eingeliefert werden. F« der MorkmMe in LEW. Der Jglauer MrmfteryroHetz. ^Prqg, 22. Oktober. (Tschechoslow. Preßchur.) Heute hat vor dem Schwurgericht in I glait der Prozeß gegen jene acht Personen begönne^ die des Acassenuwrdes in der sogenannten „Kohn-Mühle" in Trebitsch beschuldigt werden. Die Anklage lautet bei allen auf M e u ch e l m o r d, hezw. auf Beihilfe, bei einem Angeklagten aus Diebstahl und Raub, Die Verhandlung nahm um 9 Ühr früh ihren Anfang. Unter atemloser Stille wurden die acht Angeklagten unter starker Bedeckung in den Saal gesührt. Johann Fejta jnn- und Jaftzf Kunst nachten einen verhältnismäßig günstigen Eindruck. Sie sind sorgfältig gekleidet. Die übrigen sechs WM haben typische V e r b r e ch e x g e s i ch t e r, gedrungene Gestalten, defekte Kleidung. Anna D v o r a c e k wirkt am ungünstigsten. Sie kann weder leset: noch schreiben, Bis auf Fejta M. Ad sämtliche Angeklagte wegen Diebstahles vorbestraft. Karl Dvoraeek ist auch wegen öffentlicher Gewalttätigkeit wiederholt abgestraft. Zu dem Prozesse sind im ganzen a ch t Z e u g e n geladen. Einen grauenhaften Eindruck erweckt ein Tisch, auf dem die corpora delicti zur Schau gestellt sind. Man sieht dort den Schädel des ermordeten Bartholomäus Policky. . Es fehlt ein Ter! des Stirnkndchens und des Schläfenbeines von Handtellergroße. Der Kopf des Matthäus Policky weist einen acht Zentimeter langen Sprung der Schädelbasis auf, Ober- und Unterkiefer fehlen. Auf dem Tisch liegen ferner eine Anzahl menschlicher Knochen, eine schwere Hacke und zwei Schusterhämmer,-weiter stehen daneben zwei Kisten mit Kleidern und Stiefeln, die von den Opfern herrühren. Weniger als die Morde an sich interessiert die Frage, oh tzie Berbrecherbande tatsächlich Menschensleisch in den Handel gebracht hat. Da eingepokelte Leichentelle gefunden wurden, ist diese furchtbare Möglichkeit nicht ausgeschlossen. Das Gebricht hat denn auch gegen Karl Dvoraeek, Thomas Masek und Josef Kment die Anklage wegen Leichenschändung erhöbe^ Die Beschuldigten leugnen jedoch hartnäckig und geben an. sie hätten das Fleisch eingepökelt, damit sie durch den Geruch nicht verraten würden. Nach Erledigung der üblichen Formalitäten beginnt durch den Staatsanwalt Dr. Z n o j e m s k h die Verlesung der umfangreichen Anklage. Den übrigen TM des ersten Tages füllte das Verhör ans, das der Vorsitzende OherlandesgerichtSrat Dr. Hammer, leitete. VrHmr AeNeben. Wem gchSrt das Nicht Ms d«, Tttil? Aus Le t p »t a wird uiuecnt 22. d. berichtet: Der seit iVji Jahr n dauernde Prozeß um die Berechtigung zur B e r- Wendung, d e 8 T t t e l 8 »B r e h m 8 T i e r l e b e n" wurde gestern vor dem Reichsgericht als letzter Instanz verhandelt. Die beid-n bisheügen Urteile, die der Firma »Btbliogr ap h tsch eS Institut Leipzig" das alleinige Recht zur Verwendung des Titels „Brehms Tterleben" znsprachen, wurden restlos aufgehoben. Der Firma Philips R e,e l a m jun. in Leipzig wurde das Recht z ug e s p r o ch e n, die in ihrem Verlage erschienene, von Karl W. Neumann besorgte sechsbändige Ausgabe, die auf das Origtnalwerk zurückgeht, unter dem Titel „StehmSTier- >b en" zu verbreiten. Kn wertvoll» veschenk. Da» bekannte Warenh ou8 Brüd er Schiff- Mann,: 2. Bez., Laborstraße 48, bringt seinen Kunden eine Überaus angenehme Ueberraschung Nachweisbar ohne PrerSaufschlag beim. Warenverkauf wird jeder Kunde, welche um 80 S. Ware ersteht, eine Anweisung «an ein erstklassiges Atelier, auf eine photographische Aufnahme und Anfert gung von drei VW bildern etngehänoigt. Bet größeren Einkäufen erhält man ein Kabinettbild und drei KÜnstlerkartenphotoS. Wer hat Amrlla entbeM Chinas Prioritätsansprüche. Die Entdeckung Amerikas wird neuerdings in mm ältere Zeiten zurückverletzt. Erst wurde Christoph Kolumbus der Entdeckerruhm tzvn Feif Eriksson und \tim Wikingern stteitig gemacht. Vor kurzem kam Mac Millan mit der Behauptung, er habe in den Polarländern Ruinen entdeckt, die etwa aus dem Jahre 500 stammen und normannischen Ursprungs sind, und jetzt kommen die Chine.san mit dem Anspruch, als erste in Amerika gewesen zu sein. Me Schi.Tu.Fa, der Leiter eines chinesischen Nachrichtenbureaus in Paris, mitteilt, haben fünf buddhistische Priester im Jahre 488 n. Chr. eine ungeheuer große Insel entdeckt, die 3250 Meilen östlich von China lag. Die Beschreibung, die sie von diesem Lande, Fu Tschang genannt, gaben, stellt außer Zweifel, daß sie wirklich auf dem amerikanischen Kontinent gelandet sind. Im Jahre 499 besuchte ein buddhistischer Priester Hui Scheu aufs neue das Land Fu Tschang. Der Landungsplatz ist unbekannt, aber die mexikanische Legende von ,Laipecosha" bezieht sich offenbar auf Hui Schen, der neue Wahrheiten und neue Philosophie' lehrte. Schi versichert auch, daß die ersten spanischen Abenteurer, die in Südamerika und Mexiko landeten, von der Aehnlichkeit der Architektur dort und im fernen Osten verblüfft waren. Eine aztekische Gottheit hatte ein Elesante«Haupt, was auf asiatischen Ursprung deutet. Mehrere Legenden, die man in Kolorado fand/haben sich als chinesisch erwiesen und in Mexiko hat man einen Buddha gefunden, der au orientalische Art mit untergeschlagenen Beinen sitzt. Die Rachsolgerin Kamille Flamnmrwus. AuS Paris wird ms geifchrioben: Der kürzlich verstorbene berühmt« Astronom Camille Fll a m m a r i hat bekannÄch seine um 40 Jahre jüngere zweite Gattin, 'seine ftichere Sekretärin und treue Mitarbeiterin, zu soiner R a ch° soLgerin in der Leimngder Sternwarte Jiwisy bestimmt. Dieser BeWÄ einer geisttM G'cen!bürtjHkeit zwischen Mnn und Weib, wie sie in ähnlicher Weise in'jün>gste.r Zeit nur «bei dom Entdecker der RoddumS und Ifsiner LcbcnsMvähvtin, Madame Curie, zu v«Mchn«n war, derdieut um so mehr Bewunderung, ÄS Gabriele Mammarion Wher das Lich: der OosifeMchlkeii völlig gemieden und mehr als 20 Jahve lang ln Mer, rasMser Arbeit im Latbovator'mm ihres späteren Gatten gowkikt hat. Eine Reihe von Mamen Zufällen scheint sie gerade zu «ihrem Mnistigen Bvruis prädsstmien zu haben. Sie ist im Schatten der Mendoner Sternwarte gchoren worden. M ihre Eltern spater nach Paris zogen, siebeiten sie in eine Straße, die den Namen der Sternwarte trug. Mi: sietben Jahren besuchte Gabriele eine Schule, die im Erdgeschoß der HaüiseS untergöbracht war, oas. Camille Maemnarion bewchnt« ...- Mt nvun Jchven bereits wurde däs hochbegabt« und lerneifrige. Mädchen in eine hohsve Schule ei»Mchrisbe>l, die sie bis zu ihrem 17, Lebensjahr fvccsuentiertr. > Den Eltern war die große Vovlicke Gabriotes für die Mssenjschast gar nickt oenebm. «dLn.» .^^nals war es in Frankreich ganz und gar nicht wünschenswert, daß eine Fmu b* sonders viel Jnielligert; an den Dag lege. Sie juchten sie daher, nachdem sie die Schule verlassen hatte, aus die verschiedenstLn Artet! zn zerstreuen; «unter aBerom bchuchten sie vegelimäß-ig «die Empfänge, die der Astronom Camille FlauMariotr in stinesn Hattise gab. Aber Gabiele -ließ sich durch nichts von ihrer Neigung abbringen, und als ihre Eltern kurz hmtereimmder stachen— sie «war dantals ein achtzehnjähriges Mädchen —, wandte sie sich an Fl-a«Mrarion um Rar Md HM«. Er machte sie zu feinet Sekretärin und so tvidnrete sie Hr Leben seinem Werk nrD zuletzt seiner Person. Denn im Jahr« MS heiratete «der 77-jHcige Geilchrte seine 37jÄhri.ge Miburbeitevin, die sich bereits wissenschaftlich Ihervorgrtw hatte. So hatte sie die von MammariM M7 begründete A st r onomische Gesellschaft, die während des Krieges -in Gefahr war, HsuKug'chen (wie dies in den kriLgsührendell Ländern hei ihren Schwestervere-iltiMugen KumM der Fall >war), durch ihr« wüMtze AchckstiS M völlig in die Höhe gchmcht,.so haß sie zmn Dank zur GenerailsÄretärin der Gesellschaft ernmmt wurde. WhrWS Ehe kennzeichnete eine ve>Me HarmMie. „Wr Verließen rittandsr niemals," stvgte ste eine-m JEnÄisten, gMeinstWtz Arbeit war uwser Lchrnsi^halt und unser Mhres Vergnügen. Zchn Bücher MmWarions gedviU seine WM herMsM'lBen. Der groß« Astrostom^ erreichte M Wer von 83 Jahren. Er dachte bis zuletzt nicht an d-en Tcd. Er stavb hlötzilich; er sah Ms dem Fenst-er und freute sich der Schönheit des Sokmmertages, allß «r untsurck und in den Armen seiner treuen Md ttvbien Fmü stach. Mer die RotwesdiMt des AsamMeMWerderMmeMtze« PalMnMeresienten. Von Dr. E. M. Zweig, Jerusalem. Die Stimmung sür'ben AufL-au Ere^ß Israels ist unter den m Oesterreich wohrlhaftrn Juden kaum schwächer Äs in den meisten anderen Ländern, wenngleich diese Stimmung durch die Zerfahrenheit der österreichischen Zionistischen Organisation nicht voll zur Geltung kommt. Der klarste Ausdruck dieser Stimmung ist neben der leidlichen Beteiligung der österreichischen Juden un den Sammlungen für die nationalen Fonds (Keren Hajessod und Keren Kafemeth l'Jsrael) die Entwicklung' der Privatinitiative hierzulande. Biele ^fuden haben in Palästina Boden gekauft, um heute oder morgen ihr unö der Ihrigen Lehen mit jenem Erez Israels zu vereinen. Diese bedeutsame Tatsache ist deshalb unbekannt, Werl der Bodenkauf dezentralisiert ist und weil die Käufer ihr Vermogeu begreiflicherweise nicht gerne deklarieren. Den Verkauf palästinensischen. Bodens borgen zurzeit verschiedene, durch die Zionistische Organisation kontrollierte Gesellschaften, wie Palestine Land Development Company, Geulla, Meschek, American Zion Corrnnonwealth und Haifa Bay Company einerseits und Hanmnhil sowie Privatpersonen tote Freies Chelouche usw. andererseits. Umfang der österreichischen PÄastinajnteresfen. Laut Umfrage bei den Wiener Vertretungen dieser Bodenverkäufer sind allein nach dem Kriege, beziehungsweise in den letzten anderthalb Jahren hierzulande folgend- Käufe durchgeführt worden: ZablderV«- Summe der Bodenkomp!ex Verkäufer zLör VS 1 Holla r) Westkarmel P. L. D. k 85 125 b) Zevtrattarmel P. L D C. 20 c Nom-Haiormel Hamanhil 12 38 cki Lew Ha'.armel Haman il S 9 e) Soadm P S D. C. 20 15 ft Kischon Haifa-Bay Co. 16 80’) 2. Asuleh Mesckek LA Z. C. 4 300 3. Sased . Chelouche 36 175 4. Tei-Awiw »> Admotv BarSki Hamanhil 7 5 b) Rosch Tel-Äwiw Meschek 4 2 211 . 1008 Hiezu kommen noch einige nach dem Kriege ber privaten Verkäufern getätigte Gelegenheitskaufe rn Tel- Awiw und anderwärts, ferner aber die großen, zum Dell lange vor dem Kriege abgewickelten Käufe von Palastmabod'en, teils in den Städten, wie Haifa (Hadar Hakarmet), Del-Awüv und Jerusalem (Talpioth), weist aber auf dem Lande in Merchawia, Migdal und anderwärts. Hat doch allein ein Wiener 'Großindustrieller vor Jahren t Kfrr Seba 2000 Tunam und in Petach Tckwah weiteren landwirtschaftlichen Boden gekauft, mOv Toi?ett « Jj1 nicht behielt, fast restlos an österreichlsche Juden weller- ^^Alles zusammengefaßt, läßt l^i die^Zahl der Eigentümer von Palästtnaboden aus Oesterreich auf etwa 230 und das Ausmaß der von ihnen erworbenen Terrains auf nnndestens 3000 D u n a m veranschlagen. Wenn man den Wert des nach dem Krwg| Bodens, ohne Rücksicht au, die mzwrschen erfolgte Wertsteigernng nur mit den Mschen Kaufprersen annwamt, und den Wert des vor dem Krieg gekauften Bodens Pvo Dunanr bescheiden mit 100 aghpt. Pfund sur (etwa 200 Dunam) städtischen und 7 agypt. Pfund für N800 Tunaml ländlichen Boden einstellt, ergibt sich em Ge sä ml wert von nicht w e n-i g e r als 05.000 Pfund Sterling! .. . _ Die vorstehend spezifizierten, nach dean . Krleg geftiuftcn Gründslttcke sind, init Ausnahme von Kischon und Afill'ch, wo auf den Jitteressenten 20, 'beziehungsweise Dunam entfallen, städtische, beziehungsweise vor- W; v};,< 1 <0

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