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Wiener Morgenzeitung · 1925-10-19 · Heft 2391 (19.10.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2391 (19.10.1925)
Date
1925-10-19
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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W«n, MnLay Wiener Morgenzeitnng rs. OttoiSev IW Sette 8 Ser gestrige " . Nur zwei erstklassige Meisterschaftsspiele. Die Witterung verdartb den gestrigen iMistevschaft-ssonntag. Von fünf Spielen wurden nur zwei im Punktekampf ausgetragen. Rapid—Sportklub mrd F. A. C.—Floridsdorf wurden abgesagt. Die Amateure konnten durch einen hohen, wenn auch glücklichen Sieg gegen Slovan die Führung an sich reißen, Wacker hätte sich die Punkte gegen Advlira. Hakoah gelang es, ihre Anhänger wieder einmal durch einen Sieg zu überraschen; er brachte jedoch keine Punkte ein, das Match war vorher als Freundschaftsspiel vereinbart tvovden. In Temesvar holte sich unsere „Auswahlmannschaft" eine empfindliche Schlappe, wahrend der W. A. C. in Jugoslawien und die Cricketer in Bratislava vorzüglich abschneiden .'konnten. Amateure—Slovan 4:0 (3 :0). Slovan kämpft unglücklich. Amateur-Platz. Schiedsrichter Kaufmann. 5000 Zuschauer. Amateure: Saft; Blizenez, Tandler; Schneider, Reiterer, Briza; MlhnarA, Kvnrad, Hierländer, Moser, Cutti. Slovan: Hlosek; Grüner, Reichavdt; Cernitzki, Machet, Barbak; Heider, Hanel, Zdarsky, Stepan, Eckl. Slovan eröffn ete das Spiel gegen den Wind. Bald komnien die Amateure in den Besitz des Balles und schon in den ersten Minuten muß die Slovan-Verteidigung bei ernsten Situationen eingreifcn. Eine Enfzelalktion Hanels endet im Out. In der sechsten Minute fällt das erste Goal. Cutti flankt zu Hieriländer, dessen Ball durch einen Kopfstoß Grüners abgewehrt wird. Kalman bekommt das Leder schußgerecht vor .die Füße und sendet mit gut placiertem Schuß ein. Gleich darauf wird ein gefährlicher Schuß Hierländers nur knapp abgewehrt. Die Amateure sind ständig im Angriff, nur ganz vereinzelte Vorstöße Slovans, meist durch Eckl vorgetragen, bringen einige Abwechslung. Eine Massenbelagerung des Slovantores, die ungefähr Mi Minuten lang andauert, endet durch einen Fehlschuß Reiterers. In der 25. Mnute kommt M.glänzend'vor, überspielt drei Gegner und gibt den Ball an Hanel ab, doch dieser verschießt. Eine Minute später begeht Mache! ein Foul an Wiefer, das durch einen Freistoß geahndet wird. Wieser jagt den Ball aus 30 Meter Entfernung mit Prachdschuß ins Gocrl und erzielt damit den zweiten Treffer ffir die Amateure. Auch das dritte Goal entsteht aus einem Freistoß. Diesmal aus einer Entfernung von ungefähr 25 Nietern. Der Schütze ist Hieriländer, dessen flacher Baff aber nicht allzu schwer abzuwchren gewesen wäre. (34. Mn.) Der Rest der ersten Spielhälste zeigte die Amateure weiterhin überlegen, bringt aber keine besonderen Ereignisse mehr. Nach der Pause änderte sich nicht viel in der Situation. Die Violetten haben zwar jetzt gegen den Wind zu kämpfen, geben aiber trotzdem nicht, wie allgemein evlvartet worden war,, die Initiative an ihre Gegner ab. Nach fünf Minuten fällt' das vierte Goal. Nach einem Angriff von rechts kommt der Baff zu Hierländer, der. aus kurzer Distanz mit scharfem Schuß einsendet. Nun flaut das Spiel merklich ab, Kalman . Kvnrad geht in die Deckung zurück, in der Stürmerreihe der Amateure wurden allerlei Umstellungen Vovgenommen, die sich aber nicht gut bewährten.' In der letzten. Biertelstunde bieten sich auch für Slovan mindestens zivei gute SHtlßgÄegettlheiten. Zwei Minuten vor Schluß muß dann Saft noch einen PrachtbM Stepans albwchren. Schiedsrichter Kansnvann amtierte zuifriedenstMend. Wacker—Admira 2:1(0:0). Admira-Platz. 2000 Zuschauer. Schiedsrichter Michel. Wacker: Maresch; Kolndorfer, Jellinek; Brinek, Resch, Pellet; Machhörndl, Haftl, Rappan, Sziklossy, Buresch. A d m i r a: Frangl; Vozi, Stern; Wostrak, Fürlinger, Schott; Siegt, Weiß, Mma, Koch. Janda. Admira spielt mit dem Wind und setzt sich sofort in Wackers Hälfte fest. Jedoch werden alle Angriffe abgeschlagen. Einige Angriffe Wackers dagegen sehen viel gefährlicher aus. In der 29. Minute gcht ein scharfer Schuß JandaS über die Latte. 10 Minuten später gibt Sziklossy einen überraschenden Schuß ab, den Frangl, der bei der Strafraumgrenze sicht, nur zum Korner drehen kann. Ein hoher Ball wird von Maresch mit Mühe gemeistert. Bald darauf schließt die torlose erste HAste Gleich nach der Panse gcht Wacker, jetzt mit dem Wind als Bundesgenossen in den Angriff, ein Schuß Buresch wird zum Korner abgewchrt. Doch in der 4. Minute kann Sziklossy nach einem Freistoß scharf emsenden. Schon drei Minuten spater geht Haftl durch und stellt mit einem schönem Schrägschuß das Skove auf 2:0. Admira kommt jetzt langsam aus, alle Schüsse werden jedoch eine Beute Maresch'. Buresch schießt ans vier Meter Distanz darüber. Einen Freistoß von der Strafrauvtgrenze schießt Bozi übers Tor. In der 41. Minute gibt der Schiedsrichter einen Elfer gegen Wacker, den Bozi mit scharfen, nnplacierten Schuß verowndelt. Gleich darauf Schluß. Hakoah—Simmering 7:4 (4:1). Ein Freundschaftsspiel. Häkoah-Platz. 2000 Zuschauer. Schiedsrichter Präger. Hakoah: Fabian (Geer); Gegner 1, Schauer; * Guttmamt, Pollak; Schwarz 1, Häusler, Wortmann,. Eisenhafer, Schwarz 2. ./•.-• Si mme r i n g: Aigner; Hauswirch, Kttwitsch; Ehrlich, Kurz, Duitiser; DaniS, Sosta, Viertel, Zillbauer, Schleinzer. Hakoah,hat gestern endlich einmal eitteit Sieg errungen, aber es wär m einem Freundsch'aftsspt el. Die Regenguss e Mischen Samstag und Sonntag'hatten die Wiener Plätze größtenteils spielttttsähig gemacht mtb vuch in der Krieau hatte der nominierte Schiedsrichter das Spielfeld zur Abhaltung, eines MchtevschaMreffenS' für unbrauchbgr. erklärt. Jmmechin befand sich der Ra'se n «in einem "ttl cht schlechten Zustand und nur in beiden Strafräumen gab esarge Pfützen: Die Vereine einigten sich daher auf ein FreundichaslKipiel. De» Zuschauern wurde, die Möglichkeit der Rückstellung des erlegten Eintrittspreises ge geben i Mit Rücksicht auf das Freundschaftsspiel wirkte bei Hckkvah der noch nicht ganz hergestellte Neufeld nicht mit, bei den Simmerutgern trat Horvath nicht an. Der Spieilverlaus selbst brachte eine angenehme Ueiberraschung und widerlegte die Auffassung, daß nur Meisterschaftskämpfe interessant verlaufen. Es wurde eine solche Fülle schönster Futzhallep isoden und heworragender Kleinarbeit geleistet, daß man den Vorgängen Mit großem Vergnügen folgte. Der Trefferregen, der Mtande kam, ist zum Teil auf die durch den tiefen Boden entstandenen Hemmungen für die Tochuter zurückzuführen. Nach der Pause erleichterte der für den v e r l e tz t e n Fabian eingetvetene Beer den Simmeringern das Erzielen von Treffern. H a k o a h S M a n n s ch a f t 'bot diesmal so ziemlich in allen Teilen eine ausgeglichene und', gediegene Leistung. Sie war ihrem Gegner ständig überlegen und hätte bei etwas mehr Energie eine größere. Goaldifferenz erreichen inüssen. Die Simmeringer wurden auf gelegentliche Vorstöße beschränkt und konnten nur Men. Ende der Spielzeit, obwohl sie zu dieser Zeit Mit Hn Mann spielten, etwas auskommen. Die Ruh e, die in MetsterschastsisptelLn so selten vorhanden ist, ermöglichte den Hakoahnern die Entfaltung ihrer Fähigkeiten. . Der Angriff, in dem nur der Ersatzmann Schwarz 2 zeitweise abfidl, begann das Spiel' sofort sehr schwungvoll. Worimann im Zentrum gab Proben einer zmnlichen Durchschlagskraft, Häusler , manoverierte eiiffallsveich wie immer, hatte jedoch mit seinen Schüssen, die er'freilich oft aus äußerst schwerem Schußwinkeln anbringen ivollte, großes Pech. Eisenhoser stürmte.daräus los, hatte aber außer seinen vier Töven noch mähr Treffer erzielen können. Einen ausgesprochenen G e n u ß bot das S. p i c T b o n Schwarz 1 ö'Ulf dem rechten Flügel. Leider konnten seine Partner, well sie nicht immer mit ihm starteten, seine manchmal geradezu servierten Bälle nicht aüsnützen. Die H a l v e s r e ih e spielte nach langer Zeit wieder einmal wie aus einem Guß. Guftmann zeigte sich in voller. Form und, bewältigte ein großes Arbeitspensum. In richtiger Erfassung.her Situation gckb er eine Reihe von Prachtschüssen 'aüf das Tor ab, von denen einer auch landete. Heß schreitet von Erfolg zu Erfolg, er ist der richtige Läufer des neuen SpielsystemZ, er ist in unermüdlicher Bewegung, drückt die- Stürmer nach vorne und taucht als Retter in der VerteidiWNg auf. Pollak bot, ohne alle seine Künste spielen zu lassen, eine gediegene Le i stu n g. Die Verwldignna arbeitete diesmal etwas besser als sonst,S ch euer ist wieder beweglich geworden und hat von seiner. alten, Verläßlichkeil nichts eingöbüßt. In einigen Sltuattoneu freilich war sein Zögern verhängnisvoll. Vielleicht auch deshallb, weil sein Partner W e gne r 1 noch nicht auf voller Höhe ist. Er war nach seiner-Kran'.heit wieder zuur ersten Male angetreten und bot dementsprechend eine b esri edigende ^eistung. Wegner 1 hat Fähigkeiten genug, .um sich einen ständigen Platz in Hatoahs Verteidigung Wern zu können. Das Tor hütete Fabian mit großem Erfolg, er klärte einiiße schwere Bälle. Beer, der m bald nach der Panse ersetzte, hat für einen erstklasfigen Tormaim nicht das richtige Format. Allerdings war an den Treisfern, die er passieren ließ, zum großen Teil der grundlofe Boden schuld. Die Simmeringer führten ihr bekanntes,' flinkes Spiel vor. Das Fehlen Horvaths beeinträchtigte die Schlagkraft ihres Angriffes. Die Läufer, von denen Kurz hervorragte, hielten sich im großen und ganzen entsprechend, desgleichen die Berteioiger. Aigner^ im Tor hielt äußerist schwere Bälle, mußte aber auch leichte Schüsse passieren lasten. Nach dem sechsten Treffer Hakoahs schied er aus. Die von da ab mit zehtl Mann, arbeitenden Simmeringer hielteit sich weiter sehr gut. Als Schiedsrichter, amtierte Herr Präger, der im letzten Moment einiprang und großes Spieldarständnis und sicheren Ueberblick bewies.' Die anherovdent'liche Fairneß, der, sich . beide Mannschaften be-. fteißigteu, erleichterte ihm das'Amt. Hakoah. eröffnet das Spiel mit dem Winde im Rücken' und verlegt vom Beginn an den Kampf in'die ' gegnerische Spielhälste. Einen Schuß Worttnanns wehr:' Aigner zu kurz ab und Eisenhoser erzielt den ersten Treffer. (15. Minute.) Aus einen: Zuspiel Viertels gelingt acht Minuten später Zillbauer der Ausgleich. Hakoah bleibt wetterhin stark überlegen, wobei sich Aigner wiederholt auszeichnet. Trotzdem müsset noch dreinial vor der Pause kapitulieren. Eisenhoser (26. Mi- Ae KSmvte i« Marovo. London, 19. Oktober. Während bisher über die Kämpfe in Marokko fast nur, französische und spanische Nachrichten bekannt' geworden.'sind, bringt heute „Daily Expreß" aus dem Hauptquartier,A b d e l K r i m s den folgenden Bericht: Die Verteidigung des Hauptquartiers in A j bi t lag in den Händen von nicht mehr. als s i e b e n Mann, die tagelang die Spanier äufzuhalten.vermochten. Die Gesanltstärke der Rifkahylen bei A l h u c e m a s belief sich ans nur 100 Artilleristen. Auch die „Times" geben zu, daß A'bd el Krim noch nicht ni.edergeru.ngen sei. Die Elemente seien ihm-zu- Hilfe gekommen. Das Blatt rät ihm jedoch,''üMHrlse^sn-^z-u bit.ten, obwohl er üicht, mehr die günstigen Bedingungen belommeu dürfte, wie'im Juli. nute), .Worturann' (28. Mmute) und Schwarz 1 Ol. Minute waren die Schützen. . * Obwohl die Simmeringer nach Seitenwechsel den Wind zürn Bundesgenossen hüben. , bleiben die Hausherren auch weiterhin im Vorteil und können durch zwei Treffer Eisenhofers (16. und 16. Minute) den Stand auf 6A 'erhöhen. Beim, sechsten Tor erleidet Aigner, einen sonst ungefährlichen Unfall und wird von Du ms er. mit Geschick und Glück vertreten. Merkwürdigerweise sind nun die Simmeringer, -mit a Mann spielend, mehr rm Angriff. Nach einem Corner i Beer Zillbauers Kopfball nur mehr hinter der Torlinie erreichen. (26. Minute.) Zwei Minuten später ist auch Hakoah nach einem Eckstoß durch Guttmann erfolgreich. Mit zwei weiteren Treffern der Simmeringer, die Sesta zum Erzeuger haben. <25. «und 38. Minute), idird das Endresultat hergestellt. Sie Siegesfeier der Hakoah. In feier:ffcher Weise wurde gestern das Ruhmesjahr der Hakoah, 1M-25, das dem jüdischen Verein die österreichisch! Meisterschaft nt fünf Sektionen brachte, im Olympiaisaale goivürdigt. Nach den einleitoniden Vorführungen des vorzügttchen HÄoah-Orchchers, das unter der Leitung seines Dirigenten Pros: S. Braslavsky Prdben seines Könnens a>bgab, eröffnete Präsident Dr. Körner Mit einer AuHprache den FestaibenÄ. Dr. Körner begrüßte einleitend die erschienenen Gäste, den Vertreter der Kn l insgemein de Dr. Kl ab er, dm Präsidenten des Hauptvevbandes ftir Korpersiport Dogenten Dr. Handel, Dr Br i ch t a vom Österreichischen FutzbaMekband. den Präsidenten des Wiener JuMallverbandes Herrn Tomaskiewicz mid die Vertreter des Makkabi-Weltverbandes und des Jüdischen Turn- und Sportverbandes, die Her-reu HochstimM und Paul Földes. Vom Schachveriband war Meister Wolf erschienen, für den Schwimimverband Herr ErW Weiß. Die Mariahilfer Förderer der Hakoah repräsentierte Herr FalbrMant Mond sch e in. Den Saal füllten außer den Jubilaren der Sektionen Gäste von anderen Sportvereinen sowie die Mitglieder und Freunde der Hakoch mit «ihren Angehörigen. " ' Nach einer Würdigung des Tages 'durch Präsidenten.. Dr. Korner hielt Dozent Dr. Haudek eine herzliche Begrüßungsrede, worauf Dr. Klaber emdrucksvolle Worte 'jprrch. Dann übermittelte Präsident Tomaskiewicz in äußerst beifällig aufgenommener Weise die Glückwünsche des Fußballverbandes. Die Herren Hochstimm .und Földes, welcher auch die Grüße des gerade versammelten Zionistischen Parteitages überbrgchten, beglucktvünschten die Hakoah im Namen der jüdischen Verbände. Herr Mondschein richtete dann einige kernige Worte der Anerkennung seitens der „Mariahilfer Sektion" an die Hakoahner, worauf Dr. Körner die Preisverteilung verkündete. Die ausmarschierenden Teilnehmer der Fußballkampfmannschast erhielten die Verbands- und Klubmedaillen, ein vom Hakoahner Josef Grünfeld gewidmetes Grtlppenbild sowie die von den Mariahilsern gespendeten goldenen Uhren Dann nahmen die Hockeyspieler, die Mitglieder der Schwimm- und Schachsektion sowie Paul Rudolf er im Namen der in Deutschland weilenden Ringer ihre Siegeszeichen in Empfang. Nun ergriff der FußballjselktivnSleiler Artur B a a r im Namen aller Sektionen das Wart, um die Bedeutung der Meisterschaftssiege zu würdigen und den Dank der Sekttonen an die Klubleitung auszusprechen. Mit einem dreifachen Hedad für Doktor Korner, in das der ganze Saal begeistert etnstimmte, schloß der offizielle Teil der Feier, an den sich ein Tanzarrangement anschloß, __ Temesvar schlägt Wien 6:1 (3:1). Die Wiener Elf unzulänglich. Das Wiener Team, das gestern in Temesvar gegen eiub dortige Auswahlmannschaft antrat, mußte eine schwere Niederlage achnvhmen. Die tüchtigen Temesvarer Spieler, die hauptsächlich dem auch in Wien . bekannten,Kinizsi-A.-C. entnommen waren, konnten die schwache Garnitur Wiens in schneidiMM Spiel empfindlich Mühren. Bezeichnend für die Un.znlänglichkeit des Angriffes der Wiener ist, daß die berden Tore der Unterlegenen von den Halves Schneider und Klar erzielt wurdet:. Das Spiel fand vor 6000 Zuschauern.statt. Die Temesvarer kommen bald nach Sptelbegmtt durch Szemila in die Führuing, die Wotzler durch ein weiteres Tvr vergrößert. Die Wiener Lammen etwas auf und aus einem Freistoß kam Schneider den. ersten Treffer für Wien erzielen. Knapp vor der Pause erzielt Treßler noch ein Tor für Temesvar. Mit 3:1 werden dir Seiten qewechwlt. Auch nach Wiederbeginn gcht es den Wienern nicht besser. Wetzler ist wieder erfolgreich. Ein Freistoß gegen die Hancherren Wrt durch Klär zu einem Tvelffer für Wien. Während der Wiener Sturm bis zum Schluß §u keinem.Erfolge kotnmen kann, besiegeln Szemla Md Tänzer die Niederlage der Wiener durch zwei weitere Tore. Der Budapcher Schiedsrichter Iva ns ns war ein guter Leiter des Kampfes. Barmittaas wurden die Wiener im Temesvarer Rachaus von dem Bürgermeister der Stadt Temesvar begrüßt und im«l. kommen gche'chen. __ Fußball in Polen. Posen: Städtespivl Warschau—Posen 1:0. K. a t t o w i tz: Polnisch - Oberschlesien—Deutsch - Ober» schlasien 3:1 (2:0). Krakau: Hier gastierte Samstag und Sonntag B i klaria Zizkov aus Prag. Nachdem die Prager Samstag Cracovia nach hartem Kamps 8:1 beisiegen konnten, mußten sie Sonntag eine vcrnichtettde 5:1-Niedertage in den Kauf nchmett. W a r s ch a u: Im Jubikäumstuirnier der Warschauer Makkabi besiegte Polonia die Krakauer Makkabi überlegen 6:0 (2:0) und Makkabi (Tel-Awiw) 4:2. Lemberg: Gzarni—Hasmonea 2:0, Pogon—Sparta (Lemberg) 9:2. __ Cricket-MaNabäa (Bratislava) 5:0 (1:0). ^ei ungünstiger Witterung fand in Pretzburg das Sptel Crtcketer gegen Makkaibäa statt.' Die schlechten Bodenverhältnisse gestatteten kein gutes Spiel. Die Wiener siegten schließlich 5:0 (1:0). An dem hohen Sieg der Gäste trägt zum Tetl auch die Verteidigung der Heimischen schuld, die durch zwet Etgcntore den hohen Sieg der Wiener ermöglichte. Der W. A. C., der Samstag gegen ein jugoflawisches Team in Agram 3:3 spielen konnte, siegte gestern Men Gr adjansky 5:1 (4:0). Sparta—Slavia 2:2. In einem ivegen Reigenwetters Ms Freundschaftsspiel ausgetragenen Treffen mußten sich beide Mannschaften nach interessant«em Spielverlauf mit einem uneittschiode.nen Ergebnis begnügen. In der Meisterschaft der zweiten Klasse schlug Nicholson Sturm 07 6:1 (3:1). 02325941

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