Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2388 (16.10.1925)
- Date
- 1925-10-16
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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r VMe 8 Wien. Freitag .. ... Wiener Morgenzeituns_ 16. CEfttet 1925 Nr. war Zolles gegen Sottest I Der Konkurs der Bottsoper. Gestern vormittags fand im Handelsgericht unter Vorsitz des HofratesFriedländer die erste Gläubigerversammlung im Konkurse «der Bolksoper statt. Auf der Tagesordnung stand die Wahl eines Masseverwalter-Swllv-ertreters, «beziehungsweise eines Gläubigerausschusses. Der Vertreter des Theaterdereincs, der Eigentümer des VolksoPerngMudes, sprach sich dagegen aus, die Kosten des Konkurses und seine Dauer durch einen allzu großen Apparat nur noch zu vergrößern, da nicht einmal die VorzuMäubiger Aussicht auf Zahlung irgend einer Quote haben. Ter Masseverwalter .Justizrat Doktor Münz betonte vor allem, -daß die Chancen für die Gläubiger außerordentlich u n g ü n st i g stünden. An eine Subvention der Gemeinde sei nicht im entserntastLn zu denken. Die Gemeinde stellt sich auf den Standpunkt, die Bolksoper sei ein Luxusinstitu t, die Wiener Bevölkerung sei aber nicht imstande, derzeit ein Luxusinstitut zu besuchen. Der Masseverwalter besprach s-ohin die einzelnen Aktw¬ und Passivposten. Mas die Frage der Loslösung des Carl- Theaters 'betrifft, so kommt es weniger auf die Rechtslage als auf die Sachlage an. Ter Massovevivaltcr bezweifelt, ob es rechtlich möglich ist, den Vertrag zu stornieren. Mindestens . müsse das Carl-Theater die empfangenen 800 Millionen, zurückerstatten. Nun behauptet aber Frau Eibenschütz, einen solchen SchadendurchdieVolkso p e r n b e t r i e b s - A.-G. erlitten zu haben, der ihre Schadensansprüche beiweiten übersteigt. Wie immer ' die Sache steht, günstigenfalls wäre es ein Prozeß: „Dalles gegen Dalles." Schließlich 'wurde ein G l ä u b i g e r a u s s ch u ß gewählt, von der Bestellung von Massevevwa'ter- Stellvertretern aus Ersparungsrücksichten abgesehen. Der internationale Malarkakongreß in Rom. Das Referat des Chefs der Malariaabteilung der Palästinaregierung Tr. Kligler. Wie wir bereits berichtet haben, tagt jetzt in Rom der erste internationale Kongreß zur Beka mpfu n g der Malaria, au dem Vertreter von dreißig Ländern teilnchmen. P a l ä st i n a ist durch Dr. Kligler, den Chefder Malariaabteilu-ng der Palästinaregierung, Direktor der Malariauntevsuchungsstation in Haifa und Prozessor für Hygiene an der hebräischen Universität in Jerusalem, vertreten. Wie uns nun aus Rom gemeldet wird, tagt die Konferenz unter dem Vorsitz des berühmten Malariaforschers Vittorio Ascoli, der die königliche Universität in Rom vertritt. Ascoli ist I u d e. In einer der ersten Sitzungen der Konferenz hielt Dr. Kligler ein vielEemerktes Referat über die Methoden, die in Palästina Zur Bekämpfung der Malaria angewendet werden. Das Referat wurde noch während der Konferenz in Druck gelegt. Dr. Kligler führt darin aus, daß der Kampf gegen die Malaria in Palästina zuerst von der jüdischamerikanischen medizinischen Organisation Ha dass ah geführt wurde. Bor drei Jahren wurde die ganze Antimalariaarbeit von der in Palästina begründeten „Gesellschaft zur Erforschung der Malaria" übernommen, die über Initiative des Joint entstanden ist und von ihm suibventioniert wird. Die Methoden, wel che - in Palästina zur Bckämpfui^ der Malaria ange-wendet werden, beruhen, wie Tr. 'Kliglers Referat ausführt, auf dem durch die Erfahrung gestützten Kampf gegen -die Malariaherde. Die letzten Jahre haben in P a l ä st i n a ein ständiges Sinken der Malariaerkvankungm gebracht. J-m Jahre 1924 betrug der Prozentsatz der Maiar'.afälle nur e i n Prozent gegen mehr als sechs Prozent im Jahre 1921. Dr. Kligler gab am Schlüsse seiner Ausführungen der Hoffnung Ausdruck, Laß es in kü.zsster Zeit gelingen werde, Palästina ganz malariafrei zu machen. Wien, 16. Oktober. * Er ließ schla-en eine Brucken, daß man kunut hiniibweucken .Wir haben nun einmal ein Heer, eine Tatsache, mit der man sich endlich absinden muß. Da sich dessen Tätig-, keit aber nicht ausschließlich darin erschöpfen kann, zu wehltätigem Zwecke auf der Ringstraße zu konzertieren, so muß hie und da lein 'wenig Spektakel geschlagen werden. Man nennt das Manöver. Der Schauplatz der kriegerischen Operationen wurde diesmal an die Donau zwischen Kahlenbergdorf, und Klosterneuburg verlegt. Ein Teil der Wehrmacht markierte den Feind und mußte natürlich zurückgeschlagen werden. So steht es nn Dienstreglemeni und Befehl sst Befchl. Zu seiner Verfolgung mußten die siegreichen Truppen eine Brücke über die Donau schlagen, was ihnen auch nach zweieirchalbstündiger, aufopferungsvoller Arbeit zur -vollsten Befriedigung des versammelten Generalstabes gelang. (Doch Scher; beiseite, es ist wirklich eine respektable Leitung, in so kurzer Zeit eine Notbrücke über einen reißenden Strom herzust-ellen, die von Lastautos mit zweieinhalb Tonnen Ladung befahren werden, kann, , und die braven Pioniere entledigten sich ihrer in must''rgültig'er Weise). Uebcr diese Brücke, die nach Schluß der gelungenen Vorstellung mit Windeseile wieder angebrochen wurde, zog nun die siegreiche Armee m-it Mann und Roß und Wagen. Die berühmte Militärkapelle, mit der man Bosnien und die Herzegowina im Sturme nahm und die auch Serbien hätte aus die Knie zwingen sollen, durfte nicht fehlen. Infanterie, Kavallerie, Artillerie, Maschinengewchrabteilungen, Radfahrbataillone und Feldküchen, alle mußten mitspielen. Sogar Brieftauben und Radio waren in den Dienst der guten Sache gestellt. Die Zuschauer erzählten, zu Tränen gerührt, ihre 5ttiegserlebnisse. Man fühlte förmlich die Größe des Momentes. Nur Feldpostkarten, die ich gar so gerne geschrieben hätte, waren nicht auszutreiben. Für diesen komplizierten Fall hatte das A. O. 5k. nicht vorgesorgt. Wenn man unsere Wehrmänner so in Reih und Glied vorübevziehen sah, unterm Stahlhelm, in dem mancher Kopf wie in einer Badewanne schwamm, da konnte man nur das eine Gefühl haben, das der Steinklopferhans so schön in die Worte tlcibcte: ,M kann dir nix g'schch'u!" Auf dem Feldberrnhügel stand Barrgoin um ihn die noch lebenden Mitglieder des Kriegspresseguartiers. Roda Roda fohlte. R. S. * Das Giftgas. Aus London wird gemeldet: Der Technologe Professor Maxwell Lefroy, der sich beffExp'N' menten mit einer neuen Gasart eine Vergiftung guge-zogen hatte, ist gestern an deren Folgen gestowen, nachdem er bereits vor wer Tagen das Bewußssein verloren Hute. * Zusammenstoß mit der Straßenbahn. Mittwoch um 4 Uhr nachmittags streifte vor dem Hause Kaiserstraße 16 ein Straßenbahnzug der Linie „15" seitlich einen Köhlenkastenwagen. Dabei wurden am Beiwagen die„ Fenster einer Seite zertrümmert, wodurch sechs Fahrgäste drs Straßenbchnzugcs leicht-e Verletzungen erlitten. * Das Wetter. Es ist kalt geworden. Aus Deutschland wird bereils Schnee gemeldet. Die Voraussage lautet: Wechselnd wolkig, kalt. * Die Lebensmittelmärkte. Die Flc'ischimporle in der Großmarkthalle beliefen sich gestern auf 15 Waggons im Ge- Wichte von 101 Tonnen. Bei anfangs lebastem, später flauem Verkehr haben sich Rindfleisch und Fettprodukte bis zu 2o Groschen pro Kilogramm im Presse verbilligt. — Der N a s chmarkt wurde ausreichend dotiert. Salat, Spinal und Zwiebel lind mäßiq gestiegen, wogegen Kraut, welches von den ländlichen Produzenten in größeren Mengen an» den Markt gchracht wu-rde. sich billiger stellte. Auf dem Obstmarkte blieben die Preise mit Ausnahme von Weintraickcn, die sich ermäßigten, uiwerändew. Eierpresse weiter steigend. * Vornehme Talare und Barette für Justiz- und Kuftiisdirrssle bestellen Sie am besten bei der 'bekannten Spezialfirma Rudolf Goldstein. Wien. 2. Bez., Taborstraße 54. Teichchon 43-6-29. Gegründet 1866. * Auslageneinbruch im Sporlhaus Lazar. Schon vor längerer Zeit wurde in den Schaukästen des Sportyauses Lazax in der Kolingasst 13 eine Reihe von Auslagedredstäh'eii verübt, bei denen die Täter namhafte Beute machten. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde wieder ein Auslagekasten des Sporthauses erbrochen und völlig cnsgeplündert. * Flüchttger Betrüger. Aus Lancui sst der 36jährige Buchhalter Franz Nachmilner flüchtig geworden. Gegen ihu Hai die Staatsanwaltschaft Rzeszow einen Haftbefehl erlassen. Nachmiln., r war als Buchhalter bei der Akticngesellschaft für Spiritus und chemische Industrie in Krakau, Lancut und Wien angestellt und hat der Gesellschaft Summen in der vorläufig ermittelten Höhe von 20.000 Zloty veruntreut und die Verfehlungen durch Fälschungen. m „ den Büchern zu verschleiern versucht, außerdem hat er mit qejäljchteu Wechseln einen Betrag von 22000 Zloty erschwindelt. Nach seiner Flucht hat er zuerst in Privoz bei Mährisch- Ostrau geweilt. Seither fehlt von ihm jede Spur. * Zweihundert Millionen defraudiert. Gestern wurde hier der 34jochrige Private Max Weiß, zu MatesaVa geboren, nach Budapest zuständig, wegen Betruges verhütet. Er wird von den Budapests Behörden verfolgt. Zu Beginn des Jahres hat Weiß von d:m Budapester Kaufmann Sander Revesz einen Betrag von 200 Will io ne n^rm-g. Kronen erhalten, um das Geld in tschechische Valuta umzuwechs-e-ln und zur Bezahlung der Gläubiger des Revesg in der Tscsstchoflowakei zu verwende. Tatsächlich hat Weiß das Geld nicht an die Gläubiger abgeführt, sondern sich behalten. Bei.seiner Einvernahme tm Sicherheilsbureau gab Weiß eine abenteuerliche Darstellung seines Falles. * Tod durch Leuchtgasvergistnng. Der 46jährige Glast.rmeister Franz Pfiffer wurde vorgestern abends in seiner Wohnung, die mit Leuchtgas erfüllt war, tot ausgesuüden. - In der Wohnung ist erst kurz zuvor die Gasbeleuchtung n''u eingcführt worden und Pfiffer dürfte durch ungeschicktes Hantieren an der Leitung den Tod gefunden haben. * Die Synagoge in Poltawa in ein« Stadthalle umgewandelt. Die Chon'ynagoge in Poltawa, die im Mqi dieses Jahres aus Wunsch einer Konferenz des lokalen Mischen Pro» letariats geschlossen wurde, sst jetzt zu einer Stadthalle umgebaut loorden. (I. T. A.) * Seltsame Urtcilssprüch«. Es gilbt Deute, die sich mit manchen neuen Urtei'lssprüchen der Gerichte durchaus. nicht befreunden köirnen. Diesen Nörglern seien die folgenden historischen Daten zur Beruhigung ihrer Nerven vovgolegt:' In England war es Gesetz geworden, daß jeder Verbrecher freigesprochon wurde, der lesen und schreiben konnte. Das 'geschah, um den Untertanen Geschmack an diesen freien Künsten , bessuibrrngen. — In Languedoc war es im 13-, 14.:und 15. Jahrhundert durch das Gesetz bestimmt, daß jeder, der bei. dem Ehebruch ertappt worden war am Hellen Mittag nackt' durch die Stadt von einem Ende zum anderen laufen mußte. — In Pollen wurden einem Manne, der währeick der Fastenzeit Fleisch gegessen hatte, die Zähne ausgerissen. — Ein Verleumder nrußte aus allen vieren lauivn und bellen wie. ein Hund, doch nur eine Viertelstunde lang. Kars der Füivste von Frankreich führte diese Strase an seinem Hose'ek. 'und man soll an gewissen Tagen den ganzen Morgetz nichts gehört haben, als das Gebell solcher Pfeudohunde. Aus alledem 'ist zu' eichen, daß die Kultur denn doch Fovsschritte gemacht hat. Terrine, BorirSge «nd Tersammlunzev. Wiener Beth-Hamidrasch, 2. Bgz., Ferdnrandsstr-aße 28. Morgen um 4 Uhr nachmittags feierliche Eröffnung des Wintersemesters 1925-1926. Den Festvortrag hält Le-ktor Dr. T. Rubin üb-er „Die kulturelle Bedeutung der Bibel Md der literarische Antisemitismus".' — Bund jüdischer I u n g w a n d e r e -r. Sonntag Zemralwanderung. Tresspnnkt: Endstation der Linie 60 in Mauer um halb 10 Uhr. Gäste, willkommen. Vierzig Tage in Zelten. Der Lichtbi'ldervorlrag über das Sommerlager des Bund es jüdischer Jungwan de.r e r im Sommer 1925 in Thüben an -der Donau findet, wie .berichtet, morgen Samstaig statt, und zwar Punkt halb 8 Uhrin ■' den KuMpielen, 1. Beg., Riemergasse 11. Da fast sämtliche Eintrittskarten ausverkaust sind, gelangen die wenigen -restlichen Karten vor halb 8 Uhr r.ur Ausgabe. Alle Eltern werden aus diesem Wege nachdrücklich darauf aufmerksam ge-macht, wie' wichtig und von welcher pädagogischer Bedeutung dieser -Dortrag für die Jugendlichen beiderlei Geschlechts. ist, sofern sie zur 'Selhstäridigkeit und Ordnungsliebe erzogen werden sollen. Mer auch für die Erwachsenen werden die Lieder zur-Läute sowie der humoristische Vortrag eines Ordners über den 14. Zionistenkongreß m Wien zusriedensteNenLe'Unterhal'tung bieten. - S-imchath-Thora-Abend. Der Jüdische Witwen- und Waifenhilfsverein für den 9. Bezirk veranstal-tet morgen Samstag im Cafe Metropole. 9. Bez., Berggasse 83, einen Siwchath- Thora-Abend unter Mitwirkung hervorragender Kunstkrafte und anschließendem Tanz. Beginn'9 Uhr. . Biihne und Kunst. Wo» die Nmdeettraler bri«M. Im Burgtheater wird Mittwoch den St. d. -»» ersten Male in dieser Spielzeit „Antonius und Cleopatra^ aufgeführt. Freitag den 28. d. findet die UrauWhrung des dreiaktigen Lustspiels „Der ewige Jüngling" von Alexander Engel statt. Jin Akademietheater findet Samstag den Al. d. l>ie erste Aufführung des vieraktigen Lustspieles ,/Der Vulkan^ von Ludwig Fulda statt. Der Antor trisst aus Berlin zu< Erstau'fführung seines Stückes in Wien ein. In der Staatsoper gelangt DimStag den N. d. unter Leitung Felix Weingartners ,Mda" mit den Damen Nemech, OlszewSka und den Herren Piceaver, Jerger. Zu und Norbert zur Aufführung. Me bereits bekannt, findet -Samsrag den 2-1. d. die Erstaufführung von ,HoriS Godunow". musikalisches Volksdrama in vier Aufzügen mit einem Prolog lstach Puschkin und Karamsin) von M. P. Moussorgsky, bearbeitet und instrumentiert von R. Rimsky-Korssakow, statt. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des Direktors Schalk. Die Inszenierung wurde von Herrn Emil Pirchan von der Staa-tSoper in Berlin besorgt, als Regisseur fungiert Herr Hans Esdras Mutzenbecher vom Stadlheater in Ham-!)urg. Die Erstaufführung dieses Werkes fand im Jahre 1874 am Marientheater in St. Petersburg statt. Sonntag den 35. d. findet anläßlich deS 100. Geburtsrages von Johann Strauß eine Festaufführung der ,Fledermaus" unter Mitwirkung sämtlicher Solisten des Hauses statt. Am den Theater«. Morgen, 7 Uhr, „Romeo und Morgen, halb 8 1%, Burgtheater. Julia". Akademietheater. ^2 x 2 5". Operntbeater. Morgen. 7 Hr, „C a r m e n". unter musikalischer LettMg von Felix Weingartner. Den Escamillo singt zum evsten Male Herr Manowarda. Redoutensaal. Morgen, hälb 8 Uhr. „Die Entführung aus dem Serail". ^Komödienhaus (Exl-Bühne). Samstag Premiere von „Die Geier-Wally". Montag „DerPfarrer von K i r ch f e l d" mit WÄholm Klitsch a. G Theater in der Josefstadt. Heute zum ersten Male, neu einstudierl. „Mein Bat«r hat recht gehabt" Kiw HAiKmiUtiMS ft ttfk* IM O f A f T# schaft". Lustspieltheaier. Sonntag, nachmittags hoA 4 Uhr, als erste Kindervorstellung. „DaS tapfere Schneiderlein". Deutsches Bolkstheater. Heute, 7 Uhr, neu inNeniert, „Wallensteins Tod" mit Albert BasseMann. Sonntag, nachmittags 3 Uhr, a s w e i t e L a n d". Raimunb-Thearer. Heute, zum ersten Male. Mcklnars Lustspiel „Der gläserne Pantoffel" in der Premierenbesetzung des Deutschen Bolkstheaters. Morgen Und Sonntag, nachmittags halb 4 Uhr, .Hansel und Gretel". Johann-Strauß-Theater. Am M. d. findet die Premiere von „Paganini", Text von Paul Knchler und Bela Jenbach. Musik von Frans Lehar, statt. Bis dahin täglich „Clo clo". Carl-Theater. Morgen 25. Achfühmng von „Bojarenlbraut". i . -v Strauß-Feiern im Johann-Strnuß-Theater. Am 35. d. wird als Nachmittagsvorstellung „Der Zigeunerbaron" mit den Damen Wanda Achsel (Staatsoper), Hevmine K i ttel (Sraatsoper), Paula Beck (Bolksoper) imä Mizzi Gribl sowie Herrn Karl S1 r e i t m a n n gegeben. Die musikalische Leitung hat Kapellmeister Anton Paulik mne. Als Abendvorstellung gcht die Operette ,Miener Blut" mit den Damen Louise Kartousch a. G., Betty Fischer sowie den Herren Ernst Tautenhayn a. G., Willy Strehl a. G„ Hans Moser a. G. in Szene. In dieser Bvrstelluug wirken ferner mit: Kammersänger Affred Piccaver, Kammersängerin Klara Musil, Wilhelm Klitsch sowie die lugendliche Tämevin Susi M i r j a m. Den Prolog wird wieder Frau Hansi Niese sprechen. Die musMssche Leitung dieser Bor-, stellung liegt in den Händen E. W. Korngolbs. Viktor Tischler eröffnet seine Ausstellung von Bildern, Aq-uarellen und Handzeichnungen, darumer hauptsächlich Landschalsten aus der Provence. morgen, Samstagbei WürMe, Wien. 1. Bez., WeihburMsse 9. Die Ausstellung ist diesen Sonntag, den 18. d.. von 10 bis 1 Uhr gepffnet. , v Di« Ur« und PrrsiemMnmg denmen Sascha-Fttm» „Dias Spielzeug von Paris", zu welcher besondere. Einladungen ergangen sind, findet heute Freitag den 16. tz. um-tzallb 7 Uhr abends im Eos-Kino statt. Der Premiere diese-Films.'der am Uräufführungstag in einer stattlichen Reihe Diener. Kinos erscheint. wird schon deshalb mit einem ganz ungewöhnlichen Iw teresse ervrgegerrgeschen, weil in ihm Lilly Damilch der non« Stqr der Sascha, debütiert. Eine« Kmmner-Chanson-Abend veranstalten Borgia Horska und Dr. Bela Laszky Mittwoch^den 21. d. im mittleren Kon-zerthaussaal. Es gelangen durchaus neuartige Chansons zum Vortrag, tvelche Bela Laszky komponiert hat. Mäx Devrient (Burgtheater) spricht die einleitenden Worte. Die Deutsche Duchansstellung in Rew-York wuiLe in der Columbia-Universität ’ durch eine Ansprache des /UniVeHtÄs- Präsidenten Butler eröffnet. Sie gibt einen Ueberblick Liber die deutsche Buchproduiktion der letzten zehn Jiihre und umfaßt 15.000 neuere deutsche WeÄe. ' Radiovroyramm. H«ut« Frettag de» 16. Oktober. 16 Uhr 10 Micht NachmMags- Lonzew. Reminiszenzen aus dem Wiener /Opernrepertoire der Woche. — 18 Uhr 25 Min. bis 20 Uhr 5 Wn,: Radiovolkshochschnle. — 18 Uhr 25 Min.: Kunstgeschichte.4, Kurs, mhalten von Universitätsprofessor Dr. Hans Tietze. MriechAche Architektur und Skulptur.) — 19 Uhr lg Min.: Fränzössscher Sprachkurs. Ä»uis Riviere, UnivevsitätKlektyr.^ —< 19 Uhr 40 Min.: Englischer Sprachkurs für BoWschrittenr. Pros. Mac Callum. — 20 Uhr 15 Min.: Kon^ertcflchemie. Moderne Franzosen. Mttwirkend: Staatsopernsängerin Claire Born, Kammersänger Alfred Jerger' (StaatSopers/Hrere Kichbe- Jüllig (Violine). Louise Dreyer lHarse). Am Flügel: Erich Meller (Staatsoper). Erläuternder Bortrag: - Univ.-D«. Dr. Alfred Orel. — 21 Uhr 15 Min.: Mt-Glener Dosenstücke von Alexander E. Sedlmayr. Musikalsschev Teil von Präs. Fritz Lange. Vorgetragen von Anton Amon.., ,i'