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Wiener Morgenzeitung · 1925-10-09 · Heft 2381 (9.10.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2381 (9.10.1925)
Date
1925-10-09
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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-Seite 4 Dien, Freitag ' 8n einer Wöhung des MbenbahnM Preises. } Eicheitstoch auf Stadt, und Straßenbahn. Die Gent-einde Men stcht «seit längerer Zeit mit den Beoiensteten der städtischen St<vaßen«bchnen in LohnvershaMengen. Es stcht bereits sch, daß dem PevsEeme Lohn erh öh n n g von 5 bis 7'Prozent gewährt werden wich. Ws Folge davon ist die Frage der Erstellung eines neuen Straßenbahntarifes aült geworden. Aller Wahrscheinlich^ nach ist mit einer Er- Höhung des Straßenbahntarises zu rechnen, doch will man als Kompensation dafür eine gleichwertige Verbilligung des Stadtbahntarises eintreten lassen. Man hoisft, durch Einführung eines Einheit ssahr- Preises für Straßenbahn und Stadtbahn die Frequent der elÄtrWerten Stadibahnlinien zu erhöhen und dadurch den großen Betrieibsabgaug aus der Wellt zu schaffen. In den nächsten Tagen soll auch die letzte Teilstrecke der Stadtbahn, die Donaukanallinie, eröffnet werden, so daß das ganze StM'dahnnetz elektrisiZiert sein wich. Im. Rasthaus wird gegenwärtig an der Ausarbeitung des neuen Einheitstarifs, der bald den Gomeinderat beschäftigen wich, gearbeitet. r« Milte M». Vorb«merkmg: Die eine Biertelmillim zählende Juderischrst Wiens anag fix dem Betrachter, der Mische Wertmaße anlegt, eine unorganisierte, jeder positiven jüdischen Leistung bare, dem Untergang geweihte Masse bedeuten. Dies um so mehr, wenn man in der Gsschichte dieser jüdischen Gemeinschaft blättert, die zu den ältesten der Welt gehört, und unwillkürlich Vergleiche zwischen einst und jetzt anstellt. Catsächlich ist, wenn man durch die von Jrchen dicht besiedelten Straßen geht, außer einem gewissen ghettomäßigen Einschlag — auch der übertüncht und Wb verwischt — nicht viel von einem jüdischen Leben zu merken. Ein jüdischer Fremder mag sich erstaunt fragen wo da's Jüdische in dieser Stadt sei, die in der Geschichte der Gaiuth eine nicht auszumerzende geistige und soziale Rolle gespielt habe, ja aus der der erste Weckruf zur politischen und sozialen Umgestaltung des seine Abnormalität nicht länger ertragenden BÄkes kam und di« Erkenntnis von der Möglichkeit und Zweckmäßigkeit dieser Umgestaltung für sich und für die Menschheit, von der ans auch die ersten Pvsitchen Schritte als Konsequenz dieser EÄmmtnis gemacht -wurden. Aber nicht nur der Fremde, auch der Wiener Jude verspürt nicht allzuv'el von dem, wie wir scheu werden, doch vochmdenen, sogar stark pulsierenden jüdffchen Geschehen in Wien. Der Wiener Jüde.wird erstaunt sein zu hören, was es alles in dieser Stadt an Jüdischem, Positivleistendem und -Bauendem gibt auf sozialem, Politischem und knlmrellom Gebiet, Md daß er, passiv oder aktiv, miteiNbezogen ist in den Kreis e-'ner Werte schaffenden Mischen Arbeit, die allerdings einer , o'bersten^ alles regülierenden und ordnenden und eine bestimmte Zielrichtung gebenden Instanz entbchrt. Jeder Jude ist in Wien irgendwie organisatorisch erfaßt, sei es, daß er einem poWschen Verein angehört, eine religiöse Institution subventioniert, einem Appell eines wohiltät'gen Unternehmens als Mtgsied oder auch fernstehend' unterstützend Folge leistet, seine Kinder in eine jüdische Schule schickt usw. Wir werden sehen, daß es solcher, sozialer, poMcher, religiöser und kultureller Institutionen eine erheÄiche Anzahl gibt und daß die für diese Institutionen ausgenxlndte materielle und geistige Energie dieser jüdischen Gemeinschaft alle ^re macht. Daß dies alles auch nach außenhin keine gre-ilfharen, auf dm ersten Blick in die Augen fällenden Formen annimmt und nn letzten Ende für die Judenheit Wiens und der Welt nicht jene zu wünschende Wirkung übt, liegt in dem Uebelstande der schlenden Konzentration. Jode Institution arbeitet aus eigene Faust, separiert und sich immer mehr separierend, was außer der Vergeudung wertvoller Kraft auch die durch Zersplitterung n-'cht zu erreichende entsprechende Berücksichtigung durch den Staat, für dessen geistiges und materielles Wohl die Wiener Judenschast wie kaum en Element im Staate wirkt, unmöglich macht. . Mr werden sehen, daß es notwendig iväre, dem vor einigen -Jahren aus einem Dolegiertentag der österreichischen Zionistm vorgebrachten Gedanken e i n e r g e s a m tjüdischen Körperschaft in Oesterreich näher zu treten. Eine solche Körperschaftdie eine Spiegelung der Strömungen und Interessen der österreichischen Judenheit zu bedeuten hatte, würde nicht nur eine geeinte Vertretung bedeuten, sondern eine konzentrierte, zielbeivußte jüdische Mbeit ermöglichen, Hie auch nach außen hin kraft des Vorhandmen dom jüdischen Wien jene Gel-' tnng verleihen könnte, die es verdient.- Die Kultusgemeinde und ihre Institutionen. Die gegenwärtig wichtigste sozialpolitische Körperschaft der Wiener Judenheit ist die Israelitische Kultus- | gemeinde, t>ie nify mt die einzige staatlich anerkannte s! Repräsentanz der übergroßen Mehrheit des österreichischen | Judentums darstellt, sondern auch sehr.wichtige Telle | der kulturellen und sozialen Institutionen in sich vereinigt. Sie ist gleichzeitig als Körperschaft mit staatlichem | Steuerapparat und gewisser, wenn auch rudimentärer j Möglichkeit der Legislative die Keimzellen in er jüß di scheu Autonomie. Die Entwicklung, die fie in | den Nachkriegsjahren infolge des starken.Einflusses der H jüdischnaüonalen Bewegung und ihrer Vertreter, die in j diesen Jahren einen hervorragenden und entscheidenden Wiener Morgenzeituug_ , Anteil an der -Ausrichtung >der infplge der Kriegsein- - .Wirkung fast zusammengebrochenen Gemeinde genommen .haben, durchgemacht hat, zeigt deutlich die Tendenz, aus dem früheren engen Rahmen rein religiöser Funktionsübung mit einem kleinen philanthropischen Wohltätigkeitsseinschlag Herauszutreten uNd eine das gesamte Mische Leben immer mehr umfassende und ordnende Zentralverstretung der Wiener Judm zu werden. Die Entwicklung zur jüdischen BölkSgemejnde, die auf demo- ^kratifchet Grundlage den Gesamtkomplex deS jüdischen Volkslebens darstellt, geht langsam aber stetig vo.r sich. Die Einstellung, die die heutige Repräsentanz der Kultusgemeinde beispielsweise zum zentralsten Problem deS -gegenwärtigen jüdischen Lebens, zum Aufbau des jüdischen Palästina hat, scheint für diese Entwicklung zu bürgen. Nimmt man in das Getriebe der durchaus nicht unk omplizierten, kraft der Abnormalität des jüdischen Lebens von oft unüberwindlichen Schwierigkeiten gehemmten Organisationsarbeit der jüdischen Gemeinde Einsicht, so wird es klar, wieviel Mühe und Organisationskraft an das schwierige Problem^ der Lösung der jüdischen Tages- - fragen zu verwenden nötig ist und wie vielfältig und ^einzigartig diese Tagesfragen sind. Bei keinem Volke der Welt kann die durch Wanderung und Heimatlosigkeit hervorgerufene nackte physische Not solche Formen angenommen haben, wie beim jüdischen — ein Blick in jene -Abteilung der Kultusgemeinde, von der die Linderung dieser Not geheischt wird, belehrt darüber. Das ist ausschnittweise ein Tätigkeitsgebiet der Kultusgemeinde, das sie, ob sie will oder nicht, bewältigen muß, und das sie -mitten hineinführt in das ganze wunde Problem der gesamten jüdischen Welt. Ein Umstand, der zwingend genug ist, das jüdische Problem nicht als ein Teilproblem deS jeweiligen Landes zu sehen, sondern als ein einheitliches, die Welt umspannendes und nur durch gemeinsame Arbeit mit dem Weltjudentum zu lösendes. Das immer stärker werdende Verlangen nach materieller und moralischer Unterstützung der zahlreichen außerhalb und früher einmal gegen die Kultusgemeinde entstandenen kulturellen und sozialkulturellen Institutionen ist ein weiterer Beweis für die NotwendiMt der Erweiterung des Bereiches der Wirksamkeit der Kultusgemeinde und die heute von ihr, wenn auch noch in geringem Maßegeleistete Unterstützung für derartige jüdische Institute zeigt, daß sie auf dem Wege dazu ist. Die von der Kultusgemeinde zu lösenden Aufgaben sind also außer der politischen Vertretung dem Staate gegenüber, die sie vorläufig immer noch in ungenügender, apologetischer Form erledigt, die Organisierung eines k l a g l o s e n S t e u e r a p p a r a t s, der die entsprechenden, die Gemeinde sicherstellenden Eingänge gewährleistet, eine zureichende Arbeit für eine konstruktive Hilfeleistung, -je Ermöglichung eines jüdischen kulturellen Lebens und die. sich von selbst verstehende Ordnung der religiösen Bedürfnisse. . Man muß zugeben, daß unter den gegebenen, bisher durchaus ungünstigen Umständen die Bemühungen und Leistungen für alle diese Gebiets hervorragend waren. * Um den Bedürfnissen einer jüdischen Bevölkerung von einer Viertelmillion Seelen —meiner Großstadt also — und außerdem einer die Hilfe der Kultusgemeinde oft beanspruchenden, von der Not zu vorübergehendem Aufenthalt hieher getriebenen Durchwanderbewegung Genüge zu leisten, muß die Kultusgemeinde naturgemäß ihre größte Aufmerksamkeit einem möglichst klaglosen Steuereingang widmen und die Verwendung der eingelausenen Gelder möglichst rationell gestalten, so daß die Erhaltung ihrer Institute und die Subventionierung anderer notleidender jüdischer Anstalten, deren Zahl bezüglich der Inanspruchnahme der finanziellen Unterstützung durch die Kultusgemeinde immer größer wird, zu ermöglichen, i ' Eine der wichtigsten administrativen Arbeiten der Kultusgemeinderepräsentanz und -Beamtenschaft ist die Steuerfestsetzung und -Eintreibung. Zu diesem Zwecke gibt es zwei Aemter, die Steuerveranlaßungsabteilung und die Steuereinhebungsabteilung, die die Durchführung der Besteuerung der Wiener Judenheit zu besorgen haben. * Dabei wird für eine möglichst gerechte Bemessung' und Erfassung aller Kultusgemeindeangehörigen, die entsprechend ihrem Vermögen zur Kultussteuerzahlung gesetzlich verpflichtet sind, Sorge getragen. Das Steuerbudget allerdings ist, wenn man die wirtschaftliche Situation der Juden Wiens in Betracht zieht, durchaus nicht als hoch Zu bezeichnen, eher als viel zu niedrig. So wurde im Jahre 1923 bei 49.970 Steuerträgern mit einer Steuervorschreibüng von 14.868,627.500 K. ein Steuereingang von 8.485,310.186 K. verzeichnet, so daß diese Einnahmen an Steuern begreiflicherweise kaum die Hälfte des Ausgabenetats der Gemeinde zu decken imstande waren. Die Steuervorschreibung in diesem Jahr ist wesentlich höher und demgemäß werden es auch wohl die Einnahmen sein. - Eine weitere Einnahmsquelle in der Finanzwirtschaft der Kultusgemeinde sind die Taxen für Trauungen, Betsitze, Dokumentenausfertigungen und Beerdigungen. Die Gebarungsergebnisse dieser Tätigkeitsgebiete sind jedoch sehr verschieden, so daß, wenn bei dem einen ein die Regiespesen übersteigender Ueberschuß vorhanden istjer für einen Zuschuß für anderes verwendet werden muß. A)as Gebarungsergebnis des Abschnittes Friedhofs- und 'Beerdigungswesen verzeichnet im Jahre 1923 an Einnahmen 8.354,289.776 K., an Ausgaben 6.770,242.003 K., einen Ueberschuß also von 1.584,047.773 K. In den Gebarungsergebnissen des Matrikenwesens aber stehen im Jahre 1923 den. Einnahmen von '131,502.656 K. Aus- Ißaku von 216,213.768 K. gegenüber, so daß ein Zuschuß von 84,711.212 K. nötig war. v. Okt obe r 1026 Rr. E Diese Zahlen geben ungefähr ein Bild, wie schwierig, die finanzielle Lage der Kultusgemeinde noch 1923 war und welcher Arbeit er bedurfte, sie aus eine sichere finanzielle Basis zu stellen, aus'der sie heute bereits anfängt zu stehen, wenn man nur die Ausgaben im selben Jahre 1923 — an Gehalten, Löhnen, Pensionen usw. in Betracht zieht, die eine Summe von 8.869,084.000 K. ausnnrchten. ^Schluß falgt.) Moderne SNaveu. In Portugiesisch-Afrika, wo es seit 1910 ofsiziell keine Sklaven mehr gibt, herrschen nach wie vor Verhältnisse, die ein Hohn auf alle modernen Anschauungen von Zivilisation.»«tto Human'M sind. Die portugiesisch c ii Farmer haben mit der Abschaffung der Sklaverei, die nach dem Stu>rze der Monarchie in Portugal von der ersten repubMnischen Ragierung des Landes dekretiert worden mar, eine wesentliche Bereichenmgsqnelle verloren. Sie behaupteten nun, angesichts der Faulheit der Einigeborenen völlig außerstande zu sein, sie als normale Lohnarbeiter zu behandeln. Die Folge davon war, daß die Regierung sich bereit erklärte, einen a l lgemeinen Arbeitszwang einzusühren, der sgehandhabt werden sollte, daß die Einberustmgen zur Ableistung der Zwangsarbeit nur unter chriigskeMicher Kontrolle statt- «finden sollten. Auch sollten di« Einbsvufenen «ine auskömnrliche Löhnung erhalten, die vM den Farmern anWbringen war. PrMsch spielen sich die Dinge jetzt so ab: Wenn ein Farmer.Arbeiter braucht, so wird ein Soldat m das nächste Eingeborenendovs geschickt und trägt dort den Häuptlingen auf, soundsoviel Mann wach der und der Pffan-ung zur Ar- «beit zu schicken. Die ausgewä'hlbten Lertte müssen sich sofort auf den Weg machen. Es kommt nicht selten vor, daß alle Männer des Dorfes auf diese Weise ausgchoiben werden rmdann volle drei Monate, ja mitunter ein gaMs halber Jahr hindurch ihr Dorf nichk Wiedersehen. Gbonso ergeht es den Mädchen Md sogar sttllenden Frauen.' Die Farmer sagen den Eingeborenen, daß sie das Recht hätten, mit ihnen zu tun, was sie wollten, und behandeln die Aermsten noch schlechter, - als sie in dm Tagen, da die Sklaverei noch eine gesetzlich anerkannte Einrichtung war, be» handelt 'worden «wawn. ««stritte a«s dem 8«de«tum. Mandler Anna, geb. 4. Mai 1904. Men, 19. Bez.. Vega» Me 18. L S w y Franz, geb. 10. März 1896, Juwelier, 2. Vor.. FreNagergasse 5. K rb e tz Katharina, geb. 26. September 1897, Mm. Sängerin, Adresse unbekannt. Pjattgorrky Jakob, reb. 11. Dezember 1893, Alexandrow. 9. Bez.. Liechtensteinsttaße 89. Stotter Josef, geb. 29. März 1892,Limanowa. 3. Bez.. Kegelgasse 80. Brich ta Max, geb. 4. August 1885, Oberhollabrunn, 12. Bez.. Kriechbaumgafse 6. K o h o r n Hugo, geb. 15. September 1878, Dömmanl. 19. Bez., Hardtgasse 19. Kieselstein Jeanette, geb. 28. März 1904, Wien, 19. Bez., HardtgasseIS.Müller Friedrich.geb. 18.Februar 1888.Wien. Privatbeamter, 6. Bez., Fellgaffe 1. Adler Friedrich geb. 6. November 1900, Wim, 21. Bez., Hans-Stegm-Gaffe 1. F a i s e nb a u m Rudolf, geb. 2. Oktober 1693, Wien, 9. Bez., Liechtensteinstraße 12l. Moritz SMuel, geb.6. Oktober 1892, Horodnica, Beamter, 18. Bez., Gmtzgaffe 21. E i g e r m a n n Bernhard, geb. 6. Mai 1872, Czernowitz, 9. Bez., UniversitätSstraße 4. W o l f Margarete Johanna Kasimira, geb. 25. Juli 1901, Nimtrow, Hader»- dorf-Weidlingau. Dr.S a x l Paul, ged. 18. Februar18R;, Wi»n; Kaufmann, 6. Bez» CuftoMgaffe 9. B l p chLugo, geb. 12. Juni 1909, Wim, 13/ Bez-. Roorvacherstraße 16. G o l d o e r g Ernst, geb. 16. Mai 1911, Wim, H. Brr., Goldschlagstraße 78. Dr. W e i ß m a n n Richard, geb. 21. April 1887, Wim, Arzt. 4. Bez., Aramtiniersttaße 4. Tänzer Susanne verw. Milch geb. Hauser, geb. 8. November 1898, Wim, 13. Bez., Peuzingerstraße 16. Tänzer Hanna Karoline, geb. 8. Jänner i01Q 1ß Wien, 9, Oktober. * Der nme Advokateniarif. Me Vizskannler Dr. W ab er gestern im Justizuusschuß mittMe, wMdon beroits im Sommer VerhMM-MN wegen E r m ä ß i >g u n a e i n i,g e >r A nsätze des Nechtsonwaltslarilfes eingolsitet. Die Wiener Advo-ateMmmer wurde Mit der Ausarbeitung de» Entwurfes bewaut. Die EvmüßMng soll im gleichen Schritt mit einer Herabsetzung der Gerichtsgebühren gehen. Das Justitzamt hat einen Entwus in diesem Sinne ausgearbeitet. Da die GevichtÄgebühren in ihren gegenwärtigen Ansätzm gmn Teile vielleicht der Rechtsd-mMetzuna allzu enge Fesseln an'legm, so könnten, wie Dr. Walber meinte, die Rechts- 'änwAte!l>ci einer Ermäßigung der GerichtSigebÄhren damit rechnen, dm Anssall durch vermehrte. ProzeßtätigEeit wettznmachen. * DaS Wetter. Der gestvige Dag brachte tvüibes Hev'bstwetter mit empfindlicher Mühlung. Die Voraussage meldet regnerisches, ikülyles Wetter mit spaterer Bewölkungscibnalhme. * Todesfall. Mittwoch nachts stavb hiev nach längerem Leiden im Mer von ‘ 24 Jahren der Sohn Paul des Cheliredakt-vurs der „Wiener Sonn- und MvntagsgoitMg", Ernst ftlebinder. Das Leichenbegängnis findet heute mit 10 Uhr vormittags vckn.Zenträffviedhche (erstes Tor) aus statt. * Maskirandachteu am Schemini-Azereth-Feste. Zur Bernwidung -des großen AndraMs in den Gemeindetempeln zur Hasikarch veranstaltet der Vorstand der Jsraelidischen Kuittnsgomeinde Wien am. di>esjähviaen ScheminiMereth-Fyst. Samstag den 10. Oktoiber um 6 Uhr früh im Stadttempeil. 1. Bez., SeitenstettenMsse 4, und im Leo^ldstäd-dertempel, 2. Bez., Tempelgasse 3, sowie mint dreiviertÄ 9 Uhr vormittags im Olympiaisaal, 1. Bez., Rochaasse 9, anläßlich der Maskirandachten feierliche Gottesdierffte. * Wohltat au üben ist keine Sünde. WohLtätiq können Sie Men sich selbst jeden:Tag sem^ wenn Sie rnovWS M Mundjvasser Lö we n,fra nzbranntw ein mit Men thol benützen, wenn Sie Ihre Beine, Arme, Brust und Wicken tüMch mit.Löweniftansbranntwvin einreiben. Sie siühlen sowrt die großartige WlMng VeAsÄben und fühllM Mich die Wohltat ans Ihrem eigenen Körper. Damm M jeder Tag für Dag den Men,' echten' LöwensräWbranntiweiin mit Mnchck benützen. Sie eÜMten diesen in allen einschWigm Geschäften. * Die Lebensmittelmärkte. Die gestrigen Flebschimpovw jn. der GroßmaMhalle, ÄlWn.sich au!f WWgons^im Mchi^tr vcht' lJi Tonnen 'dwecher.Ae^Wten/ MWffch.W sprachen^'dan MoKWMW? Kohl, KochM?M^^MÄ

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