Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2372 (30.9.1925)
- Date
- 1925-09-30
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2979076-2981191-2981458--24210-3011731- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Serie tz Men, Mittwoch perlich ganz herabgekommW ist und die Aerzte sie während ihrer Haft Äs Todeskirndidatin bezeichneteru DK Wege in einer Wiener Heilanstalt tonnte sie erst in die Lage versetzen, di« Strapazen und Aufregungen des Prozesses zu ertragen. MÄpomemr (Mmcia) Carnieiu ist am 16. Mär^ 1899 in Jugoslawien geboren und dorthin zuständige grrech^ch-orren- Mischer Konfession. Ihre Verantwortung wird die Angeklagte ans einem Kvankenstuhl sitzend abgeben. Der Eintritt in den Schwurgerichtssaal ist nur Inhabern von Karten erlaubt.' 2er beleidigte Hakruke«zler. Der Ingenieur Silvester Novosad hat gegen den Oberbuchhalter Karl Fritz Matyseik die Ghrenbeleidigungs- Nage erhoben, worüber Wnzlich vor dem Bezirksgericht Fünf- Haus (Bctzivksrichter Dr. Banecek) die BechaMung statt - gesunden hat. In der Klage wird ausgeführt: Mir waren .beide Mitglieder der Alpinen Gesellschaft Deutsche Bergfreunde. Am 17. Marz beleidigte Herr Fritz Matyseik zwei Fräulein im Beremslokal durch laszive, eindeutige Worte. Ich brachte als Vertreter der beiden Damen die Sache vor den V-eremsausschuß. Fritz Matysek behauptete, er habe zu seinen unfairen Ausdrücken Gründe gehabt. Da der Ausschuß, beziehungsweffe der Obmann die Angelegenheit vevschleppte, lud ich Herrn Fritz Matysel zu einer Unterredung, bei welcher sein Bruder Franz MatysÄ anwesend war, em. .Ich ersuchte Herrn Fritz Matyseik um Angabe der Gründe der Beleidigung der beiden Damen. Er sagH er habe die eine der beiden Frauen (die Hochtouristin ist) in einer Hose gesehen; wer sich beleidigt fühle, möge nur zu ihm konimen. Hierauf sagte er zu mir in drohender Werse: Die Hochschükr («wer Akademiker) und überhaupt diese Herren vom - Karlsplatz (womit die Hakentreuzler gemeint sind) sind lauter Lavsbuben und Rotzbuben, mit denen man nur mit Ohrfeigen sprechen .kann, und er würde mit mir auch so sprechen, wenn nicht sein Bruder hier wäre. Bei diesen Worten hob er die Hand und drückte mich gegen die Lehne einer Bank. Er hielt mich unter groben Beschimpfungen an der Brust, so daß ich zurücktamnelte." — Der Beschuldigte verantwortete sich dchm, daß er bloß ge* sagt habe: „So können Sie mit Ihren Buben vom Karlsplatz sprechen, nicht mit mir." Er habe ihm keine Stöße versetzt, sondern chm nur die Hand auf die Schulter gelegt. Der Kläger, Herr Silvester Novosad, wurde, als Zeuge emdernommen, beeidigt und sagte konform der Anklage aus. Der Beschuldigte rief, er werde den Kläger wegen falscher Zeugenaussage zur Anzeige bringen. — Der Bruder des Beschuldigten, der der ganzen Szene beigewohnt hatte, entschlug sich der Aussage. Bezivksrichter Dr. Banecek verurteilte den Beschuldigten zu zehn Schilling Geldstrafe, eventuell 24 Stunden Arrest. In der Begründung bemerkte der Richter, daß die Worte: ,Die Herren vom Karlsplatz sind lauter Lausbuben und Rotzbuben" inkrrminiert erscheinen. Der Beweis ist erbracht worden durch die Aussage des PrivaWgers und aus dem allerdings sehr schwachen und keAvei-seu Geständnis des Beschuldigten. Das Gericht nchm den Tatbestand der Ghrenbeleidigun'g als erwiesen an. Eine Wohmmgseutziehuug durch de« Bürgermeister drei Jahre «ach der Zuweistmg. Im Jahre IM war dem mit der DualrfÄatwn 1 ausgestatteten Wohnungswerber Scmdor Lederer vom Wohnungsamt« für den 2. Bezirk -ei>ne angeblich aus drei Zimmern, emem Kabinett und Nebenräumen bestehende Wohmmg in der Praterstraße 38 zugswiesen worden. Drei Jcchve fpäter, im. Jahre 1924, kam es anläßlich einer Disziplinaruntersuchnng gegen einen unrMichen Beamten des städtischen Wohnungsamtes zutage, daß diese Wchnung tat- Wiener Morgenzeilung Mitteilungen ans dem Bublikum. Goldbarsch 1IlI.uur81.-L) Di« stk gutr Seefisch hat dar Aurfkhkn u. den Seschmack von Karvsen Machen Sie eine« Versuch! Neue Seefischkochbücher kostenlos! Bücklinae Stück 20 -rolchkn Reue marinierte Heilige 40 Groschen Unsere Jischmarinaden Marke „Nordsee* find daS Beste vom Besten! Ueberzevgea Tle sich: tt Deutsche Dampffischerei ff Soeben erschien eine wichtige Schrift von grundlegender Bedeutung Architektur und Kunstgewerbe im Alten Isreel von Adolf Reifenberg Kanstdruckpapier, 107 Abbildungen, Preis S 4.— Diese Geschichte altjüdischer Kunst behandelt zum ersten Mal, ein ehend‘ un.i umfassend, unterstützt durch Künstlerische Abbildungen, die einzelnen Gebiete jüdischer, plastischer Kunst, Architektur, Grabkunst, Keramik, Glas Siegelstechkunst und Münzen. Wer vol durch die Materie und die überaus interessante und Wissenschaft lieh gediegener Art der Darstellung; reich an Anregungen u .d an neuen fruchtbaren Ideen,i t dieses Werk ein wichtiger Beitrag zur Kulturgeschichte des jüdischen Volkes R. L ÖW IT -VERLAG WIEN, FLEISCHMARKT NR. f sächlich aus sechs Zimmern, Kornett und Neibenränmen bestehe und daß der Beamte seiner Vorgesetzten Behörde die Wohnung fälschlich als bloß aus drei Zvmmern bestchend bezeichnet hatte, wovon auch der WohnungsMaber Lederer keine Kenntnis hatte. Dieser befand sich vielmehr im guten GlaMn, es sei ihm von der Gemeinde Wien eine Sechszimmerwohnung zugewiesen worden. Im Oktober 1924 sistierte der Bürgermeister die-, im Juli IM ersdlgte Wohnungszuweisung und trug Lederer ans, di« Wohnung ümechalb 14 Tagen zu räumen. Gegen diese Wohnungsentzichnno brachte Lederer die Beschwerde an den Verwaltungsgerichtsyof ein, vor welchem gestern unter Vorsitz des Präsidenten Dr. Schuster die Verhandlung stattfand. Der Beschwerdevertreter Dr. Fuchs bezeichnet« es als unzulässig, weil den guten Sitten widersprechend, eine Wohnungszuweisung nach dreieinviertel Jahren ausFuheüen, ohne daß ein Verschulden des Woihnungsin- Habers auch nur behauptet werde. Die Wohnungsentziehung sei im vorliegenden Falle gleichbedeutend mit der ExistenzentziehMg. Der Verwckltuinasgerichtshos hat nach anderchalbstüudiger Beratung die Beschwer-' ab gewiesen weil'das Reasi'nmierun^sr-ech 'des Burgcvnreisters gegen Wohnungszuwe'lsungen an keine Frist, gebunden ist, kveshalb es zulässig sei, eine ' >rt auch nach Jahren auMheben. _30. 'September 1986_9k. j Lolkrwirt. Befriedigung der amerilanischeu GlSubigee Bomilniens. tEigendlenst der „Wiener Morgenzeitung".) Bukarest, W. September. Gestern ist iroch längeren Ber» Handlungen des rumänischen Finanznrinistevs mit «den Vertretern der amerikanischen Bgjdwin-Loikomotivwevke, welchen ‘ Rumänien zwei Mllionen Dollar schuldet, ein Vorvertrag zustande gekommen, der die völlige Rückzahlung dieser Schulden innechalb der nächsten fünf Jahre Vorsicht. Bekanntlich bildete «die Forderung der. Baldwin-Werke eine lange Zeit einen ziemlich hastigen Streitgegenstand Bor einigen Monaten haben die Baldwin-Werke sogar die Hilfe der rumänischen Gerichte in Anspruch gcnomnreu und in einem Urteile obsiegt. Run ist endlich durch diesen Vorvertrag die ganze Frage aus der Wett geschasst worden. Gleichzeitig wivo auch mit dem Repräsentanten der amerikanischen Gesellschaft I n t e r o c e a n i c vechandelt, welche eine größere Anzahl rumänische Goldbons in ihren Tresors besitzt. Diese wurden seinerzeit, der Gesellschaft für Material- und Warenlieferungen zur Verfügung gestellt. Der Nonttnalbetrag dieser Goldschatzscheine beläuft sich ans 870.000 Dollar. Auch diese ^Schuld soll imwchalb der nächsien zehn Jahre rückgezahlt werden. Durch diese Vereinbarung wurden nunmehr alle Hindernisse beseitigt, welche der Wiederausnahme finanzieller Bezichmrgim mit Amerika ini Wege standen. Im Oktober begibt sich eine Delegation der rumänischen Regierung nach Now-Gork, um wegen der Ausnahme emo* größeren Anlchens zu verhandeln. Die FreWdter Stahlwerke A.-8. i« RMchildkonzern Wie uns gemeldet wird, haben vor einiger >Zeit die W i t k o w i tz e r Werke, welche bekanntlich dem Hause Rothschild nahestchen, die Aktienmajorität der Fre.iftädtcr Stahl- und Eisenwerke A.-G-. erworben. Außerdem ist der Betrieb dicher Werke in-den lProdnktionsrchmen des Konzerns eingesügt worden-. Derzeit sind die Fveistädter Stahl- und EiseMverke im Anstrage des Witkowitzer Konzern es mit der Produttion von Bandeisen und Federn beschäftigt. Mr diesen Zweck ist fast , die Hälfte deZ Werkes in Bettieb. In MW dürfte der Betrieb eine weitere Ausdehnung erfahren. BorläusD sind 800 Arbeiter beschäftig. Milliardenttedite der Merreichischeu Natis»al< danl für die Weiuzeckerans. Wie die „Neue Weinzeitung" meldet, planen die Land' wirtschäDkaMnern, den Weinbauern, Zuckerkrsdne e'mzmäumen. Es sollen in aller Stille von der Nationalbank mit uubelkaMten Garantien 20-Milliarden- Kredite flüssig gemacht Warden sein, die an Weinbauern, deren Steuer nicht 200.000 Kronen übersteigt, gegen Garantie des Nochbachauers verteilt ^werden. Wir überlassen die Verantwortung für die- Richtigkeit dicher Meldung dem bbenerwähnten Blatte. Es muß aber meMvürdig berühren, daß hie Nationälibank gerade für diese Zwecke so große Mittel M BerfügMg stellen soll, zumal da 20 Milliarden Kronen lfäst den dreißigsten Teil des gesamten WeMeHottefömlles' ausmachen würden. Coi>yrigM 1924 by 21 Fortsetzung. Kart Wolff Valag A^G. Mönchen Nachdruck verboten. Hm Fetwlmft. Edle tmerikauische Autobiographie von Samuel Orniß. Jetzt glaulben sie Bavneh eines Besseren belehrt zu haben, aber er ist vollkommen ungerührt und antwortet: ,Laßt nur erst einmal meine Gesetze durchgehen, dann werde ich euch sagen, ob sie nutzlos sind." Barney sagt, er habe Jiddisch studiert und lebe im Ghetto, mn die Juden verstchen zu lernen. Er gesicht, je besser er sie kennenlernt, desto unverstäMicher würden sie chm. Er begreift sie nicht; da gibt es zu viele Mderlsprüche .mld Koutraste; nicht zwei Inden scheinen gleich zu sein. ,-Sie müsien wissen," , sagt er, ,>daß wir OuisÄer uns unter den Jpden einen Typ vovstellen." ... Als die Disdrsiionisten mit ihm fertig sind, ist er ibereit, eine andere popu'läre Ansicht zu revidieren, die nämlich, daß die Juden unerschütterliches Zusammengchörigkeitsgefühl repräsentieren, einig sind und gegen die übrige Welt eine feste, geschlossene Front darstellen. Philipp sagt: „Barnch, soweit -die Juden in Frage kommen, sind Sie ein Esel. Einige Front — nebbich! Zusammengehörigkeitsgefühl — puh! Einig — haha!... Magen Sie -doch die zaristische Regierung: die quält und bringt die Juden um und versagt ihnen die natürlichsten Rechte auf Erziehung, Handel und Reise. Weräber, gläuben Sie, leiht der Regierung Mllionen Rubel? Weranders als die deutschen, englischen und französischen Juden! Wer leiht der rumänischen Regierung Geld, die ihre Juden schlimmer 'behandelt als Hunde? Englische Juden, deutsche Juden, itallemsche Juden!" - "Abe Lewkowitz, der Tag und Nacht arbeitet, uw eine Meidermachemni-on zu - gründen, setzt ärgerlich hinKu: „Und wer läßt die jüdischen Arbeiter in Amerika schwitzen und zapft ihnen das Blut ab? Jüdische Lieferanten, polnische, russische und galizische Juden!" „Wer drückt die Lieferanten?" fragte Philipp, der sein« Lieblmgsaversion aufs Tapet bringen muß. ,Mr am dl tt, tzWchh« dtttaj* Michel Cahn wirst ein: „Und wer steckt uns in stinkige, verlauste Löcher und nöttgt uns hohe Mieten ab, ha, -wer? Amerikanische und deutsche Juden!" Benny Finkelstein sagt ungeduldig: „Well, bohs, zur Sache; der Dollar kennt -rlben keinen Bruder." Simon Gordin steht aus und holt zu einer Rede aus.. Sein Beitrag zu den Diskussionen ist nie weniger als eine fulminante Rede. Er schickt seinen Reden stets voraus, daß er alles nur vom historischen Gesichtspunkt betrachte. Wie alle geübten Redner beginnt er mit lleiser Stimme und steigert sich in ein wahres Crescendo der Redekunst. „Ich frage dich, Barney Finn, dn willst die «Juden verstehen lernen? Dann' mußt du hinausziehen' in alle Welt, mußt in allen Ländern leben und versuchen, jedes Land der ganzen Erde zu verstehen. Juden sind nicht Juden. Sie sind Deutsche, Russen, Briten,' Italiener, Mrken, Asvikaner und so weiter. Sie sind natioml, engherzig, großherzig, klein, groß, edel, schuftig, ideal, materialistisch, stupide, dumnr, unwissend, liberal, bigott, intellektuell und gescheit. Sie setzen sich aus allen Völkern der Erde zusammen. Sie haben alle hohen und niedrigen Merkmale der Völker der ganzen Welt. Sie -haben alle physischen Stigmata aller Völker.. . Verfolge den Lauf der Geschichte durch die Jahrtausende, betrachte den Änsturm und das Zurückdrängen erobernder Armeen, Babylonier, Assyrier, Aegypter, Perser, Griechen und Römer, die .Israel immer wieder mit neuem Blute impfen; betrachte den Stempel der Gesetze des Eroberers, den seiner Sitten und Gebräuche und seiner Kultur; betrachte das Entsetzen und die Greuel der Vertreibung, bemerke auch die Heimsuchungen der Ausgetrielbeney, die Gewalttaten der Kreuzfahrer und der Inquisitoren, die immer wieder neues Blut injizieren... Geh hinaus ins Ghetto und schau foir die Gesichter der Kinder der Inden aus aller Herren Länder an — und du wirst aller Völker Male wUersinden." 6. , , . Den Weingrads gcht es gut. Sie haben das Aeinliche Geschäft des Verkaufes allerlei Krimskrams gegen die Würde des Grossisten eingetauscht, und man spricht bereits vo» dem große« Fuße, aus dem sie leben, seit sie ein Dienftnlädcheu haben... Wemgmds LandÄente schmecken seinen Erfolg als bitteven Essig auf der Zunge. Sie pflegen zu sagen: „Schaut euch den mal an — so geschwollen! Sem Vater >war Schuster in unserem Dorfe. Gestern noch ist er mit Schnürlitzen hausieren gegangen und hat aus einem Karren in Goldsteins Stalle geschlafen.".... Heute.aber, laßt uns von heute reden: die Schwiegertochter des verachteten Schnsters, selber die Tochter eines Schneiders —- der unter den Jrrden der rufsischmr Grenzpfähle dem Schuster an Niedrigkeit kaum ,nachsteht — gilbt sich ganz als Dame, die nicht zu arbeiten braucht, wenn sie anlf den Stufen ihres Ladens sitzt. Trotzdem aber-ist das Kleid, das die Frau des Gvoßkaufmannes trägt, abgetragen und fleckig, der.handgestrickte Schal um ihre Schultern au vielen Stellen zerrissen, und ihre Schrche sind ausgetreten und absatzlos. Auf ihren fetten ^Fingern Witzen die ^Leuchtfeuer ides Reichtums und verbreiten rosige, blaue und eisige Strahlen. Frau Woingrads Diamanten erhellen die grauen Lo'ben der Hausfrauen der Essex Street mit dein Feuer der Eitelkeit und des. Neides; und deren Funken wieder brennen in den Eingeweiden ihrer Männer, die geisragt , werden: ,Hu — erleben macht ich, -daß du mir auch kauK sölchene,Inockers" (Diamanten), wie sie hat Frau Weingrad. Oj, oj! Ich glaub', bevor -ich das erleb', 'ward' ich erst sehen den Messias. Si-chste, so gcht's! Manche -Leit' haben alles Glück. Diamanten 'hat sie, un Nu soll sie.'bekommen a Dienstmädel. Warum soll sie haben a solches Gluck..." . Meine Augen aber blendet das Dienstmädchen, Gretol L'psky, ein gesundes, dralles ,-Greenhorn", das eben vom Schiff herunter ist, scheinbar eine Verwandte der Wemgrqds im Kweiunddrelßigsten Gliede..Ihr Lohn besteht aus ihrer Kost und den abgelegten Kle:dern Frau.Weingrads —' wenn, die überhaupt welche ablegt! Sie wohnt bei den Bergsteins in unserem Hause, da sie ihr Brotgeber unmöglich in der Bierzimmerwohnung, die er mit seiner Frau nck seinen sechs Kindern ^bewohnt, unterbringen Kann.. (Fovtsetzimg folgt.) . .