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Wiener Morgenzeitung · 1925-09-27 · Heft 2370 (27.9.1925) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2370 (27.9.1925)
Date
1925-09-27
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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N-My tett, Mener Mörstzttzerttttts N7. SeWstNNev M A. am Lyoner SeidenhausIBSEUS Mqrm Krau»* juw«, i.,Kohlmesaerg.7 gegenüber Hotel Metropole) [ (MMllükttl) kill, inwm! DIm« Wocha gressar Okkasionsverkauf ln ftiHerMkteiMtoffen! I« Satin da China........ « s.- Haibialdanbrokita (70 cm breit) N 4.80 la Pongia (96 cm breit) ...... M 8.88 Detaltverhauf au Orlginal-Ingroeprelsen! Lar gabt 5888. Das verflossene Wische Jahr 6085 war ersM von bckeutsamen Ereignissen, deren Wirkung ans die Entwicklung des Wischen Lebens in der ganzen, Welt zweifellos «sehr star! sein wird. Wie ischon fast selbstverständlich .in allen aus das Kriegsmorden folgerten Jahren, stand auch.das vergangene im Zeichen des immer frecher und schamloser weckenden Antisemitismus in Mittelmd Osteuropa. Ganz besonders brutal äußerte er sich in manchen Ländern Osteuropas, wo wirtschaftliche Entrechtung und Boykott breite jüdische Massen buchstäblich an den Bettelstab brachten. Die Sperrung der Einwanderung nach Amerika und die allgemeine wirtschaftliche Katastwphenlage Europas taten das ihrige hinzu. In Mitteleuropa tobte sich der Antisemitismus in besonders anmutiger Hakenkrvuzweise aus. Anläßlich der Tagung des Ziomstenkongresses in Wien demonstrierte er sich der ganzen staunenden Welt, nachdem er sich vorher in Wien an wehrlosen Wischen Studenten und Studentinnen geübt hatte. Die Steiger-Affäre in Polen und der mit ihr zusammenhängende, bereits durchgeftihrte Prozeß gegen einigeängeschene Wische Bürger in Lemberg geben einen Begirff von der Atmosphäre, die die antisemitische Verhetzung erzeugt hat und wie abgestumpft die gesittete Welt ist, die an dieser Erscheinung stillschweigend dorübergsht. Erfreulich und imposant ist das Bild der positiven und konstruktiven Schöpfungen, die das bewußte Judentum im vergangenen Jahr zu verzeichnen hat. Die Ausbauarbeiten, die vom Zionismus geleistet wurden, sind im vergangenen Jahr um ein gewaltiges Stück vorwärts gekommen. Die erste hebräische Universität in Jerusalem ist unter Teilnahme der gesamten Kulturwett eröffnet Wochen, ein Ereignis von größter Tragweite aus dem Wege der Wiederherstellung des jüdischen Bottes und des jüdischen Landes. Die Lage im jüdischen Palästina stand im letzten Wischen Jahr im Zeichen einer beispiellosen Entwicklung. Es war ein erfreuliches Forüschreiten der Kolonisationstätigteit zu verzeichnen, eine sich zwischen 3000 und 4000 Personen bewegende monatliche Einwanderung und das gänzliche Verschwinden der Arbeitslosigkeit. Hingegen ist m politischer Beziehung manche, wenn auch durchaus nicht tragisch zu nehmende, aber eine verstaute Aufmecksamkeit und Anstrengung erheischende Schlappe zu verzeichnen. Die ungünstigen Erklärungen der Mandatskommission des Vvtterbmdes über die Wische Einwanderung nach Palästina, die Wühlereien der extremistischen Araber, die nach dem Abgang des Wischen HiO Comunfsioners Herbert Samuel und der Einsetzung des Generals Pilumer zum Oberkommiffär von Pülastina besonders scharfe Formen angenommen haben, und die Rede des englischen Kolomalministers Amerh, die eine von uns nicht zu ccheptieronde MandatSinterPretation zum Inhalt hatte, sind Vorkommnisse des letzten Jahres, die der Zionistischen Executive den. Weg einer schwierigen, aber nicht zu umgehenden Arbeit weist In der Konsolidierung der innevpolitiischen jüdischen Verhältnisse Erez Israels ist im vergangenen Jahr leider -kein wesentlicher Fortschritt zu verzeichnen. Die Reibungen im Jüdischen Mtionalrat Palästinas wegen der Frauenwahlrechtsfra.ge, die Zusammenstöße zwischen MiSrachi und allgemeiner Arbeiterorganisation Palästinas usw. sind Zeichen, daß es noch harter Arbeit bedarf, bis sich die Erkenntnis, daß zum Aufbau unbedingte Einigkeit nötig föi, durchringt. Von besonderer Bedeutung war das vergangene Jahr für die Geschichte der zionistischen Bewegung. Die der Arbeit Nahrvm Sokolows zu verdankenden Kundgebungen der rumänischen und polnischen Regierung für den Zionismus sind ein weiterer Schritt zur Erreichung der Sympathien der Völker für die Errichtung des Jüdischen Nationalheims. Diese Deklarationen, sind für die Durchsetzung des Zionismus in der internationalen Welt von großer Bedeutung. Die Erkenntnis, daß es einer starken Zionistischen Organisation bedarf und daß dem Ausbau dieser Organisation die größte Aufmerksamkeit zu widmen ist, hat ihren Niederschlag in den zahlreichen, im vergangenen Jahr abgehaltenen zionistischen Konferenzen gefunden. Der in Wien abgehaltene 14. Zionrstenkongreß war in dieser Beziehung den höchster Bedeutung, und der Ernst, der sich auf dem Kongreß um die Klarlegung und Lösung der zionistischen Probleme bemühte, läßt hoffen, daß mit dem kommenden Jahr der organisatorische Aufstieg deS , Zionismus beginnt. Die aus dem Kongreß beschlosiene >Erweiterung der Jewish Agency — ein Problem, das die zionistische Welt aufs höchste erregte —, die Folge einer Konferenz Weizmanns mit amerttanisch- Wischen Persönlichkeiten, welche ihre prinzipielle Bereitwilligkeit zum Eintritt in die Jewish Agench Md zur Mitarbeit an dem Ausbau Palästinas kundgetan hatten, scheint allerdings durch das KrimkolonisationSprojekt hinfällig zu werden. DaS Krrmprojekt wird im allgemeinen wieder eine verstärkte zionistische AufilarungStätigkeit erforderlich machen. Gin wesentlich glücklicherer Kongreßbeschluß ist der des Natioualanleiheprojektes. In der Geschichte des Wijchnatwnalen Kampfes in der Galuth sind im vergangenen Jahr die polnischjüdischen VerständigungsverhandlMgen zu verzeichnen, die zwischen der polnischen Regierung und den Wischen Deputierten Dr. Leon Re i ch und Dr. Ostas Thon ge- Wrt würben, deren Resultate erst im kommenden Jähr werden beurteilt wecken können. Das Jahr 5685 war ein fruchtbares, an Kämpfen und Leiden, aber auch an Erftlgen -reiches WischeS Sie Austtittsbewegung in der Wiener gudenschaft. Bon Julius Ro>nftld, Matrikenführer der Wern» Israelitischen KultuSgeureiude. Soeben erscheint das Jahckuch ,Jüdisches Leiben m Oesterreich in Wort um BW", heran-' aetzcken von Jakob KrauSz mcd M. Winkler. Die Herausgeber haben uns in liebenSwückiger Weise den nachstehenden Aufsatz von Herrn Julius Ros an selb . zmn Vorabdruck zur Bpsuguing gestellt: DaS WdatrAeMvesen ist in der OesfentlWeit Viel zu wenig deSannt, um ln seiner Wichtigkeit nicht nur für öffentliche Zwecke, sondern auch für den Schutz der Interessen deein- -einen richtig gewückigt zu werden. Im Rahmen dieser Zeilen ist es mir leider nicht möglich, dieses große Gebiet eingehend zu beleuchten; ich will daher nur an der Hand einzelner Tabellen ein Kapitel hieraus wählen, für welcher die Matrikenführung die Grundlage bietet, und zwar die Statistik der Bevölkerungsbewegung. AuS diesem Abschnitte interessiert nnS wieder vor allem ein Gebiet, dem bisher viel zu wenig Aufmercksamkeit zugewendet wurde, eS ist diedie Frage des Re- Nach dem Gesetze von: 35. Mai 1868 hat jedermann nach Vollendetem 14. Lebensjahre die freie Wahl des Religionsbekenntnisses mch. seiner UckerzmgMg; die nachstehende Tabelle möge uns die praktische Auswirkung dieser gesetzlichen Bestimmung für die Juden in Wien zeigen: Jahr. 1918 1914 1915 1916 Ml M8 Austritte. . . . 580 546 530 496 588 797 /RI..i^lii . VttttttttC i » t 191 175 144 1& 168 281 Jahr /. . . . 1919 1920 1921 1922 1928 1924 Austritte. . . . 1518 1271 1062 944 1985 848 Eintritte.... 295 876 412 408 818 816 . * Die ElektvisizttMng der Strecke Brenner—Innsbruck. Die Korvespondenz Herzog meldet: Die Verhandlungen zwischen den ostevreMchen und. Mienüschen Delogierten oezüWch der technischen Seite der Elektrifizierung der Breimeibahrr wurden zu einem befriedigenden Abschluß gelbivacht.. Die Elektrisiziemnig der Strecken Bozen—Brenner uw Brenner— Innsbruck dürste nahezu anderthM Jahre noch beanspruchen. Mr sehen aus dieser Tabelle der Jahve 1848 bis 1994, daß. die Zahl der Austretenden gegen Ende des Krieges steigt und im ersten NachkviogSjahr plötzlich hoch empovschneM, was aus die bekannten politischen Vorgänge in dieser Zeit zurück« zuführen ist. Ms zum Jahre 1924 ist die Zahl der Austretenden wieder auf etwas mchr als die Hälfte zurückgelgangen, ein Beweis, daß die damalige Agitation «n Judentum keine nachhaltige Wirkung auSlösen konnte. Bei den Eintritten Judentum. steigt die Zahl bis zum Jahre 1922 konstant mit der Zmtahme der TraMnigen und sinkt von diesem Jchre <m im gleichen BechAtnis mit den Eheschließungen. . Und nun wollen wir uns ein statistisches BMd der MS« tretenden nach verschiedenen Details an der Hand der Dabellen deS Jahres 1994 betrachten: 1. Geschlecht, Stand und Me«. s L Geschlecht Zivilstand TI ... tf 33 S S » H Austritte 848 492 866 528 241 24 84 26 28 246 289 180 94 Eintritt» 816 79 237 nicht angegeben 28 92 119 62 20 Alter in Jahren cfi 2 2 8 8 L L 2 8 8 3 2. 88 28 6 4 ein Gelöbnisschwur wird in Betreff der Lösung strenger behandelt als ein gewöhnlicher Neder, hat aber natürlich, wie wir «gesehen, mit dem eigentlichen Eid, der von der Behörde cckgenommen wick und das Interesse einer dritten Person betrifft, nichts gemein. Jom Kippurim ist mit Bersöhnungstag zu übersetzen, nicht mit „Berschwörungstag", welches Wort überhaupt keinen Sinn hat. Das Wort Bersöhnungstag ist jedem Deutschen schon aus den Bibelstunden so wohl vertraut, daß man sich da mit der Unwissenheit allein nicht entschMigen «kann. Hier war offenbar eine Herabsetzung, Bemnglimpfung und Verdächtigung des helligsten Wischen Feiertages beabsichtigt. Von „Zusagen" ist in dem ganzen Stück mit keinem Wort die Rcke. Die gröbste Fälschung besteht jedoch'in der Weglassung der zwei Wrtchen „al naphschathana" — für unsere eigene Person*). Natürlich haben wir Juden mit dem Uebevsetzen unserer Gebete nicht aus den Herrn dom Antisemiten- Katechismus gewartet. Seit unsere.Vorfahren eine deutsche Mundart als Umgangssprache gebrauchen, übersetzen sie Siddut, Machsor und Bibel in das sogenannte Judendeutsch. Man vergleiche alle verschiedenen Ausgäben dieser Uebersetzungen, die zum Gebrauche des Wischen Bottes hevgestellt sind, schr alte, die von mittelhochdeutschen Wendungen wimmeln, neuere und neueste. In keiner fehlt die Uebevsetzung der genannten zwei Wörter „al naphschathana". Me sst es zugegangen, daß diese wichtige Formel, die in keiner Uebersetzung fehlt, aus der des Antisemiten-Katechismus verschwuren ist? Wo sind die Quellen, aus denen der Ue'bersetzer die Ermächtigung geschöpft hat, mit dem Urtext so zu Verfahren? Rein wissenschaftlich ist eine solche Behandlung historischer Texte ein srevlerischer Leichtsinn; und erst wenn man ein so zu-- sterichtetes Dokument nicht als akademische Spielerei, sondern als Basis für eine furchtbare, diffamierende Anklage benützt, so ist das mindchens eine unerhörte Gewissewlosigkett, wenn nicht noch was Schlimmeres. * Es ist eine eigene Tragik um das Kol Nrdre, ebenso nne um die Blutbeschuldigung. Keine Religion veckietet *) Diese Unterschlagung verübte auch der .Protokolle der Weisen von Zion", Herr zur falscher der )eer. ihren Bekennern jeglichen Blutgenuß so strenge, wie es die jüdische tut, und doch hat man Jahrhunderte lang geräde uns Juden beschuldigt, bei einer besonders weihevollen religiösen Zeremonie Blut, noch dazu MnscheMut, zu genießen. Keine Religion hat die Heiligkeit des Eides und des Gelübdes mit so viel Strenge umhegt' wie die Wische. Im Katholizismus gehört die Lösung des Gelübdes und des Eides zu den Funttionen der hohen und der höchsten kirchlichen Autoritäten, die mächtig sind, zu binden und zu lösen; der Protestantismus hat dieses ganze Gebiet dem Gewissen des einzelnen überlassen und hat keine besonderen Vorschriften hierüber. Und gerade aus dieser Strenge hat Bosheit und Unwissenheit im Vereine eine Anklage gegen die jüdische Religion geschmiedet. Am unbegreiflichsten ist es, wie man insinuieren konnte, das Mdische ReWonsgesetz behaMe den einem Andersgläubigen gegenüber abgelegten Eid leichter als die anderen, während es doch deutlich vorgeschrieben ist daß die Person dessen, der den M abnimmt, überhaupt nicht in Betracht komme; Nebuchadnezar, der dem König Zedekiah den Treueid äbgenommen, war ja ein Götzendiener. Sogar ein Minderjähriger kann einem einen vollgMigen Eid abnehmen. Nur auf das klare Bewußtsein des Schwörenden oder Gelobenden kommt es an. Doch werden alle diese Anklagen erst verstummen, wenn von jüdischer Seite eine erschöpfende, allseitige, klare Darstellung des ganzen Gebietes erfolgt. Hier konnte dies Mr in einem schr beschränkten Maße geschehen.. . * Nicht ohne Rührung können wir oiuf die Geschichte dieser vielgchetzten Kol Nrdre zurückschauen. Ein unbekannter Verfasser hat es in die Welt gesetzt, um einer edlen Mahnung des naiven Volksgewissens zu genügen und in voller Ueibereinstimmung mit den Vorschriften des Gesetzes. Aber die offiziellen Häupter des Volkes haben es scheel angesehen und bekämpft, und wähl darum ist es Nicht allenthalben'ausgenommen worden (Zmz: ,MrtuS", 106). Es hat sich wie zwy Trotz durchgesetzt und ist sogar in eine unvergleichlich schöne Melodie gekleidet worden, die das Entzücken großer, auch nichtjüdischer Musiker erregt hat. Aber dieser Gegensatz zwischen dM prosaischen Jnlhalt md dem hochpoetischen Gewand hat so manchen von uns Beifall spenden ilässen, als in neuerer Zeit die Refovmtbestrebüngen es aus dem Gebetbuch entfernten und durch Psalmen oder Lieder ersetzten. Doch die Reform wollte damit hauptsächlich einen Stein des Anstoßes, eine Zielscheibe für die Antisemiten beseitigen. Welch ein Mißgriff! Welch ein Wider Irrtum, M meinen, dieses Gelichter wolle nichts anderes, als Msere Gesinnungen roinHen und unsere Herzen lautern und unsere Moral heben! Welch eine Tocheit, zu wähnen, Wch Besettigung des Borwandes würden die Angriffe und Wrkemndungen verstummen. Und welch ein Kleinmuts dem wüsten Gekläff Mwissender, böswilliger und beschränkter Feinde einen Einfluß zu gestatten auf unser «inneres wligiöses Leben und die Gestaltung unseres Gottesdienstes! Heißt es nicht, den wahren Smn des Kol Nidre verleugnen und die Ehre unserer Borfchven antasten, wem wir den alten Ritus preisgeben,^ um einer albernen Bezichtigung zu entgehen? Müßten wir nicht auch das Pessachsest abschaffen, um die Blutbeschuldigung unmöglich zu machen? Nein! Gleichwie ein. gewöhnliches SÜick Geidengewebe durch die feindlichen Geschosse, die es durchbohrten, die Weihe eines Paniers ebpiij, so ist das unpoettsche, saftlose Ml Nidre dank den Angüssen, denen es ausyesetzt fft, und den Verleumdungen, die wir seinetwegen zu tragen haben, zum Symbol geworden.' Wir wollen es a>uch fernerhin in unseren Synagogen erschallen lassen, getragen von der einzigartigen Melodie, in welche. dreißig Generationen ihre Sehnsucht und ihr Herzwch hineingesungen häben. Und mahnen sollen uns ^die ergreifenden Mnge, uns ftrnzuhalten van unlauterer Gesinnung, von Mer Nachrede, von Hrmdlosem Haß, von Micher Lieblosigkeit im Mhlen und im Handeln, und von . bösen Worten, dem niemand weiß ja besser, wie bitter wch das tut, als wir. Ich fühle mich wahrlich nicht berufen, anderen Fvömmigkett zu Predigen, da ich selber in dies«em Punkte schi mangelhaft ausgestattet bist Aber ich sage euch, schaff Minetwegen alle ^langatmiM PUutim ab Md alle Ge» lichoth von schwerfälligem Hebräisch und dumpfen Reimer und unchythmischen Versen, ich werde Hnen keine Trän, nachweinen. Aber das Kol Nidre sollt ihr mir v; stahn".-

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