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Wiener Morgenzeitung · 1925-09-15 · Heft 2359 (15.9.1925) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2359 (15.9.1925)
Date
1925-09-15
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien, Dienstag Wiener Morgenzeitung 15. September 1925 Nr. 2359 Volkswirt. Virtschaftmachrichte« a«r PalWlna. Neue industrielle Unternehmungen. An der Küste zwischen Haifa und Akko soll mit einem Kapital von 26.000 «bis 30.000 äghpt. Pfund eine neue Silikatziegelfabrik errichtet werden, sobald das geeignete Grundstück hierfür gefuitbeu ist. Ein Teil der erforderlichen Maschinen ist bereits eingetroffen, der Rost bereits rrach Palästina unterwegs. Die -Fabrik wird täglich 33.000 Ziegelsteine Herstellen und etwa 40 bis 50 Angestellte beschästigen. Man erwartet, daß die Jnbetriobsetzmlg dieser Fabrik die Baukosten im Lande erheblich verrnindern wird. Die Hahariff-Alkoholfabrik in »Haifa -hat bereits mit ihrer Tätigkeit -begonnen und erzeugt etwa eine Tonne reinen Alkohol täglich. Die ganze Produktion wird im Lande selbst abges-etzt und die Nachfrage ist größer als die herge.stellte Menge. Man zahlt 85 bis 86 äghpt. Pfund pro Tonne. Die Fabrik, die augenblicklich 34 Stunden täglich arbeitet, -hat bereits neue Maschinen aufgestellt und wird dadurch -ihre Produktion auf zwei Tonnen täglich vergrößern. Die Tabakindustric. Sowohl bei den palästinensischen Tabakbanern als Such bei den Zigaretten fabritanten herrscht große Befriedigung über die Erhöhung 'des Einfuhrzolles aus Tabak und Zigaretten. Die Vorschriften der neuen Tabakverordmmg verursachten die unmittelbare Zunahme des Imports ausländischer Zigaretten. Die kürzlichen Ergänzungen zur Verordnung, durch welche die Einfuhrzölle von 60 Piaster aus 100 Piaster pro Kilogramm stiegen, haben die Dinge auf einen normalen Stand gebracht und es der lokalen Fabrikation ermöglicht, mit den Jmportzigaretten epsollgreich zu konkurrieren. Die Errrteaitssichterr. Im Süddi-strikt ist das Dreschen des Wintcrgetrerdes säst beendet. Der Gerstenertrag wird mit 20 bis 30 Prozent und Weizen mit 10 bis 20 Prozent unter den» normalen Ertrag geschätzt. Im Norden ist der Weizenertrag ausgezeichnet und Gerste durchschnittlich. Durrha und Sesam stehen in Blüte und lassen eine besonders gute Ernte erwarten, obgleich die Felder im Süden unter trockenen Winden und Feuchtigkeiismangel gelitten haben. Die Arbeit des Tabakpflückens ist weiter im Gange. Die durch Verminderung der Anbaufläche verringerte Ertvagsmenge wird sehr wahrscheinlich durch eine allgemeine Besserung der Qualität ausgewogen. Die letzten "Nachrichten über Weintrauben, Feigen uitd Oliven bestätigen die Voraussage des vorigen Monats über eine ungleiche Saison. Die guten Erfolge, die die Orangenzüchter in Palästina in den letzten ztvci Jahren erzielt haben, haben die Orangenzucht Palästinas sehr ermutigt. In mehreren Kolonien werden große Flächen mit neuer: Orangengärten für die kommende Saison bepflanzt werden. Staatliche Sanierung der polnischen Handel», und gndnürlebant. (Eigendienst der „Wiener Morgenzertung".) Warschau, 14. September. Die -Regierung hat beschlossen, die Sanierung der zusammengebrochenen Handels- und Jndustriebank in die Wege zu leiten. Mitteilungen aus dem Publikum. TAPETEN-WALLIS Wien, lM Wlppllngarstrassa 15 Tataphon 6 » 30/ 63-2-82 tioso KALIS SHAMPOON UND RASIERSBIFENPULVBR aus Kali-Seite, einzig tn ihret Art Wr.«NeaifÄdter chem. Industrie A.-G., Wien, I„ Parkrintf 4 Vartreter im tn» und Auslande gesucht! 102b avi nwn VK1 27 , 2«. rept. IS., IS., 20. 8ept. kinden im CentrahKino, II. Taborstrasse 8 (Grosse Mohrengasse 3) Feierliche Gottesdienste mit Chor und Predigt statt. Ais Hauptvorbeter fungiert der bestbekannte Oberkantor /. Oesterreicher Betsitzkarten sind im Central-Kino, II., Taborstr. 8, täglich von 9 Uhr vormittags bis 8 Uhr abends zu haben Kultus- und Justiz-Talare sowie Bereite »« den mannigfaltigsten Ausführungen erhalten Sie vorrätig odei auch nach Mass nun bet der altbewährten Spezialfirma Rudolf Goldsiein, Uniforimerungsanstali Gegründet 1866 WIEN. II. TABORSTRASSE 54 Telephon 45-6-28 Lieferant vieler in- und ausländischer Kultusgemeinden. Zahlreiche belobende Anerkennungsschreiben. Verlangen Sie iliu trierte Kataloge gratis! 135 Zwei Kinderbücher Dem jüdischen Kinde Soeben er Reich illustriert, in neuer IRMA SINGER Das verschlossene Buch Mit einem Nachwort von Max B r o d Preis S 7.— Unter jüdischen Kindern, vor leuchtenden Kinderaugen entstanden, werden diese phantasievollen, künstlerisch dafgestclltcn Märchen' jedes Kinderherz erfreudn — jüdische Märchen! schienen: künstle isciicr Ausstattung Sammlung; prelsjtekrünter Märchen und Sagen Hernusgegeben -von der Jugendsciirif cenkomm.desUO B'nai B’rith Preis S 6.— Mit Sorgfalt, Geschmack und tipfem Verständnis aus dem reichen Schatz jüdischer Sagenwelt ausgewählte Märchen und Sagen Die schönste Gabe fflr jedes jüdische Kind! R. Löwif Verlag. Wien, I. Fleisciunorht Nr. l Eine 25 - Millionen - Dollaranleihe der Rentenbank- Kreditanstalt. Berlin, 11. September. Die Verhandlungen ntit der National City Co. in diew-Uork wegen einer amerikanischen Anleihe für landwirtschaftliche Realkredire in Deutschland sind Samstag den 12. d., abends, zum Abschluß gekommen. Darnach übernimmt die N a t i o lt a I City C o. von der deutschen R e n t c n b a u k - K r e d i t a n st a l t Schuldv e r s ch r e i b u n g e n in der Höhe von 25 Millionen Dollar, rückzahlbar zu pari zu ciuciu jährlichen Zinssatz von 7 Prozent auf 25 Jahre bei einer Tilgung von zirka IV» Prozent lährlich zuzüglich ersparter Zinsen. Zinsen und Amortisation werden am iö. März und 15. September jedes Jahres fällig, erstmalig am 15 März 1926. Ter deutschen Rentenbank- Kreditanstalt sucht das Recht z», die Anleihe auch zu früherer Rückzahlung im Ganzen oder in Teilbeträgen ebenfalls zu pari erstntalig zum 15. September 1965, sodann zn jedem späteren Zinstermine zu kündigen. Tic Anleihe soll in diesen Tagen zum Kurse von 96 Prozent in den Vereiuigten Staaten ^aufgelegt werden und ihre Zulassung an der New-Zlork Stock Exchange beantragt werden. Tic Auszahlung des Gegenwertes der Schuldverschreibungen zu 88 Prozent soll gegen Ende dieses Monats erfolgen. Insolvenzen. Das A u s g l e i ch sver f a h r c lt wurde eröffnet über Adolf B e r g l u. Co., Pappenjabrik in Mürzzuschlag und Wien, 11. Bez., Märzstraßc 61. Tie Passiven der seit 1878 bestehenden Firma betragen an zwei Milliarden. Das Ausglcichsanbot lautet ans 80 Prozent innerhalb zwei Jahren. — Um Eröffnung dev Ausgleichsverfahrens haben angesncht Ludwig Stüber, Inhaber der Firma Stüber n. Klaum in Liesing, Breitenfurterstraße 8. Passiven eine halbe Milliarde, Ausgleichsanbot 35 Prozent; uno Wilhelm Stüber, Gemischtwaren en gros, Frenndgasse 11. Passiven eine Biertelmilliarde, Anbot 35 Prozent. — Das Konkursverfahren wurde eröffnet über Max Alb recht, Ziegeleibesitzer, 11. Bez., Arnsteingasse 21, und Rudolf Är ))o int, Rcalitätenbesitzer, 12. Bez., Wilhelmstraße 51. — Weiters wurde dos A u s g l e i ch s v e r f a h r c n eröffnet über die erste Floridsdorfer Feigeukasseec r z e n g u n g Johann D w o r c z a k, 21. Bez., Hauptstraße .18, und Johann B r n n n b a n e r, Manrermcister in Neuhofen an der Apps. Kleinrentner - Massenversammlung. Der Verband der Sparer und Kleinrentner Oesterreichs veranstaltet am Liens' tag den 15. d., 7 Uhr abends, int Hotel Hietzmgcrhof, 13. Bez., Hietzingcr Hauptstraße 22, eine Versammlung mit folgender Tagesordnung: 1. Der Staatsvoranschlag und die Kleinrentner. 2. Der Beginn des Herbstkampfes in der Aufwertnngsfrage. 3. Wie kann der Absatzkrise abgeholfen werden'? Die Schuldenkonfcrenz der Nachfolyestaaten in Prag wird an 1. November stattfinden. Ans der Konferciiz wird auch eine Organisation der ausläudischeu Besitzer von Prioritäten vertreten sein, die. entgegen der Absicht der Sukzessionsstaaten, die Prioritäten der Staatsbahu in Papierfranken zu zahlen, die Honorierung in G o l d f r a u k e u verlangen wird. Bisher sind zur Erledigung des gesamten Fragenkomplexes zwei Modalitäten in Erwägung gezogen worden. Nach der ersten würde die Konferenz scstsetzen, welche Quote die einzelnen Sukzessiousstaaten in die Caisse Comune zur Wiederaufnahme der Zinsenzahlung zu entrichten hätten. Die für fünf Jahre aufgelaufenen Zinsenrückstände würden dann auf sechs bis zwölf Jahre aufgeteilt und gleichzeitig mit den laufenden Zinsen ausgezahlt werden, wobei auch festgesetzt werden würde, in welcher Währung die Zinsen zu zahlen wären. Die Titres der Prioritäten wurden in diesem Fall unverändert bleibeit. Nach dem zweiten Antrag würde jeder Staat die Prioritätenquote übernehmen, die nach der Entscheidung der Konferenz in Innsbruck auf ihn entfällt, und die betreffenden Titres gegen eigene Papiere Umtauschen Erleichterung der Kreditsperre in Polen? Aus Warschau wird gemeldet, daß die Polnische Nationallibank, um weiteren Eri'chütternngeu vorzubeugeu, die Kreditisperre in einzelnen Fällen zu durchbrechen und vertrauenswürdigen Banken Kredite zur Erfüllung der laufeu>den Beipflichtungen einznräumen beschlossen hätte. Eine Landwirtedelegation verlangte vom Rtinisteprästdenten Erleichterungen der Kreditsperre, da der allgemeine Geldmangel den Verkauf der Evnte behindere. Ausfuhrfreigaben in Rußland. Die Sowjetregierung hat, wie eine Depesche aus Moskau meldet, die lizenzlose Ausfuhr verschiedener landwirtschaftlicher Produkte, darunter Kartosfeltt, Gemüse und Milchprodukte, bewilligt. Russische Pelze für Amerika. Aus Moskau. 8. d. wird uns gemeldet: Laut der „Jswestija" hat eine amcvikanvsche Firma mit der russischen Außeichandelsabtellung einen Kauftontrakt über die Lieferung von Pelzwcrk int Werte von 100.000 Goldrubel abgeschlossen. Das Pelzwerk wird über Lettland nach Amerika zur Ausfuhr oelangen Wiener Viehmärkte. Rin dar. Der gestrige Auftrieb belief sich auf 3528 Stück Schlack)wich, worunter sich 2678 Stück Älaft- und 860 Stück Beinlvich befanden. Sämtliche guten Qualitäten konnten die vovwöchigen Preise erzielen, während die anderen Sorten flauer tenidiertetr. Stiere, wie auch Beinlvieh haben im Vergleiche zur Borwoche 5 und stellenweife bis zu 10 G. pro Kilogramm im Preise an gez ogen. Copxnxlit >924 by 9 Fortsetzung. Kurt Wolff Vtrlag A.-G. München Nachdruck verboten. Herr Fettwanst. Eine amerikanische Autobiographie von Samuel Ornitz. AwvUiM lacht. Haarh's mit Pickeln bedecktes Gesicht wird puvpurrot, als Boolkie jetzt zu Archiv gewendet sagt: „Ich Ivette, du tonntest ihn kaput schlagen, wenn er auch dein großer Bruder ist ..." Archie versichert ihn, daß er das könnte, auch wenn man ihm die Hände fesseln würde . . . Der Schammes donnert: „Was ist dem: da los, ihr Vagabunden, habt ihr denn gar keine Ehrfurcht vor der Majestät des Toeds? . . ." Davie schaudert zusammen und liest eifrigweiter, und sogar Boolkie murmelt eine Seite oder zwei mit. . . Endlich entläßt uns der Schammes. Seine Helfer sind gekommen, rem den Leichnam für die Bestattung am anderen Morgen vorzu- 'bereiten. Die Schneiders bilden in .der Küche eine melancholische Gruppe und werden durch diese Bovbereitungen zu neuen Schnterzausbrüchen veranlaßt. Das Lesen des Tillim scheint sie beruhigt zu haben. Die beiden alben Leute, die Begräbnishelfer des Schammes, gehen gleichmütig ihrem Geschäft nach und fragen den Scham-- mes: „Wie können wir denn arbeiten? Wir können uns ja unter den vielen Leuten kaunr nmdvehen," wobei sie die Klagenden in der Küche meinen, die ihre Betten nicht machen körmen, weil zu viele Leute in einem Zimmer zusanmrengedrängt -Herumsitzen. 6. Nicht alle Jungens, die unserer Bande arrgehörten, waren Diobe. Biele freilich blieben kleine Diebe, bis irgendein stärkerer Einfluß sich bemerkbar machte, der sie aus dem Schmutz herausriß. Es war nur eilt Ausnahnrsfall. und fast ein anormaler Junge, wenn er sich der Bande nicht anschloß. Die Bande repräsentierte Romantik, Abenteuer, barg den Ehrgeiz des Ränberwesens, die Abenteuerttchkeit de» Feldlager-, die Lockung des Heroen^ kutts in sich. Und im frühen Sommer trug sich etwas zu, «das alle Jungens der Bande zuführte und zum ersten Male das halbe Dutzend jüdischer Bauden 'Nclv-Aorks unter einen Hut brachte . . . Die Erregung war groß, als ein. jüdischer St-raßenhändler au der -Grand Street nahe der Gouverneur Street durch einen. Pflasterstein, den das Mitglied einer irischen Bande geworfen .hatte, getötet tvurde. Ein ptiar von «unseren Jungen wurden außerdem von der Jackson-Streek-Bande abgefaugen und schwer verprügelt, als sie aus dem Ea.st River kämmt, wo sie gebadet hattet:. Tet: Guerillas war es ttoch fchled)ter geganget:, denn ihr Führer hatte ein Loch im Schädel. Schimfchotr persönlich war enutig, aber rücht klug. Er wurde ttach «dent Gott.verueur-«Street-HosPttal gebracht, wo mau ihm das Loch im Kopse vernähte, und als er entlassen wurde, na'hn: er allein beu Kampf ■mit den irischen Jungens auf die wir ,/ivttcks" nannte». Er kaut kaum mit dem Leben «davon. Die Jackson Street an: East River war der einzige Platz, wo es eine Art Sandbank gab, die das Baden im Flusse besonders angenehn: machte. Allerdings lag >das ganze Ufer im Gebiete der „Micks", und zu der Zeit, als der Jude in dieser Gegend noch ein Neuling lvar, hielt es ein „Mick" für feine Ehrenpflicht, ihn zu verprügeln. Der Sommer war furchtbar heiß, und abgesehen von den „Schwitz-Mikwähs" (Dampfbädern) ivar der Fluß überhaupt unsere einzige Badegelge::heit. Die Banden nahinen den Fshdehandchüh, den ihnen die „Micks" hingeworfen hatten, nur allzu gerne auf. Die Zwistigkeiten waten voll von jenem Geist, der Religionskriege beseelt. Die Iren schrien: „Schlagt sie tot, sie haben Christus uingebracht." Und die Jwdrnjuneen schrien: „Mopolize the Aticks." (Ein fremdartiges Wort, das wahrscheinlich ans der Wurzel mapel (äbtreiben). stammt. Jedenfalls bedeutete es furchtbare Rache.) Aber die „Micks" waren glänzende Krieger und die Angriffe der Juden allzu fporadifch. Es erscheint seltsam, daß zwischen den Juden und den Iren jemals eine «o heftige Feindschaft bestanden haben soll, da sie Mer» als ste einander ibefstr kennrniernten, gute Nach- ' barn wurden und die machtvollsten lokale:: Banden sich an's Inden, Iren «und Italienern zusamMensetzten. Jm-iuevhin hatten auch danials die Bauden eine besonders doininierende nationale Note. Die Ludlow Strecters umchten einen Ausfall, nmßten sich aber geschlagen zurückziehen. Boolkie war außer sich vor Scham. Er hatte Schiinfchm: gegenüber geprahlt, daß er die „Aiicks" aufs Haupt schlagen würde. Aber die „Micks" waren zu zahlreich, un: von eitler einzigen Bande besiegt werden zu können. Ich riet zu einer heiligen Allianz mit den Guerillas, und twch an: gleichen Morgen fielen die vereinigten Banden rachedürstend, aber ohne Schlachtplat: in Gouverneurs «Street ein. Im ersten Augeuiblick triebet: wir die Iren vor uns her. Die Gouverneurs Street ist schnml. Unsere Reihen sperrten die -ganze Straße ab. Wir Pfiffen und johlten, aber in: nächsten Augenblick schot: flohen wir vor einem Kreuzfeuer von Ziegelfteinen und Mörtel. Die „Micks" ljattcn sich einfach auf die Dächer zurückgezogen, risset: ein Paar Kamine ein und ließen Ziegelstei-tte ans ut:s herut:lerregttet:. Und im gleichen Augenblick attackierte eitle andere Bande unsere in Unordnung geratener: Reihen von der Henry Street her. Es war ein furchtbares Debakel. Man n:ag sich unseren Aerger und «unsere Wut vorstellen: wir hatten utls für unbesiegbar gehalten. Ich schände ulich fterchtbar. Mein Plan war «danebet: geglückt. Nun war es meine Aufgabe, meine Ehre und die Ehre meiner Bande zu reiten. Dazu kam t:och der Rassenhaß. Unsere "Niederlage war Tagesgespräch in: ganzen Ghetto. Zun: erstet: Ällale waren unsere Eltern mit einem Bandetlkriege einverstanden. Attch hier der Vevdatnmte Rassenhaß. Die Büchertvürtner «unter unseren Altersgetwsset: stießen ztt t:ns. Die Stattton-Street-Bande, eine fleiticre Bereinigung, ersuchte mit einen Kriegsrat. Auch sie hatten den bitteren Trank der Niederlage gekostet. Ich ging ttach Hat:se ut:«d sagte nur ein paar Phrasenvor, die meine Fornrel fiir alle schwierigen Lebenslagen geworden tvaren. Gebrauch' «deinen Kopf! Gebrauch' deinen Kopf' (Fortsetzung «folgt.)

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