Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2350 (6.9.1925)
- Date
- 1925-09-06
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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gjtlTIO" ~ " Mett, Trmniäg' Mener Morftetiieltuns & SchkmLrr im Ke. SS« . Volkswirt. lhttzolMkche «Wchaft. Die Behandlung des Problems des PalSstinaaufbaueS. Auf dem letzten Kongreß-wurden eine Unmasse Wirtschaftsftagen, -welche für den Wiederernfbau Erez Israels von ungeheurer Bedeutung sind, behandelt. Es fiel aber i, 'dabei auf, daß die einzelnen Fragen nicht nur vom rein wirtschaftlichen, sondern auch vom politischen Standpunkt | allzu sehr in den Mittelpunkt der Betrachtungen gezogen ' wurden. Und da entsteht nun die Frage, wie sich weiter Politik und Wirtschaft bei dein Aufbau Pa - lastinas verhalten sollen. Bei sämtlichen nationalen Bewegungen haben politische und wirtschaftliche Monrentc gemeinsam eine hervorragende Rolle gespielt und man wäre versucht zu glauben, , daß auch beim Wiederaufbau Palästinas Wirtschaft und Politik gemeinsame Wege gehen muffen, diichts ist aber i verfehlter als eine solche Ansicht. Soll das En-dziel der Mrtschaftsentwicklnug Erez Israels ein v o l l k o m m cnes Gebilde sein, das tatsächlich in jeder ^Hinsicht als fundamentales Wirtschafts-! gebä u dc gelten so-lt. da n n ist es notwendig,!daß gerade hier Politik und Wirtschaft streng e v o n einander getr.enn t werden. Die ' Wirtschaft unrß ihren eigenen Weg gehen, unbeeinflußt von ' den politischen Wünschen und Forderungen der einen oder , anderen Richtung. Geradeso wie ein Brot nicht durch sozia- Wische oder kapitallistische Politik erzeugt werden kann,; sondern durch den Fachmann, in diesem Falle den Bäcker, geradeso wie es Mm Aufbau eines Gebäudes kerne Rolle : spielt, ob cs von den Maurern der einen oder anderen politischen Richtung erbaut wird, sondern in erster; Reihe von tatsächlichen Maurern, geradeso kann; bei der Schaffung des neuen Palästinas nicht der Politiker, sondern nur der Wirtschaftler als Fachmann ein-s maßgebende Rolle spielen. Der Volkswirt ist 'der Architekt; itnb Maurer, der das Gebäude der Palästmawirtschaft aufbauen soll. Pcltitische Einflüsse können diesen Baal nur verzögern. Geradeso wie die Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse, Hunger, Durst, Kälte, nicht von einer politischen Gedankenrichtung abhängen kann, weil «sich hier die Forderungen der Natur geltend machen, geradeso ist die Wirtschaft ein eigenes Gebilde, bei dem nur rein wirtschaftliche Momente ausschlaggebend sein dürften. -Man überlasse den Aufbau Palästinas den wirklichen Volkswirtschaftlern, ebenso wie man die Broterzeugung den Bäckern und die Kleidererzeugung 'dem Schneider nnd die Gesundung eines kranken Menschen dem Arzt überläßt. Der Wiederaufball der Wirtschaft geht nach bestimmten, unverrückbaren Gesetzen vor sich. Nur der, der diese Gesetze der Wirtschaftsentwicklung wirklich vollkommen beherrscht, der von vornherein wriiß, was dem Aufbau der Wirtschaft nützen und was schaden kann, darf sich vermessen, tatsächlich ein Wirtschaftsgebäude aufzufühven. A eberall wo Politiker allzil sehr in die Wirtschaft eingegriffen haben, ist ein Machwerk entstanden, das von vornherein zur Bedeutungslosigkeit verurteilt war. Man hat dies in Oesterreich mehr als eimal erlebt. Man sehe nur Wollersdorf an. Wäre nicht seinerzeit im Sinne des Staatssozialismus unbedingt auf die Verstaatlichung dieser Werke gedrängt worden, wären nicht im Vevwaltungsrat dieser Gesellschaft nur Politiker und keine Wirtschaftler gewesen, hätten Fachleute von vornherein im Sinne der Entwicklung der österreichischen Industrie- Verhältnisse sich dieser Werke damals angenommen, es wäre dann dieser furchtbare Mat unter dem Gosamtausdruck ,/Wöllersdovfer Skandal", der förmlich welt- 'berühmt wurde, vermieden worden. Vielleicht hätten, die Fachleute von vornherein die Erträgnislasigkeit dieser Wöllersdorfer Werke eingesehen :md dem Staate unzählige Kosten erspart, wenn nicht diese Werke schon von Anfang an mehr vom politischen als vom ökonomischen Standpunkt 'behandelt worden wären. Der Politiker versucht durch Experimente den weiteren Weg zu finden. Er stellt Dogmen auf Grund der Theorien auf, die vielleicht in der Studierstube des Gelehrten oder im Lokal der Volksversammlung einen glänzenden Eindruck machen, die aber in der Wirklichkeit oft vollkommen versagen. Es ist, als wollte eine Gruppe von Leuten ein Gebäude bauen und legte dabei den Grundstein, ohne zu wissen, wie das Haus tatsächlich bei der Dachgleiche ausschauen würde. Der richtige Volkswirt muß wie der Architekt sein, der von vornherein jede Einzelheit dieses Gebäudes genau berechnet und in seinen Plan einbezogen haben muß. Es geht nicht an, daß der Volkswirt, der seinen Plan sertiggestellt, durch den Wunsch der einen rü«r anderen politischen Parteirichtung allzu sehr von diesem Plan albweiche. Es kommt dann etwas Halbes heraus, eine .ftaM katur eines Gebäudes, die niemand gewünscht haben kann. Der volkswirtschaftliche Fachmann allein kann beurteilen, welche Kapazität die Wirtschaft Palästinas hat, wie demgemäß die Einwanderung 'bestellt sein muß, auf welcher Basis die Kolonisation in den einzelnen Gebieten beruhen darf u-nd wie die Kapitalsfundi'erung aussehen soll. Da nützt keine politische Kritik, sondern nur sachliche Vollendung des Zieles. Das Wesen der englischen Politik im allgemeinen, die es verursachte, daß England sein Weltreich nicht nur in politischer, sondern auch in . wirtschaftlicher Hinsicht aufbauen konnte, beruht daräirf, daß England seit jeher nicht die Wirtschaft seiner Politik, sondern umgekehrt, seine Politik den s-ki eiligen W i r tschaf! Sve rhä lt n-'.-s>se n « n- DOROTHEUM Versteigerungs-Einteilung Pretosan tigifoh im Franz-Saal, Ol dait iS. IX Silber- und Chinasilber leie i Ml BrMan'en- und Perlenschmu k im Franz-Saal. Gebrauehtgeganttänds lüg ich int Ludwigatorff- und Koiowrat-Saal, einer täglich mit Aufnahme Fr. im Hochsaal: jeden Mi. im Glashof. Di. da« IS IX.! 8ohBna WSsoha Kleider, Anzüge. Stofte, Falle, Felle; jeden Ml Photoapparate, Objektive, Miskröakopa, Relss tauge, Prismengläser, Feld i Briefmarken: jeden Fr. ferner Wt. den 9. und Di, den r. IX Briefmarken in Samm'ungen. Serien und Einiclstücken im Versteigerungasaal der Briefmarken abteilung. Vi., Bariah Ifefetr. 73. Bfleher; Do, den 10 bis Sa den 12. IX.: Deutsche un fremde Literatur: Do, den 17. bis Sa, den 19. IX.: Geschichte. Kunst, Literatur hn Veralei- Stecher. Sehrelbmaiehlsen, Fahrrlder und fttthmasohinen m Lud- >\i' atortfaal Di, den IS. IX. sowie jeden Ml und Fr Möbel, Bilder, Haushaltungsgegenständc int Ola»- hof. leden Fr Kunstgewerbe, Gemilde Luster Anf gnitltea und Persettepp che im Hoch* aal ieddn Oe lohönes Mobiliar. Fereertapplohe. Gemälde. Luster. <i>natgewer>,e Varia!m r'rarr- Josefs-Saal. gerungssaal derBQchcfabteiinng IX , Wftlirlngerstrasee 2. Waffen: agdwsifen. Geweih«. Spo tausrfistungen, Reit- und rattelzeuge, Uniformen. Pelze r den 11. IX, Im Ludwlgstorff-Saal. Teohnlaohe Begenetinde: Jeden Ml Masch n*n, Werkzeuge, Ar* maturen, Herde, Oefen. Altmaterial und vieles andere im Ver-1 Bleigerungs aal, Vlll.. Faidgaiaa 6. I g et V e r a n a e Nächste rrosse Sonderauktion im Franz-Josefaal 8. und S. Oktober 1925. Hochwertige Objekte können noch angemeldct werden Täglich an Werktagen Schaustellungen voa1 Uhr an Dienstag, den 8. September, keine Schaustellung, kfeine Versteigerung. Beginn der Versteigerungen, wenn'nichts anders vermerkt, um 3 Uhr nachmittags. Näheres durch die „Mitteilungen“ und „Nachrichtenblätter'*. Das Dorotheum gewährt Darlehen in jeder Höhe aut Juwelen, Gold, Silber. Konstgegenstiode, Automobile, Bücher, Briefmarken, Pelze,Teppiche, technische Artikel und Gegenstände aller Art. Verwahrung von jlmltii. Miliz»» Wartgigenatändta aad Urkunden in der Hauptaiislall t., Dorotheergasse 17, sowie in allen Zweiganstatten gepaßt hatte. Zuerst kam der Kaufmann und nachher der Politiker. Beim Aufbau Palästinas darf es nicht anders sein. Private Konskription der polnische« Anlagewerte in Srfterrrich. Zwecks Geltendmachung der Balorifirrungsansprüche. -. Der österreichische Bankenverbarrd hat an sämtliche Banken ein Ri.ndschreiiben versendet, in welchem dieselben -ausgefordert werden, 'Verzeichnisse an-zäle'gen, in welchen sie verzeichnen sollen: die in ihren Depots befindlichen Sch-uldversch'reibangen der K ar>l-L>udwig-B ahn, des Sandes Galizien aus den Jahren 1893, 199t, 1905, 19.12, 1913, die Obligationen der Städte Warschau, Lodz, Lemberg, Krakau und der anderen polnischen Städte.; In diesem Verzeichnis muß auch vermerkt werden, ob 22.' Mai 1924 oder fremder Staaisangchöriiger vor dem 28.' Mai 192-1 oder fremder Staats-angchüriger vor dem W. Mai 1934 oder um Besitz von Leuten unbestimmter Staatsangehörigkeit handelt. Diese private Konskription ist irolroenbig geworden^ nur die Balorisieruugsanspmche der österreichischen Besitzer geltend zu machen. Abbau Vau Börsensensoleu. Da die anhaltende Geschästslosvgkeit der Wiener Effoktenbörjse der Lage der Sensal sehr verschlechtert hat, ist dem Finanzministerium nahegelegt worden, abgesehen vom Abbau des Sensälpersonales auch tue Zahl der S e u s a kl e s e l 'b st ab zu bau en und die hierzu notwendigen 'legislativen Aenderungen vorzubereiten. Es wird auch daran gedacht, den älteren vermögenden Sensalen nahezulegen, auf-ihre Stelle zu verzichten. Außerdem soll auch eine Entladung auf dem Jnbustrieeffekteiimarkte derart durchgeführt werden, daß einige Sensale dem Anlage markte zutze teilt werden, wo derzeit das Geschäft eine stärkere Entwicklung anzunchmen verspricht. - Privatverkehr ans dem Geldmarkt. Im gestrigen privaten Effektenhandel von Geschäft zu Geschäft hielt die freundliche Tendenz des 'Vortages weiter an. Petrolenmwerte sowie einzelne tschechoslowakische und ungarische Arbitragewerte waren fester. Da keine flüssige Ware vorhanden war, blieben die meisten Transaktionen nominell. Der Geldbedarf ist noch imm-.'r geringfügig. Das infolgedessen in größerem Maße angebotene Geld fand nur wenig Abnehmer. Erste Bankakzepte wurden zu 85/« Prozent leicht unter gebracht. Die Devisenpreise. Ans den internationalen Devisenmärkten machte sich gestern eine leichte Abschwächung des S ch w e i z c r Franke n bemerkbar. Deswegen stiegen in Zürich alle Devisen gegenüber dem Schweizer Franken. Besonders fest lagen die Devisen Oslo nnd Kopenhagen, von welchen erstere von 109.25 auf 112 stieg, letztere von 130 auf 132.50. Fest war auch der Dinar, der von 9.20 auf 9.32'/, stieg. Polnische Z l o t y lagen unverändert. Cornel Spitzer gestorben. Am 1. ö. ist nach einem langen schweren Leiden der langjährige Präsident des Gremiums der Wiener Ka u f m a n n s ch ast und des Hauptverbandes ver österreichischen Kaujmannichasl, Herr Cornel Spitzer, verschieden. Präsident Spitzer staud seit vielt» Fahren als Bertrvter der Interessen der Wiener und der iisttt» reichlichen Kaufmannschaft im öffentlichen Leben. Als sich schon vor dem Kriege die kaufmännischen Bereinigungen des alten Oesterreich zur genteinsamen Vertretung ihrer Interessen iw Ieniralverband österreichischer Kaufleute zusammenschlossen, berhfcit sie Spitzer an die Spitze dieser Bereinigung, und auch der nach dem Umsturz neugebildete Hauptverband der österreichischen Kaufmannschaft, mit dessen Gründung und Wirksam/keit er sich hohe Verdienste erworben hat, erwählte 8hn zu seincm Führer. Als Vertreter seiner. Bernfsgeiwssen wirbt« «r seit vielen Jahren in der Kammer für Handel, Gewerbe mrd Industrie, seinerzeit im Indnstriera', als niederösterreichischer Landtagsabgeordneeer, zuletzt als Gencralrat in der Ocsterreichischen Aationalbank sowie in einer großen Zahl von staatlichen nnd autonomen Beratnngskörpern. Das Leichenbegängnis hat vongestern in aller Stille stattgefnnden. Darlehen des Arbeitsdepartements der Exekutive. Das Arbcitsd:partrment,-der Exekutive bewilligte Darlehen zur Anlage der Wege in Ramath Gan zwischen Tel-Awiw and Petach-Tikwah, wobei 100 jüdische Arbeiter beschäftigt werben. Ferner für Bell) Hakerc-m, Rechawja, Schchunath Montofiore. Ein Darlehen von 6000 bis 10.000 Pfund Siorling stellt« es dem Solelbonel) für das laufende Jahr zur Verfügung, um diesem zu ermöglichen, die großen, ihm von >der American Zion Commonwealth übertragenen Arbeiten in Asulch, Jerusalem imd in der Schchunath Herzlia in Tel-Äwiw, die «inen Wert von etwa 100.090 Pfund Sterling repräsentieren, diirchzuM)ren. 50 Prozent der Summe werden für Lohnzahlungen an die Ar- 'beiter gebraucht. Wntere Darlehen werden gewährt der Frauenarboitergruppc, der Kuipath Milweh, dem Aterkas Baaleh Hmn-- lacha, 'ft,hu- Tischler kooperative, den Jnsormationsburecdus des Ar'beitsdepartements in verschiedenen Städten d:s Landes -usw. Insolvenzen. Das 'Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über Heinrich Jmmergul, kunstgewerbliches Atelier, 1. Doz.. Seilerstätte 12; über Friedrich und Lili Martin, Schuhlhändler, 17. Bez., Palffygasse 8, .und Lao nnd Ernestine Waldmann Herrenkleiderkonfektion, 2. Bei;., Taborstraße 8 a. Herabsetzung des Einlagenzinsfußcs im Dorotheum. Im Spareinlagenverkehr des Do rot hei. ms ist mit Wirksamkevt vom 3. d. eine Verzinsnng von 6 Prozent für täglich abhebbare Gelder nnd 8 Prozent bei dreiimonatiger Kündigungsfrist festgesetzt. Diese Verfügung tritt für bereits bestehende Einlagen erst mit ö. Oktober l. I. in Kraft. Die Tpareinlagenbeweguug im DorolHeum. Im Monat August 1925 wurden 4.270.454.80 Schilling ei «gelegt und 3,213.454.61 Schilling rückgezahlt. Mit Ende Angust 1926 betrug bei einer Einlcgerzahl von 41.996 der Gesamteinlagenstand 51,339.879.39 Schilling Schwierigkeiten im deutschen Sichelkouzern. Wie uns gemeldet wird, sind im S ich e lk onzer n Schwieriigkeiten entstanden. Die Verwaltung gibt eine gewisse Jlliquidität deS Unternchmens zu. Es sind Verhandlungen mit maßgebenden Banken im Ausland eingeleite-t, die jedoch bisher keinen Erfolg gezeitigt haben. Die Gesellschaft steht ans dem Standpunkt, daß die Vermögenslage bei ruhiger Abwicklung der^ schwebenden Engagements die völlig.' Bofriedigung aller Gläuibiger gestatten wird. Man rechnet -damit, daß das den Aktionären verbleibende Berinögcn. einen höheren Wert ergeben werde, als dies bei den derzeitigen Börsenkursen möglich wäre. — Bon der Mainzer Abl'eilnng des Sichelkonzerns wird mitgeteilt, daß die Nachrichten, solveit die angegebenen Tatsachen in Frage kommen, richtig sind. Die seit längerer Zeit schwebenden Verhandlungen mit den ausländischen Kreditinstituten sind noch nicht zun; Abschluß gekommen. Es wird jedoch versichert: daß auch bei einem 'Scheitern d^r Verhandlungen katastrophale Folgen keineswegs zu befürchten sind. Wtenrr Pkodalitentzärse. Die Preise notierten gestern wie folgt: Weizen: Jnländticher. neu 37.— bis 39.—. Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm 4250 bis 44 60 Ungarischer Theiß neu 38.50 bis 41.—, jugoslawischer 76 Kilogramm —bis Jugoslawischer 77/78 Kilogramm — vis —. Roggen: Inländischer neu 28.— bis 29.—, Bester Boden neu 29.— bis 29.50. G e r st e: Inländische 33.— bis 42.—. böhmische mährische —bis —. M a i S: Ungarischer —.— bis —. Cinguantin 41.— bis 48.»». H a f e r: Inländischer neu 27.— bis 28.50. R e i S: Italienischer 82.— bis 84.—. B::rn:a 62.50 bis 64. —. M a b l v r p b u 11 et Grteß nrländtscher 76.— bis 78.—. Weilenmehl 0 inländische- 72.— bis 74.—, Kochmehl 2 inländisches 66 — bis 68.— Brotmehl inländisches vrima 53.— bis 55.—. — Tendenz r U n g l 'e i ch m ä ß i c>. Berliner Börse. Di« infolge der Schwierigkeiten im Sicheltonzern veruriacht.n li.bictnväckungen :der tlturse wurden auf die Meldung über die laidige Räumimg der Kölner Zone wieder wetigemacht. Die Börse schloß.sehr fest, wobei besondere Kursgewinne bet einzelnen Montaysverten und deutschen Anleihen zu verzeichnen waren. . ES notrerren: Oesterreiäiische Kronenrente —. Ungarische Kronen-, rente —. Ungarische Goldrente , —' Türkenlose 22.—. Süddeutsche Lombarden alte 1040. Öesterreichüche Staatß«' bahn 22.25. Darmstädter Bant 113.—, . Deutsche Bcmk 113.50 Dresdner Bant 101.50 Oesterr. Kredit 7.37 Oesterr. Länderbant —. Reichsbank 128.—, Wiener Bankverein 5.50. Untonbank 7.12. Daimler Motoren 49.— Dynamit Nobel 78,—. Felten L Guilleaume 125.50 Dir Veviieiilurie. Zürich» 5. September. fDevtleukurie von 12 Uhr.) Barltn 123 25 1123.20-. Holland 208.50 (208.40,. . New-Aork 518 — t517.—). London . 25.11V, (25.09,. Paris 2430 (24.26), Mailand 20.75 >20.65), Brüssel 23.05 (23.05^ Kovenvagen 132.50 J30.—), Stockholm 138.85 (138.75,, Oslo 118.- a09.25i Madrid 73.7s (73.85,. Buenos Aires 308.50 (208,-), Prag 15.35 (15.32V,), Budapest 0.007860 (0.007265,. Bukarest 2.55 (2.55), Belgrad 9.22'/, (8.20-, Sofia 3.76 (8.76V Warschau 92 50 ( 92.50), Wien 78.05 (72.95) f*r 100 Schilling. 5. September. (Devisenkurse — Berlin 16.910, Amsterdam 88.620. Sovenvage« 17.7», Stock* Holm 19.045, New-Aork 71.090. 2o»do» 845.000. Pffü» 8838. Brüssel «180 Prag 2104. Bel-md i$tC totkuft 860.-. Warschau 12.775. Wien .10.018 Soft« «8. ShfM 2864. Zürich 18.735.