Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2350 (6.9.1925)
- Date
- 1925-09-06
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2979076-2981191-2981436--23993-3011492- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. SSSO ©feit, Sonntag Wiener Morsenzeilurrg 6. September 1966 Seite - reppiche - BmhSnze - Koülinoleum Kauten Sie am besten in den Ss»I» eaefl alfts&use»a*jrA t «Sw*. i W+M Y*'-7 '■ Kaufmännischer Erfolg. Es wird in diesen Tagen so oft über die furchtbar« Kmse wlage geführt, unter der Handel und Gewerbe in gleicher Weise leiden. Und doch scheint es nicht unmöglich zu sein, selbst unter diesen Verhältnissen größere Erfolge zu erzielen. Allerdings gehört dazu ein äußerst tüchtiger Kaufmann, der die Situation genau überblickt, .sich rasch den Verhältnissen allpaßt «nd seine Position aus dem Markt in jeder Hinsicht wahrt. ES kann ihm dann gelingen, daß er trotz dieser kritischen Wirtschaftslage nicht nur den Standard bewahrt, sondern sogar den Geschäftsumfang vergrößert. Emen ganz deutlichen Bolveis dafür bietet di« Entwicklung des Geschäftshauses Julius Krupnik in der Kaiserstraße. Bor zwei Tagen hat dieses Modehaus, das zu den rührigsten aus dem Wiener Platze gehört, einen neuen Modesalon eröffnst. ES fand bei dieser Gelegenheit eine reichhaltige Modenschau statt, bei der bekannte Künstlerinnen die Modelle vovfiihrten. Eine Unzahl von Damen, der Gesellschaft füllte die Sälo und bewunderte nicht nur die vorgeiführten Modestücke, sondern auch die neuer», künstlerisch geschmückten Säle, die in kurzer Zeit hergestellt wurden nnd eine bedeutende Vergrößerung der Geschästsräumlichkeiten bowirkten. Die geschmackvolle Ausstattung, die richtige Raumverteilung, die geschickte Anlage, die von der kaufmännischen Schulung und richtigem Erkenntnis des Geschmackes des Publikums und seiner Bedürfnisse zeugen, erregtsn allgemeine Bwundernng. Oesterreich verfügt nicht über allzu viele rührige Kaufleute wie Krupnik, der es verficht, in ungemein geschickter kaufmännischer Weise sich jeder Wirtschaftslage anzu passen. Es zeugt von ungeheurer Rührigkeit und moderner Auffassung des Kausmannsbevnfes, wenn eS dieses Warmhaus zuwege bringen konnte, trotz der flauen Saison, die sich nicht nur in Oesterreich, sondern auch in Deutschland und der Tschechoslowakei geltend macht, doch noch einen so großen Umsatz zu erzielen, daß die bisherigen Raumverhältnisse lange nicht mehr genügten, wenn das Publikum weiter sein Interesse ununterbrochen diesem Geschäftshause widmet. Es scheinen hier die amerikanischen Methoden von großzügiger Bcrkcmfsart, geringstem Gewinn bei gewaltigem Umsghe. rasche Anpassung nnd Erfassung des Geschmackes mitzuwirken, die einen solchen Erfolg hervorvufsn. Austritte aus dem Judentum. Pfeffer Karl, geb 26. Oktober 1893, Wien, 8. Bez., Hammerlinavlatz 10. Fant! Rosa FranziSta geb. t anek, geb. 29 November '886 Böbm -Leipa. 6. Bez., Schmalzlw gaste 6. K l i n g e r Adele, geb. H. Avril 1903, Pees. Näh rin. 6, Bez, Matrosengasse 3. Flelch Fr tz. geb 30. Avril 1901, Wien. HondelSangesteÜter, 7.. Ottakringerstraßv °4. Bw dt Regine.' geb. 23. Februar 1- 98, Wien. 3. Bez.. Crdbergerstraße 28. Konst a n d t Olga. geb. 7. Avril 1899. Knittelfels, 4. Bez., Johann* Strauß-Gaste 31. K o n st a n d t Huso, geb 1. Februar 1890, Kost. I, 4. Bez.. Johanr-Strauß-Gasse 31, Grätzer Rvla, geb 14. Jän>er 1697, Mißlitz, 3. Bez., Marx-rgaste -2. Schein Katharina, geb. 11. Juli 1907. Wien, 17. Bez., Römergasse 79. Adler Anna Marie geb. 17. Februar 1899, Wien, 9. Bez.. Rotenlöwenaaste 27. B o r n st e i n Anna. geb. 20. August 1907, Wien, 14. Bez.. Dreibaulengaste 33. Kor n Chaim David, geb. 14. Oktober 187ö. Crernowitz. Magazineur. 3. Bez., Weblistraße 218/5. S e i tz Grete g b. Schwefel, geb. 11. April 1897, Private. 2. Bez. Zwerggaste 1^3. H a l v e r n Gertrud Selma. geb. 24. Dezember 1904, Cuczawa, 2. Bez., Schweidlgaffe 29/19. Bühne und Kunst. „Las we'te Land." Deutsches Volkstheater. Der Fabrikant Hvfreit-er in Schnitzlers ,/Das weite Land" scheint Ainold KorfsS ge lieb teste Gastspielrolle zu sein Er hri'N-gt sie immer wieder nach Wien mit nnd hat sichtlich Freude daran, das figllrenreicho Drück vnnd mn sich zu inzsenierert. Di« Menschen dieser Tragikomödie, ausgezeichnete Tennisspieler nnd Gesellschafter, sirrd Minntig, nach Kräften witzig und geben einander vortrefflich das Stichwort. A'ber sie sind auch Meister der Kunst, ihre Gefühle hinter einer höflichen Maske zu verbergen. Das Training dieser mchl lebenden, einsamen Menschen, den Teilnehmern ihres alltäglichen Amüsements — alltägliche Sorgen kennen die Leute im „weiten Land" nicht -- keinen Einblick m ihr Herz zu geivähren. ist auße.'ordentlich sorrgeschritren. ES ist nicht leicht noch den jüngften Jchr'ei: des exvrejsionisr,scheu BühueichetriebeS. ciii Ensemble auf diesen Ton der Berh,Neuheit z» stimmen. Wenn dieses SchmtzleruStück in Wien gespielt wird, dazu noch im Deutschen VollS.heater, müßten für bestimmte Rollen tauglichere Kräfte zur Berfirglt'.'g srei-en Herr Scharwenka zum Exem-pel unter streich: seinen Part »mmöglich. Cacilia Lvosky tin der schwierigen Noll« der Erna) hat sirr dieses stldscherrliche und bcmerkenstvert ^rnneilslose Geschöpf zu viel Moll in ber Summe ü::d' zu Wenig beherrsche Kühle ln ihrer Halru-ng. Aber..egah r« diesem Ensenrble gute u»ch beste Leistungen. De; fmt Mauer kommt überhaupt «Ast zor Gottuug, Diese Woche: Nanstler-Dorhütt e, dreltetttg.8 830 Prü ch-rischdeckl. n.S 25 — Doppeibettdeckten, herrlich.S 790 Laufrevpiche, 70 breit.. . 8 100 MafferSdorfer Laufteppiche, feinst. 90 br. 5 7.80 Alle Arrike in grStztrr Auswahl von billigster bis feinster Ausführung ihn Kurt Lessen spielt, und famos ist der Bankier Natter HanS La^cknerS. Doll Verdienst, sehr vornehm (aber doch nicht vergalten genug), die Geivia Erika Wagners und eine Freu.de die Natürlichkeit der jungen Schauspieler S m y t 1 und Ja-ray. Uelber Arnold Kor ff selbst ist nichts Neues zu sagen. Er nimmt die Rolle des Hofrevte^ um einige Grade tragischer als es der arine Harry Waiden tat, ist mehr sehnender, wunder Liebhaber der eigenen Frau als spielerischer Don Juan, und er ist in seiner Art aüßevovden-tfich. Korff wurde sehr gefeiert und die Hauptdarsteller, nedst den Gewürdigten noch ganz besonders Emmy Förster und Hans Ziegler, halben an dem gwßen Erfolg des Abends Anteil. O. A. gnännn-Stranb-Aeater. Lehars „Cloclo" rediviva. Wer gestern das Vergnügen hatte, Franz Lehar am Dirigenchenpulte zu sehen, wie er. der Gefeierte, zwanzig Jahr« hindurch als König -der Operette Uinjubelte, das Orchester anfeuerte und mitriß, mit einer Hingabe, die so echt war wie die Musik, der sie galt, der mutzte zur Uöberzeugung verführt worden sein, -daß auch das sogenannte „leichte Genre" Vortreffliches und Minderwertiges besitzt: daß es auch in -der Operette Klassenunterschiede gibt. Lchar hatte das Glück, van Bela Ienbach ein Buch zu 'bekommen, das sich endlich von der Librvttvschablone abkehrt und im Grunde genommen ein pikantes, flottes Lustspiel darstellt — mit jenen Wahr- und.Unwahrschemlichkeiten. die mir die Musik verschönen, vergolden, vergessen machen kann. Lehars Musik tuts: bei aller Raffiniertheit im Orchestralen naiv in der Erfindung, frisch und — kultiviert, werden EinHslMmme-rn zum Schlager gebracht nicht durch das Reißerische in sich, sondern durch — so soll's sein — den Erfolg heim Publikum. Der Star hieß -und heißt Gisa Ko lb e. Sie zündet, blendet in Gesang, Tanz, Temperament, Originalität. NÄen ihr konnte sich nur Frau Glöckner-Kramer behaupten, die den Typ der komischen Alten zu einer feinpoinliorten Charakterfigur umbog, was ihr nur darum gelingen konnte, Weil sie eine große Schau'pielerin ist. Ein Musterbeispiel von delikater Nuancierung ihr ,Maroonne"-CouPlet. Gelungen Herr I m h o f f als semmelblonder Schullehrer. Direktor Müller hatte -für solch eine gute Inszenierung gesorgt, daß einem alles selbstverständlich vovka-m, die reizenden Bienna- Girls und das schöne französische Biedermeier. Lehar mit den beiden Frauen Gisa Kolbe-Glöckner- Kramer hatte das ausverkaufte Haus so -närrisch gemacht, daß man an die Unbeholfenheit des hübschen, gut singenden Hoenselaers (er wird freier werden) und an die Humorlosigkeit Max BrodS vergessen konnte. Alles ln allem: eine Meistereperette, die durchschlug — auch ohne Schmalz» Jüdeln. falsche Sentimentalität und Elague. o. r. Lra Weintraub-Gra?, die ausgezeichnete Bühnenkünstlerin» eines -der bedeutendsten Mitglieder der Freien jüdischen Volksbühne, wurde für das Pariser jüdische Theater gewonnen und verlaßt -demnächst Wien. Aus diesem Anlaß findet Donnerstag den 10. d. im Theatersaal ,Moria", 2. Bez., Praterstraße 60, ein Abschiedsabend zu Ehren -der beliebten Künstlerin statt, an welchen» hervorragende Kunstkräfte nritwirken. Begilln 8 Uhr. __ Aus Den Theatern. Burgtheater. Morgen. 7 Uhr. „M a r i a S t u a rt". Opernrh-cater. Heine. ‘/«O Uhr, „D i e Meistersinger von Nur n b e r g". Morgen. l!S lUhr, „D te Voll e m e". Dienstag, 7 Uhr, „D a s M ä d ch e „ aus dem -goldenen Westen" mit Frau Jeritza. , A k a deln i Lt h va»e r. \M>;vjitn, ' -3 Uhr, „Der D a nl e n k r i e -g". BolkSope r. Heute in Mänveruug des Epi-e'-Planes wegen Erkrankung des KannnersängerS Bohnen sta-t-t „Die Metstetfin-ger von Nürivbevg" „Carmen". Theater im Red o u l »i' i .i IHeu:-.', 7 Uhr. die Baletrkornödien: „Los pe t-i t s r i ens". „Pu le rn e! la", a l eostu in e", „T e dd y b ä r". Raimund-Theater. AlUtlwvch de»l 16. -. gelangt daS chitl-esi-sche L-i'iel „D c r K r e i d e k r e i S'1 von Klabund zur ersten Aufsühr-ung. Theater an der Wien. Wegen Erkran-knnq eines Hauptdarsteller» «MÜt dt« heutige NachmitlagSvorstellun». Das SOjShriA; Burgthealerjubilänm Georg Reimer-'. Am Donnerstag den 10. d. gelangt im Burgcheat-er anläßlich des 40jährigen Burgtheaterjubiläu-ms Georg Reimers' alS Festtvorstellung „Der Richter von Zalamea" zur Aufführung. Am selben Tage fmdet um V»ll Uhr vormittags eine Borfeier für geladene Gäste statt. Don der Reinhardt-Bühne. Die Direktion des Theaters in der Iosefstadt teilt mit: Max Reinhard-t Hot Herrn Karl S t r a n s k y als geschäflssührenden Dirc-ktor für' das Theater in der Jaseifstadt an Stelle des Herrn Körner verpf.ichtet. Herr Korner scheidet mit dem heutigen Tage aus der Direktion des Theaters in der Iasesstadt aus. — Ferner der lautet, daß Dr. Richard Beer-Hofmann als Stellvertreter Reinhardts für die -künstlerische Leitung der Wiener Reivl>ardt- Bühne verpflichtet wurde.. Das Aktionsprogramm der Rolandbühne. Di« Winter. saifon wird Milte September -m-it ,/Franzeska" von Benno B k g n y mit Mag«da Sonja, Eugen I e n s e n, Anton T i ll e r in den Hauptrollen und unter der Regie Friedrich F e h ers eröffnet. Dann gelangen „Der Teufelsadvokat" vou Ferdinand Reiner, „Assicuraz-lono in flagranti" von Ernst Oester reicher, f-ern-er die »Memoiren eines Mönche s" nach Grillparzer, ,/Die Geburt des Antichrist" von Lco P e r u 9, be arbeitet von Vig n y, zur AuWhvung. Der größte Teil der cwoiten Hälfte der Wint-ersaison wird von dem Gastspiel Gisela Werbezirk eingenommen. _ Radioprogramm. Hurte Sonntag 11 bis 1 Uhr: Orchtsterkonzeri oes Wiener SymPhoni-corchLsters. — 4 bis 6 Uhr: NachmittagAonzert (Kapelle Ganglverger). — 8 Uhr: „Die goldene Eva", Lustspiel von F. v. Schönthan und F. Keppe-l-Ellfeld. Morgen Montag. 11 bis 1 Uhr: Vormittaasmustk (Programm nach Ansage). — 4 bis 5 Uhr: Märchen für die Kleinen. Go'prochen von Grete Doris und Vinzen; Rauchfaß. — 6 blS 0 Uhr: Nachmittagskonzert (Programm nach Ansage — 8 Uhr: Konzertakademie. Vereine, Vorträge und Versammlungen. §Z i o n i st i s ch e Sektion 20. Einschreibungetr in der Heibrälischsthule Ochmargasse 46, Saal 2, täglich, außer reitag und Samstag, von 3 bis 6 Uhr nachmittags nnd onntag von 9 bis 12 Uhr vormittags. Leiterin der Anfangs- und Borgeschrittenenikurse Frau Esther Schwarz. Bukowinaer Zentrglverb a nd in Wien. Heute, 9 Uhr vormittags, Monatshatlvtverfaunmlung im Wiener Bürgercofe. 2 Bez.» Praterstraße 11. Tagesordnung: Staats bürgeruwd Heimatsrechtevwerbuna. Zionistifche Organisation, BezirkSseition Brig'ttenau. Montag den 7. d. um 8 Uhr abends im Lokale. 20. Bez., Gauhplatz 11 (Cafe Holpern), Aus'chußsitzung. Tagesordnung: Berichterstattung des Delegiertem Dr. Waldmann. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten. Gerichtssaal. Auch nach dem lteuen SchlllingrechnungSgesetz bleibt Krone Kryne. Dem Obersten Gerichtshof lag dre die Frage zur Entscheidung vor, ob die Einführung des Schillingrechnungsgesetzes das Aufgvben des Gru-ndsatz-es ,-Krone ist Krone" >bei Hvpothekärforderungen rechtfertigt. Aaif dom Hause des HauKeigentümers Seibastian Winter haftete zugunsten -des DarlehenSgdbers seit dem Jahre 1916 das Pfandrecht auf eine Darlehrns'fovderuna von 100.000 K. Der Hausbesitzer bot bei FälliMt dieses Betrages im Jahre 1924. die Zahlung vorr 100.000 Papierkro-nen an und erlegte diesevben, als der DarlchrnSgeiber die Annahme verweigert«, bei. Gericht. Zugleich klagt« er auf Zurückstellung des Schuldscheines und Ausstellung einer einverlelbungsfähigen Urkunde. Dentgogenüber vertrat der Geklagt« die Anschauung, daß feit der Einführung des Schillingrechnungseesetzes vom 12. Dczember 1924 dieser Grundsatz bei Hypothokforderungen keine Geltung mchr haben könne. Durch daS Schillingvechnungs-gefetz sei eine a-nderc Relation (10.000 K. gle'ch 1 Schilling festgesetzt worden. Das Landesgericht wies die Klage a>b, da-gvgen gab das Oberla-ndesgericht der Berufung des Klägers Folge und erkannte im Sinne des Klagebegchrens. Die dagegen vom Geklagten eingöbrachte Revision wurde vom Obersten Gerichtshof mit der Begründung. abgetviesen, daß das neue Schillinggcsetz den Obersten Gerichtshof von seiner bisherigen Judikatur nicht atbbrinoen könne. Der Schilling ist lediglich ein Umrechnungswert für 10.000 Papierkronen. „Sie haben das Recht für sich, aber nicht die Gerechtigkeit!" Di« Mai-orSgattin Luise Ulrich hatte am 9. Jänner 1919 bei dem Kaufmann Valentin Heine ein Darlehen fcwn mr\ A rt/\ M ... ..mV ÜCim« 4t«w <cXl nffil M.A dlftt.i VCITl \a?iVMlUUl»BVV vv» m* aufgekündigt und ihm auch am -letzteren Tage mittels Postanweisung das Darlehen von 60.000 K. sowte an Zinsen ein w:vierer Betrag von 2000 K. überwiesen. Heine nahm zwar den Betrag an, tveigerte sich jedoch, indem er Balorisievung " ' ■' ' *■ "" »sitzel ' " "" len. _ _ __ . .. .... Klage auf Udbevgabe einer grundbücherlichen Löschungserklärung ein. In per gestern Wer diese Klage vor dem Hojrat Dr Neu mann stattgcha'bten Verhandlung wurde der Klage - ' ' " " .... v,- LöschungSeren 14 Taget: .. „ ....„ ...... ... Richter aus, daß nach den Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes und des Berfassuttgsgerichtihofts das Gericht dem Klagobegehren Folge geben nrußte und auf eine Valorisierung nicht erkennen konnte. Es liege zwar in deni Unvstande, daß ein« Balorifierung nicht statchabe, in einzelnen Fällen eine groß« Härte und ein« Unbilli-g-.'it gegermber dem Gläubiger, allein nach den Entscheidungen der höchsten Instanzen lasse sich gar nichts machen. Zur Klägerin. Fr«l Ulrich, bemevtte der Richter: Jo t habon das Recht für sich, aber nicht dr« Ä«r«chr