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Wiener Morgenzeitung · 1925-09-03 · Heft 2347 (3.9.1925) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2347 (3.9.1925)
Date
1925-09-03
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seit« 8 Wien. Donnerstag Bollswirt. Sie SrmWgung der SfterreWschen Bankrate. Wie "bereits an einer anderen Stelle unseres Blattes erwähnt wirb, hat gestern der Generalrat der Natioii-allbaiii cinstim m i g die Ermäßigung der Bankrate an>f 9 Prozent beischlossen. Bom 3. d. an-gafangen wird daher von der Oesterreichischcn Nationallbanck im bankmäßigen Eskompte von Wechseln, Warrants und Effekten der S a tz v o n 9 P r oz c n t in Anwendung gebracht werden. Entsprechend der Herabsetzung der Diskontrate vermindern sich auch die Sätze im Darlehensgeschäft um 1 Prozent. Diese Maßnahme ist deswegen notwendig geworben, weil das Wechselportefeuille der Nationalbank auch nach dem noch nicht veröffentlichten A u swcis für Ultimo August eine weitere Verminderung aufweist. Dieser Ausweis ist erst gestern von der Nation albanik, wie tvir erfahren, intern fertiggestellt und heute vorgelegt worden. Zweifellos hätte der Stand des Portefeuilles eine noch weitergehcnde Ermäßigung ermöglicht, wenn nicht Präsident Reisch der Ansicht gewesen wäre, daß eine solch« das Zuströmen ausländischen Kapitals nach Oesterreich ungünstig bceiniflussen könnte. Sie war auch deswegen notwendig gewesen, weil die Gefahr Vovlag, daß eventuell die Nationalbanik die Herrschaft über den Geldmarkt, der eine ganz andere Enttvicklnug nahm, verlieren konnte. In den letzten Tagen notierte der GeDsatz für erstklassige Wechsel bereits 0,25 Prozent unter 9 Prozent. Doch auch zu diesem Satz war Geld nur schwer anlbringlich. Die Wirkung auf die Privatwirtschaft. Bon dieser Ermäßigung wird keine weitgehende Wirkung aus die Privatwirtschaft erwartet, da sich, wie bereits oben erwähnt, der private Geldmarkt unabhängig von der DiskontpölM der Nationalbank bereits in dieser Richtung entwickelt hatte. Auch aus die Börse dürfte der Eindruck kein weitgehender sein. Die Banken werden sowohl im Kredit als auch im Debet ebenfalls eine weitere Ermäßigung um 1 Prozent vornehmen. Es dürsten also die Einlagesätze, welche derzeit 7, 8 und 9 Prozent, je nach Einlagedauer, betragen, jetzt auf 6/7 und 8 Proyent sinken. In normalen Zeiten würde eine sjolche Gestaltung die Börse beleben. Heute aber, wo das Mißtrauen gegen die Börse weiter anhält, ist eine tiefgreifende Wirkung nicht zu erwarten. Ans deni A n l a g e m a r k t c wurde die Verbilligung des Geldes bereits in der Vorwoche voreskomptiert, was sich in der Steigerung von Zwangsanleihen, englischen Pfundoibligationen und ähnlichen Anlagepapieren äußerte. Die geltenden Diskontraten der Wett. Trotz der neunprozentigen Diskontrate wsch dennoch Oesterreich einen ziemlich hohen Diskontsatz ausweisen. Nach der Höhe der Diskontrate -in Prozenten ergibt sich folgende Reihenfolge: Polen 12, Bulgarien 10, Griechenland 10, Oesterreich 9, Deutschland 9, Ungarn 9, Italien 7, Tschechoslowake-i 7, Jugoslawien 6, Rumänien 6, Dänemark 6, Frankreich 6, Belgien 5fl, Spanien 5, Schweden 5, Englan b 4,5, Schweiz 4, H o l land 4, Vereinigte Staaten 3,5. Kornern und Borrakaktien. Bon Dr. Heinrich Schreiber. Auch das massive Gebilde des Konzerns hält nicht mehr fest; es muß der Ungunst der Zeit und der Krise, welches die Weltwirtschaft schüttelt, seinen Tribut aibftatten; es muß gleichfalls an seine Vergänglichkeit glauben. Wie hat der Konzentrationsgedanke imponiert! Er war die höchste Errungenschaft der Finanzkunst; nach allen Seiten wurde er ausstaffiert: bald horizontal, bald vertikal; wie in einem Kreuzworträtsel waren die Felder über- und aneinander geschachtelt. Die Konzentration )var Trumps, das non plus ultra wirtschaftlicher Kombination und Kulmination, die mit Grüirdungen und Finanzierungen wie ein Kessel geheißt wurde und unter Volldampf gesetzt -war. Stolze Pyramiden industrieller Zusammenschlüsse wurden in mächtigen Quadern ausgaschlichtet und in ihrer Struktur als unzerstörbar gewertet. Allein auch diese, Säulen können bersten, und das Konzerrtvationsprinzip wankt in seinen Grundfesten und droht sinnreich ausgestapolte Betriebe unter sich zu begraben. Schwerindustrien sind leicht geworden, selbst Eisen und Kohle in ihrer Konjunktur geschwächt, Marken und Namen, die Weltgeltung haben, verblassen und kommen außer Kurs. Wie ein Bologneser Fläschchen, dessen Spitze brüchig wird, zerfallen sie zu Staub; je höher sie stiegen, desto tiefer fallen sie. Der Mont-aumavkt, den die Konzerne vorzugsweise beherrschen, ist in Unordnung geraten. Es macht ganz den Eindruck, als ob die ehernen Klammern, welche sie zusammengeschmiedet haben, zerbrochen und das Gefüge außer Rand und Band gebracht wäre. Die Kurse ihrer Aktien sausen in die Tiefe, der Brotkorb der Betriebe schnellt in die Höhe und eine Blockade, die in einem besonders auffchenerrvgenden Falle als Kreditsperre sich offenbart, schnürt ihnen die Kehle zu. Der Konzentrationsruinnnel hat zwar Kolosse errichtet, jedoch, wie sich zeigt, mit tönernen Füßen, die der heftigen Geld- und Vertrauenskrise nicht trotzen können und jämmerlich zusammenknicken. Die krampfhaften Versuche, dem Unheil durch Placierung von Vorratsaktien zu steuern, haben dom Faß den Boden ausgeschlagen. Sie hüben den EfMenma-rkt vollends dewuliert, ihm dm Rest gegeben; es waren Versuche mit untauglichen Mitteln. Boi solchem Vorhaben muß der Kitt der Mien seine Bindotrast verlieren; denn nichts ist verderblicher, als wenn unversehens geheimnisvolle Mtienpackete auftwuchen und zur Untzöit losgelassen werden. Ohnehin kann «an sich nichts Wiener Moraenzeitung Rechtes oder eigentlich nichts Rechtschaffenes unter solchen Vorrats- oder Bovwert.uivgsabtien vorstellen. Die einen behaupten, sie seien bestimmt, der Uebevfremdung entgegen zuwirken, wostir eigentlich die Mehrstimmenaktie ausersehen war. Die anderen erachten, sie seien dazu geeignet, die Machtposition der herrschenden Mehrheit zu sichern nn-d demgemäß;um Schutze vor Ueberr.um.pluugen eine Rese-We von Stimmen einzulagern, die im entscheideirden Moment hervorgeholt und in die Wagschale getvorfen werden. Dritte Meinungen gehen dahin, in den Mtien auf Lager sei ein bequemes und jederzeit verfügbares Instrument für Kreditbeschaffung deponiert, mit dem bei Bcda-rf neues Gled aufgebracht werden kann. Jedem dieser Ztvecke scheint das Mittet recht zu sein nn/d gleichwohl oder gerade deswegen mehren sich die Bedenken und die Widerstände gegen diese Jirstitution und die Bestrebung, sie wieder ckbzulschaffem. Unser Gesetz kennt — iin Gegensatz zum deutschen — solche Dorvatsaktien eigentlich nicht; sie würden schon an der grundsätzlichen Norm, die den Erwerb und den Besitz eigener Aktien verbietet (§ 32, Aktionr-egutativ) scheitern. Allein aus dem Umwoge, daß die Generalversamml'ung Ka>pitalsevVHmvge,n ans 'Vorrat beschließt, ohne ihre Durchführung selbst in die Hand zu nehmen, und sie dom Vorstand zu überlassen, kann es geschehen, daß die Verwaltung überraschend neu« Aktien in den Verkehr pumpt, di« Aarfnahmskanäle überschwemmt u-nd damit den Kurs unterwäscht. Mehr als jede ander« Formation ist der Konzern das weite Gefäß für eine solche Anschöpsung, und darin liegt unverkennbar di« eminente Gefahr, daß sein« Wände Plötzlich reißen und Platzen. Dann geschieht es, daß es seinen Inhalt als kalten Wasserstrahl über die verdutzten Köpfe schüttet, di« dann waschelnatz und aufbrausend am Konzentration sgedankon und an den Borratsaktien irre weriden, deren unwiderstehlichen Suggestion sie vormals unterlegen waren. Ae polnWen Anleihen. Eine Erklärung des Sejmdeputierten Dr. Reich. Die Lodzer „Republika" hat vor kurzem berichtet, daß der Obmann des jüdischen Sejmklubs Dr. Leon Reich in den nächsten Tagen nach Amerika reist, um dort mit jüdischen Financiers Verhandlungen über eine größere Anleihe für Polen zu führen. Diese Nachricht hat in verschiedenen polnischen und ausländischen, darunter auch Wiener Blättern, Eingang gefunden und sich dabei um das Detail vergrößert/ daß an der Spitze dieser jüdisch-amerikanischen Finanzgruppe, bei welcher Deputierter Dr. Reich für eine polnische Anleihe intervenieren solle, das Bankhaus Kuhn, Loeb u. Comp, stehe. Deputierter Dr. Reich, der anläßlich des Zionistenkongreffes bis gestern in Wien weilte, hat uns ermächtigt, diese Nachrichten kategorisch zu dementieren. Er reist lediglich in privaten Angelegenheiten nach Amerika und hat keine wie immer geartete Mission übernommen Ae deutsch-polnischen Wirtschastrverhaudlungen und die Lptanten rage. Aeußerungen des polnischen Ministerpräsidenten Grabski. dkach einer uns von der Gasanldtlschaft der Republik Polen in Wien zukomcnden Mitteilung, erklärte der polnische Ministerpräsident Grabski in der -am 29. August in Warschau abgehaltenen Pressekonferenz unter anderem: Es ist kein Geheimnis, daß unsere Schwierigkeiten auf wirtschaftlichem Gebiete in gewissem Maße durch den uns a-nfgezwungenen wirtschaftlichen Kamps mit Deutschland erhöht wurden. Seit ungefähr einem Jahr machten wir große Anstrengungen, um -mit der deutschen Regierung zu einer Verständigung zu kommen, und zeigten großes Verständnis für ihr« Forderungen. Leider sperrte di« deutsche Regierung, nicht achtend ans die stattsind enden Verhandlungen, die Reichsgrenzen für den Import polnischer Kohlen und anderer aus Oberschlesien kommenden Berg- und HüttenprodM«. Dies zwang uns zu Gegenmaßnahmen. Die deutsch-poilnischen Verhandlungen werdest am 16. d. erneuert werden. Die Polnische Dol«gation wind bestrebt sein, daß bei gehöriger Sicherstellung der Polnischen Interessen ein Ausweg aus der gegenwärtigeil Situation gefunden lverdc. Nach unserem Dafürhalten sind wi r ts cha f tl i che Probleme auch in internationaler Beziehung ausschließlich unter dem Gesichtspunkte der Bedürsnisrnteressen der entsprechenden Länder zu behandeln. Deshalb we-is« ich auch gaidz entschieden den gegen uns von der deutschen Regierung erhobenen Bovtvurf zurück, als öb wir, um Volt Deutschland Konzessionen aus wirtschaftl'ichent Gelbiet zu erzwingen, uns politischer Druckmittel bedient und deshalb die Ausweisung deuffcher Optanten aus Polen angeordnet hätten. Nach einer genauen Begründung deS Vorgehens der polnischen Regierung in der Optantenfrage erik-lärt Ministerpräsident GrabM: Nach meiner Ueberzeuguug ist es deshalb eine unumgängliche Bedingung für das Gelingen der weiteren deutschpolnischen Wirffchastsveihaudlungen, daß aus ihnen alle Politischen Momente, die mit dem eigentlichen Inhalt dieser VechaMungen nichts gemein haben, aus geschalt et 3. September 1926 Nr. 2347 werdeir, die, in den Vordergrund gestellt,;um Schaden beider Teile den Rahmen der Reibungen und der Disknssionen nur vergrößern würden. Weiteres Steigen der Lira. J,n Mittelpunkte des gestrigen Devisenhandels stand die Lira. Sie notierte in Zürich 20,30 nach 19,60 am Vortage. Diese Steigerung ist aus die augeknndigreu Maßnahmen der italienischen Regierung zurückzusühren, wodurch sich. die Kvnternrinc zu raschen Deckungskäufen gezwungen sah. Auch die Industrien gaben einen Teil ihrer *Tevffenvorräte gegen Lire ab, um für die gekündigten Kredite mit Lire gedeckt zu sein. — Der Zloty ermäßigte sich von 92,5o auf 90. Die Kursänderungen der übrigen Notierungen waren unbedeutend. Der Messeausweis für die Herbstmesse 1925. Die Ausgabe der Messeausweise für die 9. Wiener internationale Messe (Herbstmesse), die am Sonntag den 6. d. in allen drei Messehäusern ohne besondere Feierlichkeit eröffnet wird, hat bereits begonnen. In Wien werden sowohl im Vorverkauf als auch an den Kassen der Messehäuser gesonderte Herren- und Damenausweise zum Preise von 3 S., welche für alle drei Messehäuser (Messepalast, Neue Burg und Rotunde) und für die Internationale Bienenznchtausstellung in Weigls Katharinenhalle und Dreherpark Gültigkeit haben, abgegeben. Für den Besuch der Rotunde samt Gelände sind überdies Tageskarten zum Preise von 160 S. erhältlich. Samstag den 12. d. werden die Messehäuser Messepalast und Neue Burg geschloffen und bleibt nur die Rotunde dem allgemeinen Besuch geöffnet. Die Inhaber von in Wien gelösten Messeausweisen erhalten für Sonntag den 13. d. gegen Abgabe des Messeausweises eine Tageskarte für die Rotunde zum ermäßigten Preise von 1 S. Den Messeausweisen wird ein Rabattheft beigelegt, gegen dessen Vorweisung die darin verzeichneten Firmen in ihren Geschäftslokalen 6 Prozent Rabatt bei Detaileinkänfen gewähren. Das nett adjustierte Heftchen enthät auch die Verteilung der Gruppen auf die Messehäuser sowie ein Verzeichnis und einen Plan der Zufahrtslinien zu den Messegebäuden. Beteiligung der Agramer Handelskammer auf der Prager Herbstmeffe. Die Handelskammer -in Agram (Zagreb) teilt mit, baß eine große Delegation derselben die 11. Pvager Heribftmesse (6. bis 13. September 1926) besuchen wirb. Aussteller. welche ein Interesse fite Eiport nach Südslawiien haben, werden darauf anfevffam gemacht, baß sie auf obige Art mit Hilfe dieser Delegation in direkte Ha>idclsbe-ziehmigen gelangen können. Umfang der Geschäfte des Solelboneh und des Hamafchbir. Jerusalem, 26. August. (P. C.) Der Solelboneh führte im Jahre 1923 Arbeiten im Werte von 186000 Pfund aus. Im Jahre 1924 im Werte von 280.000 Pfund und bis Juni d. I. im Werte von nahezu 160.000 Pfund. Der H a m a s ch b i r setzte im Jahre 5683 109.000 Pfund um und im Jahre 5684 erhöhte sich sein Umsatz auf 125.000 Pfund. Er unterhält heute 13 Niederlassungen, Milchstationen, Bäckereien, Küchen usw. Der Verkauf der Produkte des Landes ergab im Jahre 5684 24.535 Pfund und im Jahre 5685 zirka 40.000 Pfund. Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wurde über Rudoli L a a g e r, Buchdruckereibesttzer. 6. Bez., Stumpergasse 39 und über Josef Zwicker, Geschäftsführer in Weidling eröffnet. Wiener Produktenbörse. Die Prelle notierten gestern wie folgt: Weizen: Inländischer neu 37.— bis 39.—, Ungarischer Tbeiß 79/80 Kilogramm 43.— bis 4b.—. Ungarischer Theiß neu 38 50 bis 41.—. Jugoslawischer 76 Kilogramm —.— bts —. Jugoslawischer 77/78 Kilogramm — bis —. Noqgenr Inländischer neu 28.— bis 29.—. Pester Boden neu 29.— bis 29.50. G e r st e: Inländische 33.— bis 42.—, böhmische mährische —bis —.—. M a i 8: Ungarischer —.— bis . Cinquantin 41.— bis 42.—. Hafer: Inländischer neu 27.— bis 28.50. Reis: Jtalienllcher 82.— bis 84.—, Burma 64.— bis 64.50. Mablprodukte: Grieß inländischer 76.— bis 78— Weizenmehl 0 inländisches 72.— biS 76.—, Kochmehl 2 inländisches 66.— biS 68.— Vrotmedl inländisches vrtma 53.— bis 6b.—. — Tendenz r Bei geringen Umsätzen flau. Wiener Holzmarkt. 2. September. Nadelholz- Schnitt material Bauw're 26 Millimeter von 18 Zentimeter auswärts, 4 bis 6 Meter 65 S., Kistenware 20 Millimeter. 1.0 bis 17 Zentimeter, 3 bis 6 Meter 56 S. Wiener Börse. Abgeschwächt. Trotz der günstigen Halmng der Staatsfinanzen eröffnet! der gestrige V rkebr in flauer Haltung. Vublitum und Beinlswelulation blieben in ihrer reservierten Haltung, um omehr, als die Berichte aus Prag und Budavest kursdrückend wirkten. Auch die vevo stehende Herabsetzung des Zinsfußes konnte die Stimmung nicht heben. Im Gegensätze zu der allgeme ney flauen Tendenz waren die von Paris abhängigen Arbitragewerte, und ^war Südbahnprioritäten und Trifailer Kohlen fester. Im weiteren Verlaufe des Verkehres nahm die Geschäft: lofigkeit an Umfang zu und drückte noch Wetter die Kurse. In der Kulisse ermäßigten sich schließlich unter anderem Anglobank-'lttien um 3000 K., Salao Kohlen um 1500 K., Poldihütte um 4000 K., Felten um 7100 K. und Ungarische Kredit um 1000 K. Dagegen erhöhen sich Süddahnvrioritäten um 7000 K.. Trifailer um fcOOO K., Brünner Maschinen um 8000 K, und Alpine um 2000 K Im S ch r a n! e n waren im fließenden Handel nur nominelle Kurse zu notieren. Gesucht blieben Pavierfavrtks-Aktien. ES gewannen unter anderem Lenzinger 31.000 K., Heinrtchsthaler 48.060 K. Berq und Hü ten 15 000 K., Relntnghaus 25.000 K., Ltesinger 7000 K... und Fanto 6000 K. Dagegen verloren Holzverkohlung 10 000 K., Prager Ellen 15 000 K>. Vereinigte Elektrizität 8500 K., Schoeller Zucker 55.009 K. und Kroatische Zucker 18.000 K. Lebhaft entwickelte sich das Geschäft auf dem Anlagemarkt. Man hofft, daß dieses Gefchä t sich bet der herabgesetzten Diskontrate rentieren würde. So erreichten Völkerbundanlethe 71000 K.. Pfund-Obligationen und Polnische Prioritäten sind gleichfalls im Kurse gestiegen. Der Rentenmarkt schloß ungleichmäßig. Von den Exoten notierten r Mrazniea 33.000 bis 83.500 K.. Tevvgv 6600 bis 8000 K. und Universal« Bau 18 500 biS 13700 K. Devisen Amsterdam ....... Beinrad. ........ Benin. MMQOB ,»«»»,,»» Millio4 «««•••!» N0w»y<)ik m i i Perls •<<*•». .. Prag *•••«*.*.* iiukareet Devisen- «nv Balnlenlmse vom 2. September 1925. Qeld Wer* Oeio War* Praoeöalache Noten , 8. Geld Wert 286 26 SoBe ........ Stockholm . S. 6.1060 6.1450 38.86 38.66 12.8080 12.8460 189.46 190.06 Holländische Noten . . 28.20 188.30 188.80 Warschau ...... 124.— 124.60 Italienische Noten . . . 28.— 81.82 81.84 Zürich ...... < 136.60 187.10 laRoslawieche Noten . 12.86 12.71 88.81 88.71 Valuten Polnische Noten .... 123.— 124.— 3.80 8.62 Rumänische Noten . , . 347 3.61 84.84 84.44 Amerikaniaciie (Solen 708.06 712.06 Russische Noten Roman.) 27.86 27.87 Belgiiehe Noten 6.TI Sch weiser. Noten . . . Tschecho-slow. Noten . 707.86 710.16 •iulKer. Not. Deutsche Noton . . 619 20.96 21.07 38.18 88.84 187.80 188.90 TOrkIsche Pfund-Noten . 20.8718 21.0626 eofllMbe Noten . » . 84.27 SUM Ungarische Noten , . . 99.86 IOC.16

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