Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2346 (2.9.1925)
- Date
- 1925-09-02
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 Wien, Mittwoch Wiener Morsenzettrina 2. September 1925 Nr. 2346 * Die Eröffnung der Internationalen Hoehschnlknrse. Gestern oormit-wgs fand im großen Festsaale der Universität die feierliche Eröffnung der Inter-nationalen DochschnUurse statt. Namens der Universität begrüßte Prorektor Prof. Dr. S p e r l die Gäste und nninschtc de,, Kurien volles Gedeihen. Der Präsident der Kurse, Vizekanzler B r e i s k y, entwickelte in längerer Rede Geschichte und Fiel der Jmernationalen Hochschulkurse. deren praktische Verwirklichung dem Bundes- Präsidenten Dr. H a i n i' H und Sir William Beverrdge zn danken sei. Redner dankte ferner dem Londoner Komitee und dem Pariser Komitee, an dessen Spitze Präsident Painleve steht. Uuterrichtsm'inister Tr. Schneider eröffnete hierauf als Vertreter des Buudespräsiventen und der Regierung die Kurse. Radii-Programm. Heute Donnerstag. 11 bis 1 Uhr: VormittagSmusik. — 4 bis 5 Udr: Von Lonne. Regen und W nd. — ö bis 6 Uhr: Nachmitt'gskon ert. .‘:idiet: Hoheit tanzt Walzer. Bizet: Zwischenaktmusik aus „Carmen* Tviele: Jwlde. Grieg: Reer- Gynt, Suite 1 Waldteufel r Herbstweisen SmetS r Ids Oseil» kienie. — 8 Uhr : Quartett GotteSmann. Mozart r Stre ch« qua tett D-Moll. Griea: U wollendeteS Quartett. — 9 Uhr: Novelle Ganqlberger. Schubert: Ouvertüre zu „Rosamunde*. Josef Str-'uß! Dorfs.-! walben aus Oesterreich. Leoncavallo: Phantasie aus „Bij'iz o*. Popo : Brav, ur-Mazur für Flöte; a) Grünfeld i Kleine Serenade; b) E. Koroianyi: «l.» Uegiu»-, G. Konradi: Offenbachiana. Volkswirt. Vereine. BortrSge und Versammlungen. Zeire-<>echaluz Hamisrachi Heute 8 Uhr abend« im MisrachUokal. Wien. 2. Bez., Prat rstraße 43, Mitgliederversammlung. Tagesordnung: Die künftige Arbeit in Erez Israel und im Galuth. Erscheinen Pflicht. Bühne und Kunst. Hedwig Meibtrm beging gestern in aller Stille die Feier ihrer vierzigjährigen B ü h n e n t ä t i g k e i t. In ihrer vornehmen Bescheidenheit wünschte die große Künstlerin nicht, daß dieser Tag öffentlich begangen werde. Da aber das Bühnenjubiläum der großen Heroine doch bekannt wurde, können wir es nicht unterlassen,^ Hedwig Blerbtreu unsere tiefe Verehrung und den Dank für unvergeßliche Stunden reinsten künstlerischen Genusses auszudrücken. Es geschieht gewiß im Sinne der Frau Bleibtreu, wenn wir für unseren Teil daran Mitwirken, daß ans diesem Anlaß nicht neuerdings eine „Burgtheaterasfäre" heraufbeschworen wird. Man weiß, daß in diesen Tagen das Burgtheater Georg Reimers durch eine offizielle Feier ehrt, und man könnte fragen, ob bezüglich der Frau Blerbtreu nicht ein unverantwortliches Versäumnis der Bnrgtheaterdirektion vorliegt. Diese in der Oeffentlichkeit bereits gestellte Frage ist zu verneinen. Im Falle Reimers handelt es sich um die vierzigjährige Zugehörigkeit des Künstlers 3 um Burg- 1 he ater, während Frau Bleibtreu eine geringere Anzahl von Jahren im Verbände des . Bnrgtheaters steht. Sie wurde von Max Burkhard im Jahre 1892 für das Burgcheater gewonnen. __ Aus den Theatern. Burgtveat er. Morgen, 'iß Uhc abends, «E i n i d e a l e r G a t t e". O p e r n t h e a t e r. Morgen, 7 lUjc abends, ,M adame Butterst y". A k a d r m i e t h e a r e r. Morgen. l/a8 Uhr abends „W ö I f e i n d e r N a ch l". V o l k s o v e r. Heute „Der fl i r z e n d e Holländer*. Morgen „A i d a". Raimund-Theater. SamSto>zum ersten Male, „L a d h Fanny und die D i e n st V o t e n f r a g e" mit Louise K a r t o u > ch. Carltheater Samstag den 5. b. als erste Qpe naufführung ,C a v a 11 e r i a rusticana“ und „B aj a z z o*. _ Das internationale Musikfest in Venedig. Das Wiener Streichquartett (Kolisch, Rothschild, Dick, Stutschewsky) wurde eingeladen, auf dem internationalen Musikfest nt Venedig, welches von, 3. bis 8. d. stattfindet, Werke von Eisler, Grünberg, Korngold, Schönberg u:ch Szymanowsky aufznführen. Gerichtssaal. Der Doppelraubnrord in Miesenbach. Aus Wiener-Neustadt wird uns gemeldet: Wie bereits berichtet, hat der Oberste Gerichtshof der Nichtigkeitsbeschwerde gegen das Urteil der Marie St an.gl. welche beim hiesigen Schwurgericht wegen Verbrechens des Meuchelmordes an dem Geschwisterpaar Franz und Josefa P a n z e n b ö ck zu nenn Jahren schweren Kerkers verurteilt worden war, in geheimer Sitzung Folge gegeben, das Urteil aufgehoben und die Einleitung eitler neuerlichen Untersuchung angeordnet. Wie wir ilnn erfahren, hat die hiesige Staatsanwaltschaft gegen die Wirtschafterin Marie Stangl neuerdings die Anklage wegen Meuchelmordes an dem Geschwisterpaar Panzenböck erhoben. Sie stützt sich wieder auf Indizien und auf den Wahrspruch der G'schwornen in der nn Mai stattgesnitdenen dreitägigen Verhandlung. Die neuerliche SchwurgerichtSverhaildlnng findet in der Novenvbevsession statt. Wieder ein Totschläger. Der Bkaschinetlavboiter Karl Lack» er bemerkte, als er durch das Fenster in den Tanzsaal eines Gasthauses in Q b e r l a a blickte, daß seine Geliebte mit anderen Bursche;; tanzte. Es kam deshalb zwischen ihm und dem Hilssarbeiter Thomas Schneider zu einem Wortwechsel. in dessen Verlauf der letztere von Lackner durch Messerstiche tzetölel wurde. Gestern hatte sich Karl Lackner vor einem Schwurgericht des Landesgerichtes 2 unter Vorsitz des Oberlandcsger'chtsrates Dr. Kahl -„> r wegeil Totschlages zu verantworten. Der Angeklagte veraiuworrete sich rmt^Rotwehr; cs wurde aber durch Zeugen festgestellt, daß er der Angreifer war. Lackner wurde von den Geschwornen einstimmig s ch u ld i g erkannt und auf Grund dieses Verdikts zu v i e r I a h r e n schweren Kerkers verurteilt. Var neue deutsche Aufwertuugrsesetz. Bon I. U. De. Siegfried Lateiner, deütschösterreichischer Rechtsanwalt in Berlin. Durch Vergleiche über die Rückzahlung von Hypotheken wird die Rückwirkung des Gesetzes nicht beeinflußt, tvenn die Ausgleichsfumme nach dem 15. Juni 1922 altsgezahlt worden ist. Ist die Hypothek (Grundschule) im Grundbuch bereits gelöscht, so findet im allgemeinen eine Wiedereintragung derselben m der Höhe der 25p>ro)entigen Aufwertung statt. .Haben jedoch Dritte im Vertrauen auf den öffentlichen Glauben des Grundbuches oder bei einer Zwangs-'oerfteige-- rung vor dem 1. Juli 1925 (also in der Zeit zwischen 15. Juni 1922 und 80. Juni 1925) Rechte, zum Beispiel Eigentum, Hypotheken oder Gruudschulden an dem bezüglichen Grundstück erworben, so findet die Wiedereintragung der bereits gelöschten Hypotheken nicht stakt. Nur tvenn nach dem 1. Jänner 1925 Rechte durch den Eigentümer, seinen Ehegatten vor oder während der Ehe, seines Ehegatten Verwandte in auf- oder absteigender Linie oder seinen Ehegatten voll- oder hcckbblÄtige Geschwister oder durch die Ehegatten dieser Personen erworben wuyden, findet eine Wiedereintragung dennoch statt. Der Gläubiger eines aufgewerteten Rechtes ist außerdem berechtigt, Verfügungen, die der Eigentümer nach der Löschung oder Umschreibung des Rechtes feit dem 1. Jänner 1925 über das belastete Grundstück getroffen hat, anzusechten, wenn die Veräußerung in der dem anderen Teile bekannten Absicht vorgenommen wurde, die Eintragung des aufgewerteten Rechtes in der bisherigen Rangstelle zu vereiteln. Die Anfechtung muß bis längstens 31. Dezember 1925 gerichtlich geltend gemacht.werden. In allen ü'brtgen Fällen, in denen infame Ueberganges des Grundstückes an einen gutgläubigen Erwerber bis zum 1. Juli 1925 der Gläubiger einer gelöschten Hypothek sein Recht auf Wiedereintragung verliert oder infolge Eintragung einer dinglicher; Last seinen Rang einbüßt, kann er sich lediglich an den Veräußerer, beziehungsweise den persönlichen Schuldner halten, gegen den er seinen gesetzlichen Auswertnngsanspmch grundsätzlich in voller Höhe geltend machen kann. Ausnahmsweise findet die Aufwertung kraft Rückwirkung nicht statt, sofern sie ganz oder zum Teil für den Eigentümer des -belasteten Grundstückes oder für den persönlichen Schuldner nüt Rücksicht auf seine wirtschaftliche Lage, insbesondere auch auf erhebliche, auf den Mährun-gs-verfall zurückzuführende Vermögensverluste, oder für den persönlichen Schuldner mit Rücksicht aus die Höhe des bei der Veräußerung des belasteten Grundstückes erzielten Erlöses eine unbillige Härte bedeuten würde. Diese Bestimmung, insbesondere zum Schutz jener ehemaligen Hausbesitzer aufgenomnren, die infolge der damals bestehender; Verhältnisse oft gezwungen waren, ihren Besitz, den sie aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr halten konnten, geradezu für ein Butterbrot zu verschleudern. Da'sie insbesondere fiir nach dem 15. Juni 1922 gelöschte Hypotheken die volle Aufwertungslast tragen müßten und daher dazu veranlaßt werden könnten, ein Vielfaches, dessen an den Hypothekengläübiger zu zahlen, tvas sie selbst als Kaufpreis für das ganze Grundstück erhielten, soll sie die angeführte Gesetzesbestimmung vor 'solcher; Unbilligkeiten und Härten schützen. Die aufgowerteten Hypotheken sind bis zum 1. Jänner 1926 unverzinslich. Rückständige Zinsen gelten als erlassen. Vom 1. Jänner 1925 ab beträgt der Zinssatz 12 Prozent n 1* Jvli 1925 ,, ,, „ „ 2,o „ „ 1. Jänner 1926 „ „ „ „ 3 „ „ 1. Jänner 1928 „ „ „ „ 5 „ Jahresduvchschnittszinssuß für 1925 1,85. Die Rückzahlung des gesandten Aufwertrlugsbetrages hat am 1. Jänner 1932 zu erfolgen. Die Verpflichtung zur Leistung von Tilgungsbeträgen ruht bis zum 1. Jänner 1926. Die Austvertuugsstelle kann jedoch mit Rücksicht auf die wirtschaftliche Lage des Eigentümers oder Schuldners, Rückzahlungen in Teilbeträgen bis 1. Jänner 1938 erstrecken. Andererseits kann auf Antrag des Gläubigers die Auswertungsstelle bestimmen, daß der Eigentünrer des belasteten Grundstückes oder der persönliche Schuldner einen höheren Tilgungs'betrag als den vereinbarten zu leisten habe. Die Summe der angeordneten vorzeitigen .Zahlungen darf innerhalb eines Jahres höchstens 10 Prozent des Aufivertungsbetrages erreichen und keinesfalls 1000 Reichsmark übersteigen. Solchen Anträgen darf der Schuldner die Einwendung entgegensetzen, daß seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eine Zahlung der beantragten höheren Tilgungsbeträge untunlich erscheine;: lasse. *) Siehe „Wiener Morgenzeitung" vom 16. August 1926. Die Entscheidung über die Höhe der Auswertung und der Tilgungsraten sowie der Rückzahlungstermine steht ausschließlich dem bei den Amtsgerichten bereits organisierten Aufwertungsstellen zu. Deren Entscheidung ist durch das Rechtsmittel der „sofortigen Beschwerde" an das Landgericht anfechtbar. Bei Verletzung des Gesetzes ist als weiteres Rechtsmittel die sogenannte „weitere Beschwerde" an das Obevlandesgericht (in Berlin an das Kammcrgerichl) zulässig. Der Eigentün;er, beziehungsweise Schuldner ist berechtigt. auch vor Fälligkeit die Hypothek zurückzuzahlen, wenn er den Anfwertungsbetrag nebst den fälligen Zinsen drei Monate nach vorheriger Kündigung, die somit ohne Rücksicht auf die eventuellen Vertragsbedingungen jederzeit erfolgen kann, bezahlt. Der Eigentümer hat kein Recht, eine solche vorzeitige Zahlung zurückzuweisen. Damit ist eine Streitfrage entschieden, die in den letzten > Jahren Gegenstand eingehender Erörterungen gebildet hat. Heute Herabsetzung der österreichischen Lkslonttate. M« wir zuverkSsfig erfahren, wird in der für heute nachmittags festgesetzten Generalratssitzung der Oesterreichischen Skationalbank eine Herabsetzung der Diskontrate erfolgen. Außerdem wird Präsident Dr. R^sch Erklärungen über die Wirtschaftslage abgeben. - Ser Korfanty-Konzem. Gestern tvaren m Wien Nachrichten verbreitet, ivonach 'der Korfanty-Konzern in Echwierikeiten geraten sein soll. Es hieß, daß er zur Deckung dringender Dorpflich-tiungen sogar zur Abstoßung wichtiger Aktiven schreiten mußte. Demgegenüber erklärt der Wiener Berichterstatter des Konzerns, daß diese Gerüchte nicht den Tatsachen entsprechen. Sie Stützung der Lira. | Rom, 1. September. (Wolfs.) Der „Secolo" meldet, daß j das Finanzministerium zur Hintanhaltung jeder Spekulation zun; Schaden der Lira folgende Verfügungen getroffen halbe: 1. Ein Verbot, ausländischen Fincvnzleuten Kredite in Lira zu gewähren; 2. ein Vevbot, die Lirawechsel zu estorniptieren, die von ausländischen Firmen für ihre Angestellten in Italien emittiert wovden sind; 3. ein Verbot, Auszahlungen an ausländische Kreditanstalten zu tätigen, tvenn nicht der Gegenwert in Devisen vorhanden ist. Alle Wechselreporte müssen der Regierung mit dem Namen der Gegenpartei an-gezeigt lwerden. Die den Exportgoselllschaften gewährten Kredite nnissen neu geprüft tverdeu, damit tiefe ihre Einnahmen nicht im Ausland anlegen. Sie Wiener Herbstmeffe. Die 9. Wiener Internationale Messe wird in der Zeit von; 6. bis 12. September 1925, die technische Messe und Baunresse einen Tag länger, also bis 13. Seplcncker, abgehalten. Wie seit einer Reihe von Veranstaltungen wurde der Termin so festgesetzt, daß sich die Wiener Messe mmüttebbar an die Leipziger anschließt, so daß die Aussteller und Einkäufer der Leipziger Messe gleich im Anschlrlß au diese Veranstaltung zur Wiener Messe fahren können. Die Wahl dieses Tevmines ist durch den.Wunsch zahlreicher auslänidischcr Einkäufer hcrbeigeführt worden, welche ein bcfonderes Interesse daran haben, beide Messen zu 'besuchen und dafür nicht eine allzu tauge Zeit aufwenden wolle»;. Die Messe findet wieder in den drei Gebäuden, den; Mcsscpalast, ehemalige Hofstallurrgen, dem nenen Trakt der ehemaligen Hofburg, und in der Rotunde im Prater soivie aus dem freien Gelände vor der Rotunde statt. Obwohl im Hinblick auf das stets reger iverdende Interesse an der Beschickung seitens der Messeleitung eine Vergrößerung des Belagrannres angestrabt wird, war es nicht zu möglich, mehr zu erreichen, als daß jener Raum in der Weftgalevie der Rotunde, der bisher als Kulisserrdepot der Staatstheater gedient hatte, geräumt wurde. Dadurch har sich der Bolagrarun um zirka 1300 Quadratmeter erweitert. Auch bei der Herbstmesse ILM war trotz der llnsicheren wirtschaftlichen Verhältnisse, die rricht nur in Oesterreich, sondern in ganz Mittelerrropa herrschen, der Andrang der Aussteller so lebhaft, daß in einer Reihe von Brancherr zahlreiche Platzwerber abgewiesell, andere sich wieder eine Verkürzung ihrer Raumanfprüche gefallen lassen mußten. Die „Kongresszeitung“ ' die während des Kongresses täglich erschien, enthält die wortgetreue Wiedergabe der Kongressverhandtungen! Zu beziehen durch «U« TreJUccn, Kolporteure and die Verwaltung der «Wiener Morgenseiiang** Die Devisenkurse. Der Zloty war gestern leichten Schivankungen ausgesetzt. Dem Dollar gogeirüder wurde er in Wien mit 6.72 gegen 6.65 vom Vortage gehandelt. In Warschau dagegen notierte der Dollar 6.85. Die Zlotynotieruug in Zürich blieb unverändevt. Gesteigertes Interesse bestand nach Lire, weiche m Zürich von 19.40 auf 19.60 stiegen. Diese Steigerullg ist auif forcierte Deckungen der Kontermino zurückzuführcn. Besonders fest waren die Devisen Oslo und Kopenhagen. Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet uver d;e Bter» roßuandtung Franz Th n nein (So., 19. Bez.. He«ltgermädterstraße 137. Passiven 65.000 S.. Aktiven 25.000 S. Anvot 36% in drei Mona.Sratrn. — Ueber Rudolf Blau. Hutmacher, 7. Be^, Neubaugasse 61 — Ueber Moritz Jäckel. Manufalinrwarend ndel, 8. Bez. Lerchenfelderst^aße 70 und HanS S ch i e f e r, Hans esitzer in vofstetten — Der Konkurs wurde eröffnet über Aioritz Marian, Kaufmantt, 10. Bez Quellenstraße 68. Die deutsche Industrie und Palästina. Wie die Reichshauptstelle für Kultur- und Wirtschaftspropaganda mitteilt, ergeben sich siir die deutsche Industrie in dem aufblühelrde»; Palästina folgende Abfatznröglichkeiten: Eisenkurzlivaren, ler, Eisschränke, Holzbearbeitun>gsn;afchinen, Bäckeremtafchinen,