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Wiener Morgenzeitung · 1925-08-25 · Heft 2338 (25.8.1925) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2338 (25.8.1925)
Date
1925-08-25
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. SSW Men. Lieußtag Wiener Mr^tKnzeUuna. R AIS V RIA IiiI«ii«(immi al>o. Mitglied des Rhanania - Rhelneehiffahrta - Konzern (••ytnMftt IMI<fahrt«0ru»p») Wim, I. Roienturmstrass* 13 Telepho« 80-3*32, 08*4-51. Tsle|ftmiRtOr.: „TraB«dMMlUa“ Rhelfl-Ma(a.D*mau-$ehfffahrt, Mjtxsfcntranirßorte, Schifft» Mtnm«UaduBß«ir, Ree»p*fiition«n. Verzollungen, Sin» * lagernngen in Magazin«: mit Qaleifteanschlust?*4 Ipnlalvarkslir nach Trias* utitl Uafecrs«« Bühne und Kunst. Schöubrunaer SchloWeater. Di» „C av alle r vo r u sf rr a « a" NiNgt tu ihren derben ‘Hoifcptit immer teflentonte von fern« an eine Schmiere «fl, die Aufführmik. bic Rainer Gi.m«ns inszenierte, bat jedoch selviies unverfälschtes Schmieren tum, dah der alte Schmieren^ dirÄtor Strisfe in L'Arronge» Lustspiel saine Sache nicht freffer — ober schlechter — hätte machen können: Iteiwe Zizcm.', Orinc Kostüme, keine 'Stimmen? Onren H e h» i 11 war stockberiet. Ivm so stärker brüllte de, Chor. Elisabeth Del tus war unsicher. Rose Mathe unmöglich hergorichter und nur Ilse Goltz-Kick tändelte selbstsicher kokett über bic Bühne. Besser qeriet ,.Der Bajorzo*. in vxrschem Herr Hu listiger mit Erfolg den Prolog lang und die gewandte Qperetreusängerin .Herta Türk-Robn eine shnchathische Nedda schuf. Auch .Herr Rbaden als Devvn nnfo Herr Löffler ate Silvio sangen ganz brav, während Herr H e w i t t weiterhin von seiner -Heiserkeit bedrängt wurde. Kapellmeister Wilhelm G vü nt< nt er bemühte sich, ojt diesem vwnici erfr>?u1iche,>?ll>env *u retten, was noch zu retten war. ftb. Mar Milrath «korben. Der Wiener Kritiker und ReidEeur des „Avend", Doktor Max Milrath, ist auf einer Erholungsreise in Florenz naä) kurzem Leiden gestorben. Milrath. ein gebürtiger Nordiböhme, war zunächst Gyimrasial^'rofessor, später wurde er Dramaturg und wirkte als Regisseur am Prager Deutschen Theater. iJm Jahve 1012 tvrndete er sich der Journalistik zu, arbeitete »lS Feuilletonist und Kritiker bei der „BeU" und feit dein Jahre 1918 beim „Abend". Dieser jungvcrstorbene Journalist «war ei« temperamentvoller, begabter Schriftsteller. Seine Kri- Äkcn und Aufsätze trugen ein Antlitz. Milrath, der eine Witwe hinterlätzt, hat bloß ein Mter von Ist Jahren erreicht. Serichtssaal. Wie ein Hakenkrenzler Ju-engelder erschwindelt, Bor der Strafkammer des Berliner Landgerichtes 1 hatte sich, wie I. T. A. berichtet, der erst 22jährige Karl Babe wegen schweren Betruges zu verannoorten. Der Ageklagte plante bws Gründung einer völkischen Zeitung und borgte sich das Geld hiefiir von einem jüdischen Kaufmann, dem er selbstverständlich den Zweck verheimlichte. Als Sicherheit gab er für das Darlehen Bankdepotscheine und Wechsel Als der Geldgeber eines Tages bei Babe erschien, fiel dieser Wer ihn her und drohte noch dagu mit Klage wögen Hausfriedensbruches, wenn „der Jude es noch einmal wagen würde, die RedaktionSräume einer nationalen Zeitung zu betreten". Die ganze Redaktion bestand aber nur auS dein Türschild mit der Aufschrift „Neuer Völkischer Kurier". Als sich herausstellte, daß die Sicherheitspaviere für das Darlel-en gefälscht waren, erstattete der Betrogene die Anzeige. Babe wurde nunmehr zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt, wobei besonders auf di« gemeine Gesinnung des Angeklagten hingewiesen lvurde, der auf Grund seiner völkischen Gesinnung einen jüdischen Mitbürger um sein Geld brachte. Das Urteil im Prozeh Cuza—Lerman. Am 18. d. begann vor dem Jassyer Bezirksgericht in Strafsachen die Verhandlung gegen den jungen Juden Lerman. der Wege» schwerer körperlicher Beschädigung an Prof. Cuza mrgeklagt ist. Von einer Eskorte bewacht, betrat Lerman, der feit dem Zusammenstotz rm Gefängnis sitzt, den DerhaMungssaal; etwas später trat Prof. Euna ein. Lerman erklärte vor Gericht, er habe den Prof. Cuiza nicht gekannt, sondern ihn für einen gewöhnlichen Bürger gehalten, als er ihn nach der Adresse des Waiseninstituts gefragt habe. Cuza habe ihm die Auskunft verweigert. ihn als Jude« schwer b e s ch t m p f i und mit dem Stock u n b der Fa u st geschlagen. Er habe nur in Notwehr gehandelt, als er den Prof. Cuza schlug. Die Aussagen der Zeugen widersprachen sich. Der Zeuge George P a d u t c sagte aus. er habe gesehen, wie Cuza zuerst den Lerman augriff: Lerman hätte gerufen: „Sagen Sie, wer Sie sind, mit welchem Rechte schlagen Sie mich?" Lermau hob nur in gröszter Bedrängnis die Attvehrschlage gegen Cuza geführt und mit dem Griff des Stockes, mit dem der Professor seine Schläge führte. Cuza am Schädel getroffen. Dagegen sagte der Cuza-Student A»c a s a n d r i auS. er ha>be gesehen, wie Lerman den Professor geschlagen habe. Der Vertreter Cuzas hielt eine antijüdische Brandrede und sprach davon, daß' hier ein jüdisches Komplott vorliege. Cuza selbst verzichtete auf das Wort. Das Strafgericht verurteilte Lerman z>l drei Monaten Gefängnis und 560 Lei Geldstrafe wegen Mißhandlung, außerdem nrub Lermau 10.600 Lei Schadenersatz an Cuza zahlen. Der Verurteilte meldete die Berufung an. Ebenso meldete Cuza Berufung an wegen des zu geringen Strafausmaßes. Cuza verlangte eine Million Lei Entschädigung. Men — voran! Aus de« Matern. Burggarten (bei ungünstiger Witterung im Festsaal der Hofburgl. Heute, 8 Uhr abends, S y m v hontek o n z e r t. Dirigent r Zdenlo Mthalovtt». Mitwirkend r Christa Richter. Volksover. Heute „6nvElI»ete kv»tio»n»" Md .Der Baja-zo". Morgen .R i a o l« 11 o". Dienstag den 1. September, Eröffnung der Lvtnterspiekzeit mit „(£ a t m e n". Deuts ch e S Bolkstbeatee. „Antonia" bleibt nur bis Donnerstag den B. September auf dem Spielvlon. Freitag den 4. September ErstauffÜbruna von Schnitzler» Tragikomödie .D a S weite Land, inszeniert von Arnold K o r f f. Al» weitere Novitäten folgen die Lustsviel« .Wenn i ch w o l l t e" von Paul Gerald y, .Der gläserne Pantoffel" von Franz M o l « i t und „% 11 ( i e* von CoSmo H a m i l t o n. Raimund - Theater. Der Schwank .Die vertagt« Nacht" bleibt nur bis 4. September auf dem Spiel- Vlan. Samstag den 5. September eröffnet Louise K a r t o u s ch ein kurzes Gastspiel in.Lady Fannv und die D i e n st b o t e n f r a g e . Tbeater in derIolofstadt. Donnerstag gelangt nach längerer Pause das Schauspiel .Gesellschaft" von John GalSwortbv zur Aufführung. Earl-Theater. Heute und morgen Jestauffübrungen der BolkStragödie .Mose" von I. Auerbach. Ab Donnerstag den 27. d. geht wieder .Der Zigeunerbar o n" in Szene. Roland-Bühne Da» Gastspiel Dr. Paul B o r at» f s endet Donnerstag den 27 d. Freitag den 25. d. findet der erste Premierenabend der Herbstlatiov statt. Zur Aufführung aelangt der Schwant .Do» N o d i o b e t t" von Obkar Friedman« und Fritz L u a z » r. Ausstellung „Zur Geschickt« de» hebrSischen Buchdruckes". Die AnSstellung der Bibliothek der KulturSgemeinde »Zur Geschichte der hebräischen Buchdruckes" ist täglich bis inklusive kDrmniersta>g den 27. d. von bockb S bis r>aüT> . Ufer rbetrds ge-- «ffftret. AuSftelluvq jüdischer Porträt» des 18. di» Ist. Jahrhunderts. Zu den kulturellen Bevanstaliungen, die im Rabmen des 14 Zionistenkongresses statffinden. gehört auch die tm Ma* ^omiichen Gvmnastum 1. Bez., Oeetihovengasse. ausgestellte Sommluna jüdisch-bistorffchev Porträts die non einem betarmnni Wiener Sammler m Verst'igittm aestell« murbt'. Die Porträts darunter m-awbe Glarutstücke gravo^cher .sfeinst sind «'ine wundervolle Illustration zur rüdllchieii Hlelchichtc ,m.d Lne« ratur Wn werden a\t6 diese wueveikinW Vem«sto>ltunlg deren Geisn.t' äniqeleoien-el,ichk« emvjohlen werden kann, «och «Müferlick u>rückf.oml«en. Für Helieu« Odilo«. Montag den Bl. b neranstalf-et «>ir» iltamitce bestehend aus Wiener Schriftstellern und Kiinstirr», zngum't«',! der notleidenden Fra» He-lene Odt>on «ne Fest, a k o d t in i e im Buvgaarten (dl ' ungünstiger Witterung im Festsagl der Hofburg) unter Mittvirkuitg beworrEwder Bübneu - und Kwbarettkünstler 6 Das Buch zu dem heute im Carl-Theater zur Anfftthrnitä geiattgenden Stück »M o f c" von Dr Israel Auevbach, Verlag Benjami-n Harz, ist m allen Buchhandlungen, «» i>on- ^veb^ebättd'' wie auch an der Kasse des Carl-Thoaters 'rverrlne. voNrgge «od Bersammloageo. Zioni st tsch-akado Mischer Verein Var» Äochda Alle Alte Herren de» Z.-Ä. v. Bar-Kochba, die anläßlich dek ZionistenkvngrrsfeS >n Wien westen, werden z» der am Mittwoch. den W. d.. um V Uhr ab-nd», im Beretnßheim. v, Vez.. Große Niohrengaffe 16/LS, stattsindende» Zusauunenkunst höfiichst ew-eladen. Rielderhu us seosn. 0»i>»U-Movra»zur Oaratl'Ulfla . . . . Gerstt» sfeottaniBa . ä»e»t>-Wa«»rvroot . <S«rsU>l!(b'rro(t . . , «•rsU-Uttttnmtviantr« Q«r«tl Mod»hol» . . 0>»e»ef-flnadn»ani>ug 4 EtocNwerlle <<L»grÜndei >N68> HUttRGM . KLEIDER damen.kleider HERREM-W48CHE 25 Schausenfter Volkswirt. Sie Wiener Meffe. Bon Ernst Hochmuth, Präsident dar Wiener Messe A.-G. Die Tausende von Kaufleuten au» aller Welt, ine anläßlich deö Zionistenkongresses in Wien weilen, seien auf das herzlichste eingeladen, anschließend an den Kongreß die ,Mi«n«r Internationale Meffe", die vom 6. bis inklusive 18. September zum «tarnten Male abgehalten wird, zu besuchen. Die Wiener Messe, die eine Erneuerung der schon seit den Zeiten Rudolfs von HabSbuvg in Wien bestandenen bedeutenden .Märkte" darstellt, hat sich in den Jahren noch hem Kriege zu eineur der bedeutendsten Handels- und Absatzmärkte Europas emporgeschwungen, sie ist die beste Bevkorperuug des Unternehmung»- und Handelsgeistes des neuen Oesterreich und gilt bei den Kaufleuten der ganzen Welt als einer jener Märkte, auf denen man am besten und billigsten einkaufen kann. Sie bietet nicht nur eine lückenlose und sorgfältig organisierte Ueberstcht über die gesamte so vielfältige Produktion von Wien und Oesterreich, sondern auch über das gewerbliche und industrielle Schaffen von 16 Staaten Europas. Amerikas und in neuerer Zeit auch Asiens. Bei der Herbstmesse des Jahres 1925 steht, wie immer, Deutschland an der Spitze alter Ausländsaussteller. Bon Veranstaltung zu Veranstaltung werden sich eben die deutschen Industriellen, insbesondere die Schwere industrie, immer mehr des Wertes bewußt, den Wien als Umschlagplatz der deutschen -Wqven für den Balkan, und fernen Krtegt hi» nach Indien^ Ctzina ugtz Aatzqn .hejitzt, , 2ö. August 19*5 Seite 7 L & C. HARDTMUTH« KOH-I-NOOR BLEISTIFTE ZEICHEN- UM) FARBSTIFTE ANERKANNT UNERREICHTE FABRIKATE ZV HABEN IN ALLEN BESSEREN PAPIERHANDLUNGEN Es beteiligt sich sehr stark auf der technischen Messe mit Maschinen, Etettrotechnik, Eisen- und Metallwaren und in de-r chemischen Branche, ferner auch mit den Erzeugnissen seiner Luxusindustrie auf der Bureaumesse und auf der Buchnresse. Die Tchechoflowakei ist gleichfalls stark vertreten mit Textilien aus NordböhNien. Porzellan und Glas, Gablonzertvaren usw. Es folgen: die Sukzessionsstaaten, Frankreich mit Textilien, Parfümerien und Likören, die Schweiz mit Textilien, Markenuhren und Kammwaren. England, Schiveden, Belgien, Dänoinark. Die Bedeutung, die der Orient Wien und der Wiener Messe zumißt. kommt am glärrzendsten zum Ausdruck in der offiziellen Beteiligung der Türkei. Die Regiemng dieses aufstrebenden Staates hat selbst die Initiative ergriffen, uur in einem eigenen Pavillon ans der Wiener Herbstnicsst Roh- und Jndustrieprodukte zur Ausstellung zu bringen. Sehr bemerkenswert ist auch die Teilnahnre Indiens als Aussteller, das Räucherlverk und Schutzmittel gegen Moskitostiche bringt. Wohl kaum eine Messe der Welt hat eine so bunte Musterkarte von Auslandsbesuchern aufzulveisen, als die Wiener, war doch beispielsweise die letzte Dtesse von Einkäufern aus 72 Staaten aller fünf Weltteile besucht. An erster Stelle standen die Reichsdeutschen, dann die Besucher aus den Sukzessionsstaaten, Italien, dann folgten die Einkäufer aus dem Balkan und dem fernen Orient, besonders zahlreiche aus P a l ä st i n a, aber auch der Besuch aus den Westländern, insbesondere Skandinavien, England und den Bereingten Staaten, welch letztere regelmäßig die Einkäufer ihrer großen Warenhäuser zur Wiener Messe entsenden, ist bei jeder Meffe sehr bedeutend. Seit neuerer Zeit haben auch, die südamerikanischen Republiken, besonders an der Wiener Textilienmesse, großes Interesse genommen. Nach Palästina gingen u. a. auf den letzten Messen: Luxus- und gewöhnliche Wäsche, Erzeugnisse der Papierbranche» dailn Eisenmobel, Motoren alter Art, elektrotechnische Artikel, Landwirtschaftsrnaschirlen und Gerate für Landwirtschaft. Hier sei erwähnt, daß bereits zur vorigen Messe Unterhandlungen zwischen der Wiener Messeleitung und palästinensischen Kreisen wogen Errichtung eines nationalen Palästina-Pavillons auf der Wiener Messe stattgefunden haben. Es ist anzunehmen, daß die VerwrrÄichung des Planes, die bisher nur am Platzmangel scheiterte» auf einer der nächsten Wienor Messen erfohgt. Daß die Wiener Messe die schönsten Häuser hat. über die irgend eine Messe der Welt verfügt, ist allgemein anerkannt; der ehemalige kaiserliche Marstall, die Neue Burg und der Riesenbau der Rotunde sind ihr eingeräumt, durchwegs Bauten, die schon durch ihre architektonische Vollendung und zweckmäßige Inneneinrichtung das Auge des Besuchers fesseln. Die Reichhaltigkeit der in den drei Hausern zur Schau gestellten Waren ist so groß, daß man ruhig sagen kann, man könne auf der Wiener Messe so ziemlich altes kaufen, was erzeugt wird. Nichtsdestoweniger soll vm folgenden versucht werden, denr fremden Besucher zu sagen, was er auf der Wiener Messe als besondere Spezialität findet. Da sind vor allem im Messepalast die Wiener Ledergalanteriowaren, die in der ganzen Welt geschätzt sind, das Wiener Kunstgeworbe in allen seinen Abarten, daS an Qualität und Originalität der Muster mit dem Pariser wetteifert, die spezifisch wienerischen Branchen der Raucherartikel, Schirme und Stöcke und die altberühmte Wiener Spielwarenindustrie. Die berühmten Wiener Klaviermacher stellen hier korporativ aus, neben ihren herrlichen Instrumenten sieht wem in nicht minderer BoMommenheit Juwelen, Gold-, Silber- und Schnmckwaren, Glas-, Porzellan- und Steiugutluxuswaren, Sportartikel, Gummi- und Dentalwaren. Eine ganze Reihe von Salon ist der Papier- und Bureau messe gewidrnct. Me Papierindustrie ist Oesterreichs evste Exportindustrie. Wiener Papier- und Wiener Papier-Konsoktiousware geht in die ganze Welt. Die prächtigen Räume der ehemaligen kaiserlichen Burg sind der Wiener Mode in allen ihren Abarten ge-» ividmet. Wiener Schuhe, Wiener Damen- und Herrenwäsche, Damen- und Hervenkonfektion, Hüte für Herren und Damen und das feinste Petzwerk, durchwegs Artikel von Weltruf, werden hier gezeigt. Die Rotunde gvhört dem Reiche der Technik. Der Ma--- chinenbau und die elektrotechnische Industrie nehmen dorv größten Teil des ungeheuren Gebäudes ein, die meisten Firmen haben ihre Maschinen in Tätigkeit gesetzt, so daß!>le ganze Rotunde das Bild ciner einzigen, ungeheuren: Maschinenhalle bietet, in der alles Leben und regste Betvogung ist. Auf hem freien Gelände vor der Rotunde entwickelt sich gleichfalls das regste Leben. Hier ist die Bau», messe untergebracht, ferner die landwirtschaftlichen Machinen. Auch hier sind die meisten Maschinen um> Apparate in Tätigkeit gesetzt. ES mag noch besonders erwähnt werden, daß die der Wiener- Md österreiKsKn Erzeugnisse im AK» * \ .WC"

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