Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1925-08-13 · Heft 2327 (13.8.1925) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2327 (13.8.1925)
Date
1925-08-13
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2979076-2981191-2981412--23618-3011155
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

G Seite 6 Wien, Donnerstag M- . —.-- -. .-. --■■■■ --- Wiener Mmr-eEitung. 13. August 1925 Nr. 2WV >voll Verdienst die Damen Wymctal, Fra-uker und — ganz besonders — Rosar solvre Herr Frank, der ausgezeichnete Fortschritte macht. Eine vollsaftrge Figur der Bediente Airion -des Herrn T ö r ö k. Der Abend (Spielleiter Stephan Hock) hatte Tempo, soweit -es Karl Goetz zuließ, und das Putzlikum war sehr amüsiert. O. A. A«r de« Aeatenr. Burggarten (bei ungünstiger Witterung im Festsaal ,der Hofburg). Heute, 8 Uhr abends, Tanzabend des Ccrri-Balletts. VolkSoper. Heute, 7»8 Uhr abends, .Der Troubadour". Morgen, .Tose a". Jobann- Strauß-Theater. Heute, 7,8 Uhr abends, Erstaufführung der Eysler'schen Operette _D e r F r a u e n f r e s s e r". Debüt der Operettensängerin Risette Lesse r. Roland-Bübne. Infolge des außerordentlichen Erfolges der Gastspieles Dr. Paul BaratoffS(Ben-Zwi) wird der .Der Gott der Rache" bis inklusive i-D »tag den 17. b. prolongiert. Gerichtssaal. Der Prozeß gegen' die Wohltätigleitsschwindler vertagt. Der gestrige Berhandlungstag war mit dem Zeugenvcrhör ausgeisüllt, das sich stellenweise, als die düpierten Gemeindevorsteher vernommen wurden, sehr humorvoll gestaltete. Da zwei wichtige Zeugen fehilten, wurde die Verhandlung Kur neuer- Hichen Vorladung derselben bis 9. September vertagt, an wolchem Tage fric Verhandlung vor dem gleichen Strafsenate fortgesetzt und zu Ende gcfführt werden Wird. Stammtischgespräche und Scheidungsgrund. Der .Fabriksbeamt-e Johann N. brachte gegen seine Gattin die Ehescheidungsklage ein, weil sie ihn mit Eifersuchtsszenen verfolge. Die geklagte Gattin gab an, daß ihre Eifersucht nur allzu berechtigt sei, denn ihr Gatte hübe sich im Gasthaus bei seiner Tafelrunde geäußert, daß er neben seiner Gattin noch zahlreiche Freundinnen habe. Diese Aeußerung wurde ihr zugetragen und sie Sonnte durch ihre Nachforschungen seststellen, daß sie aus Richtigkeit beruhe. Der Mann gab an, daß seine in der Stammtffchrunde gemachten Aeußerungen nur eine der in dieser Gesellschaft üblichen Aufschneidereien gewesen seien. Die Frau führte zwei Zeuginnen, mit denen -der Gatte intime Beziehungen unterhalten haben soll. Sic entschlu-gen sich aber der Aussage. Aus diesem Grunde wies der Gerichtshof die GhescheÄmngsSlage ab, weil die EvferisnchtGzenen der Frau eine begreifliche Reaktion ans das Verhalten des Mannes feien. Der dagegen erhobenen Berufung wurde vom Oberlandesgericht keine Folge gegeben. Zögern Sie nicht langer mit der Bestellung auf ein kombiniertes I der offiziellen Kongress-Zeitung und „Wiener Morgenzeilung*! Am 18. August, am Tage der Kongresseröffnung, erscheint ausserhalb der täglichen Ausgabe die Eröffnungs-Festnummer der „WienerMorgenzeitung“ In einem Umfange von zirka 80 Seiten mit Bei« trägen aller iähienden Männer der jüdischen Politik, Wissenschaft und Dichtung und bisher unveröffentlichtem Bildermaterial ans der zionistischen Bewegung und aus Erez Israel * Preise und Bezugsbedingungen: KOMBINIERTES KONGRESS-ABONNEMENT zu ermässigtem Preise (offizielle Kongress-Zeitung und „Wiener Morgenzeitung“) Wien und Oesterreich. S 8 Tschechoslowakei.. . Kc 40 Deutschland.. . Gmk. 6 Polen. ZI. 6 Italien.Lire 35 Rumänien. Lei 240 S. H. S. Dinar 100 Bulgarien.Lewa 160 Belgien.Pres. 30 Frankreich. Frcs. 30 Schweiz und das übrige Ausland . . Frcs. 7 IStändige Abonnenten der „Wiener Morgenzeitung“ zahlen für die Kongress-Zeitung, welche gleichzeitig mit der »Wiener Morgenzeitung“ geliefert wird, ein ermässigtes Abonnement, und zwar: 8 3. bezw. ZI. 2, Kc. 15, Omk. 2, Lei 120, Dinar 40, Schw. Frcs. 2.50 Die Eröffnungs-Festnummer, die separat bezahlt werden muss, kostet: Wien und Oesterreich. 8 1 Tschechoslowakei. Kc 6 Deutschland. Omk. 1 Polen. ZI. 1 Italien.Lire 4 Schweiz und das übrige Ausland Schw. Frcs. 1 Bottswitt. Verschärfung Ser Soluische» Slnsutzrbeftimmungen. Kontingente für die einzelnen Staaten. Die durch die vorjährige Mißernte verursachte passive Handelsbilanz sowie die Bestrebungen^ das Einsichrverbot für deutsche Ware« im Transitwege durch andere Staaten zu umgehen, veranlaßte die polnische Regierung zur Erlassung einer im Gesetzblatt der Republik Polen vom 7. d. publizierten Verordnung, mit welcher die bisherige Warenverbots- I r st e <Verordnung G.-B. Nr. 61 und 60) auf a IT c ® t a a t c it ausgedehnt wird. Gleichzeitig wurden den einzlnen Staaten Kontingente, die ihrem bisherigen Export nach Polen entsprechen, zuerkannt. Die Erhöhung dieser Kontingente ist davon abhängig,, daß der Umfang des polnischen Exports nach den betreffenden Ländern entsprechend gesichert wird. Die erforderlichen Lizenzen . werden den Importeuren durch das Ministerium für Jnidustrie und Handel auf Grund von individuell vorgelegten Gesuchen gegen eine Gebühr von 4 Promille vom Preis der Ware in Posen ausgofolgt und ersetzen die bisherigen Ursprungszeugnisse, die gegen eine Gebühr von 20 Groschen ausgefolgt wurden. Der Erlaß ist für drei Monate gültig, tritt mit 14. d. in Kraft. Er betrifft nicht jene Waren, die vor diesem Datum abgesandt wurden und bis 20. d. in Polen einlangen. Polnische Wirtschaftswoche. (Bon nuferem polnischen M.-S.-iKorespondenten.) > Man muß zugeben, daß der Zeitpunkt zur Konterminierung des Zloty von der Spekulation nicht schlecht gewählt wurde. Polen befindet sich derzeit in einer gewissen wirtschaftlichen Isolation. Der Export ist minimal, die Industrien machen eine schwere Krise durch. Trotzdem muß sestgestellt werden, daß die jetzige Abschwäch it n g vollkvmme ungerechtfertigt und nur vorüb e r g e h e n d e r Natur ist. Der erste Angriff auf den Zloty hatte Erfolg, und zwar aus dem Grunde, weil die Warschauer maßgebenden Kreise unvorbereitet waren. Es zeigt aber von der zähen Widerstandskraft des Zloty der Umstand, daß die Schwankungen nicht sehr groß sind. Von einer Inflation des Zloty kann nicht gesprochen werden. Die Bank von Polen will noch immer nicht die Devisen voll zuteilen und die polnischen Handelskreise können trotz eifrigster Bestrebungen ihren ausländischen Verpflichtungen aus diesem Grunde nicht Nachkommen. Es ist jedoch zu erwarten, daß auch diesem Mangel bald abgeholfen fein wird. Das um so mehr, als auch die passive Handelsbilanz, ein zweites Hauptargument der Kontermins, sich langsam ihrem Gleichgewichte nähert. Die statistischen Daten für das zweite Vierteljahr 1925 weisen schon eine nicht unbedeutende Besserung aus. So repräsentierte die Einfuhr im Monate April den Wert von 188, im.Mai den Wert von 186 und im Juni von 169 Millionen Zloty. Der -Export betrug im April 89, im Mai 106 und im Juni 104 Millionen Zloty. Wie daraus zu ersehen ist, ging die Passivität der Bilanz von 99 Millionen Zloty im April auf 80 im Mai und auf 63 Millionen Zloty im Monate Juni zurück. Wenn man nun berücksichtigt, -daß vom Import das Getreide im Werte von 40 Millionen Zloty jetzt entfällt, darf man für den laufenden Monat eine ganz minimal passive .Handelsbilanz erwarten. Wenn aber in der Zukunft die verschiedenen Einschränkungen der Einfuhr von Luxusartikeln in Kraft treten werden und schließlich das Getreide der heurigen Ernte exportiert werden wird, muß die Bilanz sogar aktiv werden. Die neue amerikanische Sechs-Millionen-Tollar-Anleihe wird der Bank von Polen wieder neue Valuten zusührelk, und es ist zu erwarten, daß die telegraphische New-- Jork-Ueberweilung baldigst ausgenommen werden wird. Selbstverständlich herrscht derzeit in Polen großer Valutenmangel und »der Betrieb auf den schwarzen Börsen ist nach eineinhalb Jahren wieder ausgenommen worden. Hier Erreichte auch der Dollar bereits den Kurs von 6 bis 6,16 Zloty, wie dies ungerechtfertigt ist, beweist selbst die Bank von Polen, welche die zugeteilten Devisen zum Paritätskurfe von 5,185 Zloty verkauft. Der neueste Zlotyrnmmel wirkt jedoch auf die Bevölkerung sehr -epremierend und auch demoralisierend. Dies sah man auch schon auf den Effektenplätzen, wo die 'Spekulation eine Aufwärtsbewegung der Notierungen anstrebte. Der gesunde Sinn siegte jedoch und so verblieben die Börsen in ihrer abwartenden Haltung. Manche Werte verzeichne,i sogar weitere Kurseinbußen. Infolge -des großen Geldmangels ist jedoch die Zahl der Transaktionen ans ein n'vch nicht gesehenes Minimum gesunken. In manchen Werten kam während der ganzen Woche 'kein Geschäftsabschluß vor. Die Wiener Arbitragewerte notieren, wie folgt: Zieleniewski 11, Galiz. Montan 2,80, Tepege 0,96, Chodorow 3,50, Lewberger Brau 8,40, Rakfzawa 1,10, Warschauer Diskontobank 4,90, Malo- Pols'kibank 0,29, Hypothekenbank 0,38 Zloty. Auch auf den, Rohöl- und Bruttoanteilemarkte hält die S t a g n a t i o u an. Rohöl ist mit 155 bis 160 Dollar pro Zisterne schwer anlringbar. In maßgebenden Iw dustriellenkreisen erwartet man jedoch i'm September, nach den Soinmerftrien, eine Belebung des Geschäftsganges. Ter jetzige Preis deckt nicht die ProduAionskosten. Insolvenzen. Gestern fand die zweite Ausgileächstagsatzung in deAngelegenheit der Verlasselffchaft nach Edmund Netze nza-yl statt. Zur Fortftihrnng der Finna wurde ein Geschäftsführer eingesetzt, der sich aber als untauglich erwies und gegen den gegenwärtig eine Strafunteusuchuüg geführt wird. Die Passiven betragen an 400-000 Schilling, das A u s g l e i ch s a it b o t, das angenommen werden dürste, lautet au.f 35 Prozent. — Das Au s gleichsverfahren wurde eröffnet: lieber Joachim Zehner, Allerninhatzer der reg. Firma Joachim Zehner. 9. Beg., JaseUtädterstraße 68. Ausgleichsanbot 36 Prozent in vier gleichen Quartalsraten. Passiven 68.860 Schilling. Aktiven 37.476 Schilling. — lieber Josef Ungar, Gesellschafter der reg. Firma Ioseff Ungar u. Söhne, Seiden-, Chenillen-, Tücher- und WiMvarenifabriss, 6 .Bez., Mollavdgasse 86 a. Mlsgleichsanbot 40 Prozent in drei gleichen anfoinanderlsolgenden Monatsraten. Passiven 129.943 Schilling 60 Groschen, Aktiven 74.000 Schilling. — lieber Hügo Bett u. Co., 6. Bez., Liuieugasie 2a. Passiven 13.000 Schilling. Ausigleichsantzot 40 Prozent in zehn Monatsraten. — lieber Arnoild Sei ha u. Co., 6. Bcz.. Ramperstoofergasse 21-23. Passiven 76.000 Schilling, Aktiven 66.000 Schilling. Ausgleichsanbot 60 Prozent in zwanzig gleichen Monatsraten. Ungarns Versuche zur Wiederaufnahme der Handelsvertragsverhandlungen mit Oesterreich. Aus Budapest wir^ gemeldet: „Az Est" veröffentlicht eine, sichtlich inspiri e r't e Darstellung über einen angeblichen initiativen Schritt der österreichischen Regierung zcwcks Wiederaufnahme der kürzlich ergebnislos abgebrochenen Verhandlungen über ' ~ * delsprovisorium m it Ungarn. In der glaubwürdigen" Information des Blattes, die in wohl eher als ungarischer Versuchsballon zu werte.. cs, daß sowohl der englische wie der französische Gesandte rn . Wien von der Londoner und Pariser Regierung Auftrag erhalten hätten, bei dem österreichischen Bundeskanzler direkte Erkundigungen darüber eiWuziehen, welche Motive die österreichische Regierung zu ihrer starr ablehnenden Haltung bei. den Verhandlungen mit Ungarn bewogen halben. „Az Est" will - weiter wissen, daß seitens des Völkerbundes (?) Anfragen an. Gueralsekretär Zimmevman über die wahren Gründe der Ab- ° lchnung der von Ungarn angcbotenen Konzessionen ergangen seien. Aufhebung der Zollmanipulationsgebühr in Ungarn. Wie der Außenhandelsdienst der österrctichischen Kammern mitteAt, . hat die ungarische Regierung mit einer am 0. d. veÄcrutbarten Verordnung die ungarische Zollmanipulationsgebühr mit Wirksamkeit vom 16. d. außer Kraft gesetzt. Die ZollmanspstikaOonsgeibühr ist nur sür Topf- und Torftohle, Lignit und Stein-. kohleukoks sowie festen und künstlichen Fcuerungsmaterral-wn aus diesen Stoffen bei der Einfuhr auch noch weiterhin zu entrichten. Aufhebung sämtlicher Einfuhrverbote in Bulgarien. Wie dem österreichischen Handolsmulseum von seiner EZPositur in Sofia mitgeteilt wird, sollen sämtliche Einfuhrverbote mit 16. Oktober d. I. au«fge hoben werden. Für sämtliche derzeit noch einftchrv erbotene Artikel sollen bereits jetzt über Ansuchen SpBfaleinsuhrbeiwilliMngen «gegeben werden. Wiener Holzmarkt. 12. August. Nadelholz- Rundholz. F i ch t e u n d T a n n e. Langholz von 26 bis 35 Zentimeter 25 S., Blochholz 4 bis 6 Meter von 20 Zentimeter aufwärts .23 S. N a d e l h o l z -'Sch ni t t m a t er i a l. Gerüstvfosten 50 Millimeter von 16 Zentimeter aufwärts 59 S., Kistenware 13 Millimeter 8 bis 17 Zentimeter 3 bis 6 Meter 58 S., Kistenware 20 Millimeter 10 bis 17 Zentimeter 3 bis 6 Meter 55 S. ' Wiener Produktenbörse. Die Preise notierten gestern wie folgt: Weizen: Inländischer neu 40.50 bis 41.60,' Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm 43.50 bis 45.—, Ungarischer Theiß neu 42.— bis 42.50, Jugoslawischer 76 Kilogramm —bis —, Jugoslawischer 77/78 Kilogramm — .— bis —Roggen: Inländischer neu 32.— bis 92.50, Bester Boden neu 32.50 bis 33.-. Gerste: Inländische 35.- bis 44.—, böhmische mährische —bis —.—. MaiSr Ungarischer —.— bis —. Ein quantin 43.— bis 44. — Hafer: Inländischer 33.— bis 34.—. R e i Sr Italienischer 82.— bis 84.—, Burma 64.— bis 64.50. Mahlprodukte: . Grieß inländischer 85.— bis 87.—, Weizenmehl 0 inländisches 81.— bis 84.—, Kochmehl 2 inländisches 76.— bis 78.—. Brotmehl inländisches prima 65.— bis 67.—. — Tenden» * Bei lebhafterem Geschäft behauptet. cwt «p a n- Wiener Börse. Abgeschwächt. Die Geschäftslosigkeit der Börse steigerte sich im gestrigen Verkehre bei vielen Effekten zur totalen Stagnation, so daß zum großen Teile nur nominelle Kurse erzielt werden konnten. Drückend auf den ganzen Verkehr wirkten die Realisationen der Spekulation und die ungünstigen Berichte aus Berlin, Prag und Budapest. Die in den letzten Tagen stark favorisierten tschechoslowakischen Werte litten unter Prager Abgaben. Etwas widerstandsfähig zeigten sich nur Siemens, Trifailer und einzelne Bankeniverte. In der Kulisse schlossen die meisten Papiere zu den niedrigsten Tageskursen. So ermäßigten sich unter anderem: Staatsbahnaktien um 5400 K., Salgo Kohlen um 4000 K., Poldihütte und Coburg um je 8000 K., Brünner Maschinen um 14.000 5k., Ungarische Hofherr um 2000 K. Md Alpine um 1500 K. Dagegen erhöhten sich Ungarische 5kreditbank und Unioubank um je 2000 K., Siemens um 2400 K. und Trifailer un: 4000 K. Auch im Schranken war das Geschäft belanglos. Die meisten Papiere blieben umsatzlos. Große» Interesse bestand nach Gerhardus-Aktien, welche um 30.000 K. avancierten. Weiters gewannen Nattoualbank 6000 K., Apollo 20.000 K., Grazer Brauerei 8000 K. und Leykam 4000 K. Dagegen verloren Dampfschiff 10.000 K., Gösser Brau 20.000 K., Holzverkohlung 30.000 K., Aussig Chemische 28.000 K., Egydyer 40.000 St., Nordbahnaktien 70.000 St., WolfSegg 110.000 St. und Scheidemandl 35.000 St. Auf dem Anlagemarkt herrschte nach einigen in Gold verzinslichen Obligationen lebhafte Nachftage. Eltsabethbahn-Prioritäten gewannen 6000 K., Oesterreichische Goldrente 1300 K. Von den E x o t e u notierte»: Tepege 13.000 bis 14.000 St., Universale 13.600 bis 14.000 K. Devisen Amsterdam . ..S. 365.80 Belgrad. 13.7060 Berlin ......... 158.73 Brüssel......... 31.80 Budapest. as.eiso Bukarest .... .... 3.68 London34.43 Mailand ........ 36.66 .. 708.66 Paria 88.10 Prag .......... 21.0060 Leviten- und »alntealmse vom War* 386.30 13.7460 168.38 83.11 100.0160 3.70 84.66 36.88 711.65 88.36 Osld oolia 6.11 Stockholm . 180.40 Warachau . 137.76 Zürich. . 187.71 Valuten Amerikanische Noton . ' 707.80 Belgische Noten .... — .— vulgär. Not. ...... —— Deutsche Noten .... 168.31 at.oeöo gngHid}« Noten 12. «NM 182S. Ware 6.16 181— 138.36 188.31 711.80 läsiäl CJeld Französische Noten . . S. 33v20 Holländische Noten .. —.—> Italienische Noten , . 26.63 Jugoslawische Noten . — Polnische Noten .... 138.80 Rumfinlscne Noten . . . 8.84 Russische Noten (Roman.) — Schweizer. Noten . . . 137.70 Tschecho-slow. Noten . 20.0835 Tttrkische Pfund-Noten «I — Ungarische Noten ... ,■ 09.85 Ware 88.60 26.63 137!aQ 8.88 isaiiö 31.1128 löp^is %

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.