Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2314 (31.7.1925)
- Date
- 1925-07-31
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 6___Men, Freitag_ Bolkswitt. Lar österreichische Tabakmonopol -och aktiv. Reingewinn für das Jahr 1924: 173 Millionen Schilling. Die österreichische Tabakregic hat soeben die Bilanz für das Rechnungsjahr 1924 fertiggestellt. Das Jahr 1924 schließt i mit dem beträchtlichen Reingewinn von 173,131.481 Schilling ab. Im Jahre 1923 warf das österreichische Tabakmonopol einen Reingewinn von 119,801.988 Schilling ab. Die Steigerung beträgt somit 53,329.493 Schilling oder 44,5 Prozent. Der Aktivsaldo setzt sich aus folgenden Posten zusammen: Bruttoeinnahmen: Warenverkauf 277,068.603 Schilling, Ge- : winn aus Geschäftsbeteiligungen 2,194.554 Schilling, sonstige Gewinnposten 992.176 Schilling, Summe 280,265.332 Schilling. Bruttoausgaben: Betriebskosten 77,171.687 Schilling, Berschleißkoften 29,837.604 Schilling, Wertabschreibungen 114.660 Schilling, Summe 107,123.851 Schilling. Im Laufe des Jahres 1924 wurden 122,634.926 Schilling als G e l d n e t t o a b f u h r an die Bundeszentralkasse überwiesen. Diese Nettoabfuhr ist gegenüber der hierfür präliminierten Quote Pro 117,524.128 Schilling um 5,110.798 Schilling günstiger. Der übrige Teil des Reingewinnes pro 50,496.555 Schilling stellt int wesentlichen eine Vermehrung der Rohstoffvorräte dar. Die Vermögenswerte der Tabakregie stellen sich mit Ende des Jahres 1924 wie folgt: Aktiva: 336,397.473 Schilling, Passiva: 31,402.381 Schilling, Reinvermö'g en: 304,995.092 Schilling. Gegenüber dem Anfangsvermögen von 131,863.611 Schilling ergibt sich somit eine Vermögensvermehrung von 173,131.481 Schilling, welche sich mit dem oben erwähnten Reingewinn deckt. Auch die Gebarung der e r st e n Monate des Jahres 1925 weisen auf eine günstige Fortentwicklung hin. Die bisher vorliegenden Erfolge der ersten sechs Monate zeigen gegenüber den Präliminarquoten folgendes (kassamäßiges) Ergebnis: Einnahmen: 129,6 Millionen Schilling (plus 8,4 Millionen Schilling gegenüber dem Präliminare). A u sgaben: 55,7 Millionen Schilling (minus 600.0000 Schilling gegenüber dem Präliminare), daher Ueberschuß 73,9 Millionen Schilling (somit plus 9 Millionen Schilling). Diese günstigen Ergebnisse der ersten Monate lassen erwarten, daß auch das Gesamtergebnis des Jahres 1925 nicht mrc den Erfolg des Jahres 1924, sondern auch den pro 1925 namhaft höher veranschlagten Reingewinn nicht nur erreichen, sondern beträchtlich übertreffen wird. Kriifttge Erholung der Zloty. Wahrend der gestrigen Mittagsstunden trat eine kräftige Erholung des Zloty sowohl in Wien als auch auf den anderen internationalen Plätzen ein. Diese wurde durch den Umstand verursacht, daß der Zloty trotz der Senkung auf einzelnen europäischen Plätzen dennoch in New-Aork unverändert mit 19,25 Dollar für 100 Zloty notierte. Nach dem heute zur Veröffentlichung gelangenden Berichte des polnischen Noteninstitutes vom 20. d. beträgt der Goldvorrat 121 Millionen, an fremden Valuten und Devisen sind 91 Millionen vorhanden. Demgegenüber beträgt der Banknotenumlauf nur 441 Millionen. Es ist also der Zloty mit 48 Prozent bar gedeckt, was als ein sehr günstiges Deckungsverhältnis angesehen werden mtlß. Die Verfügungen betreffend eine beschränkte Annahme der Scheidemünzen durch die Banka Polski wurden anläßlich des günstigen Standes des polnischen Noteninstitutes außer Kraft gesetzt. Da in Zloty eine stärkere Kontermine bestanden hatte und diese infolge der günstigen Beurteilung desselben auf sämtlichen internationalen Devisenplätzen beunruhigt war, nahm sie stärkere Deckungen vor, was eine starke Steigerung im Privatverkehr verursachte. Im heutigen Clearing notierte der Zloty 130 Schilling, das heißt 13.000 K. für einen Zloty, wobei die Ware ziemlich knapp war. Im privaten Handel hat der Zloty eine stärkere Besserung erfahren. Ausscheiden des Generalrates Schwarzwald aus der Anglobank. Gestern verlautete in Börsenkreisen, daß Generalrat C ch w a r z w a l d im Zuge der Reorganisation der Anglobank ans dem Generalrate der Bank in Kürze scheiden dürfte. Generalrat Schwarzwald tritt dieser Tage den Urlaub an und dürste nach diesen Versionen nicht mehr auf seinen Posten zurückkehren. gewish kolonial TmftMdische kolonialdank) Ltd. Hierdurch wird zur Kenntnis gebracht, daß die 2 7. ordentliche allgemeine Jahresversammlung der Jüdischen Kolonialbank (I e w i s h Colonial Tru st L i m i t e d) am Mittwoch den 2(5. August 1925 um 10 Uhr vormittags im Konzerthaus zu Wien (O e st e r r e i ch) abgehalten werden wird. (Entgeltlich.) Abwanderung der Fanto-A.-G. in die Tschechoslowakei. Wie die „Wiener Bank- und Börsenzeitung" von informierter Seite erfährt, wird von der Fanto-A.-G. der Plan erwogen, die Leitung des Konzerns nach der Tschechoslowakei zu verlogen und in Wien nur die Direktion für Me österreichischen Unternehmungen zu belassen. Die Fanto-A.-G. hat große Juteressen in der Tschechoslowakei, Rassiuerjcn und Handelsniederlassungen und ist auch die Führerist des tschechoslowakischen Jnlandskartells. Sie hofft allem Anscheine nach, auf diesem Wege ihren Einfluß in der Tschechoslowakei entsprechend festigen zu können. Eine definitive Erledigung dieser Frage durfte erst im Hevbst zu erwarten sein. tKEfeffeg Möimen-ettitiiA. __ Herabsetzung des Einlagenzinsfnßes im Dorotheum. Im Spareinlagenverkehr des Dorothenms wird mit Wirksamkeit vom 1. Anguft d. I. eine Verzinsung von 7 Prozettt für täglich abhebbare Gelder, 8 Prozent bei einmonatiger Kündigungsfrist imd 9 Prozent bei dreimonatiger Kündigungsfrist festgesetzt. Diese Verfügung tritt für bereits bestehende Einlagen erst mit 1. September d. I. in Kraft. Gleichzeitig wurde beschlossen, die Pfän-dergebühr heratzzufetzcn; die bezügliche 'Verlautbarung über das Ausmaß der Herabsetzung wirv in .Kürze erfolgen. Dl« Löschung protokollierter Firmen nach § 39 des Goldbilanzengesetzes. Amtlich wird verlautbart: Nach § 39 des Goldbilauzengesetzes haben protokollierte Fi'rincn, die ihre Löschung im Handelsregister bis 18. August 1925 anmeldcn, fiir die Jahre 1923 und 1924 nicht die Mindeststener von 420 Schilling, sondern nur die Erwerbssteuer nach der allgemein gültigen Steuerskala zu entrichten. Hindurch sollte vorwiegend den wirtschaftlich schwächeren Steuerträgern, bereit Protokollierung int Handelsregister seinerzeit mir mit Rücksicht auf die niedrige Grenze für die protollierungspflicht erfolgte, die Möglichkeit gegeben werden, ihre Löschung im Handelsregister auch dann zu erwirken, wenn sie ihren Geschäftsbetrieb weitcrführen. Nach einer Mitteilung des Bundeskanzleramtes im JtlftizamiMatte kann die Löschung solcher Firmen int Handelsregister auch bei Weitcrführnng des Geschäftsbetriebes erfolgen, wenn im Löschungsantrag oder innerhalb der vom Handesgerichte gestellten Frist atif Grund eines bereits rechtskräftigen Mandates, eines Zahlungsauftrages oder einer steuerbehördlichen Bestätigung nachgewieson wird, daß die allgemeine Eriwerbsteuer für das Jahr 1923 ltach der allgemein gültigen Steuerskala tveniger als 420 Schilling beträgt. Eine neue Insolvenz des Seifen-Trebitsch. Gestern wurde, 'beim Handelsgericht von den A e ro f o rm w e r k e n Karl Trebitsch, 6. Bz., Mariahilferftraße 51, das Ansuchen um dke Eröffnung des Ausgleichsverfahrens gestellt. Die Passiven betrogen 360.000 Schilling. Die Aktiven werden mit 270.000 Schilling geschätzt. Als Hauptgläubiger fungieren Prinz itnd Pr ön5essi n Kobtt t g mit 150.000 Schilling. In der Eingabe an das Gericht erklärt Trebitsch die Ursachen, welche ihn zum Ansuchen um das Ausgleichsverfahren veranlaßt haben. Als Gründe des Zusammenbruches werden voit Trebitsch die gegen ihn eingelaufencn Strafanzeigen beim Strafgerichte äugegeben. Bor einiger Zeit wäre die Firma dadurch gezwungen worden, um die Eröffnung des Konkursverfahrens über die der Firma Trebitsch gehörigen Rege nd 0 r f e r I n d u st r i e w e r k e anzufnchen. Das Prinzenpaar Ko bürg hätte ihm weitere Kredite in der Höhe von anderthalb Milliarden gewährt, wenn die Berfolgungeu aufgehört hätten. Infolge des gegen ihn anhängigen Strafverfahrens wurden aber alle Kredite sistiert. Insolvenzen. Um E r ö f>f n u tt g des Ausgleichsverfahrens hat angesucht Talhammer u. Eo., G. m. b. H., in Liquidation, 6. Bez., Gumpendorserstraße 33. Passiven an 600 Millionen, Ausgleichsanbot 35 Prozent. Hetzer Qtto Frankl, 1. Beg., Hohenstauffengasse 10, wurde gestern das Ausgleichsverfahren eröffnet. Otto Frankl wurde erst kürzlich von dem Geschäftsinhaber der „Belge" Kusznir als Garant vorgeschlagen, doch wurde seine Garantie von dett Gläubigern abgelehnt und eine an die „Belge" gestellte Forderung von 760 Millionen bestritten. Ueber Maria Kranz, 17. Bez., .LacknergasseW; über M. Stromberger. 3. Bez., Stroygasse 3; über I. Abeles, Holz und Köhlen, 14. Bez., Meiselstraße 23 :• über Rosa M yl e r, Handelsfrau. 2. Bez.. . Blumauergasse 24; über Michael Kreisel, Schächter, Kaufmann, 14. Bez., Johnstraße 2 über Wilhelm Grätsch, Kaufmann, 15. Bez., Grenzgasse 12; über Otto Fischer. Gemischtwarenhändler, 7. Bez., Neubaugasse 5; über Emilie H 0 s ch e k, Delikatessenhändlerin, 17. Bez., Herttalser Hauptstraße 30, und Jakob M i l l e t, Kaufmann, 20. Bez., Gaußplatz 5. Die Krise der Ruhrindustrie. — Neue Geldzuschüsse. Aus Berlin, 30. d., wird gemeldet: Die Golddiskonttzank hat dem Rnhrbergbau eilten Kredit von 15 Millionen Mark gegen dreimonatige Wechsel ■ der Ruhrkohle-A.-G. gewährt. Die Banken hoben die Wechsel mituiüerzeichnet. Die tschechoslowakische Handelsbilanz. Aus P r a g, 30. d., wird telegraphiert: Die tschechoslowakische Handelsbilanz des ersten Halbjahres 1925 ist mit 8 7 6 M i l l i 0 n e n K tone u (gegenüber 568 Millionen im Vorjahr) aktiv. Im Juni war die Handelsbilanz mit 22 Millionen passiv (gegenüber einem Aktivum von 97 Millionen im Juni 1924). Das K>ongreßzeitungsn Abonnement! Ermäßigung der Bezugsgebiihr für Jugoslawien Wir haben uns entschlossen, den Wünschen zahlreicher Freunde aus 8. H. 8. entsprechend, die Bezugsgebühren für die Kongressausgaben (das ist kombiniertes Kongressabonnement samt Festnummer) von Dinar 110.— auf Dinar 80.— zu ermässigen. Ständige Abonnenten der „Wiener Morgenzeitung“ zahlen für das Abonnement der offiz. Kongresszeitung u. Festnummer (statt Dinar 50) Dinar 40.— Die Verwaltung der flWl«ner Morgenzeitung1 Passivuiu erklärt sich durch den erheblichen Baumwollebctzidg, der den Betrog von 295 Millionen erreichte. Die Einfuhr betrug im ersten Halbjahre 1925 8045 Millionen Kronen (gegenüber 7243 Millionen int Vorjahre). An der Spitze der BezuigSläuder steht Deutschland, an zweiter Stelle Oesterreich. Die neuen rumänischen Anssuhrtaxen. Die neuen Ausfnhrtaxen in Rumänien ab 20. Juli 1925 sind für Böcke und Schafe 160 Lei pro Stück, für frisches Fleisch, präpariert oder konserviert, 8 Lei pro Kilogramm, fürPforde von 6 Jahren aufwärts 10.000 Lei pro Stück. Die Pferdeausfuhr ist nur per Eisenbahn durchführbar, und zwar nur durch Timisoara, Arad, Oradea-Mare. Satn Marc, Cernauli, Constanta in Galati mit dein Aviso der Spczialkominission. Die A u s f uhr taxe für Weizen beträgt 300.000 Lei pro Waggon. Die übrigen Getrcidesorlen und ihre Derivate bleiben bei der bestehenden Taxe. Die Aussichrtaxe für Rohöl (Pech) beträgt 1000 Lei pro Waggon, für Mottorin 2000 Lei pro Waggon. Alle diese Waren sind frei von der Vermittlcrtaxe. Die neue Währung in Ungarn. Wie die Korr. Herzog von informierter Seite hört, hat sich der ungarische Finanzminister Johann Bud nunmehr definitiv für das System der eng bischen Schillingeinheit als neue ungarische Währung ausgesprochen. Die Vorbereitungen zu dieser Valutareform sind bereits int Zuge. Der Druck der neuen Schillingnote und die Entziehung der ungarischen Kronennoten wird in einer Ucbergangsperiode von fünf bis sechs Monaten erfolgen. Ein italienisches Handelsbureau in Palästina. In Jernscheut wurde znvccks Entwicklung der Handelsbeziehungen zwischen Italien und Palästina ein italienisches Handelsbureau eröffnet. Dieses Bureau erteilt Informationen über Handclsverhä'ltnisse in beiden Ländern und beabsichtigt, eine Mnsterausstellnng zu organisieren und ein Bulletin herauszugeben. Anfragen find zu richten an das Ilfficio Cominercicho Jtaliano dclla Paleftina, P. O. B. 266, Jeruschem, oder an den italienischen Generalkonsul in Jerusalem, der Ehrenpräsident des Bureaus ist. Präsident ist Herr L. Eliachar. Wiener Produktenbörse. Die Preise notierten gestern wie folgt r Weizen: Inländischer neu 39.— bis 40.—, Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm 43.— bis 43.60,. Ungarischer neu Theiß Kilogramm 41.50 bis 42.50, Jugoslawischer 76 Kilogramm —bis —, Jugoslawischer 77/78 KUogramm — .— bis —. Roggen: Inländischer neu 31.75 bis 32.25, Pester Boden neu 32.— bis 32.50. Gerste: Inländische 34.— bis 39.—, böhmische mährische —.— bis . Mais: Ungarischer —.— bis —.—. Cinguantin 43.— bis 44. — Hafer: Inländischer 41.— bis 42.—. N e i sr Italienischer 81.— bis 83.—, Burma 62.— bis 63.50. Mahlprodukte- Grieß inländischer 85.— bis 87.—, Weizenmehl 0 inländisches 81.— bis 83.—, Kochmehl 2 inländisches 76.— bis 78.—. Brotmehl inländisches prima 65.— bis 67.—. — Tendenz» Ruhig. Wiener Biehmärktc. Rinder. Der gestrige Austviev belief sich auf 436 Stück Schlachtvieh, worunter sich 285 Stück Mast- und 153 Strick Betnlvieh befanden. Bet ziemlich reger Nachfrage konnten sich die Montagpreise, namentlich für reguläre Ware, gttt b e h a u p t e n. — S ch >v e i n e. Aufgetrieben wurden 1124 Schtveine, darunter 804 Fleisch- und 320 Fettschweine. Fettschweine blieben im Preise gut behauptet, während Fleischschtveine tut Preise gestiegen sind. Es notierten je nach Qualität: Fettschweine 2.50 bis 2.70 S. und Fleischschweine 2.35 bis 3.— S. pro Kilogramm Lebendgewicht. — Jungvieh. Die Gesamtzufuhr belief sich auf 711 lebende Kälber, 775 Weidnerkälber, 483 Weidnerschweine, 11 Schafe, 4 Ziegen und 14 Lämmer. .Kälber tendierten unverändert. Fleischschweine haben 20 G. und Fettschweiite 10 bis 15 G. pro Kilogramm in der Notiz a n g e z 0 g e u. Es notierten je nach Qualität: Lebende Kälber 1.80 bis 2.60 S., Weidner 1.80 bis 2.90 S., Fleischschweine 3.— bis 3.50 0., Fettichweine 3 — bis 3.15 S., Schafe 1.— bis 2.— S., Ziegen 0.70 bis 1.10 S. und Lämmer 1.10 bis 2.20 S. pro Kilogramm. _ Wiener Börse. Gcschäftslos. Unter der drückenden Geschäftsloisigkeit, die den Berlkckhr an der Börse in den letzten Tagen beherrschte, waren auch gestern die nieisten Effektengattungen abgeschwächt. Gedrückt wurde auch noch die flaue Tendenz durch die Geschäftsstille an den Nachharbör-sen. Bei geringen Waten Aufträgen bröckelten die meisten Kurse ab. Mit der dauernden schwachen Haltung des Zloty rechnend, ging die Kontermine rmit Leerabgaben in polnischen Petrolcnmwerten vor und brachte diesen' Werten Kinrseinbnßen. Schwach lagen die ungarischen Montanwerte und der Bankenmarkt. Die Umsätze blteben gering. Nach leichten Schwankungen schloß die Kulisse mit unbedeutenden Kursatzschwächungen. Es ermäßigten sich n. a.: Bankverein um 3000 K., Staats bahn unt 6500 K., Alpine um 2500 K., Koburg um 12.000 K., Krupp tun 8500 K.. Poldihütte um 10.000 K., Siemens um 3:800 K., Salgo mn 8000 K. und Brünner Maschinen .».nt 5000 K. Fester waren Juli-Süd unt 4000 K., Ung. Kredit um 3500 Kt und Riuta um 1400 K. Im Schranken ileiglen die meisten Effekten zu Ktlrsabschwächuugen. Es verloren u. a. Scheidemandl 145.000 K., Ung. Zucker 45.000 K., iZchellenhofer 60.000 Kt, Navigazivnc 70.000 und Galicia 5006 Kronen. Höher wurden Adria u»n 45.000, Dynantit uut 108.000 Kronen, Neusiedler unt 10.000 K., Nve St roß mn 25.000 K. und Kosnconos unt 6000 K. Äluf dent "A u läge nt a r k k tendierten die Renten zu ^lbschwächungen. Bon den Exoten notierten Mrasnica tun 31.500 bis 35.000 K. Ausländische Börsen. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Berlin, 30. I>rtli. Die GeschÄftslvsigkeit dauert weiter an. Bei g e r i n g e tt Umsätzen neigten die m e i st e tt Effekten zur Schwäche, die infolge der schweren Geldbeschaffung noch stärker wurde. Der Platz lag fest. Es notierten: Türkenlose 20.10, Ungarische Kronemente 0.75, Ungarische Goldrente 8.2, Süddeutsche Lombarden alte —, Qesterreichische Staatsbahn 23.50, Darmstädter Bank 114.50, Deutsche Bank 117.-, Dresdner Bank 100.—, Oesterr. Kredit 7.87. Oesterr. Länderbnnk —, Reichsbank 128.87, Wiener Bankverein 5.75, Ilnionbank 7.25, Daimler Motoren 48.75, Dynamit Nobel 72.6. Felten & Guilleaume . Levisen- und Valutenkurse vom 30. Stili 1925. Devisen Amsterdam ••«••• Geld Wsrö 286.86 Sofia.. S. Stockholm Oeld 6.1276 Ware 6.1676 Französische Noten . . 8 Geld Ware Berlin.. . . 12.78 12.83 180.30 188.90 Hollitndlsctie Noten . . 233.10 266.10 . 168.78 168.38 Warschau . 128.76 130.26 Italienische Noten » . . 26.06 26.26 Brüssel •«»«•••• . 32.86 32.88 Zürich . . . .. 137.68 138.18 Jugoslawische Noten , . Polnische Noten .... Rumänische Noten . , . Russische Noten (Roman.) 12.76 12*81 Budapest . Bukarest ...... London. ....... . 88.80 . 388.60 . 34.48 100_ 381.60 34.66 Valuten Amerikanische Noten . 704.70 708.70 129.36 180.26 Mailand. . 26.— 28.12 Belgische Noten .... Schweizer. Noten . . . New-York....... . 708.86 711.86 vulgär. Not. Tschecho-slow, Noten . 21.— 21.12 100il4 Paris ....... . . 33.78 33.88 Deutsche Noten .... 168.20 169.20 Türkische Pfund-Noten . Präs .. . 21.0160 21.0860 üngliscbe Noten .... 34.87 34.83 Ungarisch« Noten . . . 69.64 ii Tiri'iri' -'MiLMWW